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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kleinere Projekte Lichtenberg


Batō
04.05.11, 11:51
Nicht nur in Friedrichshain gibt es diverse Projekte sondern auch in Lichtenberg, genauer Alt-Hohenschönhausen unweit von der Landsberger Allee entfernt, befindet sich der Kiez im Aufwind.
Die Moritz Gruppe GmbH entwickelt dort derzeit die alte Industriebrache zwischen Konrad-Wolf-Straße, Sandinostraße und Simon-Bolivar-Straße (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=srpth6j3q85c&lvl=18.26499948797096&dir=7.284457885105911&sty=b&where1=Sandinostra%C3%9Fe%2C%201305 5%20Berlin&q=berlin%20Sandinostra%C3%9Fe&FORM=LMLTCC).
Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerwarenfabrik entstehen bis Mitte/Ende 2013 ca 200 Wohneinheiten in Form von Lofts, Etagenwohnungen und Townhouses.
In einem Tagesspiegel-Artikel ist man skeptisch ob man das Verkaufsvolumen i.H.v. 55 MEURO tatsächlich "an den Mann" bringen kann. Immobilienberater bescheinigen dem Gebiet dagegen positive Zukunftsaussichten.

Das Ganze macht auf mich einen sehr positiven Eindruck. Hier der Gesamtentwurf:
http://img197.imageshack.us/img197/8651/sstbaufelder1.jpg
Bildquelle: Moritz Gruppe GmbH


Projektseite (http://www.xn--schokostcke-0hb.com/index.php?page=home)
Projektseite Sadinostraße 21 (http://www.ticoncept.de/projekte/sandinostrasse-21/uebersicht/)
Artikel Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/das-wannsee-des-nordens-lockt-mit-neuen-perlen/4091172.html)

Hobrecht
05.05.11, 13:17
Zu den Schokostücken in Hohenschönhausen: ich kann mir gut vorstellen, dass die nun angestoßene Entwicklung der ganzen Gegend weiteren Auftrieb verleiht. Nach Auskunft des Investors sind die Lofts in der Zuckerfabrik jetzt schon zu 97 Prozent verkauft. Es wäre schon, wenn diese Dynamik auch auf andere Gebiete in Weißensee ausstrahlt. Weiß jemand zufällig, ob es dort für die alten Niles-Gebäude in der Liebermannstraße irgendwelche Planungen gibt?

Foto-Link (http://www.wzforum.de/forum2/file.php?0,file=20743)

Eine Antwort darauf findest du hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=300066&postcount=414).
Bato

Mikey
30.04.12, 14:02
Schräg gegenüber vom neuen Ikea in Lichtenberg gab es direkt an der Landsberger Allee über Jahre hinweg eine provisorische Brache, die meines Erachtens dem angrenzenden Plattenbauviertel doch etwas das Wuchtige genommen hat und nicht wirklich deplatziert gewirkt hat.

Ein kleiner Teil wird davon seit einigen Monaten bebaut. Mit einem Self Storage-Kasten. Unglaublich, aber sie klotzen da tatsächlich einen vermutlich größtenteils fensterlosen Solitär hin, der... nun ja... eben seine übliche Wirkung entfalten wird.

Das eigentlich Ärgerliche ist für mich vielmehr der Umstand, das sich gleich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein großes Gewerbegebiet in Umwandlung/ Revitalisierung befindet. Da hätte man das Ding ganz wunderbar hinklatschen können und es hätte weniger gestört, aber seht selbst:

http://www.abload.de/img/p4300002edaip.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p4300002edaip.jpg)

http://www.abload.de/img/p4300004abzt3.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p4300004abzt3.jpg)

Gleich gegenüber wurde neben dem Ikea eine alte DDR-(Lager?)halle teilweise in einen Baumarkt umgebaut. Den Umbauprozess fand ich ganz interessant und irgendwie auch ganz gelungen. Die andere Hälfte wartet derweil auf einen Investor. Platz für den Storage-Kasten wäre hier auf alle Fälle genug:

http://www.abload.de/img/p4300007m4az6.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p4300007m4az6.jpg)

http://www.abload.de/img/p4300036xrzok.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p4300036xrzok.jpg)

In keinem Bezug dazu steht der ehemalige Einzelhandelsstandort auf der gleichen Straßenseite nebenan. Grob würde man ihn wohl als "Dead Mall" klassifizieren können. Das Objekt wurde Mitte der 90er errichtet und war von Anfang an eine Pleite: Trotz der idealen Lage an einer der größten Hauptverkehrsachsen der östlichen Bezirke war das Center wohl keine 10 Jahre in Betrieb. Am Aussehen kann es nicht wirklich gelegen haben, dafür viel mehr an den katastrophal verbauten Parkplätzen mit vielen Pflanzenkübeln und engen Fahrwegen. Ein Möbelhaus wurde als Ankermieter in einem sechstöckigen verglasten Neubau untergebracht, den man wohl lieber als Büroobjekt genutzt hätte: Geringe Nutzfläche durch viele Erschließungsschächte. Außerdem hat die vergleichsweise geringe Verkaufsfläche im Verdrängungswettbewerb durch die vielen anderen Standorte in näherer Umgebung wohl den Ausschlag für die Schließung gegeben.

Das Gelände verwildert jetzt schon seit einigen Jahren, genaue Pläne sind mir nicht bekannt.

http://www.abload.de/img/p4300009apb1u.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p4300009apb1u.jpg)

http://www.abload.de/img/p43000100yzqh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p43000100yzqh.jpg)

Atze Bauke
17.05.12, 13:45
3000 Wohnungen sollen in Lichtenberg bis 2013 (http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsbau-lichtenberg-wird-vorbild/6643960.html) entstehen. Um den Wohnungsbau im Bezirk vorranzutreiben wurde ein "Bündnis für Wohnen in Lichtenberg" gegründet. 2012/13 werden u.a. diese Wohnprojekte umgesetzt (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1205/nachricht4672.html): 1.200 Wohnungen in Karlshorst, 400 Wohnungen an der Frankfurter Allee im "Quartier 216", weitere 400 Wohnungen in der Wartenberger Str, 350 Wohnungen Treskowallee/Römerweg und 200 Wohnungen an der Konrad-Wolf-Straße.

Mikey
29.08.12, 13:30
Im April habe ich hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=335596&postcount=131) kurz über ein neu entstehendes Lagerhaus an der Landsberger Allee geschrieben. Der Kasten ist mittlerweile auf der Zielgeraden und ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten. Gerade die einfache Fassadengestaltung mit vorgehangenen Fertigelementen sollte doch ein bisschen Abwechslung zum Einheitsgrau ermöglichen (und damit meine ich nicht den gelben Farbklecks)... :mad:

http://www.abload.de/img/img_00019gugc.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=img_00019gugc.jpg)

Der_Geograph
09.09.12, 14:21
Die Mieterzeitschrift der Wohnungsbaugenossenschaft Lichtenberg kündigt den bevorstehenden Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses der WBG Friedrichshain und ihrer Tochtergesellschaft GfWOB an.

Der Neubau soll auf einer unbebauten Fläche an der Kreuzung Storkower Straße/Rudolf-Seiffert-Straße errichtet werden (direkt westlich anliegend der Kreuzung).
Das Gebäude soll in 5 bis 7 Etagen gestaffelt sein und eine Tiefgarage besitzen. 90 barrierefreie Wohneinheiten sind geplant. Mit dem Bau soll März 2012 begonnen werden. Die Fertigstellung soll im Sommer 2013 erfolgen.

Seit geraumer Zeit herrscht auf dem Baufeld trotz einer mehrmonatigen Verzögerung des Baubeginns rege Aktivität.

http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/20120812105214odcatmup9l.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/20120909114530ia5vofwz89.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Atze Bauke
27.01.13, 20:31
Am Noldnerplatz, Lückstraße 74 (http://goo.gl/maps/oDrQt), soll das Projekt Glück74 (http://www.glueck74.de/index.html) realisiert werden. 50 Wohnungen sind geplant

http://www.abload.de/img/img-galerie-home-2dcuis.jpg
Bildquelle: Lück 74 GmbH & CO. KG

Baukunst
28.01.13, 19:55
Kann man an diesem Entwurf ein gutes Haar lassen?
Die "Flügelbauten" scheinen sich an den 70ern zu orientieren, die zurückgesetzte Front an einer wesentlich konservativeren Architektursprache - Erker, Symetrie (ohne Dachgeschoss). Passt schon mal nicht. Das Rückversetzen schafft hier auch keinen Vorplatz, sondern lässt wieder mal die 70er asoziieren - Rücksprung aus der gründerzeitlichen Bauflucht. Wenn wenigstens die Übergänge zu den "Flügel"bauten schön gelöst wären. Es ist wie abgehackt.

Klarenbach
30.01.13, 12:50
Derzeit gibt es mehrere Entwicklungen, die auf eine stärkere Ansiedlung von Künstlern und Musikern in Lichtenberg hindeuten.

Über das begeisterte Urteil von Arno Brandlhuber über Lichtenberg auf der IBA-Veranstaltung am 22.1.2013 habe ich schon berichtet.

http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=366854&postcount=56

Am 26.1.2013 erschien in der Berliner Zeitung ein Artikel über die Ansiedlung des Galeristenehepaares Haubrock auf dem ehemaligen Gelände der Fahrbereitschaft des Ministerrates in der Herzbergstraße 40-43. Das Ehepaar hat dieses Areal vor drei Wochen erworben und will ihn zu einem Ort mit Galerien, Veranstaltungsräumen und preisgünstigen Ateliers entwickeln. Geplant ist auch ein Restaurant und eine Bar. Die Mieten in dem Komplex sollen fünf bis sechs Euro pro Quadratmeter betragen. Schon jetzt sind 50 Künstler und Gewerbetreibende auf dem Gelände ansässig.

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/neues-kunstzentrum-in-lichtenberg-zurueck-in-die-zukunft,10809150,21557650.html

Weiterhin gibt es in Lichtenberg mehrere Häuser mit Probenräumen für Bands. Ganz in der Nähe der Fahrbereitschaft befindet sich das ehemalige Bürohaus des VEB Auto-Trans Berlin Herzbergstraße 100, das heute von Bands genutzt wird. Im Erdgeschoss gibt es auch noch eine Kantine, in der man relativ preiswert essen kann.

http://www.abload.de/img/p1014277bdsia.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014277bdsia.jpg)

In der Buchberger Straße 6 befindet sich das "Berliner Rockhaus". In diesem Fall wurde ein ehemaliges Bürohaus der Deutschen Post umgenutzt.

http://www.abload.de/img/0048ruu3a.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=0048ruu3a.jpg)

http://www.abload.de/img/0047spsxu.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=0047spsxu.jpg)

http://www.berlinerrockhaus.de/

Das bekannteste Musikerhaus ist zweifellos das "Orwo-Haus" in der Frank-Zappa-Straße. Dieses befindet sich allerdings nicht mehr in Lichtenberg, sondern in Marzahn, aber es ist die gleiche Gegend.

http://www.abload.de/img/0051x4sqf.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=0051x4sqf.jpg)

http://www.orwohaus.de/index.php?id=8

Meines Wissens sind die drei vorgestellten Gebäude die größten Probenhäuser Berlins. Auf der Homepage des Orwo-Hauses kann man lesen, dass das Orwo-Haus das größte Probenhaus Europas, vielleicht sogar weltweit wäre.

Zum Schluss will ich auch noch ein paar Impressionen vom mittlerweile berühmten "Dong Xuan Center" beifügen. Dieses Center ist ein kleine vietnamesische Stadt in Berlin mit Geschäften, Gaststätten, vietnamesischen Ärzten, Rechtsanwälten, Fahrschulen, Friseuren, Konzertagenturen etc. etc. Insgesamt ist es doch erstaunlich zu sehen, wie vielfältig das vietnamesische Leben in Berlin doch ist.

http://www.abload.de/img/00657psc0.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=00657psc0.jpg)

http://www.abload.de/img/0061uiub5.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=0061uiub5.jpg)

http://www.abload.de/img/0064dwss6.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=0064dwss6.jpg)

http://www.abload.de/img/0063n7u2n.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=0063n7u2n.jpg)

Während der IBA-Veranstaltung am 22.1.2013 wurde auch diskutiert, ob dieser Lichtenberg-Hype nicht zu einer Gentrifizierung führen könnte. Ich halte die Gefahr gering, da sich in Lichtenberg 70 Prozent aller Wohnungen im Eigentum der städtischen Howoge und der Genossenschaften befinden. Daher denke ich nicht, dass es hier zu rücksichtslosen Mieterhöhungen und zur Vertreibung der ansässigen Bevölkerung kommen wird.

Alle Fotos: Klarenbach

alexsb73
30.01.13, 13:30
Hier sieht man natürlich zwei sehr gegensätzlich zu bewertende Dinge:

1. Zum einen sieht man wie wichtig es ist das die landeseigenen Wohnunsbaugesellschaften existieren und bezahlbaren Wohnraum anbieten können.

2. Auf der anderen Seite, muss man in Lichtenberg leider auch konstatieren, das so eine Ghettoresierung gefördert wird. Also Viertel da wo der Durchschnittsbürger wohnt und Viertel wo die Armen wohnen, nun ja und Viertel wo Reiche wohnen gibt es ja nun schon seit längerem.

Es wäre aber eben wichtig, damit die oft diskutierte Spaltung der Gesellschaft nicht noch ein Gesicht bekommt, weiterhin die Mischwohngebiete zu erhalten und zu fördern. Schon im "Alten" Berlin, haben in den Vorderhäusern die Wohlhabenderen gelebt und in den Hinterhäusern die Menschen mit weniger Geld. Das sind sehr moderne Stadtentwicklungskonzepte die man leider völlig über Bord geworfen hat.

Es mag in Lichtenberg nicht zutreffen, weil es momentan entsprechende kulturelle Angebote mit den günstigen Mieten einhergehen, auf der anderen Seite finde ich es bedenklich das in Prenzlauer Berg/Pankow ein Mieterschutz quasi nicht existiert und der Wohnungsmarkt völlig dereguliert erscheint.

jan85
30.01.13, 13:48
Ich denke wie Klarenbach, dass Lichtenberg einen (mE sehr wünschenswerten) Boom erlebt ohne dass man gleich von einer flächendeckenden Verdrängung ausgehen muss. Es wäre schön, wenn die Gegend durch die vielen zuzügler auch etwas aufgewertet wird, ohne dass daraus gleich ein neues Friedrichshain o.ä. wird.

P.S.: Das Dong Xuan Center wird zwar primär von Vietnamesen getragen, aber es soll mW ein asiatisches Viertel repräsentieren/ werden. Es sind auch Hotels und Wohnungen geplant und es soll mW auch asiatische Architektur oder zumidnest Fassaden geben...

merlinammain
30.01.13, 15:43
Also Lichtenberg kenne ich gar nicht. Aber die Bilder vermitteln den Eindruck, dass die Gegend doch einige Brachflächen aufweist und zudem nicht so dicht bebaut zu sein scheint wie die HotSpots der (Innen)Stadt. Liege ich mit dieser Annahme richtig?
Wenn ja, dann Frage an die Ortskundigen: Könnten allein diese Bedingungen nicht schon eine ziemliche Hürde für eine Gentrifizierung sein, weil ja noch viel an Bauland und im übrigen auch viel Nachverdichtungspotential noch vorhanden wäre?
Schließlich steigen Preise in der Regel erst/v.a. dann, wenn sowohl das vorhandene als auch das potentielle Immobilien-Angebot ggü der Nachfrage gering ist.

tel33
30.01.13, 15:55
Mal zum Don Xuan in der Herzbergstraße - man nutzt hier vor allem die Freiflächen des ehemaligen EKL. Mittlerweile stehen 5 Hallen und es wurde auch so was wie ein Parkplatz für die immer größer werdenden Besuchermengen geschaffen (v.a. sonntags ist es rappelvoll). Alles in allem macht es aber immer noch einen ziemlich temporären Eindruck, vor allem weil die ganze Gegend eben ein ehemaliges Industriegebiet ist und ringsum noch so einiges als Ruine dahingammelt. Wünschenswert wäre hier eine etwas nachhaltigere Bebauung und Umfeldgestaltung...

Hobrecht
06.02.13, 22:26
..Frage an die Ortskundigen: Könnten allein diese Bedingungen nicht schon eine ziemliche Hürde für eine Gentrifizierung sein, weil ja noch viel an Bauland und im übrigen auch viel Nachverdichtungspotential noch vorhanden wäre?


Lichtenberg ist natürlich sehr groß und hat dementsprechend sehr unterschiedliche Potenziale. Es gibt durchaus Gegenden, in denen in den vergangenen Jahren zumindest die Kaufpreise deutlich nach oben gegangen sind. Die hier gezeigten Areale befinden sich aber überwiegend in Gewerbegebieten mit mehr oder weniger hohem Brachflächenanteil. Obwohl dazwischen auch einige echte (und meist drindend sanierungsbedürftige) Perlen zu finden sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass die beschriebene Entwicklung gravierende Auswirkungen auf die Mietpreise in den angrenzenden Wohngegenden haben wird.

filmeschneider
07.02.13, 21:27
Und in der Lückstraße in Lichtenberg, wo nebenan ja Glück74 entstehen soll, gibt es jetzt das Projekt Parkterassen (http://www.thecloud.rs/parkterrassen/) mit ein paar unverbindlichen Illustrationen:

http://stuff.braintrash.de/daf/ParkterassenA.jpg
http://stuff.braintrash.de/daf/ParkterassenB.jpg
(c) ANES Bauausführungen Berlin GmbH

So einen semitransparenten Baum hätte ich ja auch gerne mal.

Viktors Secret
11.02.13, 09:17
@Filmeschneider
"Semitransparenter Baum" ist schön.
Aber nicht nur der Baum sorgt für Beschattung bei dem von dir vorgestellten Projekt in der Lückstraße " Parkterrassen".
Bin da gestern vorbei gekommen. Der Bau ist schon recht voran geschritten.
Die Bilder im Prospekt sind aber wieder mal sehr optimistisch, was die Lichtverhältnisse und die Weitläufigkeit angeht. So luftig und transparent kann's eigentlich nicht werden, wenn man sich die Gegebenheiten vor Ort anschaut.
Auch die Lückstraße selbst wird bei den Bildern "vergessen".

tel33
11.02.13, 12:23
Wo ist da was vorangeschritten?
Ansonsten stimme ich zu - auf den Renderbildchen wie immer ganz nett anzuschauen, so hat es mit der realen Situation wenig gemein. Früher stand da das Wehrkreiskommando (also da wo jetzt Glück 74 versprochen wird). Die Lückstraße war leider noch nie sonderlich attraktiv für irgendwas - weder fürs Wohnen noch Arbeiten. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Der Eckladen genau gegenüber hat in den vergangenen 20 Jahren sicher 10mal den Besitzer gewechselt, mit mindestens ebensovielen Geschäftsmodellen. Alles erfolglos.

Klarenbach
11.02.13, 12:32
Ein paar Impressionen von aktuellen Bauprojekten aus Lichtenberg will ich vorstellen.

Eines der größeren Projekte ist das "Carre Parkaue" im Bereich Möllendorffstraße / Normannenstraße / Rudolf-Reusch-Straße. Hier befand sich bis 1990 eine Textilfabrik des VEB Herrenoberbekleidung "Fortschritt". Jetzt wurden die Bestandsgebäude zu Wohnhäusern umgebaut, außerdem wurden neue Wohnhäuser errichtet. Der ganze Komplex umfasst 308 Wohnungen. Der Bauherr ist die CG Deutsche Wohnen GmbH (Berlin), die Entwürfe stammen von den Büros Homuth & Partner Architekten (Leipzig) und JMJ Architekten (Berlin). Die Bauarbeiten dauerten von 2010 bis 2013.

http://www.cg-gruppe.de/immobilien/project/detail/242

Nun zu den einzelnen Bauabschnitten. Hier ist das um 1975 errichtete Verwaltungsgebäude. In diesem Stahlbetonbau wurden 65 Wohnungen eingerichtet. Die Arbeiten umfassten umfangreiche Grundrissänderungen und den Anbau von Balkonen. Die Mieten betragen 8 bis 9 Euro pro Quadratmeter.

http://www.abload.de/img/p1014321mmubh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014321mmubh.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014331j7ujs.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014331j7ujs.jpg)

Das Fabrikgebäude wurde 1907 erbaut. Hier sind 105 Wohnungen entstanden, die zwischen 8,50 Euro und 9,50 Euro pro Quadratmeter Miete kosten.

http://www.abload.de/img/p1014326q2uyn.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014326q2uyn.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143177wu0p.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143177wu0p.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014327mnuu2.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014327mnuu2.jpg)

Auf dem Fabrikhof wurde fünf Stadtvillen mit insgesamt 93 Wohnungen gebaut. Die Mieten reichen hier von 9 Euro bis 10 Euro pro Quadratmeter.

http://www.abload.de/img/p10143295cuzp.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143295cuzp.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143238ruyn.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143238ruyn.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143188fu5o.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143188fu5o.jpg)

Schließlich sind noch an der Rudolf-Reusch-Straße zwei Blockrandbebauungen entstanden, die insgesamt 45 Wohnungen bieten. Die Mieten betragen hier ebenfalls zwischen 9 Euro und 10 Euro pro Quadratmeter.

http://www.abload.de/img/p1014322tvu1y.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014322tvu1y.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014324o7u1d.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014324o7u1d.jpg)

Ganz in der Nähe des "Carre Parkaue" befindet sich das ehemalige Postamt Dottistraße 12-16. Dieses denkmalgeschützte Gebäude wurde von 1925 bis 1927 erbaut und soll ebenfalls zu einem Wohnhaus mit 48 Wohnungen umgebaut werden. Außerdem sind Neubauten mit 90 Wohnungen auf dem ehemaligen Posthof geplant. Bisher sind aber noch keine Bauarbeiten zu beobachten, lediglich seine Banner hat der Investor schon gesetzt.

http://www.abload.de/img/p1014332jzulh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014332jzulh.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014333pouj5.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014333pouj5.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014335x6uwh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014335x6uwh.jpg)

http://www.desakon.de/objektemenu/berlin-lichtenberg-dottistrasse-12-16

Eine weitere Baustelle in der Nachbarschaft befindet sich in der Gotlindestraße 51. Hier befand sich bis zum letzten Sommer eine Kaufhalle. Diese wurde im Juli und August abgerissen. Nun wird ein Seniorenpflegeheim mit 174 Pflegeplätzen errichtet. Bauherr ist die HBB Hanseatische Gesellschaft für Seniorenheime mbH & Co.KG (Hamburg), die Planung stammt vom Büro melzerarchitekten - Horst Melzer (Berlin). Als Betreiber ist die Domicil Senioren-Residenzen GmbH (Hamburg) vorgesehen. Hier wird derzeit am ersten Geschoss gebaut.

http://www.abload.de/img/p1014356edu5v.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014356edu5v.jpg)

http://www.abload.de/img/p101435417u60.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p101435417u60.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014355vxu1m.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014355vxu1m.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

Klarenbach
14.02.13, 13:18
Auch im Wohngebiet am Fennpfuhl sind diverse Bauarbeiten zu beobachten.
In der Ernst-Reinke-Straße 4-6 wird das Projekt "Duo Lichtenberg" gebaut. Es entstehen zwei Hauszeilen mit 35 Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage. Der Bauherr ist die Ziegert-Bank- und Immobilienconsulting GmbH (Berlin), der Entwurf stammt vom Büro Heim & Balp Architect (Berlin). In der Präsentation wird mit hellen Zimmern und natürlich belichteten Bädern geworben. In der Realität besitzen aber nur rund 50 Prozent aller Wohnungen Bäder mit Fenstern. Dennoch sind die Grundrisse deutlich großzügiger als bei vielen Innenstadtprojekten. Die Kaufpreise betragen zwischen 2800 und 3100 Euro pro Quadratmeter.

http://www.ziegert-immobilien.de/projekte/duo-lichtenberg/index.php

Dieses Projekt hat bei den Anwohnern für einigen Ärger gesorgt, weil der grüne Wohnhof durch diese Baumaßnahme verkleinert wurde.

http://www.abload.de/img/p1014349sakj1.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014349sakj1.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143500ukez.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143500ukez.jpg)

Auch hier werden im großen Stil Betonfertigteile verwendet.

http://www.abload.de/img/p10143046tuwv.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143046tuwv.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143052fuky.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143052fuky.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014307y9uyi.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014307y9uyi.jpg)

Auch am schon erwähnten Neubau der Wohnungsgenossenschaft Friedrichshain an der Rudolf-Seiffert-Straße geht es voran. Hier entsteht eine Wohnanlage mit 75 Wohnungen und einer Geschäftsstelle. Die Planung stammt vom Büro IBT GmbH (Berlin), die Fertigstellung ist für den Dezember 2013 geplant. Auch bei diesem Bau kommen Betonfertigteile zum Einsatz. Die Nachfrage nach den Wohnungen ist offenbar sehr groß, für alle Wohnungen ab 2 Zimmer gibt es Wartelisten. Ursprünglich war der Neubau mit elf Geschossen geplant, doch dieses Vorhaben führte zu Konflikten mit der Nachbarschaft, weil der dahinterliegende Elfgeschosser der Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg verschattet würde. Daher wurde die Bebauungshöhe auf sieben Geschosse reduziert.

http://www.abload.de/img/p1014308obuet.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014308obuet.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014309t6jku.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014309t6jku.jpg)

http://www.wohnen-mit-zukunft.de/index.php/wohnungsangebote/neubau-storkower-strasse.html

Ein Stück weiter kann ein kreativer Umbau eines ehemaligen Schülerspeisungsgebäudes in der Rudolf-Seiffert-Straße 83 besichtigt werden. Den Ausgangspunkt bildete ein eingeschossiger Typenbau (Mehrzweckgebäude Berlin, MZG), wie er in großer Zahl in Ost-Berlin gebaut wurde. Dieses Gebäude wird derzeit zu einem Gemeindezentrum mit einer Kindertagesstätte umgebaut. Dabei wird der Altbau erweitert und um ein zweites Geschoss in Holzbauweise aufgestockt. Der Bauherr ist die Evangelische Christengemeinde Berlin e.V., die Planung stammt von W. Schulz (Altenbeken). Dieses Projekt gefällt mir sehr gut, zeigt es doch, dass man auch aus einem unscheinbaren Gebäude etwas machen kann.

http://www.abload.de/img/p1014311tak43.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014311tak43.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143123pjb1.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143123pjb1.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143146ikug.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143146ikug.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014315t4k0p.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014315t4k0p.jpg)

Eine weitere Baustelle ist der Neubau der Kastanienhof-Grundschule in der Otto-Marquardt-Straße 12-14. Hier befanden sich ursprünglich zwei Schulbauten des Typs SK Berlin 68. Diese wurden 2010 abgerissen. Der Entwurf für den Neubau stammt vom Büro Numrich, Albrecht, Klumpp Gesellschaft von Architeken mbH (Berlin).

http://www.abload.de/img/p1014347d5ja4.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014347d5ja4.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143456qkyw.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143456qkyw.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

Hobbyist
14.02.13, 15:27
Dennoch sind die Grundrisse deutlich großzügiger als bei vielen Innenstadtprojekten.

Und umgekehrt gibt es auch viele Grundrisse die wiederum großzügiger sind, als das von Dir benannte Projekt. (soviel zum Thema Phrasen...)

Urbanist
15.02.13, 00:18
Und umgekehrt gibt es auch viele Grundrisse die wiederum großzügiger sind, als das von Dir benannte Projekt. (soviel zum Thema Phrasen...)
Meine Güte, warum sollte Klarenbach nicht erwähnen können, daß ein Neubauprojekt, welches sich nicht in eine Baulücke quetschen und mit so erzeugten engen Hinterhofsituationen umgehen muß eben auch großzügigere Grundrisse anbieten kann, ohne dafür gleich wegen eines vermeintlichen Angriffs auf die geheiligte Innenstadt gebasht zu werden?
Klar gibt es in Luxusprojekten in der Innenstadt vielleicht noch großzügigere Grundrisse, aber in einer vergleichbaren Preisklasse wohl eher selten.
Klarenbach investiert hier ziemlich viel Energie in informative Beiträge inklusive Fotos über Projekte, über die man hier sonst kaum etwas erfahren würde, aber es ist ja viel einfacher mal eben einen Zweizeiler als Diss loszulassen...:nono:

Hobbyist
15.02.13, 22:36
Die Innenstadt ist für mich nicht heilig. Ich finde nur solche Aussagen etwas schwammig. Mir reicht es schon, wenn man in den Medien ständig damit konfrontiert wird, da fänd ich es hier im Forum schöner das lieber an Beispielen aussagekräftiger macht. Auch ging es hier nicht um Luxusbauten. Und schlussendlich gebe ich meine Meinung lieber öffentlich ab, als auf anonyme Bewertungen auszuweichen.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich gut, wenn Klarenbach Fotos hier veröffentlicht. Trotzdem darf man hier offentlich noch was sagen, wenn man bspw. mehr über die Grundrisse wissen würde, als nur solche schwammige Aussagen.

@Rotbewerter:
Woher ich weiß, daß die Kinder in diese Aktion eingespannt sind? Ich weiß es nicht, aber ich vermute es, denn Kinder sagen von sich aus bestimmt nicht solche Dinge, wie "Graue Hölle", "Genug Häuser" oder "Tiere brauchen Lebensraum" in solch einer Baulücke.

Schade, daß Du Dich nur anonym äußern kannst, anstatt hier offen Argumente auszutauschen.

Klarenbach
05.03.13, 11:38
Hier gibt es einen kleinen Überblick über Bauprojekte in Lichtenberg:
Ein größeres Projekt ist die Umnutzung der ehemaligen Schokoladenfabrik an der Konrad-Wolf-Straße. Das Projekt umfasst die Sanierung der Fabrik und ergänzende Neubauten auf dem Firmengelände. Als Projektentwickler fungiert die Moritz-Gruppe GmbH (Berlin), als Bauherr agiert die Firma Ticoncept (Berlin), weiterhin beteilgt sind die Ulrich & Lakomski GbR (Dernbach) und die Firma Concepta Haus (Berlin) Die Investitionssumme beträgt insgesamt 45 Millionen Euro, Eigentumswohnungen kosten ab 200.000 Euro, Stadthäuser ab 280.000 Euro.

Bereits fertiggestellt ist die Sanierung der ehemaligen Schokoladenfabrik in der Simon-Bolivar-Straße 1. Die Fabrik stand jahrelang leer und wurde von einem Eigentümer zum nächsten durchgereicht. Schließlich wurde sie zu einer Wohnanlage mit 70 Wohnungen umgebaut. Die Sanierung erfolgte von 2010 bis 2011.

http://schokostuecke-online.de/pr/20110329_pr1_vertriebsstart.pdf

http://www.abload.de/img/p1014344wpjav.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014344wpjav.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014443x5kgf.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014443x5kgf.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014447y1jwk.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014447y1jwk.jpg)

Gleich nebenan befinden sich ein kleiner Stadthauskomplex, der seit 2011 errichtet wird. Die Häuser Mittelstraße 1-3 B und Simon-Bolivar-Straße 2-2 D sind bereits fertiggestellt, das Haus Simon-Bolivar-Straße 2 E befindet sich noch im Bau.

http://www.abload.de/img/p1014442fvj85.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014442fvj85.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014446u6jbr.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014446u6jbr.jpg)

An der Mittelstraße Ecke Sandinostraße entstehen derzeit die "Sandino Hofgärten". Geplant sind 21 Wohneinheiten, teilweise als Townhouses und Penthäuser.

http://www.abload.de/img/p1014441qejv8.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014441qejv8.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014439jlkrz.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014439jlkrz.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014440zrkbn.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014440zrkbn.jpg)

Ein größeres Projekt ist die Bebauung des ehemaligen Betriebsgeländes des VEB Spezialhochbau Berlin an der Wartenberger Straße. Hier ist die Siedlung "Wohnen in Alt Hohenschönhausen" geplant. Vorgesehen sind vor allem Einfamilienhäuser, lediglich an den Rändern sind Reihenhäuser geplant. Außerdem soll eine Kindertagesstätte entstehen. Der Bauherr ist die Projektentwicklungsgesellschaft Gehrenseestraße 100 (Berlin), die Planung stammt vom Büro PLK Städtebau, Stadtplanung, Projektsteuerung Knut Seibt (Berlin). Derzeit sind Erdarbeiten zu beobachten.
Ich bin allerdings der Meinung, dass eine Einfamilienhausbebauung an diesem Standort aus städtebaulichen und wohnungspolitischen Gründen falsch ist. Wenn der Bedarf an Neubauwohnungen gedeckt werden soll, dann müssen gerade solche Standorte dichter bebaut werden. Dies gilt umso mehr, da das Gelände von fünf- bis sechsgeschossigen Plattenbauten und dem elfgeschossigen Verwaltungsgebäude des VEB Spezialhochbau flankiert wird. Angesichts dieser Umgebung würde ich eine fünfgeschossige, aber dennoch großzügige Bebauung für sinnvoll halten.

http://www.abload.de/img/p1014252wdks2.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014252wdks2.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014402z0kip.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014402z0kip.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014403cmj0n.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014403cmj0n.jpg)

Auch an der Allee der Kosmonauten tut sich einiges. Ein Projekt befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Betriebspoliklinik des VEB Elektroprojekt und Anlagenbau Berlin (EAB) Allee der Kosmonauten 23. Hier soll ein Wohnpark mit 28 Einfamilienhäusern entstehen. Bauherr ist die Immo-Consult Berlin Brandenburg, die Planung stammt von der archecon architektur & consulting GmbH Lars Fuhlbrügge. Die Poliklinik (ein Gebäude des Typs "Schwerin") wurde schon 2012 abgerissen, derzeit sind Erdarbeiten im Gang.

http://www.abload.de/img/p101443208jwr.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p101443208jwr.jpg)

http://www.abload.de/img/p101443143jc3.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p101443143jc3.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014433rhj6y.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014433rhj6y.jpg)

Ein weiteres Projekt wird an der Allee der Kosmonauten 17 / 19 realisiert. Hier befinden sich zwei Schulen des Typs SK Berlin 68, die früher als Berufsschule und Volkshochschule dienten. Hier will die ADK Landschaftspark GmbH, eine Tochtergesellschaft der Saxum AG, eine Wohnanlage mit 9 Stadtvillen mit Eigentumswohnungen errichten. Die Planung stammt von Albert & Partner (Chemnitz). Die Preise betragen 209.800 Euro für eine Wohnung von 86 Quadratmetern, für 114 Quadratmeter müssen 289.600 Euro gezahlt werden. Derzeit werden die Schulen abgerissen.

http://saxum.de/htm/Wohnen_im/allee_der_kosmonauten.html

http://www.abload.de/img/p10144223tj1g.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10144223tj1g.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014425ojjsj.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014425ojjsj.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

Kleist
05.03.13, 17:42
Klarenbach schrieb : Ich bin allerdings der Meinung, dass eine Einfamilienhausbebauung an diesem Standort aus städtebaulichen und wohnungspolitischen Gründen falsch ist. ....

Sehe ich anders. In Stadtrandlagen wie dieser sollte nur in absoluten Ausnahmefällen höher als 3 Stockwerke gebaut werden. Das Segment Geschoßwohnungsbau ist in der Umgebung mehr als zur Genüge abgedeckt.Ich bin der Meinung,dass besonders in den östlichen Stadtrandbezirken sowie in Spandau mehr Bauland für Einfamilien / Reihenhäuser ausgewiesen werden sollte.
Weisst Du was aus dem verwahrlosten Elfgeschosser werden soll ? Abriss oder Umnutzung ?

Ein wenig schade finde ich es um die zwei Schulen in der Allee der Kosmonauten.Die könnte man zu Wohngebäuden umbauen,die Kernsubstanz dürfte sehr solide sein.

Klarenbach
05.03.13, 18:01
Der Elfgeschosser wird saniert und zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Entkernungsarbeiten haben bereits begonnen. Ich hatte das Projekt schon in diesem Beitrag erwähnt:

http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=367235&postcount=335

Konstantin
05.03.13, 18:07
Erstmal finde ich es lobenswert, dass uns Klarenbach mit Fotos und Informationen aus der Peripherie versorgt.

Lichtenberg ist ja kein Stadtrand, sondern eben nur keine Innenstadt mehr. Das wird sich aber auch in den nächsten Jahrzehnte ändern sodaß ich Klarenbach einmal in seiner These unterstützen muss, dass Reihenhäuser nicht das Wünschenswerteste sind. Solange es aber kein städtebauliches Wildschweingebiet wird ist dagegen nichts einzuwenden.

Bizarr sind allerdings die "Sandino-Hofgärten". Gut, in einer Stadt, in der man die schicke Bar eine 5-Sterne-Hotels nach August Bebel benennt kann man auch ein bürgerliches Wohnprojekt nach einem nicaraguanischen Revolutionsführer titulieren. Aber was kommt als nächstes: Indira-Gandhi-Lofts oder Kosmonautengärten?

Kleist
05.03.13, 19:35
^ Naja Wartenberger Straße in Alt Hohenschönhausen ist nicht mehr so innenstadtnah. Ich sehe dort auch keinen ausreichenden Bedarf für privaten Geschoßwohnungsbau.Der innerstädtische Geschoßwohnungsbau richtet sich an eine innenstadtorientierte Käuferschaft. Diese möchte auch im innerstädtischen Bereich wohnen.Wer in Alt Hohenschönhausen bauen will,dürfte eher nicht zu dieser Kategorie gehören. Gerade auch das Bereitstellen von Baugrund für Einfamilienhäuser innerhalb der Berliner Stadtgrenze begrenzt die Zersiedlung im Umland.
Das beste Mittel gegen die momentane Wohnungsknappheit wäre IMHO die Wiedereinführung der Eigenheimzulage,natürlich auch geltend für selbstgenutzte Etagenwohnungen.

Erstmal finde ich es lobenswert, dass uns Klarenbach mit Fotos und Informationen aus der Peripherie versorgt.

...dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

Chandler
05.03.13, 19:54
Das beste Mittel gegen die momentane Wohnungsknappheit wäre IMHO die Wiedereinführung der Eigenheimzulage,natürlich auch geltend für selbstgenutzte Etagenwohnungen.

etwas oT - das war eine sehr teure Subvention die fürs ganze Land und nicht nur für die Orte mit akuter Wohnungsknappheit galt. Außerdem kommt sie nur einigen relativ gutverdienenden Menschen zugute und nicht jenen die sich keine Mietwohnung in ihrer Stadt leisten können.

Die 11 Milliarden die das jährlich gekostet hat könnte man auch zielgerichteter einsetzen.

Kleist
05.03.13, 20:15
^ ...teuer war die Subvention aber auch sehr demokratisch.Sie hat vor allem Normalverdienern zu Wohneigentum verholfen, Besserverdiener waren und sind auf die Zulage nie angewiesen gewesen.

Demokratisch ist die Zulage auch deswegen gewesen,weil sie Einkommens und Ortsunabhänig gezahlt wurde und direkt den Bauwilligen zugute kam.Warum sollten nur Menschen in Ballungsgebieten mit Wohnungsknappheit von Subventionen profitieren ? Das es dabei auch die Zersiedlung gefördert wurde, lag nicht so sehr an der Zulage,sondern am Preisgefälle und der mangelnden Bereitstellung von Baugrund durch die Städte.

Begrüßenswert ist auf jeden Fall,dass jetzt an diesem Standort Eigenheime und Reihenhäuser gebaut werden. Das stabilisiert die Plattenbau Nachbarschaft, bringt für die Schulen eine bessere Durchmischung,mehr Kaufkraft etc.

Johnny
05.03.13, 20:30
Aus der großen Nachfrage nach urbanem, innerstädtischem Wohnraum sollte man IMO viel mehr den Schluss ziehen, die innerstädtischen Gebiete zu erweitern. Wer sein eigenes Haus haben möchte, sollte jenseits der Stadtgrenze oder in den bestehenden Einfamilienhausgebieten in Berlin suchen, abgesehen davon, dass diese Wohnform auch unheimlich viel Platz innerhalb des Stadtgebiets verschlingt. Da dieses Gebiet eine höhere Dichte aufweist, sollte man besser an diese anschließen und durch hohe Qualität eine Aufwetung herbeiführen. Im Übrigen, wenn ich es vortädtisch und grün mag, wär ich sicherlich auch nicht mit dem Blick auf die hiesigen Plattenbauten zufrieden - das passt eben nicht zusammen.

necrokatz
05.03.13, 20:56
^ ...teuer war die Subvention aber auch sehr demokratisch.Sie hat vor allem Normalverdienern zu Wohneigentum verholfen, Besserverdiener waren und sind auf die Zulage nie angewiesen gewesen.

Demokratisch ist die Zulage auch deswegen gewesen,weil sie Einkommens und Ortsunabhänig gezahlt wurde und direkt den Bauwilligen zugute kam.

Das ist nicht die Definition von 'demokratisch', sondern eher von sozial(istisch). Subventionen können natürlich demokratisch legitimiert sein, aber man sollte dies klar unterscheiden, finde ich.

Mal abgesehen davon haben z.B. die Geringverdiener eben nicht von solchen Subventionen wie der Eigenheimzulage profitiert, weil sie sich auch mit dieser kein Wohneigentum leisten konnten. Stattdessen haben sie durch ihre Steuern alle Häuser mitfinanziert. Sowas ist dann sogar demokratisch legitimiert aber nicht gerade sozial.

Kleist
05.03.13, 21:25
^ es geht hier um die Mitte der Gesellschaft,dass die Ärmeren davon nicht direkt profitieren ist doch klar. Die werden anderweitig subventioniert z.B. durch Wohngeld.Man kann halt nicht alles daran ausrichten,ob auch die Ärmeren davon profitieren.
Etwa die Hälfte aller Deutschen wohnt im Eigentum,daran sieht man doch schon,dass die Zulage breiten Schichten zu gute kam.Nachteil der Zulage war sicher,dass sie nicht für Etagenwohnungen galt.

^^ Die dichtere Umfeldbebauung in Hohenschönhausen resultiert aus den umliegenden Trabantenstädten,ansonsten ist die Gegend eher vor/kleinstädtisch geprägt.
Ich habe auch nichts gegen Geschoßwohnungsbau,nur eben an dieser Stelle finde ich Einfamilienhäuser besser.Das haben die Verantwortlichen ja offensichtlich genauso gesehen. Generell entsteht in den östlichen Randbezirken ja eher offene,niedrigere Bebauung.Der Grund dürfte die mangelnde Nachfrage nach kostendeckenden Geschoßwohnungsbau in Lagen wie Hohenschönhausen,Wartenberg, Mahlsdorf oder Altglienicke sein.
Nicht zu vergessen,dass bis vor wenigen Jahren hohe Leerstandsraten die Gegenden prägten

Hobrecht
05.03.13, 21:44
Nochmal kurz zur Eigenheimzulage: die hat schon - zusätzlich zu den geringeren Bodenpreisen - erheblich zur Zersiedelung und den damit verbundenen negativen Effekten beigetragen. Schon deswegen sollte sie nicht wieder eingeführt werden.

Zum Projekt Wartenberger Straße: das liegt tatsächlich fernab des Stadtzentrums und ist auch für eine weniger dichte Bebauung geignet. Allerdings fände ich eine Komplettbebauung mit Reihenhäusern in der Gegend passender als Einfamilienhäuser.

Bitte wieder on topic diskutieren. Sinn und/oder Unsinn der Eigenheimzulage kann hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/forumdisplay.php?f=100) diskutiert werden.
Bato

Klarenbach
08.04.13, 11:30
In Friedrichsfelde ist eine zunehmende Bautätigkeit zu beobachten. An der Einbecker Straße 55 haben die Bauarbeiten für eine Wohnanlage aus drei Gebäuden mit 61 Eigentumswohnungen begonnen. Bauherr ist die Helma Wohnungsbau GmbH (Berlin). Die Wohnungen sind zwischen 59 und 94 Quadratmeter groß und kosten zwischen 132.600 und 212.500 Euro. Dachterrassenwohnungen mit einer Wohnfläche von 87 Quadratmetern und einer 40 Quadratmeter großen Dachterrasse kosten 257.500 Euro. Die Grundrisse sind nicht schlecht, die Besonnung ist ganz passabel und die Küchen verfügen alle über Fenster. Die Bäder werden allerdings auch hier ohne Fenster gebaut.

http://www.helma-wohnungsbau.de/aktuelle-projekte/berlinbrandenburg/berlin-lichtenberg-einbecker-strasse/

http://www.abload.de/img/p1014471w1sph.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014471w1sph.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014474epsf6.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014474epsf6.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014473r7scc.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014473r7scc.jpg)

Im Hintergrund erkennt man einen Plattenbau, den das Baukombinat Leipzig um 1985 errichtet hatte.

Vis-a-vis, in der Einbecker Straße 76-78 befinden sich zwei denkmalgeschützte Kutscherhäuser aus der Zeit um 1860, die derzeit einen ruinösen Eindruck machen und deren Perspektive nicht ganz klar ist. Längere Zeit standen hier Bauschilder, nach denen die Häuser saniert und zu jeweils zwei Einfamilienhäusern umgebaut werden sollten. Außerdem sollten die Lücken zwischen den beiden Häusern mit einem Neubau mit noch einmal zwei Einfamilienhäusern gefüllt werden. Die Bauschilder sind mittlerweile verschwunden, andererseits sind ein paar Bauarbeiten zu beobachten. Ich weiß also nicht genau, ob das Projekt noch aktuell ist. Der Bauherr war die Kutscherhäuser Einbecker Straße GmbH (Berlin), die Planung stammte vom Büro Gewers & Pudewill architects, designers, engineers (Berlin). Die Häuser sollten zwischen 143 und 162 Quadratmeter groß sein und zwischen 344.900 und 372.000 Euro kosten. Ich zeige noch zwei Fotos mit Bauschild.

http://www.kutscherhäuser.de

http://www.abload.de/img/p1014469xkubi.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014469xkubi.jpg)

http://www.abload.de/img/p101447057so8.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p101447057so8.jpg)

Im Bereich zwischen Robert-Uhrig-Straße und Paul-Gesche-Straße wird derzeit ein kleiner Komplex aus 13 Stadthäusern errichtet. Die Bauherren sind die Firsthome Wohnbau GmbH (Berlin) und die Malchow Massivhaus GmbH (Milmersdorf). Die ersten beiden Stadthäuser wurden bereits 2009 errichtet, dann setzte eine längere Zeit der Flaute ein. Ich war damals ziemlich skeptisch, ob die Stadthaus-Pläne aufgehen würden. Doch im vorigen Jahr setzte eine starke Bautätigkeit ein, so dass derzeit 7 Häuser fertig und 4 weitere im Bau sind.

http://www.abload.de/img/p10144616qu59.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10144616qu59.jpg)

http://www.abload.de/img/p10144639duas.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10144639duas.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014459p1u95.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014459p1u95.jpg)

Ganz in der Nähe befindet sich der bereits fertiggestellte Neubau Robert-Uhrig-Straße 21. Hier befand sich bis 2010 ein kleiner eingeschossiger Ladenpavillon, der sich schlecht vermieten ließ. Dieser Pavillon wurde abgerissen und durch einen Neubau mit 32 Wohnungen ersetzt. Der Bauherr war die Wohnungsbaugenossenschat "Vorwärts" Berlin, die Planung stammte vom Büro Karasch & Küchler (Berlin). Das Gebäude wurde als eine Art Kopfbau im Anschluss an einen bereits bestehenden Wohnblock der WBG "Vorwärts" errichtet. Großen Wert wurde auf großzügige Grundrisse und eine gute Besonnung der Wohnungen gelegt. Ein großer Pluspunkt ist zudem die gute Lage - der Neubau liegt direkt am U-Bahnhof Friedrichsfelde. Der Bau erfolgte von 2010 bis 2011.

http://www.abload.de/img/p1014389bjulz.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014389bjulz.jpg)

http://www.abload.de/img/p10143900nuk2.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10143900nuk2.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

Mosby87
13.04.13, 16:13
Wie der Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/berlin/lichtenberg-waechst-neubau-von-1500-wohnungen-geplant/8060088.html) heute berichtet, plant die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE in der Treskowallee in Karlshorst den "Neubau von rund 400 Wohnungen für Familien, Senioren und Studenten". Diese sollen auf dem einstigen Wohnheimgelände der Hochschule für Wirtschaft und Technik errichtet werden und bis zum Herbst 2015 bezugsfertig sein, investiert werden hierfür 60 Millionen Euro. Auch den Bericht der gestrigen Abendschau (http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb! abendschau!abendschau_20130412_howo ge.html) hierzu fand ich ganz interessant.

Laut dem Tagesspiegel will die HOWOGE ab 2015 außerdem 350 neue Wohnungen auf dem 70.000 qm großen Gelände des ehemaligen Kinderkrankenhauses "Lindenhof" in der Gotlindestraße bauen. Am 30.04. sollen diesbezüglich die Ergebnisse eines städtebaulichen Wettbewerbs vorliegen.

Scritch
20.04.13, 10:02
Es handelt sich übrigens um folgenden Bauten: Link Bing (http://binged.it/Z8jNin)

Folgende Simulation ist der Pressemappe auf der Howoge Seite entnommen:
http://www7.pic-upload.de/20.04.13/qjtivs21xg6v.jpg

Mosby87
09.05.13, 18:44
[...] Laut dem Tagesspiegel will die HOWOGE ab 2015 außerdem 350 neue Wohnungen auf dem 70.000 qm großen Gelände des ehemaligen Kinderkrankenhauses "Lindenhof" in der Gotlindestraße bauen. Am 30.04. sollen diesbezüglich die Ergebnisse eines städtebaulichen Wettbewerbs vorliegen.

Inzwischen ist der o.g. Wettbewerb zu Ende gegangen, gewonnen haben laut "BauNetz" (http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_fuer_Wohnbebauung_in_Ber lin_entschieden_3176495.html) die Berliner Architekten Baumschlager und Eberle (http://www.baumschlager-eberle.com/) gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Lohrer und Hochrein (http://www.lohrer-hochrein.de/) aus München. Ihr Vorschlag sieht vor, das von der HOWOGE geforderte Wohnungsbauprogramm in drei U-förmigen Baukörpern unterzubringen. Dabei sollen wesentliche Teile der den "Lindenhof" umgebenden Parkanlage sowie wichtige Blickbeziehungen zwischen den einzelnen Bestandsgebäuden erhalten bleiben:

http://www.baumschlager-eberle.com/uploads/tx_bechallenges/perspektive_02.jpg

http://www.baumschlager-eberle.com/uploads/tx_bechallenges/Lageplan.jpg
(C) jeweils Architekten Baumschlager / Eberle (http://www.baumschlager-eberle.com/wettbewerbe/aktuelle-wettbewerbe/wettbewerbsdetails/challenge/lindenhof.html)

Artec
19.05.13, 23:39
Am Noldnerplatz, Lückstraße 74 (http://goo.gl/maps/oDrQt), soll das Projekt Glück74 (http://www.glueck74.de/index.html) realisiert werden. 50 Wohnungen sind geplant
Neue Bilder

Bodenplatte gegossen und Keller im Bau

http://www7.pic-upload.de/20.05.13/va5xh4b5spzy.jpg

http://www7.pic-upload.de/20.05.13/mnklgkn97hcg.jpg

http://www7.pic-upload.de/20.05.13/f48hl8brj5xq.jpg

Bilder von mir, gemeinfrei
http://www10.pic-upload.de/20.05.13/folqwk2v3b7e.jpg

_Flyn_
23.06.13, 20:39
LaVidaVerde, Baugruppenprojekt in der Sophienstr. 36

http://img10.imageshack.us/img10/2373/8dvw.jpg
Quelle: LaVidaVerde GmbH

http://img809.imageshack.us/img809/1371/czy6.jpg
Quelle: LaVidaVerde GmbH

http://lavidaver.de/

_Flyn_
26.06.13, 17:50
In der Gundelfinger Sraße 26 im Lichtenberger Bezirksteil Karlshorst ist dieses Projekt entstanden, dürfte mittlerweile fertig sein, bei Google Maps (Stand von Sommer letzten Jahres) ist die Baustelle bereits zu sehen.
http://img28.imageshack.us/img28/7017/jsgg.jpg
Quelle: Berliner Volksbank Immobilien GmbH

http://www.gundelfinger26.de/index.html


Sind das tatsächlich schöne Abwasserrohre? ;)

_Flyn_
28.06.13, 22:17
An der Mittelstraße Ecke Sandinostraße entstehen derzeit die "Sandino Hofgärten". Geplant sind 21 Wohneinheiten, teilweise als Townhouses und Penthäuser.

http://www.abload.de/img/p1014441qejv8.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014441qejv8.jpg)



Dies scheint nur ein Bauabschnitt von vielen zu sein.

Hier eine Übersicht:
http://img153.imageshack.us/img153/9310/nmnx.jpg
© 2013 Ticoncept

1. Bauabschnitt (bereits fertiggestellt)
http://img560.imageshack.us/img560/219/eneo.jpg
© 2013 Ticoncept

2. Bauabschnitt (siehe oben Beitrag von Klarenbach)

3. Bauabschnitt
http://img153.imageshack.us/img153/97/whqo.jpg
© 2013 Ticoncept

http://img59.imageshack.us/img59/9350/d6vz.jpg
© 2013 Ticoncept


http://www.sandino-hofgaerten.de/


Mal sehen wo dann der 4. Bauabschnitt liegen wird... (https://maps.google.de/maps?q=sandinostr+berlin&ie=UTF8&ll=52.538316,13.482923&spn=0.001749,0.005284&oe=utf-8&client=firefox-a&hnear=Sandinostra%C3%9Fe,+13055+Ber lin&gl=de&t=h&z=18)

Artec
03.07.13, 21:03
Update (G)Lück 74 (http://www.glueck74.de/index.html)

Aus der Leopoldstraße:

http://imageshack.us/a/img543/533/36o9.jpg/

Bild über die Mauer:

http://imageshack.us/a/img801/6707/nvei.jpg


Bilder von mir, gemeinfrei

Mosby87
06.08.13, 07:47
Einem Bericht der BZ (http://www.bz-berlin.de/bezirk/lichtenberg/star-architekten-bauen-neues-wohn-dreieck-article1718248.html) zufolge planen die Architekten des renommierten Architektur-Büros Graft (http://www.german-architects.com/de/graft) ein neues Wohn-Dreieck an der Ahrensfelder Chaussee in Falkenberg, direkt am Gehrensee.

Das Projekt mit dem Namen "AuenFlügel Berlin" (http://www.deutsche-eigenheim.ag/#projects/projekte/auenflugel-berlin/) soll auf einer Fläche von sagenhaften 320.000 qm entstehen und bis 2018 fertiggestellt sein. Von oben betrachtet hat es die Form eines Pizzastücks, im Innern des Dreiecks ist u.a. die Errichtung von zwei Häuserringen geplant:

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00438/wohn-dreieck_43857728.jpg
(C) Deutsche Eigenheim AG (http://www.deutsche-eigenheim.ag/#projects/projekte/auenflugel-berlin/), abgerufen über die Internetpräsenz der BZ (http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00438/wohn-dreieck_43857728.jpg)

Entstehen sollen hier insgesamt 725 zwei- bis dreigeschossige Häuser mit einer Wohnfläche von jeweils 75 bis 125 qm, die Gesamtwohnfläche innerhalb des Quartiers wird sich den Planungen zufolge auf knapp 110.000 qm belaufen; auch die Errichtung einer Kita ist geplant.

Mit dem Bau der ersten 105 Häuser soll noch im kommenden Herbst begonnen werden, die Kosten für das Projekt werden derzeit auf erfrischende 200 Millionen Euro geschätzt.

Backstein
06.08.13, 07:54
^^ Anhand der Info auf der Projektseite und der Visualisierung ist mir nicht klar, wir das Gebäude auf dem Grunstück ausgerichtet werden soll.

Lage Google Maps (http://goo.gl/maps/3welg)

Die große Brandwand der Schule zeigt nach Norden, unmittelbar westlich steht ein breites Bestandshochhaus. Auf der linken Visualisierung sieht man rechts eine angedeutete schwarze Wand, soll das die Bestandsplatte sein?

Jedenfalls wird es wenig Sonne auf einem Großteil der Balkone geben - entweder werden sie nach Westen ausgerichtet, dann spenden je nach Tageszeit die Brandwand oder das Bestandshochhaus Schatten, oder nach Norden. Vermutlich wird der Naubau an die Kante der Singerstraße gesetzt und es verbleibt ein größerer Abstand zur Brandwand.

Zur Architektur kann ich mich aufgrund der wirklich sehr vereinfachten Visualisierung kaum äußern. Die linke Seite (erste Visualisierung) scheint sich der Plattenbau-Ästhstik anzuschließen, die geschwungenen Balkone... naja, kommt sicher drauf an, aus was für einem Material die Brüstungen sein werden.

Man wirbt mit einer Briefkastenanlage (wow!), einem zentralen Müllraum und eine Waschmaschinen-Lounge... Da kriegt man doch gleich Lust, einzuziehen... ;)

Backstein
06.08.13, 08:12
^^ Ich verstehe es einfach nicht, dass so viele Menschen scharf sind auf solche Kaninchenställe mit geringer Wohnfläche, handtuchgroßen Grundstücken (hier (http://www.deutsche-eigenheim.ag/#projects/projekte/auenflugel-berlin/) gut zu sehen) und dann noch am Arsch der Welt. Auf den animierten Skizzen sehen die Häuschen aus wie aus Papier gefaltet.

Klar, man hat immerhin den Bf. Ahrensfelde in der Nähe und der mickrige Gehrensee wird mal ins Bewusstsein der Menschheit gerückt, aber für so weit draußen finde ich das Umfeld nicht so dolle. Zu zwei Seiten befinden sich große Plattenbausiedlungen, und ansonsten ist das Gelände von einem breiten Steifen Einfamilienhäusern und/oder Lauben umgeben. Der freie Zugang in die Natur ist also eher so lala, und so richtig prickelnd finde ich die angrenzende Barnimer Feldflur zwischen Falkensee und Lindenberg auch nicht.

Mosby87
06.08.13, 09:33
^ Ich finde das Projekt aus den von Dir genannten Gründen auch weder besonders ansprechend noch städtebaulich sinnvoll, wollte es den interessierten Foristen aber natürlich nicht "vorenthalten". Der "Origami-Gedanke" kam mir beim ersten Betrachten der Visualisierungen übrigens auch... :headscratch:

mkwiteaux
06.08.13, 11:09
Die Architektur finde ich gut. Sie sucht nach neuer Formensprache, ist nicht festgelegt, das finde ich gut. Gerade die "Giebelhäuschen" sind witzig und wenn man diese mit jenen eigenartigen Giebelhäuschen, die neuerdings in Weissensee projektiert wurden, vergleicht, kann man den architektonischen Qualitätsunterschied sehen.

Unverantwortlich finde ich nur, wie man wieder so altbacken die Landschaft zersiedelt. Aber das liegt vermutlich weniger an den Graft-Architekten als an Beamten/Stadtplaner.

Hobrecht
06.08.13, 11:54
Unverantwortlich finde ich nur, wie man wieder so altbacken die Landschaft zersiedelt. Aber das liegt vermutlich weniger an den Graft-Architekten als an Beamten/Stadtplaner.

Naja, das Gebiet war mindestens bis zum Jahr 2000 weitgehend versiegelt, ist also ohnehin eine Brachfläche. Obwohl ich zugeben muss, dass die Brache für Naturliebhaber und Erholungssuchende vermutlich attraktiver ist (war), als die restliche Lanschaft drumherum. Dennoch, das Gebiet ist im Vergleich zu anderen Eigenheimgebieten recht dicht bebaut, gut mit Versorgungseinrichtungen erschlossen und in weniger als einer halben Stunde ist man mit der S-Bahn am Alexanderplatz. Ich würde sogar sagen, es ist besser an dieser Stelle Freiflächen zu opfern, als in der Innenstadt, wo jeder Quadratmeter Grün zählt.

Und zu den Kaninchenställen: na klar ist ein großzügiges Grundstück schicker, aber bei vielen Leuten reicht es finanziell eben nur zur Minimalvariante. Warum dann nicht lieber eine Wohnung in der Innenstadt? Auch wenn es nur ein sehr kleines Grundstück ist, so lässt sich dort dennoch etwas Gemüse anbauen oder ein Bäumchen pflanzen und die Katze kann auch mal vor die Tür. Solche Dinge sind vielen Leuten wichtig und die gibt es so eben nicht in der Gründerzeitwohnung. Ich persönlich würde eher in so einen Kaninchenstall mit S-Bahnanschluss und Geschäften in fußläufiger Entfernung ziehen, als mich irgendwo eine Stunde vom Stadtzentrum entfernt in der Pampa zu niederzulassen.

Konstantin
06.08.13, 12:18
^^Was ist denn eine "suchende", "nicht festgelegte" Formensprache? Die Graftschen Wolken?

mkwiteaux
06.08.13, 12:47
In der Avantgarde sucht man nach neuen Ausdrucksformen, in der Architektur beispielsweise Formensprache.

Sorry, falls ich das ein wenig esoterisch formuliert habe.

mkwiteaux
06.08.13, 12:49
Hallo Hobrecht. Dennoch spricht ja nicht gegen eine dichtere Bebauung auch weit außerhalb. U.a. auch zur Schaffung von suburbanen Zentren bzw. einer polyzentrischeren Stadt.

Artec
06.08.13, 13:40
@Backstein

schau mal eine Seite zu vor => #259

Backstein
06.08.13, 14:15
@Artec

schau mal eine Seite zu vor => #264 und #261 :)

Artec
06.08.13, 15:19
^hmm..dort sieht man doch aber, wie der Neubau ausgerichtet wird:

Brandwand gen Norden, westlicher Platte ein paar Meter zurückgesetzt parallel und die renovierte Platte 45°C...

Das war doch die Frage?

Hobrecht
07.08.13, 16:12
Hallo Hobrecht. Dennoch spricht ja nicht gegen eine dichtere Bebauung auch weit außerhalb. U.a. auch zur Schaffung von suburbanen Zentren bzw. einer polyzentrischeren Stadt.

Ja, wenn es den Bedarf dafür gibt, spricht natürlich nichts dagegen. Obwohl dann wieder die Frage ist, wo denn Quartiere wie der Auenpark erreichtet werden, für die offensichtlich nach wie eine Nachfrage besteht.

Urbanist
08.08.13, 01:31
In meinen Augen ist der Auenpark einfach eine zeitgemäße Neuinterpretation der seit über 100 Jahren bekannten Gartenstadtidee, mit einem einheitlichen Städtebau und Architekturkonzept auf hohem Gestaltungsniveau bei guter Infrastrukturanbindung für jede Wohneinheit einen wenn auch kleinen Garten zu realisieren.
Es wird für diesen Wohntyp immer eine Nachfrage geben, und dann lieber so, also relativ kompakt und mit guter Anbindung, als die flächenfressende Suburbia im Speckgürtel mit ihrem ja auch hier im Forum oft beklagten Ästhetikgrauen auszudehnen.
Und @ Konstantin:
Wo entwerfen Graft hier denn Wolken?
Sind doch nette Giebelhäuschen, wäre doch fast was für die Berliner Altstadt am Fernsehturm die hoffentlich nie kommt.:D

Konstantin
08.08.13, 10:43
Ich habe nie behauptet, dass G. die Bubbles für Lichtenberg entworfen hätten. Aber sonst für x-Bauvorhaben. Ich finde diese "modernen" Giebelhäuschen ganz charmant - besser jedenfalls als so manches Typenreihenhaus aus dem Regel der üblichen verdächtigen Bauträger.

Klarenbach
09.09.13, 11:45
Im Gebiet rund um die Weitlingstraße wird auch allerhand gebaut. Dieses Gebiet hat ja nicht unbedingt den besten Ruf, aber es hat auch etliche baukulturelle Perlen zu bieten. Vor allem viele Wohnanlagen aus der Zeit um 1930 sind sehenswert.

Das wohl interessanteste Gebäude ist die Wohnanlage "Sonnenhof" im Karree Marie-Curie-Allee / Archenholdstraße / Delbrückstraße / Bietzkestraße. Diese Anlage wurde von 1925 bis 1927 nach Entwürfen von Erwin Gutkind errichtet. Sie bietet nicht nur Wohnungen, sondern auch einen Kindergarten.

http://abload.de/img/p10169041plzg.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10169041plzg.jpg)

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Anlässlich des Themenjahres "Zerstörte Vielfalt" wurde eine Tafel zum Gedenken an Erwin Gutkind, der 1933 vor den Nazis emigrieren musste, aufgestellt.

http://abload.de/img/p101690331yec.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101690331yec.jpg)

Eine andere interessante Wohnanlage sind die sogenannten "Rupprechtblöcke" im Karree Rupprechtstraße / Giselastraße / Münsterlandstraße / Archibaldweg. Sie wurde von 1925 bis 1930 nach Entwürfen von Bruno Ahrends gebaut. 2006 / 2007 erfolgte die Sanierung durch die HOWOGE Wohnungsgesellschaft mbH, die Planung übernahm das Büro IPB.B. Ingenieurbüro für Projektentwicklung und Baubetreuung (Berlin).

http://abload.de/img/p1016888aqull.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016888aqull.jpg)

http://abload.de/img/p10168898vuie.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10168898vuie.jpg)

Hier gibt es noch Impressionen aus der Marie-Curie-Allee. Hier sind mir die Architekten nicht bekannt.

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Nun zu den aktuellen Bauprojekten: Das größte Vorhaben ist das Wohnhaus Lückstraße 74. Hier entsteht eine Wohnanlage mit 50 Eigentumswohnungen. Der Bauherr ist die Lück74 GmbH & Co.KG (Berlin), die Planung stammt von der IKOS - Immobilien- und Projektentwicklung GmbH - Dimitrios Papageorgiu (Berlin). Der Kaufpreis liegt bei rund 1990 Euro pro Quadratmeter.
Die Wohnungsgrundrisse sind relativ großzügig, die Belichtung ist gut, auch verfügt der größte Teil der Bäder über Fenster. Als besondere Vorzüge werden ein Blockheizkraftwerk und eine Solaranlage genannt. Die Verkehrserschließung ist sehr gut, der S-Bahnhof Nöldnerplatz liegt ganz in der Nähe. Ein Nachteil ist dagegen der Verkehrslärm, die Lückstraße ist in diesem Bereich doch relativ laut.
www.glueck74.de

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Zwei Häuser weiter, an der Lückstraße 71, ist ein Bauschild zu finden. Hier sucht eine Baugemeinschaft Mitstreiter für ein Projekt namens "Fahrradloft". Geplant sind zwei Wohnhäuser mit insgesamt 43 Wohnungen, eines an der Lückstraße und eines an der Leopoldstraße. Der Baubeginn soll im Februar 2014 erfolgen, die Fertigstellung ist für Juli 2015 geplant.
www.fahrradloft.de

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http://abload.de/img/p1016886nouwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016886nouwk.jpg)

Ein kleines, aber interessantes Projekt entsteht auf den Grundstücken Sophienstraße 28 a / Eitelstraße 20. Hier wurde einerseits auf dem Grundstück Sophienstraße 28 a ein ehemaliges Pfarrhaus der Barmherzigkeitskirche zu der Kindertagesstätte "Sophies Welt" umgebaut. Andererseits wird auf dem Nachbargrundstück Eitelstraße 20 ein Jugendclub gebaut. Bauherr ist in beiden Fällen der Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg e.V., die Planung stammt vom Büro Hinz Architekten (Berlin). Die Eröffnung des Kindergartens erfolgte am 4.5.2012, der Jugendclub wird noch gebaut.
Das ist der Kindergarten:

http://abload.de/img/p1016894rzuuk.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016894rzuuk.jpg)

http://abload.de/img/p10168953lu42.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10168953lu42.jpg)

Und das ist der Jugendclub:

http://abload.de/img/p1016896m3ujh.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016896m3ujh.jpg)

http://abload.de/img/p1016897vwunt.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016897vwunt.jpg)

Auch am Neubau "La Vida Verde" in der Sophienstraße 35 wird weitergebaut. Hier entsteht ein Energiesparhaus mit 18 Wohnungen. Besonderheiten sind Anlagen zur Wärmerückgewinnung, Trinkwasseraufbereitung, Stromspeicher, Solarstrom und evtl. Windrad. Der Bauherr ist die LaVidaVerde GmbH c/o Toussaint (Berlin), die Planung stammt vom Büro Dr. Beetstra + Körholz (Berlin). Gefördert wird der Neubau von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
www.lavidaver.de

http://abload.de/img/p10168922ou5j.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10168922ou5j.jpg)

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Dann sind in dem Gebiet auch erste Verdrängungstendenzen zu beobachten. Ein Beispiel ist das Projekt Margarethenstraße 23 / Wönnichstraße 30, 32. Hier wird ein Haus aus der Zeit um 1910 saniert und in eine Eigentumswohnanlage umgewandelt. Die Sanierung umfasst den Dachgeschossausbau und den Anbau eines Wärmedämm-Verbundsystems. Der Bauherr ist die S + E Stahrenberg + Emiroglu GmbH & Co.KG (Berlin), die Planung stammt vom Büro Atelier RTZ Robert Witzgall (Berlin).

http://abload.de/img/p1016910ciut2.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016910ciut2.jpg)

http://abload.de/img/p1016909kfuju.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016909kfuju.jpg)

Der gleiche Bauherr ist auch an der Skandinavischen Straße 3, 3a / Egmontstraße 1-4 aktiv. Diesmal geht es um die Sanierung eines Blocks aus der Zeit um 1930. Die Arbeiten umfassen wieder den Dachgeschossausbau und den Anbau eines Wärmedämm-Verbundsystems. Die Planung stammt vom Büro Atelier RTZ Robert Witzgall (Berlin). Allerdings werden diese Wohnungen vermietet.

http://abload.de/img/p1016914l7up3.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016914l7up3.jpg)

http://abload.de/img/p1016915kuugp.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016915kuugp.jpg)

Gleich nebenan befindet sich das Karree Skandinavische Straße / Rosenfelder Straße / Egmontstraße, das ebenfalls um 1930 erbaut wurde. Dieser Komplex gehört allerdings der Berliner Baugenossenschaft. Diese hat das Quartier in diesem Jahr saniert. Die Arbeiten umfassten den Anbau eines Wärmedämm-Verbundsystems und eine Innensanierung. Die Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.

http://abload.de/img/p10169165au83.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10169165au83.jpg)

http://abload.de/img/p1016917onukw.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016917onukw.jpg)

http://abload.de/img/p1016918hmu52.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016918hmu52.jpg)

http://abload.de/img/p1016919d8ud6.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016919d8ud6.jpg)

http://abload.de/img/p1016911f5u6g.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016911f5u6g.jpg)

http://abload.de/img/p1016912kfu1q.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016912kfu1q.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

jan85
11.09.13, 12:49
Die HOWOGE bedient sich da einer wirklich tollen Wortwahl für ihre neue Wohnanlage auf dem ehemaligen Gelände der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zwischen Treskowallee, Römerweg und Hönower Straße ;) Auf jeden Fall sollen bis Herbst 2015 nahe der Treskow-Allee 400 neue Wohnungen sowie eine Kita und eine Senioren-WG geschaffen werden. Der Gebäudeteil an der Treskowallee wird dafür saniert und durch 8 neue Gebäude ergänzt. Dabei wird auf eine möglichst breite Mischung geachtet: So soll es verschieden geschnittene Wohnungen von 1,5 bis 4 Zimmer für Familien, Paare und Singles und auch altersgerechte Wohnungen geben. Alle Wohnungen sollen aber barrierefrei zu erreichen sein. Zudem wird generell auf eine energiesparende Bauweise gesetzt (Konzept „KfW-Effizienzhaus 70“, das die EnEV 2009 um 30 Prozent unterbietet). Zugleich orientiert man sich nach eigenen Angaben am Siedlungsbau der 20er: Die Gebäude ordnen sich um einen Hofbereich mit Grün- und Spielflächen an (deshalb Treskower Höfe) und haben alle einen Balkon oder eine Terrasse. Auch eine Tiefgarage mit ca. 160 Stellplätzen wird es geben.

Die Preisspanne soll bei 7€/m² beginnen und auch für Transfergeldempfänger soll es Angebote geben. Wowereit lobte das Projekt bei der Grundsteinlegung als beispielhaft für künftig benötigte Quartiere die "gerade im einfachen und mittleren Segment" und "sowohl für Familien als auch für ältere Bürgerinnen und Bürger" ein bezahlbares und zugleich doch innenstadtnahes Wohnen ermöglichen.

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2013/09/Berlin-400-neue-Wohnungen-Grundsteinlegung.html
Projektseite: http://www.howoge-baut.de/treskow-hoefe/

Lageplan:
http://www.howoge-baut.de/wp-content/uploads/2013/05/Konzeptidee-Uebersichtsplan-HTW-Karlshorst.jpg

Renderings:
http://www.howoge-baut.de/karlshorst/wp-content/uploads/sites/2/2013/05/Konzeptidee-Hofansicht-HTW-Karlshorst.jpg
http://www.howoge-baut.de/treskow-hoefe/wp-content/uploads/sites/2/2013/08/Fragen-Antworten-Treskow-Hoefe.jpg

Quelle: HOWOGE

In meinen Augen kann man optisch damit leben. Aber ich bin mehr von den inneren Werten überzeugt, so die Ankündigungen erfüllt werden können. Das könnte wirklich Modellcharakter für weitere Wohnbauprojekte (u.a. am Tempelhofer Feld) haben.

_Flyn_
17.09.13, 19:31
22 Eigentumswohnungen werden in der Alfred-Kowalke-Straße 20 (https://maps.google.de/maps?q=Alfred-Kowalke-Stra%C3%9Fe+20&ie=UTF8&ll=52.506955,13.524857&spn=0.0035,0.010568&oe=utf-8&client=firefox-a&hnear=Alfred-Kowalke-Stra%C3%9Fe+20A,+10315+Berlin&gl=de&t=h&z=17) gebaut.


http://img62.imageshack.us/img62/1048/zxse.png
Quelle: structure GmbH



http://img42.imageshack.us/img42/7461/xv3s.png
Quelle: structure GmbH



http://www.structure-bau.com/aks/suedterrassen_angebot.html

Klarenbach
23.09.13, 11:57
Ich will noch ein paar Baustellen in Lichtenberg vorstellen. Zu den "Treskowhöfen", an der Treskowallee Ecke Römerweg hat jan85 schon einiges geschrieben. Auf diesem Gelände befand sich noch vor kurzem ein größeres Studentenwohnheim aus der Zeit um 1955, das schon seit Jahren leer stand. Hier entsteht jetzt ein Wohnkomplex mit rund 400 Wohnungen, einer Kindertagesstätte mit 90 Plätzen, zwei Seniorenwohngemeinschaften und Gewerbeflächen von 640 Quadratmetern. Ein Teil des Studentenwohnheimes bleibt erhalten und wird umgebaut. Der größere Teil wurde abgerissen, auf der Abrissfläche entstehen jetzt Neubauten.

Der Bauherr ist die Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH, die Planung stammt von den Büros Ligne Architekten - Anika Wolf (Berlin) und CN Architekten - Claus Neumann, Katrin Cramer (Berlin). Die Freiflächenplanung stammt vom Büro Stephan Hahn (Berlin). Die ersten Wohnungen sollen Ende 2014 übergeben werden, die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2015 geplant.

http://abload.de/img/p101685127fk5.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101685127fk5.jpg)

Das ist der Rest des Studentenwohnheimes:

http://abload.de/img/p1016854iqdnm.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016854iqdnm.jpg)

http://abload.de/img/p1016857pzek9.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016857pzek9.jpg)

http://abload.de/img/p1016848bhd88.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016848bhd88.jpg)

http://abload.de/img/p10168496idj7.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10168496idj7.jpg)

Ein Stück weiter, in der Straße Am Tierpark 51, ist ein kleinerer Neubau mit 26 Eigentumswohnungen geplant. Der Projektentwickler ist hier die andereswohnenp23 GmbH (Stuttgart), die Planung stammt vom Architekturbüro Jochen Hedtstück (Halver). Derzeit sind noch keine Bauarbeiten zu sehen, nur das Bauschild steht schon.

www.wohnen-am-tierpark.de

http://abload.de/img/p1016845g4epr.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016845g4epr.jpg)

http://abload.de/img/p1016847c3den.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016847c3den.jpg)

Bereits fertig gestellt ist der Neubau Gundelfinger Straße 26 in Karlshorst. Dieses Haus bietet 13 Eigentumswohnungen. Der Bauherr war die Gundelfinger26 GmbH & Co.KG (Berlin), eine Tochtergesellschaft der NOVA Liegenschaften GmbH (Berlin), die Planung kam von der IKOS Immobilien- und Projektentwicklungs GmbH (Berlin). Die Fertigstellung erfolgte in diesem Jahr.

www.gundelfinger26.de

http://abload.de/img/p10168652rd0t.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10168652rd0t.jpg)

http://abload.de/img/p1016864z0e0t.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016864z0e0t.jpg)

http://abload.de/img/p1016860zxce7.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016860zxce7.jpg)

http://abload.de/img/p1016859vgivw.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016859vgivw.jpg)

http://abload.de/img/p10168630riue.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10168630riue.jpg)

Ein weiteres Bauvorhaben deutet sich an der Treskowallee 115, in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes Karlshorst, an. Hier will die BM Brezel GmbH (Aue) ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Die Planung kommt vom Büro Studio Udo Weiss (Gelenau). Derzeit wird das Gelände aber als Baustelleneinrichtung für den Neubau der Bahnbrücken genutzt.

http://abload.de/img/p1016866c9etq.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016866c9etq.jpg)

http://abload.de/img/p1016867v7e9z.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016867v7e9z.jpg)

Weitere Baustellen sind in Hohenschönhausen zu finden. An der Vincent-van-Gogh-Straße wird ein Seniorenpflegeheim mit 144 Einzelzimmern errichtet. Hier befand sich bis vor kurzem ein Feierabendheim des Typs SK Berlin 72. Dieses wurde abgerissen, auf der Abrissfläche wird derzeit ein Neubau gebaut. Der Bauherr ist die Paritätisches Seniorenwohnen gemeinnützige GmbH (Berlin), die Planung stammt von der Ingenieurgesellschaft Hartmann GmbH (Berlin).

http://abload.de/img/p1015707w9eu7.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1015707w9eu7.jpg)

http://abload.de/img/p1015708jgcfi.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1015708jgcfi.jpg)

An der Suermondtstraße 20 entsteht derzeit die Wohnanlage "Wohnen am Obersee". Das Baugrundstück ist eine ehemalige Gleistrasse der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde, die schon in den 1980er Jahren stillgelegt wurde. Hier entstehen sechs Stadtvillen mit insgesamt 32 Eigentumswohnungen. Der Bauherr ist die UNITO Bauträger Immobilien (Falkensee), die Planung stammt von der PLAN VITA Gunhild Kölke (Berlin). Die Preise reichen von 198.000 Euro für 70 Quadratmeter bis zu 377.000 Euro für 121 Quadratmeter.
Bisher wurde eine Stadtvilla fertig gestellt, bei den anderen Häusern hat der Bau gerade begonnen. Der Gesamtkomplex soll im Dezember 2014 fertig sein.

http://abload.de/img/p10166709wdn5.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10166709wdn5.jpg)

http://abload.de/img/p1016674pwdst.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016674pwdst.jpg)

http://abload.de/img/p1016675bvfgo.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016675bvfgo.jpg)

http://abload.de/img/p1016672eyiih.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016672eyiih.jpg)

Schließlich will ich noch das Schloss Hohenschönhausen in der Hauptstraße 44 erwähnen, das derzeit saniert wird. Dieses Gutshaus wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente während der DDR-Zeit als Kinderklinik. Nach 1990 fiel das Gebäude dem Leerstand anheim, bis 1998 der Förderverein Schloss Hohenschönhausen" e.V. gegründet wurde und für eine Wiederbelebung des Hauses kämpfte. Der Verein konnte das Gebäude 2008 vom Liegenschaftsfonds kaufen und mit ersten Sanierungsarbeiten beginnen. Derzeit wird das Gebäude etappenweise saniert. Der erste Bauabschnitt mit der Dachsanierung ist bereits beendet, demnächst soll der zweite Bauabschnitt gestartet werden. Die Sanierungsplanung stammt von der Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH (Berlin).

http://abload.de/img/p1016676o2ft6.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016676o2ft6.jpg)

http://abload.de/img/p1016677dufhk.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1016677dufhk.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

jan85
23.09.13, 14:26
Vielen Dank, Klarenbach. Das ist mal wieder eine interessante Übersicht. Besonders erstaunt mich, dass sich offenbar neben dem Tierpark allmählich eine etwas ähnliche Entwicklungstendenz zeigt wie neben dem Zoo. Es gab natürlich kein spektakuläres Zoofenster, aber immerhin wurde ein interessantes großflächiges Fassadenbild gestaltet, die Wohnungen werden saniert, Lücken werden geschlossen und inzwischen kommen offenbar auch höherwertige Wohngebäude dazu wie es sie ja teilweise auch schon in der Nähe gibt - wobei ich exklusive Wohngebäude jetzt nicht per se toll finde und mir die Architektur bei "Wohnen am Tierpark" irgendwie auch nicht so gefällt. Aber auch hier hat man offenbar ähnlich wie bei der Bebauung am Zoo bewusst große Balkons mit Einsichten in Richtung Tierpark eingeplant.

Ich hoffe, dass der Tierpark selbst mittel- bis langfristig auch davon profitieren kann. Hier wurde ja schon das Schloss Friedrichsfelde aufwändig saniert (man sieht es beim oberen Bild der Bautafel rechts im Hintergrund zwischen den Bäumen) und momentan gibt es eine noch viel aufwändigere Sanierung des Alfred-Brehm-Hauses. Trotzdem wurde in den letzten beiden Jahrzehnten trotz eines erheblichen Sanierungsbedarf viel weniger investiert als in den Zoo. Es gibt daher bei den neuen und erneuerten Gebäuden und Anlagen viel Zweckdienliches aber kaum etwas optisch wirklich Ansprechendes oder gar Herausragendes. Dabei finde ich das Gelände an sich viel geeigneter für einen Tiergarten der modernen Ansprüchen genügen und zugleich eine tolle Freizeitqualität bieten kann (viel eher als im ebenfalls schön angelegten aber mE viel zu beengten Zoo). Bald wird es ja einen neuen Direktor geben und der spuckt schon große Töne: http://www.tagesspiegel.de/berlin/interview-mit-dem-neuen-zoodirektor-alle-werden-den-tierpark-lieben/8824494.html

Ich bin gespannt. Wenn es weiterhin keine angemessenen Mittel gibt, wird da mE nicht viel passieren. Es sei denn man erhöht weiter die Preise, was katastrophal für die vielen Besucher aus dem näheren Umfeld wäre.

_Flyn_
23.09.13, 20:35
Mal zum Don Xuan in der Herzbergstraße - man nutzt hier vor allem die Freiflächen des ehemaligen EKL. Mittlerweile stehen 5 Hallen und es wurde auch so was wie ein Parkplatz für die immer größer werdenden Besuchermengen geschaffen (v.a. sonntags ist es rappelvoll). Alles in allem macht es aber immer noch einen ziemlich temporären Eindruck, vor allem weil die ganze Gegend eben ein ehemaliges Industriegebiet ist und ringsum noch so einiges als Ruine dahingammelt. Wünschenswert wäre hier eine etwas nachhaltigere Bebauung und Umfeldgestaltung...

Da scheint wohl ein Anfang gemacht zu werden. Laut dieser kleinen YT-Reportage sollen wohl gerade weitere neue Hallen, ein Hotel und ein vietnamnesisches Kulturzentrum dort gebaut werden:
http://www.youtube.com/watch?v=-SB0c16e4Go

Mikey
12.10.13, 16:28
Im Kaskelkiez werden momentan zwei Wohnungsbauprojekte realisiert. Die ruhige Lage und die trotzdem gute Anbindung zum Ostkreuz, Rummelsburger Bucht und dem Kiez um die Boxhagener Straße machen den Kiez sicherlich attraktiv.

In der südlichen Pfarrstraße ist ein Neubau schon recht weit fortgeschritten, es wird eine Baulücke geschlossen:

http://abload.de/img/pa1201084bk0o.jpg

In der Schreiberhauerstraße haben die Bodenarbeiten begonnen, ein Entwurf ist auch dabei:

http://abload.de/img/pa1201111xkiq.jpg

http://abload.de/img/pa120112b2kam.jpg

Batō
29.10.13, 14:39
Die Howoge plant auf dem Grundstück Frankfurter Allee 135 (http://binged.it/1g9pTqH) den Bau von 100 Wohnungen. Baubeginn soll 2015 sein. Mittlerweile ist zumindest einer der Wettbewerbsbeiträge - der 2. Platz von Max Dudler - im Netz zu finden:

http://www.abload.de/img/frankfurteralleegrp4g.jpg
(C) MAX DUDLER (www.maxdudler.com/) ARCHITEKTEN AG

Von dem Projekt dürften wie demnächst sicherlich noch mehr hören/lesen.

tel33
29.10.13, 15:06
^das ist doch direkt gegenüber vom Ring-Center? Auf der anderen Seite ja auch schon mal ein Türmchen geplant.

Hobbyist
29.10.13, 15:41
Daran kann ich mich auch noch erinnern, ein Schild samt Visualisierung stand da gefühlte 10 Jahre.

Bin ja gespannt, wie sich dieses neue Wohnprojekt mit der A100-Anbindung vertragen wird, die dort geplant ist.

Scritch
29.10.13, 16:18
Na klasse. Auf genau diesem Grundstück wurde doch erst vor ca. 10 Jahren ein Wohnturm dem Erdboden gleich gemacht. Wegen fehlender Nachfrage. Welch ein Irrsinn...

Batō
29.10.13, 16:28
^
Ne, sondern vor allem aus städtebaulichen Gründen (siehe Link (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Rueckbau-Frankfurter-Allee-135.5615.0.html)):
Überlegungen für den Abriss des Gebäudes gab es schon länger. Eine Sanierung verwarfen die Planer des Unternehmens aus verschiedenen Gründen. An einer stark befahrenen Kreuzung gelegen, ließen sich die Wohnungen immer schwerer vermieten. Entscheidend aber waren städtebauliche Aspekte, das Gelände sollte neu bebaut und der Umgebung angepasst werden. Diese Meinung vertrat auch der Senat, der die Ecke Frankfurter Allee / Rathausstraße / Möllendorffstraße in den Wettbewerb "Stadtumbau Ost" aufnahm.

Hobrecht
29.10.13, 17:07
Der Abriss damals hat städtebaulich erst einmal eine unschöne Lücke gerissen. Sollte tatsächlich ein Gebäude mit der Baumasse des 2. Platzes im Wettbewerb realisiert werden, dürfte die Ecke noch besser geschlossen werden, als das mit dem Plattenhochaus der Fall war. Also: städtebaulich wäre es super. Dank sicherlich guter Schallschutzfenster und bester Aussicht würde ich den Vermietung gar keine so schlechten Chancen einräumen. Die ÖPNV-Anbindung ist mit Ringbahn, U-Bahn und Straßenbahn auch hervorragend.

Konstantin
29.10.13, 17:20
Sieht ein wenig nach Pjöngjang aus. Ein Wohnturm, da draussen? Vielleicht als Studentenwohnheim...

Berliner Kindl
29.10.13, 17:34
Da draussen? Das Grundstück liegt nur knapp ausserhalb des S-Bahnrings.

Batō
29.10.13, 18:29
^
Richtig. Ring-Bahn, U5 und Straßenbahn sowie Einkaufsmöglichkeiten sind um die Ecke. Und auch mit Fahrrad und Auto ist man gut angebunden. Von der Lage her (mal abgesehen von dem Verkehrslärm vor der Haustür) relativ gut.

@tel33
Habe mal in meinem Archiv gekramt. Et voilà:

http://www.abload.de/img/alex0654uoxs2.jpg
http://www.abload.de/img/frankfurteralleev8lia.jpg

KMD_Bln
29.10.13, 18:30
Sieht ein wenig nach Pjöngjang aus. Ein Wohnturm, da draussen? Vielleicht als Studentenwohnheim...

Die CG Gruppe hatte bis Mitte 2013 ca. 200m Luftlinie entfernt rund 300 Mietwohnungen gebaut/saniert. Für im Schnitt 10€/qm waren alle ziemlich schnell vermietet. Ich denke schon, dass Mietwohnungen bei diesem neuen Projekt auch schnell einen Mieter finden werden.

Mit der Situation, die vor 10 Jahren herrschte, kann man das nicht vergleichen. Damals lagen die Mieten in Mitte/Prenzlauer Berg weit unter dem heutigen Niveau. Dieser Teil von Lichtenberg ist m. M. n. eine echte Alternative, da ginstiger und dennoch sehr nah am 'Zentrum'.

KMD_Bln
29.10.13, 18:37
In der Bornitzstraße 17 (http://binged.it/1ga0Mnz) (nördlich der Frankfurter Allee) entstehen ab Ende 2013 32 Eigentumswohnungen, eine altergerechtes Wohnhaus mit 32 Mietwohnungen sowie zweier Mehrfamilienhäuser mit je 5 Eigentumswohnungen und 62 Freistellplätzen. Hier bekommen man noch ein DG für unter 3.000€/qm, nicht schlecht.

http://www.abload.de/img/140cb797087nddy1.jpg

Quelle: Projektseite (http://www.wohnen-am-gutspark.de/)

Klarenbach
29.10.13, 19:36
Der Einwurf von Scritch ist tatsächlich berechtigt. Die städtebaulichen Gründe, die zum Abriss des GT 18 - Hochhauses mit 136 Wohnungen geführt haben, sind nicht nachvollziehbar, da auf der Abrissfläche erneut ein 18-geschossiges Hochhaus entstehen soll. Städtebaulich wird damit an den Zustand vor dem Abriss angeknüpft.

Ich vermute mal, dass die Howoge mittlerweile realisiert hat, dass der Abriss falsch war und dass sie nun die alte städtebauliche Situation wieder herzustellen versucht.

Ansonsten hätte ich das geplante Hochhaus am Ringcenter richtig gut gefunden, da es das Straßenbild der Frankfurter Allee um einen interessanten Vertikalakzent bereichert hätte. Auch stadtstrukturell hätte das Gebäude dank seiner guten Verkehrsanbindung Sinn gemacht. Leider hat man später das Kaufhof-Warenhaus an dessen Stelle gebaut.

Saxonia
29.10.13, 20:20
Also eine Augenweide war die Platte nun weiß Gott nicht. Und selbst wenn sie heute noch stünde, würde man sie wahrscheinlich abreißen und dann neu bauen.

Nach Pjöngjang sieht der Entwurf für mich übrigens nicht aus. Eher nach New York wenn ich das Fassadenmaterial richtig als Backstein interpretiere.

Konstantin
29.10.13, 20:29
^ Eine teure Bachsteinfassade an diesem Ort? Nee, das ist eingefärbter Beton, wie das Alexa.

Urbanist
29.10.13, 22:12
Also eine Augenweide war die Platte nun weiß Gott nicht. Und selbst wenn sie heute noch stünde, würde man sie wahrscheinlich abreißen und dann neu bauen.

Warum sollte man den GT 18 wenn er noch stünde abreißen und dann neu bauen?
Es gibt in direkter Nachbarschaft genügend Beispiele für gelungene Sanierungen von GT 18, und an dieser Stelle (Blick in die ganze Achse Frankfurter-/Karl-Marx-Allee bis zum Fernsehturm) hätte man die sanierten Wohnungen bestimmt nicht wie sauer Bier anbieten müssen.
Ich denke dieser Fall ist sicher eines der fragwürdigsten Beispiele für das zumindest in Berlin verfehlte Abrißprogramm im Rahmen des Stadtumbau Ost.
Ich habe nie verstanden, warum man leer stehende Bauten nicht für ein paar Jahre gesichert und eingemottet hat; es war kurzsichtig, die Situation 2000-2005 als Indiz für Berlin als "schrumpfende Stadt" zu interpretieren und Rückbau zu betreiben als wäre man in Schwedt. Nun muß die Howoge den verlorenen Bestand neu errichten, für Neubaumieten sicher nicht unter € 10/qm, während einmotten und bei Bedarf reaktivieren und sanieren sicher ökonomischer und auch mietendämpfender gewesen wäre.
Mit öffentlichem Geld günstigen Wohnraum vernichtet, und jetzt womöglich auch noch mit öffentlichem Geld (wird das Projekt schon über den neuen Senatstopf gefördert?) an der selben Stelle wieder neuen "günstigen" Wohnraum errichtet, dümmer geht es nimmer, be Berlin...:nono:

Scritch
29.10.13, 23:49
^
Ne, sondern vor allem aus städtebaulichen Gründen (siehe Link (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Rueckbau-Frankfurter-Allee-135.5615.0.html)):


Ich hoffe, dass das nur mehr politische Aussagen, als ernsthafte Gründe sind.

Falls nicht, so handelt es sich in meinen Augen um eine unerhörte Dekadenz! Dass eine so verschuldete Stadt wie Berlin mal ebend über einhundert Wohnung abreisst, um sie kurz darauf erneut gefördert mit Steuermitteln wieder neu zu bauen, nur des Stadtbilds wegen, ist unerhört.

Hier in Nürnberg gibts ähnlich hässliche Kästen. Sowas einfach abzureissen, steht hier unmöglich zur Disposition. Erst einen sinnvolle Neuplanung entwickeln, dann Abriss

Beispiele: Grundig Türme (werden nach 10 Jahren Leerstand endlich zum Hotel umgebaut), AEG Areal (liegt nach 10 Jahren noch immer brach), Quelle Viertel (die nächste sich abzeichnende Dauerproblemstelle. Es gibt Überlegungen die Uni mit einzubeziehen. Aber auch hier: Erst planen, dann Abriss).

Natürlich ist das nicht besonders schön. Aber es ist der einzig sinnvolle Umgang mit Resourcen. Und Bayerns (und im Verhältnis zu Berlin auch Nürnbergs) Finanzlage ist eine unvergleichlich bessere, als die von Berlin. Das Wort "Länderfinanzausgleich" ist hier leider ein Reizthema.

Daher: Bitte lasst es zumindest vor 10 Jahren einen wenig vorausschauenden Abriss der fehlenden Nachfrage und nicht einen geplanten Abriss/Neubau der Stadtverschönerung wegen gewesen sein.

Urbanist
30.10.13, 00:22
Scritch, ich kann Dich beruhigen, das mit der Stadtbildverschönerung war damals nur der Überbau des (in der damaligen Stadtplanung aber verbreiteten) Stadtreparaturfetischismus, in Wirklichkeit ging es darum daß Berlin Bundesmittel (Stadtumbau Ost war/ist ein Bundesprogramm) abgreifen konnte, um durch das "vom Markt nehmen" scheinbar überflüssiger Wohnungen der Immobilienwirtschaft allgemein, aber den unter Altschuldenlasten ächzenden senatseigenen Wohungsbaugesellschaften (die Howoge ist eine davon) im besonderen unter die Arme zu greifen und eine Stabilisierung des damals sinkenden Mietpreisniveaus zu erreichen.
Das Berlin mal wieder so wachsen würde und jetzt Wohnungsmangel herrscht konnte damals natürlich niemand:cool: vorausahnen, und jetzt legt der Senat eben für den Neubau damals "vom Markt genommener" WE halt wieder ein neues Förderprogramm auf, natürlich über den Länderfinanzausgleich auch gesponsert von den großzügigen und potenten Bayern und Co.
Das hilft dem Stadtbild, der Bauwirtschaft, den Funktionären der Wohnungsbaugesellschaften und nicht zuletzt den politisch Verantwortlichen, die sich ihren unermüdlichen Einsatz für bezahlbaren Wohnraum an Revers heften können.
Du siehst Scritch, in Berlin ist alles völlig in Ordnung!:D

_Flyn_
30.10.13, 01:24
Ganz in der Nähe des "Carre Parkaue" befindet sich das ehemalige Postamt Dottistraße 12-16. Dieses denkmalgeschützte Gebäude wurde von 1925 bis 1927 erbaut und soll ebenfalls zu einem Wohnhaus mit 48 Wohnungen umgebaut werden. Außerdem sind Neubauten mit 90 Wohnungen auf dem ehemaligen Posthof geplant. Bisher sind aber noch keine Bauarbeiten zu beobachten, lediglich seine Banner hat der Investor schon gesetzt.

http://www.abload.de/img/p1014332jzulh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014332jzulh.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014333pouj5.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014333pouj5.jpg)

http://www.abload.de/img/p1014335x6uwh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1014335x6uwh.jpg)

http://www.desakon.de/objektemenu/berlin-lichtenberg-dottistrasse-12-16

[...]

Alle Fotos: Klarenbach

An der Ecke Dottistraße/Ruschestraße (http://goo.gl/maps/hTvzU) soll folgendes gebaut werden:

http://abload.de/img/dottiruschem2plb.jpg
© Raum Visionen, Hameln | www.raumvisionen.de ; © SDI GmbH

Lageplan:
http://abload.de/img/lageplantpqds4vpplhbq6kpf1.png
© SDI GmbH



Auf der Projektseite gibt es noch mehr Fotos von den geplanten Neubauten und die Ankündigung, dass es mit bauvorbereitenden Maßnahmen in Kürze losgehen soll
http://capberlin.de/

Batō
30.10.13, 08:11
@Urbanist
Laut Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/berlin/wie-man-ein-hochhaus-kleinkriegt/492480.html) flossen direkt 50k€ an Fördermitteln in den Abriss. Das sind ca. 5% der gesamten Abrisskosten.
Die damalige Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung Katrin Lompscher (PDS) sah die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung als nicht mehr gegeben (Berliner Kurier (http://www.berliner-kurier.de/archiv/abriss-an-der-frankfurter-allee-kostet-900-000-euro-diese-riesen-platte-kommt-weg-abbau-ost,8259702,4199718.html)).
Nach dem Abriss wollte man einige Jahre später eigentlich ein Bürohaus bauen. Mittlerweile hat sich der Wind gedreht.

Kleist
30.10.13, 19:51
Der Abriß war damals m.E. vollkommen richtig. Das Teil stand großteils leer, einziehen wollten scheinbar nicht mehr genügend Leute, es gab Wohnungen im Überfluß. In so einer Lage war es richtig die Subventionen mitzunehmen.

Ich Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum bin ich der Meinung, dass es langfristig gesehen noch zahlreiche Rückbauten von Großwohnanlagen in Berlin geben wird. Kommt Südeuropa wieder auf die Füße, kommen viel weniger Zuzügler + Rückwanderer +verstärkte Bautätigkeit = wieder mehr Auswahl an Wohnungen in einigen Jahren.

Urbanist
30.10.13, 22:11
Betriebswirtschaftlich mag es sich für die Howoge ja gerechnet haben Subventionen mitzunehmen, aber volkswirtschaftlich halte ich die ganze Aktion für ziemliche Verschwendung.
Das Vorgängerhaus wurde 1979 mit volkseigenen (also quasi öffentlichen) Mitteln errichtet, wurde mit Kosten von € 900.000 inklusive € 50.000 Stadtumbau Ost Förderung von der senatseigenen Howoge abgerissen, um jetzt dort wieder mit durch die Howoge über Kredite und eventuell neuer Wohnungsbauförderung finanziert kaum 10 Jahre später durch einen neuen Wohnturm ersetzt zu werden.
Das Argument, daß auf dem Höhepunkt des Leerstands Anfang der 2000er Jahre die Wohnungen dort nicht gut vermietbar waren ist relativ irrelevant, denn der Bau war ja auch nicht saniert; nicht sanierte Plattenbauten waren damals generell kaum vermietbar, sanierte dagegen sehr wohl. Wir reden hier über einen Standort nicht irgendwo am Ende von Marzahn, sondern in sehr zentraler und verkehrgünstiger Lage, ein sanierter GT 18 wäre spätestens ab 2008 mit sinkendem Leerstand problemlos vermietbar gewesen, und der Kreuzungslärm hätte auch bei einem sanierten GT 18 mit Schallschutzfenstern ebenso wenig eine Rolle gespielt wie es bei dem Neubau ja auch kein Problem zu sein scheint, daß dort in 10 Jahren unter Umständen die A100 ausläuft und es dann wohl die heftigste Kreuzung Berlins wird.
Wieso die Howoge meinte, als Nachfolge ausgerechnet auf Büros setzen zu müssen erschließt sich mir auch nicht, der Büroimmobilienmarkt ist zu keinem Zeitpunkt in den letzten 10 Jahren auch nur annähernd gut gelaufen und noch viel standortsensibler.
Ich halte das ganze für ein Beispiel ökonomischer und auch ökologischer Ressourcenverschwendung, das man nicht einfach mit der kindlichen Freude über ein neues schickes Bauklötzchen für Berlin einfach so abtun sollte.

_Flyn_
01.11.13, 17:50
In der Maximilianstraße 15 (http://goo.gl/maps/GrD16) entstehen 51 Eigentumswohnungen:

http://abload.de/img/4-grossmyu9q.png
Quelle: Grossmann & Berger GmbH

http://abload.de/img/5-gross9lujc.png
Quelle: Grossmann & Berger GmbH

http://abload.de/img/2-grossokutg.png
Quelle: Grossmann & Berger GmbH


http://www.maximilian15.de/seiten/

Batō
01.11.13, 20:08
^
Dürfte sicherlich wieder von Stephan Höhne stammen. Schöner klassischer Entwurf den ich nicht unbedingt in diesem Viertel erwarten würde.

Batō
11.11.13, 17:31
Bzgl. Frankfurter Allee 135 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=401241&postcount=65):
Das DM meldet, dass Hemprich Tophof Gesellschaft von Architekten mbH mit Ing.-Büro Abraham und Landschaftsarchitektur Studio Matties den 1. Preis gewonnen haben.

Der Entwurf soll aber noch weiter ausgearbeitet werden. Der Baubeginn für 215 Wohnungen ist für Mitte 2015 vorgesehen. Daneben werden auch Büroflächen entstehen.
Eine Visualisierung kann ich nicht beisteuern.

Artikel DM (http://www.deal-magazin.com/index.php?cont=news&news=35040)

_Flyn_
11.11.13, 18:31
^
Bitteschön, hier kommt der Augenkrebs :)
http://abload.de/img/1395963_1015171025028itsu4.jpg
Quelle: Hemprich Tophof Gesellschaft von Architekten mbH
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151710250286174&set=a.10150349758436174.340368.2557 96676173&type=1&theater

Der Turm wird, laut obengenannten DM-Artikel, 68m hoch sein, dort sollen "flexible Büroflächen" entstehen (und dann diese banale Fassadengestaltung, kommt mir bekannt vor, siehe die Rechtfertigung Lüschers für die nüchterne Gestaltung des Baufeldes E3 am Alex (http://www.berliner-zeitung.de/alexanderplatz/alexanderplatz-am-alexa-entstehen-bueros-und-ein-hotel,22289878,24911730.html)).

Frau Lüscher kann eben nur "Grundgerüste" und "einfache städtebauliche Systeme"....das zwar solide und mag hier und da auch angebracht sein, doch bei Frau Lüscher ist der Durchschnitt leider die Regel.
Bedauerlich, dass eine derart banale Fassadengestaltung sowie solche aus Verlegenheit reingekrampften Kubatur-Abweichungen von einer aufgestellten Schuhschachtel den Sieger darstellt.

Rotes Rathaus
12.11.13, 19:34
^ Es wird ja noch ausgearbeitet, wie Bato schreibt. Die Ecke kann nur gewinnen. Den Vorplatz finde ich städtebaulich an dieser Stelle gut. Wenn der Neubau zum Altbau an der Möllendorffstraße nahtlos anschließt und die Brandwand verschwindet, ist es eine insgesamt runde Sache.

Eine gewisse Faszination, die von der Frankfurter Allee von hier nach Osten ausgeht, liegt für mich in der krassen Maßstablosigkeit zwischen immer niedriger werdenden alt-Berliner Häusern, den riesigen wie willkürlich in die Landschaft gewürfelten und gebogenen Platten und einigen Supermarktflachbauten auf dazwischen liegenden Parkplätzen. Für mich hat es etwas bizarres an sich.

Dieses neu entstehende Tor nach Lichtenberg kann sicher nicht schaden und wenn die Ausführung wie der untere Teil des Allianz Turmes http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Treptowers.JPGwäre, dann wäre es sogar richtig gut (was ich nicht glaube, vmtl. zu teuer).

Also, bitte nicht zu schnell schimpfen lieber Flyn.

Siegrief
13.11.13, 11:49
Die Josef-Orlopp-Straße GmbH möchte die alte Konsum-Bäckerei in der Josef-Orlopp-Straße ausbauen und Loftwohnungen errichten.

Das Areal gilt momentan noch als Gewerbepark laut "Stadtentwicklungsplan für Industrie und Gewerbe" und darf für Wohnungsbau bisher eigentlich nicht genutzt werden.

Dies will der Bezirk nun gemeinsam mit der Senatsverwaltung ändern. Die Gerwebeflächen sind laut Bezirk entbehrbar, da die Nachfrage verschwindend gering ist.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bauprojekt-in-josef-orlopp-strasse-in-lichtenberg-lofts-in-der-baeckerei,10809148,25012652.html

ruhrbaron
13.11.13, 17:56
Eine Frage. Ich weiß auch nicht, ob dies schon einmal behandelt wurde.

Das Areal an der Landsberger Allee / Schallkauer Str. scheint infrastrukturmäßig voll erschlossen (Straßen, Straßenbäume..).
Soll da was gebaut werden?

Backstein
13.11.13, 18:18
^ Sollte. Irgendwann mal. Es handelt sich um das Wohngebiet "Weiße Taube", benannt nach einem ehm. Lokal. Zu DDR-Zeiten befand sich dort eine große Gärtnerei mit Gewächhäusern, in den 90er Jahren hat man begonnen, Wohnhäuser zu bauen. Der südliche Bereich zur Landsberger Allee hin wurde bis heute noch nicht realisiert.

Wikipedia bietet dazu ein Unterkapitel (http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Alt-Hohenschönhausen#Wei.C3.9Fe_Taube) im Berlin-Alt-Hohenschönhausen-Artikel.

ruhrbaron
13.11.13, 18:48
Danke Backstein für die Info.
Bei gut 7km vom Zentrum und Straßenbahn vor der Haustür sollte dies eigentlich ein begehrtes Bauland sein.
Auch diese scheinbar leerstehenden Bau/Supermärkte (kenn die Ecke jetzt nur von der DAF Übersichtskarte) auf der gegenüberliegenden Seite wären für Wohnbebauung reizvoll.
Wer ist im Besitz der Flächen "Weiße Taube".
M.E. wäre dies ein ideales Genossenschaftsbaugebiet

Batō
18.11.13, 08:04
Die Howoge hat zum geplanten Neubau-Komplex auf dem Grundstück Frankfurter Allee 135 (http://binged.it/1g9pTqH) mittlerweile eine Pressemitteilung (http://www.howoge.de/presse/pm_liste.htm) auf ihrer Website veröffentlicht.
Mit dabei ein Bild des Wettbewerbsiegers mit einer deutlich höheren Auflösung:

http://www.abload.de/img/co_hemprich_tophofklemkili.jpg (http://www.abload.de/img/co_hemprich_tophofdhc5f.jpg)
(C) HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH | HemprichTophof Gesellschaft von Architekten mbH

Es wird bspw. sichtbar, dass der flache Bau entlang der Frankfurter eine gewellte Fassade bekommt. Was ich nicht ganz erkennen kann ist, ob zwischen Turm und Flachbau eine schmale Lücke geplant ist oder der Flachbau nur versetzt steht. Wie auch immer, beides halte ich relativ sinnfrei.

Backstein
18.11.13, 08:47
^ Auf der Visualisierung kommt das Gebäude sicherlich nicht besonders gut rüber. Wobei mich die Qualität der Visualisierung wundert - sonst werden doch die ödesten Gitterboxen in geschicktem Abendlicht mit fröhlichen Passanten, bunten Farben und heimelig beleuchteten Fenstern garniert.

Hier sieht man eine graue Darstellung mit blassem Himmel, scherenschnittartigen Autos und Menschen sowie blinden Fenstern.

Ohne den Entwurf schönreden zu wollen - mit einer besseren Visualisierung würde das Gebäude vermutlich wesentlich interessanter wirken. Der Versatz im Haupthaus und die großen Fenster werden so nicht in Szenen gesetzt. Das verwendete Material und dessen Farbe sind nicht erkennbar.

Aber vielleicht hat sich das Büro gleich alle Mühe gespart, weil es selbst nicht viel von dem Entwurf hält... Dabei ist an der Ecke ja nicht viel kaputtuzumachen.

Rotes Rathaus
18.11.13, 09:36
^ ... da muss ich widersprechen. Mag sein, dass es nicht den Sehgewohnheiten entspricht, aber ich bevorzuge gerade diese Art der Visualisierung (nämlich ohne Abendstimmung, Zugvögel, fantasierte Vegetation usw.). Man sollte alles weglassen, was man nicht selbst beeinflussen kann und entweder eine neutrale oder eine sehr realistische Darstellung wählen. Die Lichtverhältnisse sollten hell aber ohne direkte Sonne/Effekte sein. Es sei denn man bieten mehrere Grafiken an.

Mit anderen Worten finde ich gerade dies hier ein gutes Zeichen (dadurch wird der Bau natürlich nicht besser). Das Material ist ja z.B. vermutlich noch gar nicht festgelegt. Daher sollte es auch neutral erscheinen, usw. Objektivität ist immer noch eine Tugend.

Daher liebe ich in der Planung das gute alte Modell (und dem kommt diese Darstellung ja nahe).

Interessanter finde ich die Fragen von Bato, nämlich nach der genauen Form des Baukörpers. Ich würde mir mindestens eine weitere Perspektiven und einen Plan wünschen. Die Effekte sind geschenkt.

Backstein
18.11.13, 12:10
^ nur zur Klarstellung, ich wollte keinesfalls die idealisierenden Abendstimmung-Kitsch-Visualisierungen gutheißen. Nur empfinde ich die oben gezeigte als das andere Extrem.

Gut wäre es m. E., wenn die Visualisierungen soweit wie möglich einen realitätsnahen Eindruck vermitteln würden. Nicht verlogen-geschönt, aber auch nicht unter Wert. So taugt es allenfalls als bessere Baumassenstudie.

Artec
24.11.13, 21:42
http://img4.imageshack.us/img4/4016/i4fq.jpg

Foto von mir und gemeinfrei

Batō
04.12.13, 09:42
Das Projekt Fahrradlofts (zuletzt erwähnt in Beitrag #58 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=394499&postcount=58)) am Nöldnerplatz (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=srhfx4j3qk4m&lvl=18.44&dir=340.76&sty=b&where1=berlin%20n%C3%B6ldnerplatz&form=LMLTCC) wird immer konkreter. Mittlerweile liegen konkrete Entwürfe für die Gebäudefassaden vor:

Lückstraße

http://www.abload.de/img/fassade-130316-lueck-vudlz.jpg

Leopoldstraße

http://www.abload.de/img/fassade-130316-leo-no9rc7b.jpg

Gartenfassade

http://www.abload.de/img/fassade-130316-leo-suxmeme.jpg
(C) Fahrradloft 2013

Zuletzt berichtete die Mopo über das BV. In den zwei Häuser sollen insgesamt 43 Eigentumswohnungen entstehen. Der Bauantrag wurde im September eingereicht. Für Februar 2014 ist der Baubeginn und für Sommer 2015 die Fertigstellung vorgesehen.
Knapp 11 M€ soll das BV kosten.

Artikel Mopo (http://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article122081526/Berliner-Fahrradlofts-bieten-Rad-Stellplaetze-auf-dem-Balkon.html)
Projektseite (http://www.fahrradloft.de/index.php/aktuelles)

Artec
04.12.13, 11:15
Es sehe das eher kritisch, dass dort keine Parkplätze für die Anwohner entstehen. Es ist jetzt schon schwierig, einen Parkplatz nach 18:00 im südlichen Weitling-Kiez zu bekommen.

Gibt es keine Mindestanzahl von Stellflächen, die bei einem Neubau entstehen müssen?

buergm
04.12.13, 14:01
Die Stellplatzverordnung wurde schon vor einigen Jahren abgeschafft, bzw. dahin geändert, dass man nur noch Behindertenstellplätze und Fahrradstellplätze nachweisen muss. Das kann kritisch betrachtet werden, ist aber gerade in dichtbebauten Gebieten sinnvoll, wo die neu zu errichtenden Stellplätze meist auf Kosten der Hofbegrünung errichtet wurden, weil die Mehrkosten für eine Tiefgarage oft nicht tragbar sind.

Siegrief
04.12.13, 22:07
Für dieses (https://maps.google.de/maps?q=rosenfelder+stra%C3%9Fe+11&ie=UTF8&ll=52.509261,13.503774&spn=0.003585,0.010568&sll=52.509650,13.503130&layer=c&cbp=13,234.77,,0,0.07&cbll=52.509757,13.503373&hnear=Rosenfelder+Stra%C3%9Fe+11,+1 0317+Berlin&t=m&z=17&panoid=sum9tUL7VcPmne8XejLbLg) Grundstück hat Jens Gehrcken im Auftrag von Proxima Projekt GmbH einen Entwurf für einen Neubau eines Mehrfamilienhauses entworfen. Über einen möglichen Baustart konnte ich nichts erfahren, bzw. ob dieser Entwurf nun auch umgesetzt wird.

http://abload.de/img/1309053_p1_rosenfelde3idft.jpg

Quelle und ©: http://www.mic-arc.de/projekte/Rosenfelder_Strasse_22.html

mmork
05.12.13, 13:46
Es sehe das eher kritisch, dass dort keine Parkplätze für die Anwohner entstehen. Es ist jetzt schon schwierig, einen Parkplatz nach 18:00 im südlichen Weitling-Kiez zu bekommen.

Gibt es keine Mindestanzahl von Stellflächen, die bei einem Neubau entstehen müssen?

Wenn ich die Webseite richtig lese, entstehen jede Menge neue Parkplätze/Stellflächen, aber halt für Fahrräder statt für Autos. Ist halt eine persönliche Präferenz der Bauherren, die ich eigentlich sehr schön finde.

Warum ausgerechnet Neubewohner mit einer eher ökologischen Grundeinstellung und mutmasslich wenig Autobesitz pro Kopf für Autostellplätze für die Allgemeinheit sorgen sollen, erschliesst sich mir nicht.

Sollte man nicht eher froh sein, solche Nachbarn zu bekommen (mit Blick auf die öffentlichen Autoparkplätze, die ja Neu- und Altbewohner mit gleichem Recht benutzen dürfen)?

Mosby87
05.12.13, 16:31
[...] In keinem Bezug dazu steht der ehemalige Einzelhandelsstandort auf der gleichen Straßenseite nebenan. Grob würde man ihn wohl als "Dead Mall" klassifizieren können. Das Objekt wurde Mitte der 90er errichtet und war von Anfang an eine Pleite: Trotz der idealen Lage an einer der größten Hauptverkehrsachsen der östlichen Bezirke war das Center wohl keine 10 Jahre in Betrieb. Am Aussehen kann es nicht wirklich gelegen haben, dafür viel mehr an den katastrophal verbauten Parkplätzen mit vielen Pflanzenkübeln und engen Fahrwegen. Ein Möbelhaus wurde als Ankermieter in einem sechstöckigen verglasten Neubau untergebracht, den man wohl lieber als Büroobjekt genutzt hätte: Geringe Nutzfläche durch viele Erschließungsschächte. Außerdem hat die vergleichsweise geringe Verkaufsfläche im Verdrängungswettbewerb durch die vielen anderen Standorte in näherer Umgebung wohl den Ausschlag für die Schließung gegeben.

Das Gelände verwildert jetzt schon seit einigen Jahren, genaue Pläne sind mir nicht bekannt.

http://www.abload.de/img/p4300009apb1u.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p4300009apb1u.jpg)

http://www.abload.de/img/p43000100yzqh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p43000100yzqh.jpg)

Im Vorbeifahren fiel mir heute Morgen etwas Ungewöhnliches auf dem Grundstück auf: Dort waren Personen zugange, zudem stehen vor dem einstigen "Möbel-Max" jetzt mehrere Schuttcontainer. Ein Beweisfoto muss ich Euch leider (vorerst) schuldig bleiben.

Bereits vor etlichen Monaten berichteten mehrere Zeitungen übereinstimmend, dass die Krieger Grundstück GmbH das Areal von "Möbel-Max" erworben habe und dort ein neues Haus für "Möbel-Kraft" bauen wolle. Möglicherweise stehen die beschriebenen Aktivitäten ja schon mit diesen Plänen im Zusammenhang. :???:


Artikel im Berliner Kurier vom 13.02.13 (http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/krieger-schlaegt-zu-moebelhaus-moebelt-lichtenberg-auf-,7169128,21763282.html)
Kurzer Bericht in der Berliner Morgenpost vom 14.03.13 (http://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article114450563/Neue-Moebelhaeuser-an-der-Landsberger-Allee.html)

Artec
05.12.13, 20:52
Wenn ich die Webseite richtig lese, entstehen jede Menge neue Parkplätze/Stellflächen, aber halt für Fahrräder statt für Autos. Ist halt eine persönliche Präferenz der Bauherren, die ich eigentlich sehr schön finde.

Warum ausgerechnet Neubewohner mit einer eher ökologischen Grundeinstellung und mutmasslich wenig Autobesitz pro Kopf für Autostellplätze für die Allgemeinheit sorgen sollen, erschliesst sich mir nicht.

Sollte man nicht eher froh sein, solche Nachbarn zu bekommen (mit Blick auf die öffentlichen Autoparkplätze, die ja Neu- und Altbewohner mit gleichem Recht benutzen dürfen)?

Ich bin über jede Bautätigkeit im Viertel froh, die den Blockrand wenigstens im Ansatz einhält. Das Projekt würde ich sogar persönlich sehr positiv bewerten. Selbstnutzer sind immer zu begrüßen.

Mir hätten halt nur bei 43 ETW 20 Parkplätze ein wenig besser gefallen. :)

Kleist
05.12.13, 21:48
... vor allem muss man davon ausgehen, dass nicht alle Wohnungen von Selbstnutzern erworben werden. Und das einige Selbstnutzer nach einiger Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen wieder verkaufen. Spätestens beim Wiederverkauf oder der Weitervermietung hat man keinerlei Einfluß darauf, ob der neue Eigentümer / Mieter einen PKW besitzt. Bei 43 Eigentümern sind mit Sicherheit einige dabei, die einen Firmenwagen haben.

Wahrscheinlich ist, dass der Bauherr sich das Geld für die Tiefgarage sparen wollte. Was als umweltfreundlich angepriesen wird, ist in Wirklichkeit knallharte Kalkulation. Eigentumswohnungen ohne Stellpätze bei prekärer Parkraumsituation in der Umgebung sind deutlich weniger Wertbeständig.

mmork
05.12.13, 21:57
^
Finde ich immer noch ein komisches Argument. Es wird doch jede Menge Parkraum geschaffen. Sogar freiwillig. Nur halt nicht für Autos. Ja und? Im Haus nebenan sind vielleicht 50 Fahrradfahrer, die auf der Strasse stehen müssen, weil nur Autoparkplätze geschaffen wurden. Da beschwert sich niemand. Warum ist es also "knallharte Kalkulation" im negativen Sinne, wenn der neu geschaffene Parkraum nun mal für Fahrräder verwendet wird? Warum ist es sozial, wenn privater Parkraum für Autos geschaffen wird, aber nicht, wenn Fahrräder dort parken können?

(Nein. Musst Du nicht beantworten. Weiss ich selber. Fahrrad ist zu ökologisch, ein Spleen, geht ja nicht immer, besonders wenn man Schränke tranportiert oder lange zur Arbeit fahren muss oder oder oder. Ohne Auto gehts eben letztendlich doch nicht. und wenn 43 Parteien 20 Autos besitzen ist das eben doch fadenscheinig, und sie sollten den Parkraum selber schaffen, während die Altbauwohungen drumherum mit doppelt so viel Autos... Schon klar.)

Aber ich finde das Konzept gut.

tel33
06.12.13, 23:23
^
Im Haus nebenan sind vielleicht 50 Fahrradfahrer, die auf der Strasse stehen müssen, weil nur Autoparkplätze geschaffen wurden.

So ganz verständlich ist das jetzt aber nicht... Ich kenne keine Anwohner hier, die freiwillig ihr Rad nachts irgendwo auf einem 'Parkplatz im Freien' abstellen würden. Insofern können doch Autos ihnen auch keinen Platz wegnehmen.

mmork
07.12.13, 12:02
^^^
so wars auch nicht gemeint :)- dass man sein Radel lieber drinnen abstellt als an der Laterne, ist auch klar. Aber (hier in Pankow) ists zumindest so, dass nicht alle die Möglichkeit dazu haben. Ich nehme an, das ist in der Bestandsbebauung in Lichtenberg auch nicht anders. Insofern finde ichs schön, dass hier genügend Abstellplatz geschaffen wird.

Davon mal abgesehen: Sympathisches Projekt, aber... Grundrisse und Fassade sind bestenfalls langweilig. Zumindest, was man bisher von der Fassade sieht -> Nicht viel. Gerade als Baugruppe könnte man vielleicht Spannenderes realisieren.

Mosby87
24.01.14, 15:46
Im Vorbeifahren fiel mir heute Morgen etwas Ungewöhnliches auf dem Grundstück [in der Landsberger Allee 358 (http://binged.it/1jJx3kU)] auf: Dort waren Personen zugange, zudem stehen vor dem einstigen "Möbel-Max" jetzt mehrere Schuttcontainer. [...]

Bereits vor etlichen Monaten berichteten mehrere Zeitungen übereinstimmend, dass die Krieger Grundstück GmbH das Areal von "Möbel-Max" erworben habe und dort ein neues Haus für "Möbel-Kraft" bauen wolle. Möglicherweise stehen die beschriebenen Aktivitäten ja schon mit diesen Plänen im Zusammenhang. :???: [...]

Es sieht ganz danach aus, wie dieser Schnappschuss von heute zeigt:

http://abload.de/img/abriss_landsbergerftsq6.jpg

BerlinExCinere
25.01.14, 10:33
Dieses Gebäude ist doch grade mal 20 Jahre alt, oder?
So ergeht es eben reiner Zweckarchitektur ohne künstlerischen Wert: Wird sie nicht mehr benötigt, wird sie kurzerhand beseitigt. Dabei macht man sich offensichtlich nicht einmal die Mühe, die verwendeten Rohstoffe (Glas, Natursteinverkleidungen etc) vorher auszubauen und wiederzuverwenden.
Weiss jemand, wie das heute, in der Zeit der Mülltrennung, gehandhabt wird. Wird das im nachhinein getrennt oder kommt einfach alles zusammen auf die Müllkippe?

Artec
25.01.14, 11:55
^

Bei Youtube einfach mal Beton + Recycling eingeben.

Da hat sich in den letzten Jahren viel getan.

tel33
25.01.14, 13:53
Das ist nun mal das Wesen der modernen Architektur - wenn sie ihren Zweck erfüllt hat, wird sie abgerissen.

Kleist
25.01.14, 14:58
...nein, das liegt nicht an der Architektur. Das liegt daran, dass dieses Gebäude mit den üblichen Sonderabschreibungsmöglichkeiten in den 90er Jahren gebaut wurde. Diese Investition ist buchhalterisch längst abgeschrieben. Dadurch tut es nicht weh, sie wieder abzureißen. Den Schaden hat die Allgemeinheit, die solch wenig nachhaltiges Wirtschaften subventionieren musste.


Wundert mich doch , dass Krieger dort baut, schließlich will er in Pankow doch noch u.a.ein Möbelhaus errichten.

Mosby87
08.02.14, 17:18
^ Hier (https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1454754524737913.1073741840. 1419279514952081&type=3) gibt es weitere Bilder vom Abriss.

Mosby87
18.02.14, 17:14
An der Ecke Dottistraße/Ruschestraße (http://goo.gl/maps/hTvzU) soll folgendes gebaut werden:

http://abload.de/img/dottiruschem2plb.jpg
© Raum Visionen, Hameln | www.raumvisionen.de ; © SDI GmbH

[...] Auf der Projektseite gibt es noch mehr Fotos von den geplanten Neubauten und die Ankündigung, dass es mit bauvorbereitenden Maßnahmen in Kürze losgehen soll
http://capberlin.de/

Inzwischen sind die Abriss- und Entkernungsarbeiten auf dem Areal in vollem Gange (auf der Projektseite finden sich weitere Bilder hierzu (http://capberlin.de/beitragsliste/31-start-der-bauarbeiten-im-denkmal.html)):

http://abload.de/img/abriss_cap_2ifx7j.jpg

Artec
22.02.14, 13:41
Aktuelles Bild von vorgestern. Man nähert sich der Vollendung.

http://imageshack.com/a/img23/5836/n4pf.jpg

Bild von mir.

Zum Thema Umbau der ehemaligen Kinderklinik Lindenhof am Ende der Gotlindestraße:

Dort ziehen gerade die Zwischenmieter aus. Im Mai soll der Abriss der Nachkriegsbauten beginnen. Aussage des Sicherheitsdiensts.

Atze Bauke
22.02.14, 14:44
Danke für das Foto, Artec, ging ja recht zügig voran mit dem Bau. Bin mal gespannt auf den Lindenhof.

^^Der Neubau harmoniert von der Farbwahl ganz gut mit dem alten Postgebäude (jedenfalls auf dem Bild), die Klinker gefallen mir gut, obwohl das EG etwas zusammengedrückt aussieht.

In direkter Nachbarschaft zum Projekt "Alte Post" wurde für das Quartier Frankfurter Allee ja vor einiger Zeit ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb (zuletzt #98 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=405944&postcount=98)) durchgeführt.In der Bauwelt gibts dazu einen Artikel (http://www.bauwelt.de/sixcms/media.php/829/bw_2014_01_0008-0011.2096583.pdf)mit Lageplänen und den beiden zweitplatziertn Entwürfen.

Mosby87
02.03.14, 20:21
Bezüglich der Krieger-Pläne auf dem Areal des einstigen "Möbel-Max" berichtet die Online-Zeitung lichtenbergmarzahnplus (http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/reiss-ab-bau-auf/), dass hier wohl erst im kommenden Jahr mit dem eigentlichen Baubeginn zu rechnen sein dürfte. Dass Krieger den Bestandsbau bereits jetzt abreißen lässt, hat vermutlich rein finanzielle Gründe, denn so entledigt er sich kostspieliger Sicherungspflichten an der Ruine. Die neue "Möbel-Kraft"-Filiale, die er auf dem Gelände bauen will, soll mit einer Verkaufsfläche von rund 45.000 qm übrigens doppelt so groß werden wie das IKEA-Einrichtungshaus einige hundert Meter weiter.

In dem verlinkten Artikel werden zudem drei weitere Entwicklungsgebiete zwischen Weißenseer Weg und Rhinstraße thematisiert, nämlich das historische Wasserwerksgelände, das riesige Lager(?)hallen-Gerippe neben dem "Globus"-Baumarkt sowie die Brachflächen innerhalb der Siedlung "Weiße Taube". In allen drei Fällen gibt es jedoch (nach wie vor) keine konkreten Entwicklungsinitiativen.

Klarenbach
03.03.14, 15:20
Hier gibt es ein paar Eindrücke aus der Gegend um den S-Bahnhof Nöldnerplatz:
Fast fertig ist der Neubau Pfarrstraße 137. Der Bauherr ist die Baugemeinschaft Pfarrstraße 137 GbR, die Planung stammt von Christoph Bräutigam vom Büro BHB & Partner Architekten (Berlin).

http://abload.de/img/p10181746xsjf.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10181746xsjf.jpg)

http://abload.de/img/p101817514s4w.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101817514s4w.jpg)

http://abload.de/img/p10181768nsvz.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10181768nsvz.jpg)

http://abload.de/img/p1018173k2s7g.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018173k2s7g.jpg)

Im Bau ist die Wohnanlage "Living Victoria" an der Schreiberhauer Straße 35-43. Hier entstehen 4 Townhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit 14 Eigentumswohnungen. Der Bauherr ist die TRIACON Project GmbH, die Planung stammt vom Büro TREILING Architekten (Berlin).

http://www-living-victoria.de

http://abload.de/img/p1018179znr94.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018179znr94.jpg)

http://abload.de/img/p1018180scp0y.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018180scp0y.jpg)

http://abload.de/img/p1018177l7q03.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018177l7q03.jpg)

http://abload.de/img/p10181788todi.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10181788todi.jpg)

http://abload.de/img/p1018181peohx.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018181peohx.jpg)

An der Spittastraße 27 / 27a werden zwei Einfamilienhäuser gebaut. Die Architektur stammt vom Büro welp Architekten (Berlin).

http://abload.de/img/p101817285sjz.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101817285sjz.jpg)

An der Türrschmidtstraße 30 entsteht ein Wohnhaus mit 9 Mietwohnungen. Der Bauherr ist die Türrschmidt30 GmbH, an der das Miethäusersyndikat Freiburg beteiligt ist. Die Planung stammt von Geiler.Durst Architekten und Ingenieure (Berlin). Die Fertigstellung ist für den November 2014 geplant.

http://abload.de/img/p1018200y0swo.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018200y0swo.jpg)

http://abload.de/img/p1018199lhshb.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018199lhshb.jpg)

http://abload.de/img/p10181980esq4.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10181980esq4.jpg)

Am Archibaldweg 2 hat mittlerweile auch der Bau gegonnen. Hier entstehen 18 Wohnungen und eine Büroeinheit.

http://abload.de/img/p1018202yfsqj.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018202yfsqj.jpg)

http://abload.de/img/p1018201xdsgn.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018201xdsgn.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

MattSid
03.03.14, 17:06
Baustein "Porit" gegen normal Beton, jemand kann mir kurz erklaere vor und nachteile von beide?

Klarenbach
15.03.14, 18:55
Hier gibt es einen Überblick über aktuelle Bauprojekte in Lichtenberg.
Bei den "Fahrradlofts" Lückstraße 71 / Leopoldstraße haben die Bauarbeiten begonnen. Geplant sind zwei Wohnhäuser mit insgesamt 43 Wohnungen, eines an der Lückstraße und eines an der Leopoldstraße. Der Bauherr ist die Baugruppe Fahrradloft, der Entwurf stammt von Lars Göhring (Berlin). Die Kaufpreise sollen zwischen 1800 und 2800 Euro pro Quadratmeter betragen. Die Fertigstellung ist für Juli 2015 geplant.

www.fahrradloft.de

http://abload.de/img/p1018203wssnl.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018203wssnl.jpg)

http://abload.de/img/p1018204hjsk0.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018204hjsk0.jpg)

http://abload.de/img/p1018205yesqj.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018205yesqj.jpg)

Auch an der Maximilianstraße 15 sind Baumfällarbeiten zu sehen. Hier entsteht ein Wohnhaus mit 51 Eigentumswohnungen. Bauherr ist die Grossmann & Berger GmbH (Hamburg). Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 2500 und 3000 Euro pro Quadratmeter.

www.maximilian15.de

http://abload.de/img/p1018207kas73.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018207kas73.jpg)

http://abload.de/img/p1018206thsiz.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018206thsiz.jpg)

Ein kleineres Projekt wird an der Einbecker Straße 22 realisiert. Hier entsteht ein Wohnhaus mit 10 Wohnungen. Der Bauherr ist die Radosavljevic & Söhne Property GbR. (Berlin), die Planung stammt von der Michels Architekturbüro GmbH (Berlin).

http://abload.de/img/p10182363sult.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10182363sult.jpg)

http://abload.de/img/p1018256t6udp.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018256t6udp.jpg)

http://abload.de/img/p1018234onux9.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018234onux9.jpg)

An der Einbecker Straße 55-59 gehen die Neubauten der Fertigstellung entgegen. Hier entsteht eine Wohnanlage aus drei Gebäuden mit 61 Eigentumswohnungen. Bauherr ist die Helma Wohnungsbau GmbH (Berlin).

http://abload.de/img/p101823754u1g.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101823754u1g.jpg)

http://abload.de/img/p1018263dtuzf.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018263dtuzf.jpg)

http://abload.de/img/p1018258sfumc.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018258sfumc.jpg)

http://abload.de/img/p1018262vkubt.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018262vkubt.jpg)

http://abload.de/img/p1018240pnunk.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018240pnunk.jpg)

An der Ribbecker Straße 22 wird gerade ein Erweiterungsneubau für die KITA "Lichtenzwerge" fertiggestellt., Der Bauherr ist die Kinder im Kiez GmbH, der Architekt ist Peter Gräfe (Berlin). Dieser Neubau gefällt mir sehr gut, weil er großzügige, helle Räume bietet, die zudem einen direkten Zugang zum Garten bieten.

http://abload.de/img/p10182439lufy.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10182439lufy.jpg)

http://abload.de/img/p1018244afueh.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018244afueh.jpg)

http://abload.de/img/p1018242a4uil.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018242a4uil.jpg)

Hier sieht man, dass jeder Raum eine große Öffnung zum Garten bietet:

http://abload.de/img/p1018248p9u2w.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018248p9u2w.jpg)

http://abload.de/img/p1018247vsukr.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018247vsukr.jpg)

An der Straße Am Tierpark 51 haben erste Bauarbeiten begonnen. Hier entsteht ein Neubau mit 26 Eigentumswohnungen. Der Projektentwickler ist hier die andereswohnenp23 GmbH (Stuttgart), die Planung stammt vom Architekturbüro Jochen Hedtstück (Halver).

www-wohnen-am-tierpark.de

http://abload.de/img/p10182557au1c.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10182557au1c.jpg)

http://abload.de/img/p101825396ueh.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101825396ueh.jpg)

http://abload.de/img/p1018254r2uhj.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018254r2uhj.jpg)

An der Alfred-Kowalke-Straße 20 ist der Bau des Wohnhauses "Südterrassen zum Tierpark" geplant. Hier sollen 22 Eigentumswohnungen entstehen, der Bauherr ist die Structure- Baugesellschaft (Berlin). Der Kaufpreis beträgt ab 2575 Euro pro Quadratmeter.

http://abload.de/img/p10182496yuwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10182496yuwk.jpg)

http://abload.de/img/p1018251fnurf.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1018251fnurf.jpg)

Alle Fotos: Klarenbach

Mosby87
20.03.14, 16:18
^ Schräg gegenüber den zukünftigen "Südterrassen" wird derzeit das Grundstück Alfred-Kowalke-Straße 30-Ecke-Am Tierpark 29 (http://binged.it/OARyG8) beräumt. Aktuell befindet sich dieses Gebäude parallel zur Alfred-Kowalke-Straße im Abbruch:

http://abload.de/img/abriss_alfred-kowalkeqrdkh.jpg

Die Bauten hinter dem gezeigten Objekt sind bereits in den letzten Wochen plattgemacht worden. Wie die Berliner Woche (http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-lichtenberg/friedrichsfelde/artikel/29169-buerger-kritisieren-geplanten-abriss-der-alten-dorfschule/) schon im vergangenen Herbst berichtete, soll auf dem Gelände eine Seniorenwohnanlage entstehen. Näheres hierzu habe ich bislang nicht in Erfahrung bringen können, auch ein Bauschild gibt es meines Wissens noch nicht.

Sämtliche Gebäude auf dem Areal gehör(t)en zur einstigen Gemeindeschule Friedrichsfelde. Da das Eckgebäude offenbar unter Denkmalschutz steht, dürfte dieses von den Abrissarbeiten verschont bleiben.

Mosby87
03.04.14, 17:35
Das "Abbruchfieber" in Lichtenberg greift weiter um sich. So wird am Roederplatz (http://binged.it/1ijUy2f) in Fennpfuhl derzeit die alte Kaufhalle aus DDR-Zeiten abgerissen:

http://abload.de/img/abriss_herzbergstrae_x4sds.jpg

http://abload.de/img/abriss_herzbergstrae_eushq.jpg

An der Stelle des einstigen "Konsum" soll demnächst ein neuer Supermarkt der Rewe-Gruppe entstehen. Dies steht wiederum mit einem Aufwertungskonzept für den gesamten Roederplatz im Zusammenhang, das der Bezirk Lichtenberg seit Ende 2012 unter entsprechender Bürgerbeteiligung entwickelt hat.

Bericht in der Berliner Morgenpost (http://bezirke.morgenpost.de/lichtenberg/in-fennpfuhl-verschwindet-wieder-eine-ddr-kaufhalle)
Grundzüge des Aufwertungskonzepts für den Roederplatz (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Roederplatz-Aufwertungskonzept.6649.0.html)

Klarenbach
15.04.14, 15:19
Ich will ein paar aktuelle Bauvorhaben aus Lichtenberg zeigen.
An der Sandinostraße werden derzeit die Sandino-Hofgärten errichtet. Der Bauherr ist die Ticoncept Bauprojektentwicklungs- und Vertriebs GmbH, die Planung stammt vom Büro Auffermann & Wischnewski Architekten (Berlin).

http://www.sandino-hofgaerten.de

Der 2. Bauabschnitt Sandinostraße 18 A-D, 19 ist mittlerweile fertiggestellt. Hier sind 21 Eigentumswohnungen entstanden.

http://abload.de/img/p1019103yhius.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019103yhius.jpg)

http://abload.de/img/p1019092wncak.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019092wncak.jpg)

http://abload.de/img/p1019093v2eu7.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019093v2eu7.jpg)

http://abload.de/img/p1019097n3e7m.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019097n3e7m.jpg)

http://abload.de/img/p1019094uvf81.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019094uvf81.jpg)

Im Bau befindet sich der 3. und 4. Bauabschnitt Sandinostraße 2A-C, 3. Der Komplex besteht aus fünf Häusern mit insgesamt 60 Eigentumswohnungen. Die Kaufpreise beginnen bei 2750 Euro pro Quadratmeter.

http://abload.de/img/p10191121fcht.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10191121fcht.jpg)

http://abload.de/img/p1019113kzi86.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019113kzi86.jpg)

http://abload.de/img/p1019114v3fq3.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019114v3fq3.jpg)

http://abload.de/img/p1019111ovdtl.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019111ovdtl.jpg)

http://abload.de/img/p101910525dpo.jpg (http://abload.de/image.php?img=p101910525dpo.jpg)

http://abload.de/img/p1019106m2ey3.jpg (http://abload.de/image.php?img=p1019106m2ey3.jpg)

Gleich nebenan, auf dem Grundstück Mittelstraße 4-5A / Konrad-Wolf-Straße 78-81 entsteht ein Wohnkomplex mit 157 Mietwohnungen. Das Projekt umfasst den Bau von zwei Blockrandbebauungen an der Mittelstraße und der Konrad-Wolf-Straße sowie zwei Stadtvillen im Blockinnenbereich. Der Bauherr ist die KOWO GmbH & Co.KG (Berlin), die Planung stammt von der Elwardt & Lattermann Architekten OHG (Berlin). Dieses Projekt wurde von der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH erworben.

http://abload.de/img/p10191097ocu5.jpg (http://abload.de/image.php?img=p10191097ocu5.jpg)

Das ist die Sicht von der Mittelstraße:

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Das ist die Sicht von der Konrad-Wolf-Straße:

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Das Projekt "Duo Lichtenberg" in der Ernst-Reinke-Straße 4-6 ist fast fertig. Es entstehen zwei Häusern mit 35 Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage. Der Bauherr ist die Ziegert-Bank- und Immobilienconsulting GmbH (Berlin), die Planung stammt vom Büro Heim & Balp Architect (Berlin). Die Kaufpreise betragen zwischen 2800 und 3100 Euro pro Quadratmeter.

http://duo-lichtenberg.ziegert-immobilien.de

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Auch der Neubau Storkower Straße 209 ist fast fertig. Hier entsteht eine Wohnanlage mit 75 Mietwohnungen und einer Geschäftsstelle. Der Bauherr ist die Wohnungsgenossenschaft Friedrichshain, die Planung stammt vom Büro IBT GmbH (Berlin).

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Alle Fotos: Klarenbach

Konstantin
15.04.14, 18:57
Sind die ornamentalen Szenen aus Metall an der Fassade Allegorien auf den Freiheitkampf der Sandinisten gegen die us-amerikanische Unterdrückung in Nicaragua oder was sollen diese darstellen?