Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn)
Das Tier
25.04.2005, 15:07
Für alle kleineren Meldungen bezüglich der berliner Infrastruktur.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/04/25/bezirke/749585.html
"Heute Baubeginn für Tram-Projekt "Alex II"
Mitte
Mit vierwöchiger Verzögerung startet heute das Projekt "Alexanderplatz II". Die Arbeiten für den Straßenbahn-Neubau beginnen mit der Sanierung der Tunnelabdichtung der U 8 unterhalb der Dircksenstraße. Nach Auskunft der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung werden zudem zahlreiche Leitungen erneuert und verlegt, um die Voraussetzungen für die überirdischen Gleisarbeiten zu schaffen.
..."
Ich hab mal ne Frage. :D
Vor dem Bundesratsgebäude sind Straßenbahnschienen verlegt. Diese enden aber einige Meter weiter abrupt am Leipziger Platz.
Ist es eigentlich geplant diese Strecke weiter zu bauen damit die Tram nach Westen zwischen Bahntower und diesem Backsteinturm fahren kann? Da wär nämlich auf diesem "Grünstreifen" Platz für zwei Schienenstrecken.
es war mal geplant, dass eine Straßenbahn vom ALex bis zum Kulturforum über die Leipziger Straße fahren sollte und da hat der damalige Stadtentwicklungssenator Strieder gleich mit den Arbeiten begonnen um kurz darauf festzustellen, dass das Geld fehlt :nono: ...
Aber irgendwann soll die Straßenbahnlinie Alex II verlängert werden und dann sind die gleise auch nich mehr so nutzlos...
Danke für die schnelle Antwort.
Würde diese Strecke weitergebaut, wäre der Potsdamer Platz endgültig ein richtiger Verkehrsknotenpunkt. Außerdem würde endlich diese Brache in Form von diesem Mittelstreifen verschwinden.
Die Sanierung der Brandschäden am Anhalter Bahnhof verzögert sich, da das Planungsbüro insolvent ist. Deswegen ist auch weiterhin umständlicher Ersatzverkehr angesagt. :nono:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/445428.html
Das Tier
10.05.2005, 13:48
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/05/10/bezirke/752744.html
"Brückenschlag am Lehrter Bahnhof
Mitte / Tiergarten
Berlins Innenstadt wird durch eine neue Ost-West-Verbindung entlastet: Nach mehrjähriger Bauzeit hat Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern den Straßenzug Kapelleufer und Spreeuferstraße (künftig Rahel-Hirsch-Straße) freigegeben.
..."
Das Tier
11.05.2005, 00:45
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/446782.html
"Die Behrenstraße könnte zur Flaniermeile werden
Abgeordnete und ADAC fordern Ausbau einer Ersatzstrecke
Ulrich Paul und Andreas Kopietz
Es gibt wenige Straßen in Berlin, die auf wenigen Metern so hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen wie die Behrenstraße zwischen Wilhelm- und Ebertstraße: auf der einen Seite befindet sich das gestern eröffnete Holocaust-Mahnmal, auf der anderen Seite entsteht bis zum Jahr 2008 die US-Botschaft.
..."
Der Ausbau der Französischen Straße könnte vielleicht wirklich was bringen. Wird auch langsam Zeit, seitdem die Wilhelmstraße wegen der britischen Botschaft gesperrt ist, kriege ich jedes Mal das :puke:, wenn ich da lang muß. Vor allem seitdem zusätzlich die Kreuzung Behren-/Ebertstraße aus Richtung Potsdamer Platz auch noch gesperrt ist.
U-Bahn Baustelle am Pariser Platz:
http://img224.echo.cx/img224/4356/dscn40900ay.jpg (http://www.imageshack.us)
http://img224.echo.cx/img224/7471/dscn40921nt.jpg (http://www.imageshack.us)
http://img224.echo.cx/img224/4130/dscn40935tn.jpg (http://www.imageshack.us)
Ist ziehmlich viel Chaos Unter den Linden durch den Umbau:
http://img224.echo.cx/img224/1405/dscn40944ve.jpg (http://www.imageshack.us)
Das Tier
19.05.2005, 01:36
Die BVG hat die Leitzentrale der U-Bahn wurde für rund 1 Milionen Euro erneuert, hier zwei Artikel zum Thema:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/448692.html
"Das Herz der U-Bahn schlägt hinter Stahltüren
BVG hat die Leitzentrale für 950 000 Euro modernisiert
Peter Neumann
Wer auf einem Berliner U-Bahnhof in der Nase bohrt, muss damit rechnen, dass ihm im Haus Potsdamer Straße 188 jemand dabei zuschaut. In der Hauptverwaltung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) befindet sich die U-Bahn-Leitzentrale, die für 950 000 Euro modernisiert worden ist. Dorthin werden die Videobilder aus den U-Bahnhöfen übertragen. Gestern wurde die neue Zentrale offiziell in Betrieb genommen. "Hier schlägt das Herz unserer U-Bahn", sagte Wolfgang Predl, Direktor des Unternehmensbereichs.
..."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/19.05.2005/1825135.asp#art
"NEUE U-BAHN-LEITZENTRALE
Das Herz des Berliner Untergrunds
AUFGABE
Die neue Leitzentrale ist das Herz der U-Bahn und steuert von der BVG-Zentrale in der Potsdamer Straße aus den U-Bahnverkehr Berlins mit täglich 1,2 Millionen Fahrgästen.Sie überwacht jeden Bahnhof, jeden der über 150 Züge, meldet Betriebsstörungen und Unfälle.
..."
Das Tier
19.05.2005, 01:55
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/19.05.2005/1824619.asp#art
"S-Bahn verspricht Sicherheit – ohne Personal
Auf Bahnsteigen werden Mitarbeiter durch Kameras abgelöst. U-Bahn verstärkt technische Überwachung mit neuer Leitzentrale
Von Christian van Lessen
Wie sicher fühlen sich Fahrgäste auf den Bahnsteigen von U- und S-Bahn? Tagsüber jedenfalls viel sicherer als abends und nachts. Mit ihrer modernisierten, gestern eröffneten U-Bahn-Leitzentrale will die BVG auch die Sicherheit für die Fahrgäste erhöhen. Auf Monitoren lassen sich in der Zentrale ständig aktuelle Videobilder von 170 (meist personalfreien) Bahnhöfen abrufen. Bei der S-Bahn aber stehen erst noch gravierende Personaleinsparungen auf Bahnhöfen bevor, und eine zentrale Erfassung über Videokameras gibt es nicht. Noch fühlen sich, einer Umfrage zufolge, 99 Prozent aller S-Bahnkunden am Tag auf den Stationen sicher, nachts sind es noch rund 70 Prozent. Das Sicherheitsgefühl könnte aber vom nächsten Jahr an, wenn der Abzug des Personals auf den Bahnhöfen beginnt, beeinträchtigt werden.
..."
Das die Bahnhöfe zu einem Hort der Unsicherheit werden, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Und wenn man, wie früher, wieder mehr Security mit und ohne Hunde auf den Bahnhöfen patrouillieren und in den Bahnen mitfahren läßt, dann dürften sich auch die Einbußen beim subjektiven Sicherheitsgefühl der Kunden in Grenzen halten. Das viel größere Problem ist imo, das durch den Abzug der Mitarbeiter enstehende Service- und Informationsdefizit, besonders wenn man, wie Berlin, eine touristenfreundliche Stadt sein möchte, aber ein durch eine Reform erst kürzlich völlig verkorkstes und unübersichtlich gemachtes Tarifsystem hat.
stativision
19.05.2005, 10:49
Welche Änderung im Tarifsystem meinst du denn? Da gab es doch gar keine sehr grundlegenden Veränderungen, höchstens die, dass man nicht mehr mit einem normalen Ticket zurückfahren kann... (was ich jetzt nicht so schlimm empfand). Schlimmer fand ich die Streckennetzänderung in Metrolinien, bzw. die Aufhängung der verwirrenden Metronetzlinienpläne.
Bericht über den neuen Tiergarten Tunnel, leider aus der BZ. aber trotzdem nicht
absolut scheiße, nur halbscheiße.... :lach: :lach:
http://bz.berlin1.de/aktuell/berlin/050520/tunnel.html
Schmittchen
20.05.2005, 13:04
Über uns ziehen 1000 Tunnelleuchten vorbei - flüssiges Gelb, an einer unsichtbaren Kette aufgereiht. Futuristische Positionslichter. Wie im mächtigen Schacht eines Star-Wars-Kampfkreuzers, das seine X-Wing-Jäger ausspuckt.
Schnauzbart-Uwe hat es ob seiner irren Metaphorik wohl alle Sicherungen herausgehauen, wenn er im gleichen Satz von Autobahn-Tunnel und B (wie Bundesstraße) 96 "schreibt".
Das Tier
26.05.2005, 00:50
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/451812.html
"Wenn Computer Drogenhändler erkennen
BVG will die Videoüberwachung in ihren U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen ausweiten
Andreas Kopietz
Die BVG hat bald alle ihre Fahrgäste im Blick. In ihren U-Bahn-Zügen will sie die Videoüberwachung ausweiten. Bisher sind etwa 300 Wagons, die auf den Linien U 5, 6, 7, 8 und 9 durch den Untergrund rumpeln, mit Kameras ausgestattet. "Wir werden der BVG noch weitere Technik liefern", sagt der Vertriebsbeauftragte der Firma Siemens, Frank Steeger. Nach seinen Worten werden auch die Wagen der neuen Baureihe HK mit Kameras versehen sein. Diese Züge, die ab dem kommenden Jahr geliefert werden, sollen unter anderem auf der Linie 2 zwischen Pankow und Ruhleben eingesetzt werden.
..."
Datenschutz in allen Ehre, aber in letzter Zeit gehen mir die Datenschützer immer mehr auf den Sack.
Das Tier
26.05.2005, 13:19
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/05/26/bezirke/755866.html
"25 U-Bahnhöfe bekommen Aufzüge
Schöneberg: Kleistpark ab sofort barrierefrei
Von Ayhan Bakirdögen und Ela Dobrinkat
Der Ausbau des U-Bahnhofs Kleistpark ist abgeschlossen. Mit seinen zwei Aufzügen können ihn nun auch Behinderte problemlos nutzen. An der Ecke Grunewald- und Potsdamer Straße erlaubt der Lift das problemlose Umsteigen in den Bus. "Auch am U-Bahnhof Amrumer Straße haben wir gerade erst zwei Lifte in Betrieb genommen", sagt Uwe Kutscher von der BVG-Bauabteilung.
..."
So ist halt Berlin, städnig eine Baustelle:
Nun beschwert sich der ADAC über die Bauarbeiten am Pariser Platz, man fordert ein vernünftiges Verkehrskonzept, da spätesten mit der Eröffnung der US-Botschaft das absolute Chaos perfekt wäre.
http://morgenpost.berlin1.de/ausgabe/2005/05/28/berlin/756336.html
28.5.05
ist wirklich absolutes Chaos momentan nur Bauzäune, Markierungen und Stau. :nono:
chamisso
31.05.2005, 00:59
Die sollen sich mal nicht so haben - in wirklich allen Städten über 3 mio. Einwohnern gibt es mehr Staus als in Berlin. Zudem werden hier Jahr für Jahr weniger Neuwagen zugelassen...
Ich komme mit dem Auto innerhalb von 40 Minuten von Kreuzberg nach Niederschönhausen - u.a. quer übern Alex. Ich bin mehr als zufrieden damit, mit den Öffentlichen bräuchte ich 50 Minuten reine Fahrzeit.
Das Tier
31.05.2005, 22:00
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/453527.html
"Schlesischer Granit vor und hinter dem Tor
Verkehrsbehinderungen wegen Umbau am Platz des 18. März
Uwe Aulich
MITTE. Der Pariser Platz ist wieder die gute Stube Berlins, jetzt wird auch der Platz westlich des Brandenburger Tors hübsch gemacht. Bis zum Jahresende werden dort die Straßen erneuert, neue Gehwege angelegt und der Platz des 18. März ähnlich wie der Pariser Platz gepflastert.
..."
Hört sich gut an, die Westseite des Brandenburger Tors wirkt immer etwas verloren.
Das Tier
01.06.2005, 22:13
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/453788.html
"Die BVG baut Doppeldecker selber aus
Verträge über Lieferung von 100 Bussen unterschrieben
Fast ein Jahr lang wurde der erste dreitürige Niederflur-Doppeldeckerbus getestet, jetzt haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine Sammelbestellung für den neuen Bustyp aufgegeben. Die Verträge über eine Lieferung von vorerst 100 Doppeldeckern wurden gestern zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Firma MAN unterschrieben. Neu ist, dass die BVG so genannte Rohbusse bestellt und diese dann selbst ausbaut.
..."
Neu ist, dass die BVG so genannte Rohbusse bestellt und diese dann selbst ausbaut.
..."Ich wittere Arbeit für 1€-Jobber.
bingo..so wird's och globe ich sein !! Bei Berlin mit ca.19-22% Arbeitslosigkeit wird es wohl kein Problem sein !
Das Tier
02.06.2005, 21:51
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/03.06.2005/1855040.asp#art
"Neuer Bahnsteig für die S-Bahn in Charlottenburg
Am S-Bahnhof Charlottenburg halten von Montag an die Züge am ersten der beiden neuen Bahnsteige. Damit verkürzt sich der Umsteigeweg zur U-Bahn um rund 300 Meter.
..."
:daumen: Der lange Weg war auch furchtbar lästig.
stativision
02.06.2005, 22:51
Jau, leider wird da auch in Zukunft nur die S-Bahn halten, oder? Ich muss jeden Morgen zur Regionalbahn latschen. Übrigens sind die auf dem Vorplatz noch nicht so weit, ich hoffe ja, dass Berlins (zumindest auf einer Seite) hässlichster Platz wenigstens etwas aufgewertet wird.
Im Bahnhof selbst sieht es aber schon ordentlich aus, hat auch ein neues Geschäft eröffnet.
Das Tier
02.06.2005, 23:05
Jau, leider wird da auch in Zukunft nur die S-Bahn halten, oder? Ich muss jeden Morgen zur Regionalbahn latschen. Übrigens sind die auf dem Vorplatz noch nicht so weit, ich hoffe ja, dass Berlins (zumindest auf einer Seite) hässlichster Platz wenigstens etwas aufgewertet wird.
Im Bahnhof selbst sieht es aber schon ordentlich aus, hat auch ein neues Geschäft eröffnet.
Laut Artikel hast Du jetzt leider die Arschkarte gezogen, weil man zur RB jetzt 300 m zurücklaufen muß:D.
Btw der Platz ist zwar nicht schön, aber häßlichster Platz?! Imo ist das unangefochten der Alex.
stativision
03.06.2005, 00:13
Der Alex ist doch dagegen ein Prachtstück (der wird alleine schon durch das Park Inn und den Fernsehturm und Alex/Berolina und den Brunnen gerettet). Alleine diese unsäglichen (aber kultigen) Im- und Exportgeschäfte am Stuttgarter Platz! Und diese Billighotels und billigsten 60er Jahre-Bauten. Und die hässlichen Eisenbahnbrücken.
Muss übrigens von der U-Bahn zur Regionalbahn latschen, ändert sich also quasi nix. Immerhin kann ich bei Regen durch's Trockene laufen, hat also auch für mich was gutes.
Hier mal ein paar Bilder des neuen Bahnhofs von gestern:
http://img106.echo.cx/img106/512/dscn44254wz.th.jpg (http://img106.echo.cx/my.php?image=dscn44254wz.jpg)http://img251.echo.cx/img251/7793/dscn44261xq.th.jpg (http://img251.echo.cx/my.php?image=dscn44261xq.jpg)http://img251.echo.cx/img251/8955/dscn44272te.th.jpg (http://img251.echo.cx/my.php?image=dscn44272te.jpg)
Das Tier
05.06.2005, 12:42
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/05.06.2005/1860474.asp#art
"Die unergründlichen Wege der Bahn
Nicht nur am Hauptbahnhof hat der Konzern für große Pläne gebaut, die dann nicht umgesetzt worden sind
Bahnchef Hartmut Mehdorn hält sein Versprechen. Kein Fahrgast werde im Regen stehen, wenn im neuen Hauptbahnhof ein ICE auf der Stadtbahnstrecke halten werde, hatte der Bahnchef nach seiner umstrittenen Entscheidung erklärt, das Glasdach zu verkürzen – wodurch ein langer ICE nicht mehr vollständig unter das verkürzte Dach passt, sondern mit den 1.-Klasse-Wagen im Freien steht.
..."
Die Bahn...:bash:!
Beim neuen Bahnhof Charlottenburg gibt es zwei Ein/Aufgänge, einen Östlichen, mit Rolltreppe nach oben und Fahrstuhl, und es gibt einen westlichen, ohne alles.
Zudem ist nur der östlich Teil des Bahnhofs mit dem schönen Dach von Gerkan überdacht, auf der "westlichen" Hälfte des Bahnhofs wird man also Nass.
Der Regionalbahnhof zieht bis Mai 2006 auf einen noch zu bauenden, mit dem S-Bahnhof identischen Bahnhof auf höhe des neuen Bahnhofs, der alte wird dannach abgerissen.
(hab meine Infos aus der Abendschau: http://www.rbb-online.de/_/includes/multimediakonsole/content_jsp/key=multimedia__2688586.html)
stativision
07.06.2005, 12:23
Danke für die Info mit dem RB-Bahnhof. Meintest du 2006 oder 2007 (2005 kann ja schlecht sein)?
Danke für die Info mit dem RB-Bahnhof. Meintest du 2006 oder 2007 (2005 kann ja schlecht sein)?
upsala. 2006 natürlich....änder ich gleich.
aber ich glaube gerade, ich habe mich getäuscht und es bezog sich nicht auf den RB Bahnhof was ja schade wäre aber kannst ja hier (http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2005/117_chb_eroeffnung.htm) mal selber lesen. :nono: Sorry
stativision
07.06.2005, 12:39
Übrigens war heute und teilweise gestern natürlich wieder Chaos wegen den Bauarbeiten. Falsche oder fehlende Ausschilderung (wegen teilweiser Sperrung im Innern des "alten" Bahnhofs) und Verspätung der S-Bahn waren Folgen. :nono:
Das Tier
07.06.2005, 22:36
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.06.2005/1864296.asp#art
"Licht im Tunnel nach zehn Jahren
Am 7. September werden die Autoröhren unter dem Tiergarten eröffnet– Streit über Straßen am Bundestag
Von Klaus Kurpjuweit
Nach zehn Jahren Arbeit ist es bald so weit: Am 7. September wird der Autotunnel unter dem Tiergarten eröffnet, der den Nord-Süd-Verkehr aufnehmen wird. Damit soll das Regierungsviertel vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Etwa 60 000 Autos sollen täglich durch die 2,4 Kilometer langen Tunnelröhren rollen, die etwa 390 Millionen Euro gekostet haben. Doch in letzter Minute gibt es nun noch einmal Streit um die künftige Verkehrsführung an der Oberfläche.
..."
Bin ja mal gespannt wie das wird, freue mich fast schon ein bißchen. Aber über die Planungsfehler für die Straße am Paul-Löbe-Haus(weiter unten im Artikel) kann man nur :nono:.
Das Tier
07.06.2005, 23:34
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.06.2005/1864742.asp#art
Fußball-WM beschert Berlin bessere Straßen
Schon ein Jahr vor Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 profitieren die Berliner von dem Großereignis. Während gestern WM-Botschafter Michael Preetz das „Buddy-Bären-Kicker"-Spiel (Foto links) eröffnete, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit, dass die Weltmeisterschaft der Hauptstadt einen Geldsegen für den Straßenbau beschert. 399 Millionen Euro erhält Berlin vom Bund, um Autobahnen und Bundesstraßen besser auszubauen, heißt es in der Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage.
..."
Das nenne ich doch mal gute Nachrichten, die berliner Straßen sind auch teilweise unter aller Sau. Auch der Stadtautobahn in Wedding und der Avus könnte an manchen Stellen ein bißchen neuer Asphalt nicht schaden.
Das Tier
09.06.2005, 12:45
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/06/09/berlin/758842.html
"Germanwings fliegt ab Oktober drei weitere Städte an
Der Billigflieger Germanwings baut das Angebot an seinem neuen Drehkreuz in Schönefeld zum Winterflugplan weiter aus. Von Ende Oktober an kommen zunächst Oslo, Prag und Warschau als Ziele hinzu, wie Geschäftsführer Andreas Bierwirth am Mittwoch sagte. Weitere neue Routen für den Winter seien bereits geplant. Am Flughafen soll zudem ein dritter Jet stationiert werden, was noch einmal etwa 50 Arbeitsplätze bei der Crew und am Boden schaffe.
..."
Die positiven Meldungen im berliner Luftverkehr häufen sich ja zur Zeit gerade. :daumen:
Das Tier
13.06.2005, 22:57
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/14.06.2005/1876330.asp#art
"Nach 100 Jahren jetzt kurze Wege am Bahnhof Papestraße
Es hat mehr als hundert Jahre gedauert, aber jetzt ist es so weit: Der S-Bahnhof Papestraße, der zum Bahnhof Südkreuz ausgebaut wird, ist nun ein wirklicher Umsteigebahnhof der kurzen Wege. Seit gestern halten alle S-Bahnen in der neuen Halle der Ringbahn. Und von dort führen Treppen, Rolltreppen und ein Aufzug direkt zum darunter liegenden Bahnsteig der Nord-Süd-Strecke. Seit der Eröffnung des Bahnhofs 1901 lagen die Bahnsteige weit auseinander, zu erreichen nur auf vielen Stufen treppauf, treppab.
...
...Wowereit forderte von Mehdorn einen Nachweis, dass am Bahnhof Zoo tatsächlich keine Fernzüge mehr halten können. Mehdorn sagte erneut, die Bahn führe hierzu noch Gespräche.
..."
Nachtrag: Hier noch eine Grafik vom ursprünglich geplanten Pilzkonzept:
http://www.tagesspiegel.de/bilder/berlin/pilzkonzept_7x5.gif
Das Tier
13.06.2005, 23:10
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/457214.html
"Kanzler-U-Bahn fährt nur ein paar Wochen
Neue U 55 wird Herbst 2006 für sechs Monate geschlossen
Sie rollt erst einmal nur einen Sommer lang. Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre U-Bahn-Linie 55 zwischen dem Brandenburger Tor und dem neuen Hauptbahnhof eröffnen. Doch bereits im Herbst muss die knapp zwei Kilometer lange Strecke wieder geschlossen werden - aller Voraussicht nach für sechs Monate, teilte das Landesunternehmen mit. So lange verliert der Hauptbahnhof seine einzige U-Bahn-Verbindung.
..."
:nono: :nono:
Naja, U-Bahn-Verbindung ist ja auch geprahlt...Aber das Argument klingt doch recht einleuchtend. Ohne die WM würde sie eben erst öffnen, wenn sie jetzt wieder schließen wird.
Das Tier
14.06.2005, 00:11
Naja, U-Bahn-Verbindung ist ja auch geprahlt...Aber das Argument klingt doch recht einleuchtend. Ohne die WM würde sie eben erst öffnen, wenn sie jetzt wieder schließen wird.
Das ":nono:" bezog sich nicht nur auf die Meldung, sondern auf das ganze Projekt.
Da gebe ich dir natürlich Recht!
Das Tier
14.06.2005, 02:26
Ich frage mich wirklich was diese U-Bahn soll, nicht nur die jetzige Stummelvariante, sondern auch der ursprüngliche Plan mit Fortführung bis zum Alex. Mit der S-Bahn braucht man knapp 5 Minuten vom Alex zum Lehrter Bahnhof, schneller könnte die U-Bahn kaum sein. Ich halte eine U-Bahnverbindung vom Lehrter Bahnhof über Reichstag oder Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz für viel sinnvoller.
stativision
14.06.2005, 09:49
Ich dachte, die wär nur für den Kanzler - wie der Name auch sagt *g*
Rund um Unter-den-Linden und Pariser Platz passiert dermaßen viel, da habe ich heute mal reichlich bilder gemacht:
http://img16.echo.cx/img16/2673/dscn48758nx.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48758nx.jpg) http://img16.echo.cx/img16/6688/dscn48768wj.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48768wj.jpg) http://img16.echo.cx/img16/4320/dscn48772uy.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48772uy.jpg)
http://img16.echo.cx/img16/5985/dscn48867rl.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48867rl.jpg) http://img16.echo.cx/img16/6343/dscn48871xw.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48871xw.jpg) http://img16.echo.cx/img16/5721/dscn48884yv.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48884yv.jpg)
http://img16.echo.cx/img16/8342/dscn48895ll.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48895ll.jpg) http://img16.echo.cx/img16/8634/dscn48900wu.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48900wu.jpg) http://img16.echo.cx/img16/2479/dscn48917xp.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48917xp.jpg)
http://img16.echo.cx/img16/1102/dscn48926bu.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48926bu.jpg) http://img16.echo.cx/img16/6462/dscn48938bj.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48938bj.jpg)
Die Poller vor der zukünftigen US-Botschaft:
http://img16.echo.cx/img16/9030/dscn48746kn.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48746kn.jpg) http://img16.echo.cx/img16/7391/dscn48739oo.th.jpg (http://img16.echo.cx/my.php?image=dscn48739oo.jpg)
Rund um Unter-den-Linden und Pariser Platz passiert dermaßen viel,Mal ne Verständnisfrage:
Dort passiert doch schon seit fast 15 Jahren dermaßen viel. Ist das jetzt geplanter krönender Abschluß oder muß man wieder irgendwo Löcher aufreißen, die vor ein paar Jahren zugeschüttet wurden?
nitsche86
20.06.2005, 16:32
Warum wird der Platz vor dem Brandburger Tor den jetzt aufgerissen? Was wird den da gebaut? Der war doch schon früher ok...
Mal ne Verständnisfrage:
Dort passiert doch schon seit fast 15 Jahren dermaßen viel. Ist das jetzt geplanter krönender Abschluß oder muß man wieder irgendwo Löcher aufreißen, die vor ein paar Jahren zugeschüttet wurden?
man weiß es leider nicht... :lach: ;)
Na ja, ich vermute mal, dass das veränderte Verkehrsaufkommen durch die Veränderungen (z.B. Sprerrung der Wilhelmstraße und die Durchfahrt des Brandenburger Tores nach dem Umbau und die Verschiebung der Behrenstraße, die Umleitungen wegen dem U-Bahnbau) den Belag entweder angegriffen hat, oder in naher Zukunft sowieso eine Reperatur notwendig geworden wäre. Vlt. will man sich auch nur im Hinblich auf die WM 2006 in einem "perfektem" Licht präsentieren
EDIT:
habe gerade einen Artikel darüber gefunden, vom 1. Juni:
Begründung ist die Verschiebung der Ebert-Straße, die in Zukunft einen Halbkreis um das Tor machen soll, die West-Seite des Tors soll auch mit Granitplatten und schöneren Gehwegen gestaltet werden (so wie auf der Ost-Seite). Darüber hinaus werden wohl Mittelinseln gebaut (was ich als sehr notwenig empfinde).
Berliner Zeitung, 1.6.2005 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/453527.html
"Berliner" Konjunkturprogramm ;)
Das Tier
21.06.2005, 00:55
Warum wird der Platz vor dem Brandburger Tor den jetzt aufgerissen? Was wird den da gebaut? Der war doch schon früher ok...
Der U-Bhf Brandenburger Tor für die U 55!
Richtig Spektakulär jetzt, der neue Fahrstuhl am Kleistpark: ;)
http://img94.echo.cx/img94/8614/dscn51941sj.th.jpg (http://img94.echo.cx/my.php?image=dscn51941sj.jpg) http://img94.echo.cx/img94/8672/dscn51958id.th.jpg (http://img94.echo.cx/my.php?image=dscn51958id.jpg)
An der Potsdamer Brücke wird die Mittelinsel neu gemacht (rechts oben ist die Nationalgalerie)
http://img94.echo.cx/img94/9827/dscn51998qw.th.jpg (http://img94.echo.cx/my.php?image=dscn51998qw.jpg)
Und noch ein Bild von der tramfähigen Mittelinsel am Potsdamer Platz:
http://img94.echo.cx/img94/8881/dscn52022fz.th.jpg (http://img94.echo.cx/my.php?image=dscn52022fz.jpg)
TheBerliner
25.06.2005, 01:30
Trams über den Potsdamer und Leipziger Platz wären echt nett.
Das Tier
25.06.2005, 12:21
Trams über den Potsdamer und Leipziger Platz wären echt nett.
Findest Du? Ich fänds furchtbar, ich finde Straßenbahnen haben so etwas kleinstädtisches.
@Tram:
Mich stören nur die Kabel in der Luft, die nerven wirklich. sowas will ich weder am Potsdamer noch am Leipziger Platz . :nono:
nitsche86
25.06.2005, 15:03
Ich liebe Tram, kleinstädtisch sind die überhaupt nicht! Das bring doch Leben auf die Strasse, früher waren in Berlin überall Strassenbahnen. Oder findet ihr die Friedrichstrasse und den Alex kleinstädtisch mit seinen Strassenbahnen?
Kleinstädtisch finde ich sie auch nicht grad, aber sie sind durch ihre Unflexibilität ein absolutes Hindernis und auch Gefahrenfaktor für andere Verkehrsteilnehmer!
TheBerliner
25.06.2005, 15:32
Wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten, sollten sie keine Gefahr sein.
Wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten, sollten sie keine Gefahr sein.
Komm mal wieder in die Realität;)!
nitsche86
25.06.2005, 16:03
Straßenbahnen machen Straßen lebendig und überlassen die Straße nicht den Autos
Berlinfreak
26.06.2005, 11:15
Straßenbahnen machen Straßen lebendig und überlassen die Straße nicht den Autos
Ganz genau meine Meinung! :) :daumen:
Berlinfreak
26.06.2005, 11:21
Findest Du? Ich fänds furchtbar, ich finde Straßenbahnen haben so etwas kleinstädtisches.
Ich denke eher nicht! Wieso sind denn dann alle Großstädte(London, Paris, Madrid, Rom..) total heiß darauf Straßenbahnlinien zu bauen oder sie zu erweitern?
Die Straßenbahn ist das Nahverkehrsmittel der Zukunft! :cool:
Das Tier
26.06.2005, 11:40
Mich stören nur die Kabel in der Luft, die nerven wirklich. sowas will ich weder am Potsdamer noch am Leipziger Platz . :nono:
Genau, noch einer der Gründe, weshalb ich Straßenbahnen nicht mag.
... , aber sie sind durch ihre Unflexibilität ein absolutes Hindernis und auch Gefahrenfaktor für andere Verkehrsteilnehmer!
Noch ein Grund!
Straßenbahnen machen Straßen lebendig und überlassen die Straße nicht den Autos
Inwiefern macht eine Straßenbahn, eine Straße lebendiger als z.B. ein Bus.
Ich denke eher nicht! Wieso sind denn dann alle Großstädte(London, Paris, Madrid, Rom..) total heiß darauf Straßenbahnlinien zu bauen oder sie zu erweitern?
Die Straßenbahn ist das Nahverkehrsmittel der Zukunft! :cool:
Ganz einfach, das hat finanzielle Gründe. Der Bau einer Straßenbahnlinie kostet einen Bruchteil einer U-Bahnlinie.
stativision
26.06.2005, 12:23
Ich verstehe gar nicht die extremen Positionen hier bezüglich Straßenbahn - ist aber ganz lustig ;)
Dass Straßenbahnen das Verkehrsmittel der Zukunft sind, ist natürlich ein netter Witz - sollte wohl auch so verstanden werden. Ernsthaft kann keiner meinen, dass diese vorzeitlichen Ungetüme, die immer zwei zusätzliche Straßenspuren wegnehmen und eine extra Kabelführung brauchen, die Zukunft sind :D
Kleinstädtisch sind diese auch - jede kleinere Großstadt in jedem noch so armen Land kann sich meistens eine Straßenbahn leisten - die größeren haben ein U-Bahn-Netz.
Aber: Ich finde Straßenbahnen, anders als U-S-Bahnen und Busse, ziemlich gemütlich, man ist sicherer als im Bus, logischerweise gefährdet man damit den Straßenverkehr auch nicht so (ausgenommen Leute, die eh nicht fahren können) es ruckelt nicht so, die Luft ist (innen wie außen) besser, man fährt nett durch das Obere der Stadt und im Stadtbild ist es mal was anderes, als die ewig gleichförmigen Busse.
Brauche trotzdem keine am Potsdamer Platz, wäre ziemlich überflüssig da.
Berlinfreak
26.06.2005, 12:46
@Das Tier: Das ist mir schon klar das es da kleine finanzielle Unterschiede gibt! :lach:
@stativision: Hmm, na ja...Ich dachte eher das die so genannte Stadtbahn(s.Köln,Bonn,Hannover) das Zukunftsmodell ist. Kann sowohl im Straßenverkehr mitfahren als auch Tunnel benutzen.
Die U-bahn ist wie schon gesagt zu teuer! :fiddle:
Leider!!!
stativision
26.06.2005, 12:50
Wobei Stadtbahn wiederum teilweise die Nachteile der Straßenbahn hat, aber auch fast so teuer ist wie die U-Bahn... Lohnt sich imo nur, wenn sich beide Netze (U-Bahn und Straßenbahn) sinnvoll kombinieren lassen.
nitsche86
26.06.2005, 14:32
-Edit-
nitsche86
26.06.2005, 14:35
Brauche trotzdem keine am Potsdamer Platz, wäre ziemlich überflüssig da.
dann sieht er wenigstens nicht so kahl aus
Mich stören nur die Kabel in der Luft, die nerven wirklich. sowas will ich weder am Potsdamer noch am Leipziger Platz .
ich finde autos viel nerviger als ein paar leitungen.
Inwiefern macht eine Straßenbahn, eine Straße lebendiger als z.B. ein Bus.
Busse sind halt überall, denen begegnet man aufm dorf wie in der stadt. außerdem strahlen busse überhaupt kein flair aus und sind langweilig!
is doch viel geiler mit der strassenbahnen nachts von friedrichshain - prenzlauer berg zu fahren und kneipentour zu machen. busse sind irgendwie kalt.
is halt ne autofahrt nur in einem größerem auto...
http://www.bund-berlin.de/index.php?id=191&type=10
Berlin-Hermannplatz mit Straßenbahn:
http://www.berlin-hermannplatz.de/u-bahn/hasenh.jpg
Ohne Strassenbahn:
http://www.berlin-hermannplatz.de/ak/hermannplatz30.jpg
Jetzt läuft dort keine Straßenbahn mehr, geht viel Atmosphäre verloren, oder?
ich finde, der Hermi wirkt ohne Straßenbahn irgendwie gleich Farbenfroher... :lach: ;)
nitsche86
26.06.2005, 14:51
vielleicht weil das bild in farbe ist ;)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/c/c9/800px-Alexanderplatz_Straßenbahn.jpg
ohne strassenbahn wäre der alex noch öder...
ich finde, ohne Tram, wäre es am Alex für Fussgänger um einiges sicherer.... ;)
Mal was "tolles" vom Tiergartentunnel:
Die Anschlussstelle Invalidenstraße wird wegen Bautechnischen verzögerungen zur Eröffnung des Tunnels am 9.9.o5 nicht fertig. Die wichtigste Ausfahrt des Tunnels wird somit erst gegen Ende des Jahres fertig, Staus und Behinderungen werden befürchtet.
Schuld an der ganzen Situation sind Verzögerungen beim Bau des Lehrter/Haupt- Bahnhofs. :nono:
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news2778761.html
ach ja, wenn einmal irgendwas funktionieren könnte. Von anfang an. ;)
(Ich kling schon wie mein Opa= "Früher...ächz, Früher war ALLES besser...hch!" :D )
nitsche86
27.06.2005, 14:11
ich finde, ohne Tram, wäre es am Alex für Fussgänger um einiges sicherer.... ;)
Müssen sich die Fußgänger aber ziemlich doof anstellen. Straßen sind da wohl deutlich gefährlicher.
Und bei dir U-Bahn könnten die Fußgänger auch einfach umfallen und die U-Bahn überfährt sie ;)
Müssen sich die Fußgänger aber ziemlich doof anstellen. Straßen sind da wohl deutlich gefährlicher.
Und bei dir U-Bahn könnten die Fußgänger auch einfach umfallen und die U-Bahn überfährt sie ;)
Autos können ausweichen, eine Tram nicht.
Ein Auto fährt dich um, oder du fliegst ein Stück. Aber eine Tram "zermalmt" dich. Der Vergleich mit der U-Bahn hinkt, da ich nicht über die U-Bahn Gleise gehen muss, um auf die andere Straßenseite etc. zu kommen.
Ich persönlich fühle mich bei Trams immer unwohl, dass kann mir hier auch keiner
wegdiskutieren. ;)
Im Auto wärst du aber auch nicht sicherer, weil eine Tram entschieden mehr Masse und einen deutlich längeren Bremsweg hat. Sicher bist du bei so einem Gerät nur in einem Kampfpanzer, wenn überhaupt.
nitsche86
27.06.2005, 14:19
Ich persönlich fühle mich bei Trams immer unwohl, dass kann mir hier auch keiner
wegdiskutieren. ;)
Oh doch, das werd ich dir jetzt schön ausreden :lach:
guckt man einmal nach links, einmal nach rechts und dann nochmal nach links und es kommt nix, überquert man die strasse. und ne tram ist wohl kaum zu übersehen.
stativision
27.06.2005, 14:21
Autos können ausweichen, eine Tram nicht.
Das ist auch gleichzeitig das Problem: Auto weicht aus = knallt gegen Fußgänger, Baum, etc. Tram hat eine vorgegebene Linienführung, einfacher vorherzusagen. Und ist der Fahrer mal besoffen, kann er wenigstens nicht nach rechts und links ausflippen ;)
nitsche86
27.06.2005, 14:22
beim straßenüberqueren benutzt man sowieso die ampel und an die muss sich auch die tram halten.
macht mal jemand ne umfrage, straßenbahnen dafür oder dagegen?
Das Tier
28.06.2005, 00:48
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/28.06.2005/1902761.asp#art
"Senatorin kämpft für Ost-West-Straße
Junge-Reyer ist zum Weiterbau der Französischen Straße entschlossen und riskiert Krach in der Koalition
Von Matthias Oloew
Mehr als 15 Jahre wird um die Französische Straße in Mitte schon gestritten – jetzt werden Fakten geschaffen. Bauarbeiter haben begonnen, die Hannah-Arendt- Straße am Holocaust-Mahnmal zu verlängern. Zum Jahresende soll der Verkehr zwischen der Wilhelm- und der Ebertstraße rollen. Doch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) will mehr. Sie möchte auch die Französische Straße bis zur Wilhelmstraße verlängern und damit eine durchgehende Verbindung von der Friedrich- bis zur Ebertstraße schaffen: „Mit der Sperrung der Wilhelmstraße vor der Britischen Botschaft ist eine neue Verkehrssituation da“, sagt die Senatorin, „deshalb ist der Weiterbau nötig.“
...
Kritik kommt hingegen von Claudia Hämmerling (Grüne): „Den Weiterbau der Französischen Straße lehnen wir strikt ab.“ Mit den Plänen gebe die Stadtentwicklungssenatorin das Ziel auf, in der Innenstadt ein Mischung aus 80 Prozent öffentlichem Nahverkehr und 20 Prozent Individualverkehr zu erreichen: „Neue Straßen ziehen nur noch mehr Verkehr in die Innenstadt.“
..."
Bei solchen Pseudoargumenten kriege ich echt Zustände!
Ich denke mal, dass meine Bilder von heute genau diese Baustelle zeigen, die Hannah-Ahrendt "Straße"( Wüste? ;) ):
http://img169.echo.cx/img169/7117/dscn54260xb.th.jpg (http://img169.echo.cx/my.php?image=dscn54260xb.jpg) http://img169.echo.cx/img169/1039/dscn54278nb.th.jpg (http://img169.echo.cx/my.php?image=dscn54278nb.jpg)
Pariser Platz U-Bahnbau:
http://img169.echo.cx/img169/9712/dscn54549mv.th.jpg (http://img169.echo.cx/my.php?image=dscn54549mv.jpg) http://img169.echo.cx/img169/7168/dscn54551df.th.jpg (http://img169.echo.cx/my.php?image=dscn54551df.jpg) http://img169.echo.cx/img169/2438/dscn54669yv.th.jpg (http://img169.echo.cx/my.php?image=dscn54669yv.jpg)
Ist doch wirklich ein bescheuertes Argument, der falsche Mix würde "erzwungen" werden. Der Mix ist doch da, dann muss man dementsprechen reagieren. :nono:
TheBerliner
28.06.2005, 19:59
beim straßenüberqueren benutzt man sowieso die ampel und an die muss sich auch die tram halten.
macht mal jemand ne umfrage, straßenbahnen dafür oder dagegen?
Geschehen: http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=4355
Fuer wie lange ist eigentlich die Pariser Platz U-Bahn Baustelle geplant? Wird die noch vor der Fussball WM fertig?
Das Tier
29.06.2005, 01:10
Erstmal bis zur WM und danach nochmal ein halbes Jahr, betrifft dann aber hauptsächlich nur noch innenarchitektonische Maßnahmen. Näheres dazu hier:
http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=87196&postcount=36
Das Tier
07.07.2005, 11:29
Manchmal glaube ich, dass irgendjemand den Verkehrspolitikern ins Gehirn gesch***** hat. :nono:
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/07/07/berlin/764940.html
"Senat: Tempo 30 ist notwendig
Auf Verkehrsachsen wie Skalitzer Straße und Beusselstraße könnte die Geschwindigkeit schon bald begrenzt werden
Von Joachim Fahrun und Helga Labenski
Der Senat will auf zahlreichen Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 vorschreiben, um Unfallzahlen, Lärm und Luftverschmutzung zu verringern. Noch laufen die Prüfungen für bis zu 20 Straßen. Im August sollen die Ergebnisse präsentiert werden.
Die politische Marschrichtung der Stadtentwicklungssenatorin, Ingeborg Junge-Reyer (SPD), ist klar. Die Sozialdemokratin hat nach ihrem Amtsantritt vor einem Jahr Verkehrssicherheit als wichtiges Ziel vorgegeben. "Es ist notwendig, an bestimmten Stellen Tempo 30 einzurichten", sagt ihre Sprecherin Manuela Damianakis.
..."
Autos können ausweichen, eine Tram nicht.
Ein Auto fährt dich um, oder du fliegst ein Stück. Aber eine Tram "zermalmt" dich. Der Vergleich mit der U-Bahn hinkt, da ich nicht über die U-Bahn Gleise gehen muss, um auf die andere Straßenseite etc. zu kommen.
Ich persönlich fühle mich bei Trams immer unwohl, dass kann mir hier auch keiner
wegdiskutieren. ;)
ja ...ich unterstütze dich! guck im straßenbahnthread nach....!
muharharhar!
Manchmal glaube ich, dass irgendjemand den Verkehrspolitikern ins Gehirn gesch***** hat. :nono:
Kann nur zustimmen! Wenn so mancher Politiker eine Fliege verschluckt, hat er/sie mehr Gehirn im Bauch, als im Kopf.
Aber so ist das halt mal, wenn Entscheidungen nur oder großteils von Ideologien geprägt sind! :Nieder:
Ich denke nicht, dass man das so sagen kann. Ingeborg Junge-Reyer ist eine außerordentlich pragmatische Politikerin. Und die Pläne für eine Tempo 30 Zone z.B. in der Schloßstraße sind allgemein sehr positiv aufgenommen worde. Auch will die Frau z.B. die Französische Straße ausbauen lassen, damit dort z.B. der Verkehr besser fließen kann. Dort musste sie sich von den Grünen dann anhören, dass sie ja viel zu Autofreundlich sei. Also irgendeine Prinzipienreiterei oder gar mangelnde geistige Möglichkeiten kann man der Frau wirklich nicht vorwerfen.
Manuel, dieses ganze "Tempo-30-getönse" macht doch keinen Sinn.
Einmal wird praktisch überall, wo es die Strasse/der Verkehr zulässt, schneller gefahren. Ein weiterer Punkt ist, dass die heutzutage gebauten Autos bei dieser Geschwindigkeit in den unteren Gängen betrieben werden müssen, was eine höhere Drehzahl erfordert und damit deutlich unwirtschaftlicher und umweltschädlicher ist.
Für mich ist das Ganze wirklich "nur" ein Politikum, das von Ideologien getragen ist.
Eigenartig ist: Jeder wünscht sich vor seiner Haustür diese Tempo-30-Zonen. Nur wenn er selber unterwegs ist, gelten diese Grenzen nicht mal mehr vor der eigenen Haustür.
Ich bin froh, dass den Kommunen langsam das Geld für so blödsinnige Maßnahmen, wie diese "Kamelbuckel" ausgeht - wobei ich mir dabei, wenn ich mir die "Kreiverkehreritis" anschau, noch nicht mal so sicher bin..
Ich will mich ja wirklich nicht unbeliebt machen oder Streit suchen, aber die einzige Ideologie, nämlich die Anti-Tempo-30-Ideologie, vertrittst offenkundig doch Du. Tempo-30-Zonen können durchaus Sinn machen. Nicht überall, aber es gibt sie ja auch nicht überall. Und manchenorts sind sie auch sinnlos und gehören abgeschafft. Aber wie auch bei der Tram-Frage geht es auch hier m.E. um die objektive Betrachtung der jeweiligen Einzelfälle.
@ Manuel
Ich darf dich mal daran erinnern, dass es bei Deiner vorherigen Aussage und auch bei meiner Zustimmung zum Post von "das Tier", als auch bei meiner Antwort um:
Auf Verkehrsachsen wie Skalitzer Straße und Beusselstraße könnte die Geschwindigkeit schon bald begrenzt werden
[...]
Der Senat will auf zahlreichen Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 vorschreiben..."
ging!
Aber gut! Mir kanns ja wurscht sein, was ihr in Berlin so treibt.
Aus der Berliner Morgenpost: U-Bahn: Linden bleiben auch während WM 2006 Baustelle (http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/07/13/berlin/766208.html): Die Bauarbeiten der U-Bahn [U55] am Brandenburger Tor beeinträchtigen die Händler und Anwohner. Inzwischen ist klar, daß der Mittelstreifen der Straße Unter den Linden auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 durch eine Baustelle zwischen Schadow- und Wilhelmstraße blockiert sein wird. Grund ist die Veränderung der Planung: Der Senat hatte beschlossen, den U-Bahnhof Brandenburger Tor gleich mit zwei Zugängen zu versehen.
Der zweite Eingang, östlich der Wilhelmstraße, wird dauerhaft Baustelle bleiben. "Wir stimmen uns derzeit mit der Verwaltung darüber ab, wie wir die Absperrung möglichst kleinhalten und den Bauzaun etwas attraktiver gestalten können", sagt BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Die Baustelle für die Zeit der WM zu entfernen, sei mit hohen Kosten verbunden. Deshalb suche man eine andere Lösung.
Das Tier
13.07.2005, 23:51
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0713/lokales/0074/index.html?keywords=connex;ok=OK%21 ;match=strict;author=;ressort=;von= ;bis=;mark=connex
"Ostbahn geht an Connex-Firma
DB unterliegt bei Vergabe
POTSDAM. Die Deutsche Bahn (DB) muss sich weiter aus dem Osten Brandenburgs zurückziehen. Am 11. Dezember 2006 soll die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) für acht Jahre den Betrieb der Regionalbahnlinie 26 übernehmen. Die 88 Kilometer lange Strecke führt von Berlin-Lichtenberg über Strausberg nach Kostrzyn in Polen. Das Berliner Unternehmen, Teil der Connex-Gruppe, hat sich bei einer europaweiten Ausschreibung der Länder Brandenburg und Berlin durchgesetzt. Triebwagen des Typs Talent werden pro Jahr 950 000 Kilometer auf der Ostbahn zurücklegen. Der Einsatz polnischen Personals sei nicht geplant, so ein Connex-Sprecher zur Berliner Zeitung: "Das ist eine rein deutsche Veranstaltung."
..."
Geschieht der Bahn ganz recht!
Und schon wieder muss ich euch mit einem BZ "Artikel" "nerven" ;):
http://bz.berlin1.de/aktuell/berlin/050719/zoo.html
"Privater Bahnchef hält Bahnhof Zoo am Leben"
"Es gibt wieder Hoffnung für den Bahnhof Zoo. Aus Richtung Hamburg naht Rettung: Hans Leister, Chef der Privatbahn Connex, will seine Fernzüge am Zoo halten lassen."
"Ende Mai 2006 will die Deutsche Bahn den Traditionsbahnhof vom Fernverkehr abkoppeln. Alle 146 Fernzüge sollen dann ersatzlos wegfallen."
"... plant Connex, seine Zugverbindung von Sylt nach Hamburg (fährt ab Dezember) bis nach Berlin zu verlängern. Vorerst drei Züge der Connex-Tochter Nord-Ostsee-Bahn sollen den Bahnhof Zoo täglich mit Hamburg und Sylt verbinden. "Es ist für uns logisch, daß wir am Bahnhof Zoo halten", sagt Connex-Chef Hans Leister. "Dieser Bahnhof hat als Knotenpunkt nach Westen das größte Fahrgastaufkommen der Stadt." Zusätzlich war für das private Bahnunternehmen eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ausschlaggebend....
Die Connex-Fernzüge werden über die Stadtbahn fahren und außerdem am Bahnhof Friedrichstraße und am Ostbahnhof halten. "Die Takterhöhung des Fernverkehrs auf dieser Strecke ist denkbar, wenn das Angebot sehr gut angenommen wird", macht Hans Leister Hoffnung auf weitere Zugverbindungen zum Zoo."
@Jo-King: Wenn es Dich nicht gäbe, müssten wir die BZ lesen. So gesehen Danke für Deinen selbstlosen Einsatz. ;)
Wenn ich den Artikel wörtlich nehme, hält Connex dann zwar am Ostbahnhof, Friedrichstraße und Zoo, nicht aber am HBF, was ja eine sehr merkwürdige Strategie wäre. Unabhängig davon wird Connex sich m.E. mit dem Zoo irren. Wenn der HBF angenommen ist, spielt der Zoo wohl keine besonders große Rolle mehr. In Anbetracht der Kosten könnte sich dieser Halt evtl. nicht wirklich lohnen.
nitsche86
19.07.2005, 11:28
ich finds irgendwie ein wenig provinziell, wie sich alle an den ollen viergleisigen bahnhof zoo klammern.
@nitsche: Die Argumente sind ja teilweise auch etwas weit hergeholt, wenn z.B. von Kaufkraftverlusten gesprochen wird. Tatsächlich werden die Touristen vom Bahnhof Zoo zunächst mit Taxi oder ÖPNV ins Hotel fahren und das kann irgendwo in Berlin liegen. Wieviele Menschen ziehen wohl mit ihrem Rollkoffer erst noch durch die City-West, um dort Shopping zu machen? Wer zum Shoppen in die City-West kommt, wird wiederum nur in seltenen Fällen mit dem ICE anreisen, sondern meistens mit Regionalexpress, U- oder S-Bahn. Und die halten ja im Prinzip weiterhin dort.
Darüberhinaus wird Berlin mit Spandau, Ostbahnhof, Südkreuz, evtl. Gesundbrunnen und eben dem Hauptbahnhof mit 4 bzw. 5 Fernbahnhöfen bedacht. Ist ja nicht so, dass die Bahn Berlin "vom Gleis nimmt".
ich finds irgendwie ein wenig provinziell, wie sich alle an den ollen viergleisigen bahnhof zoo klammern.
Das ist ja gerade Berlins sonderbare Eigenheit:
Eine Weltstadt mit Metropolen-Ambitionen zu sein, aber gleichzeitig die allerherrlichsten Provinz-Possen zu fabrizieren. Das ist die Berliner Mentalität.
:D ;)
Aber am Ende wird immer ne Lösung gefunden. Die wird hier zwar von der Bahn aufdiktiert, aber im Prinzip kann doch jeder damit leben.
Das Tier
19.07.2005, 14:09
@ Jo-King
Ich will ja nicht pingelig sein, aber Du hängst in Sachen Aktualität, mal wieder mehrere Tage hinter mir zurück. :D
http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=90773&postcount=183
@Tier: ach, scheiße.... :lach:
Aber mit dem Super Stil der BZ fand ich es halt noch passender, da VERSTEHN dat och die einfache Leute. Wah. Connex. Wattn dat fürn Mist. ;)
aber im Prinzip gehört es ja auch in diesen Thread hier. da der Bahnhof Zoo ja quasi recht wenig mit dem hauptbahnhof zu tun hat. :D (aber dir sei verziehen...)
stativision
19.07.2005, 18:06
@nitsche: Die Argumente sind ja teilweise auch etwas weit hergeholt, wenn z.B. von Kaufkraftverlusten gesprochen wird.
Finde ich nicht so sehr weit hergeholt. Viele steigen nämlich auch in die zahlreichen Hotels in der Nähe ab, weil es eben nahe am ICE-Bahnhof liegt. Menschen sind bequem und nicht wenige auch geizig ;)
Hier nicht von Kaufkraftverlust zu reden, geht etwas an der Realität vorbei. Gerade weil Berlin auch Ziel von vielen Kurzzeitouristen ist, die mit dem Rucksack am ICE ankommen, den am Zoo wegschließen und dann bis zum Kudamm latschen. Könnte jetzt noch eine Menge Vergleichbares hinterherschieben machs aber kurz und sage: Da geht imo schon ne Menge Holz (=Kaufkraft) verloren.
nitsche86
19.07.2005, 18:11
@nitsche: Die Argumente sind ja teilweise auch etwas weit hergeholt, wenn z.B. von Kaufkraftverlusten gesprochen wird. Tatsächlich werden die Touristen vom Bahnhof Zoo zunächst mit Taxi oder ÖPNV ins Hotel fahren und das kann irgendwo in Berlin liegen. Wieviele Menschen ziehen wohl mit ihrem Rollkoffer erst noch durch die City-West, um dort Shopping zu machen? Wer zum Shoppen in die City-West kommt, wird wiederum nur in seltenen Fällen mit dem ICE anreisen, sondern meistens mit Regionalexpress, U- oder S-Bahn. Und die halten ja im Prinzip weiterhin dort.
Darüberhinaus wird Berlin mit Spandau, Ostbahnhof, Südkreuz, evtl. Gesundbrunnen und eben dem Hauptbahnhof mit 4 bzw. 5 Fernbahnhöfen bedacht. Ist ja nicht so, dass die Bahn Berlin "vom Gleis nimmt".
Das ist doch genau die Meinung, die ich immer vertreten hab, ist ja nicht so, das ich den Bahnhof-Zoo komplett stilllegt haben möchte. Ich finde ihn als Fernbahnhof allerdings nicht besonders erhaltenswert im Anbetracht des neuen Hbfs
Macht jemand, der nach Berlin reisen will, seine Entscheidung davon abhängig, ob er am ZOO oder am Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof ankommt? Wenn jemand herkommen will, wird er herkommen, und dann eben vlt. noch 10 Minuten S-Bahn fahren.
Wenn es die Medien nicht breittreten, würde es keiner Bemerken, dass die Bahn nicht mehr am ZOO hält, dann würde wirklich NIEMAND seine Entscheidung davon abhängig machen können (ich bezweifle sowieso, dass es irgendjemand tun wird)
nitsche86
19.07.2005, 18:35
Meine Rede, meiner Meinung nach ist das doch ein viel erhabeneres Gefühl an so einem Bahnhof auszusteigen.
stativision
19.07.2005, 18:48
Macht jemand, der nach Berlin reisen will, seine Entscheidung davon abhängig, ob er am ZOO oder am Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof ankommt?
Natürlich nicht. Hat auch nie einer behauptet.
Also die Nordostsee Bahn wird die Strecke Hamburg-Westerland im Dezember übernehmen. Es sollen drei Züge nach Berlin verlängert werden.
So weit bekann, so gut.
Mehr als drei Züge werden es während der Sommermonate nicht werden, denn Connex hat einfach zu wenig Einheiten. Man ist jetzt schon der Meinung, dass mit den 15 Einheiten aus vier und sechs Wagen der Zugverkehr im Sommer zusammenbricht, da die Fahrgsatzahlen entlang der Strecke recht hoch sind.
Und die Landesnahverkehrsgesellschaft wird es wohl nicht gerade toll finden, dass ihre Züge nicht auf dem bestellten und bezahlten Abschnitt fahren sondern zur Profititsteigerung der Connex Gruppe nach Berlin fahren.
Und ob Connex mehr Wagen beschaffen kann. ist ne Kostenfrage zumal dann auch die Loks fehlen werden.
Zumal auch noch eine Verlängerung nach Köln im Gespräch ist.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/07/20/bezirke/767728.html
Bald gibts neue "Große Gelbe":
"Noch mehr Komfort bietet die BVG ihren Fahrgästen in Kürze, denn ab September werden nach und nach 100 neue Doppeldecker zum Einsatz kommen. "Lion's City DD" heißt das neue Modell des Herstellers Neoman, "DN 03" bei der BVG. Ein Prototyp hat sich seit rund einem Jahr im Linienverkehr bewährt."
" Er ist der erste Dreiachser, somit gut zwei Meter länger (13,70 Meter), und er kann rund 30 Fahrgäste zusätzlich befördern - maximal 128."
"Eine weitere Neuheit: "Es ist der erste vollklimatisierte Doppeldecker, was auch eine Herausforderung für die Konstrukteure darstellte", erläutert Andreas Balling, bei der BVG zuständig für die Großen Gelben. Anstatt im Dach wurde die Klimaanlage im Heckbereich untergebracht. Eine Kühlung wie im Pkw dürfe man allerdings nicht erwarten: "Bis zu drei Grad Celsius unter Außentemperatur sind möglich", so Balling. "
MAN Pressemitteilung mit Bildern dazu (http://www.man-mn.com/de/Media/Pressemeldungen/show_press.jsp?id=6485) - sieht gut aus.
Das Tier
21.07.2005, 12:30
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/21.07.2005/1944638.asp#art
"Mehr Platz für Räder in U-Bahn-Wagen
Eltern mit Kinderwagen und Besitzer von Fahrrädern kennen das Problem: In den U-Bahnen ist wenig Platz, besonders in den schmalen Kleinprofil-Wagen aus DDR-Produktion, die auf der U 2 rollen. Ab diesem Herbst soll sich das ändern. Dann sollen die ersten umgebauten Wagen der Bauart G mit Mehrzweckabteilen ausgerüstet sein. Dort gibt es dann breitere Türen und mehr Stellfläche. „Wir versuchen, ab September die ersten umgebauten Wagen dieser Baureihe einzusetzen“, sagte gestern BVG-Werkstattleiter Michael Schick am Rande eines Presserundgangs durch die Haupt- und Betriebswerkstatt Grunewald, die direkt am U 2-Bahnhof Olympiastadion liegt. 1988/89 wurde die G-Reihe im brandenburgischen Hennigsdorf gebaut. Die Instandhaltung der vom Volksmund „Gisela“ genannten Baureihe war nach der Wende schwierig, da viele Einzelteile aus dem Ostblock stammten.
..."
Das hat gefehlt :nono: : Die Welt: Initiative unter Führung einer Pastorin kämpft für den Fernbahnhof Zoo (http://www.welt.de/data/2005/07/22/749245.html)
Um den Bürgerprotest gegen die Schließung des Fernbahnhofs Zoo zu organisieren, hat Dr. Helga Frisch eine Initiative gegründet. Unterstützung erhält sie auf breiter Front. Das Bezirksamt ist mit von der Partie, Sozialverbände, Kirchengemeinden, die AG City, Wirtschaftsverbände. Auch die Grauen Panther wollen bei ihrer Renten-Großdemo am 15. August auf dem Kudamm Unterschriften sammeln. ...fehlen nur noch Attac und die neuen Linken. ;)
nitsche86
21.07.2005, 23:52
...fehlen nur noch Attac und die neuen Linken. ;)
ist die pds nicht nur in ostberlin?
Tram Trasse am Nordbahnhof:
http://img276.imageshack.us/img276/3379/dscn57576af.th.jpg (http://img276.imageshack.us/my.php?image=dscn57576af.jpg) http://img276.imageshack.us/img276/3503/dscn57564jj.th.jpg (http://img276.imageshack.us/my.php?image=dscn57564jj.jpg)
Hat glaub ich noch niemand gepostet (oder Tier?;)):
Die Eröffnung des Tiergartentunnels wurde jetzt verschoben. Die Software fürs sicherheitssystem ist noch nicht fertig.
"Die für den 7. September 2005 geplante Inbetriebnahme des Tiergartentunnels im Zuge der B 96 muss um mehrere Wochen verschoben werden. Insbesondere das Herzstück der Sicherheits- und Verkehrstechnik, der sogenannte "Dirigent" konnte nicht fristgemäß zum 27. Juli 2005 durch die beauftragte Firma installiert werden. "
Junge-Reyer: "Erst wenn diese computergestützte Sicherheits- und Verkehrstechnik vollständig programmiert und installiert ist und sich während einer Testphase bewährt hat, werden wir den Tunnel in Betrieb nehmen."
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0507/nachricht1991.html
ziemlich bescheurt, hoffentlich wird da eine saftige Vertragsstrafe fällig. Insofern komplett überflüssig, dass es ja schon reichlich Bauverzögerungen gab und somit reichlich Zeit für Softwareentwicklung war... :nono:
Und in der Zwischenzeit überlegt Wowereit das Verkehrskonzept zu ändern:
"ie umstrittene Verkehrsplanung im Parlaments- und Regierungsviertel wird möglicherweise noch einmal geändert. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte jetzt, es müsse "ernsthaft geprüft" werden, ob der Verkehr in Nord-Süd-Richtung nach Öffnung des Tiergartentunnels nicht weiter über die bisherige provisorische Straße im Spreebogen rollen kann. Diese führt in einem Bogen um die Schweizer Botschaft und das Bundeskanzleramt herum. Es sei der Wunsch des Kanzleramtes und der Schweizer Botschaft, die Umfahrung aus Sicherheitsgründen beizubehalten, sagte Wowereit."
"Der Regierende Bürgermeister äußerte jetzt ebenfalls Zweifel. Aus seiner Sicht mache es "keinen Sinn", den Verkehr unter dem Vordach des Löbe-Hauses entlangzuführen. Offiziell verabschiedet hat sich der Senat noch nicht von seinen Plänen. "Wir prüfen die Straßenführung", sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Manuela Damianakis. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) zeigt sich dennoch zufrieden: "Wir sind sehr erleichtert, dass das in Bewegung ist. Eine Verkehrsführung quasi durch das Paul-Löbe-Haus hindurch wäre äußerst problematisch.""
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/470039.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/26.08.2005/2013306.asp#art
"Endlich fertig: Tiergarten-Tunnel ab November offen"
"Computer-Software ist jetzt da – bald rollen täglich 60 000 Autos. Kein Durchgangsverkehr vor dem Paul-Löbe-Haus"
"Neuer Anlauf. Der Straßentunnel unter dem Tiergarten soll nun – mit rund zweimonatiger Verspätung nach zehn Jahren Bauzeit Anfang November eröffnet werden. Dann kann der Nord-Süd-Verkehr das Regierungsviertel unterirdisch durchfahren. Anders als bisher geplant soll aber die oberirdische Straßenführung erhalten bleiben. Damit verzichten die Planer auf ein städtebauliches Kuriosum: Unter dem Vordach des Paul-Löbe-Hauses des Bundestages wird es keinen Durchgangsverkehr geben.""
Das Tier
30.08.2005, 15:18
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/478482.html
"Neue Strecke für die Tram zum Alex
Karl-Liebknecht-Straße wird zur Baustelle
Peter Neumann
Zu den zahlreichen Großbaustellen in Mitte kommt im nächsten Monat eine weitere hinzu: Auch die Karl-Liebknecht-Straße wird aufgerissen. Die Arbeiten sollen am 1. September beginnen, sagte Petra Rohland, Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), der Berliner Zeitung. Sie erstrecken sich auf den Abschnitt zwischen der Dircksenstraße, die am Kaufhof einmündet, und dem Prenzlauer Tor. Weil pro Richtung nur zwei Spuren bleiben, müssen Autos und andere Fahrzeuge mit weniger Platz auskommen. Es werden Straßenbahngleise verlegt.
...
Die Pläne, "Alex II" um 300 Meter in die Rathausstraße zu verlängern, sind wie berichtet in der Schublade gelandet. Dazu seien an der Unterführung der Rathausstraße aufwendige Weichenverbindungen nötig. Zudem verlangt die Bahn einen Anprallschutz, der die Brückenpfeiler vor entgleisenden Zügen schützt. Völlig in den Sternen steht die Weiterführung der Strecke zum Potsdamer Platz sowie zum Kulturforum.
Bereits im Mai 2006 soll eine weitere Neubaustrecke eröffnet werden. Sie führt über die Endstelle an der Eberswalder Straße hinaus zum U-Bahnhof Bernauer Straße und zum S-Bahnhof Nordbahnhof. Die Verlängerung der Metrolinie M 10 ist zirka zwei Kilometer lang und soll rund 20 Millionen Euro kosten."
"Tangentiale Verbindung Ost (TVO) darf gebaut werden"
"Im Ergebnis hält das Verwaltungsgericht den Bau der TVO für zulässig und hat die Klage abgewiesen. Eine genauere Auswertung kann erst nach Vorliegen der Urteilsgründe, was vermutlich in zwei bis drei Wochen der Fall ist, erfolgen. "
"Die geplante Baumaßnahme beinhaltet im Wesentlichen den Neubau einer vierstreifigen, weitgehend in Dammlage geführten Landesstraße - I. Ordnung - zwischen Oberspreestraße und Glienicker Weg als südliche Fortsetzung der bereits fertiggestellten Spindlersfelder Straße von An der Wuhlheide bis Oberspreestraße im Bezirk Treptow-Köpenick.“
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0509/nachricht2046.html
Spannendes Thema, Jo! Ich kenne die Kläger, ihre niederen Beweggründe und deren unakzeptable, völlig egoistischen Alternativvorschläge allesamt persönlich! Es ist gut, dass dieses Verfahren so ausgegangen ist. Das lässt mich in dieser Beziehung etwas mehr an den Rechtsstaat glauben. Dabei waren sich die Kläger ihrer Sache schon sehr sicher und haben gewirbelt, was das Zeug hält. Sie haben das Fernsehen mehrfach kommen lassen und völlig unbeteiligte Statisten bestellt (einer der Kläger ist ein regional sehr bekannter Kneipenwirt, der hat so seine Mittel ;)), haben sich einen der prominenstesten Anwälte für dieses Gebiet gesucht (Sommer, der hat in dieser Richtung bundesweit einiges auf dem Kerbholz, ein klassischer "Protest-Anwalt"), Renderpräsentationen ihrer Alterantivvorschläge vor Gericht eingereicht, haben ihre Autos großflächig mit ihrem Anliegen beschriften lassen etc. Half alles nichts. :lach:
@Aeg:Lustigerweise höre ich gerade ein Lied von Mia, das da heißt: "Pro Test"....;)
"Umbau der Jannowitzbrücke beginnt"
12.09.05
"Der Umbau der Jannowitzbrücke im Zuge der Alexanderstraße/Brückenstraße in Berlin-Mitte ist aufgrund erheblicher Schäden und Mängel dringend erforderlich."
"In Verbindung mit dem Umbau der Zufahrt Brückenstraße zur Kreuzung Alexanderstraße/ Holzmarktstraße wird der Brückenquerschnitt verändert: der 6,80 m breite Mittelstreifen wird auf 3,00 m zurückgebaut und der Gehweg wird verbreitert. Neben den Straßenbaumaßnahmen werden durch die Leitungsbetriebe umfangreiche Kabel- und Leitungsbauarbeiten durchgeführt. Der Verkehr wird trotz verkehrseinschränkender Maßnahmen in beide Richtungen aufrechterhalten."
"Der Umbau der Brücke erfolgt in 3 Bauabschnitten (BA) im Zeitraum vom 19.09.2005 bis zum I. Quartal 2007."
"Für die Vorbereitung der verkehrslenkenden Maßnahmen kommt es bereits in der Woche vom 12. bis 18. September 2005 zu Einschränkungen."
"Die Baumaßnahme wird zu 10% aus Mitteln des Landes und zu 90% aus Mitteln des Bundes (GA) finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,1 Mio. €."
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0509/nachricht2050.html
"Columbiadamm wird neu gebaut"
"Einspurig bis Ende 2006"
"NEUKÖLLN. Auf dem Columbiadamm haben am Freitag umfangreiche Bauarbeiten begonnen. Die gesamte Straßendecke wird erneuert, neue Fahrradwege und Parktaschen werden angelegt. Auch die Straßenlampen werden ausgetauscht. Das Land Berlin gibt für die Sanierung 5,8 Millionen Euro. "
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/483748.html
"Mit dem Bau der neuen Straßenbahnstrecke vom Prenzlauer Tor zum Bahnhof Alexanderplatz werde im Herbst begonnen."
"Verzögerungen gibt es aber im Bereich Alexander-/Grunerstraße. Ende Oktober wollte der Senat die zehnmonatige Sperrung der Alexanderstraße aufheben und die umgebaute Straße freigeben. Anders als geplant wird sie im Herbst aber nur als Einbahnstraße eröffnet. Zwei Fahrspuren werden dann von der Jannowitzbrücke zum Alexanderplatz führen, die andere Fahrbahnhälfte dient dem Unternehmen Sonae Sierra als Baustelleneinrichtung für das neue Shoppingcenter. Mit dieser Planung will sich das Berliner Congress Center bcc nicht abfinden. "Wir verlangen eine vernünftige Vorfahrt, die uns der Senat zugesichert hat. Wir holen schließlich internationale Manager und Veranstaltungen nach Berlin, die es ohne uns hier nicht geben würde", sagt bcc-Geschäftsführer Olaf Köhler. "Wir werden unsere Forderungen gegebenenfalls auch juristisch durchsetzen."
"Wann die Kreuzung Alexander-/ Grunerstraße am bcc fertig ist, konnte die Stadtentwicklungsverwaltung am Freitag nicht sagen. Auch welche Arbeiten in der Alexanderstraße vor dem Hotel Park Inn zur WM zu erwarten sind, ist unklar. Im Herbst sollen dort vorbereitende Arbeiten beginnen, der Straßenumbau selbst voraussichtlich aber erst nach der WM. Nur für den Alexanderplatz gibt es klare Vorstellungen: Flächen am Kaufhof und am Hotel werden bis zur WM neu gepflastert. "Der Platz wird begehbar sein, während der WM ruhen die Arbeiten", sagt Junge-Reyer."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/483739.html
wow ganz mitte ist eine baustelle
ich glaube das jüngste gericht tritt dann ein, wenn in berlin nicht mehr gebaut wird :zunge:
"Linden-Baustelle erhält Betondeckel"
"Noch ist sie ein Störenfried inmitten Berlins guter Stube Unter den Linden, direkt vor dem Hotel Adlon: Die Baugrube für die U-Bahn-Linie 55 sieht trotz bunt bemalter Verkleidung nicht gerade schön aus, außerdem ist die Baustelle eine ständige Lärmquelle. Doch Abhilfe ist in Sicht, verkündeten gestern Vertreter der BVG und des Bauunternehmens Hochtief, die über den Baufortschritt informierten."
"Die Arbeiten verliefen planmäßig, in wenigen Wochen kommt der Deckel auf die Baugrube. Alle weiteren Arbeiten finden unterirdisch statt, um die Belastung der Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren. Der Lindenboulevard wird baustellenfrei sein, und zur Fußball-WM soll ein Abschnitt der neuen U-Bahn-Linie wie versprochen als Shuttle-Verbindung zwischen Lehrter Bahnhof und Pariser Platz genutzt werden."
"Derzeit ist das 25 mal 25 Meter große Erdloch für den künftigen U-Bahnhof Brandenburger Tor erst zehn Meter tief. Schon jetzt sind meterdicke Stahlrohre und Betonversteifungen mit Tragfunktion nötig, um den Baugrund und die Nachbargebäude erschütterungsfrei zu halten. 20 Meter Bautiefe müssen erreicht werden, damit die Züge auf 18 Meter tief liegenden Gleisen rollen können. Um das Grundwasser umweltschonend fernzuhalten, soll die U-Bahn-Röhre auf 90 Meter Länge von 30 Mikrotunneln umschlossen werden, die vereist werden können. "Die Röhre erhält bis zur Fertigstellung eine Eisschale, die den Weiterbau in der Tiefe ermöglicht", so Kamal Habib, Geschäftsführer der Hochtief-Niederlassung Berlin."
"In dem bereits fertiggestellten Teil der U-Bahn-Röhre soll von der kommenden Woche an bis Februar 2006 der Gleisbau erfolgen. Für März/April 2006 sind dann bereits die ersten Testfahrten im etwa 1600 Meter langen Streckenabschnitt Brandenburger Tor-Lehrter Bahnhof geplant. "
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/09/20/berlin/780617.html
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0509/nachricht2076.html
"Kurt-Schumacher-Damm wird instandgesetzt"
"Um den Anforderungen an eine geplante Verkehrsumleitungsstrecke während der Grundinstandsetzung des Tunnels Flughafen Tegel im Verlauf der Bundesautobahn A111 gerecht zu werden, sind im Vorfeld Instandsetzungsarbeiten an den Fahrbahnbelägen des Kurt-Schumacher-Damms notwendig."
"Die notwendige Grundinstandsetzung des Tunnels Tegel, die nach der Fußballweltmeisterschaft 2006 begonnen wird, erfolgt aus verkehrstechnischen, arbeitsschutztechnischen und bauzeitlichen Gründen gleichzeitig in beiden Tunnelröhren und führt damit zu einer Vollsperrung des Tunnels in beide Richtungen. "
"Tunnel wird erst Anfang 2006 geöffnet"
"Softwareprobleme sind der Grund für die Verzögerung - Senat prüft Regreßforderung gegen Firma"
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/09/berlin/784626.html
nitsche86
09.10.2005, 17:46
Grund sind massive Softwareprobleme, die ein Sicherheitsrisiko darstellen. "Der sogenannte Dirigent arbeitet Vorfälle nacheinander ab und setzt keine Prioritäten", erläutert Manuela Damianakis, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Wenn beispielsweise ein Lkw Ladung verliert und an anderer Stelle kurz danach ein Feuer ausbrechen würde, zeige das System beide Ereignisse nur nacheinander an - wertvolle Minuten für die Brandbekämpfung gingen verloren. "Das gesamte System muß neu programmiert werden. Wir hoffen, daß es Anfang November einsatzbereit ist", sagt die Sprecherin. Nach eingehender Prüfung und einer mindestens sechswöchigen Probephase, könnte der Tunnel dann endlich in Betrieb genommen werden. "Das wird nicht vor Anfang nächsten Jahres sein", so Manuela Damianakis. Parallel prüfe die Verwaltung Regreßforderungen gegenüber der Firma.
Wie lausig wurde das bitte programmiert? Und warum fällt das niemanden bei den Softwareentwicklern vorher auf? Ich versteh das nicht.
dpa vom 26.10.2005 um 12:15 Uhr:
BVG: Zur Fußball-WM rollt keine U-Bahn bis zum Brandenburger Tor
Berlin (dpa/bb) - Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wird es in Berlin keine durchgehende U-Bahnverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Brandenburger Tor geben. Die Bauarbeiten am U-Bahnhof Brandenburger Tor würden sich so verzögern, dass der bisher geplante provisorische Betrieb zur Weltmeisterschaft nicht möglich sei, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Mittwoch mit. Als Alternative könnte die U-Bahn aber als Shuttle zwischen Hauptbahnhof und dem U-Bahnhof Reichstag pendeln, hieß es weiter.
Die sind alle so unfähig! :mad: Wird eigentlich überhaupt irgendwas zur WM fertig? :nono:
Werbe und Imageeffekte durch die WM gibt es wohl nur für Portugal, Griechenland & Co.: Weil die es offenbar besser können... :mad:
Jo-king schrieb am 20.09.05
in wenigen Wochen kommt der Deckel auf die Baugrube. Alle weiteren Arbeiten finden unterirdisch statt
Ist der Deckel schon drauf?
nitsche86
26.10.2005, 22:10
Nein leider noch nicht.
Meine Fotos aus Berlin folgen demnächst, bin seit 2 Stunden wieder zu Hause :)
stativision
27.10.2005, 09:57
Die sind alle so unfähig! :mad: Wird eigentlich überhaupt irgendwas zur WM fertig? :nono:
Das mit der Mini-U-Bahn hätten sie besser erst gar nicht angekündigt. Das war ja schon vorher ein Witz - zwei Wagen, zwei Stationen: Haha.
Ich glaube der Link wurde noch nicht gepostet:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/de/tts_vorhaben.shtml
Sehr aufschlussreiche Informationen zum Thema Tiergartentunnel, mit viel Grafiken und Fotos.
Mann, das wird ja echt ein HAMMER-Projekt!!!
Verkehrslenker ahnungslos?
Artikel des Tagesspiegels
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.11.2005/2149796.asp#art
Ich würd sagen grundsätzlich nicht, in Berlin aber schon. Immer wenn ich mal mit dem Auto durch Berlin fahr hab ich nur rote Welle :bash:
"Arbeiten an der U 55 gehen voran
Senatsverkehrsverwaltung sieht abgespeckten Shuttle-Verkehr zur Fußball-Weltmeisterschaft mit Skepsis"
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/11/16/berlin/792425.html
und: Bürgerinitiative will Kaufboykott des Einzelhandels im Lehrter Bahnhof.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/11/16/berlin/792431.html
Edit: Wie soll das funktionieren? Bringt auch nix, denk ich. Der Fernbahnhof Zoo ist so gut wie Geschichte.
nitsche86
16.11.2005, 16:00
Langsam wird es peinlich liebe Berliner...
Kennt jemand von Euch Olaf Schubert? (nach eigener Aussage ein "Betroffenheitslyriker" :D) Genial, der Mann.
Ich sag' nur:
Boykott, Boykott
ich boykotiere die Plattenindustrie
ich hoffe
von diesem Schlag erholt sie sich nie ...
:D :D :D :D
Den ganzen Song gibt's hier zum Download: http://www.olaf-schubert.de/pages/hoeren_sehen/hoeren_sehen.html
Vom 15.11.05:
"Hannah-Arendt-Straße zwischen Gertrud-Kolmar-Straße und Wilhelmstraße fertiggestellt"
"Bereits zwei Wochen vor dem vertraglich vereinbarten Bauende wird der 2. Bauabschnitt der Hannah-Arendt-Straße nach 4-monatiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Neu gebaut wurden eine 12 m breite Fahrbahn sowie 5 m breite beidseitige Gehwege sowie Anpassungen angrenzender Verkehrsflächen der Wohnbebauung an die neue Straße."
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0511/nachricht2111.html
Endlich. Dachte schon, ich krieg gar kein negatives Renommee mehr hin.
Die Hauptstadt des Völkermords soll sparen und nicht verfassungswidrig Geld zum Fenster rauswerfen!
Bin so langsam für Einmarsch und Verteilung des Berliner Bodens samt seiner doppelseitigen 5m-Gehsteige anteilsmäßig an die Geberländer. Woanders werden nach Jahrzehnten Landstraßen von 5m auf 6,5m verbreitert.
Die Touris brauchen doch Platz wenn sie in Scharen die Gehwege Mittes säumen
Woanders werden nach Jahrzehnten Landstraßen von 5m auf 6,5m verbreitert.
Darum möchte ich auch nirgendwo anders leben :D
Breite Gehwege sind auch für Straßencafés ganz praktisch
Baustelle U-Bahnhof Pariser-Platz/Brandenburger Tor
http://joking.pytalhost.de/Nove/thumbnails/dscn7773.jpg (http://joking.pytalhost.de/Nove/images/dscn7773.jpg)http://joking.pytalhost.de/Nove/thumbnails/dscn7774.jpg (http://joking.pytalhost.de/Nove/images/dscn7774.jpg)http://joking.pytalhost.de/Nove/thumbnails/dscn7775.jpg (http://joking.pytalhost.de/Nove/images/dscn7775.jpg)http://joking.pytalhost.de/Nove/thumbnails/dscn7772.jpg (http://joking.pytalhost.de/Nove/images/dscn7772.jpg)
Tiergartentunnel frühestens im Februar offen
Land fordert Schadenersatz von Software-Lieferant
"Die Eröffnung des Straßentunnels unter dem Tiergarten verzögert sich weiter. "Im Januar 2006 wird das nichts mehr", sagte gestern Manuela Damianakis, die Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Noch immer wird das Computerprogramm, das die Sicherheitstechnik in der 2,4 Kilometer langen Betonröhre steuert, getestet. "Da gab es bis Anfang der Woche einiges zu beanstanden", berichtete Damianakis. "Inzwischen läuft es besser.""
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/508486.html
Meine Güte, ob das bis zur WM noch was wird? :nono:
"Straßenbahn fährt frühestens 2009 zum Hauptbahnhof"
"Mitte/Tiergarten: Senat hält am Ausbau der Invalidenstraße fest - Fünf Varianten stehen zur Diskussion"
"Hintergrund ist das komplizierte Planverfahren für den zeitgleich notwendigen Ausbau der Invalidenstraße."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/12/14/bezirke/798446.html
:nono: Danke Herr Strieder
Am Ostkreuz geht’s los
Arbeiten für Umbau beginnen mit Fällungen Start für 350-Millionen-Euro-Projekt in diesem Jahr
Was viele schon nicht mehr geglaubt haben, soll nun doch kommen: der Umbau des S-Bahnhofs Ostkreuz, der einem Neubau entsprechen wird. Innerhalb des ersten Halbjahres will das Eisenbahnbundesamt den Planfeststellungsbeschluss vorlegen. Die seit Jahren immer wieder verschobenen Arbeiten könnten – nach der europaweiten Ausschreibung – dann in diesem Jahr mit dem Abriss der alten und dem Bau der neuen Kynaststraßenbrücke beginnen. Für das 350-Millionen-Euro- Projekt ist eine Bauzeit von rund zehn Jahren veranschlagt.
Die neue Station wird der alten ähneln, obwohl so gut wie kein Stein auf dem anderen bleibt. Fast alle verwertbaren Teile sollen wieder eingebaut werden. Auch die Fußgängerbrücke mit Zugang zu den Gleisen wird erst abgebaut und dann wieder errichtet und komplett mit einem Dach versehen. Unter der Brücke wird ein Teil des geplanten Autobahntunnels für den Abschnitt des Stadtrings vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park betoniert.
Die geplante Halle soll es vorläufig aber nicht geben.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/25.01.2006/2310699.asp
Wird aber auch mal Zeit!
Saniert wurde der noch gar nicht, eher notdürftig immer mal wieder repariert.
Ein Bahnhof über der Autobahn
Der Umbau des Ostkreuzes beginnt - später einmal wird eine Straße unter ihm hindurch führen
Seit vielen Jahren wird darüber geredet, jetzt geht es los: Am maroden Bahnhof Ostkreuz beginnen heute erste Arbeiten für den Umbau. Auf der Südseite, entlang der Hauptstraße, werden Bäume gefällt und Sträucher entfernt. "Die Fällarbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein, weil dann die Vegetationsphase beginnt", sagt Michael Baufeld, Sprecher der DB Projektbau. Dort, wo die Bäume stehen, soll eine neue Kabeltrasse gelegt werden. Von März an werden an der Sonntagsstraße alte Baracken abgerissen. Auch die Lauben und Kleingärten rund um den Wasserturm an der Hauptstraße kommen dann weg - die Planung für das neue Ostkreuz sieht an dieser Stelle einen Stadtplatz vor. (...)
Die neuen Gleise werden übrigens auf einer Betonplatte gebaut: Darunter soll irgendwann einmal ein Teil des geplanten Autobahntunnels vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park führen. Baufeld: "Damit dann nicht alles nochmals aufgerissen werden muss, erhält diese Stelle eine Art Deckel, unter dem dann der Tunnel gebaut werden kann." Eine der ersten Baumaßnahmen wird noch in diesem Jahr der Neubau der Kynaststraßenbrücke neben dem Ringbahnbereich sein. Noch steht aber nicht fest, ob der Bahnhof tatsächlich einmal so aussehen wird wie es sich die Planer vorstellen: Unklar ist etwa, ob es die 132 Meter lange, 79 Meter breite und 15 Meter hohe Halle über den Ringbahngleisen geben wird.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/521959.html
Bild:
http://www.deutsches-architektur-forum.de/Galerie/data/502/museumsh_fe.jpg
Senatorin kündigt neuen Eröffnungstermin für Tiergarten-Tunnel an
Die Eröffnung des Straßentunnels unter dem Berliner Tiergarten rückt näher. Bei einem Test habe die Hard- und Software für die Sicherheitstechnik in der Röhre 24 Stunden lang stabil und zuverlässig gearbeitet...
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/_html/ddp_1387982200.html
Das ich das noch erlebe.
Die M-Bahn (http://www.berliner-verkehrsseiten.de/m-bahn/index.html) fuhr fahrerlos. Ferner gab es vor einigen Jahren noch einen Test, der aber eingestellt wurde. Hier gibt es einen Artikel dazu (http://www.welt.de/data/2003/11/15/197601.html), wenn Du googelst, findest Du noch mehr.
nitsche86
10.02.2006, 12:44
Wer hat Recht - die Bahn oder der Senat?
Unterschiedliche Prognosen für neuen Hauptbahnhof
Nach anfänglichen Problemen steht nun fest, dass es am Bahnhof eine Aufstellfläche für 90 Taxen geben wird. Wie dem Bund versprochen, pendelt ab Mai die U-Bahn-Linie 55 zum Reichstag. Die Verlängerung zum Pariser Platz soll 2007, die zum Alexanderplatz 2014 fertig sein, so die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die S-Bahn-Linie 21 fährt laut Senat von 2012 an zum Nordring. Damit sie fertig gebaut werden kann, muss auf die geplante Fahrradstation verzichtet werden. (pn.)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/525172.html
Derzeit werden die Hinweistafeln gestetet und zeigen spaßeshalber Ziele wie Sydney oder Neu Delhi an.
Na hofftenlich haben die einen Speisewagen mit. :)
Sorry, wenn das schon bequatscht wurde, hab in der Suche nichts gefunden.
Aber mich würde mal die Lage der Öffis in der Nacht interessieren. Wie oft und lange fahren S- und U-Bahnen zu bester Partyzeit?
nitsche86
10.02.2006, 18:07
einfach -> www.bvg.de da ist das Nachtnetz
Südkreuz: Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz beginnen
"Die Bahn wird bauen, der Bund wird zahlen, und Berlin ist fein raus" bringt es Karl-Heinz Mitzon auf den Punkt. Der Vorplatz wird nun mit hellem chinesischem Granit gepflastert, 30 Großplatanen werden Schatten spenden, Grünflächen und Bänke sind ebenfalls eingeplant.Es werde keinen "abgespeckten" Vorplatz geben.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/15/bezirke/810893.html
Das Tier
15.02.2006, 02:28
Sorry, wenn das schon bequatscht wurde, hab in der Suche nichts gefunden.
Aber mich würde mal die Lage der Öffis in der Nacht interessieren. Wie oft und lange fahren S- und U-Bahnen zu bester Partyzeit?
http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=103087&postcount=4
http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=107156&postcount=18
Das Tier
15.02.2006, 02:34
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/15.02.2006/2354059.asp
"Nulltarif für Stummel-U-Bahn geplant
Fahrgäste der künftigen (Stummel-) U-Bahnlinie 55 zwischen dem neuen Hauptbahnhof an der Lehrter Straße und dem Reichstag müssen vermutlich nichts bezahlen. BVG–Sprecherin Petra Reetz sprach gestern von „Überlegungen, die in diese Richtung gehen“. Für eine so kurze Strecke – es sind 610 Meter – könne man keinen Tarif einführen. Die Züge sollen ab Ende Mai verkehren, der Betrieb dieser Linie kostet jährlich 600 000 Euro. Es sei ohnehin zu erwarten, dass die Fahrgäste schon BVG-Tickets hätten, wenn sie am Hauptbahnhof oder am Reichstag einstiegen. „Da wohnt doch sonst keiner“, sagte Petra Reetz.
..."
Über solche Ticketprobleme hatte ich bisher noch gar nicht nachgedacht.
Das die U-Bahn erstmal ein knappes Jahr lang nur eine Station weit fährt, habe ich bisher noch gar nicht mitbekommen. Langsam wird diese U-Bahn endgültig zur Farce.:nono:
Danke für die links das Tier. Mich interessierte nämlich auch viel mehr die algemeine Lage und nicht, wie und wann jeder einzelne Bus von a nach b kommt.
Zu der Kanzler-Bahn: Stimmt, an Tickets hab ich auch nicht gedacht. Naja Touristen werden die ja sicherlich eher benutzen als Anwohner. Man darf auch davon ausgehen, dass die meisten von denen dann auch bereits ein Ticket besitzen. Ist ja schliesslich nicht die einzige interessante Strecke in Berlin.
Aber eine kostenlose Linie einzuführen halte ich für das falsche Signal. Man kann ja (auch öffentlich) sagen, dass es dort keine Kontrollen geben wird. Kommt dann im Endeffekt aufs Gleiche hinaus.
Wie lange macht das der Steuerzahler noch mit :nono:
4. Welt. Das ist ja noch nicht mal mehr Hilfe zur Selbsthilfe.
Und welch Zufall, daß mit der Linie überdurchschnittlich Politiker fahren dürften.
@Max: Politiker, genauer Abgeordnete können den ÖPNV und die DB auch so umsonst benutzen. Das ist also nicht der Grund. Ansonsten muss man wohl auch immer bedenken, dass die U5 ja eigentlich HBF-Alexanderplatz-Hönow gehen soll und diese U55 nur ein Zwischenschritt ist. Peinlich ist die ganze Sache schon und man hätte sich diesen Inselbetrieb wohl auch schenken können, aber es ist eben nicht das Endergebnis. Und entgegen anderslautender Meinungen mach die U5 m.E. schon Sinn. Weil sie eben nicht parallel zur S-Bahn fährt, wie es immer behauptet wird und so eine Lücke schließt. Das man solche Verkehrsprojekte immer mit Steuergeld finanzieren muss, statt das auf dem Kapitalmarkt zu machen, ist natürlich eine andere Sache.
Das man das ohne Tickets macht, ist darüberhinaus wohl alleine deshalb schon vernünftig, weil man ansonsten einen zusätzlichen Tarif in die Systematik einführen müsste und das verursacht einen sehr hohen Aufwand, der mit dem Nutzen in keiner Relation stehen dürfte. "Kurzstrecke" oder gar "AB" zu verlangen, wäre wohl wirklich übertrieben. - Genauso übertrieben wäre es ja auch, auf dieser Strecke Kontrolleure einzusetzen.
@Gamer: Die Nazis wollten doch mal sowas bauen. Da existiert auch ein kleines Tunnelstück für eine unterirdische Autobahn. Meines Wissens allerdings auch den Ansprüchen der Zeit entsprechend mit einer Spur pro Fahrtrichtung.
Das Tier
16.02.2006, 14:43
Danke für die links das Tier. Mich interessierte nämlich auch viel mehr die algemeine Lage und nicht, wie und wann jeder einzelne Bus von a nach b kommt.
Falls Du noch irgendwelche Fragen zum Nachtverkehr hast, nur zu.
Danke das Tier. Im grossen und ganzen würde ich gerne wissen wo man ganz bestimmt nicht wohnen sollte, wenn man abends mal auf Piste geht.
Ich kann mir nämlich vorstellen im Studium zumindest für ein paar Jahre wieder nach Berlin zu ziehen. Hier in Hamburg sind beispielsweise Gegenden wie Pinneberg (gehört ned mehr zu Hamburg) hervorragend ans öffentliche Netz angeschlossen. Sobald die Nacht einbricht kommt man aber nur schwer von a nach b. Das gilt für so einige Stadtteile. Das Nachtleben ist mir persönlich aber sehr wichtig zum Dampf ablassen.
Gibt es also wirklich No-Go-Gegenden, wo ich mir keine Wohnung suchen sollte? (Ansonsten bin ich ja recht anspruchslos;) )
Schwierig zu beantworten, da Berlin ne große, weitflächige Stadt ist.
Schau doch einfach mal in den Plan der BVG http://www.bvg.de/index.php/de/Common/Document/field/file/id/68, Empfehlung wäre dann, dass du am besten im Bereich A tlw. B wohnen solltest.
Das Tier
21.02.2006, 00:26
Mucho
Eigentlich ist ganz Berlin ganz gut an den Nachtverkehr angebunden, wobei logischerweise das Netz von der Innenstadt weg immer dünner wird, außerdem darf man die reine Grösse Berlins nicht unterschätzen.
Ich weiß ja nicht wie das bei Dir ist, aber mir ist auch die Umgebung nicht unwichtig, sprich es müssen Bars, Cafes, Restaurants, Imbisse, Clubs etc. in der Nähe sein. Unter diesen Gesichtspunkten würde ich Dir folgendes empfehlen:
Kreuzberg 36
- Rund um die Oranienstraße
- Rund um die Wienerstraße
- Rund um das Paul-Lincke-Ufer
Kreuzberg 61
-Rund um die Bergmannstr und den Kreuzberg
Prenzlauer Berg
- Rund um die Kastanienallee --> Leider schon sehr touristisiert
- Rund um den Helmholtzplatz
Schöneberg
Rund um Winterfeldplatz und Goltzstraße
Charlottenburg und Wilmersdorf haben auch einige sehr nette Ecken, aber die die mir gefalllen sind meistens auch zu teuer.
Friedrichshain ist auch ziemlich angesagt, ist mir als Berliner aber zu sehr mit zugezogenen überlaufen und irgendwie nicht mein Ding.
stativision
21.02.2006, 00:33
Versteh ich nich: Friedrichshain zu sehr mit zugezogenen überlaufen und Prenzlberg aufgeführt? Oder meinst Du, die zugezogenen Prenzlberger sind schon alle assimiliert? ;)
Wenns mir in erster Linie um Nachtleben gehen würde, würde ich nach Friedrichshain um Ostkreuz oder Warschauer Str. ziehen. Oder Spandauer Vorstadt. Sowieso am Besten, weil der hackescher Markt der Ort ist, wo alle Nachtbuslinien enden. Aber natürlich recht teuer.
Wilmersdorf und Charlottenburg sind übrigens mittlerweile nicht teurer als Prenzlberg (bei beiden die guten Ecken - Ku'Damm mal ausgenommen).
Das Tier
21.02.2006, 02:51
Naja, die guten Ecken sind imo halt die Nebenstraßen vom Kudamm, wie z.B. Mommsenstraße und Co oder eben die Gegend rund um den Savignyplatz und da isses halt nicht billig, aber Prenzelberg, besonders um die Kastanienallee ist mittlerweile auch ziemlich teuer, da haste recht. Darüber, dass der Prenzlauer Berg auch furchtbar mit zugezogenen überlaufen ist, müssen wir gar nicht reden, aber dort gefällts mir noch ziemlich gut. Mit Friedrichshain kann ich persönlich einfach nichts anfangen, obwohl es da ohne Frage auch schöne Ecken mit guten Bars und Cafe`s gibt, sowas nennt man wohl nicht wirklich belegbare Antipathie. Spandauer Vorstadt ist auch schön, aber da laufen ja noch mehr Touris rum als in der K.
Das Tier
22.02.2006, 00:44
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/22.02.2006/2369232.asp
"Aus dem Rohbau Reichstag wird der Bahnhof Bundestag
In drei Monaten steht der Fahrplanwechsel an: Der S-Bahnhof Papestraße wird in Südkreuz umbenannt, der Hauptbahnhof eröffnet und auch der U-Bahnhof zwischen Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus wird in Betrieb genommen. Jetzt haben sich Bundestag, Senat und BVG auf einen Namen für den neuen Bahnhof geeinigt. Ab 28. Mai halten die Züge der Linie 55 am U-Bahnhof Bundestag – vielleicht auch an der Station Deutscher Bundestag, das ist der BVG jedoch zu lang.
..."
Ob das nun wirklich zwingend nötig ist:confused:?!
Bundestag...Naja, klingt genauso "spektakulär, wie "Berlin Hbf.". Aber was besseres fällt mir auch nicht wirklich ein.
Finde aber Schei*e, dass der S-Bahnhof "UdL", der schon seit seiner Eröffnung so heißt, in "BbT" unbenannt werden soll...Z.B. ist der Name in Form von glasierten Keramiksegmenten in alt-deutscher Schrift in die Wand eingealssen. Da wird dann bestimmt durch eine simple Blechplatte über vorgehangen. Oder sollen vielleicht - wegen Denkmalschutz etc. - vielleicht nur die Schilder auf dem Bahnsteig umgetauscht werden und dann zwei Namen in der Bahnhofshalle zu sehen sein...Überhaupt finde ich den Namen doof. Das klingt so touristisch...Dann doch lieber "Pariser Pl."...
Na ja, aber das "touristische" ist natürlich ein guter Grund. Wer aus den USA nach Berlin kommt, sucht nach dem Brandenburger Tor und nicht nach dem Pariser Platz, den er gar nicht kennt. Insofern ist es vielleicht etwas langweilig, aber durchaus ein guter Dienst am Kunden, die Stationen, die an den Hauptsehenswürdigkeiten liegen, auch nach diesen zu benennen.
Pressemitteilung aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom 22.02.2005: Senatorin stellt WM-Verkehrskonzept vor (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0602/nachricht2170.html): Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer heute das Berliner Verkehrskonzept für die FIFA WM 2006 vor.
Wer es ganz genau wissen will: PDF-Karte / Premiumstraßennetz WM 2006 (4,4 MB) (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehrslenkung/download/Premiumnetz-WM2006.pdf)
Dann sollen die Touris, wo auch immer sie herkommen, in den Stadtplan ihres Reiseführers gucken, um rauszufinden, wo das Bb. T. steht...Dann müsste man auch drüber nachdenken, die Bahnhöfe "Alexander Platz" in Fernsehturm umbennen. Ist schließlich auch eine Sehenswürdigkeit für sich. Die S-/U-Bahn ist schließlich kein Tuckerzug durch einen Vergnügungspark mit Haltestellen wie "Geisterschloss" oder "Donnerfluss".
Die Touristen sind die Kunden, die Stadt Berlin der Anbieter, der fast schon verzweifelt auf sie angewiesen ist. Alles, was den Touristen den Aufenthalt erleichtert und ihn angenehmer macht, ist richtig, gerade für eine Stadt, die so sehr vom Tourismus abhängig ist wie Berlin.
Nimm's nicht persönlich, ist nicht so gemeint, aber ich könnte kotzen: Das ist genau die Mentalität, die mich an Berlin aufregt: "Sollen die Touris doch gefälligst..." Die Touris sollen gar nichts! Ein Laden, der mir so kommt, hat mich zum letzten Mal als Kunde gesehen. Wer will hier was von wem?
stativision
22.02.2006, 15:34
Etwas differenzierter würde ich das schon sehen, Ernst, zumindest beim Brandenburger Tor und Unter den Linden: Da die Straße ebenfalls eine touristische Marke per se ist und außerdem viel korrekter ist (wenn man am Hinterausgang rausgeht ist man beispielsweise noch immer UdL aber nicht mehr am Brandenburger Tor). Eine bessere Orientierungshilfe ist da jedenfalls nicht wirklich zu erkennen und die Touristen so zu gängeln, finde ich nicht gerade nett. Zum zweiten Post: Ich würde sogar sagen, die Umbenennung könnte die Touristen (noch mit älteren U-Bahn/Stadtplänen) eher noch mehr verwirren, als orientierenderweise zufriedenstellen. Nicht jede Schnapsidee dient dem Touristen. Achja, wenn es Dich beruhigt: Ben ist, soweit ich weiß, nicht im BTM :)
Aber, ben: Das mit den Namen beruht doch eh alles auf Gewöhnungssache (alles Neue wird per se erstmal durch die Bevölkerung abgelehnt, ob nun prinzipiell gut oder nicht). Zum Beispiel das Gedöns mit Papestraße und Gesundbrunnen, die sich doch nur sehr vage auf die Lage der Bahnhhöfe beziehen (wer fährt schon zur Papestraße um der Papestraße willens): Die drohende Umbenennung ruft sämtliche Alt-Berliner auf den Plan. Mich stört höchstens der - meistens relativ (!) geringe - Kostenaufwand für die Umbenennung.
Und der Alex (ich weiß, natürlich nicht ernst (höhö) gemeint) ist selbst eine Sehenswürdigkeit, da würde ich im Zweifel danach bennenen, was länger da war ;)
Wahlberliner
22.02.2006, 15:44
Ganz genau ! - Die Tourismusbranche (und alles was daran hängt, wie z.B. Hotels, Kneipen, Restaurants, Museen) ist mit das wachstumsintensivste was eine Stadt wie Berlin zu bieten hat. Das bisschen Industrie und die restliche Wirtschaft wandert nach und nach ab. Glücklicherweise bietet Berlin so viel Fläche, dass der Tourismus nicht so sehr ins Gewicht fällt, wie z.B. in Städten wie Venedig oder Amsterdam. Diese Städte verlieren nichtzuletzt auch wegen Ihrer eingeschränkten Fläche durch den dort bestehenden Massentourismus nach und nach immer mehr ihr Gesicht. Berlin dürfte dieses Schicksal auch mit einem vielfachen an Tourismus so schnell nicht ereilen. Vorher würde Berlin aufgrund mangelnder Pflege, verursacht durch Sparmaßnahmen, die wegen der hohen Verschuldung auferlegt wurden verkommen. Berlin kann also dankbar sein, wenn viele Toruristen diese Stadt für sich entdecken. Diese Touristen halten sich ohnehin überwiegend an den Brennpunkten Berlins (Ku´damm, Unter den Linden, Potsdamer Platz, u.s.w.) auf und schaden in ihrer Fülle nicht mehr als die zahllosen (Berliner) Autos, die nicht nur das Stadtklima negativ beeinflussen, sondern auch der Substanz vieler alter Gebäude schaden.
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass man sich endlich von der sturen Haltung löst, das jede Station einen eigenen Namen haben muss. So etwas ist ja auf jeden Fall verwirrend. So wie es heute in der Berliner Zeitung stand (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/528517.html), nämlich nebeneinander U-Hauptbahnhof, S-Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof und DB Berlin Hauptbahnhof ist es ja noch halbwegs klar, aber z.B. eben U-Rathaus Spandau neben S- und DB Spandau kann einen Ortsfremden schon in die Irre führen (wenn in der Fahrauskunft dann z.B. fürs Umsteigen ein Fußweg zwischen Bahnhof Spandau und U-Bahnof Rathaus Spandau vorgegeben wird). So wie es am Brandenburger Tor bisher geplant war, nämlich U-Brandenburger Tor neben S-Unter den Linden (weil ja zwei Bahnhöfe nicht denselben Namen haben durften), wäre es aber vollends idiotisch gewesen.
Ich denke ferner auch, dass Brandenburger Tor der sinnvollere Name für den Bahnhof ist. Das Brandenburger Tor ist für jeden ein Begriff.
Liegt wohl daran, dass es in Spandau mehrere U-Bahnhöfe git, aber nur einen S-Bahnhof.
Die Namen der Stationen sind ja vorwiegend historisch bedingt, ich finde es daher nicht so toll, wenn man einfach alles vereinfacht. Mit den Namen identifiziert man ja auch eine Station, da finde ich besonders die Umbenennungen in Nord- und Südkreuz dämlich, ist ja dann nur noch Einheitsbrei! Geneuso als würde man sämtliche Strassennamen in Nummerierungen umändern wie in den USA (23., 24., 25. Strasse).
In diesem Fall ist es natürlich nicht so extrem, zum Glück...
stativision
22.02.2006, 18:05
da finde ich besonders die Umbenennungen in Nord- und Südkreuz dämlich, ist ja dann nur noch Einheitsbrei! Geneuso als würde man sämtliche Strassennamen in Nummerierungen umändern wie in den USA (23., 24., 25. Strasse).
Fände ich gut. Das Leben ist kompliziert genug, da sollte man sich nicht auch noch mit Straßennamen herumschlagen ;)
Die Umbenennung in Nord- und Südkreuz befürworte ich noch immer zu 100%. Was bringt mir ein poetischer Stationsname, wenn ich mich nicht zurechtfinde. Heißt ja schließlich auch Ost- und Westkreuz.
Das mit Spandau stimmt: U-Bhf. Spandau würde auch wieder Verwirrung stiften, weil es zwei U-Bahnhöfe mit Spandau im Namen gibt.
Wahlberliner
22.02.2006, 18:13
Mit Ost-, West-, Nord- und Südkreuz wäre es endlich eine "runde" Sache ! Um die historischen Schriftzüge wie bei "Unter den Linden" wäre es natürlich wirklich schade...
@stativision und Johnny: Ich hab mal eine Weile in Rhein Neckar gelebt und ewig gerätselt, was wohl in Mannheim "C 5,3" sein mag. Nummerierung von Straßen ist auch nur für den Klar, der das System dahinter kennt.
Was Spandau betrifft: Es gibt auch z.B. einen S+U Pankow, obwohl es mehrere U-Bahnhofe in Pankow gibt. Warum also nicht auch einen S+U Spandau? Zumal der U-Rathaus Spandau praktisch unter dem S-Rathaus Spandau liegt. - Ist aber nun in der Tat nicht sooooo dramatisch.
Zu den Kreuzen: Ich hätte es auch logisch gefunden, wenn es ein Nord-, West-, Süd- und Ostkreuz geben würde und den Hauptbahnhof in der Mitte. Leider behauptet der Berliner Norden, das am Bahnhofsnamen "Gesundbrunnen" praktisch die gesamte Existenz hängen würde und hat damit das System durchkreuzt. Früher gab es nichts schlimmeres, als Bahnhofsviertel. Heute sind Bahnhöfe Identitätsstifter. So ändert sich das... ;)
Und nochmal zu UdL: Nichts hassen Berliner mehr, als Veränderung die sie selber betrifft. Da muss man sich dann ja einen neuen Stationsnamen merken. Ist es dann aber passiert, ist es nach wenigen Tagen so, als wäre es nie anders gewesen. Das war beim Ring so, das wird beim ex Lehrter Bahnhof / Hbf so sein und auch beim Bahnhof Zoo wird es so sein. Und Brandenburger Tor wird man sich hier auch noch merken können. Berliner mussten schon immer zu ihrem Glück gezwungen werden. ;)
Mal ehrlich: Man kann Identität nun wirklich nicht am Bahnhofsnamen aufhängen! Unter den Linden oder Brandenburger Tor, ändern würde sich daurch nun wirklich nichts und gut klingen tut beides.
Mit Ost-, West-, Nord- und Südkreuz hat das ja schon ein bischen was von Monopoly
Novaearion
22.02.2006, 21:04
Die Umbennenung von Unter den Linden zu Brandenburger Tor hat einen anderen Hintergrund:
Die U5 soll / muss bis spätestens 2020 ja durchgängig vom Hauptbahnhof bis Hönow in Betrieb sein. In Folge dessen soll Unter den Linden / Friedrichstr. ein neuer Kreuzungsbahnhof zwischen der U5 und U6 entstehen, der den logischen Namen "Unter den Linden" erhält. Dafür entfällt dann der heutige Halt "Französische Straße".
Link (48h): http://www.stadtplandienst.de/fastlink.asp?key=ec18259ba5b11acb88 005aedbb475cb6
stativision
22.02.2006, 21:23
@stativision und Johnny: Ich hab mal eine Weile in Rhein Neckar gelebt und ewig gerätselt, was wohl in Mannheim "C 5,3" sein mag. Nummerierung von Straßen ist auch nur für den Klar, der das System dahinter kennt.
Man kann natürlich auch erst dann zählen, wenn es einem beigebracht wurde, klar. Sich aber alle Straßennamen zu merken ist - zumindest für mich, keine Ahnung wie es bei Dir ist - doch deutlich schwerer, als von 1 bis 200 oder so zu zählen und ab und an auch mal von a bis h...
Ohje, wie effizient die Briefträger dann arbeiten könnten.
Und wie wenig Streit es zwischen Männern und Frauen geben würde, von denen letztere die Karte nicht lesen können.
Und wie viel Energie man sparen würde, wenn man einfach nur noch A,B 52 statt Friedrich-Wilhelm-Straße sagen müsste ;)
@Novaearion: Ja Du hast Recht. :daumen: Ich habe gerade bei Netzspinnen-Berlin.de (http://www.netzspinnen-berlin.de/) nachgeschaut (m.E. sozusagen das Standardwerk in Sachen Berliner U-Bahn, kann ich jedem nur empfehlen) und da steht sogar folgendes: Im Zusammenhang mit dem Bau der U5 ("Kanzler-U-Bahn") ist vorgesehen, unter der Straßenkreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße einen U-Bahnhof zu erstellen, um günstige Umsteigebeziehungen herzustellen. Es soll ein Bahnhof mit Seitenbahnsteigen für die U6 werden. Da dieser neue Bahnhof sehr nahe zum Bahnhof Französische Straße liegt, ist vorgesehen, jenen Bahnhof stillzulegen. Dies ist auch der Grund, warum der Bahnhof Französische Straße bei dessen Renovierung 1992-1996 keinen Aufzug erhielt, wie dies bei den benachbarten Bahnhöfen in jener Zeit üblich war.
Man kann natürlich auch erst dann zählen, wenn es einem beigebracht wurde
Danke auch... :wein:
(Ich hab das gerade zum Infrastruktur-Thread verschoben, weil mit Regierungsviertel hat das nicht mehr viel zu tun.)
DiggerD21
22.02.2006, 22:16
Was Spandau betrifft: Es gibt auch z.B. einen S+U Pankow, obwohl es mehrere U-Bahnhofe in Pankow gibt. Warum also nicht auch einen S+U Spandau? Zumal der U-Rathaus Spandau praktisch unter dem S-Rathaus Spandau liegt. - Ist aber nun in der Tat nicht sooooo dramatisch.
Also für mich klingt es logisch und der Orientierung förderlich, U+S Umsteigebahnhöfen einen einheitlichen Namen zu geben. Ist in Hamburg nicht anders. Im übrigen finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn der im jeweiligen Stadtteil zentrale Bahnhof den Namen des Stadtteils trägt und alle anderen Bahnhöfe im jeweiligen Stadtteil eben anders heißen. Beispiel aus Hamburg: U+S Barmbek, obwohl es in Barmbek 5-7 U-Bahn-Stationen und 2-3 S-Bahnstationen gibt (U-Mundsburg, U-Borgweg und S-Rübenkamp sind wohl Grenzfälle. Deshalb diese "Schätzung").
Ich weiß ja nicht wie das bei Dir ist, aber mir ist auch die Umgebung nicht unwichtig, sprich es müssen Bars, Cafes, Restaurants, Imbisse, Clubs etc. in der Nähe sein.
Die Umgebung ist defintiv sehr wichtig für mich. Hab hier in HH vor kurzem den Fehler gemacht in ne piekfeine Gegend zu ziehen. Ist wunderschön hier mit Wald um die Ecke, nur Einfamilienhäuser, schönem Park etc...
Dafür gibt´s im Umkreis von 50km keinen einzigen Supermarkt, geschweige denn Cafés oder Bars. Nachtbusse fahren hier nichtmal ansatzweise in die Gegend, so dass ich immer um 5Uhr morgens 2km durch die Kälte stapfen darf (Hatte zumindest seitdem nie wieder einen Kater:D ). Dabei ist das nicht Umland, sondern einfach nur zwischen mehreren hervorragend angebundenen, lebendigen Zentren. Isolation zwischen den Menschenmassen...na klasse. Daher hab ich Angst, dass mir sowas auch in Berlin passieren könnte. Der Blick auf die Stadtkarte und den Fahrplan hilft da herzlich wenig.
Zu deinen konkreten Vorschlägen. Kreuzberg wäre für mich doch sehr interessant. Man munkelt, dass sich da in den letzten Jahen so einiges zum Positiven entwickelt haben soll. Da werde ich wahrscheinlich wohl bevorzugt suchen. Prenzl ist nicht so ganz mein Fall. Schöneberg schon eher, da war ich als kleiner Pups auch sehr oft. Komme ja aus dem Hansaviertel (wo ich nicht unbedingt wieder hin will, ebensowenig wie nach Mitte)
P.S. Was hast du eigentlich gegen Zugezogene? ;)
DiggerD21
22.02.2006, 22:44
Mucho, ich bin gerade eifrig am grübeln, welcher Hamburger Stadtteil auf deine Beschreibung zutrifft. :D Marienthal vielleicht?
Ich wohne in der Nähe des Niendorfer Geheges
Hmm, vielleicht hätte ich daraus lieber ein Ratespiel machen sollen mit Ja und Nein Antworten :D
Das mit den Kreuzen macht ja auch Sinn und hat auch eher organisatorische, als "kosmetische" Hintergründe. Das mit der Verlängerung der Kanzlerbahn zum Alex klingt allerdings plausibel als Erklärung für die Umbenennung.
Der Umbennenungsvorschlag bez. der Bahnhöfe "Wilmersdorfer Str." und "Charlottenburg" in "Stuttgarter Platz" in Manuels Zeitungs-Link ist doch lächerlich. 1. liegt die Straße "weit" weg vom Platz und 2. macht es ja wohl keinen Sinn, gleich beide Bahnhöfe umzubennnen...
Das Brandenburger Tor ist für jeden ein Begriff.
Unter den Linden etwa nicht?
Was diesen Stuttgarter Platz betrifft, gebe ich Dir allerdings Recht. Einen S-Bahnhof Stuttgarter Platz fände ich auch Sinnlos.
Ich denke allerdings tatsächlich, dass "Brandenburger Tor" tatsächlich mehr Menschen ein Begriff ist, als "Unter den Linden". Berliner haben da gerne auch eine gewisse Arroganz. Die Straßennamen und speziell deren Zuordnung kennt nun tatsächlich nicht jeder. Es dürfte einem sehr großen Teil der Deutschen Bevölkerung tatsächlich nicht klar sein, dass das Brandenburger Tor am Pariser Platz steht und dass darauf Unter den Linden folgt. Das von einem ausländischen Touristen verlangen zu wollen, wäre dann sogar vermessen. UdL ist (noch) nicht Champs-Elysées.
^^ Es steht doch ohnehin in jedem Reiseführer wie der jeweilige U-Bahnhof in der Nähe von Sehenswürdigkeit X heißt.
^^Ich finde man sollte im Namen der Station sämtliche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung mit Entfernung angeben.
Nein mal im Ernst: Gut Berlin mag im Gegensatz zu Paris eher provinziell erscheinen, aber irgendwie find ich es auch toll, wenn ich höre, das mein zug mal nicht zu einem Hauptbahnhof fährt. Mich nervt vor allem diese vollautomatische Bahnhofsansage, die laufend bekannt gibt, über welche 1000 Hauptbahnhöfe der nächste Zug fährt. Wenn man "Berlin Hauptbahnhof" hört, dann empfindet man Berlin aber eher als provinziell, als wenn man "Berlin Lehrter Stadtbahnhof" hört. Dann hat man das Gefühl, in Berlin gibt es mehrere große Bahnhöfe (gibt es ja auch). Ein bisschen Unübersichtlichkeit finde ich auch gut, weil es eine Stadt größer erscheinen lässt. Eine richtige Metropole sollte schliesslich auch nicht auf einen Blick zu überblicken sein. Das finden dann auch die Touris eher beeindruckend. Aber ich bin vielleicht eher einer der wenigen, die so seltsam denken ;) .
^Andererseits ist der größte Bahnhof der Welt "Grand Central" in New York auch ein Hauptbahnhof.
Wie wärs mit "Zentralbahnhof" ;)
Edit: Wobei, wenn Zoo und Ostbahnhof als ICE-Halt wegfielen, könnte man ihn auch einfach "Berlin" nennen. Ich stell mir grad die Ansage vor: "Nächster Halt: Berlin. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts."
@Johnny: Dann aber "S+U Berlin". ;)
stativision
23.02.2006, 00:15
Ui, das mit dem Stuttgarter Platz habe ich ja noch gar nicht gelesen. Ist doch wirklich eine fabelhafte Idee. Wieso findet Ihr das alles so sinnlos? Ich hab mich schon oft gefragt, warum nicht beide Stuttgarter Platz heißen - liegen ja schließlich beide direkt dran (und da zählt auch das Argument wie bei Spandau nicht - ein einheitlicher Name sollte hier auf jeden Fall sein). Und wenn Touristen in Charlottenburg aussteigen meckern sie immer rum, wie schlimm das dort aussehen würde, das hätten sie sich ganz anders vorgestellt...
Danke auch... :wein:
Oh, sorry, so war das nich gemeint :lach:
stativision
23.02.2006, 00:19
irgendwie find ich es auch toll, wenn ich höre, das mein zug mal nicht zu einem Hauptbahnhof fährt. (...) Wenn man "Berlin Hauptbahnhof" hört, dann empfindet man Berlin aber eher als provinziell, als wenn man "Berlin Lehrter Stadtbahnhof" hört.
Ich weiß ja nich :D
Ehrlich gesagt fühle ich mich beim Namen "Lehrter Stadtbahnhof" immer - und sicherlich nicht ganz zu Unrecht - an dieses Kaff namens Lehrte erinnert (wo die ICEs von Berlin aus immer vorbeiziehen). Wahrlich provinziell.
Es steht doch ohnehin in jedem Reiseführer wie der jeweilige U-Bahnhof in der Nähe von Sehenswürdigkeit X heißt.
Eben. Und auf den Schildern auf dem Bahnsteig steht auch noch Mal, welchen Ausgang man nehmen muss, um zu welcher Straße oder Sehenswürdigkeit auch immer zu kommen.
Ich hab mich schon oft gefragt, warum nicht beide Stuttgarter Platz heißen - liegen ja schließlich beide direkt dran
Nein, tun sie nicht! Der U-Bhf. Wilmersdorfer Str. liegt mind. 5 Min. entfernt und ist durch einen großen Häuserblock vom Stutti getrennt. Und der neue/zukünftige Bhf. Charlottenburg ja liegt auch eher an der Wilmersdorfer, als am Stutti (wie es der alte tat). Dann lieber beides Wilmerdorfer Str.. Das würde geographisch passen und es würde keine Muisverständnisse geben.
"Berlin Lehrter Stadtbahnhof"
Wie ich schon Mal irgendwoanders erwähnte: das "Stadt" bezieht sich nicht auf die zentrale Lage in der Stadt, sondern darauf, dass die S-Bahn (S=Stadt) dort hält/hielt. Ein ICE würde also im "Lehrter Bahnhof", eine S-Bahn im "Lehrter Stadtbahnhof" halten...Nur Mal so nebenbei ;)
@Stativision: Ja sicher, durch die Umschwenkung des S-Bahnhofes sind die beiden Bahnhöfe sich näher gekommen und S+U Charlottenburg würde vielleicht schon Sinn machen (den Teil des Artikels hate ich zuerst auch gar nicht gelesen). Mit S+U Stuttgarter Platz allerdings würden sich wohl nur die wenigsten anfreunden können. Was Deinen Einwand betrifft, gebe ich Dir allerdings Recht. Was die Menschen überhaupt an der Wilmersdorfer Straße und der ganzen Ecke dort so toll finden, war mir stets unergründlich.
@Ben: Wäre dann aber wirlkich einfacher, wenn alle im Berliner Hauptbahnhof halten.
Also insgesamt würde ich ja plädieren, die Benennung von Bahnhöfen schlicht so praktisch und sinnvoll wie möglich zu halten. Bahnhofsnamen sind keiner Tradition verpflichtet, stehen nicht unter Denkmalschutz und es wäre schon traurig, wenn nur sie Identität stiften. Man sollte m.E. schon wissen, wo es sich es sich lohnt, für den Erhalt von Tradition zu kämpfen und wo man doch Gefahr läuft, sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Für den Erhalt von traditionellen Bahnhofsnamen würde ich wirklich nicht kämpfen wollen. Btw.: die Benennung nach Straßennamen ist in Berlin darüberhinaus ohnedies aus mehreren Gründen nicht so einfach. UdL U5/U6 liefert ein schönes Beispiel.
stativision
23.02.2006, 00:37
@Stativision: Mit S+U Stuttgarter Platz allerdings würden sich wohl nur die wenigsten anfreunden können.
Ja, wahrscheinlich weil mit Stuttgarter Platz das Schmuddelimage des nördlichen Platzes verbunden wird. Tja, so isses nunmal. Kurfürstenstraße heißt ja auch Kurfürstenstraße. Ich fänds auf jeden Fall orientierungstechnisch und Namens/Platztechnisch am logischsten.
Aus der Welt: BVG spart an Investitionen und Tramlinien (http://www.welt.de/data/2006/02/23/850289.html): Auch das Vorziehen des U-Bahn-Nachtbetriebs auf 22 Uhr könnte die Kosten senken
[...] Für Kaczmarek wäre die letztgenannte Maßnahme "ein Armutszeugnis für eine Stadt, die den Anspruch hat, eine Metropole zu sein".
Lieber spart der Senat den ÖPNV in Berlin zu Tode, als dass er die BVG privatisiert und damit die Möglichkeiten schafft, überhaupt wirtschaftlich arbeiten zu können. :Nieder: Es ist der Schwarz/Rot/Rote Etatismus, an dem die Stadt zugrunde geht.
Novaearion
23.02.2006, 14:25
@Ben: Bzgl. "Stadt"bahnhof auch nicht ganz richtig.
Schau mal hier nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Lehrter_Bahnhof
Muss leider jetzt los, sonst würde ich mehr zu erzählen.
@Manuel: Auch wenn ich dem Senat nicht viel abgewinnen kann, hat die Morgenpost (= Springer) natürlich gerade jetzt vor der Wahl ein Interesse daran, die Weichen für die CDU zu stellen.
Seit Jahren wird nun schon von Einstellungen der Straßenbahnlinien berichtet und der geplante Kauf der neuen Bahnen war vor kurzem noch beschlossene Sache - und zwar mehr als zehn Stück.
Ich denke man poltert ein wenig herum, so dass am Ende entweder mehr Geld fließt oder der Wegfall z.B. einer Linie auf weniger Protest stößt. Die Strecke nach Mahlsdorf z.B. soll eigentlich auf einen 10-Minuten-Takt ausgebaut und mittelfristig bis Hellersdorf verlängert werden, etwaige Einstellungspläne sind mE wirklich weit hergeholt.
Grüße
"Direkt am nördlichen Ende der Halle des Lehrter Bahnhofs entstand im rechten Winkel zu dessen Gleisen und aufgeständert auf einem Viadukt der Lehrter Stadtbahnhof als Station der Stadtbahn."
Quelle: www.wikipedia.de
Habe ich denn was anderes gesagt?
DiggerD21
23.02.2006, 15:55
Seit Jahren wird nun schon von Einstellungen der Straßenbahnlinien berichtet
Berlin sollte froh sein, die Straßenbahn noch zu haben. In Hamburg wurde die letzte Straßenbahnlinie Anfang der 70er Jahre eingestellt. Die Straßenbahn wurde dabei in den meisten Fällen durch Busse und nicht durch U- oder S-Bahn ersetzt. Seitdem wünschen sich viele die Straßenbahn zurück, sehen aber auch, dass es dafür zu spät ist (sämtliche Straßenbahninfrastruktur ist entfernt worden).
nitsche86
23.02.2006, 16:15
Genau meine Rede, über den Sinn der Straßenbahn haben wir ja schon einmal diskutiert, wo die Befürworter überwiegten.
Da: Straßenbahn: für oder gegen? (http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=4355) :)
Das Tier
24.02.2006, 01:25
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/24.02.2006/2373941.asp
"BVG setzt auf Doppeldecker
Berliner Verkehrsunternehmen will 400 bis 500 neue Fahrzeuge anschaffen
Von Jörn Hasselmann
Der Doppeldecker kommt zurück, das Straßenbahnnetz wird vermutlich ausgedünnt. Und schon in diesem Jahr wird es in Berlin das elektronische Ticket geben – zunächst für Abonnenten und Schüler. Damit wird ein großer Teil der Kunden in der zweiten Jahreshälfte mit einer so genannten Smart-Card in Busse und Bahnen steigen, einer Plastikkarte, in der ein Chip Namen und Gültigkeit gespeichert hat. Das kündigte der im vergangenen Herbst angetretene BVG-Chef Andreas Sturmowski am Mittwochabend an.
..."
Gott sei Dank scheinbar hat diese unselige Umstellung auf einstöckige Busse und die damit verbundene Reduzierung des Doppeldeckerbestands ein Ende:daumen:. Wäre ja auch dumm gewesen schließlich ist der Doppeldecker sowas wie ein "Wahrzeichen" von Berlin.
Ja, sehr erfreulich, daß die "gelben Wahrzeichen" wieder als Imageträger erkannt werden, nachdem es ja auch schon die Überlegungen gab alles auf Eindecker umzurüsten.
Ich habe mich seinerzeit sehr über derartige Planungen aufgeregt, so wie gestern als von einem Plan berichtet wurde, der vorsieht die U-Bahnen nur bis 22.00 Uhr fahren zu lassen . . . :Nieder:
Leider scheint man bei der BVG noch immer Konzeptlos rumzuwerkeln wie man vom Schuldenberg herunter kommt, offensichtlich sind das Leute die selbst niemals die BVG benutzen:confused:
der tiergartentunnel wird am 26. märz endlich geöffnet......
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/25/berlin/813127.html
ScheiBe...Am 19. komme ich abends erst aus Brüssel wieder...
Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Bahnhof Zoo hat 10.000 Unterschriften gegen die Abkopplung vom Fernverkehr gesammelt. In der Welt gibt es einen Artikel darüber. (http://www.welt.de/data/2006/02/28/852899.html) Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin der Berliner Grünen wird mit den Worten zitiert: "Die Bahn wird im Wahljahr auch aus klimapolitischen Gründen dafür geprügelt werden, daß sie den Bahnhof Zoo vom Fernverkehr abschneidet."
Ich halte es eher, typisch Berlin, für viel heiße Luft. Im Nachhinein wird m.E. die City-West deshalb keinen Schaden nehmen. Der Nahverkehr bleibt am Zoo ja erhalten und wer fährt schon mit dem ICE zum Einkaufen in die City-West? Und auch dass sich viele Touristen dann daran stören, künftig im Hauptbahnhof anzukommen scheint mir nicht zu erwarten. Eher im Gegenteil. Und wer nach Eröffnung des Hauptbahnhofes dann wirklich einen (erfolgreichen) Wahlkampf für den Bahnhof Zoo machen wird, wollen wir auch erst einmal abwarten. Abgesehen davon ist der Bahnhof Zoo mit seinen engen Bahnsteigen ein Sicherheitsrisiko erster Güte und insgesamt wirklich alles andere als ein attraktive Visitenkarte.
Meines Erachtens wäre es sogar sinnvoll, das Gleisbild zukünftig umzubauen und aus zwei engen Bahnsteigen mit vier Gleisen einen breiten Bahnsteig mit zwei Gleisen zu machen und zwei Durchfahrtsgleise. - Also eine echte Nahverkehrsstation. Und das könnte man sogar bei laufendem Betrieb machen.
Nach Fertigstellung von umfassenden Renovierungsarbeiten am U-Bhf Schillinstraße präsentiert sich dieser zwar hell und freundlich, entspricht aber nicht mehr dem Erscheinungsbild der sechziger Jahre. Konkret kritisiert der Denkmalschutz die Anbringung von Emailleplatten in den Zugängen zum Bahnhof. Diese entsprächen nicht dem Ursprungszustand, müssten weg und durch entsprechende Fliesen ersetzt werden. Macht die BVG das nicht freiwillig, droht das Bezirksamt mit einer Ersatzvornahme und veranschlagt dafür 8.000 Euro. Da laut BVG diese Fliesen aber überhaupt erst aufwendig nachgebrannt werden müssen, rechnet die BVG eher mit Kosten in Höhe von 100.000 Euro.
Die Aufsichtsbehörde des Senats hatte die Anbringung der Emailleplatten genehmigt.
Bericht in der Morgenpost (http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/28/bezirke/813699.html)
Mir kommt das Geschrei um den Bahnhof Zoo auch übertrieben vor. Der Bahnhof Zoo ist eigentlich viel zu eng für den Fernverkehr. Er ist erst durch die deutsche Teilung notgedrungen zum Fernbahnhof geworden. Nun wird er wieder zu dem, was er eigentlich immer war, nämlich ein wichtiger Regionalbahnhof. Er gehört in die gleiche Kategorie wie der Bahnhof Friedrichstraße, an dem ja auch keine Fernzüge halten. Dennoch ist da der Bär los. Das wird auch beim Bahnhof Zoo so sein. Niemand wird da eine Verödung fürchten müssen. Und kein Reisender wird unerträgliche Unbill auf sich nehmen müssen.
nitsche86
28.02.2006, 12:40
Genau, der Alexanderplatz und die Friedrichsstrasse veröden ja auch nicht, obwohl es "nur" ein Regionalbahnhof ist. Ich freu mich auf die neuen Bahnhöfe in Berlin.
Und 5-10 Min S-Bahn bis zum Bahnhof Zoo sind auch nicht zuviel, aber das haben wir ja alles schon mal diskutiert ;)
stativision
28.02.2006, 14:31
Und auch dass sich viele Touristen dann daran stören, künftig im Hauptbahnhof anzukommen scheint mir nicht zu erwarten. Eher im Gegenteil.
Da wären wir wieder bei diesem Punkt, dass es durchaus in Ordnung ist, den BHF Zoo abzukoppeln - aber nicht zu einem Zeitpunkt, wo nur ein paar Busse am Hauptbahnhof verkehren! Ich würde mir als Tourist schon verarscht vorkommen, wenn ich in Deutschlands Metropole ankomme und keine U-Bahn vom HBF fährt.
Zu welchem für Touristen wichtigen Punkt fahren denn U2 und U9, wohin ich vom Hauptbahnhof nicht komme? Mit dem U-Bahn-Witz U55 kommen Touristen zum Reichstag und (bald) zum Brandenburger Tor und mit der S-Bahn zur City-West und City-Ost. Anschluss an den Potsdamer Platz ist auch gegeben. Was fehlt also? Den Zoo jetzt zum erhaltenswerten Knotenpunkt des Berliner Nahverkehrs stilisieren zu wollen, wäre doch wirklich übertrieben.
Mir hätte darüberhinaus eine langfristige Planung / Offenhaltung gefallen, wonach auch die U4 zum Hauptbahnhof verkehren könnte, z.B. über Magdeburger Platz und Kulturforum. Aber wirklich fehlen tut am Hauptbahnhof eigentlich nichts.
TheBerliner
28.02.2006, 18:39
Noch fehlt ein angemessenes Umfeld.
Na gut, aber da kenne ich eine Menge Hauptbahnhöfe, die praktisch nie eins hatten. ;) Berlin war doch jahrelang sozusagen eine einzige Großbaustelle und dem Tourismus hat das keinen Abbruch getan. Also alleine das ist wohl kein Argument für eine Offenhaltung des Bahnhof Zoo. Abgesehen davon sollen die Vorplätze ja noch hergerichtet werden.
stativision
01.03.2006, 01:46
Zu welchem für Touristen wichtigen Punkt fahren denn U2 und U9, wohin ich vom Hauptbahnhof nicht komme?
Eine ganze Menge Hotels zum Beispiel, wohin die lieben Touristen in erster Linie reisen, nachdem sie in der werten Hauptstadt angekommen sein (oder vergaß - ach ich - dass die Touristen sich nach der Hauptstadt und der zickigen Bahn zu richten haben, denen vier Minuten Zeitersparnis mehr wert sind als eine gute Anbindung in andere Bezirke). Trotz Großbaustelle anderswo in Berlin konnte man vom Bahnhof Zoo toll in sämtliche Bezirke fahren, ohne groß mit seinem Gepäck umsteigen zu müssen. Das wird jetzt angesichts der spärlichen Busverbindungen (muss ich extra erwähnen, dass man vom Zoo in etwa zehn (!!!) mal soviele Buslinien einsteigen kann wie vom HBF) in den nächsten Jahren leider etwas problematisch. Nenne mir mal auf Anhieb vier Metropolen-HBF dieser Zeit, die derartig abgekoppelt sind vom Nahverkehr wie der zukünftige Berliner! Der Zoo IST ein Knotenpunkt des Berliner Nahverkehrs. Nirgendwo anders in Berlin verkehren soviele Buslinien (ca. 20), U-Bahnen (2) und S-Bahnen (4). Zum Vergleich: Am künftigen "Hauptbahnhof" verkehren gerade mal eine und zwei halbe (halten bereits etwas weiter weg) Buslinien, keine einzige U-Bahn (ok, bald kommt der von Dir korrekt genannte Witz hinzu) und dieselben 4 S-Bahnen (oh, ich vergaß beinahe:Plus die zwei zukünftigen Nord-Süd-Bahnen) wie am Zoo. Jetzte schlafe ich mal darüber und träume diese Nacht von: Wo würde ich wohl lieber aussteigen und in mein Hotel einchecken? Kompliziert und in einer Riesenbrache? Oder doch lieber in der Stadt und mit in der Regel direktem Anschluss? Zumindest jetzt sage ich mir da doch: Bahnhof Zoo ist ne Wonne... Wenigstens bis für einigermaßen besseres Umfeld am Hbf gewonnen ist. Dann gehe ich mit dir total d'accord, denn der Bahnhof Zoo ist: Siehe oben und siehe weiter oben. Gut. Aber doch eigentlich auch totaler Unfug, weil Übergangslösung.
Dem Tourismus wird das Alles natürlich keinen (merklichen) Abbruch tun. Aber bestimmt werden einige ärgerlich über diesen nunmal nicht abzustreitenden Missstand äußern.
Warten wir erstmal ab, was tatsächlich noch bis Mai geschafft wird.
nitsche86
01.03.2006, 11:09
Das wird jetzt angesichts der spärlichen Busverbindungen (muss ich extra erwähnen, dass man vom Zoo in etwa zehn (!!!) mal soviele Buslinien einsteigen kann wie vom HBF) in den nächsten Jahren leider etwas problematisch.
(...)
Zum Vergleich: Am künftigen "Hauptbahnhof" verkehren gerade mal eine und zwei halbe (halten bereits etwas weiter weg) Buslinien, ...
Auch wenn die Anbindung weiterhin mittelmässig bleibt, verkehren doch 7 Buslinien. Die Seite ist jetzt der Berliner Kurier, stand aber auch in der Berliner Zeitung und glaub ich in der Morgenpost. Hier der Link:
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/110372.html
stativision
01.03.2006, 13:08
Aha, den neuen Busplan kannte ich noch nicht. Aber umso erschreckender: Wenn der Bahnhof in Betrieb geht, wird es doch keine Nord-Süd-Verbindung geben :eek:
Natürlich gibt es eine Nord-Süd Verbindung. Das ist ein Kreuzungsbahnhof! Die auf der Nord-Süd-Achse verkehrenden Regiozüge halten an allen Nord-Süd-Bahnhöfen.
Von einer S-Bahn war mir bisher eigentlich nichts bekannt.
nitsche86
01.03.2006, 13:14
Naja man kann die Regionalbahn benutzen um zum Gesundbrunnen, Potsdamer Platz und Südkreuz zu kommen. Ist ja schließlich im BVG Tarif inbegriffen.
Das könnte man als eine Art Nord-Süd Verbindung betrachten, aber halt auch nich optimal.
Aber wo sollte eine Nord-Süd-S-Bahn denn halten, wo nicht schon die Regiozüge halten?
Edit: Jetzt hab ich das auch gelesen. S21 zur Ringbahn. Naja, die ist sozusagen an mir vorbeigefahren... :keineahn:
So oder so: Von schlechter Anbindung kann keine Rede sein bei einem Bahnhof der durch vier S-Bahn-Linien erreicht wird, die ihn in der Hauptverkehrszeit im Zwei-Minuten-Takt mit den beiden Stadtzentren verbinden.
Das Tier
07.03.2006, 23:46
Damit hat die Bahn für mich endgültig den Zenit der Lächerlich- und Unfähigkeit erreicht: Ein Großteil der ICEs soll ab dem Fahrplanwechsel zwischen 10 und 18 Minuten im Lehrter Bahnhof stillstehen. Zum Beispiel benötigt man mit einem Teil der Züge zukünftig 1:56 von der Papestraße nach HH, da der ICE 18 Minuten am Lehrter Bahnhof stillsteht. Im Moment benötigt man für diese Strecke 2:01, allerdings fährt man momentan mit der S-Bahn bis Westkreuz steigt dort um und fährt bis Zoo und steigt dort in den ICE. Ein weiteres Beispiel auf der Strecke Ostbahnhof-Hannover ist man zukünftig 3 Minuten länger unterwegs(ich weiß nicht viel, aber es geht ums Prinzip).
Ganz groß, Herr Mehdorn, diese unglaublichen "Zeitersparnis" konnte man natürlich nur durch eine Abkoppelung des Zoos erreichen:nono:!
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/08.03.2006/2397537.asp
Hier:
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/08/berlin/815410.html
steht, daß es diese langen Wartezeiten nur in den ersten sechs Monaten geben werde, weil die Bahn aus technischen Gründen einen Zeitpuffer in die Fahrpläne einbauen muß, bis die Netzumstellung bewältigt und bestimmte Baustellen beseitigt sind.
Ich ärgere mich oft über die Bahn, aber das leuchtet mir ein.
Letztlich würde hier sozusagen eine fast ähnliche Kritik stehen, wenn die Bahn den Fahrplan ungeachtet dieser Probleme erstellt hätte (wie in der Vergangenheit leider immer) und in Folge dessen ständig zu spät ankommen oder abfahren würde. - Das will man ja letztlich vermeiden.
Falls jemand hier z.B. den Bahnhof Hamm und seine Bedeutung für ICE´s kennt: Da hat die Bahn anfangs auch nur ein paar Minuten eingeplant und das Ergebnis war entsprechend, also regelmäßige Mammut-Verspätungen.
stativision
08.03.2006, 11:39
Von schlechter Anbindung kann keine Rede sein bei einem Bahnhof der durch vier S-Bahn-Linien erreicht wird, die ihn in der Hauptverkehrszeit im Zwei-Minuten-Takt mit den beiden Stadtzentren verbinden.
Erstens fahren die vier S-Bahnen leider weitgehend dieselbe Strecke ab und zweitens ist es kein Zwei-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit (sondern abwechselnd drei und sieben minuten). Vergleich das doch mal mit anderen Hauptbahnhöfren von deutschen Metropolen. Es wird erst einmal eine schlechte Anbindung sein, da kann man nicht so argumentieren, dass man gut in die beiden Stadtzentren kommt (vorher war man ja schließlich auch direkt in einem Stadtzentrum).
Der Ringbahnverkehr wird ab Sommer "ausgedünnt":
ziwschen 9-14 Uhr wird die Taktfrequenz zwischen Schönhauser Allee und Westen von 5 auf 10 Minuten halbiert. Auch ab 20 Uhr wird der Fahrplan ausgedünnt.
Auch werden einige Strecken verkürzt etc. : http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/533914.html
schade.
Aber hat wohl eine Verkehrszählung ergeben...
mal wieder ein Jammer-Artikel in der Welt (http://www.welt.de/data/2006/03/16/860707.html).
Der Tunnel sei zu klein, und würde mehr Probleme aufwerfen als lösen, da nur in der Mitte 2-spurig je Richtung, und sonst einspurig. Das war mir auch nicht bewusst, wenngleich allgemein bekannt:
aus der stadtentwicklung.berlin.de Homepage
"Die nördlich und südlich anschließenden Tunnelabschnitte haben in jeder Fahrtrichtung jeweils einen Fahr- und einen Nothaltestreifen."
Pressemitteilung der BVG vom 16.03.2006 bzgl. U55-Bauarbeiten am Pariser Platz (http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/folder/149/rewindaction/Index/id/71515/name/Pariser+Platz+bekommt+ein+neues+Ges icht)
Wenigstens der letzte Rest des U55-Zeiptlans scheint zu funktionieren:
Der Bauzaun wird bis Anfang kommender Woche entfernt sein. Dann wird die Baustelle durch einen cirka zwei Meter hohen Zaun gesichert werden, der wahrscheinlich bis Mai dort stehen wird. Gleichzeitig beginnt der Abbau der Container und Aggregate, die der Baustellenlogistik dienen.
Nach der Weltmeisterschaft werden die Bauaktivitäten dann wieder aufgenommen, allerdings in geringerem Umfang als bisher, da der Schwerpunkt der Arbeiten auf dem so genannten östlichen Baufeld, jenseits der Wilhelmstraße, stattfinden wird.
Freie Fahrt gibt es bald auch schon wieder für die Autofahrer. Ab Mitte April werden wir die derzeit gesperrte nördliche Fahrbahn Unter den Linden mit zwei Fahrspuren und Radweg für den öffentlichen Straßenverkehr wieder freigegeben. Die Baustelle wird dann nur noch auf dem Mittelstreifen sein.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt... ;)
Ich war gestern im Tunnel, wollte dann ein paar bilder machen, da war mein Akku leider alle...Tut mir sorry ;).
aber es ist ein schicker Tunnel...Halt nicht verkachelt wie die alten Teile, sieht ein bissel aus wie ein Rohbau, Alles voller moderner Technik..
rallekoffskaja
20.03.2006, 12:07
War auch da:lach: Finde den Tunnel aber ziemlich normal. Interessant war es aber trotzdem...
@rallekoffskaja: halt einfach ein tunnel, oder? ein besonders langer zwar aber das Volkfest drumherum hat mich dann doch sehr belustigt. auch die "Marching Band" die im Tunnel "für gute Stimmung sorgte" :Koenig:
nitsche86
20.03.2006, 12:49
auf www.friedrichstrasse.de sind einige Bilder. Aber naja ein Tunnel halt :)
http://www.friedrichstrasse.de/cms/bildergalerie/images_bildergalerie/99/Tiergartentunnel%207751.jpg -> das Bild hat was :)
Das Tier
20.03.2006, 22:47
P.S. Was hast du eigentlich gegen Zugezogene? ;)
Habe nicht wirklich was gegen Zugezogene, ohne Zugezogene wäre Berlin auch nicht das was es jetzt ist. Allerdings kann eine extreme Massierung von Zugezogenen etwas nervig sein, besonders schlimm sind die, die Dir nach zwei Semestern Studium in Berlin mit breitem schwäbischen Akzent erklären wollen, dass sie die Obercheckerberliner sind.
Du darfst allerdings hierher ziehen, hast ja schließlich berliner Blut in Dir:D.
Das Tier
12.04.2006, 01:08
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/04/12/berlin/822767.html
Der U-Bahnhof Spittelmarkt hat jetzt nach abgeschlossener Renovierung sein Aussehen von 1908 fast komplett wiedererhalten. U.a. sind die zur Spree hinausgehenden und im 2. WK zugemauerten Fenster wieder geöffnet und die DDR-Kacheln abgeschlagen und durch historische ersetzt worden. Die Fenster sollen nachts blau beleuchtet werden.
Hier eine Grafik: http://morgenpost.berlin1.de/images/2006/04/12/berlin/116442_scaleUp.jpg
cool! Hat jemand Zeit vor Ort Fotos zu machen?
Schön, dass es endlich fertig ist! Sieht bestimmt sehr schön aus, wie auch die anderen nach hist. Vorbild umgestalteten U-Bahnhöfe der U2. Bin vor einiger Zeit Mal durchgefahren, und die großen SW-Bilder an der Wand und die Fenster sind eine schöne Idee. Die Beleuchtung wirkt von draußen gesehen bestimmt auch ganz nett. Nur dass die Aussicht (auf die Platten der Fischerinsel) leider nicht allzu prickelnd ist... :glubsch: Da bräuchte man auch sowas wie die Townhouses.
Jetzt müssten nur noch der Hausvogteiplatz und (wenn auch eher unwahrcheinlich) Mohrenstr. ihr altes Gesicht zurückerhalten.
nitsche86
13.04.2006, 17:59
Hat jemand weitere Information zu diesem Straßenbahnneubau? Habe bisher rein gar nichts davon gehört!
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/13.04.2006/2467637.asp
Edit:
Hab weitere Infos dazu gefunden. Naja besonders weit in den "Westen" geht sie ja nun nicht.
http://www.bvg.de/index.php/de/Common/Document/field/file/id/1395
http://www.bvg.de/index.php/de/Common/Document/field/file/id/943
Mohrenstrasse? Die Station sieht IMO ziemlich gut aus, meinst du die war historisch mal schöner?
Nein, sie ist - verglichen mit dem Hausvogteiplatz oder dem bisherigen Spittelmarkt - nicht hässlich, nur etw....erdrückend, düster. Aber früher war sie bestimmt schöner, sofern man es alten Fotos entnehmen kann. Aber eine Reko steht eh nicht zur Debatte, also wozu diskutieren? Man kann nur hoffen, dass man was bez. des Eingangs was macht.
Im U-Bahnhof Mohrenstraße wurden Marmorplatten aus der zerstörten Neuen Reichskanzlei verbaut - das macht es gleich doppelt düster, aber auch interessant...
Ja klar, die Gechichte des Materials ist wohl eher der Grund den Erhalt des derzeitigen Zustandes, als die Gestaltung an sich...Die Tatsache, dass die Platten einen eher negativen Hintergrund haben, scheint ja damals auch kein Hindernis gewesen zu sein, sie zu "recyclen" und außerdem stehen ja noch weitere Nazi-Bauten in unmittelbarer Umgebung.
Novaearion
15.04.2006, 20:05
In der Wikipedia gibt es ein ganz gutes Bild des Bahnhofs Mohrenstraße:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/31/U-Bahn_Berlin_Mohrenstra%C3%9Fe.JPG
Kann nicht Mal jemand (Jo-King o. b-a-t-o) zum U-Bhf. Spittelmarkt gehen und dort ein Bisschen rumknipsen von Innen und vom ggüliegenden Ufer draußen? Ich komme einfach nicht dazu es mir auch nur anzuschauen und ihr beiden seid ja z.Zt. eh immer unterwegs ;). Wär nett, danke!
mmh, bin letztens durchgefahren, leider kam die Cam erst drei Tage später.
Sah ganz gut aus, aber ich würde vlt. eher mal abends vorbeifahren, das mit dem Licht finde ich nämlich ziemlich interssant. Kann nichts versprechen, aber hab es auf dem Schirm...
Das B-a-t-o und ich uns soviel fotografierend herumtreiben, liegt vemutlich an dem Drücken vor wichtigen Fhtw-Dingen. Bei mir ist das jedenfalls so...;) :D
Ok, danke! Ja, die Beleuchtung sieht bestimmt von draußen auch interessant aus! Aber mich (natürlich ;)) würden auch die hist. Aufnahmen an der anderen Wand interessieren.
Das Tier
28.04.2006, 00:28
Die BVG plant zum Fahrplanwechsel am 28. Mai einige Änderungen im Nachtverkehr, hiermal in Kürze das Wichtigste von mir zusammengefasst:
Die Metrolinien (17 Bus und 9 Tram) verkehren zukünftig 24 Stunden und das an allen 7 Tagen. Am Wochenende fahren zukünftig alle U-Bahnlinien (Ausnahme: U4) im 15 Minuten Takt die gesamte Strecke (gleiche Linienführung wie tagsüber). Unter der Woche fahren die Nachtbusse jetzt alle parallel zur jeweiligen U-Bahnlinie und halten an allen Bahnhöfen.
Das hört sich doch sehr gut an und geht imo in die richtige Richtung, jetzt fehlt eigentlich nur noch bei S- und U-Bahn ein 24/7 Takt.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/28.04.2006/2496676.asp
stativision
28.04.2006, 01:37
Bei der geringen Auslastung (zumindest von Sonntag bis Mittwoche Nacht) ist aber von einem kompletten 24/7 Takt wohl kaum auszugehen (wäre das dann übrigens die einzige stadt auf der Welt neben New York?). Lohnen würd sich wahrscheinlich höchstens die Stadtbahn innerhalb des Rings, der halbe Ring (von Gesundbrunnen bis Schöneberg oder so) und die U1 und U2 halbstündig.
Aber wirklich nette Änderung ab 28. Mai. Chapeau, BVG!
Das Tier
28.04.2006, 01:54
Das wäre ja schonmal was, ich fände einen halbstündigen Takt schon super, außerdem kann man ja auch mit verkürzten Zügen fahren. Und so voll wie die Nachtbusse(zumindest die der Hauptlinien) immer sind, denke ich das es sich lohnen würde. Natürlich lohnt es sich nicht auf allen Linien, aber ein ausgedünntes Netz(wie von Dir vorgeschlagen) mit der Stadtbahn, der U1, der U2 und noch der U8 oder der U6(als Nord-Süd-Verbindung) würde schon Sinn machen. Logisch das man die U-Bahnen nicht unbedingt bis zu den regulären Endpunkten fahren lassen sollte. Im übrigen war vor einigen Jahren von Seiten der Verkehrsbetriebe mal ein 24/7 Takt geplant.
Apropos New York: Es ist zwar sehr gut, dass die U-Bahnen 24/7 fahren und auch die teilweise 3-stöckigen Bahnhöfe sind sehr eindrucksvoll, aber vom Komplettpaket kommt NY imo bei weitem nicht ans Berliner Nahverkehrsnetz ran.
stativision
28.04.2006, 08:36
Stimmt, es war mal die Rede von einem durchgehenden Nachtnetz - aber das war damals ja schon utopisch und ich weiß auch jetzt nicht, wie das auf Dauer finanziert werden sollte, das ist ja doch ein verhältnismäßig hoher Aufwand. Und gerade nachts unter der Woche dürfte auch nicht so viel Geld mehr eingenommen werden können, dass das gedeckt werden könnte. In der Hinsicht bin ich ja schon fast gegen diese Maßnahme, weil die BVG doch schon zuviel Miese macht. In New York ist das bestimmt nicht so ;)
(mal davon abgesehen, dass da viel mehr Taxi gefahren wird, weil billiger und omnipräsent - in Berlin würde es mir nie einfallen ein Taxi zu nehmen, wenn es nicht ganz dringend ist)
Naja, erstmal sehen, wie das mit dem neuen Nachtnetz ist. Ich bin schon hochzufrieden mit der neuen Linienführung der Nachtbusse, das war früher immer ein Kreuz, sich das 1. zu merken und dann auch noch 2. müde und angetrunken zu praktizieren, wenn man am Tag eine ganz andere Route gewohnt ist und zusätzlich die Haltestellen in Wallachei suchen muss (als Beispiel nur mal die Station neben dem Nikolaiviertel am Mühlendamm)
"Zeitung: Neuer S-Bahnhof in Berlin-Schöneberg geplant"
"Berlin (dpa/bb) - Noch in diesem Jahr soll nach einem Bericht des Berliner «Tagesspiegel» (Montag) mit dem Bau des neuen S-Bahnhofs Kolonnenstraße in Schöneberg begonnen werden. Bahn und Senat hätten den Vertrag zum Bau der Station unter der Julius-Leber-Brücke bereits unterzeichnet. Die Bahn prüfe noch letzte Details, sagte ein Sprecher. Doch die Arbeiten würden demnächst ausgeschrieben. Die neue Station soll rund sechs Millionen Euro kosten."
DPA-Meldung
Das hört sich doch sehr gut an und geht imo in die richtige Richtung, jetzt fehlt eigentlich nur noch bei S- und U-Bahn ein 24/7 Takt.
Bei der U-Bahn ja nicht, denn dort gibt es ja ab 28.5. einen quasi 24/7 Betrieb.
Unter der Woche fahren neue Nachtbusse parrallel zur U-Bahn (z.B. N7 Spandau-Rudow)
Also zw. Schöneberg und Yorckstr.? Interessant! Zum Glück muss ich da nicht mehr täglich langfahren und dann jeden Morgen und Nachmittag mit dem SEV zw. den Stationen hin- und herpendeln...
@Ben:
http://img346.imageshack.us/img346/3839/berlinspittelmarkt5000no.jpg http://img325.imageshack.us/img325/6316/berlinspittelmarkt2a5006ja.jpg
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