Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neues aus Berlin
Unter diesem link gibts eine ziemlich interessante Fotostrecke zu Berliner Baustellen. Einige Visualisierungen und Bilder dabei, die ich so noch nicht gesehen habe...
http://www.tagesspiegel.de/tso/fototouren/
Neue FU-Bibliothek eingeweiht!
Die Philologische Bibliothek von Lord Norman Foster ist die neue Attraktion der Freien Universität...
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/09/15/berlin/779571.html
Gefällt mir ausserordentlich gut! Ein neues architektonisches Highlight für Berlin
Neuigkeiten vom Hindutempel in der Hasenheide.
In zwei Jahren soll er stehen...
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/09/15/bezirke/779599.html
"Baubeginn für den neuen Campus der FHTW"
15.09.05
"Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und Wissenschaftssenator Thomas Flierl werden heute um 11 Uhr zusammen mit dem Bezirksbürgermeister und dem FHTW-Präsidenten den Bau für den neuen Hochschulcampus der FHTW in Oberschöneweide starten."
"Zum Wintersemester 2006/7 sollen dann die ersten Studierenden und Professorinnen und Professoren einziehen und das Industrieareal in Oberschöneweide mit neuem Leben erfüllen. Im August des Jahres hatte der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses 18,1 Millionen Euro für den Ausbau der Gebäudetrakte an der Wilhelminenhofstraße freigegeben. Hier wird der Fachbereich Gestaltung seinen Lehrbetrieb aufnehmen."
"Nach der positiven Begutachtung des Vorhabens durch den Wissenschaftsrat im Januar 2005 übernimmt der Bund die Hälfte der Ausbaukosten."
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0509/nachricht2054.html
ich fang in diesem Wintersemester an der FHTW an...ob ich das noch miterleben werde, das wir dahin ziehen? :lach:
TheBerliner
15.09.05, 16:13
Hoffentlich wird's da nicht oberschweineöde *höhö*
Vielleicht wird das Viertel ja durch die Studenten etwas aufgefrischt.
@ TheBerliner: da "kalauert" sich einer durchs Leben was?` ;)
Es gibt dann ja auch noch die Schauhallen, die mögl. auch etwas zum aufleben der Gegend beitragen können.
TheBerliner
15.09.05, 16:34
^ Richtig.
Weiß man eigentlich um wieviele Studenten es sich handelt? Im Artikel steht die Hochschule verengt sich von fünf auf zwei Standorte. Bei mehr als 9.000 Studenten sollten bestimmt einige nach Oberschöneweide wechseln.
"Bis 2010 sollen dann weitere 6000 Studenten ans Spreeufer umziehen."
"Der bisherige FHTW-Hauptstandort in Karlshorst bleibt mit rund 4000 Studenten erhalten. Bisher lernen die Fachhochschüler an fünf verschiedenen Berliner Standorten. Von 2010 an soll es nur noch die zentrale Campi in Karlshorst und Oberschöneweide geben."
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news3084054.html
oder auch:
"Studierende im Wintersemester 2004/05 9.588...
"davon am Campus Allee der Kosmonauten 658
davon am Campus Blankenburg 1.854
davon am Campus Marktstraße 751
davon am Campus Treskowallee 5.233
davon am Campus Warschauer Platz 755"
http://www.fhtw-berlin.de/content/informieren/portraet/zahlen___fakten/index.html
;)
wenn ich das richtig verstehe, bleibt die Treskowallee und damit glaub ich auch mein Fachbereich eh an Ort und Stelle...
TheBerliner
15.09.05, 16:44
Schön! Dann kannst du ja dahin ziehen und den Laden richtig aufmischen. ;)
wenn ich das richtig verstehe, bleibt die Treskowallee und damit glaub ich auch mein Fachbereich eh an Ort und Stelle...
dito :cheers:
"Zeltstadt für wichtige Leute"
"Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 entsteht auf dem Maifeld neben dem Olympiastadion eine Zeltstadt für 20 000 bis 25 000 Very Important Persons (VIPs). Zweieinhalb Stunden vor dem Spiel können sich die Besucher hier "wie in einem feinen Restaurant" bewirten lassen, sagte gestern Peter Csanadi, der Sprecher vom Organisator der Zeltstadt ISE-Hospitality. Nach Ende der Spiele steht das VIP-Dorf für weitere zwei Stunden offen. Auf Flachbildschirmen können die Gäste dann die Pressekonferenzen mit den Kommentaren der Trainer und Spieler verfolgen. Die Zelte und Pavillons (siehe Modellbild) werden mit Klimaanlage, Teppichboden und bequemen Stühlen ausgestattet."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/483404.html
habs mal abfotografiert:
http://joking.pytalhost.de//tourV/thumbnails/dscn6943.jpg (http://joking.pytalhost.de//tourV/images/dscn6943.jpg)
Auch hier nochmal:
"Berlin - Der Schienenverkehrskonzern Bombardier Transportation wird seine Welt-Zentrale in die ehemalige Königlich-Preußische Eisenbahndirektion am Schöneberger Ufer 1 verlegen. Bisher waren die rund 350 Mitarbeiter der neuen Zentrale in Berlin und Brandenburg verstreut. "Berlin ist eine kosmopolitische Stadt, die eine gute Lebensqualität für unsere Mitarbeiter aus vielen Nationen bietet", sagte Unternehmenschef André Navarri."
Das Objekt gehört Vivico und liegt direkt Vis-A-Vis des Potsdamer Platzes:
http://www.vivico.de/deutsch/Immobilien/Objekte/koenigliche_direktion/Projektbeschreibung/index.php#
Es ist so lustig:
"Senatsgebäude oft größer als bekannt"
"Berlins Beamte müssen künftig wohl enger zusammenrücken. Das sollte jedoch kein Problem sein. Denn noch verteilen sich die Mitarbeiter in vielen Dienstgebäuden auf einer erheblich größeren Fläche als alle bisher dachten. Laut einer Untersuchung sind die landeseigenen Immobilien um gut 25 Prozent größer als bisher bekannt."
"Die Berliner Immobilien Management GmbH (BIM)...hat erstmals genau nachgemessen. Mitarbeiter einer Fremdfirma zogen wochenlang mit Lasermeßgeräten durch die Amtsstuben und Behördenflure. Ihre Ergebnisse ließen sie direkt in Computerdatenbanken einfließen."
"Zuvor hatte sich offenbar jahrzehntelang niemand die Mühe gemacht zu ermitteln, auf welchen Flächen Berlins öffentlicher Dienst in besten Innenstadtlagen eigentlich zu Werke geht. Ganze Seitenflügel seien nicht erfaßt gewesen, heißt es aus der Finanzverwaltung."
"Die Ergebnisse für die ersten 20 Liegenschaften sind erstaunlich. So ist das Gebäude Friedrichstraße 219, wo das Landeseinwohneramt und die Polizeidirektion 5 residieren, um 86 Prozent größer als bisher gedacht. Statt über 12 560 Quadratmeter, für die auch die Miete berechnet wird, verfügt das Haus über 23 470,6 Quadratmeter Nutzfläche. Die Prüfer entdeckten in Größenordnung Flächen, die keiner Behörde zugeordnet sind."
"Die Stadtentwicklungsverwaltung wähnte sich Am Köllnischen Park 3 auf exakt angegebenen 10 887,8 Quadratmetern, nutzte aber in Wirklichkeit 18 355,49 Quadratmeter. Und auch das turmbekrönte Stadthaus an der Klosterstraße, in dem der Innensenator mit seinen Leuten und das Landesdenkmalamt arbeiten, ist fast 70 Prozent größer als die bisher kalkulierten knapp 24 000 Quadratmeter. Das Gebäude Oranienstraße 106, in dem neben der Sozialverwaltung auch die BIM selber sitzt, ist um die Hälfte größer als angenommen."
"...Denn die BIM kassiert von jedem Amt eine Miete. Dieses Mieter-Vermieter-Prinzip soll dazu beitragen, daß auch Ämter mit der Ressource Raum effizient umgehen. Wer nun mehr Fläche verbraucht, muß dies teuer bezahlen. So steigt der Druck, in andere Gebäude zu ziehen und eventuell nicht mehr benötigte Räume zu vermieten oder Häuser zu verkaufen. Die Mieten für die nun als tatsächlich größer entlarvten Gebäude steigen dementsprechend an: Für die Klosterstraße von bisher 259 000 Euro monatlich auf 434 000 Euro. Die Friedrichstraße 219 kostet nicht mehr nur 147 000 Euro, sondern fast das Doppelte."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/09/17/berlin/780028.html
ist bestimmt interessant:
"Plansammlung der TU Berlin zugänglich"
"Am 22. September 2005 wird die Plansammlung der TU Berlin der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit einer Feier um 16 Uhr im Untergeschoss des Architekturgebäudes am Ernst-Reuter-Platz (Flachbau von Hans Scharoun) werden die neuen Räume, die ausreichend Platz für Archiv, Lesesaal und Arbeitsräume bieten, mit einer Ausstellung eingeweiht. Eine „rote Wand“ bietet etwa 50 laufende Meter Hängefläche für Ausstellungen."
"Die TU Berlin hütet über 80.000 Zeichnungen, Skizzenbücher und Fotografien, die bisher nur ausgesuchten Experten zugänglich waren, darunter Werke von August Stüler, Alfred Messel und Hans Poelzig. Jetzt will die TU diesen Schatz für Studium und Lehre sowie für die Öffentlichkeit heben."
"Jetzt bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft mehr als 600.000 Euro für die Digitalisierung, eine für ein derartiges Projekt außergewöhnlich hohe Summe.
Die unübersehbar große Menge an Zeichnungsblättern und Plänen soll in den nächsten zwei Jahren fotografiert, gescannt, digitalisiert und in einer Internetdatenbank dokumentiert werden. "
http://www.baunetz.de/db/news/?news_id=80857
ist natürlich sensationell...
"Neubritz"
"Ausstellung zu Townhouses in Berlin-Neukölln"
Am 23. September 2005 wird um 17 Uhr die Ausstellung „Townhouse Neubritz†in Berlin-Neukölln eröffnet. Die Schau widmet sich einem Projekt, das eine innerstädtische Wohnbebauung mit Eigenheimqualitäten propagiert: Im Sanierungsgebiet Wederstraße sollen in den Baulücken zwischen sanierten Gründerzeitbauten schmale Stadthäuser gebaut werden."
"Der Entwurf des Berliner Büros Beyer+Schubert sieht eine Reihung von dreigeschossigen Häusern vor. Zur Straßenseite ist eine einheitliche, vielgliedrige Backsteinfassade geplant, zur Gartenseite eine Putzfassade. Die Grundrisse der Häuser lassen sich verschiedenen Wohnformen anpassen, ebenso flexibel stellen sich die privaten Außenräume dar, von Balkon über Terrasse im eigenen Garten, Dachterrasse bis zur Garage sind verschiedene Lösungen machbar."
http://www.baunetz.de/db/news/?news_id=80859
Mehr infos auch unter:
http://www.townhouse-neubritz.de/
oder
http://www.beyer-schubert.de/
Schmittchen
20.09.05, 18:52
Gute und variable Grundrisse, faire Preise und von Außen sieht's auch ganz okay aus. Ein gelungenes Konzept, was man ansonsten leider längst nicht alle Tage sagen kann.
stativision
25.09.05, 15:42
Weiß einer, was genau an der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Fehrbelliner Platz) gemacht wird? Nur ein Fassadenputz oder etwas grundlegenderes?
http://frank.lemm.free.fr/fbp.jpg
@stativision: k.a. vermutlich nur Fassade, alles andere wäre doch zu teuer... ;)
"Baubeginn für neues Vitra Design Museum Berlin"
"Am Freitagabend wurde am Pfefferberg die Grundsteinlegung für das neue Vitra Design Museum Berlin gefeiert. Mit Unterstützung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie soll an der Christinenstraße ein auf den ersten Blick streng rechtwinkliger, dabei aber dynamisch in sich verdrehter Neubau entstehen, welcher den Eingangsbereich des Museums beherbergt. Die eigentlichen Ausstellungsflächen - zwei Etagen von je 600 Quadratmetern - gehören zum historischen Bestand des Pfefferbergs und werden denkmalgerecht saniert.Für Umbau und Errichtung des "White Cube" zeichnen das Berliner Büro Multiplan und der Architekt Dieter Thiel verantwortlich; Thiel hatte bereits die bisherigen Räume des Museums im Umspannwerk Kopenhagener Straße gestaltet. Die Neueröffnung ist für Oktober 2006 mit einer Marcel-Breuer-Retrospektive geplant"
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/feuilleton/486101.html
"150 Geschäfte im neuen "Eastgate"
"Größtes Einkaufs- und Freizeit-Center im Berliner Osten öffnet am Donnerstag"
"Marzahn hat ein neues Wahrzeichen. Es heißt "Eastgate" und ist das siebte Einkaufszentrum der Hamburger ECE-Gruppe in Berlin. 150 Millionen Euro hat ECE an der Ecke Marzahner Promenade und Märkische Allee - direkt am S-Bahnhof Marzahn - investiert. Auffälligste Merkmale: die Dimensionen, die futuristisch anmutende Architektur und die begrünte Fassade."
"Rekordverdächtig ist die Schaufensterfront des "Eastgate". Sie weist eine Länge von 1,6 Kilometern auf. In zwei lichtdurchfluteten Rotunden der Erlebniswelt fließen Wasserspiele."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/09/27/berlin/782149.html
"Bundesbehörden ziehen nach Weißensee"
"Bis Anfang 2006 werden einem Zeitungsbericht etwa 1000 Berliner Mitarbeiter von Bundesbehörden in das Dienstleistungs- und Gewerbezentrum Weißensee umziehen. Sie stammten aus der Finanz- und Bundesvermögensverwaltung, berichtet die «Berliner Zeitung» (Mittwoch). Durch den Umzug in die Gustav-Adolf- Straße sollen Büroräume für Ministerien in der Innenstadt frei werden."
http://morgenpost.berlin1.de/z/newsticker/message.php?channel=beb&keyword=&suche=&nid=390273
"Filetgrundstück in Berlins City-West wird erneut ausgeschrieben"
"Der Liegenschaftsfonds Berlin schreibt das Grundstück Württembergische Straße 41-48 im Stadtteil Wilmersdorf ein zweites Mal aus. Grund dafür ist, dass der Bezirk einem Konzept den Vorzug gibt, das nicht den ursprünglichen Ausschreibungsbedingungen entspricht. Diese hatten für das nahe dem Kurfürstendamm gelegene, derzeit noch von Kleingärtnern genutzte Areal eine Wohnnutzung mit Townhouses vorgesehen, während der vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf favorisierte Interessent zusätzlich eine gewerbliche Nutzung mit Fitness und Sport plant. Holger Lippmann, Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds, äußerte sich gegenüber IZ aktuell "nicht sehr erfreut darüber, wenn Vereinbarungen mit dem Bezirk im Nachhinein revidiert werden". Die neue Ausschreibung soll bis November erfolgen."
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=15470&rubrik=2
ist echt ein super Grundstück. relativ nah am Olivaer Platz...
Ist zwar nicht unwichtig, aber habe keinen eigenen Thread gefunden...
Habe heute zufällig gesehen, dass Leute in der Attreappe ein und aus gegangen sind. War aber eine geschlossene Veranstaltung. Aber wozu gibt's Google...
"Wieder ein Stück Schinkel
Rohbauarbeiten am Musterraum in Bauakademie abgeschlossen"
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/KULTUR/TEXTE/346172.html
"Berliner Bauakademie soll 2007 wieder aufgebaut werden"
http://www.news.de/222/03_zweinullnullsieben_wieder_aufgeb aut_werden.php
Geöffnete Kaserne
Wettbewerb „Museumshöfe“ in Berlin entschieden
Am 28. September 2005 wählte ein Preisgericht unter Vorsitz von Heinz Nagler den Entwurf von Auer + Weber + Architekten (Stuttgart/München) zum Sieger des städtebaulichen Ideenwettbewerbs für die Museumshöfe in Berlin-Mitte. Hier sollen eine Galerie und wissenschaftliche Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz entstehen.
http://www.baunetz.de/db/news/?news_id=80918
Dem Modell nach zu urteilen, würde ja die ganze derzeitige Bebauung auf dem Grundstück verschwinden. Aber stehen nicht zumindest am Kupfergraben auf dieser Höhe auch historische Gebäude:confused:
@Japher:
Habe mal bei Google Earth nachgeschaut: das was auf dem Baunetz Bild zu sehen ist, also das rechts vorne steht, wo der Riesenneubau steht, steht bislang nichts, nur diese alte Kaserne gibt es halt.;)
Google Earth Bilder sind nicht immer die aktuellsten, sieht man besonders an Berlin!
Wo der Neubau hinkäme, steht nur son kleines einetagiges Lagerhäuschen. Kann ruhig weg, aber das, was auf dem Bild ist, können die auch behalten. So, wie es da zu erkennen ist, passt es Mal wieder kein Bisschen hinein.
Habe übrigens gesehen, dass an dem noch unsanierten Teil der Kasernen gearbeitet wird...
http://img379.imageshack.us/img379/33/allesmgliche0081hd.th.jpg (http://img379.imageshack.us/my.php?image=allesmgliche0081hd.jpg )
http://img39.imageshack.us/img39/6642/allesmgliche0097cb.th.jpg (http://img39.imageshack.us/my.php?image=allesmgliche0097cb.jpg )
^ Gar nicht mal so unwichtig das Projekt. Hat seinen eigenen Thread verdient, oder was meint ihr?
die neue scheinschlag hat mal wieder einige lustige artikel zu bieten
link (http://www.scheinschlag.de/archiv/aktuell/dateien/texte/04.html)
Meiner Meinung nach wurde mit dem Artikel übertrieben! Für die Investoren wird es sich früher oder später auszahlen. Der Artikel würde besser zu Düsseldorf passen!
Google Earth Bilder sind nicht immer die aktuellsten, sieht man besonders an Berlin!
naja, war ja auch mehr als beobachtung der Gesamtsituation (Bebaut oder unbebaut) gedacht und nicht als Baussituationsklärung.
stativision
05.10.05, 21:12
Ist zwar nicht unwichtig, aber habe keinen eigenen Thread gefunden...
Habe heute zufällig gesehen, dass Leute in der Attreappe ein und aus gegangen sind. War aber eine geschlossene Veranstaltung. Aber wozu gibt's Google...
"Wieder ein Stück Schinkel
Rohbauarbeiten am Musterraum in Bauakademie abgeschlossen"
Vielleicht kann man das und weitere Meldungen hierzu in folgenden Thread verschieben:
http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=984
(Und diesen evtl. ins Berlin-Subforum verschieben?)
"Für Einkaufscenter wird der Markt immer kleiner"
"Weitere Eröffnungen in den nächsten zwei Jahren. Handelsverband gegen neue Zentren am Stadtrand"
". Bis zum Herbst 2006 sollen auch das Projekt „Alexa“ am Alexanderplatz von Sonae Sierra und Foncière Euris (Portugal, Frankreich) fertig sein, die Schlossgalerie Steglitz der Firma HFS will schon im Frühjahr eröffnen, der Umbau des Forum Steglitz ist voraussichtlich im Juni beendet. Alle neuen und umgebauten Shopping-Center wollen sich mit unverwechselbarer Architektur und außergewöhnlichem Design vorstellen..."
"Wie viele Einkaufszentren kann die Stadt noch verkraften, fragt sich derweil Klaus Fischer vom Einzelhandelsverband. Der Verband beobachtet die Entwicklung zunehmend kritisch."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/06.10.2005/2098391.asp#art
EDIT: Bitte hierhin verschieben: http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1413&page=6&highlight=ringcenter
(shop till u drop Thread) danke
Bin jetzt Student der FU und war neulich in der neuen philologischen Bibliothek.
Sehr beeindruckend! Vor allem - auch wenn es nur ein Detail ist - gefallen hat mir das im Boden eingelassene riesige FU-Logo im Eingangsbereich. Auf geniale Weise protzig, zumal ich das Logo ohnehin sehr schick finde! :)
Hatte nur - wie immer - keine Kamera dabei... :-(
Bilder und so:
http://www.fu-berlin.de/philbib/
HP der FU
stativision
06.10.05, 22:53
Sind denn die akustischen Verhältnisse in der neuen Bib so schlimm, wie vielfach behauptet? Es gab ja Stimmen, die sagten, dass richtige Stillarbeit nicht mehr möglich wäre...
"Neuer Investor für Alten Schlachthof in Berlin"
"Für die ehemalige Darmschleimerei auf dem Areal des Alten Schlachthofs in Berlin gibt es einen neuen Investor. Die Loss Hus Grundstücksgesellschaft mbH, Halberstadt, hat das denkmalgeschützte Gebäude vom Liquidator der früheren, zur Hamburger Weisener-Unternehmensgruppe gehörenden Besitzgesellschaft erworben und will es unter dem neuen Namen Steinlein-Lofts vermarkten. Laut Geschäftsführer Andreas Lochmann sollen in drei Bauabschnitten insgesamt 7.400 qm Wohnfläche entstehen. Gewerbeflächen sind anders als im Konzept des früheren Investors nicht mehr vorgesehen. Die Kaufpreise sollen zwischen 1.800 und 2.000 EUR/qm liegen. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 13,5 Mio. EUR."
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=15569&rubrik=
EDIT:
"Unten wohnen, oben baden"
"Architekten entwerfen ungewöhnliche Häuser für Berlins Wasserseite"
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/490297.html
"Kandelaber nach historischem Vorbild an Brandenburger Tor und Neuer Wache"
http://www.welt.de/data/2005/10/11/787413.html (Kandelaber nach historischem Vorbild an Brandenburger Tor und Neuer Wache )
Die schlechten akustischen Verhältnisse rührten natürlich vor allem daher, dass die Bib von Architekturinteressierten überlaufen war, die mit einem ständigen Raunen durch die Bib wandelten. Das hat sich inzwischen deutlich gelegt.
Aber es gibt ja in jeder Bib großen Publikumsverkehr, wie mir heute wieder negativ in den Rechtswissenschaften aufgefallen ist, als ich den Fehler begang, mich an den Gang zu setzen... :-/
Einige Information über Floating Homes Rummelsburger Bucht findest du unter:
http://www.wasserstadt.de/rummelsburg/pro_hausboot.html
Weitere Infos über Ansicht, Grundiss usw. unter
http://www.floatinghouse.de/ oder direkt bei nordicon http://www.nordicon-living.de/
Am Spandauer See wurden die Floating Homes nicht realisiert.Mal sehn ob es in der Rummelsburger Bucht klappt.
"Frische Brise am Gesundbrunnen"
"Die „Gartenstadt Atlantic“ aus den zwanziger Jahren ist wieder vorzeigbar: Alle 50 Häuser sind jetzt modernisiert"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.10.2005/2119253.asp#art
MITTE
Hochtief baut ungarisches Kulturinstitut
ua.
Die Republik Ungarn baut in der Dorotheenstraße 12-14 ein neues Kulturinstitut. Außer dem Institut mit Veranstaltungsräumen und Kinosaal entstehen auch zwei sechsgeschossige Wohnhäuser mit Gästeappartements und Dienstwohnungen. Die Fassaden der Häuser sollen kleinteilig gegliedert sein. Das Kulturinstitut wird vom Unternehmen Hochtief gebaut, dass auch die Bewirtschaftung für die kommenden zehn Jahre übernimmt. Baubeginn soll im März 2006 sein. Im Frühjahr 2007 wird dann das so genannte Collegium Hungaricum von der Karl-Liebknecht-Straße in das neue Haus ziehen. Ungarn investiert rund 3,4 Millionen Euro.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/493259.html
Der Pappelplatz an der Invalidenstraße wird nach historischem Vorbild neu gestaltet...
....werden der Geldzählerbrunnen saniert, die Wege in Stand gesetzt und die Pflanzflächen neu hergerichtet...
...Insgesamt stehen 168 000 Euro aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zur Verfügung...
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/493257.html
Böll-Stiftung baut sich ein neues Haus
Umzug erfolgt aber nicht vor 2008
... Sie wird nicht weit vom Deutschen Theater entfernt an der Albrechtstraße 1/Ecke Schumann- straße einen Neubau bauen...
...Büros für die 180 Mitarbeiter...
...Fläche von rund 4 000 Quadratmetern...
...bereits europaweit einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben...
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/492947.html
im prenzlberg wird eine weitere lücke geschlossen
in wenigen tagen ist baubeginn für ... na was wohl, ein hotel :lach:
um die ecke in der metzer straße werden eigentumswohnungen gebaut
was ich nicht verstehe, ursprünglich wollte der projektentwickler bei den eigentumswohnungen balkone anbringen, wurde vom bezirksamt aber nicht erlaubt weswegen sie nun loggien anbauen :???:
hier der link
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/20/bezirke/786785.html
falls jemand bilder findet, bitte posten !
"Hochtief baut ungarisches Kulturinstitut"
"Hochtief hat den Auftrag für die Planung und den Bau des neuen ungarischen Kulturinstituts an der Dorotheenstraße 12-14 in Mitte erhalten. Der Baukonzern soll das Gebäude auch für die nächsten zehn Jahre bewirtschaften. Auftraggeber ist die Republik Ungarn. Das Investitionsvolumen für den Neubau des sogenannten Collegium Hungaricum liegt bei etwa 3,4 Millionen Euro. Die Bauarbeiten beginnen im März 2006. Bereits im Frühjahr 2007 kann das Kulturinstitut von der Karl-Liebknecht-Straße in die neuen Räume umziehen."
"Das neue Gebäude entsteht nach Entwürfen der Architekten Schweger Partner auf einem 1800 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nachtbarschaft der Humboldt-Universität. "
http://morgenpost.berlin1.de/ausgabe/2005/10/19/berlin/786589.html
weitere Infos werd ich später suchen. Vorlesung fängt gleich an...;)
EDIT:
Von der Architekten HP:
"Collegium Hungaricum, Berlin"
"Wettbewerb 2004"
"Der Neubau des Ungarischen Kulturinstituts in unmittelbarer Nachbarschaft der Humboldt-Universität, der Singakademie und der Museumsinsel reagiert mit unterschiedlichen Mitteln auf die klassizistisch geprägte Umgebung. "
"Er gliedert sich in drei Baukörper, die aus einem gemeinsamen Sockel erwachsen. An Bauhof- und Dorotheenstraße führen jeweils siebengeschossige Wohnhäuser mit Gästeappartements und Dienstwohnungen mit kleinteiliger Fassadengliederung die Blockrandbebauung fort. "
"Das Collegium selbst mit seinen Veranstaltungsräumen steht an herausgehobener Stelle in der auch schon von Lenné definierten Blickachse von den Linden aus und antwortet auf den Maßstab der benachbarten Kulturbauten mit großformatigen Öffnungen und Glasflächen. Von weitem schon sind die Veranstaltungen im Festsaal zu sehen und laden zum Eintreten ein."
http://www.asp-architekten.de/generic/index_html?cpath=/DE/Wettbewerbe
Bild:
http://www.asp-architekten.de/DE/Wettbewerbe/seit2000/Collegium%20Hungaricum/sbimage
"Laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Mittwochausgabe) hat die Heinrich-Böll-Stiftung vom Bund ein Grundstück gekauft und will dort einen Neubau errichten. Der Standort liege in Berlin-Mitte nicht weit vom Deutschen Theater entfernt an der Albrechtstraße 1/Ecke Schumannstraße, hieß es."
"Für den Neubau mit einer Fläche von rund 4000 Quadratmetern hat die Stiftung bereits europaweit einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Im Frühjahr 2008 will die Heinrich-Böll-Stiftung von den Hackeschen Höfen in ihr neues Haus umziehen."
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news3271185.html
Es sollen Büros für 180 MA, sowie ein Konferenz- und Tagungszentrum entstehen.
DIe Stiftung hat das Grundstück, das bisher als Parkplatz genutzt wird, vom Bund bereits erworben.
EDIT:
"Wie Fücks sagt, wolle man kein Nullachtfünfzehn-Gebäude, sondern erwarte eine originelle Handschrift. Zugleich werde Wert auf überdurchschnittliche Energieeinsparungen gelegt. Im Januar kommenden Jahres soll der Sieger des Wettbewerbs feststehen."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/492947.html
hat auf dem ersten blick ähnlichkeit mit dem chipperfieldentwurf für die museumsinsel
so oder so ähnlich wird es aussehen
http://www.leonwohlhagewernik.de/cms/et_dynamic/page_files/105_project_pic1.jpg?1056471751
http://www.leonwohlhagewernik.de/cms/et_dynamic/page_files/105_project_pic2.jpg?1056471752
thread verschoben?
in bezug zu chipperfield meine ich die planung des bastianhauses
immer mehr menschen zieht es vom lande aus nach berlin, vor allem familien möchte in berlins stadtmitte wohnen.
der senat sucht dazu geeignete grundstücke für stadthaussiedlungen
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/22/berlin/787239.html
mir würde da spontan das gebiet nördlich vom lehrter bahnhof einfallen
zu #366. sehr schöne Bilder von Fosters FU Bibliothek finden sich in der Datenbank von artur architekturbilder (http://www.arturphoto.com/) . Suche nach Foster.
kommentarlos ... einfach mal durchlesen
http://www.scheinschlagonline.de/archiv/aktuell/dateien/texte/18.html
Kein Geld fürs Stadtbad Oderberger Straße
Senat lehnt Förderung ab
tom., str.
PRENZLAUER BERG. Die Sanierung des Stadtbades Oderberger Straße wird nicht vom Senat gefördert. "Das ist nicht möglich", sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern nach der Entscheidung. Die Genossenschaft habe nicht fristgerecht ein Finanzierungskonzept vorlegen können. Daher werde es für die Sanierung des Bades nicht, wie kurz vor den Bundestagswahlen in Aussicht gestellt, 5,1 Millionen Euro Fördermittel geben.
Die Entscheidung habe jetzt fallen müssen, sagte Junge-Reyer, weil die Förderung, die zum Teil von der Europäischen Union stammt, noch 2005 zugesagt werden musste. Mit dem Geld werde nun die Sanierung zweier Kitas in Friedrichshain und Prenzlauer Berg sowie eines Sportplatzes in Lichtenberg finanziert.
Lange hatte der Senat über eine Mitfinanzierung debattiert. Die über tausend Genossenschaftsmitglieder hatten schon aufgegeben, als vor der Bundestagswahl doch noch die Zusage kam. Sogar Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) engagierte sich. Doch bis 31. Oktober einen Finanzplan aufzustellen, erschien den Genossen damals viel zu kurzfristig. Sie hatten gehofft, der Senat würde die Frist verlängern. "Wir waren mit den Banken in guten Gesprächen. In acht Wochen hätten wir die 17,5 Millionen Euro zusammengehabt", sagt Thomas Bremen vom Vorstand. Die Genossen werden jetzt die Auflösung ihrer Genossenschaft beschließen, das Stadtbad soll dann an den Ex-Eigentümer, das Land, zurückgegeben werden. Diesen Automatismus sieht die Senatorin allerdings nicht. Die Genossenschaft hatte das marode Stadtbad 2001 vom Land gekauft. Bis 2007 sollte es saniert sein. (tom., str.)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/496967.html
Fand das Bild irgendwie beeindruckend
http://img462.imageshack.us/my.php?image=pano3xn.jpg
Aufnahme von heute morgen
kommentarlos ... einfach mal durchlesen
[URL="http://www.scheinschlagonline.de/archiv/aktuell/dateien/t:) 8.html[/URL]
Dieser Artikel ist eine absolute Frechheit. Selten soviel Mist gelesen.
Der Weg der kritischen Rekonstruktion war absolut richtig. Und meiner Meinung nach hätte man noch mehr rekonstruieren müssen, als nur die Kommandantur. Man ist zuviele Kompromisse eingegangen und hat der modernen Architektur zuviel Raum gelassen. Und nur deshalb entstand ein "banales Zwitterwesen".
Berlin Mitte wurde durch den 2.Weltkrieg und die Kommunisten fast völlig ausradiert. Und dieser Umstand sollte nicht bis in alle Ewigkeit "betoniert" werden.
Die moderne Architektur ist gescheitert. Menschen sehnen sich nach schönen Fassaden und stilvoller bzw. guter Architektur. aber das kann moderne Architektur nicht leisten(vl. noch nicht). Stattdessen hat man eine einmalige Chance vertan, einen völlig neuen Architekturstil zu entwickeln, der dies alles in sich vereint. Städte, mit ihren Strassen und Plätzen, unterliegen dem Gestaltungswillen ihrer Bürger und nicht den Wünschen einiger Intellektueller, Politiker oder selbstsüchtiger Architekten.
Deshalb plädiere ich für vermehrte Rekonstruktionen in unseren Stadtzentren und verloren gegangenen Altstädten. Rekonstruktionen geben uns eine Vorstellung davon, wer wir sind und woher wir kommen. Sie wecken in uns Heimatgefühle, geben uns Halt, durch Identität und Kontinuität. All das ist uns durch unsere modern aufgebauten Städten verloren gegangen.
´Du spricht mir aus dem Herzen Febbie.
Wenn ich mir die Entwürfe für den Schlossplatz anschaue, dann ist die Moderne in der Architektur für mich gescheitert.
Die Berliner Zeitung beschäftigt sich in der heutigen Ausgabe mit dem Wettbewerb zu den Museumshöfen
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/feuilleton/498664.html
Demnach wird ein Galerieneubau frühestens 2012 möglich sein.
ein Bild ist auch dabei
http://www.deutsches-architektur-forum.de/Galerie/data/502/museumsh_fe.jpg
Auch in der MoPo ist hierzu ein Artikel drin.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/11/08/bezirke/790874.html
stativision
08.11.05, 11:28
Die moderne Architektur ist gescheitert. Menschen sehnen sich nach schönen Fassaden und stilvoller bzw. guter Architektur. aber das kann moderne Architektur nicht leisten(vl. noch nicht).
Oho, so generell? Ist ja interessant - nur, wie kommst Du darauf?
Ich weiß ja nicht, was Du alles als moderne Architektur bezeichnest, aber ich kann da genug "schöne Fassaden" und stilvolle und gute Architektur entdecken. Vielleicht kannst du auch Deine Idee eines neuen völlig neuen, alles vereinenden Architekturstils erklären, das wäre mal interessant. Merke: Längst nicht alles Vergangene und Alte, auch in der Architektur, ist gut. Vieles war einfach nur furchtbar (man denke nur an die Betonung der Fassaden unter Vernachlässigung der Wohnräume, die Repräsentationssucht der Herrscher und die kargen Behausungen der Bevölkerung - da sind ja Plattenbauten die reinste Wonne ;))
von welcher Zeit sprichst du denn jetzt ? also ich bin ja jetz wirklich kein experte aber so ab 1880 müsste das wohnen in der stadt doch recht ordentlich gewesen sein. abgesehn von den leuten die in kellerräumen, dachgeschossen oder betrieblich genutzten hinterhöfen gewohnt haben. ansonsten hat das wohnen für den bürger während der gründerjahre doch ein nie da gewesenes maß an komfort und stil gebracht, man denke nur an die vielen normalen wohnhäuser in denen es eine concierge gab. wo gibt es heute so was denn noch ausser bei absoluten luxus wohnungen ? und wenn ich mir anschau wie viele tausende berliner wohnhäuser auch in den innenräumen noch reiche stuckverzierungen oder schöne deckenmalereien haben kann ich mir einfach nicht vorstellen das das der reichen bevölkerungsschicht vorenthalten war
Odie Repräsentationssucht der Herrscher und die kargen Behausungen der Bevölkerung - da sind ja Plattenbauten die reinste Wonne ;))
Das hat ja wohl rein gar nichts mit Ästhetik zu tun
stativision
08.11.05, 14:22
Klar, im späten 19. Jh. fing's so langsam an. Aber auch da gab es noch genügend dunkle Berliner Hinterzimmer mit schlechtem Schnitt und vor allem in den Mietskasernengegenden war es einfach schlechte Wohnarchitektur ohne ausreichende Belüftung, wenig Licht und schlechter Bauqualität.
In Charlottenburg zum Beispiel sah das Ganze natürlich anders aus und man muss auch scharf trennen zwischen Vorder- und Hinterhaus, von denen sich ersteres oft nur die Betuchteren leisten konnten.
Aber selbst die repräsentativen Fassaden mit ihren Stuckelementen ergingen sich in billigeren Gegenden oft nur in Einheitsbrei und Langeweile (klar, das war in den 50er bis 70er Jahren noch schlimmer).
Heute verziert man auch nicht mehr soviel, weil es relativ teuer wäre und ich für meinen Teil habe lieber ein Stück Wohnqualität mehr, als rekonstruierte Gründerzeit- oder Barockfassaden.
Aber selbst davon abgesehen: Als ich eine Woche in Wien oder auch Gent und Brügge war und mir die ganze Zeit die renaissance- barocken und historistischen Gebäude angeschaut habe, war das zwar schön. Aber ich war auch heilfroh, als sich meine Augen in den modernen Bauvierteln Berlins wieder davon erholen konnten. Ich kann den Stilwechsel zur neuen Sachlichkeit schon ganz gut nachvollziehen und halte die Vielfalt der modernen Architektur (naturgemäß ist nicht alles gelungen) für eine Bereicherung einer jeden Stadt.
@MartyMuc: Du hast etwas komisch zitiert, deswegen weiß ich nicht so genau, was Du meinst (wahrscheinlich die bessere Wohnqualität in Plattenbauten). Das hat nichts mit der Ästhetik des vorbeilaufenden zu tun, das stimmt natürlich.
also wenn man sich mal das Berlin von 1900 - 1940 anschaut, dann gab es natürlich Stadtviertel mit prächtigen Jugendstilhäuser und mit anderen wunderschönen Häusern aus anderen Epochen.
Berlin war damals um die Jahrhundertwende die am dichten besiedelste Stadt der Welt. Wohnraum war knapp. So wurden vielerorts auch die allseits bekannten Mietskasernen gebaut die vor allem im Ostteil aber auch tlw. im Westeil der Stadt eine beträchtliche Fläche einnahmen.
Diese Mietskasernen hatten zumeist eine Fassade so grau, wie viele Altbauten heute noch aussehen. Um diese Gebäude kümmerten sich die Vermieter meistens nicht. Es schimmelte in allen Ecken und die Farbe platze ab. Eine Flucht vor der Feuchtigkeit die sich überall im Mauerwerk breitmachte war nicht möglich.
Jede Zeit hat seine Stärken und seine Schwächen. Und wie die Gebäude aus den Siebziger Jahren in 50 Jahre wirken, kein Mensch weiß es. Heute sind sie noch hässlich aber morgen werden sie vielleicht woanders kopiert weil man sie schön findet. Was heute noch in ist, ist morgen wieder out.
Aber davon mal abgesehen gefällt mir persönlich der Jugendstil auch sehr gut.
Also, ich vergleiche Mal jetzt die 5 Plattenbauwohnungen (davon eine im Nicolai-Viertel) in denen ich drin war mit den im Hinterhof gelegenen 2-Zimmer-Gründerzeitwohnungen, die ich vermietet habe. Bis auf die Bäder (die aber auch in den Vorderhäusern nicht grad das Wahre waren, lag eben an der Zeit), konnte ich von der Qualität an sich keine großen Unterschiede Feststellen (OK, im Nico war die Wohnung natürlich um einiges größer). In Dunkelheit bzw. Helligkeit haben sie sich alle nicht groß unterschieden (hängt ja in beiden Fällen von der Tageszeit, der Ausrichtung und der Etage ab), aber in den Platten (wie in vielen Neubauten) habe ich immer das Gefühl, ich könnte mir den Kopf an der Lampe stoßen. Die Hinterhofwohnungen hatten, obwohl sie für das Proletariat waren, hohe teilw. mit Stuck versehene Decken, die den Raum größer machen und nicht die Atmosphäre eines Schuhkartons vermitteln.
Und dass die Qualität der Häuser nicht die beste war, hat nichts mit der Fassadengestaltung zu tun, sondern mit der Sparsamkeit der Eigentümer, also absolut kein Argument gegen schlichte Erker, Säulen u.ä., wie bei den 2 der "3 Leipziger". Eigentümer in anderen Städten haben sich bestimmt nicht besser um ihre Häuser gekümmert, und dennoch stehen sie noch und sind bestimmt gefragter, als all diese unspektakulären (nicht prinzipiell alle) Neubauten...Und was hat das alles mit einer grauen Fassade zu tun? Die wäre in den 100 Jahren bestimmt Mal gestrichen worden, wie es ja z.Zt. überall der Fall ist.
Es gibt eben üppige Monotonie, wenn man von Fassadenschmuck geradezu erschlage wird, und einfache Monotonie, wenn man beim Betrachten der Häuser beinah einschläft, weil sie alle die gleiche Glas- oder Sandsteinplattenfasse haben...Die erste ist mir dann doch lieber.
stativision
09.11.05, 09:21
@b-a-t-o: In welchen Vierteln Berlins war denn der Jugendstil so verbreitet? Ich dachte bisher immer, der hätte es nicht wirklich (nur in einigen wenigen Beispielen) nach Berlin geschafft... Jugendstil gefällt mir, wenn gut gemacht, auch am Besten von allen Wohnhäuserarchitekturen.
@ben: Will keine Wohnqualitätsdiskussion vom Zaun brechen, daher nur kurz: Viele Altbauwohnungen sind natürlich mittlerweile ansprechender gestaltet (durch Durchbrüche und Neueinbauten von Badezimmern, etc.), aber die hohen Decken sind immens schwer zu beheizen, die Kälte kriecht an allen Ecken (Türen und Fenster) hinein und in allen drei Altbauten, in denen ich bis jetzt gewohnt habe, gab es mindestens ein recht dunkles Zimmer und die Küchen sind immer recht klein. Und das waren schon "neuere" Altbauten von kurz nach der JH-Wende. Und es geht eben doch auch um Sparsamkeit, wenn auf Schmuck verzichtet wird, was ich auch gut verstehen kann.
Ich finde Fassaden von Plattenbauten (würde ich auch nicht unbedingt als gutes Beispiel für moderne Architektur bezeichnen) übrigens niemals besser als monotone Gründerzeitfassaden - aber gute Beispiele von moderner Architektur sind imo alter Architektur in vielen Facetten überlegen. So zum Beispiel die, wenn wir schonmal bei Wohnhäusern sind, Sachen von H & I Baller in Berlin.
mal was anderes: weiss jemand was mit der Monbijou Fussgängerbrücke passiert ist ? die is nämlich weg.
Die Berliner Zeitung beschäftigt sich in der heutigen Ausgabe
Hab ein paar Bilder von den jetzigen Gebäuden, wobei man einschränken muss, das in der Zwischenzeit da zum S-Bahnviadukt hinlaufende Gebäude schon komplett weg ist.:
http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7469.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7469.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7472.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7472.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7471.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7471.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7473.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7473.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7474.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7474.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7475.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7475.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7476.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7476.jpg)http://joking.pytalhost.de/Tour55/thumbnails/dscn7477.jpg (http://joking.pytalhost.de/Tour55/images/dscn7477.jpg)
Ich bin quasi die Geschwister Scholl str. zur Spree hingelaufen.
@Snitch:
Das steht hier sicher irgendwo. Aber die wurde abgerissen und wird nach alten Plänen wieder aufgebaut.
Hab ein paar Bilder von den jetzigen Gebäuden, wobei man einschränken muss, das in der Zwischenzeit da zum S-Bahnviadukt hinlaufende Gebäude schon komplett weg ist.:
Was war das noch mal für eine Gebäude? War das ein Altbau? Warum musste der abgerissen werden?
@b-a-t-o:
"Mit dem Abriß der nicht unter Denkmalschutz stehenden Kasernengebäude aus den 50er Jahren wurde bereits begonnen."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/11/08/bezirke/790874.html
Oho, so generell? Ist ja interessant - nur, wie kommst Du darauf?
Ich weiß ja nicht, was Du alles als moderne Architektur bezeichnest, aber ich kann da genug "schöne Fassaden" und stilvolle und gute Architektur entdecken. Vielleicht kannst du auch Deine Idee eines neuen völlig neuen, alles vereinenden Architekturstils erklären, das wäre mal interessant. Merke: Längst nicht alles Vergangene und Alte, auch in der Architektur, ist gut. Vieles war einfach nur furchtbar (man denke nur an die Betonung der Fassaden unter Vernachlässigung der Wohnräume, die Repräsentationssucht der Herrscher und die kargen Behausungen der Bevölkerung - da sind ja Plattenbauten die reinste Wonne ;))
achja? dann nenn mir doch mal konkrete Beispiele für stilvoll und gut gestalltete moderne Fassaden.
swissotel oder hotel concorde z.b., jetzt rein in berlin
swissotel oder hotel concorde z.b., jetzt rein in berlin
Ja aber irgendwie würd ich das nicht unter dem Stil Moderne Einordnen
okay, anderes beispiel, wenns denn mal gebaut wird: am zirkus 1
stativision
09.11.05, 16:02
achja? dann nenn mir doch mal konkrete Beispiele für stilvoll und gut gestalltete moderne Fassaden.
Kein Problem, immer gerne wieder, in diesem Thread beschränke ich mich auf Berlin, kann aber gerne weiter ausdehnen:
An erster Stelle was Fassade angeht steht natürlich das Bundespräsidialamt, vielleicht eine der schönsten Fassaden überhaupt. So schwarz schimmernd und glänzend... Hachja.
Die Südfassade der BZ-Bank. Hinreißend wellig. Die britische Botschaft. Sicherlich streitbar, aber ich finde diesen Aufbruch und die darin enthaltene Pop-Art-Architektur toll. Das Familiengericht in Kreuzberg: Eine derart hochwertige Sandstein-Fassade mit diesem geometrischen Spiel aus Quadraten berührt mein Herz.
Die zartblaue Außenhaut der nordischen Botschaften, die konvex gebogene Glasfassade des Bürohauses am Halensee, das Trias-Bürohaus und natürlich das farben- und formenfrohe Photonikzentrum II in Adlershof...
Darüber kann man streiten
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pix/baubilanz/regierungsgebaeude/bundespraesidialamt.jpg
Und noch ein Artikel über das Stadtbild Berlins:
http://www.stadtbild-berlin.de/Europa/europa6.htm
Ich hab gleich mal auf die Seite in der es um Moderne geht vorgeblättert. Der gesamt Artikel ist aber auch äusserst lesenswert
http://www.stadtbild-berlin.de/Europa/europa1.htm
mal was anderes: weiss jemand was mit der Monbijou Fussgängerbrücke passiert ist ? die is nämlich weg.
Dieses Provisorium wurde abgerissen und die alte Brücke rekonstruiert. Irgendwo muss es hier auch den Zeitungsartikel dazu geben. Musst du Mal suchen...;)
So zum Beispiel die, wenn wir schonmal bei Wohnhäusern sind, Sachen von H & I Baller in Berlin.
Ähhm...Das wären doch gleich...?
Naja, das Bundespräsidialamt hat in seiner Bescheidenheit schon was edles und ist weiß Gott nicht hässlich. Aber es zeugt - bis auf die Form vielleicht - nicht grad von Kreativität und handwerklichem Könnnen, was ja Architektur, wie auch alle anderen Künste irgendwie ausstrahlen sollten...Dasselbe gilt für die beiden schwarzen Häuser aus der Friedrichstr., die in nitsches Link gezeigt sind, vom Mehring-/Belle-Alliance-Platz ganz zu schweigen...
stativision
09.11.05, 16:34
@nitsche: Natürlich könnte man über alles streiten (auch über das Bundespräsidialamt, wer aber Geschmack beweist, wird das kaum tun ;) )
Diese polemische und weitgehend hoffnungslos nostalgische Stadtbild-Berlin-Seite kenne ich, die Argumente und hohlen Phrasen, mit denen dort teilweise die moderne Architektur abgekanzelt werden, sind leider ziemlich daneben und vieles stimmt auch so nicht (zum Beispiel Adlon als einziger Antagonist gegen die Moderne). Natürlich haben sie mit einigem auch Recht, hinterfragen aber nie, warum das so gemacht wurde und wie es dazu kam.
Ich könnte jetzt richtig ausholen, aber ich denke so eine Diskussion macht jetzt wenig Sinn
stativision
09.11.05, 17:47
eben. ich wollte ja im grunde auch nur die oben und auf der von dir präsentierten seite praktizierte schwarz-weiß-malerei relativieren.
stativision
09.11.05, 17:52
Ähhm...Das wären doch gleich...?
Naja, das Bundespräsidialamt hat in seiner Bescheidenheit schon was edles und ist weiß Gott nicht hässlich. Aber es zeugt - bis auf die Form vielleicht - nicht grad von Kreativität und handwerklichem Könnnen, was ja Architektur, wie auch alle anderen Künste irgendwie ausstrahlen sollten...Dasselbe gilt für die beiden schwarzen Häuser aus der Friedrichstr., die in nitsches Link gezeigt sind, vom Mehring-/Belle-Alliance-Platz ganz zu schweigen...
Baller Hinrich und Inken, kann man auch ganz gut über google suchen. Ziemlich typischer Stil mit blauen Geländern/Brüstungen und spitz zulaufenden Balkonen, man fährt immer hinterm Bahnhof charlottenburg stadtauswärts an einem vorbei (in fahrtrichtung rechts).
zum bundespräsidialamt: Sehr hohes handwerkliches Können! Am besten einfach mal vorbeischauen. Das ist alles sehr passgenau und extrem edles Material. Kreativ finde ich es eigentlich auch, mir fällt zumindest auf Anhieb keine vergleichbare schwarze Perle ein - und wo wir gerade bei Kreativität sind: Das war gerade in der Architektur der letzten vergangenen Jahrhunderte Mangelware. Ein Blick in die Bibel, ein paar mythologische Schriften und auf griechische Skulpturen und das war's ;) Oder, noch schlimmer, ein Blick in den Stuckkatalog. (Ausnahmen gab es natürlich, genau wie heutzutage, immer)
apropos mit der S-Bahn vorbeifahren:
Wenn man mit der S-Bahn zwischen Charlottenburg und Savignyplatz richtung Savigny fährt, dann kommt doch irgendwann auf der rechten Seite so ein roter Klinkerbau mit Büros.
Davor allerdings ist so eine 2 Geschossige Bebauung die momentan saniert wird, zudem fehlte ein Teil der Gebäude, da wird momentan eine Baugrube ausgehoben, bzw. schon Fundament gegossen.
Weiß jemand was das ist???
Müsste so Niebuhrstr. sein, kurz bevor sie auf die Leibnizstr. trifft...
Ach die...Ja, die sind ganz lustig. Erkennt man auf Anhieb, ist aber nicht grd das, was ich mit "moderner Architektur" assoziiere, auch wenn sie aus den letzten 2 Jahrzehnten stammt.
Naja, wie gesagt, die Form ist schon nicht grad alltäglich, aber das Material dürfte nicht allzu selten sein (s. z.B. nitsches 2ter Link). Passgenau sollte es sein, sonst wär's ja Pfusch. Kann man aber auch maschinell erreichen. Aber gerade die ganzen myth. Motive u.ä. waren ja das kreative. Bei jedem Haus oder Denkmal stellten sie zwar dasselbe dar, sahen aber dennoch immer anders aus und waren schwerer herzustellen, als eine Glasplatte ist eine Glasplatte ist eine Glasplatte, auch wenn diese maßgetreu angefertigt wurden.
stativision
10.11.05, 10:03
@Ben: Natürlich ist das Material nicht soo selten, aber alles andere als alltäglich. Und in der Friedrichstraße (übrigens auch imo ein schlechtes Beispiel moderner Architektur, bis auf Lafayette) ist das auch nicht gut angewandt worden, da so ein zu krasser Schluchteneindruck entsteht und das Material gar nicht so gut zur Geltung kommt. Zwischen Pfusch und handwerklicher Perfketion gibt es übrigens noch eine weite Spanne...
Das mit den verschiedenen Skulpturen gilt natürlich nur bis diese am Fließband hergestellt wurden, das wurde nämlich nachher nicht selten gemacht (Pfusch gab es davon abgesehen natürlich auch über alle Maßen). Und ich glaube, maßgefertigte Glasplatten waren damals auch nicht gerade viel einfacher herzustellen. Man muß auch immer die technischen Möglichkeiten der Zeit berücksichtigen.
Zwischen Pfusch und handwerklicher Perfketion gibt es übrigens noch eine weite Spanne...
Wer hat das bezweifelt? Ich habe nur eine genaue Passform vorausgesetzt, egal bei welchem Material. Und dass damals auch gepfuscht wurde, ist mir auch klar (z.B. Schlüters Münzturm beim Stadtschloss). Das Material ist schön, das bezweifel ich ja auch nicht. Aber es ist eben nur eine glatte Platte neben der anderen. Man hätte z.B. irgendwelche Dinge eingravieren können oder so...
Es geht doch wieder darum Stadträume mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Und dabei nehmen nun mal Fassaden eine wichtige Rolle ein. Nicht um sonst waren italienische Städte über Jahrhunderte Beispiel gebend. Die Mehrheit hält sich lieber in den Strassenfluchten von Florenz auf, als in denen des Potsdamer Platzes.
Ehrlich gesagt dus cheinst einen sehr seltsamen Geschmack zu haben.:Nieder:
stativision
10.11.05, 22:12
Es geht doch wieder darum Stadträume mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Und dabei nehmen nun mal Fassaden eine wichtige Rolle ein.
Das schafft man aber weder mit dem gesichtslosen Hochziehen von untergegangenen Bauten, noch mit dem wahrscheinlich noch schlimmeren Hochziehen von tristen Reihenhäusern. Stadtplanung ist eben doch viel mehr als nur Fassade (von denen du ja immer redest).
Nicht um sonst waren italienische Städte über Jahrhunderte Beispiel gebend.
Ja, über vergangene Jahrhunderte...
Die Mehrheit hält sich lieber in den Strassenfluchten von Florenz auf, als in denen des Potsdamer Platzes.
Jaja, die Straßenflucht. Besonders in Florenz sehr beliebt, da alles mit Touristen vollgestopft. Die Einwohner halten sich lieber woanders auf :lach:
Ehrlich gesagt dus cheinst einen sehr seltsamen Geschmack zu haben.:Nieder:
Seltsam, vielleicht stimmt das. Dein nach unten zeigender Daumen jedenfalls ist mir wie ein Ritterschlag :)
Moderne Architektur ist meiner Meinung nach vor allem auch durch die Formgebung der Gebäude geprägt, es ergeben sich heute Möglichkeiten, (siehe Hochbau), die man früher nicht verwirklichen konnte.
Die Architektur entwickelt sich so immer weiter. Natürlich kann man solche alte Elemente mit einfließen lassen, aber wie kann man sich denn je weiterentwickeln, wenn man sich nur nach rückwärtsgewandtem richtet?
Schmittchen
11.11.05, 10:20
Bitte entschuldigt die Störung, ich muss an dieser Stelle etwas Polemik ablaichen:
1. Du schreibst, die Architektur entwickle sich immer weiter. Oft sieht für mich zeitgenössische Architektur aber eher nach späten 1950ern, frühen 1960ern als nach Fortentwicklung aus. Also sehr wohl rückwärts gewandt.
2. Dass technisch heute viel mehr möglich ist als früher, liegt auf der Hand. Aber warum werden dann überwiegend simpelste Kisten gebaut? Die Kosten alleine werden es ja kaum in allen Fällen sein.
1. Du schreibst, die Architektur entwickle sich immer weiter. Oft sieht für mich zeitgenössische Architektur aber eher nach späten 1950ern, frühen 1960ern als nach Fortentwicklung aus. Also sehr wohl rückwärts gewandt.
oft ja, aber nicht immer
2. Dass technisch heute viel mehr möglich ist als früher, liegt auf der Hand. Aber warum werden dann überwiegend simpelste Kisten gebaut? Die Kosten alleine werden es ja kaum in allen Fällen sein.
Frag die die sie bauen
hat nicht mal jemand lust das hier auszugliedern?;) (böte sich tatsächlich an)
---EDIT----
Frag die die sie bauen
Oder die, die es durch pseudo-philosophisches Gerede unterstützen bzw. befürworten.
Oder die, die es durch pseudo-philosophisches Gerede unterstützen bzw. befürworten.
Sollen demzufolge keine Gebäude mit moderner Architekur mehr gebaut werden oder was?
Sollen demzufolge keine Gebäude mit moderner Architekur mehr gebaut werden oder was?
Du willst es einfach nicht verstehen. Wieso kombiniert man nicht die Vorteile der modernen Architektur mit denen der "alten Architektur"? z.B.: Wärmedämmung, Materialien, gute Grundrisse usw. in Kombination mit einer liebevoll geschmückten, gegliederten bzw. gestalteten Fassade, wie es früher üblich war. Denn wie sagt man so schön: Das Auge ißt mit. Oder der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Weg, mit dem reinen Funkltionalismus der sogenannten modernen Architektur. Eine reich geschmückte Fassade ist genauso wichtig für das Wohl der Menschen, die in dem Stadtraum leben müssen, wie ein liebevoll gestalteter Garten oder ein Blumenbeet. Ein abschreckendes Beispiel ist der Potsdamer Platz mit seinen kalten und abweisenden Fassaden. Einzig das Forum des Sonycenters ist ein Schritt in die richtige Richtung und hat durchaus Aufenthaltsqualität, aber da es sich im Inneren des Sonykomplexes befindet und sich bewußt vom umgebenen Stadtraum "Potsdamer Platz" abgrenzt, muß dies separat betrachtet werden. Und kann deshalb nicht als gelungenes Beispiel für moderne Stadtraumgestaltung gelten. So sind die Plätze und Stadträume italienischer Städte immer noch Maßstab und nicht um sonst bei sovielen Menschen beliebt. Alles ordnet sich dem Gebilde Stadt unter und fügt sich harmonisch ein. Und dem konträr gegenüber steht die Idee der modernen Architektur, die sich erst aus diesen Umständen heraus entwickeln konnte. Sie will provozieren, auffallen, aus der Harmonie ausbrechen, mit ihren glatten Fassaden, ihren schrägen Wenden oder ihren durchdringenden Glasfassaden. Es ist das Salz in der Suppe. Nur so funktioniert's. Die Altstädte geben ihr die Fassung, die nötige ausgleichende Harmonie. Ein tolles Beispiel hierfür ist das neue Museum in Bilbao. Dort wird dies gerade zu vorbildlich umgesetzt.
Wir hier in Deutschland haben nun mal das Problem, dass uns die Altstädte im 2. Weltkrieg weggebombt wurden und dadurch die städtische Harmonie verloren gimg, die nun wieder künstlich hergestellt werden muß. Nicht um sonst fällt in dem Zusammenhang der Begriff Stadtreparatur. Forderungen nach Rekonstruktionen, die in den letzten Jahren aufkamen(z.B. Wiederaufbau des Dresdner Neumarkts, der Frankfurter Altstadt, der Frauenkirche, des Potsdamer und Berliner Schlosses, usw.), sind demzufolge legitim und sogar absolut notwendig. Erst danach wir die Mehrheit der Bevölkerung wieder ein positiveres Verhältnis zur modernen Architektur entwickeln können, wenn es nicht gelingt schon vorher einen neuen Architekturstil, der diese Halt gebende Klammerfunktion ausfüllt, zu entwickeln.
Ich hoffe, dass ich deine Frage damit beantworten konnte.
Febbie, ich bin ein Fan alter Gebäude. Ich wohne trotz der Mängel die ein Altbau so mit sich bringt gerne in einem solchen.
Ich mag nun aber mal auch den Kontrast zwischen alt und neu und der ghört meiner Meinung nach auch unbedingt zu einer Weltstadt dazu.
Das ist doch hier kein reines Altbau- bzw. Neubau-mit-klassischen-Fassaden-Forum!
Febbie, ich bin ein Fan alter Gebäude. Ich wohne trotz der Mängel die ein Altbau so mit sich bringt gerne in einem solchen.
Ich mag nun aber mal auch den Kontrast zwischen alt und neu und der ghört meiner Meinung nach auch unbedingt zu einer Weltstadt dazu.
Das ist doch hier kein reines Altbau- bzw. Neubau-mit-klassischen-Fassaden-Forum!
Ja um den Kontrast geht es mir doch auch. Aber wenn alle Altstädte weggebombt wurden, dann sind diese Kontraste schwer zu finden. Und das ist nun mal Fakt: Moderne Architektur funktioniert nur als solitärer Bau oder als Kontrast bildender Bau. Dies ist nun mal die große Schwäche modern bauender Architekten, die unfähig sind sich mit ihren Bauten harmonisch ins Stadtgebilde einzufügen. Vielleicht ist das auch eine Folge unserer eogistischen Gesellschaft.
Und um es nochmal klar zu stellen: Ich bin für moderne Architektur, aber nur dort wo sie hinpasst. Aber vorallem unterstütze ich die Idee zur Wiederherstellung eines harmonischen Stadtraumes. Dabei hat moderne architektur bisher versagt, weshalb man zunehmend auf Rekonstruktionen zurückgreift.
Und wenn du dich in Hochhausschluchten und auf gesichtslosen Plätzen wie dem Belle-Alliance Platz(in Berlin) wohl fühlst, dann ist das dein Problem. Aber das ist nachweislich für die Mehrheit unserer Bevölkerung nicht erstrebenswert. Zum Glück!
Ich bin ein eher chaotischer Mensch. Harmonie langweilt mich. Die hat man in Berlin zum Glück selten, deshalb fühl ich mich hier auch so wohl :)
Damals empfand man Fassaden, wie man diese am Belle-Alliance Platz finden ann, als modern.
Deswegen frag ich mich auch, wie hoch die Halbwertszeit einiger einiger neuerer moderner Gebäude sind, wie z.B. das Bundeskanzleramt oder das MDL Haus.
Wenn ich mir deren Pendants in Bonn anschaue, glaube ich, das man Gebäude, die heutzutage modern sind, irgendwann schreckliche Bausünden sind.
Bundeskanzleramt Bonn:
http://www.jenskleemann.de/wissen/bildung/media/6/6a/bonn_bundeskanzleramt.jpg
Ich denke, wir sollten diese Diskussion ausgliedern.
@b-a-t-o
Ach, der Mensch sehnt sich immer nach Dem, was ihm gerade nicht zur Verfügung steht.
Früher gab es harmonische Stadträume und man sehnte sich nach ein bisschen mehr Chaos und heute ist es genau umgekehrt. Das vermehrte aufkommen traditioneller Architektur schein folglich eine normale bzw. ausgleichende Entwicklung zu sein. Deshalb sollten die Lobbyisten der Moderne endlich aufhören, zu versuchen, diese Entwicklung zu stoppen. Laßt uns also zusammenarbeiten und nicht mehr gegeneinander.
AMEN.
Damals empfand man Fassaden, wie man diese am Belle-Alliance Platz finden ann, als modern.
Deswegen frag ich mich auch, wie hoch die Halbwertszeit einiger einiger neuerer moderner Gebäude sind, wie z.B. das Bundeskanzleramt oder das MDL Haus.
Wenn ich mir deren Pendants in Bonn anschaue, glaube ich, das man Gebäude, die heutzutage modern sind, irgendwann schreckliche Bausünden sind.
Bundeskanzleramt Bonn:
http://www.jenskleemann.de/wissen/bildung/media/6/6a/bonn_bundeskanzleramt.jpg
Ich denke, wir sollten diese Diskussion ausgliedern.
Das stimmt. Dein Argument spricht ebenfalls nicht gerade für moderne Architektur. Ich kenne kein Gebäude aus früheren Zeiten, das heute als Bausünde gilt. Aber viele moderne Gebäude, die sogar schon nach kurzer Zeit(gerade mal 10 oder 20 Jahre später) diesen Status erreicht haben.
stativision
11.11.05, 17:14
Weg, mit dem reinen Funkltionalismus der sogenannten modernen Architektur. Eine reich geschmückte Fassade ist genauso wichtig für das Wohl der Menschen, die in dem Stadtraum leben müssen, wie ein liebevoll gestalteter Garten oder ein Blumenbeet. Ein abschreckendes Beispiel ist der Potsdamer Platz mit seinen kalten und abweisenden Fassaden. Einzig das Forum des Sonycenters ist ein Schritt in die richtige Richtung und hat durchaus Aufenthaltsqualität, aber da es sich im Inneren des Sonykomplexes befindet und sich bewußt vom umgebenen Stadtraum "Potsdamer Platz" abgrenzt, muß dies separat betrachtet werden...
Lieber Febbie, gib doch einfach nur zu, dass du nicht auf die moderne Architektur stehst und dich nicht mit ihr beschäftigen willst, sondern den so langsam (ein Glück für dich) wieder aufkeimenden Neo-Historismus befürwortest. Aber kanzle doch bitte nicht andere Meinungen als "seltsam" oder minderwertig oder elitär ab - es gibt tatsächlich noch immer Leute, die anders denken und ich kenne nicht wenige, die genug haben vom ewigen protzenden und verschwendsüchtigen Prunk, Stuck und Vergoldungen in und an den Gebäuden. Es gibt doch wirklich genug davon in der Welt, ergötze dich daran und bevormunde nicht Personen, die in einer etwas moderneren Stadtgegend wohnen: Du schwätzt den Berlinern ja gerade auf, dass alles wieder auf Prunk gemotzt werden soll.
Gerade am Potsdamer Platz, den ich selbst nur für ein halb gelungenes Subzentrum halte, wird doch deutlich, dass du dich gar nicht damit beschäftigt hast. Tagtäglich besuchen viele Tausende Touristen den Platz und überhaupt nicht das Sony-Forum, welches, gemeinsam mit den Potsdamer Platz Arkaden, bestenfalls eine kommerzielle Aufenthaltsqualität verspricht (und nebenbei die abweisesten und kältesten Fassaden des PP bietet) - die Kuppel (und nur die an sich, nicht die Einbeziehung ins Gebäude, die es ja gar nicht gibt) ist so gerade noch eine Daseinsberechtigung für das stadtplanerisch eher minderwertige Teil; zum Glück ist ja ein wenig dort gemacht worden, denn eine Verbesserung hat mit der Nach-Draußen Verlagerung der Cafés erreicht. Der Rest des Potsdamer Platzes, insbesondere der Kollhof-Turm und der Marlene-Dietrich Platz sind doch viel interessanter. Und auch extrem stark frequentiert, aber vielleicht warst du lange nicht mehr dort.
Übrigens versagt doch auch moderne Architektur nicht in punkto Eingliederung. Es mag in Berlin zahlreiche Negativbeispiele geben, aber, sogar auf der stadtbild-berlin seite die von Nitsche gepostet wurde, sind auch positive Beispiele genannt, wo moderne mit alter Architektur harmonieren.
Sollen demzufolge keine Gebäude mit moderner Architekur mehr gebaut werden oder was?
Febbie hat im Grunde schon alles gesagt. Ich habe auch kein prinzipielles Porblem mit moderner Architektur. Nur wenn sie eben Überhand nimmt und/oder nicht nicht in die Umgebung passt (ich stehe nicht SO sehr auf Kontraste), wie die Akademie der Künste oder die Glaswand neben den Hackeschen Höfen, die zw. den anderen Häusern wie Schwarze Löcher wirken. Von solchen 70er-Jahre-Kisten will ich gar nicht erst anfangen.
@stativision
Es muss ja nicht gleich wilhelminischer Prunk sein, sondern auch Kollhoff'scher Art-deco oder Patzschke'er Neo-neo-Klassizismus. Es mag ja sein, dass es "auf der Welt" genug von dem Prunk gibt, aber hier geht's um Berlin, dessen Altstadt heute aus Plattenbauten, riesigen Freiflächen und einer Auto-Magistrale besteht. Und am Ku'damm steht auch auch genug Schrott. Febbie bevormundet vielleicht dich und deine Freunde, aber bitte tu nicht das gleiche, indem du deinen Geschmack dem Rest der Berliner "unterstellst".
Übrigens versagt doch auch moderne Architektur nicht in punkto Eingliederung. Es mag in Berlin zahlreiche Negativbeispiele geben, aber, sogar auf der stadtbild-berlin seite die von Nitsche gepostet wurde, sind auch positive Beispiele genannt, wo moderne mit alter Architektur harmonieren.
Exakt, es gibt viele gelungene Moderne Gebäude, und ich halte mich auch sehr gerne am PP auf, wenn ich in Berlin bin. Aber oftmals werden auch in der "neuen" Moderne alte Fehler aus den 70ern wiederholt, und es entstehen kalte, leblose, hässlich Fassaden. Und diese Fehler werden zu oft gemacht, und zu oft an unpassenden Stellen, moderne 08/15 Architektur gebaut.
Gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Berlin: Sony verlegt seine Deutschlandzentrale nach Berlin.
Für die Weiterentwicklung der Medienstadt Berlin sicherlich eine gute Nachricht.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/500649.html
http://www.taz.de/pt/2005/11/16/a0196.nf/text
Außerdem:
Das DIW will von Dahlem nach Mitte ziehen.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/500658.html
Hier noch der Artikel aus dem Tagesspiegel zum Sonyumzug:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.11.2005/2178080.asp#art
"Standortvorteil Potsdamer Platz
Sony Deutschland kommt nach Berlin. Wie viele Arbeitsplätze das bedeutet, ist noch offen
Von Corinna Visser
Nach Universal und MTV kommt ein weiteres Medien- und Technologieunternehmen nach Berlin: Sony Deutschland wird seine Zentrale von Köln in die Hauptstadt verlegen und ins Sony-Center am Potsdamer Platz einziehen. Das kündigte Sony- Deutschland-Geschäftsführer Manfred Gerdes am Dienstag an. „Wir haben uns aus wirtschaftlichen Gründen für Berlin entschieden“, sagte Gerdes dem Tagesspiegel. Die Standortverlegung werde Sony Deutschland weiteren Antrieb verleihen und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Außerdem will das Unternehmen Geld sparen und die verfügbare Fläche im Sony Center effizienter nutzen.
Wie viele Mitarbeiter am Ende aus Köln nach Berlin kommen werden, ist aber noch völlig offen. Denn zugleich kündigte Sony Deutschland eine Restrukturierung seines Personalbestandes an – sprich, der im Konzern geplante Abbau von 10000 Stellen weltweit wird auch in Deutschland Arbeitsplätze kosten. Der Arbeitsplatzabbau soll das Unternehmen wieder in die Gewinnzone bringen. Zahlen wollte Gerdes nicht nennen. „Wir gehen jetzt in die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern.“
..."
Ich kann dem vorher geschrieben nur begrenzt zustimmen. Meiner Meinung nach ist gerade der Potsdamer Platz eines der gelungensten Städtenbaulichen Großkomplexe der Moderne.
Ja, ihr Berliner könnt glücklich sein, und das meine ich ganz ernst. Gerade der PP ist vorallendingen im Internationalen Vergleich herausstechend. Ein ganz anderes Problem ist, dass der Lehrstand immer noch zu hoch ist, und dass die entscheidenden Verbindungsstellen immer noch nicht fertiggestellt worden sind, wie Leip.. Kulturforum... Bundesumweltamt.
Von daher ist von dem vorläufigen Zustand schon eine Menge positives anzunehmen. Zum einen verbindet dieses Gebiet viel mehr unterschiedliches als dies Bausünden in den 60ern und 70ern getan hatten, die teilweise nur mit geringfügigen Rhytmisierungen die Monotonie eingeschränkt haben, zum anderen ist die Orientierung hin zu klassischen städebaulichen Grundformen und Konzeptionen erkennbar. Der Nachteil der Architektur der 60/70er war doch grade, dass keine Rücksicht auf die Umgebung und die Geschichte genommen wurde. Dies ist beim PP anders.
Auch spricht gerade die Internationalität der Architekten und die wirklich verschiedenen Philosophien für ein hohes Maß an Abwechselung.
Sicherlich gibt es Schwächen, die Innenhöfe von Arata Isuzakis Bau sowie die kalten Glassfronten von Helmut Jahn, dennoch bin ich überzeugt, dass in ferner Zukunft, der PP weit besser beurteilt wird, wie noch mitte/ Ende der neunziger, wo teilweise nur der Frust viel zu hoch gesteckter ERwartungen an dem PP entladen wurden. MM nach zu einem großen Teil zu Unrecht, den der internationale Vergleich, dass Berlin sich besser entschieden hat, als viele andere. (London: NAt West Tower, ähemm diese große Büroanlage, über die auch keiner mehr spricht. Name reiche ich nach, wenn er mir wieder einfällt)
Kent,
aber gerade, dass am Potsdamer Platz so viele "hochrangige" Architekten bauen durften und er die Prinzipien der Europäischen Stadt dabei mehr aufgreift als vergleichbare Gebiete in Europa, sehe ich als sein Verhängnis.
Jeder Bau (abgesehen vielleicht von Calatrava und Moneo) versucht, sich und seinen Stil ohne Rücksicht auf die Nachbarn zu inszenieren. Das führt dann durch die Kontraste zwangsweise dazu, dass die Stadt hier permanent polarisiert, statt zu untermalen, statt ein bestimmtes Gefühl zu transportieren.
Sicher, auch das Chaos und die Kontraste können ihren Reiz entwickeln, aber dafür ist das Gantze dort m. E. widerum zu sehr in das Korsett der Traditionen eingezwängt. Es ist ja nicht so, dass jeder in etwa so bauen konnte, wie er wollte (was im Vergleich asiatische oder amerikanische Städte auszeichnet). Alles unterliegt einem großen und sehr strengen Masterplan, Gebäudehöhen, Volumen, Straßen, Plätze.
Mir kommt der Potsdamer Platz vor wie ein Versuch, das Planlose geplant zu immitieren - und das Traditionelle mit Individualismus zu ersetzen. In dieser Form ist er sicher einzigartig. Aber ob das langfristig zu mehr taugt, als einem Architekturmuseum des ausgehenden 20en Jahrhunderts?
Zu anderen Vorrednern:
Wer per se versucht, seine Argumentation darauf aufzubauen, das von ihm Favorisierte sei das Schöne, das Wahrhaftige, der hat eigentlich schon verloren. Heutige Bestandsaufnahmen ohne Beachtung des Kontextes bestimmter Entwicklungen können nicht funktionieren. Da gebe ich stativision recht.
Gerade die aktuelle Wahrnehmung des Alten entsteht erst aus der Kenntnis des Neuen, das es scheinbar zu bekämpfen gilt. Und der sanierte Historismus in heutiger Form hat in weiten Teilen nichts mehr mit dem zu tun, was ihn funktional und visuell bei seiner Entstehung auszeichnete. Die einfacheren Bauten aus der Zeit um 1890 waren 1920 bereits meist völlig abgewirtschaftet. Sie boten nach heutigen Maßstäben meist unmenschliche Verhältnisse (und wurden oft auch unter Solchen errichtet!). Nicht umsonst haben sich einst ganze Generationen nach der Moderne gesehnt.
Nur weil die Protagonisten deutscher Fernsehserien heute meist in großzügigen und luftigen ehemaligen hochherrschaftlichen Bauten residieren heißt das doch nicht, alles andere sei nicht erstrebenswert!
Es wird hier so viel vom Allheilmittel "Schmuck" geredet. Dabei ist die heutige Wahrnehmung des Ornamentes sehr individuell. Es wünscht sich komischerweise fast niemand exakt die überladene Einrichtung der damaligen Zeit zurück. Allenfalls ein stilsicherer Blickfang soll es sein. Es hat sich alles in Allem viel mehr gewandelt, als die Befürworter des Historismus heute wahrhaben wollen.
Und wie ist das z. B. mit vollflächig Tätowierten oder Gepiercten? Sind diese Mensche alle schöner und "wärmer", weil sie mehr Schmuck tragen? Trägt man heute buntkarrierte Anzüge und Kostüme, dazu aufwändige Lockenperrücken? I. d. R. nicht. Und weshalb trägt man privat lieber T-Shirts als Rüschenhemden? Dabei wäre auch das viel "menschlicher", oder? Warum wurden "barocke" amerikanische Wagen der 70er und 80er Jahre weitestgehend vom europäischen Automobilgeschmack verdrängt?
Und weshalb wird die Frage nach den Kosten und heutigen Gesetzen von den Kritikern der Moderne nur im Nebensatz erwähnt?
Gruss
Das führt dann durch die Kontraste zwangsweise dazu, dass die Stadt hier permanent polarisiert, statt zu untermalen, statt ein bestimmtes Gefühl zu transportieren.
hallo aeg
was willst du damit sagen?
nur mal unterstellt,die stadt würde an dieser stelle permanent polarisiert, transportiert dies dann nicht auch ein "bestimmtes gefühl" (e.g. das der polarisierung) ?
oder an was für gefühle hattest du gedacht?
außerdem stimme ich dir nicht zu, dass der pp. ständig polarisiert. ich finde ihn als ensemble sogar recht einheitlich, wenngleich er meiner meinung nach als ensemble zu polarisieren vermag. wenn ich einen kontrast ausmachen müsste, dann eher zwischen dem daimler und sony areal als zwischen den einzelnen bauten.
ebenso wenig sehe ich die von dir behauptete "rücksichtslose inszenierung" jedes(!) einzelnen baus. abgesehen davon, dass ich etliche bauten, insb. die von lauber und wöhr als unscheinbar bis langweilig (wenngleich städtebaulich sinnvoll) empfinde, ist eine rücksichtslose inzenierung schon aufgrund des (auch von dir beschriebenen) korsetts des masterplans von h&s meines erachtens nicht möglich.
gib mir doch mal ein paar bsp. von bauten im daimler areal wo dies dien meinung zutrifft. würd mich interessieren, danke!
ps. was hat calatrava denn am pp. gebaut? (soweit ich weiß nichts)
viele grüße
derhund,
ich dachte beim Thema "Polarisierung" nicht so sehr an den Kontrast zwischem dem hochverdichteten und intensiv genutzten PP-Areal und seinem Umfeld (was an sich auch schon Seltenheitswert hat), sondern vor allem an die inszenierten Stilkontraste. Die Auffälligsten findet man ja direkt am Platz in den Hochhäusern. Nach meiner Auffassung ist es für den "Normalsterblichen" kaum möglich, das Ensemble als Ganzes zu akzeptieren (oder auch abzulehnen). Ständig fühlt er sich genötigt, das eine zu befürworten und das andere abzulehnen. Da sind nunmal Backstein (Kollhoff) kontra Glas (Jahn), extrovertierte "Luftfilter" (Rogers) kontra Neuinterpreationen bekannter Themen (Grassi), Erfindungen (Isozaki) kontra langweilige Sachlichkeit (Moneo).
Sicher, ähnliche Mixturen findet man auch andernorts. Aber dort sind sie meistens aus dem jeweiligen Zeitgeschmack, dem Industrialisierungsgrad etc. entstanden. Ich denke, durch die nahezu gleichzeitige Entstehung vieler Bauten fühlt sich der Betrachter geradezu bemüßigt, zu bewerten. Man ist es schließlich auch nicht gewohnt, die Entstehung unterschiedlichster Architekturauffassungen auf engstem Raum zur gleichen Zeit zu erleben. Ich nenne es mal den "Musterhaus-Park Effekt" ;).
Und tatsächlich wird der Platz ja auch vorrangig wegen der "Begutachtung" seiner Architektur besucht (Bewertungen verschiedenster Dinge durch unterschiedliche Personen führen beinahe zwangsweise zur Polarisierung). Die speziellen Nutzungsangebote sind doch eher zweitrangig und könnten größtenteils auch auf der "grünen Wiese" konsumiert werden.
Mit all seinen Eigenschaften transportiert er natürlich auch ein bestimmtes, einmaliges Gefühl. Das ist aber nach meiner Ansicht nicht das von einem "gelungenen städtebaulichen Großkomplex", so wie Kent es beschrieben hat. Daher kam mein Einwand. Mag sein, dass Du, Kent und andere eigene, ganz andere Erfahrungen und Eindrücke gesammelt haben.
Gruss
Und zu Calatrava, okay, Schande über mich! Ich hätte schwören können, das letzte Gebäude an der Neuen Potsdamer Straße, das wohl die debis-Zentrale beinhaltet (horizontale Fensterbänder in weiß, Brüstungen aus hellem Naturstein) wäre von ihm. Aber es ist auch von Moneo. Sorry.
Ich mag den PP eigentlich, auch wenn ich kein Fan der Moderne bin.
Bloss zwei Sachen stören mich. Die Parkkollonnaden haben mehr Gefängnischarakter und der LP ist doch etwas langweilig...
Die ersten Weinachtsmärkte werden bzw. sind bereits aufgebaut. Damit kann der vorweinachtliche Vergnügungsmarathon beginnen ;)
Und wie ist das z. B. mit vollflächig Tätowierten oder Gepiercten? Sind diese Mensche alle schöner und "wärmer", weil sie mehr Schmuck tragen?
Ich glaube, du verwechselst da Ästhetik mit Selbstverstümmelung bzw. mit übertriebenem Individualismus, welcher ja durch moderne Bauten auch nicht mehr unbedingt erreicht wird...
Und Du meinst, man kann objektiv beurteilen, dass eine Gips-Figur aus dem Stuck-Katalog ästhetisch ist und eine Figur unter der Haut unästhetisch? Das sehen diese "Individualisten" sicher anders. ;)
Adolf Loos z. B. hat in "Ornament und Verbrechen" beides etwa auf die gleiche Stufe gestellt.
Wem gehört der Hackesche Markt?
Erbengemeinschaft klagt gegen das Land Berlin
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/18.11.2005/2182666.asp#art
oh mann, hört das denn nie auf
und noch was ...
Marzahn soll schöner werden
Die Platte wird platt gemacht
Degewo will 1 256 Wohnungen in der Großsiedlung abreißen
...Runde zwei im Stadtumbau Ost: Das städtische Wohnungsunternehmen Degewo will in den kommenden Jahren in der Großsiedlung 1 256 Wohnungen abreißen und 374 modernisieren. 22 Millionen Euro hat das Abgeordnetenhaus dafür freigegeben, allein acht Millionen sollen für die Aufwertung der Plattenbau-Wohnungen verwendet werden.
...
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/501709.html
Sandstein soll CO2-Grab werden
Ein ehemaliger Erdgasspeicher bei Berlin soll mit Kohlendioxid gefüllt werden. Wissenschaftler wollen so herausfinden, ob sich das Klimagas dauerhaft im Untergrund einlagern lässt. Sie hoffen auf einen sicheren CO2-Speicher für Jahrhunderte.
Ketzin/Potsdam - Vor den Toren Berlins bereiten Forscher seit 2004 das Projekt CO2SINK vor. Ihr Ziel ist es, ab 2006 einen ehemaligen Erdgasspeicher im brandenburgischen Ketzin zu Testzwecken mit Kohlendioxid aufzufüllen. "Wir wollen mit dem Projekt zeigen, dass CO2-Speicherung im Untergrund ökonomisch und ökologisch eine Option für den Klimaschutz ist", sagt Professor Guenter Borm vom Geoforschungszentrum Potsdam, der die Arbeiten koordiniert.
Den ganzen Artikel kann man auf:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,385735,00.html
finden!
Noch mal zur vorhergegangenen Diskussion:
Ich finde, man sollte erstmal damit anfangen, die Architektur in Berlin, so wie sie heute aussieht, anzunehmen und zu akzeptieren, so wie sie ist. Man verleugnet sonst im Grunde die Identität der Stadt. Dann kann man anfangen, sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Stadt verschönern kann. Wer die Vergangenheit rekonstruieren will, der hat ein Traumbild vor Augen.
Mit einem Architekturstil sind immer auch Weltanschauungen bzw. Lebensgefühle verbunden. So wie früher wird es aber nie mehr sein. Berlin ist nunmal wie es ist. Und es hat IMO auch ein eigenes Flair. Die Stadt wird erst dadurch hässlich, dass man sich einredet, sie wäre hässlich.
Auch die heutige Architektur wird sich weiterentwickeln und bestimmt ganz neue, sehr schöne Aspekte hervorbringen!
Das Gebäude am Monbijoupark, welches zuletzt arg unter Grafittischmierereien und Vandalismus gelitten hatte, wird nun endgültig saniert und fertig gestellt.
Die Arbeiten sind so gut wie fertig. :daumen:
Wird aber auch verdammt nochmal Zeit. Die Ecke sah von der S-Bahn wirklich nicht mehr erfreulich aus.
Wie findet ihr eigentlich die Zvi Hecker Bauten?
Berliner Berge 1994
und Galinski Schule 1995
hat evtl jemand Bilder?
Die gleichen Fragen zu:
Shin Takamatsu "ziselierter Art Deco" an der Frankfurter Allee
und Ulrike Büschenfeld Prenzlauer Allee, Ecke Marienburger Strasse
Dank Im Voraus K
Was sind denn die Berliner Berge? Die Grundschule ist ganz OK. Auch wenn ich da keine Sonnenblume erkennen kann (was sie ja angeblich darstellen soll) und auch Sichtbeton ist...
stativision
27.11.05, 16:45
Die Berliner Berge kenne ich auch nicht. hab auch bei google nur Drumherumlabereien gefunden.
Die Galinski-Schule finde ich von der Idee her super, aber das Dumme ist, dass man das verwinkelte Gelände soweit ich weiß nicht besichtigen kann und die Schule zur Straßenebene hin nicht so besonders aussieht. Die Gesamtform, leider nur von oben zu sehen, ist aber wirklich toll.
Das Teil von Takamatsu ist wahrscheinlich der "Quasar"? Ist ganz ok, das technoide ist aber nicht so mein Geschmack.
Von Ulrike Büschenfeld habe ich auch noch nix gehört.
Wurde dazu eigentlich schonmal was gepostet?
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0409/lokales/0067/
"CarLoft": Der Fahrstuhl für Ihr Auto!
Klar sei aber, daß es keinen historisierenden Wiederaufbau geben werde. Erste Entwürfe eines Architekturwettbewerbs seien bestrebt, die erhaltenen Elemente des alten Ostflügels in einen modernen Neubau zu integrieren. "Der Stil soll erkennbar bleiben, ohne eine falsche Identität zu schaffen", sagt Linscheid.
Oh ja, tooooooooooooooooooll.... wird bestimmt ein schöner Stahl&Glas-Kubus, das gab´s noch nie...
stativision
28.11.05, 20:03
@rec: glaube ich nicht. hört sich eher nach backstein und glas an. im übrigen: passanten sehen das teil eh nicht, von der straße ist das gebäude nicht einsehbar (und eigentlich auch höchstens deswegen als "kleinere neuigkeit" gerechtfertigt).
schade eigentlich, dass da gebaut wird, die ruine ist sehr schön. muss ich noch dringend fotografieren!
Ja, mach Mal biutte Fotos davon. Ich kenne das Museum nur von vorne und von Innen...Aber eine Ruine ist mir dort noch nie aufgefallen....
so, noch schnell vorm schlafen gehen ein kleines Update zur Spandauer Vorstadt. wie einige Seiten zuvor berichtet, sind hier ein paar Projekte am Laufen, bzw. fertig gestellt oder könnten möglicherweise bald starten. Die Projekte die ich meine sind farblich eingekreist. hauptsächlich klein, aber fein :)
Farbagenda:
rot = im Bau
blau = zuletzt fertig gestellt oder saniert
grün = Baumaßnahmen könnten demnächst beginnen --> Oranienburger Str. 9 - 10 müsste das sein, quasi die letzte Brache in der Ecke. Das Grundstück wurde zuletzt neu eingezäunt, der alte Wohnwagen ist verschwunden und es hängt ein Schild von einer Baufirma da. Gute Anzeichen, hoffentlich.
http://www.deutsches-architektur-forum.de/Galerie/data/502/histzent3.jpg
Guts Nächtle ;)
Scheinschlag über das Planwerk Innenstadt und seinem "Scheitern".
wer gibt eigentlich diesen scheiss heraus? die taz? attac? oder die scharoun-tribute-association? :gutenacht
Scheinschlag ist eine Stadtzeitung die sich kritisch mit allen wichtigen Themen in der Stadt auseinander setzt. Als Tipp: du musst dir ja nicht nur die Texte durchlesen, die ich hier poste. Sie warten auch mit anderen interessanten Berichten auf. Da ich der Meinung bin, dass wir hier nicht immer nur eitel Sonnenschein alle guten Nachrichten über irgendwelche geplanten Baumaßnahmen posten sollten, lasse ich auch deren Meldungen mit einfließen. Es ist ja schließlich auch ein Diskussionsforum, und über Meldungen von Scheinschlag, lässt sich immer herrlich diskutieren ;)
Ob das Planwerk letztlich gescheitert ist, darüber lässt sich streiten :) Vielleicht sind die 9 Jahre seines Bestehens eine noch zu kurze Zeit um sich darüber ein Urteil bilden zu können.
so long
Also für mich klingt dieser Artikel sogar recht einleuchtend.
Nicht dass ich die Ideen aus dem Planwerk Innenstadt so schlecht fand, aber es wurde doch ein bisschen viel herumvisionisiert, die Planungen waren überspitzt, da man mit einem Schlag alle Baulücken schliessen wollte.
Dass das nicht funktioniert, ist eigentlich klar und wäre der Stadt auch nicht gut bekommen!
Allerdings darf man natürlich auch nicht jeden Billig-Schrott abnicken, der so gebaut werden soll.
stativision
01.12.05, 21:51
Und noch ein Projekt:
Die Sophienkirche (übrigens einziger erhaltener Barockkirchturm in Berlin) ist eingerüstet. Vor einiger Zeit war in der Zeitung gelesen, dass der Turm am Bröckeln ist (wurde wohl während der DDR nicht so toll saniert) und Steinschlaggefahr bestünde. Jedenfalls hat die Kirche anscheinend noch nicht genug Geld um weiteres anzugehen, geplant ist eine (soweit ich die Zahl richtig im Kopf habe) 800.000 Euro teure Sanierung.
http://frank.lemm.free.fr/sophienturm.jpg
Auch schade, dass der Kirchtum - eine der wenigen noch erhaltenen wirklich hist. Landmarken - wohl jetzt für eine ganze Weile (bis das Geld da ist und die Sanierung durchgeführt wurde) eingerüstet sein wird.
Ich glaube darüber wurde noch nix geschrieben:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/505507.html
Medaillen-Schmiede
Staatliche Münze zieht vom Molkenmarkt nach Reinickendorf und eröffnet dort auch ein Museum
Bis zum Jahresende verlässt das traditionsreiche Unternehmen seinen Standort am Molkenmarkt in Mitte und zieht nach Reinickendorf. Gestern wurde in dem pyramidenartigen Glasgebäude an der Ollenhauerstraße schon der neue Ausstellungsbereich eröffnet.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/12/02/bezirke/795863.html
"Diplomatie zwischen Australien und Antarktis"
"Die Bundesregierung lässt bitten: Das neue Gästehaus, die Villa Borsig, ist restauriert. Künftige Botschafter werden in den Neubauten daneben ausgebildet. Die sind nach Kontinenten benannt"
"25 Millionen Euro hat sich der Bund die denkmalgerechte Restaurierung und den Ausbau der alten Häuser und die Neubauten auf der Halbinsel Reiherwerder kosten lassen. Noch planieren Arbeiter die Wege und installieren Laternen. Doch die Apartmenthäuser und Seminar-Neubauten nach den Entwürfen des Büros Weitz und Sting sind fertig."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/05.12.2005/2216291.asp#
http://www.tagesspiegel.de/bilder/berlin/051205_reiherwerder.gif
die bauten, erst die Villa, dann die Neubauten:
http://www.bbr.bund.de/bauen/grafik/Villa-Borsig-Aussenansicht.jpg
http://www.bbr.bund.de/bauen/grafik/Bibliothek-Kaminzimmer.jpg
http://www.bbr.bund.de/bauen/grafik/Gaestehaus-Mai-2005.jpg
http://www.bbr.bund.de/bauen/grafik/Pavillion-du-Lac.jpg
Novaearion
05.12.05, 18:31
Zwar erfreut mich die Sanierung der Villa, aber gerade das dreigeschossige Haus ist ja übelste Plattenbauarchitektur der 70er. Gerade in kleineren Städten und Dörfern rund um Berlin sieht man hin und wieder solche hässlichen Kästen, weil es für einen Fünfgeschosser nicht gereicht hat und heute baut man immer noch so und dann noch staatlich.
Ihr Seminargebäude ist sachlich und nüchtern.
Allerdings - In dem Falle (und bei der Architektur leider meist immer) kein gutes Zeichen.
stativision
05.12.05, 18:33
Ein Teil des neuen Tourismuskonzepts in Köpenick wird von der schöngesichtige Zwergdeckelschnecke bedroht, die am Frauentog (zwischen Schlossinsel und Fischerkiez) geplante Seebrücke würde empfindlich in den Lebensraum der sehr bedrohten Schneckenart eingreifen:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/506222.html
Schwere Entscheidung (obwohl: Prinzipiell geht Leben natürlich vor Tourismus und Wasserbrücken). Für Köpenick würde ich mir etwas mehr Tourismus wünschen, aber kann sicher auch anders erreicht werden...
Gehört das hierhin? Na, egal. Eben lese ich in der Berliner Morgenpost diese Nachricht:
"Die Giganten kehren auf das Alte Stadthaus zurück
Viele Jahre fristeten sie ein Dasein unter Planen und in Lagerhallen. Nun kehren die berühmten Turmfiguren wieder auf das Dach des Alten Stadthauses zurück. Gestern sind die ersten der noch vorhandenen 21 Skulpturen aus Kalksandstein per Kran auf das Dach des neoklassizistischen Monumentalbaus gehievt worden. 19 der "Giganten", die "bürgerliche" Tugenden wie Treue, Gemeinsinn und Hilfsbereitschaft symbolisieren sollen, finden ihren angestammten Platz im etwa 80 Meter hohen Turm des Gebäudes, zwei Figuren werden wieder den Eingang an der Klosterstraße schmücken. Abschluß der Arbeiten soll am Mittwoch sein. (...)"
Die vollständige Meldung steht hier:
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/12/06/bezirke/796695.html
"Berlin bekommt einen neuen Edel-Shopping-Tempel: Im "Corner Berlin" am Gendarmenmarkt"
"Eröffnung ist während der Modemesse Bread & Butter, die vom 27. bis 29. Januar stattfindet, geplant"
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/12/06/berlin/796645.html
von Rainer L. Hein
Berlin - Für die neue Zentralbibliothek der Humboldt-Universität wird seit gestern das Baugelände hinter den S-Bahnbögen zwischen Geschwister-Scholl- und Planckstraße in Mitte geebnet. Zwanzig Pappeln fielen beim ersten Einsatz der Kettensägen, in den nächsten Tagen werden ehemalige Baracken auf dem Areal abgerissen. Für Anfang des Jahres ist der erste Spatenstich für das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum vorgesehen, das 2008 bezogen werden soll. Insgesamt wird die Bibliothek mehr als 75 Millionen Euro kosten, 36 Millionen Euro werden vom Bund übernommen.
http://www.welt.de/data/2005/12/07/814289.html
Super! Gehts da auch endlich los :daumen:
bitte eigenen Thread für HU-Bibliothek.
Wer arbarmt sich? ;) :) Jo, du vieleicht? *augenzwinka* :rolleyes:
"Richtfest für Vattenfall-Haus in Berlin"
"Im Berliner Stadtteil Wedding wird morgen das Richtfest für das künftige Service-Center des Energieversorgers Bewag (ab 2006 Vattenfall Europe Berlin) gefeiert. Mit einem Investitionsvolumen von 40,6 Mio. EUR lässt die Rosco-Gruppe, Bad Hersfeld, das denkmalgeschützte, 15.000 qm große Abspannwerk Scharnhorst an der Sellerstraße für den neuen Nutzungszweck umbauen. Die Fertigstellung ist für Juni 2006 angekündigt. Vattenfall unterzeichnete einen Mietvertrag über zehn Jahre."
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=16181&rubrik=
Ick glob det bleibt unrealisiert ;)
stativision
10.12.05, 15:42
Passt wohl besser hierhin als in den Spittelmarkthread:
Das ehemalige Bürogebäude Wallhöfe an der Wallstraße wird in ein 4 Sterne-Hotel umgewandelt, siehe auch http://ahgz.de/regional/2005,15,504182039.html
http://frank.lemm.free.fr/wallstreet.jpg
http://frank.lemm.free.fr/wallstreet2.jpg
stativision
10.12.05, 16:04
Und noch einen, zu den Skulpturen auf dem Stadthaus. Sieht absolut ungewohnt aus, finde ich, bis jetzt jedenfalls gefällt mir das nicht so richtig, etwas überladen so:
http://frank.lemm.free.fr/sh1.jpg
http://frank.lemm.free.fr/sh2.jpg
http://frank.lemm.free.fr/sh3.jpg
Auf den ersten Blick sieht es wirklich etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber man wird sich daran wohl gewöhnen können...
Danke, stativ für die Stadthausfotos! Ja, der Sockel, bes. diese Über-Eck-Situation, wirkt schon etw. voll...Die um den Turm hingegen sehen ganz gut aus...Auf jeden Fall ist alles besser, als die leeren Sockel bzw. die zwei allein herumstehenden Figuren. Wo sind denn die, von denen laut Artikel nur ein Torso übrig ist? Ich sehe nur die Paar fehlende Hände oder Arme...
Wie auch immer: Es ist/war es ein Projekt, bei dem ich nicht abwarten konnte, bis es endlich Mal fertig ist!
Die Wallhöfe sind auch sehr schön.
Novaearion
11.12.05, 00:19
Ich finde die Sanierung toll und es wirkt auf mich auch keinesfalls überladen.
Warum bloß konnten die fehlenden Gliedmaßen nicht rekonstruiert werden? Das übliche "wir dürfen keine Identität künstlich erschaffen" oder "muss als Mahnmal bleiben" oder fehlten Pläne oder schlichtweg das Geld dafür?
Trotzdem sieht es nun deutlich besser aus, endlich.
Grüße
Bestimmt dieses Mahnmal-Identitäts-Blabla...Außerdem gab es ja noch diesen Streit zw. Senat und Firma. Vielleicht hat das auch ws damit zu tun. Dass die vielelicht nicht zu Ende gearbeitet haben oder so...
stativision
11.12.05, 13:37
Auf Mahnmalcharakter deutet nix hin, das wäre jetzt etwas Überinterpretiereri, zumal man die Figuren von der Straße aus sowieso kaum sieht (kann natürlich trotzdem einen Einfluss gehabt haben). Dürfte in der Tat entweder an der Arbeit des Restaurators gelegen haben, oder vielleicht auch der Authentizität wegen (weiß nicht, inwieweit es genaue Vorlagen gab).
Mich stört auch die Über-Eck Situation, Ben, den Turm finde ich auch ganz gelungen. Mein Problem ist auch, dass das Gebäude ansonsten doch eher streng klassizistisch gehalten ist und die Figuren doch etwas zu sehr eine Turmschmückung hervorrufen, die das Ganze nach oben kippen lässt.
Das Gebäude ist übrigens das höchste (noch stehende) der Jahrhundertwende in Berlin.
"Wallstreet Park Plaza" :bash:
Hab zuletzt im "Berliner Fenster" ne komische Nachricht gelesen. Eine Politikerin forderte darin den Erhalt von Altbauten, welche noch Beschädigungen aus dem 2. WK aufweisen (Einschusslöcher usw.). Ich glaube jeder Hausbesitzer sollte das für sich selbst entscheiden ob er dies tatsächlich für erhaltenswert findet.
PS Politiker kommen auf Ideen ... tztz
stativision
12.12.05, 21:21
Mal abgesehen, dass im Berliner Fenster natürlich auch viel Schund zu lesen ist: Die Idee schießt weit über das Ziel hinaus, aber bei manchen (sehr charakteristischen) Beispielen würde ich das auch gut finden. Aber der ganze kleine Pillepallekram: Schnapsidee! Das hat auch nix mit Geschichtsausradierung (da es nicht vorsätzlich geschieht) zu tun. Und an größeren Kriegsnarben ist gerade Berlin ja alles andere als arm.
scheiss auf diese zusätzliche elendskonservierung des stadtbildes! die visuelle verwahrlosung berlins wird man eh nie ausradieren können. die (ur)einwohner und ihr ästhetisches (un)bewusstsein sind erinnerung an die folgen schrecklicher geschichte genug. :o
klingt vielleicht "komisch" und für manche sicherlich auch total makaber ... aber ich finde verrußte Altbauten mit Einschußlöchern oder anderen sichtbaren Kriegsschäden total charmant. Fühl mich von solchen Objekten magisch angezogen. Bitte jetz keine Diskussion was die damaligen Bewohner alles durchgemacht haben, dessen bin ich mir durchaus bewusst .. trotzdem geht von selbigen Objekten eine gewisse Faszination aus die einige hier sicherlich nachvollziehen können.
auf jeden Fall steigen dort dann und wann nen paar nette Party`s ;)
"Grundstein für Neubau im Sana Klinikum Lichtenberg"
Berlin - Für einen neuen Kliniktrakt des bisherigen Oskar-Ziethen-Krankenhauses in Lichtenberg wurde gestern der Grundstein gelegt. In dem viergeschossigen Komplex an der Fanningerstraße finden sechs Stationen (darunter eine Intensivstation) mit insgesamt 224 Betten, ein OP-Trakt, die Radiologie, Endoskopie, Physiotherapie und die Rettungsstelle Platz. Eröffnung soll spätestens 2008 sein."
"Für den Patiententransport wird ein Tunnelsystem angelegt. Investitionen: 60 Millionen Euro, 42,6 Millionen Euro trägt Berlin."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/12/14/berlin/798451.html
@snitch:
Stimm dir voll und ganz zu. Deswegen ist das auch eines meiner Lieblingsbilder meiner Tour
http://img465.imageshack.us/my.php?image=dsc005282om.jpg
Schön das die Bar "Daheim" heisst :D
Der Tagesspiegel greift nun das Thema auch auf
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/14.12.2005/2234653.asp#art
Rettet die Kriegsschäden
Historikerin möchte versehrte Fassaden vor der Sanierung bewahren Bisher gibt es keine Pläne, Zeugnisse der Vergangenheit zu retten
Touristen kommen nach Berlin, um sich gepflegt zu gruseln. Die Mauer wollen sie sehen, ein paar Ruinen, Kriegsbunker und zerschossene Fassaden. Die Stadt wird erst durch ihre Narben interessant. Davon gibt es aber immer weniger. Und deshalb, dachte sich Historikerin Martina Bolz, sollte man unbedingt eine Initiative zur Rettung von touristisch wertvollen Fassaden starten. Sie schrieb einen Brief an die damalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss, die erklärte sich für unzuständig und schickte den Brief weiter an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, und die antwortete mit reichlich Verspätung und folgendem Satz: „Der Erhalt von Zeugnissen des 2. Weltkrieges fand bisher keine Berücksichtigung im Erneuerungsgeschehen.“
@snitch:
Stimm dir voll und ganz zu. Deswegen ist das auch eines meiner Lieblingsbilder meiner Tour
http://img465.imageshack.us/my.php?image=dsc005282om.jpg
Schön das die Bar "Daheim" heisst :D
Komisch, ist mir noch nie aufgefallen, dass da "Daheim" drübersteht. Allerdings ist das keine Bar, sondern ein arabischer Imbiss/Restaurant und heißt "Falafel Ufo". Leider muss ich Dich nochmal enttäuschen seit einigen Tagen ist dieses Haus eingerüstet, wird wohl komplett saniert.
"Erste "Automeile" für Berlin"
"Holländische Kroymans-Gruppe will in Tempelhof Mehr-Marken-Autohaus bauen - Auch Weller hat große Pläne"
""Wir haben in hervorragender Lage 37 000 Quadratmeter an der Oberlandstraße in Tempelhof, direkt an der Autobahnabfahrt, gekauft ", sagte Kürten. Dort sollen binnen sieben Monaten 17 Mio. Euro verbaut und dann im November 2006 ein Autohaus mit neun Automarken eröffnet werden."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/12/24/wirtschaft/800586.html
Kann jemand nen Berlin 2006 Thread ähnlich wie die für Hamburg und Frankfurt aufmachen? Würd es gern selbst machen hab aber keine Zeit dafür :wein:
@b-a-t-o: Sorry, hab auch wenig Zeit und muss diese für ein Bilderupdate nutzen, vlt. schaff ich es Mittwoch, wer gerne eins machen möchte: Bitte nur her damit, hilfreich könnte da auch der Bauübersichtsthread sein....
Und noch was:
"Ohne Balkon wird’s billiger"
"„Parkviertel Dahlem“ wird Großbaustelle. Wer Mehrkosten nicht zahlen kann, erhält Alternativangebote"
"Zur Großbaustelle soll die ehemalige Hüttenwegsiedlung in diesem Jahr werden. Auf dem rund 300 000 Quadratmeter großen Gelände, jetzt „Parkviertel Dahlem“ genannt, will die Apellas-Gesellschaft die ersten von 26 Doppelhaushälften und Stadtvillen errichten. Auch die Modernisierung vorhandener Bauten soll in Fahrt kommen. Das Unternehmen möchte 80 Millionen Euro investieren."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.01.2006/2268499.asp#art
Die Planungen für die Skihalle in Adlershof nehmen weiter Gestalt an
Schneespaß auch im Sommer: Skihalle in Adlershof geplant
Die Hauptstädter entpuppten sich in den vergangenen Tagen als begeisterte Wintersportler. Schlitten und Skier wurden aus dem Keller geholt oder kurz entschlossen gekauft. Daß aus dem seltenen Vergnügen ein Spaß fürs ganze Jahr wird, dafür soll künftig die Skihalle Berlin in Adlershof sorgen.
Rund 50 Millionen Euro soll das Vorhaben kosten. "Wir haben die Finanzierungszusage einer Leasing-Gesellschaft", sagt Wunderlich, dessen Unternehmen das Weißbierbrauhaus "Lindenbräu" im Sonycenter am Potsdamer Platz betreibt. Wunderlich und Oertel wollen das 48 000 Quadratmeter große Grundstück zwischen Groß-Berliner Damm und Bahngelände kaufen. "Ein Vorvertrag ist abgeschlossen", sagt Oertel.
http://www.welt.de/data/2006/01/03/826334.html
Toll, endlich muss man ned mehr so weit zum boarden fahren
Das Badeschiff in der Spree - ein futuristisches Berlin-Motiv
http://morgenpost.berlin1.de/images/2006/01/03/berlin/111689_scaleUp.jpg
Auch das ist Berlin. Das erst kürzlich überdachte Badeschiff vor der Arena in Treptow bietet insbesondere nachts einen spektakulären Anblick und kann als neue Attraktion Berlins gelten. Das leuchtende, schwimmende Bad garantiert ein neues Berlin-Motiv.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/03/berlin/801822.html
abgefahren :daumen:
@b-a-t-o:
es gibt auch nen Adlershof-Thread!;)
#
das Bade/Saunaschiff sieht ja echt genial aus.
"Technikmuseum wartet seit Monaten auf Millionen-Spende
Britischer Mäzen hat bislang keinen Cent überwiesen"
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/04/berlin/802016.html
seit juli ist die erste Zahlung überfällig....
Für den Worst-Case, dass er gar nicht zahlt, wird aber schon an einem Finanzierungsmodell geplant, das auch schon für den Neubau vorbereitet wird, quasi ein PPP-Modell, in dem 60 Mio.Neubau sollen dann Showrooms für Technikfirmen rein und somit soll es dann zu großen Teilen finanziert werden.
"Blau-gelbe Kiste oder gar nichts"
"Ikea will möglicherweise doch in Lichtenberg bauen - aber nur Standard"
"Ikea hat dem Bezirk Lichtenberg mitgeteilt, dass er Mitte Februar entscheiden wolle, ob an der Landsberger Allee 360 - nahe der Rhinstraße - eine Filiale errichtet wird."
"Klar ist aber schon jetzt: Sollte das Möbelhaus gebaut werden, dann nur als Standardvariante. Ursprünglich wollte Ikea sein Lichtenberger Haus mit einer 180 Meter langen Glasfront versehen - ein Zugeständnis an den Senat. Doch jetzt ist nur noch die typische blau-gelbe Kiste geplant."
"Das Unternehmen habe außerdem mitgeteilt, dass es auch Veränderungen bei der Lage des Neubaus geben werde: Er soll nun zurückgesetzt von der Landsberger Allee gebaut werden - mit 2 000 Parkplätzen davor. Im einst ausgewählten Architektenentwurf war das genau andersrum geplant."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/514955.html
Das Wäre dann Nummer 4...400 Arbeitsplätze, wäre in Ordnung, die Ikea Kisten sind natürlich nicht sehr cool...
"Umgestaltung des Zietenplatzes verzögert sich"
"Wegen der Erweiterung des Gesundheitsministeriums in diesem Bereich dürfte sich die Verwirklichung bis zum Ende dieses Jahres hinziehen."
http://morgenpost.berlin1.de/ausgabe/2006/01/08/berlin/802979.html
Na, die Else und die Kanonen strahlen ja. Aber die die Säule an sich ist schon so verfärbt, dass sie wie eine Riesenzigarre aussieht...
War gestern drumherum und hab mir mal die Denkmäler rund um die Säule angeschaut (Bißmark, Moltke, Roon) groß und Preußisch.
Guckt die Siegessäule (und Bißmark) nach Dänemark? (gebaut wegen Dt. Sieg über Dänemark 1872 (+-10a)) oder haben die Nazis sie nicht nur versetzt, sondern auch gedreht?
Bau der Bahnhofspassagen verzögert sich weiterhin
Der Baubeginn des neuen Einkaufszentrums am Bahnhof Köpenick verzögert sich. Er war für 2005 vorgesehen, wird jedoch voraussichtlich erst im Laufe dieses Jahres erfolgen.
Das neue Einkaufszentrum soll für rund 30 Millionen Euro auf einer Brache an der Bahnhofstraße gebaut werden, gegenüber vom Forum. Geplant sind vier Etagen und 13 000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Zwei Supermärkte, eine Ladenpassage, Arztpraxen, Fitneßstudio und Stellplätze sind in den "Bahnhofspassagen" vorgesehen. Auf dem 9000 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich derzeit ein Parkplatz, Verkaufsstände und die Halle eines einstigen Supermarktes. In den 90er Jahren wollte Karstadt das Areal entwickeln, nahm dann aber Abstand von dem Vorhaben und verkaufte die Fläche.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/09/bezirke/803163.html
Wusste gar nichts von diesem Projekt. Zwar positiv das die Brache verschwindet, aber mit dem Forum hat Köpenick ja wohl bereits ein Shopping Center, welches den Bedarf mehr als abdeckt. :doof:
Wusste gar nichts von diesem Projekt. Zwar positiv das die Brache verschwindet, aber mit dem Forum hat Köpenick ja wohl bereits ein Shopping Center, welches den Bedarf mehr als abdeckt. :doof:
Zumal unser Prof. der Immobilienwirtschaft (FHTWler werden ihn kennen :doof: ) erzählt hat, das da wohl noch ein Kaufland reinkäme...das ist doch total absurd...
Ähnlich schizophren geht es da nur noch am Alex zu :nono:
sach ma Jo, studierst du ImmoWi an der FHTW?
sach ma Jo, studierst du ImmoWi an der FHTW?
Richtich! BWl/Immo... du auch? oder wirst du in einem anderen Fachbereich geknechtet?:confused: ;) :lach:
Rischtisch. Bin BWL`er (verdammt jetzt ists raus) auch FHTW
@b-a-t-o:
vlt. sieht man sich ja desöfteren und weiß es nur nicht.;)
"Mitte: Das Ephraim-Palais ist gerettet: Barockes Gebäude wird saniert"
"Der Verfall des barocken Ephraim-Palais im Nikolaiviertel ist im letzten Augenblick abgewendet. Vor einer völligen Sperrung des als Museum genutzten Gebäudes gab der Senat jetzt grünes Licht für Sanierungsarbeiten und sicherte die volle Kostenübernahme (zunächst rund 110 000 Euro) zu."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/11/bezirke/803543.html
Eine ziemlich wichtige Neuigkeit:
Die GSG wird privatisiert. Die Mieter – mittelständische Betriebe – befürchten hohe Mietsteigerungen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/12.01.2006/2285341.asp
"Der Vertrag zur Restaurierung und anschließenden Nutzung des Schoeler-Schlößchens an der Dorfaue 126 in Wilmersdorf ist gestern unterzeichnet worden. Das Haus, gebaut etwa 1760, steht seit Jahren leer."
"Er regelt die Restaurierung des Hauses aus der Barock-Zeit, die Kostenübernahme durch die Stiftung, die Nutzung und den Zugang für die Öffentlichkeit."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/14/berlin/804167.html
"Das Berliner Drei-Schlösser-Jahr"
"Undichte Dächer und Fenster, giftige Holzschutzmittel, Schimmelstellen: Schönhausen, Charlottenburg und Grunewald werden saniert"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/14.01.2006/2291445.asp
Ikea baut ein weiteres Möbelhaus
Lichtenberg: Filiale an der Landsberger Allee soll in abgespeckter Variante verwirklicht werden - Entscheidung fällt Mitte Februar
Ikea hat wieder Kurs auf den Bau seines vierten Einrichtungshauses in der Region Berlin/Brandenburg genommen. Das Projekt einer Filiale auf der Südseite der Landsberger Allee nahe Rhinstraße steht in der Deutschland-Zentrale des schwedischen Möbelriesen wieder auf der Prioritätenliste, aber in abgespeckter Standard- statt in vorgesehener Luxus-Variante. Das bestätigte Ikea-Sprecherin Sabine Nold dieser Zeitung, nachdem bereits dem Bezirksamt ein möglicher Baustart signalisiert worden war.
Eins steht bereits fest: Ikea will auch im Nordosten Berlins nur seine typische "blau-gelbe-Kiste" und Freiluft-Parkplätze bauen.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/16/bezirke/804473.html
Naja, ästhetisch passt sich der Bau dann wohl zu seiner Umgebung.
Supermarkt auf dem Kindl-Gelände
Pläne des neuen Eigentümers stoßen auf Skepsis - Neuköllner Politiker fordern kreativere Ideen für die Zukunft
interessantes thema
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/25/bezirke/806426.html
Käufer für Areal des Helene-Heims gefunden
Der Liegenschaftsfonds Berlin hat einen Käufer für das Oskar-Helene-Heim gefunden: Das traditionsreiche Klinikareal soll an ein Dresdner Unternehmen gehen.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/25/bezirke/806424.html
ENDLICH... war ja echt peinlich..
Karl-Marx-Allee: Laternen werden doch ausgetauscht
Vier Millionen Euro bewilligt - Alle 215 Kandelaber sollen nachgebaut werden
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/27/bezirke/806919.html
Bundestagsarena zur Weltmeisterschaft
Mini-Reichstag informiert über das Parlament
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/27/berlin/806809.html
Weiß jemand mehr über dieses Projekt?
Friedrichwerdersches Palais
Die Bauwert Property Group kümmert sich momentan um die Planung des Projektes "Friedrichwerdersches Palais" an der Oberwallstraße 12-13/Jägerstraße in Mitte. Die Grundstücksgröße beträgt 893 Quadratmeter, die zukünftige Mietfläche 3660 Quadratmeter. Der Baubeginn ist für Anfang 2006 vorgesehen, die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2007 geplant. [...]
Bild
(http://morgenpost.berlin1.de/z/photos/p/Bauprojekte/ifd8f96875879e7c724a39bf24000052f_b mp.jpg)
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/z/photos/index.php/item/Bauprojekte/ifd8f96875879e7c724a39bf24000052f
Axel Springer bringt Nachrichten in neuem Format
Europas größte LED-Wand leuchtet vom Axel-Springer-Haus
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/27/berlin/806897.html
Bezirksamt vertagt Entscheidung über Gesundheitszentrum
Grund dafür waren jedoch keine inhaltlichen Bedenken. Vielmehr lagen laut Baustadtrat Franz Schulz (Grüne) "die notwendigen Finanzierungszusagen nicht in der gewünschten Qualität vor". Kritiker des Projekts werfen den Investoren vor, das geplante Gesundheits- und Wellnesszentrum passe nicht in den von kleinen Kneipen und Geschäften geprägten Kiez
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/28/bezirke/807144.html
So hier ein Video von der LED-Beleuchtung des ehemaligen Ver.di Hauses, schade das ich keine Aufnahme davon gemacht hab, als eine Frau 5 Min später auf der Fassade "tanzte"
Video (http://media.putfile.com/Potsdamer-Platz-verdi-Haus)
Frage: wie wäre es wenn wir die Verschiedenen Mahnmale zu einem riesen Mahnmalthread zusammenführen?
Ich meine damit folgende Projekte:
Holocaustmahnmal
Jüdisches Museum
Topographie
Homodenkmal
Neue Wache
Bernauer Strasse
Sinit und Roma (evtl.)
Zentrum gegen Vertreibungen etc...
Interessanter Artikel in der Morgenpost über Townhouses, hab ihn mal gesplitted (Teilweise im Prenzlauer Gärten und Friedrichswerdere Townhouses Thread geuppt) , den rest hier:
"Der neue Wohntrend: Zurück in die City"
""Townhouses" nennen sich die neuen Reihenhäuser, die so gefragt sind, daß das Land Berlin nun eine Reihe weiterer City-Grundstücke in kleine Parzellen aufteilen und verkaufen will."
"Es gibt noch viele freie Flächen in der Innenstadt, die für Stadthäuser gewonnen werden können", sagt Hilmar von Lojewski, Projektplaner der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. So soll auch der ehemalige Grenzstreifen an der Bernauer Straße in Mitte mit Eigenheimen bebaut werden, ebenso die Brache in der Luisenvorstadt zwischen Spittelmarkt und Heinrich-Heine-Straße oder auch das Grundstück hinter dem Botschaftsviertel am Großen Tiergarten. In fernerer Zukunft könnten auch das Flugfeld vom Flughafen Tempelhof oder das Klosterviertel am Molkenmarkt dafür gewonnen werden."
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/29/berlin/807344.html
Aus der dpa:
Rotes Rathaus verschwindet hinter Bauplanen
Berlin (dpa/bb) - Der Turm des Roten Rathauses verschwindet hinter Bauplanen: Am Montag begannen an dem Wahrzeichen der Stadt die Einrüstarbeiten am 53 Meter hohen Turm. Bis Ende März soll der rote «Zapfen» nach einem Bericht der «Berliner Morgenpost» (Dienstag) hinter Bauplanen verschwunden sein. Die Sanierungsarbeiten an den 40 Sandsteinsäulen und der Fassade kosten insgesamt 2 Millionen Euro. Es sind die ersten größeren Außenarbeiten seit fast 50 Jahren. Zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Hab ich was verpasst? Ist das Rote Rathaus während der WM eine in Folie verpackte Baustelle? :confused:
Novaearion
30.01.06, 20:08
Ja - war aber schon länger geplant.
Hauptsache der Fernsehturm strahl rosa... ;)
Zur WM ist also:
-der Alex komplett aufgerissen
-das Rathaus verkleidet
-der PdR eine Groß(rück)baustelle
-UdL aufgerissen
-der Hauptbahnhof nur mit Glück fertig, der Vorplatz wahrscheinlich nicht
beim Breitscheidtunnel weiss ich nicht, knapp wirds bestimmt auch.
Die Stadt präsentiert sich jedenfalls prächtig. Fehlt nur noch daß die S-Bahner streiken, und das ist gar nicht mal so unwahrscheinlich.
stativision
31.01.06, 09:02
Berlin präsentiert sich eben als Berlin :)
Ist doch sehr passend.
Glaube aber schon daran, dass der Hbf (auch ohne Glück) fertig ist. Wird aber natürlich trotzdem merkwürdig aussehen, wenn drumherum so gar nix fertig ist.
Suche nach Investor geht weiter
Der Rohbau der Landsberger Arcaden wird weder zwangsversteigert noch ist ein Abriss geplant.
Wir verfolgen weiter das Ziel, Mietinteressenten zu akquirieren
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/522246.html
http://www.muhs.de/shop/images/ware/gross/15421.jpg
http://www.bbfc.de/bbfc/servlets/getImage?picname=012-054-900&size=14661
Das wär nen Traum, wenn die das verdammte Gebäude endlich mal fertigstellen!!
In meiner Zeit in Berlin konnte ich das Ding jeden Tag von meinem Balkon aus sehen. Wirkt wie eine riesige Beton-Burg. Wäre echt toll, wenn da mal was passieren würde.
Ein bißchen Times Square in Berlin
Mit der neuen LED-Wand am Verlagshaus der Axel Springer AG, ist Berlin jetzt noch kosmopolitischer geworden.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/02/berlin/808101.html
http://morgenpost.berlin1.de/images/2006/02/02/berlin/113172_scaleUp.jpg
TheBerliner
02.02.06, 16:32
Mit der neuen LED-Wand am Verlagshaus der Axel Springer AG, ist Berlin jetzt noch kosmopolitischer geworden.
Der Spruch ist ja wohl ein Knaller! Was so eine Leuchtreklame alles kann ...
stativision
02.02.06, 19:10
Ich weiß schon, warum ich für Morgenpost kein Geld ausgebe, aber die Schlagzeilen immer wieder gerne im Internet lese :lach:
hat jemand von euch schonmal etwas von diesem PRojekt gehört?:
"Unweit des Gendarmenmarktes und der Friedrichstraße entsteht in exponierter Ecklage das anspruchsvoll gestaltete "Sophie Charlotte Haus" mit Einzelhandels- und Büröflächen sowie hochwertigen Wohnungen. Der repräsentative Haupteingang befindet sich in der Charlottenstraße. Das Erdgeschoss bietet sich für eine kleinteilige Ladennutzung an, aber auch der Ausbau als Empfangs- und Konferenzbereich ist möglich."
http://img426.imageshack.us/img426/4718/sophiecharlottehaus2gp.th.jpg (http://img426.imageshack.us/my.php?image=sophiecharlottehaus2gp .jpg)
Quelle: http://www.zpe.zueblin.de/www/home_zpe.nsf/mainpage?ReadForm&n1=4&n2=1&n3=3&n4=0
mir bisher unbekannt...Älteres Projekt oder neuer?
Nein, kenne ich noch nicht...Naja, mal wieder durchschnittliche Kistenarchitektur...Wobei das ggü.liegende Quartier Schützenstraße wohl schon kreativ genug für den Straßenzug ist ;)!
Das Schild steht glaub ich schon ne ganze Weile an der Brache. Ob und wann es da mal losgeht, keine Ahnung.
Die Taz zum geplanten Gesundheitszentrum in der Bergmannstr.
Ein geplantes Gesundheitszentrum in der Kreuzberger Bergmannstraße sorgt im Kiez für heftigen Streit. Baustadtrat Franz Schulz sagt, der 30 Millionen Euro teure Neubau füge sich gut in die Gründerzeitarchitektur des Kiezes ein
http://www.taz.de/pt/2006/02/03/a0282.1/text
zum Sophie Charlotte Haus
in der Büroübersicht der Senatsverwaltung steht etwas von Fertigstellung 2007
noch was
Meermann Immobilien plant in Nachbarschaft zur geplanten BND-Zentrale eine kleine Stadthaussiedlung.
http://www.stadthaeuser-an-der-panke.de/
http://www.stadthaeuser-an-der-panke.de/start.html
Die sehen allerdings sehr hässlich aus :nono:
Finde sie nur recht schlicht. Aber hässlich auf keinen Fall. Sie haben ja unterschiedliche Höhen, verschiedene Grundrisse und dieses imo sehr hübschen Treppenaufgänge, wie man sie aus NY oder Bremen kennt.
@stadthäuser an der Panke:
super Zeitpunkt und super idee, finde die teile sehr gelungen und so einige BND-MA wirds sicherlich auch gefallen.;)
Ein Brückenmuseum ist allerdings etwas außergewöhnliches:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/06.02.2006/2334078.asp
"Bahn-Brücken sollen Museum werden An der Yorckstraße droht sonst der Abriss
Sie sind vielleicht weltweit einmalig – und trotzdem sollen sie verschwinden: die alten Brücken der Bahn über der Yorckstraße, die Kreuzberg und Schöneberg verbindet. Die Bahn möchte die maroden Anlagen schon seit Jahren los werden, und der Senat will sie nicht haben. Um den Abriss zu verhindern, will die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck aus ihnen nun ein Brückenmuseum machen.
„Wo gibt es das sonst noch – rund 30 Brücken auf einer Strecke von etwa 600 Metern?“, fragt der Architekt Norbert Rheinlaender von der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck. Seit Monaten sucht er Verbündete für seine Idee. Viel Zeit bleibt nicht, denn die Bahn will die meisten der Brücken nun abreißen lassen. Die ersten sind schon vor Jahren verschwunden. Die Unterhaltung der für sie nutzlosen Anlagen ist der Bahn zu teuer.
..."
Management-Schule zieht in Berliner Staatsratsgebäude
HG Merz hat in Abstimmung mit der Denkmalpflege viele Räume im Originalzustand erhalten. Seine Umbauten fügen sich fast nahtlos in die Interieurs der 60er Jahre ein, was bei der Vielzahl an Farben, Materialien, Leuchtkörpern, Monumentalkunstwerken und Einbaumöbeln jedoch nicht allzu schwer gefallen sein dürfte.
http://www.baunetz.de/db/news/?news_id=81534
Parkviertel entwickelt sich zur Großbaustelle
Dahlem: Sanierung beginnt - Neue Häuser entstehen
sobald die Frostperiode endet, fällt der Startschuß für die insgesamt 26 Neubauten. Dazu zählen zwei verschiedene Doppelhausvarianten: eine Art entsteht am Waldfriedhof, die andere entlang der Stewartstraße. Geplant sei ferner "ein würfelförmiger Haustyp mit zehn Wohnungen an der Flanaganstraße", so Projektleiter Veit Fischer von der Apellas GmbH.
Bis Ende 2007 sollen alle Arbeiten abgeschlossen, in zwei bis drei Jahren 30 Prozent der Wohnungen verkauft sein. Bislang habe Apellas 40 Wohnungen veräußert, "überwiegend an Mieter", sagt Vischer. 880 der insgesamt 1096 Wohnungen sollen modernisiert werden, am Schluß knapp 500 davon über einen Balkon verfügen.
75 Millionen Euro steckt Apellas in Instandsetzung und Modernisierung. Allein für die Außenanlagen mit einem 1,4 Kilometer langen Rundweg für Skater und Spaziergänger sowie Spielplätzen sind drei Millionen Euro veranschlagt. Zudem soll der Fußweg zur Clayallee nördlich des Geländes von McDonalds wieder geöffnet werden.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/08/bezirke/809358.html
Passt ein Neubau in den Kiez?
KREUZBERG. Auf dem Gelände des ehemaligen Umspannwerkes in der Bergmannstraße soll ein Einkaufs- und Gesundheitszentrum entstehen.uf einem 6 000 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Gebäudekomplex mit 15 000 Quadratmeter Fläche entstehen. Etwa die Hälfte davon ist für Arztpraxen vorgesehen, den Rest teilen sich ein Therapie- und Wellnessbereich sowie Einzelhandel. Doch genau dies stößt bei Anwohnern auf viel Protest: Denn einige Supermärkte hätten bereits angekündigt, dass sie in das neue Zentrum ziehen werden. In den alten Kaiser's-Markt etwa soll dann ein Textildiscounter ziehen. Damit, so fürchtet der Mieterbeirat, erfahre das Gebiet um die Marheineke-Markthalle nach der Schließung der dortigen Schule eine weitere Abwertung.
http://://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/526744.html
Warmer Regen für Exoten
Hauptausschuss bewilligt Mittel für Sanierung des Großen Tropenhauses.
Im August sollen die Arbeiten beginnen, sagt der Zehlendorfer Architekt Friedhelm Haas. Sein Büro hat die Generalplanung für die Sanierung übernommen. Das hundertjährige Große Tropenhaus mit der imposanten Kuppel gehört zu den größten freitragenden Gewächshäusern der Welt. Doch das riesige Stahlskelett, das die Halle hält, ist sehr marode. Die Konstruktion wird entrostet und durch einen Korrosionsanstrich geschützt. Die verwitterten und teilweise schon zugeklebten Acrylscheiben werden durch eine hochwertige Wärmeschutzverglasung ersetzt. Ebenfalls modernisiert werden Heizung, Lüftung, Bewässerung und Beleuchtung, was zu einem erheblichen Sinken der Energiekosten führt.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/527132.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/17.02.2006/2359433.asp
"Weltpremiere in Orange
Hugo Boss expandiert lieber nach Berlin als nach Tokio oder New York
Schwaben stehen auf Berlin. Wenn es dafür noch letzter Beweise fehlte, dann wäre er heute erbracht: Modekonzern Hugo Boss aus Metzingen bei Stuttgart feiert heute mit einem neuen Laden Weltpremiere in Mitte. Nur Städte standen überhaupt zur Wahl: Tokio, New York, Los Angeles, London und eben Berlin, das sich immer mehr zu einer zweiten Heimat des Modekonzerns entwickelt. Erst im vergangenen Juli eröffnete Boss in Mitte einen Hugo-Shop, heute folgt in unmittelbarer Nähe in der Münzstraße das weltweit erste Geschäft für die junge Linie „Boss Orange“. Im Sommer soll ein 2000 Quadratmeter großer Showroom im Osthafen nahe dem MTV-Gebäude hinzukommen, in dem Fachhändler Kollektionen ordern können.
..."
Ich habe die Städte die wir ausgestochen haben nochmal hervorgehoben:D.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/17.02.2006/2359864.asp
"Luxus statt Wühltisch
Neues Konzept für Karstadt-Filialen
Luxus und Glitzer statt Schnäppchen und Wühltisch – auf diese Kurzformel lässt sich das neue Warenhauskonzept des Karstadt-Konzerns bringen. Dazu hat Karstadt eine Premiumgroup gegründet, in der Häuser wie das KaDeWe und das Alsterhaus zu einer eigenen Unternehmenssparte zusammengefasst werden. Aufgabe der neuen Gruppe ist es, aus ausgewählte Filialen „kleine KaDeWes zu machen“, wie Konzernsprecher Jörg Howe am Donnerstag sagte. Weil das wohl niemand besser kann als der KaDeWe-Chef Patrice Wagner, leitet dieser auch die Premiumgroup. Wagner führt seit vier Jahren das KaDeWe, zuvor hatte er in den Galeries Lafayette das Sagen.
...Zu den auserwählten Filialen in Berlin gehören Karstadt in der Schloßstraße und Wertheim am Ku‘damm. Beide Läden sollen umgebaut werden und dann ein neues Innenleben bekommen, sagte Howe. ...
..."
Hört sich imo nicht schlecht an, ist für Kudamm und Schloßstraße sicherlich ein Gewinn, da die beiden Kaufhäuser, besonders Karstadt an der Schloßstraße, den Charme von 80er Jahre Kleinstadtkaufhäusern haben.
Hier noch ein weiterer Artikel zum Gesundheitszentrum in der Bergmannstraße:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/17.02.2006/2359538.asp
"Neubau im Kreuzberger Kiez geplant
...
Auf insgesamt 15 700 Quadratmetern entstehen auch Flächen für eine Tiefgarage, Gastronomie und Supermärkte. Derzeit seien 54 Prozent bereits vermietet, so Wilfried Salomon von der Projektentwicklung. „Es wird alles abgestimmt, die Ärzte bekommen hier ihre Wunschpraxis.“ Die ersten Räume sollen Mitte 2007 bezugsfertig sein. Begleitet wurde das 30 Millionen Euro teure Shoppingmall-Projekt von Protesten der Anwohner, die unter anderem eine höhere Lärmbelästigung und eine Verschandelung der Gründerzeitfassaden fürchten."
Wutzky-Center wird erweitert
Neukölln: Am Bahnhof Hermannstraße soll ein kleines Einkaufszentrum entstehen
Die Entwicklung und Stärkung der Ortsteilzentren zur Nahversorgung bildet derzeit einen Schwerpunkt der Neuköllner Stadtplanung. Im Hochbauausschuß wurde jetzt der Erarbeitung eines neuen Bebauungsplans für das Einkaufscenter am U-Bahnhof Wutzkyallee zugestimmt. Eigentümer des Wutzky-Centers in der südlichen Gropiusstadt ist die Wohnungsgesellschaft Degewo. Die erarbeitet jetzt eine Studie zur Erweiterung und Attraktivitätssteigerung ihres Centers. "Dazu gehört auch ein wirtschaftliches Konzept, da sich die Maßnahmen rechnen müssen", so Degewo-Sprecherin Erika Kröber.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/17/bezirke/811380.html
Treptow: Bau von Yachthafen soll im Frühjahr beginnen..im Herbst sollen schon erste Boote anlegen..
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/20/bezirke/812021.html
Neuer Besucherrekord:
Noch nie so viele Touristen in Berlin wie 2005
Die Zahl der Berlin-Touristen ist 2005 auf den Rekordwert von 6,46 Millionen gestiegen. Besonderer Zuwachs von ausländischen Besuchern. Allen vorran die Briten und Amerikaner...
KANN BERLIN NUR GUT TUN... es muss alles daran gesetzt werden Berlin weiterhin für Touristen attraktiv zu halten! Bitte lieber Senat: Projekte wie das Riesenrad müssen realisiert werden...
Hotel Berlin am Lützowplatz wird saniert und für die WM fit gemacht
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/23/berlin/812713.html
stativision
23.02.06, 00:20
Die Zahl der Berlin-Touristen ist 2005 auf den Rekordwert von 6,46 Millionen gestiegen. Besonderer Zuwachs von ausländischen Besuchern. Allen vorran die Briten und Amerikaner...
Ich frag mich nur, warum 30% weniger Luxemburger gekommen sind, hehe.
Vielleicht liegt's daran, dass voriges Jahr drei gekommen sind und dieses Jahr nur zwei?
Bau des Ärtztehaus in Kreuzberg genehmigt...
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/25/bezirke/813172.html
"Begrenzt offener Realisierungswettbewerb – Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik – Erweiterung und Umbau"
"Ziel ist es, die zwei bestehenden Schulgebäude aus den 60er Jahren für eine Schul- und Internatsnutzung umzubauen sowie durch eine bauliche Erweiterung ein hochwertig gestaltetes Gebäude-Ensemble zu schaffen, das die räumlichen Anforderungen erfüllt und der Bedeutung der Schule für Berlin gerecht wird.
Für das Bauvorhaben stehen insgesamt 18.500.000,- € einschließlich Außenanlagen und Nebenkosten zur Verfügung"
"1. Preis 23.000,- Euro
gmp – von Gerkan, Marg und Partner, Berlin
Dipl.-Ing. Hubert Nienhoff "
"Durch Fassadengestaltung und dynamische Grundform gewinnt der den Bestandsbauten hinzugefügte Baukörper eine eigenständige Formaussage. Die Aufweitung des westlichen Bestandsgebäudes zu einer doppelhüftigen Anlage verbessert die Raum- und Wegebeziehung. "
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0602/nachricht2172.html
W&F, da hat mein Vater Mal gearbeitet ;)! Naja, an sich sieht es recht passabel aus, aber es scheint, dass einiges an Stuck bei der Sanierung draufgeht...
War denn da so viel Stuck gewesen?
@ AOK: Naja, das wird schon gut aussehen, wird ja halt nur saniert, netter Dienstsitz für ein UNszeniges "UNternehmen" wie die AOK...;)
Noch was:
"apellas-Gruppe baut Wohnungen nahe des Berliner Wannsee"
auf einem 83.000 qm Grundstück sollen mit Häusern für 50 Mio. Euro bebaut werden...
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=17135&rubrik=2
Technikmuseum wartet weiterhin auf Spende und entwickelt neue Pläne
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/530734.html
Bauministerium von Max Dudler soll nach 7 Jahren bereits saniert werden!
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/531079.html
Das ist echt ein Skandal. Zumal die beim Bauministerium nicht mal bereit sind offenzulegen, wo denn nun genau gefuscht wurde. Letztlich werden die Verantwortlichen ungeschoren davon kommen und wir als Steuerzahler sind mal wieder die Dummen. :Nieder:
nochmal zum neuen AOK-Dienstsitz
Gebäude wird zwar vollständig entkernt, die Hauptfassaden aus Naturstein bleiben aber erhalten
nachzulesen in der Berliner Morgenpost ;)
Hauptsitz der Ideal Versicherung in der Kochstraße wird dieses Jahr saniert und erhält neue Fassade. Nachdem zuletzt der Altbau saniert wurde ist nun also der neuere Altbau dran. Ist auch dringend notwendig.
http://www.ideal-versicherung.de/live/ideal_internet/powerslave,id,13,nodeid,13.html
Das alte Kohleheizwerk Rudow ist an einen Investor verkauft worden, der das Kraftwerk in Kisten verpacken und nach China verkaufen und das Grundstück bis Mitte 2007 dann besenrein weiterverkaufen will. Da sich das Grundstück direkt am Teltowkanal befindet, sollen dort dann ein Sportboothafen und eine "ortstypische Einfamilienhausbebauung" entstehen.
Artikel in der Welt (http://www.welt.de/data/2006/03/06/855869.html)
auf der Seite der Senatsverwaltung gibts herrliche neue Bilder zur zukünftigen Gestaltung des Molkenmarktes.
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/molkenmarkt/de/staedtebau/masterplanung.shtml
inkl. Animation
http://img128.imageshack.us/img128/3272/luftbild3003td.gif
Hoffentlich wird daraus bald ein eigener Thread
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Hinweis der Moderation: Bitte kein Hotlinking auf Inhalte fremder Seite. Bitte zukünftig entweder verlinken oder z.B. auf imageshack.us hosten (hier entspr. geändert).
Sieht echt gut aus! Kaum zu glauben, was auf eine scheinbar so kleine Fläche alles draufpasst :daumen: !
Der Planung nach könne der Umbau der Grunerstraße 2007 erfolgen. Mit der Bebbauung könnte 2008 gestartet werden.
Neue Ideen für das Kindl Gelände in Neukölln:
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/13/bezirke/816452.html
"Operation am Schöneberger Herzen"
"Kaiser-Wilhelm-Platz wird umgestaltet: Fußgängerzone statt Fahrbahn"
Für eine Mio. Euro soll der Platz umgestaltet werden:
Es soll eine neue Fußgänger-Zone entstehen, indem ein Stück Straße gekappt wird. Pläne von Gruppe Planwerk Architekten u. Stadtplaner ( http://www.gruppeplanwerk.de/03_arbeitsfelder/projekt_kaiser-wilhelm-platz/projekte_kaiser-wilhelm-platz.htm# )
Bilder von der Gruppe Planwerk Seite:
http://www.gruppeplanwerk.de/03_arbeitsfelder/projekt_kaiser-wilhelm-platz/kwp_perspektive_500.jpg
http://www.gruppeplanwerk.de/03_arbeitsfelder/projekt_kaiser-wilhelm-platz/kwp_lageplan_500.jpg
mmh, so klein ist dieses Projekt glaub ich gar nicht, aber es passt entweder in den Shop Till you drop Thread, oder Hotelbauten oder so:
"Grünes Licht für geplante Erweiterung des Estrel-Hotels"
Auf dem ehem. Industriegelände gegenüber des Estrels ist ein weiteres Kongreßzentrum für 9000 Besucher geplant. Außerdem ein Kaufland und weitere Fachmärkte. Die Einzelhandelsfläche wurde von 18.000 qm gewünscht auf 12.000 gehnemigbar verkleinert. Von dem Bau des Esrtrel Parc Hotels ( 20 Stockwerke, 500 Zimmer) wird "vorerst" abgesehen ("wird zurückgestellt und später realisiert"...)
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/16/bezirke/817025.html
TheBerliner
16.03.06, 18:28
Die Meldung ist schon richtig hier.
Harald G. Huth Bauherr von dem Steglitzer "Schloss" will nun Wansee-Terrassen
neu aufbauen:
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/18/bezirke/817574.html
Der nächste Elementemischmasch ;)
Da wo das Grimmzentrum enstehen soll, hat heute der Abriss der Baracken begonnen. Das Gebäude hätte doch eigentlich einen eigenen Thread verdient oder?
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Bitteschön: http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=4844 ;)
ihr kennt doch sicher das hässliche Excelcior Haus (ehemaliges Excelcor Hotel am Anhalter Bahnhof)?
hier ein schönes Rendering über das ich sonst leider nichts weiß:
http://www.3dworks.com/works/W_IMAGE_1I3.jpg
http://www.3dworks.com/works/W_IMAGE_1I2.jpg
Nun ja, da das Rendering ja schon etwas älter ist und dort jetzt die Hotels der Accor-Gruppe stehen, denke ich, daß hat sich erledigt! Allerdings gefällt mir die Veränderung an der Fassade im Obergeschoss, den Fahrstuhl haben sie ja anscheinend auch repariert?
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/22/bezirke/818238.html
Das nenn ich mal eine gute Nachricht, der Wiederaufbau des vor 3 Jahren durch ein Brand teilweise zerstörte Jagdschloss Glienicke hat begonnen. Der 6,9 Millionen Um- und Ausbau wird durch die Versicherungssumme und durch Landes- und EU-Mittel finanziert
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/29/bezirke/819669.html
Die Gärten der Welt werden mal wieder größer, am kommenden Freitag wird der koreanische Garten eröffnet. Darüberhionaus wird noch an einem italiensichen Renaissancegarten, einem englischen Irrgarten und einem Garten in Erinnerung an den berühmten deutschen Gartenkünstler Klaus Foerster gearbeitet, die Eröffnung dieser Gärten wird 2007 sein.
Hier noch eine Grafik der Gärten: http://morgenpost.berlin1.de/images/2006/03/29/bezirke/115783_scaleUp.jpg
Diesen Sommer muss ich da wirklich mal hin, aber das habe ich hier (http://deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=90229&postcount=227) auch schon gesagt.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/03/29/berlin/819820.html
Immer mehr Modelabels favorisieren Berlin als Standort neuer Filialen. Bevorzugte Standorte sind Ku'damm und Friedrichstrasse.
Oft wird auf Berlin zugeschnittenes, sonst nirgendwo erhältliches Sortiment gesetzt. Die Attraktivität von Berlin-Mitte als Mode-Standort ist seit dem Regierungsumzug enorm gestiegen. Teilweise werden die etwas ausgefallenen Labels allerdings von den Großen verdrängt.
Für mich zentral diese Aussage: Berlin ist nicht, so wie vergleichbare Großstädte mit ihren Einkaufsstrassen, Berlin befindet sich im ständigen Werden und Sich-verändern!
@DasTier:
Dito:lach:
dejavue:D
:D Genau das habe ich auch gedacht, als ich meinen alten Beitrag gelesen habe und dachte dann: Eigentlich mußte mal Jo fragen, ob er da gewesen ist.
Schade, dass diese Gartenlandschaft so JWD und nicht z.B. als Teil des Tiergartens (wär ja das zentralste) oder so entsteht/-stand. Dort gibt's ja schließlich genug leere Rasenflächen Ich würde sie mir auch gerne Mal anschauen, aber dafür bis nach Marzahn zu fahren...:rolleyes:
@ Ben
Sehe ich genauso, wenns irgendwo wäre, wo man öfters mal vorbeikommt, wäre ich sicher schonmal auf `nen Sprung reingegangen. Außerdem hätte man in zentraler Lage sicher auch mehr Besucher durch Touristen, aber wer fährt schon nach Marzahn, wenn er es nicht muss.
Gleisdreieck wäre imo ideal gewesen, da soll doch sowieso ein Park hin.
Gleisdreieck wäre imo ideal gewesen, da soll doch sowieso ein Park hin.
Ooch jut...
Noch was anderes, habe gerade zufällig ein interessantes Prospekt in meiner TV-Tip gefunden, das da heißt: Frauen wohnen im 21. Jahrhundert - Ein Stadthaus für Frauen - mitten in Berlin
Wer sich das Ganze gern mal anschauen möchte der möge bitte hier (http://www.beginenwerk.de/) nachschauen.
Das Projekt ist im Engeldamm 51-57 geplant, Baubeginn Anfang 2006. Die gewellte Architektur gefällt mir allerdings nicht sehr besonders.
Dann nochmal was für Mitte/Prenzlauer Berg: Die Ecke am Senefelder Platz erfährt ja zur Zeit eine große Aufwertung. Neben dem bereits erwähnten Projekt (siehe hier (http://www.leonwohlhagewernik.de/index_ger.html)) ist für die Brache Kollwitzstr. 22 der Bau von mehreren Boarding Houses geplant. Fertigstellung Mitte/Ende 2007
http://www.kollwitz22.de/dt/index.htm
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