Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gebäude für Wissenschaft, Medizin, Bildung und Sport
Dr.Faust
25.03.2007, 22:02
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
http://img517.imageshack.us/img517/8084/platostrmd1.jpg
http://img159.imageshack.us/img159/5571/platostr2if2.jpg
http://img520.imageshack.us/img520/6978/platostr3bp9.jpg
http://img507.imageshack.us/img507/9654/platostr4ux9.jpg
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Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie
http://img520.imageshack.us/img520/2697/messeac0.jpg
http://img509.imageshack.us/img509/606/messe2zd0.jpg
http://img512.imageshack.us/img512/8809/messe3sd3.jpg
Ich hoffe das noch mehr Beiträge und Bilder dazukommen. :juhu:
Schöne Bilder, danke dafür. :)
Leipzig ist immer noch arg unterpräsentiertiert. Wäre schon, wenn sich das jetzt ändern würde.
Vielleicht kannst du ja noch ein, zwei Worte über die Gebäude und ihre Lage verlieren. Kenne mich in Leipzig nämlich nicht aus.
Dr.Faust
26.03.2007, 14:21
Das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften entsteht in der Nähe von der Prager Straße/ Goldschmidtstraße und das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie ensteht auf dem Gelände der alten Messe.
selbstdenker
26.03.2007, 15:11
alle hier gezeigten neubauten haben eine gemeinsamkeit:
sie sind abgrundtief haesslich und bereichern ihr umfeld mit derpessionen
wieso sieht moderne Bebeauung in USA meist gut aus und in D nur kalt, kahl und betonmaessig?
freut ihr euch etwa ueber sone gesichtslosen allerweltsbeton bauten? :nono:
also der frauenhofer Institutsneubau sieht IMO recht attraktiv aus.
selbstdenker
26.03.2007, 17:35
ja geht noch so...in californien, mit ein paar palmen davor und ohne diese betonwuesste a la germania grigia drumherum waers vielleicht ertraeglich...
aber dort haette man auch diese fassade trotzdem etwas weicher gezeichnet
ich empfinde die gesamtsituation auf dem bauschild, also haus + strassenraum gestaltung, insgeasmt als sehr hart und etwas trist.
und vom rest der gebaeude brauchen wir nicht reden, schulmaessig anspruchsloser modernismus, standard banalitaet a la koeln deutz industriegebiet
es ist noch ein weiter weg in D mit diesen hardcore alt-modernisten
Dr.Faust
22.07.2007, 21:21
Am Fraunhofer Institut hat sich einges getan.
http://img65.imageshack.us/img65/8705/altemessepm1.jpg
http://img402.imageshack.us/img402/5929/altemesse2bt5.jpg
Zur Zeit wird auch das größte Nationaldenkmal Deutschland saniert und soll 2013 zum 100 jährigen Bestehen des Völkerschlachtdenkmal fertig sein.
http://img463.imageshack.us/img463/4648/voelkixi5.jpg
Dr.Faust
19.10.2007, 21:24
Habe heute ein paar Bilder vom Erweiterungsbau "Deutsche Nationalbiblothek" gemacht.
http://img240.imageshack.us/img240/5816/img0413nr7.jpg
http://img511.imageshack.us/img511/2596/img0415or8.jpg
Mehr zu dem Erweiterungsbau unter:
http://www.ddb.de/wir/ueber_dnb/erw_bau_leipzig_archi.htm
dj tinitus
12.01.2008, 23:02
da möchte man ja fast lieber im ddr-bau liegen als in der neuen klinik. aber nur fast, schliesslich ist dieser rundbau der anatomie-hörsaal.
die ehemalige uni-frauenklinik wurde bestimmt auch deswegen aufgebrochen, um ein neues treppenhaus einbauen zu können. kann ich auch verstehen, dass bei kliniken die funktionalität absoluten vorrang haben sollte. solange man gesund ist, wird man wohl trotzdem eher die alten krankenhausanlagen wie das st. georg oder das ehemalige parkkrankenhaus dölitz bevorzugen. alte häuser, alte bäume - hat irgendwie was beruhigendes.
Dr.Faust
13.01.2008, 17:35
Nicht nur die Uni baut in Leipzig neu, sondern auch die HTWK baut ein neues Gebäude. Das Gebäude befindet sich an der Karl-Liebknecht-Straße, in dem später die Hochschulbibliothek sowie das Medienzentrum untergebracht sind.
http://img411.imageshack.us/img411/7007/img0818kk5.jpg
http://img411.imageshack.us/img411/5224/img0819mj2.jpg
http://img236.imageshack.us/img236/5779/img0821kz8.jpg
Dr.Faust hat uns bereits auf die derzeit im Bau befindliche Hochschulbibliothek samt neuem Medienzentrum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (kurz HTWK) aufmerksam gemacht. Der vom Berliner Architektenbüro Léon Wohlrabe geplante Neubau soll ca. 16 Millionen Euro kosten. Des Weiteren sollen die derzeit noch im nahe gelegenen Markkleeberg befindlichen Fachbereiche Maschinen- und Energietechnik an die Fachhochschule im Süden Leipzigs geholt werden, womit zusätzlich der FH mehr Campus-Charakter verliehen wird. Wenn 2009 alles über die Bühne gegangen ist, feiert die Stadt somit die Campus-Einweihungen der HTWK und der Universität im Stadtzentrum gleichzeitig.
Impressionen vom Baugeschehen an der HTWK (http://www.htwk-leipzig.de/technik/bilder/index.html)
Anbei noch einmal der Entwurf von Léon Wohlrabe: Blütenweiß und ein bisschen giftgrün. Für den quirligen und gründerzeitlich geprägten Süden hätte ich mir mehr Anspruch erhofft.
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/07_01_23HBPerspektive.jpg
Bild: HTWK Leipzig
dj tinitus
15.01.2008, 23:35
...zumal die htwk ja auch architektur und städtebau lehrt.
die grundidee, rings um das alte hauptgebäude eine art campus zu errichten, ist ja völlig okay. und die umnutzung der umliegenden altbauten ist ja auch vorbildlich erfolgt. aber die bisherigen neubauten sind wirklich unter aller kanone.
leipziger
22.01.2008, 20:48
Kleiner Hinweis: das Büro heißt nicht Léon Wohlrabe, sondern Léon Wohlhage Wernik ;) :)
Dr.Faust
14.02.2008, 19:15
Von 2008 bis 2010 soll der gewerbliche Teil der BIO CITY LEIPZIG erweitert werden. Für diesen 3. Bauabschnitt soll 13,5 Millionen Euro kosten. Der Neubau soll eine Größe von 6400 Quadratmeter haben um dadurch etwa 5.500 Quadratmeter zusätzliche Gewerbefläche zu schaffen. Hintergrund dafür ist, dass der gewerbliche Teil aufgrund der den Unternehmen gebotenen idealen Bedingungen derzeit einen Vermietungsstand von 98,9% aufweist. Mit dem Erweiterungsbau wird nun der Boden für die Erweiterung ansässiger Unternehmen, für Ausgründungen oder Neuansiedlungen bereitet und die BIO CITY weiter gestärkt.
Quelle:http://www.bio-city-leipzig.de
Mediencampus Villa Ida, so heißt der bereits 2006 vollendete Komplex für angehende Journalisten: klar, nüchtern, funktionell und im Kontrast zur historistischen Villa Ida stehend, dem 1883 errichteten Hauptgebäude des Campus. Was haltet ihr von dem Neubau?
Ansicht von Südost. Auf dieser Seite befindet sich ein Café, auf der Runden Ecke ein Freisitz, der bei 18 Grad am Sonntag schon hätte geöffnet sein können.
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240742.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240741.jpg
Ansicht aus südlicher Richtung
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240744.jpg
Durch viel Glas schaut man auf den grünen Innenbereich und rauf zur Villa Ida
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240743.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240745.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240746.jpg
Villa Ida von Süden
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240747.jpg
Villa Ida von Norden
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/P2240740.jpg
Bilder von mir
Dr.Faust
27.02.2008, 19:08
Das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften ist fast fertig von außen.
Mit der Einweihung des neuen Gebäudes im Sommer 2008 werden die etwa 200 Mitarbeiter des Instituts ein rundum optimales Umfeld für Ihre Forschungen vorfinden.
http://img246.imageshack.us/img246/8240/img1307fw8.jpg
Dr.Faust
27.02.2008, 21:02
Auf dem denkmalgeschützten ehemaligen Rittergut im Stadtteil Möckern was der Firma Herrenhaus Möckern GmbH & Co. KG gehört, soll ein attraktives Zentrum für Forschung, Schulung, (Weiter)Bildung im Umweltbereich und damit gleichzeitig eine Stätte der internationalen Begegnung entstehen.
Der Investor will das Herrenhaus denkmalgerecht sanieren und mit einem neuen Westflügel versehen, der sich architektonisch deutlich von dem historischen Bau absetzt. Nördlich vom Herrenhauses ist ein Gästehaus geplant.
1852, wurde auf dem Rittergut Möckern die erste landwirtschaftliche Versuchsstation in Deutschland gegründet. Auf dem Rittergut war zu DDR-Zeiten ein Kinderheim untergebracht, so dass das Gut in einem gebrauchsfähigen Zustand erhalten blieb. Nach der politischen Wende wurde die Einrichtung geschlossen und ist seither dem Verfall preisgegeben. Bin ja mal gespannt, wann es dort los geht.
dj tinitus
27.02.2008, 22:24
(die letzte herrin dieses ritterguts wurde 1945 entschädigungslos enteignet. die alte gräfin hauste dann ein paar häuser weiter bei niedrigster lebensmittelration in einer dachkammer. bis zu ihrem tod anfang der 50er hat ihr eine freundin unserer familie noch essen gebracht und die wäsche gewaschen. die verwandten im westen haben sich nicht um sie gekümmert, weil bei der alten damals nichts zu holen war. aber gleich nach der wende haben sie dann antrag auf rückübertragung des ritterguts gestellt und es auch erhalten. doch genug damit, das hier ist ja ein architekturforum.)
schön, dass dort wieder leben einkehrt. ringsum entsteht zur zeit ja auch eine anzahl mehr oder weniger gelungener sogenannter stadthäuser.
zum mediencampus villa ida:
bestimmt ist dieser (durchaus gelungene) komplex kein höhepunkt zeitgenössischer architektur. um so unverständlicher, dass nicht alle neubauprojekte zumindest dieses niveau erreichen. funktion, gelände und umgebende bebauung wurden bei diesem entwurf berücksichtigt. das sollte auch bei anderen neubauten nicht zuviel verlangt sein.
Das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie ist nun so gut wie fertig.
Ansicht von Süd
http://i249.photobucket.com/albums/gg231/TheBassTian/IMG_0068.jpg
...Ost
http://i249.photobucket.com/albums/gg231/TheBassTian/IMG_0073.jpg
...und West
http://i249.photobucket.com/albums/gg231/TheBassTian/IMG_0075.jpg
(Bilder von mir)
Vielen Dank, dass du mit deiner Kamera so viel unterwegs warst, LEgende. Vielleicht liegt's nur am schönen Sonnenschein, aber in Natura wirkt das Gebäude dann doch ansprechender als noch auf dem Rendering (http://idw-online.de/pages/de/newsimage37162.jpg). Bis jetzt kenne ich meist nur den umgekehrten Fall.
dj tinitus
05.03.2008, 00:11
es haut einen nicht gerade vom hocker, wirkt aber besser als erwartet.
auch von mir danke für die bilder!
Dr.Faust
09.03.2008, 21:32
War Heute wieder mal unterwegs. Beim HTWK Neubau hat sich auch einiges getan.
http://img231.imageshack.us/img231/9748/img1452pu1.jpg
http://img510.imageshack.us/img510/1944/img1454ib4.jpg
So soll etwa die Fassade aussehen.
http://img502.imageshack.us/img502/5016/img1456yi2.jpg
Dr.Faust
18.05.2008, 17:34
Seit dem letzten Besuch hat sich einiges getan. Die Verlagerung der oberen Etagen im vorderen Gebäude sieht interessant aus.
http://img155.imageshack.us/img155/1057/img1815cq0.jpg
http://img144.imageshack.us/img144/5811/img1819ez8.jpg
http://img178.imageshack.us/img178/9668/img1822hk7.jpg
http://img150.imageshack.us/img150/7251/img1824sx6.jpg
Alle Bilder Dr.Faust
Dr.Faust
15.06.2008, 21:48
Seit Februar hat sich leider am Bau "Max-Planck-Institut" nicht viel getan.
Bauupdate: 15.06.2008
http://img356.imageshack.us/img356/6097/img1940rr6.jpg
http://img129.imageshack.us/img129/6155/img1941gj2.jpg
http://img120.imageshack.us/img120/9750/img1943ya2.jpg
Bilder: Dr.Faust
Das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie wurde gestern feierlich eröffnet (http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3413&Itemid=1).
Neubau Fraunhofer Institut (Bild: LEgende)
http://i249.photobucket.com/albums/gg231/TheBassTian/IMG_0075.jpg
dj tinitus
30.06.2008, 00:06
bei der einweihung wurde für nächstes jahr ein erweiterungsbau angekündigt, der das institut mit der benachbarten "bio city" verbinden soll. wird sicher nicht einfach, für den übergang zwischen diesen beiden unterschiedlich gestalteten komplexen eine architektursprache zu finden, die vermittelnd wirken kann.
Da fällt mir auch gerade wieder etwas ein:
Ich stand vor ein paar Wochen auf der alten Elstermühlgraben-Brücke, vor dem geplanten Stadthafen. Da kam mir ein älteres Rentner-Pärchen entgegen, die sich laut über Architektur enthielten. Neugierig wie ich bin, habe ich sie kurzerhand angesprochen. Sie erzählten mir, dass sie beide in Stuttgart wohnen (der Mann wurde in Leipzig geboren) und gerade vom Tag der offenen Tür im "Forum Thomanum" kämen.
Daraufhin fragte mich der Herr, ob ich denn schon dort war, und dieses hässliche Gebäude gesehen hätte. Ich musste grinsen. Diesen Kindergarten? Ja, meinte er, und legte daraufhin so richtig los: Er brachte die Bausumme ins Spiel, und stellte die Frage in den Raum, was denn an diesem Kasten so teuer gewesen sei? Die Architektur bzw. die Baumaterialien, so meinte er, könnten es sicher nicht sein. Mein Gesicht nahm so langsam diese Züge hier an: :D
Ich stimmte dem Mann zu, und erzählte ihm, dass Leipzig ja an sich doch recht schmuck ist und die historische Architektur sich an vielen Stellen sehen kann. Er sagte daraufhin, dass beide völlig begeistert seien, was sich hier seit der Wiedervereinigung getan hätte und das Stuttgart im Vergleich hässlich sei. Naja, das ging dann noch so ein wenig weiter. Als ich dann den Stadthafen noch erwähnte konnten beide das gar nicht glauben und sich vorstellen, dass hier in 3 Jahren mal ein kleiner Hafen sein soll. Als ich dann noch die Freilegung des PMG in die Runde warf, wollten beide sofort von mir den Verlauf wissen. Den erklärte ich ihnen dann auch noch, und entließ sie in die Leipziger Freiheit... :)
"Neubau Sonderlaborgebäude der Universität Leipzig"
Ich weiß nicht wie lange eine Architekturstudium dauert 8 - 10 oder noch mehr Semester ? Jedenfalls ist es leider erschreckend, das Architekten nicht mehr zustande bringen als diese Kisten. Ich meine, ich muss mir doch selber die Frage stellen bzw. mit den Anspruch an mich herantreten, dass ich nicht 4 oder 5 Jahre studiert habe, um Kisten zu bauen, die ein 3 Jähriger im Kindergarten mit den Holzbausteinen zusammenwürfelt.
Wenn ich mir die Kiste mit den Übergang anschaue, dann hat der Architekt in sein Gebäude einzig und allein die Sterilität, die in der Medizin äußerst wichtig ist, vielleicht mit einfließen lassen sonst aber gar nichts. Im Verbund und Vergleich zu den anderen Gebäuden, die umher stehen, ein Beispiel , wie degeneriert die heutige Architektur ist.
Adios
leipziger
07.07.2008, 11:49
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Mod: Zitat editiert. Bitte auf unsere Richtlinien (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6540) achten und nur so oft und so umfangreich wie nötig zitieren.
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ich weiss, dass dies schon 100 Mal gesagt wurde: ;)
In der Uni kommen die Erstis manchmal noch noch mit angepaßter Architektur an. Beispiel: Baulückenschließung. Es werden Traufhöhen, Dachneigungen übernommen. Dann "putzt" der Prof. diese Entwürfe total runter. Gelobt werden die Kuben und Kisten, die völlig eigenständig ohne jeden Bezug auf irgendwas in die Lücke gestapelt sind. Mal ja alle Studis eine gute Note wollen, sehen sich am Ende des Semesters alle Entwürfe relativ ähnlich, ihr ahnt es: gestapelte Kisten und Kuben ohne Bezug auf irgendwas.
Nach dem 5. Entwurf ist klar, dass keiner mehr Spitzdächer mach usw. Beim Diplom sind die Spitzdächer dann vergessen. In Architekturtheorie hat man dann "gelernt", dass Spitzdächer generell schlecht sind.
Zu dem Sonderlaborgebäude der Uni Leipzig: Einzig der Städtebau hat "aufgepaßt", dieses Grundstück konnte nur in dieser Form bebaut werden. Die Oberfläche (Putz/Farbe) ist auch gar nicht ganz falsch, aber dann: Die Details und Fassadengliederung eine absolute Katastrophe. Einfach nur grobschlächtig, neben den kleingliederigen spätklassizistischen Fassaden der Umgebung fällt dies besonders ins Auge. Die Architekten werden es so gewollt haben. Dem Bauherrn ist es "egal", er "verlässt" sich auf die Meinung der Experten. Schade.
Hallo,
"Dann "putzt" der Prof. diese Entwürfe total runter."
So habe ich mir das schon gedacht, - "der Fisch stinkt vom Kopfe her" - Es bleibt aber trotzdem, wenn ich die Architektur als meine Berufung ansehe und ich mir eben zum Ziel gesetzt habe, später nicht diese oberflächliche, nichtssagende Allerwelts Architektur nachzuahmen bzw. mich mit meinen Arbeiten indessen einzureihen, dann lasse ich mich auch nicht durch diese Dessauer Bauhaus Professoren aufhalten.
Adios
Die Alta Fides AG saniert für rund 10 Millionen Euro ein Gebäudeensemble in der Paul-List-Straße gegenüber den Unikliniken, in dem 100 Lifestyle-Apartments (neudeutscher Kauderwelsch) für Studenten untergebracht werden sollen. Die Zeiten öder Studentenbuden scheinen vorbei zu sein. Die Zimmer werden mit Balkone, Parkett-Fußböden, schicken Bädern, anspruchsvollem Möbeldesign und Flatscreen-TV's ausgestattet. Darüber hinaus wird es im Gebäude einen Hausmeisterservice, einen Waschsalon und eine sog. Lounge für Treffen geben. Für diesen Luxus zahlt der Student dann 360 Euro warm. Baustart ist bereits erfolgt, Fertigstellung ist für Frühjahr 2009 anvisiert. Ein paar Bilder dazu hier (http://www.altafides.de/sites/projekte_aktuell_campus.html#).
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Deutlich schlichter fällt das Studentenwohnheim der Leipziger Casa Concept auf der anderen Seite der Unikliniken aus. In einer Brache in der Sternwartenstraße will sie für 3 Millionen Euro 80 Apartments errichten. Vor dem Gebäude entsteht eine frei stehende Lochfassade, dahinter befinden sich dann sog. Laubengänge sowie ein Treppenhaus mit Lift. Architekt ist ein Architekturstudent der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK).
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/foto1_profil.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/foto2_profil.jpg
Quelle: LVZ
Bilder: Casa Concept
Dr.Faust
08.07.2008, 20:37
Am Max-Planck-Institut gehts langsam dem Ende zu. Der größte Teil von Gerüsten ist verschwunden. Hier ein paar Bilder vom letzten Wochenende.
Bauupdate: 06.07.2008
Rückseite:
http://img141.imageshack.us/img141/4781/img2220el3.jpg
http://img239.imageshack.us/img239/729/img2222kx4.jpg
Auch der obere Teil wird mit Holz verkleidet, wie das ältere Gebäude.
http://img293.imageshack.us/img293/6158/img2223gb6.jpg
Bilder: Dr.Faust
Dr.Faust
24.08.2008, 14:35
Seit meinen letzten Besuch beim Neubau HTWK hat sich einiges getan.
Bauupdate: 24.08.2008
http://img291.imageshack.us/img291/963/img2700bw5.jpg
http://img297.imageshack.us/img297/46/img2702fq1.jpg
Im hinteren Teil hat man mit der Außenfassade begonnen.
http://img73.imageshack.us/img73/3584/img2704bs0.jpg
Bilder: Dr.Faust
Heute war im Übrigen Richtfest für das neue Medienzentrum der HTWK. Zugegenermaßen sieht es auf der Visualisierung etwas gefährlich aus aber irgendwie ist es live bisher recht spannend was entsteht und außerdem füllt es eine große Lücke entlang der Karl-Liebknecht-Straße, die dadurch mit noch mehr Studenten belebt wird.:) Kurzum, ich finds bisher recht gelungen.
http://www.lvz.de/aktuell/content/75493.html
Hier (http://www.lizzy-online.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=15231&mode=thread&order=0&thold=0) noch ein Artikel aus der "lizzy" zum Richtfest. Gruß, Cowboy
Dr.Faust
09.11.2008, 18:11
War auch gestern auf dem Uni-Gelände unterwegs. Auf dem Gelände Stephanstraße 11 hat sich einiges getan.
Bauupdate: 08.11.2008
http://bilderupload.biz/62cab8e_thumbnail.JPG (http://bilderupload.biz/62cab8e)
http://bilderupload.biz/0064f8e_thumbnail.JPG (http://bilderupload.biz/0064f8e)
http://bilderupload.biz/e8e61f4_thumbnail.JPG (http://bilderupload.biz/e8e61f4)
Bilder: Dr.Faust
Der Bau der neuen Hochschulbibliothek der HTWK neigt sich dem Ende zu. Ich persönlich finde die neugeschaffene Torsituation an der Gustav-Freytag-Straße Ecke Karli ganz nett und natürlich ist die Verdichtung des Campus' zu begrüßen, das wars allerdings auch schon:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/P1060203.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/P1060204.jpg
Zur Erinnerung nochmal das vom Cowboy gepostete Rendering:
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/07_01_23HBPerspektive.jpg
Quelle: HTWK Leipzig
^ Naja, was soll man dazu noch sagen? Optisch echt 'ne Katatrophe. Studieren nicht an der HTWK auch "Architekten"? Ich bin schon auf die Graffiti auf der weißen Fassade im Erdgeschoss gespannt. ;)
LE Mon. hist.
21.01.2009, 20:59
http://mephisto976.uni-leipzig.de/nachrichten/anzeigen/adam-friedrich-oeser-schule-in-gohlis-soll-saniert-werden.html
Mi, 21. Januar 2009
Oeser-Schule in Gohlis soll saniert werden
Die Adam-Friedrich-Oeser-Schule in Gohlis-Mitte soll saniert werden.
- Plattenbau aus den 1970er Jahren
- Schäden an Dach, Fassade und Fenstern ausbessern, Gebäude isolieren
- Beginn des Umbaus im Herbst 2009
- Kosten: mehr als eine Million Euro, die Hälfte davon aus dem Landes-Förderprogramm Schulhausbau
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.36760241 614212~12.383367177480607&scene=10792239&style=b&lvl=1&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
LE Mon. hist.
24.01.2009, 11:55
Knautkleeberg: Stadt plant Umbau der 60. Schule
LVZ-Online, 22.01.2009, 16:07 Uhr
http://www.lvz-online.de/aktuell/content/85667.html
- Erweiterung der 60. Schule in Knautkleeberg geplant
- Gebäude in der Seumestraße 93, 1908 als Schule errichtet, ist in gutem baulichen Zustand
- Hort und Sporthalle 400 Meter vom Haupthaus entfernt, entsprechen nicht mehr den Standards, ebenso Anbau der Schule mit den Sanitäranlagen
- im Schulentwicklungsplan als zweizügige Grundschule ausgewiesen
- Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD): Stadt wolle die „baulichen Defizite beseitigen“ und zugleich „die ungünstige Zergliederung durch Außenstellen beenden“
- Architektenwettbewerb hierfür noch in diesem Jahr, anschließend Entwurfsplanung 2009
Siehe auch: http://www.lvz.de/aktuell/content/85621.html
Standort: http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.27963994 688565~12.312497547753764&scene=10801041&style=b&lvl=2&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
LEonline
19.02.2009, 14:45
Der Neubau (Erweiterungsbau mit Reinräumen) mit einem Invest-Volumen von 6,8 Mio Euro für das Haus und 2,2 Mio für die Technik soll im Herbst nächsten Jahres fertiggestellt sein. Z.Z. wird der Bauantrag vorbereitet.
http://www.lvz.de/aktuell/content/88594.html
LE Mon. hist.
21.02.2009, 00:23
Die Apollonia-von-Wiedebach-Schule, Arno-Nitzsche-Straße 7 in Connewitz, wurde bis zum Ende der Winterferien behindertengerecht umgebaut und besitzt jetzt zum Beispiel einen Fahrstuhl. Insgesamt hat der Umbau rund 350.100 Euro gekostet. 116.700 Euro davon hat die Stadt übernommen, 233.400 Euro stammen aus dem Förderprogramm "Stadtumbau Ost" des Freistaats Sachsen. Nach Angaben aus dem Rathaus ist die Mittelschule laut Schulentwicklungsplan ein sicherer Standort, dessen Schließung nicht vorgesehen ist.
LVZ-Online, 17.02.2009, 16:59 Uhr
http://www.lvz-online.de/aktuell/content/88312.html
http://www.wiedebachschule-leipzig.de/
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.31109451 4830046~12.37584026389004&scene=10799843&style=b&lvl=2&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
SPD und CDU Süd fordern die Sanierung der Lene-Voigt-Schule in Lößnig im Rahmen des Konjunkturpakets II:
SPD Leipzig-Süd legt nach: Sanierung der Lene-Voigt-Schule im Konjunkturpaket II
Redaktion
15.02.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/02/SPD-Leipzig-S%C3%BCd-legt-nach-Sani-200902141806.html
Konjunkturpaket nutzen: CDU Süd fordert Sanierung der Lene-Voigt-Schule
Redaktion
06.02.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/02/Konjunkturpaket-nutzen-CDU-S%C3%BCd-200902052015.html
http://www.lene-voigt-schule-leipzig.de/
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.30116365 061889~12.401838288617057&scene=10799967&style=b&lvl=1&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
Unklar ist mir der aktuelle Stand in Böhlitz-Ehrenberg. Dem LVZ-Forum zufolge sollen sich neben der CDU heute auch Bündnis 90/Die Grünen für den Neubau einer Grundschule und damit gegen den Umzug der Mittelschule aus der Heinrich-Pestalozzi-Schule in das Schulgebäude am Leutzscher Rathaus (57. Schule) ausgesprochen haben.
http://forum.lvz-online.de/leipziger-schulen/2418-der-neubau-einer-schule-boehlitz-ehrenberg-ist-verschwendung-von-steuermitteln.html
Dr.Faust
22.02.2009, 15:19
Die Stadt Leipzig baut eine neue Sporthalle an der Georg-Schuhmann-Strasse für die Werner-Heisenberg-Schule.
http://img8.imageshack.us/img8/327/009ybu.jpg (http://imageshack.us)
http://img8.imageshack.us/img8/009ybu.jpg/1/w800.png (http://g.imageshack.us/img8/009ybu.jpg/1/)
http://img258.imageshack.us/img258/369/011q.jpg (http://imageshack.us)
http://img258.imageshack.us/img258/011q.jpg/1/w800.png (http://g.imageshack.us/img258/011q.jpg/1/)
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http://img178.imageshack.us/img178/8931/016u.jpg (http://imageshack.us)
http://img178.imageshack.us/img178/016u.jpg/1/w800.png (http://g.imageshack.us/img178/016u.jpg/1/)
Bilder: Dr.Faust
LE Mon. hist.
24.02.2009, 19:49
In der morgigen Stadtratssitzung um 13.00 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses soll laut Tagesordnung der Haushaltsplan für das Jahr 2009 verabschiedet werden. Einer der Knackpunkte ist der Neubau der Grundschule in Böhlitz-Ehrenberg. Siehe hierzu auch
Böhlitz-Ehrenberg: Teurer Schulneubau oder Mut zu Visionen?
Ralf Julke
23.02.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/02/B%C3%B6hlitz-Ehrenberg-Teurer-Schul-200902221812.html
Weiteres Thema der Stadtratssitzung ist das Bauprojekt "Höfe am Brühl", dazu dann später sicher im entsprechenden Thread.
@Dr.Faust: Danke für die Bilder! Aber zur Architektur sag ich nur: laaaaaangweilig! Immer die gleichen Kisten. Der neueste Trend scheint zu sein, dass die obere Kiste die unterste überragt. Gerade bei öffentlichen Schulprojekten, siehe HTWK Leipzig Bibliotheksneubau und Leipzig School of Media. Bin schon auf das nächste Bauwerk "gespannt".
dj tinitus
24.02.2009, 23:14
auch von mir danke für die bilder vom anbau des heisenberg-schule.
deutlich zu erkennen ist, wie die geringe zu verfügung stehende grundfläche geschickt genutzt wurde, indem die sporthalle über der schulkantine angeordnert wurde. ein übergang vom altbautrakt wäre zwar wünschenswert gewesen, ist in diesem fall aber nicht notwendig, da der altbau bereits über eine stattliche aula verfügt.
leipziger
25.02.2009, 11:34
...........
^ Städtebaulich ist das doch ein Fortschritt. Die Gebäudeflucht ist wieder dort, wo sie einmal war, die Straße vor der Schule ist sowieso keine öffentliche Straße mehr (die Straße war also seit Jahren "aufgehoben") und zusätzlich schafft man einen neuen Vorplatz für die Schule. Was daran negativ ist, kann ich nicht erkennen. Insofern ist das nicht willkürlich, sondern gewollt, und das aus gutem Grund.
Wenn eure Vorfahren, LEgende und leipziger, übrigens Ballspiele erfunden hätten, die auf runden oder meinetwegen ellipsenförmigen Feldern stattfinden und sich diese in den vergangenen Jahrhunderten durchgesetzt hätten, gäbe es sicherlich weniger "Kisten", sondern mehr Rundlinge. Oder warum denkt ihr sind _Sporthallen_ so oft quadratisch und "kistenförmig"?
^ Mein Gott, was ist denn das für eine Frage? Die meisten Gebäude sind quadratisch, natürlich. Warum das heutzutage gleichzeigt bedeutet, dass diese Kubatur auch von Außen so plump aussehen muss, ist mir jedoch ein Rästel. Früher gings auch anders und vor allem schöner. Da fehlt doch irgendwie die Architektur!?! Oder ist das kreieren von ein oder zwei Kisten schon Architektur? ICH verstehe unter Architektur wesentlich mehr und habe diesbezüglich andere Vorstellungen und höhere Ansprüche. Wenn sich andere mit sowas zufrieden geben ist das ihr Ding.
LE Mon. hist.
25.02.2009, 15:21
Das ist ein Zweckbau, der aus Steuermitteln errichtet wird. Vermutlich wird er weder ein Kandidat für Architekturpreise noch Ziel von Touribussen, aber er erfüllt die Ansprüche an das Gebäude - Schulspeisung und Sporthalle. Und er ergänzt den Altbau funktional, ist dem aber schon allein in der Bedeutung untergeordnet. Sporthallen haben nun mal aus praktischen Gründen keine raumhohen Fenster, sondern eher weiter oben im Raum angeordnete Fenster oder Oberlicht. Ich emfinde die Architektur auf der Visualisierung auch nicht als plump. wobei man natürlich das gebaute Ergebnis abwarten muß.
^ Das Argument mit den Steuermitteln kommt komischerweise immer dann, wenn was nicht so toll ist. Schon merkwürdig.
Nur mal so nebenbei: Waren Schulen früher keine Zweckbauten die von öffentlicher Hand, also aus Abgaben und Steuermitteln finanziert wurden? ;)
Das Argument ist also hinfällig. Das Grundproblem scheint mir eher die Gewichtung und Wertschätzung von Ästhetik und Funktionalität und die Verteilung von finanziell knappen Investitionsmitteln auf diese.
Wobei man dann wieder hinterfragen kann, warum die Investitionsmittel so gering sind und uns die Ästhetik, die im Gegensatz zur Funktionalität auch in den öffentlichen Raum ausstrahlt, so wenig Wert ist. Also eher ein gesellschaftliches Problem!
LE Architekt
26.02.2009, 12:32
Wie LE Mon. hist. bereits sagte is das ein Zweckbau der funktional und Aufgabenerfüllend ist. Dafür sieht er erstaunlich gut aus, intelligente Lösung und bunter Anstrich. Ich hätte mich als kleiner Schüler gefreut in so einer Sporthalle/Kantine zu turnen und zu speisen.
Wenn man bedenkt was man stattdessen für architektonische Banalitäten aus unseren Steuermitteln an dieser Stelle verwirklichen könnte bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.
@ LEgende, vor 100 Jahren hat man Ästhetik und Funktionalität so wertgeschätzt, dass man lieber gleich gar keine Turnhalle da hingesetzt hat. Das wäre wahrscheinlich auch deine bevorzugte Lösung. Dass früher alles besser war, wissen wir inzwischen.
Das Problem ist übrigens nicht die mangelnde Ästhetik, sondern dass für dich alles unästhetisch ist, was kein Satteldach hat. Die Turnhalle ist für einen Zweckbau absolut in Ordnung, nebenbei wird ein Platz vor der Schule geschaffen und die Schüler werden in einer ordentlichen hellen Mensa essen können, die sicherlich kein Vergleich zum jetzigen Speiseraum ist. Das sind für dich natürlich alles keine beachtenswerten Punkte.
@Dase: Architektonisch und städtebaulich war früher einiges besser, JA! Das sieht man auf den ersten Blick! Sonst wäre ich im übrigen sicher auch kein Fan davon!! Meine Haltung kommt ja nicht von ungefähr, sondern hat seine guten Gründe. Mich überzeugt die frühere Gestaltung weit mehr als die heutige, da sie die übergreifende Gesamtwirkung berücksichtigt und im Mittelpunkt steht, und nicht jedes x-beliebige (Neubau-)Haus, welches sich der Umgebung aufzwinkt und die Blicke versucht auf sich zu ziehen - wie es in diesem Fall die Turnhalle "schaffen" wird.
Was daran so schlimm sein soll, dass ich gestalterische Aspekte bevorzuge die sich in jahrzehnte/jahrhundertelanger Realität bewährt haben und die immer noch vom Großteil der Menschen für optisch attraktiv und stimmig gehalten werden, erschließt sich mir jedoch nicht so ganz. Dir? Nur weil sie nicht neu sind? Man muss die Welt nicht neu erfinden. Man muss nur Bewährtes immer ein Stückchen besser machen.
Wenn man schon die äußere Gestaltung mit der inneren Gestaltung rechtfertigen muss und sich auf diese fokussiert, zeigt das letztlich genau DAS Problem! Das man sich nämlich für die äußere Architektur und deren Zusammenspiel mit der Umgebung überhaupt keine Gedanken gemacht hat und die Prioritäten eben anders gesetzt hat. Sprich: Dass das den Architekten/Planern/Verantwortlichen völlig egal war/ist.
Auch hier kann ich wieder auf folgenden Link verweisen: http://www.ganzheitliche-architektur.de/blickfeld.html
Und das ein Gebäude unbedingt ein Satteldach haben muss ist auch totaler Quatsch. Das weißt du auch selber. Das hängt von der bestehenden Bebauung genauso ab, wie von der konkreten detaillierten und qualitativen Umsetzung! Nochmal: Individuelle Problembetrachtungen und letztlich passende Lösungen, statt allgemeiner Katalog-Lösungen die irgendwo in die Landschaft gestampft werden.
So würde ich es zumindest machen, weil ich persönlich davon überzeugt bin, dass es einfach gesamthaft schöner und besser aussschaut und damit letztlich langfristig auch ökonomischer und ökologischer ist. Etwas Längerfristiges hat nunmal seinen Preis. Aber wer billig baut (auch optisch), der reißt irgendwann wieder ab, und baut somit zweimal. Aber das braucht uns ja heut nicht interessieren... :headscratch:
"Wer billig baut, baut zweimal" ist schön gesagt. Jetzt aber bitte wieder zurück zum Thema. Cowboy
LE Mon. hist.
27.02.2009, 14:49
Das Gebäude wurde bereits im Kreuzer gelobt, so richtig kann ich mich dem aber nicht anschliessen. Die Fassadenausführung wirkt sehr hochwertig und die Kubatur ist soweit in Ordnung (Traufhöhe, Bauflucht etc.), aber der Entwurf an sich ist doch sehr simpel. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen. Besonders die Fensterformate erinnern mich doch arg an meine (ebenfalls dreistöckige) Plattenbau-Grundschule.
Ich finde, dass der Bau doch recht gelungen ist. Er paßt sich gut in das Ensemble ein, was sicher auch an der "simplen" Fassade liegt. Die quadratischen Fenster harmonieren sehr gut mit der würfelförmigen Kubatur.
Auch in dem Zusammenhang kurz mal zu Legende und seine Aversionen gegen nahezu alle Bauten der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit. Architektur ist nie Selbstzweck, sondern in erster Linie Hülle für menschliche Aktivitäten und erst darüber hinaus Kunst. Und sie ist immer den Möglichkeiten und Notwendigkeiten ihrer Zeit unterworfen.
Zeige mir bitte aus Deiner Sicht gelungene historistische Bauten für Mensen und Schulturnhallen, die im besten Falle noch heutige Nutzungsansprüchen genügen. Rechne bitte bei Gelegenheit mal durch, was bei den heutigen Ausgaben für den Einsatz von Bauleuten (Mann/Fraustunden) ein reiner Klinkerbau dieser Größe mit zahlreichen Lisenen und Fassadenvor- und Rücksprüngen kosten würde - also ohne den Einsatz von Beton und anderen modernen Baumaterialien. Oder zeige mir aus Deiner Sicht gelungene Bauten mit modernem Kern und rein zur Zierde vorgeblendeter "alter" Fassade. Abgesehen davon, dass ich ein solches Disneyland lächerlich finden würde, wer sollte warum eine reine Schmuckfassade ohne Bezug zum Gebäude bezahlen?
Stahlbauer
27.02.2009, 15:51
@LE Mon. hist.
Also ich bin auch eher Modernist. Kann aber LEgende schon verstehen. Neue Gebäude mit großen monochromen Flächen sehen oft nach wenigen Jahren unschön aus. Es kann sich kaum Patina bilden bzw. entfalten diese Flächen ihre Wirkung nur solange sie makellos sind.
Hier Eva Schulze (Evangelisches Schulzentrum) als Beispiel. Der Altbau ist vermutlich noch nie richtig saniert worden.
http://i246.photobucket.com/albums/gg100/Stahlbauer/2009Fotos/2009LE/200902LESchulen/200902LEEvaSschulze1108.jpg
http://i246.photobucket.com/albums/gg100/Stahlbauer/2009Fotos/2009LE/200902LESchulen/200902LEEvaSchulze1111.jpg
Und hier ein gelungeneres Beispiel.
Der Knabensportsaal der Neuen Nikolaischule war ein Kriegsverlust.
Der Neubau, errichtet unter Verwendung von Spenden ehemaliger Schüler, fügt sich gut in das Gesamtbild ein.
http://i246.photobucket.com/albums/gg100/Stahlbauer/2009Fotos/2009LE/200902LESchulen/200902LENeueNikolaischule1073.jpg
http://i246.photobucket.com/albums/gg100/Stahlbauer/2009Fotos/2009LE/200902LESchulen/200902LENeueNikolaischule1075.jpg
Zum Vergleich der Mädchensportsaal:
http://i246.photobucket.com/albums/gg100/Stahlbauer/2009Fotos/2009LE/200902LESchulen/200902LENeueNikolaischule1074.jpg
Alles eigene Fotos.
@lguenth1: Keine Angst, aber für die Antwort hab ich 'ne Weile gebraucht! ;)
@LE Mon. hist.:
Du hast hast mich scheinbar immer noch nicht verstanden - leider!
Denn wenn, dann müsstest du längst verstanden haben, dass ich selten die Gebäude an sich kritisiere (nein, teilweise sogar lobe!!!), sondern deren Kombination aus Standort und Bauwerk. Daher fußen meine angeblich generellen "Aversionen gegen nahezu alle Bauten der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit" so gut wie immer auf dem Fakt, wo diese gebaut werden!
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich solch eine moderne Kiste in gründerzeitlich geprägte und harmonische Gebäudeensemble zwänge, oder auf der grünen Wiese oder freistehend in einem modern angehauchten Stadtteil oder in einer bestehenden modernen Blockrandbebauung baue.
Aber natürlich heißt das auch noch lange nicht, das ich jegliche moderne Architektur die "an städtebaulich passenden Standorten" steht, dann auch für mich gleich gut ist. Auch da bin ich kritisch. Aber in erheblich anderem Maße! Und da find ich die Konzepte des Architekturbüros Baukomplex zum Beispiel sehr gut! Aber eben an falschen Standorten.
In dem Zusammenhang möchte ich übrigens meine Meinung zum Neubau des Sonderlaborgebäudes der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie folgendermaßen ergänzen, dass dieses Gebäude im Gegensatz zu vielen anderen Neubauprojekten sich zumindest von der Kubatur, der Farbe der Fassade und den Fensterhöhen doch vergleichsweise gut einpasst. Ein Highlight ist es trotzdem nicht.
Und um nochmal zu Stahlbauers erstem Bild zu kommen:
Genau so sieht die toll visualisierte "moderne und schicke" Sporthalle an der Georg-Schuhmann-Strasse für die Werner-Heisenberg-Schule auch bald aus! Lasst euch doch nicht von den Visualisierungen täuschen! Aber dazu hat Stahlbauer ja schon etwas gesagt.
Da du aber die Kosten angesprochen hattest: Das ist ein gesellschaftliches Werteproblem! Wieviel ist uns die Umgebung Wert, vor allem die im öffentlichen Raum, die wir tagtäglich wahrnehmen und die uns auch in unserem Wohlbefinden beeinflusst und letztlich auch unsere Kultur wiederspiegelt? Und die, wie man an Dresden und Leipzig sieht, auch Auswärtige begeistert und letztlich Menschen in die Stadt lockt die hier wiederum auch Geld ausgeben bzw. investieren?
Und zudem kannst du auch dreimal raten, welcher Teil der Werner-Heisenberg-Schule in 100 Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit noch stehen wird, und welcher nicht. Das zeigt die bauliche Vergangenheit der letzten 50 Jahre. WENN wir endlich verstanden haben, in langfristigen Dimensionen statt in kurzfristigen zu denken, dann muss man DIESE Kosten auch mit berücksichtigen. Und wenn du heutige handwerkliche Kunst als zu teuer für Neubauten erachtest, dann mag das wohl auch richtig sein, ist aber letztlich auch nur die derzeitige negative Auswirkung eines jahrzehntelangen Prozesses des Kosteneinsparungsdenken an den falschen Ecken und Enden. Was letztlich auch die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen mengenmäßig verringert, damit den Markt für Handwerker uninteressant gemacht, und somit zu verringertem Angebot und steigenden Preisen geführt hat. Ja, natürlich spielen auch die gestiegenen Lohnnebenkosten eine nicht unerhebliche Rolle. Letztlich würde man damit sogar die einheimische und regionale Wirtschaft, also Handwerker, Künstler, etc. unterstützen, statt großer Baufirmen die sonstwo ihren Sitz haben, und hier noch ihre schnelle Mark machen wollen.
Aber genau das wird durch die einzelnen entscheidenen Akteure noch befeuert, statt diesen Trend umzukehren. Es braucht scheinbar immer erst Krisen oder sonstige Ereignisse bis die Menschen aufwachen. Wobei die aktuelle Krise für die Commerzbank dank staatlicher Unterstützung leider scheinbar doch nicht so schlimm ist, so dass man einfach mal so 200 Mio. Kröten für völlig überdimensionierte und unsinnige Höfe raushaut.
LE Mon. hist.
27.02.2009, 19:29
Danke Stahlbauer für die Bilder. Im ersten Beispiel ist wohl weniger die Kubatur das Problem als der bemerkenswerte Mut zur Farbe :Nieder: .
Die Jungs-Turnhalle greift offenbar die Gliederung der Sockelzone auf und paßt daher etwas besser ins Bild als die Sporthalle für die jungen Damen (Warum machen die eigentlich nicht gemeinsam Sport? :confused: ). Ich glaube aber nicht, dass LEgende hier vor Begeisterung vom Stuhl fällt. ;)
Zur jüngsten Stadtratssitzung: Der Vorschlag der CDU zum Neubau einer Grundschule in Böhlitz-Ehrenberg wurde abgeschmettert. Meines Erachtens ist das auch gut so.
"Nein!" zum Haushalt: CDU Leipzig spielt mit dem Gedanken an Opposition
Ralf Julke
27.02.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/02/Nein-zum-Haushalt-CDU-Leipzig--200902262134.html
Außerdem berichtet die Lizzy über ein Testpacket für ein Public-Private-Partnership-Projekt bei Leipziger Schulen
PPP für Leipziger Schulen: Testpaket geht jetzt ins Verfahren
Ralf Julke
27.02.2009
http://www.l-iz.de/Bildung/Leipzig%20bildet/2009/02/PPP-f%C3%BCr-Leipziger-Schulen-Test-200902262125.html
Die Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des Leipziger PPP-Projektes für Schulen wurden am 26. Februar von Finanzbürgermeisterin Bettina Kudla vorgestellt. Die Ausgangslage ist der Sanierungsstau von geschätzten 490 Millionen Euro in Leipzigs Schulen, dem zum Beispiel nur 16 Millionen Euro im Haushalt 2009 gegenüberstehen. Man kann ja schnell ausrechnen, wie lange die Staubeseitigung dauern würde.
- Haushaltsmittel 2009 fließen zum Großteil in die Modernisierung der Wilhelm-Ostwald-Schule - ein Plattenbau in Lößnig: http://www.ostwaldportal.de/
- Weiteres Geld könnte mit dem Konjunkturpaket II fließen, etwa 20 Millionen Euro in diesem Jahr, insgesamt 60 Millionen plus den städtischen Anteil von rund 20 Millionen.
- mit dem PPP-Projekt könnte in den nächsten drei Jahren weitere 60 Millionen Euro in Schulsanierung und -neubau fließen
- von ursprünglich neun Schulen wurden fünf Schulen ausgewählt, die vor allem Standortsicherheit aufweisen können. Der Betrieb des Schulstandortes muss für die nächsten 25 Jahre gesichert sein.
- Neubau für die Erich Kästner-Schule (Schreibweise auf Wunsch des Namensgebers, Plattenbau) in Gohlis auf dem benachbarten Gelände der ehemaligen List-Schule in der Erfurter Straße 9 unweit (http://www.kaestnerschule.de/ , auch die List-Schule war ein Plattenbau: http://www.l.shuttle.de/l/f-list/ ) mit sicherlich positiven Auswirkungen auf das untere Ende der Georg-Schumann-Straße
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.36055377 4157125~12.370648165117473&scene=10792090&style=b&lvl=1&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
- Neubau samt Turnhalle für die Neruda-Grundschule in der Straße des 18. Oktober 8b. Beide übrigens – wie Baubürgermeister Martin zur Nedden kürzlich erläuterte – im Passivhausstandard. Plattenbau: http://www.pablo-neruda-schule.de/
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.32683130 497509~12.384874337976498&scene=10798873&style=b&lvl=2&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
- Sanierung der Schule in der Breitenfelder Straße 19/21, ehemals Hans-und-Hilde-Coppi-Schule, künftig 68. Mittelschule. Umwidmung der alten, viel zu kleinen Turnhalle und Bau einer neuen Zwei-Felder-Turnhalle. Historistischer Riesenklopper direkt an der Georg-Schumann-Straße gegenüber dem neuen Gohlis-Center.
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.36392414 453215~12.361555819426002&scene=10792036&style=b&lvl=2&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
- Sanierung des zweiten Flügels des Reclam-Gymnasiums und Errichtung eines Verbindungsbaus in der Tarostr. 4-6, Plattenbau: http://www.reclamgymnasium.de/ http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.32538365 06521~12.387055078720238&scene=10798892&style=b&lvl=1&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
- Sanierung des Immanuel-Kant-Gymnasiums in der Südvorstadt, Bau eines behindertengerechten Zugangs und Ausbau des Dachgeschosses: http://kantgym-leipzig.de/ Scharnhorststraße 13 - 15, auch ein historistischer Riesenkasten senkrecht zur Karli: http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.32024661 360802~12.37234791820623&scene=10798812&style=b&lvl=2&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
Sofern der Stadtrat der Vorlage im April zustimmt und auch externe Begutachter keine Einwände anmelden, könnte die Ausschreibung Mitte 2009 beginnen. Dann läuft das übliche Verfahren. Wer den Zuschlag erhält, dürfte Mitte 2010 klarer werden. Es sei ziemlich sicher, dass es ein großes, solventes Unternehmen sein wird, das sowohl schon Erfahrung im Umsetzen großer Bauprojekte hat, als auch in der Organisation der nachfolgenden Dienstleistungen. Regionale Mittelständler sieht Bettina Kudla eher als Sub-Auftragnehmer. Ende 2010 könnte mit Bauen angefangen werden.
LE Mon. hist.
27.02.2009, 20:29
@ LEgende
Du hast hast mich scheinbar immer noch nicht verstanden - leider!
Ich habe Dich glaube ich schon richtig verstanden. Nur würde die von Dir geforderte "Stilreinheit" - wenn man es zu Ende denkt - bedeuten, dass unter den Bedingungen der schrumpfenden oder doch zumindest nicht weiter expandierenden, "wartenden" Stadt (nach Sulzer: http://www.stadtforschung.com/media/image/SR_Cover/Bd5-Werte_Sulzer.pdf ) nicht mehr modern gebaut werden könnte bzw. sollte. (Moderne) Lückenschlüsse und Ergänzungsbauten in Gründerzeitviertel wären demnach nicht möglich.
Die Werner-Heisenberg-Schule braucht eine neue Turnhalle und eine Schulkantine direkt neben dem Altbau. Du kannst ja nicht die Schüler_innen vor und nach jeder Sportstunde und jeden Mittag mit dem Schulbus nach Grünau schaukeln, nur weil Deiner Meinung nach ein Neubau dort architektonisch besser passen würde. Ebenso muß das neue Sonderlaborgebäude auf dem Gelände der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig stehen, neben dem Paunsdorf-Center hat es wenig Sinn.
Gründerzeitviertel entwickeln sich mit den Möglichkeiten für ihre Bewohner_innen. Junge Familien ziehen dahin, wenn es Kindertagesstätten gibt und gute Schulen für ihre Kinder. Keine oder langsam einfallende Sporthallen und keine Mittagsversorgung, weil es keine oder nur eine von der Hygieneaufsicht gesperrte Küche gibt, sprechen nicht gerade für eine Schule. Wenn die modernen Schulen ausschließlich am Stadtrand stehen, hat das deutliche Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen innerhalb der Stadt. Falls es die noch nicht in ausreichender Zahl gibt, sind Gesundheitszentren in Alt- oder Neubauten gerade für ältere Menschen sehr wichtig. Schön ist es, wenn der Arbeitsplatz in der Nähe liegt und man nicht mit dem Auto oder dem ÖPNV durch die halbe Stadt gurken muß. Dazu muß es aber möglich sein, dass notwendige Neubauten wie Kliniken etc. in unmittelbarer Nachbarschaft des Standorts gebaut werden können - wenn nicht, wandern die Einrichtungen komplett an den Stadtrand ab wie z.B. das neue Uniklinikum Jena nach Lobeda. Und die Studis und Angestellten, zum Teil sogar die Angehörigen der Patient_innen ziehen zum Teil hinterher.
> Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich solch eine moderne Kiste in gründerzeitlich
> geprägte und harmonische Gebäudeensemble zwänge, oder auf der grünen Wiese oder > freistehend in einem modern angehauchten Stadtteil oder in einer bestehenden
> modernen Blockrandbebauung baue.
Ich dachte bislang, es wäre in unserem Interesse, dass die grüne Wiese grün bleiben und die Großwohnsiedlungen am Stadtrand langsam aber sicher ausbluten und "rückgebaut" würden. Sogar bei den nach 1990 in die Landschaft gestellten Siedlungen würde ich mich über Leerstand und Teilaufgabe nicht ärgern. Die Menschen sind vor 30 Jahren nicht in die Neubaugebiete gezogen, weil sie die Architektur so spitze fanden, sondern weil es hier alles auf einem Haufen gab: Versorgungszentren mit HO und Konsum, Stadtbibliothek, Reinigungen, Reperaturwerkstätten, Poliklinik und Kindergarten und Schule. Außerdem war das Leben hier bequemer mit Zentralheizung, fließend warmen Wasser aus der Wand ohne Badeofen und Boiler, ohne Plumpsklo eine halbe Treppe tiefer und zum Teil mit Fahrstuhl. Sie sind in die innenstadtnahen Gründerzeitviertel zurückgezogen, als dort das Leben wieder anfing, lebenswert zu werden, weil der Wohnstandard dort nun nach der Sanierung höher ist als in der Platte und die genannten Einrichtungen in ihren modernen Ausprägungen Supermarkt, Ärztezentrum etc. entstanden. Dabei gibt es innerhalb der Gründerzeitviertel gewaltige Unterschiede: Die Südvorstadt ist immer noch beliebter als Altlindenau/Leutzsch, was nicht zuletzt an den Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und zum angenehmen Einkaufsbummel links und rechts der Karli liegt.
Der richtige Standort für Neubauprojekte ist daher in meinen Augen immer der innenstadtnahe, auch und insbesondere, wenn er in Gründerzeitvierteln liegt. Das gilt für Schulbauten und -anbauten, wissenschaftliche Institute, Kliniken, Ärztezentren, Stadthäuser und anderes mehr. Dort können wir dann über architektonische Qualität diskutieren und wie sie sich zum Bestand verhält. Das "Abschieben" moderner Architektur an den Rand oder an "städtebaulich passende Standorte" bedeutet Stillstand und letzlich Tod der Gründerzeitviertel. Modernes Bauen heißt Bauen im Bestand!
J'applaude à tout rompre. Eine der großen Qualitäten der Leipziger Innenstadt, darüber besteht sicherlich Konsens, ist der bunte Stilmix. Ein Historiker wird Komplettensembles aus einer bestimmten Epoche sicherlich "wertvoller" finden, ich finde aber Stilreinheit oft ein wenig eintönig. Um mal wieder in Richtung Thema zu lenken: bei Gebäuden für Wissenschaft, Medizin und Bildung sollte m.E. ein möglichst großer Anteil des Geldes in die Funktionalität gesteckt werden. Dies und optisch ansprechende Gestaltung muss sich natürlich nicht ausschliessen, schliesslich ist ja allgemein anerkannt, dass ein optisch anregender Arbeitsplatz vorteilhaft für die Produktivität und Kreativität ist, allerdings müssen da aufgrund des Investititonsstaus hierzulande eben Kompromisse gemacht werden. Dass beispielsweise überhaupt so viel Geld ins Uniklinikum und die Unifakultäten gesteckt wird, sollte jeden Leipziger mit Dank und Freude erfüllen.
LE Mon. hist.
28.02.2009, 23:29
In der LVZ vom Freitag, den 27.2., steht ein längerer Artikel über das PPP-Modell mit den fünf Schulen, die auch mit Bild vorgestellt werden. Im großen und ganzen sind es aber die oben gebrachten Informationen. Zum Schluß kommt die Begründung für die Auswahl dieser Schulen. Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD): "... Aber ich gehe davon aus, dass die fünf Schulen nicht gefährdet sind. Die Schülerzahlen haben sich weitgehend stabilisiert. Die Geburtenzahlen steigen. Außerdem haben wir Schulen ausgesucht, die zentrumsnah liegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sind."
Die Kuh in Böhlitz-Ehrenberg ist noch nicht ganz vom Eis. Die Ortsvorsteherin Karin Teubner hält offenbar nicht viel von einer demokratischen Abstimmung, bei der der Haushaltsantrag zum Neubau einer Grundschule in B.-E. abgelehnt wurde, und strengt nun eine Klage auf Einhaltung des Eingemeindevertrages gegen die Stadt vor dem Verwaltungsgericht an. Wer spendiert der guten Frau und den Richter_innen mal eine Führung durch Leutzsch und die dortige sanierte und leerstehende 57. Mittelschule, in der die Mittelschüler viel Platz und Entfaltungsmöglichkeiten hätten?
Dr.Faust
08.03.2009, 21:12
Auch am HTWK-Neubau hat sich einiges getan. Es geht langsam dem Ende zu.
Bauupdate: 08.03.2009
Blick: Gustav-Freytag-Strasse
http://img228.imageshack.us/img228/5995/002hga.jpg (http://img228.imageshack.us/my.php?image=002hga.jpg)
http://img99.imageshack.us/img99/6298/004x.jpg (http://img99.imageshack.us/my.php?image=004x.jpg)
Blick: Karl-Liebknecht-Strasse
http://img171.imageshack.us/img171/1194/006w.jpg (http://img171.imageshack.us/my.php?image=006w.jpg)
Bilder: Dr.Faust
Positiv an diesem Bau ist auf jeden Fall, daß er wieder einen geschlossenen Baublock schafft, nur habe ich Angst, daß er den benachbarten Gründerzeitbau in der Karl-Liebknecht-STraße optisch erschlägt. Dies endgültig zu bewerten vermag man natürlich erst, nachdem die Gerüste gefallen sind!
@ Dr. Faust: herzlichen Dank für die Photos!
^ Von der Kubator her gefällt mir der HTWK-Neubau ganz gut, aber ich vermag schon jetzt zu urteilen, wenn ich unter die Gerüste schaue, dass mir die Fassade ganz und gar nicht gefallen wird.
^ Ja, in der Tat, das sind einfache glatte weiße Flächen. Mit etwas strukturierterem Putz oder anderen Oberflächenmaterialien (Holz o. wie in #51 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=204118&postcount=51)) würde das Ganze sicherlich besser wirken. Ich wette weiterhin, dass innerhalb des ersten Monats die ersten Tags und innerhalb des ersten halben Jahres ein großes Bombing die großen weißen Flächen zieren werden. Hier hat man hoffentlich entsprechende Maßnahmen ergriffen.
In der Bernhard Göring Straße soll eine neue Grundschule gebaut werden.
Dazu wurdne in der LVZ de Siegerentwurf vorgestellt.
Begeistert bin ich nicht wirklich, da es ein typsicher einheitsentwurf scheint, nichts besonderes, ncht wirklich schönes. ber seht selsbt
http://www.lvz.de/slideshow/content/090312_drittegrundschule.html
Zum von AndyJa vorgestellten Schulneubau ein paar Fakten:
Erster Schulneubau seit 20 Jahren
Ganztagsschule mit integriertem Hort im Passivhausstandard
Baustart: 2010
Architekten: JSWD (Köln)
Investitionsvolumen: 15 Mio Euro
Ich kenne mich mit der baulichen Situation vor Ort wenig aus, aber wie ich aus diesem lizzy-Artikel (http://www.l-iz.de/Bildung/Leipzig%20bildet/2009/03/Eine-neue-Schule-f%C3%BCr-Leipzigs--200903122123.html) entnehme, entsteht die Schule auf dem nördlichen Gelände der alten Plattenbauschule, die nach der Errichtung des Neubaus nebst Plattenbauturnhalle abgerissen wird. Auf dem durch den Abriss frei werdenden Gelände sollen im Anschluss Wohnungen gebaut werden.
Für mich sehen diese Vorhaben sehr nach Aufwertung aus. Alle 23 eingereichten Entwürfe sind bis zum 26. März im Schulgebäude Breitenfelder Str. 19 ausgestellt.
ungestalt
13.03.2009, 09:40
ich wohne in direkter sichtweite zu besagter schule und kann schon allein von diesem kleinen foto her schließen: es wird ein solides stück stadtreparatur ;) mal sehen wie sich der baulärm auf mein gemüt auswirken wird.
ob natürlich die ebenfalls vorgesehene eckbebauung realisiert wird, bleibt abzuwarten. immerhin wird dann die unansehnlichste freifläche der südvorstadt wieder entscheidend ins städtebauliche raster zurückgeführt.
^ Der städtebauliche Ansatz ist in jedem Falle hoch zuloben. Einen Kubus, der das Raster der Südvorstadt aufnimmt, finde ich dort jedenfalls weitaus angebrachter, als einen "crazy" solitär, der auf dicke Hose macht. Sehr schön auch, dass auf dem Gelände, auf dem sich heute die beiden Plattenbauten befinden, endlich mal wieder eigenständiger Geschosswohnungsbau in der Südvorstadt stattfinden sollen, auch wenn das Ganze nach zur Nedden noch nicht ins Details geplant ist. Insofern volle Zustimmung an ungestalt: definitiv solide Stadtreparatur.
LE Architekt
13.03.2009, 13:07
Ich sehe das ganze mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Immerhin War ich 4 Jahre auf dieser Schule und hab viele Erinnerungen an diese Zeit...*Schwärm*
Der Neubau gefällt mir gut, auch das er Hort und Sporthalle integriert. Wenn ich mich nicht irre entsteht der Neubau ab 2010 auf dem nördlichen Teil des Schulgeländes wo jetzt noch der Schulsportplatz ist.
Laut Baunetz-Meldung (http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_in_Leipzig_entschieden_7 49060.html) ist noch nciht klar, ob der 1. Platz gebaut wird. War jemand mal in der Ausstellung und hat gesehen, ob es vielleicht noch ein paar zeigenswerte Alternativen gab? Die ersten Plätze sind ja alle recht kubisch.
Schöner Kommentar auf der Seite von einem Stuttgarter:
"...Hat etwa den Charme des baden-württembergischen Landtages in Stuttgart..
Für den ersten Schulneubau in Leipzig nach zwanzig jahren sicher ein fragwürdiger Auftakt."
Da hat er wohl Recht: http://www.ahgz.de/news/pages/pics/show/200804301055_land.jpg :D
dj tinitus
16.03.2009, 00:13
ja, die neue schule wird für schüler und stadtbild einiges bringen.
grundsätzlich ist es ja auch kein problem, wenn eine schule ähnlichkeiten mit einem parlamentsgebäude aufweist. (wobei es schwierig ist, anhand zweier skizzen auf eine ähnlichkeit zum stuttgarter landtag zu schliessen.) falls dem so wäre, würde es vor allem bestätigen: was vor 50 jahren noch als richtungsweisend für öffentliche bauten galt, hat sich bewahrheitet und findet heute selbst bei schulbauten anwendung.
(genau darum wäre es auch falsch, heute zu spotten, der stuttgarter landtag sähe nur aus wie eine x-beliebige schule. im gegenteil: mit der zahl der kopien steigt der wert des originals.)
@le architekt: ich war auch auf so einer plattenschule. die durch die bauweise bedingten mängel haben mich schon damals gestört. neben den engen gängen und schmalen treppenhäusern betraf dies vor allem das fehlen einer aula. nicht verwunderlich also, dass sich der neubau an anderen vorbildern orientiert.
Man kann sich auch alles schön reden. :D
Davon abgesehen find ich den Neubau am geplanten Standort noch am unempfindlichsten und nicht so störend wie als wenn man einen Kubus in eine vorhandene Blockrandbebauung oder neben vorhandene gründerzeitliche Bausubstanz gequetscht hätte, da er so allein als solitär dasteht und wirken kann. Negativbeispiel: Siehe HTWK-Neubau.
Durch die geschlossene, quaderförmige Blockform und die recht großzügigen Ausmaße ergänzt er quasi die bestehenden Blockrandbebauungen im Umfeld. Somit sehe ich es ebenfalls so, dass in gewissem Maße Stadtreparatur betrieben wird; wenn auch auf einer qualitativ anderen Ebene.
^ Trotzdem würden mich deine Alternativvorschläge interessieren: wie würdest du die speziellen Anforderungen einer Ganztagsgrundschule, eine 3-Felder-Sporthalle, innenliegende Spielplätze, sicherlich auch behindertengerechten Aufbau etc. in einem Gebäude unterbringen?
Aber schön, dass du hier auch mal den städtebaulichen Aspekt betrachtest und nicht nur die Fassade.
Ich beachte eigentlich fast nur den städtebaulichen Aspekt! In einem gründerzeitlich geprägten Stadtteil kann ich nun mal nicht einfach so einen modernen Block hinrotzen. Vor allem nicht ein Neubau, der eine Lücke in einer bestehenden Blockrandbebauung ergänzt. Aber genau das passiert bei vielen Neubauten. Und das leider mit Absicht. Was dem einen oder anderen hier ja auch gefällt. :glubsch:
Daher auch meine Kritik bei fast jedem Neubau. Leider. Vielleicht sollten wir hier doch mal einen Strang aufmachen, in welchem Neubauten eingestellt werden, die sich in Form, Farbe, Fenstergestaltung, etc. der bestehenden Bebauung anpassen und diese damit harmonisch ergänzen, statt sich dieser entgegenzustellen. Um damit quasi auch mal positive moderne Beispiel aufzuzeigen, statt uns immer nur an den Negativ-Beispielen aufzureiben. Auch die gibts nämlich in Leipzig.
Zu deiner Frage: Scheinbar sind es auch die überfrachteten Anforderungen unserer heutigen Zeit, die viele Architekten zum Verzweifeln bringen und nicht wissen wo sie anfangen sollen. Da ist der bekannte Kubus wohl grundsätzlich das Schnellste und Einfachste. Ich kann das auch durchaus verstehen. Wenn die Fassade sowieso keinen interessiert und alles so günstig wie möglich sein soll, warum dann viel Zeit für die Gestaltung einer hochwertigen Fassade verschwenden?
Und da viele Architekten "modern erzogen wurden", wundern mich auch die identischen Ergebnisse dieses Wettberwerbs nicht. Ein "traditioneller Architekt" hätte sicher auch eine andere mögliche Lösung gefunden. Aber wie gesagt: Dadurch dass die Schule allein dasteht, stört sie ohnehin nicht so sehr.
Ich persönlich frage mich nur, ob Leipzig nun, da vieles des historischen Bestandes saniert wurde und in den nächsten Jahren vermehrt Neubauprojekte zur Debatte stehen werden, den selben Weg gehen wird wie die "West-Städte", oder ob man hier dann vielleicht doch eher etwas strenger hinschaut, und auf die Erhaltung der Harmonie mit der bestehenden Bebauung pocht. Das ist für mich eine generelle Frage. DAS wäre dann nämlich wirklich mutig! ;) Zumindest in den gründerzeitlichen Stadtteilen. Dabei denke ich vor allem an die teils miserablen Stadthäuser. Eines der furchbarsten steht in der Elsterstraße. Positiv fallen mir spontan die Stadthäuser in der Industriestraße ein, wo der gute Wille wirklich erkennbar ist und die durchaus auch eine ordentliche Fassadengestaltung besitzen.
LE Mon. hist.
06.04.2009, 17:37
In einem Protokoll des Lindenauer Stadtteilvereins zum 4. Workshop Block Josephstraße am 18.09.2008 gibt es auch eine erste Visualisierung bzw. die Vorstellung erster Planentwürfe zum geplanten Buchkindergarten in der Josephstraße durch das Architekturbüro Ilg/Friebe/Nauber:
http://www.lindenauerstadtteilverein.de/downloads/protokoll/josephstr_20080918.pdf
S. 5 f.
Auf deren Website fand ich noch nichts: http://www.ilg-friebe-nauber.de/
Kürzlich gab es auch einen Artikel in der LVZ [ http://www.lindenauerstadtteilverein.de/downloads/lvz_2009_02_25_buchkinder.pdf ] als Teil einer ganzen Serie in den nächsten Jahren zum neu kreierten Bildhauerviertel rings um die Josephstraße, also Schadowstraße, Hähnelstraße, Schillingstraße oder Siemeringstraße u.a.:
http://www.lindenauerstadtteilverein.de/planung/bildhauer.php
Losgegangen ist es bereits mit Abbrucharbeiten im Bereich der Hinterhäuser (sog. Asbestbaracke), demnächst erfolgt wohl nun auch wirklich der schon längere Zeit angekündigte Abbruch der Gründerzeithäuser Josephstraße 9 (und 11 ?).
LE Mon. hist.
06.04.2009, 18:00
Hier noch mal der Bauplatz:
http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?cp=51.33510315 683827~12.334411621857896&scene=10797052&style=b&lvl=2&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
Das jetzt abzureißende Hinterhaus war im Juli 2003 abgebrannt. Von den Löscharbeiten wurde ein Video erstellt, wozu auch immer: http://www.myvideo.de/watch/2102551/Vollbrand_eines_Wohngebaeudes_Leipz ig_Josephstr_v_30_07_03
Die im Protokoll erwähnte noch anzupachtende Teilfläche des Flurstücks 1214/1 (Garten Lützner Straße 29 HH) ist die baumbestandene Fläche südlich des großen Hinterhauses, in der jetzt noch einer meiner Lieblings-A und Vs drin ist und in das irgendwann einmal die bereits vorgestellten Pläne für Wohnateliers im Rahmen des Kulturaustauschs Schweiz-Deutschland ( http://www.mosaic.ch.vu/ ) verwirklicht werden sollen.
Dr.Faust
13.04.2009, 21:37
Seit dem letzten Besuch an der Werner-Heisenberg-Schule hat sich richtig vie getan. Was mir persönlich gefällt it, daß viele Säulen verwendet werden bei dem Neubau.
Bauupdate: 13.04.2009
http://img9.imageshack.us/img9/2346/036qyb.jpg (http://img9.imageshack.us/my.php?image=036qyb.jpg)
http://img9.imageshack.us/img9/6503/037rzf.jpg (http://img9.imageshack.us/my.php?image=037rzf.jpg)
http://img9.imageshack.us/img9/8989/038sre.jpg (http://img9.imageshack.us/my.php?image=038sre.jpg)
http://img9.imageshack.us/img9/7655/040dbn.jpg (http://img9.imageshack.us/my.php?image=040dbn.jpg)
http://img9.imageshack.us/img9/9022/043ovq.jpg (http://img9.imageshack.us/my.php?image=043ovq.jpg)
Bilder: Dr.Faust
Nachdem der Stadtrat von Leipzig wieder auf peinliche Art Weise auf sich aufmerksam macht, indem er die Schulsanierung verhindert und das PPP Projekt für 5 Schulen ablehnt, gab es für 2 andere Schulen ein Wettbewerbsergebnis. Leider bleibt wieder die Bildung auf der Streckte weil man im Stadtrat von vielen Dingen keine Ahnung hat. Aber nun zu den 2 positiven Projekten:
http://www.lvz-online.de/slideshow/content/090423_architekturwettbewerb.html?s =9
Es sind dort die erstplatzierten Ergebnisse abgebildet. Sicher gute Lösungen für die angesprochenen Objekte. Bei beiden geht es jeweils um die Schulen + Turnhallen.
dj tinitus
24.04.2009, 00:33
spitze! endlich werden meine ehemaligen schulen (heute kästner-schule und list-gymansium abgerissen! waren ja auch totale fehlkonstruktionen. in der slideshow ist auf foto nr. 7 gut zu sehen, dass gleich das gesamte gelände neu ausgerichtet wird. statt ummauerten sportplatz gibt´s dann eine öffentliche grünanlage. kann man die schüler nicht mehr mit 3000m-läufen ruhig stellen.
^ Naja, gerade das kann man ja nun nicht sagen, da ja eben die Finanzierung als PPP abgeschossen wurde. Bei einer rein öffentlichen Finanzierung wird man sicherlich als erstes vom hohen architektonischen Anspruch abweichen, gerade angesichts der Tatsache, dass Neubauten mit 50% gefördert werden, Sanierungen aber mit 90%. Leider enthält der LVZ-Artikel keinerlei Informationen darüber, warum man das Modell abgelehnt hat. Die Umsetzung ist jedenfalls erstmal in die Ferne gerückt, trotz Gewinner des Architekturwettbewerbs.
Trotzdem zwei kurze Fragen zur Erfurter Straße: laut LVZ soll die neue Schule ja auf dem Gelände des List-Gymnasiums entstehen, aber die Kästner-Grundschule beherbergen, was bedeutet, dass das List-Gymnasium geschlossen wird? Oder soll der Neubau beide Schulen beherbergen? Auf den Modellen sieht man weiterhin den vierstöckigen Plattenbau der Erich-Kästner-Grundschule noch stehen. Soll der wirklich stehenbleiben oder war das Gelände nur einfach nicht Teil des Wettbewerbs?
^ genau da liegt ja das Problem, das der Stadtrat, und hier vor allem die Linksfraktion, irgendwas grundlos ablehnt, ohne von den eigentlichen Inhalten etwas zu verstehen, geschweige den, dass man den Willen der Wähler, der Bevölkerung oder der heimischen Wirtschaft berücksichtigt. Solche Sachen sind für Leipzig peinlich und wirtschaftsschädigend dazu. So etwas nenne ich Weltfremd. Hoffen wir das nach der Stadtratsneuwahl die Kräfteverteilung anders aussieht und man das Vorhaben erneut aufgreift und beschließt, am besten mit 10 Schulen statt mit 5.
http://www.l-iz.de/Wirtschaft/Leipzig/2009/04/PPP-Projekt-f%C3%BCr-Leipziger-Schulen-IHK-kritisiert.html
^ Naja, leider gibt auch der Lizzy-Artikel nicht die genauen Hintergründe der Ablehnung wieder - ergo, ob das Ganze rein ideologisch oder aus Sachgründen abgelehnt wurde (auch wenn ersteres anzunehmen ist). Dass die IHK für PPP ist, ist ja auch irgendwie klar, insofern würde ich hier nicht per se davon sprechen, dass sich der Leipziger Stadtrat zum Affen gemacht hat. Hintergrundinformationen wären da halt nicht verkehrt, das vermag aber augenscheinlich kein Leipziger Pressemedium zu leisten.
Unterdessen geht die Sanierung der Erich-Zeigner-Grundschule in gleichnamiger Straße gut voran, bald wird man wohl das Ergebnis sehen können:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080681_bb.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080680.jpg
Um die Ecke ist der Kindergarten "Käferhaus" (http://www.kaeferhaus.net/) fertiggestellt und eröffnet am morgigen 27. April (daher der noch etwas sterile Eindruck). M.E. durchaus gelungene moderne Architektur, Highlight ist aber definitiv die Gartengestaltung:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080668.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080669.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080672.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080674.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080675.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1080676.jpg
^ den Neubau des Käferhauses finde ich gar nicht so schlecht. Ein modernes Gebäude und als Kindergarten gut geeignet. Zudem eine Aufwertung der Straße dort.
Zum Thema "Stadtrat der sich zum Affen" macht kann ich nur sagen: ja macht er, weil:
- die Entscheidung rein politisch/ideologisch war ohne Sachbezug
- die Stadt dadurch eine Menge Geld (Investition und Betriebskosten) gespart hätte was man anders wo ausgeben hätte können
- endlich der dringend notwendige Sanierungstau hätte abbauen können, statt ihn zu vergrößern
aber bald sind Wahlen, hoffen wir das die Leipziger Bevölkerung sowas "bestraft".
Beim zuletzt Anfang März (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=214035&postcount=98) gezeigten Neubau (http://www.l-iz.de/Bildung/Forschung/2008/10/Richtfest-in-Connewitz-Rohbaut-200810100015.html) von Hochschulbibliotek und Medienzentrum wird langsam das Gerüst abgebaut:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1100667.jpg
In der Gustav-Freytag-Straße findet sich noch ein Beispiel-Fassadenelement:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1100668.jpg
Warum gibt es eigentlich keine Verbindung zwischen den zwei Gebäuden? Oder ist eine unterirdische existent?
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/P1100671.jpg
Zum Vergleich nochmal der Entwurf - wie man sieht, wurde auf der Straßenseite zur Karli noch ein zusätzliches Fenster eingefügt:
http://www.htwk-leipzig.de/fileadmin/kdt/images/baugeschehen/bibliothek/07_01_23%20HB%20Perspektive.jpg
Quelle: HTWK Leipzig
Nach zweijähriger Pause wird der Sportcampus der Universität für 20 Mio Euro saniert. Die Infos sind derzeit noch ein wenig spärlich und mir fehlt dazu auch der nötige Einblick, aber allein der Umbau der Mensa und die Sanierung des großen Hörsaalgebäudes sollen lt. Aussage des Staatsbetriebs für Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) knapp 19 Mio Euro verschlingen. Etwas mehr als die Hälfte des geplanten Budget stammt aus dem Konjuntkurpaket II der Bundesregierung.
http://mephisto976.uni-leipzig.de/nachrichten/anzeigen/millionen-fuer-modernisierung-des-sportcampus.html
http://www.lvz-online.de/aktuell/content/102735.html
LE Mon. hist.
14.07.2009, 21:13
Eine neue Website für den Buchkindergarten in der Josephstraße - vorgesehen ist eine Webcam für den Baufortschritt: http://www.buchkindergarten.de/
Dr.Faust
25.07.2009, 21:26
Am Neubau von der Werner-Heisenberg-Schule wurde mit der Außenfassade begonnen. Im unteren Teil wurden Klinker sowie im oberen Teil werden helle Fassadenteile verwendet.
Bauupdate: 25.07.2009
http://img24.imageshack.us/img24/7753/020zjx.jpg (http://img24.imageshack.us/i/020zjx.jpg/)
http://img23.imageshack.us/img23/3097/021fmj.jpg (http://img23.imageshack.us/i/021fmj.jpg/)
http://img35.imageshack.us/img35/3077/022pse.jpg (http://img35.imageshack.us/i/022pse.jpg/)
Bilder: Dr.Faust
Neue Franz-Mehring-Schule
Gestern wurde um 10 Uhr die neue Franz-Mehring-Schule, Grundschule, in Stötteritz der Schulleitung übergeben. Leider konnte ich, als Azubi, nicht an der Eröffnung dran teilnehmen. Auch wenn es letztendlich garnicht meine Schule ist, aber von der Architektur echt interessant ist.
Weiteres Daten findet man auf >> http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2009/08/Leipziger-Schulneubauprogramm-Franz-Mehring-Schule.html
Genutzt wurde eine Plattenbauschule, die ich echt liebe :D, und erhielt Erweiterungsbauten ergänzt. Zwei Bilder kann man auf der Seite von L-IZ entdecken.
Homepage der FMS >> http://www.franz-mehring-grundschule.homepage.t-online.de/
Neues BSZ12 "Robert Blum"
Seit einigen Jahren ist ein Umzug in einen neues Schulgebäude des Beruflichen Schulzentrums 12 "Robert Blum" geplant. Der Hauptsitz befindet sich in Mockau an der Komarowstraße (Plattenbau) und die Aussenstelle in Heiterblick an der Seitenstraße der Wodanstraße (Altbau) und grenzt direkt an der LVB-Hauptwerkstatt an.
Der neue Schulstandort ist aktuell in der Rosenowstraße, weiterhin in Mockau, in der Nähe der Hoffmanns Gärten. Zwei Plattenbauschulen die gegenüber stehen, gibt es bisjetzt noch nicht in Leipzig, und wird erstmals das BSZ12 haben. Dazu kommt eine 3-Felder-Halle ins Spiel.
Ins "Schloss Wodanstraße", wie es die Azubis des BSZ12 nennen, wird voraussichtlich die Aussenstelle vom BSZ9 einziehen. Wenn noch nicht gewusst, ist eine Fusion zwischen BSZ9 und BSZ11 geplant.
LE Mon. hist.
24.08.2009, 14:13
Die unendliche Geschichte um die Errichtung einer neuen Grundschule in Böhlitz-Ehrenberg geht weiter. Nachdem eine Mehrheit aus SPD und Linkspartei am 25. Februar den CDU-Antrag auf Errichtung einer neuen Grundschule im Stadtrat abgelehnt hat, haben sich nun die politischen Verhältnisse geändert. Und prompt versucht es die CDU-Fraktion noch mal. Diese Renitenz und das konsequente Verkennen der Realitäten und des Gesamtwohls der Stadt sind überaus bemerkenswert. Neue Argumente gibt es nicht, aber dann kann man halt noch mal die alten zum 100sten Male wiederholen. Vermutlich hoffen CDU und FDP auf mehr Wähler_innenstimmen im schicken Böhlitz als im etwas angeranzten Leutzsch. Aber warum die Grünen da mit einstimm(t)en ist mir schleierhaft.
http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/08/CDU-Fraktion-beantragt-erneut-Grundschulneubau-für-Böhlitz-Ehrenberg.html
LE Mon. hist.
11.09.2009, 19:01
Planungsbeschlüsse für Sanierung und Neubau von Schulen
(11.09.2009)
Einstimmig sprach sich die Ratsversammlung am 26. August für eine Sanierung des Anton-Philipp-Reclam-Gymnasiums und des künftigen Gebäudes der 68. Mittelschule aus. Mit großer Mehrheit beschlossen wurde zudem der Neubau der Erich-Kästner- und der Pablo-Neruda-Grundschule.
Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium
Das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium soll von Juli 2010 bis Juli 2012 saniert werden. Danach sollen im Haus 1 vor allem der naturwissenschaftliche Bereich, die Informatikräume sowie der Großteil der allgemeinen Unterrichtsräume, im Haus 2 der musischtechnische Bereich beheimatet sein. Ein Erweiterungsbau wird als Mensa- und Gemeinschaftsbereich zur Verfügung stehen.
68. Mittelschule
Das zurzeit leer stehende Schulgebäude der künftigen 68. Mittelschule soll von März 2012 bis Dezember 2014 komplett saniert werden. Die beiden historischen Turnhallen bekommen eine neue Nutzung und beherbergen dann einen Speiseraum sowie einen Informations- und Aufenthaltsbereich.
Pablo-Neruda-Schule
Für die Pablo-Neruda-Schule wird von April 2011 bis Februar 2013 ein Neubau aus zwei versetzt übereinander geschichteten Baukörpern entstehen, der kurze Wegen zwischen Hort- und Klassenzimmern, dem Lehrerbereich und den Aufenthaltsräumen ermöglich. Mehrzweck- und Speiseraum verfügen über eine Außenterrasse ins Grüne.
Erich-Kästner-Grundschule
Der Neubau der Erich-Kästner-Grundschule ist von Anfang 2011 bis Ende 2012 geplant. Die Planungen sehen vor, dass Schule und Hort in einem Gebäude untergebracht werden und die Sporthalle durch einen Verbindungsbau erreichbar ist.
Fraunhofer Institut wächst
Heute fand auf dem Gelände der Alten Messe eine Grundsteinlegung zum Erweiterungsbau des Fraunhofer Instituts statt. Er wird auf eine Fläche von 3280m² und 3 Etagen zwischen dem bestehenden FI-Gebäude und der BIO-CITY entstehen. Voraussichtlich bis 2014 soll es zweite Erweiterung auf dem Gelände folgen.
Zurzeit arbeiten 138 Leute beim FI, insgesamt sollen es dann 220 Beschäftige vor Ort geben.
Das Fraunhofer Institut wolle gern auf der Alten Messe langfristig ein Biotechnologie-Zentrum betreiben.
Quelle: LVZ
Baustart wird jedoch nicht mehr in diesem Jahr sein. Man wolle im März 2010 beginnen und im Dezember 2011 den Neubau eröffnen. Finanziert wird er mit 10,8 Millonen Euro durch den Freistaat Sachsen und die EU.
Quelle: LVZ
Anbei stelle ich der werten Gemeinde noch zwei Links anheim. Der erste eröffnet den Blick auf den Bauplatz bei Bing; der zweite verweist auf die Heimseite des Architekturebüros Heinle, Wischer und Partner:
http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCC&cp=sjkxbrj0zq9f&style=b&lvl=1&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=10798951&encType=1
http://www.heinlewischerpartner.de/?id=102&projekt=06-072
Dort findet man ein ein paar Informationen zum Projekt.
Allerdings zeigt der obige Link das Ursprungsprojekt, nicht den Erweiterungsbau. Dieser wird zwischen BioCity und jetzigem Fraunhofer-Zentrum entstehen:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/fc323b0e.jpg
Der Erweiterungsbau wird dieselbe Fassade wie das existierende Gebäude erhalten:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/e6a96e0d.jpg
Quelle: Heinle, Wischer & Partner (http://www.heinlewischerpartner.de/?id=102&projekt=08-035)
Schön, dass damit die östliche Straßenkante der Zwickauer wieder ein wenig geschlossener wird. Ich bin gespannt, wann der oder die Kopfbauten auf dem Gelände Zwickauer/Semmelweisstraße/Deutscher Platz entstehen. Die Lizzy (http://www.l-iz.de/Bildung/Forschung/2009/09/Fraunhofer-Institut-w%C3%A4chst-weiter.html) berichtet heute hintergründig über das Projekt und die Grundsteinlegung. Interessant finde ich dennoch, dass der Grundstein gelegt wird, baubeginn aber erst in einem halben Jahr ist.
^ Noch viel schöner find ich allerdings, dass der architektonische Stil 1:1 beibehalten wird. Der heutige Bau sieht nämlich sehr schick aus. :)
Die Gerüste an dem HTWK-Neubau in der Karl-Liebknecht-Straße sind nun endgültig gefallen. Von der Visualisierung her, die einen unmotivierten Klotz mit blütenweißer Fassade und merkwürdig giftgrün hinterlegten Fenster zeigt, konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir das Gebäude jemals gefallen könnte. Doch jetzt, wo ich es zum ersten Mal in Natura gesehen habe, bin ich recht positiv überrascht.
Die klotzigen Baukörper wirken aufgrund ihrer unüblichen Ausmaße dynamisch, aber nicht provokant oder gar unruhig. Die wie nach dem Zufallsprinzip angeordneten Fenster verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Die Verkleidung der Fassade vermittelt zudem einen hochwertigeren Eindruck als es die Visualisierung vermuten lässt. Der Eingangsbereich mit der langgezogenen Dachpartie der Obergeschosse wirkt außerdem sehr großzügig.
Léon Rabe, der Architekt des Neubaus, hätte sicher einen der baulichen Situation angemessenen, konventionellen Entwurf planen können, mit dem er ob des architektonischen Ergebnisses auf der sicheren Seite gewesen wäre. Dass er es anders wagte und das Resultat dennoch überzeugt, finde ich anerkennungswürdig.
Ein paar Bilder von Samstag:
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild063_ShiftN.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild065_ShiftN.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild068_ShiftN.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild069_ShiftN.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild073_ShiftN-1.jpg
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild071-5.jpg
Eigene Bilder
^ Entzerrt? ;) Ich finde die Wirkung an der Ecke wie bereits geschrieben auch nicht verkehrt, einzig der Übergang zum Gründerzeitler an der Karli ist ein hart. Innen soll das Gebäude sehr schön sein, es gibt dann eine nette Kombination aus ansprechender Innen- und Außenbeleuchtung. Wenn ich dein Bild 4 mit den unregelmässig angeordneten Ringen so betrachte, scheinen da ja noch LEDs oder Spots installiert zu werden. Hoffentlich werden die Flächen vor den Eingängen nicht nur geteert, sondern auch bepflastert und begrünt.
Die nächsten Neubauten der HTWK dürften dann auf der westlichen Seite der Karli stattfinden und die Fakultäten Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinen- und Energietechnik in den Campus integrieren. Vor ein paar Jahren war allerdings noch nicht klar, ob dann die Gustav-Freytag-Straße auch westlich der Karli wiederhergestellt wird, die Tendenz ging eher zu einem Erhalt der Grünfläche.
Für die HTWK ist die Verdichtung und der Ausbau des Campus natürlich ein enormer Gewinn und somit auch insgesamt für die Stadt Leipzig als Hochschulstandort.
Auf den Bildern erscheint der Bau tatsächlich angenehmer als die Visualisierung vermuten ließ. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Bau darstellt, wenn er ein wenig gealtert ist. Auch in Hinblick, dass die nackten weißen Wände für Graffiti-"Künstler" höchsteinladend wirken müssen.
ungestalt
06.10.2009, 08:52
die fläche mit den garagen stadteinwärts westlich von der karli (zwischen eichendorff- und der gustav-freytag-strasse) wird mit den gebäuden für die maschinen- & energietechnik bebaut, die derzeit noch fernab in markkleeberg ihr dasein fristen. die planungen dafür laufen bereits.
ein wenig schade ist es dennoch für die studenten des fb medien, die nun nicht mehr in ihr grünes refugium am gutenbergplatz gehen dürfen ;p dafür sparen sie sich im grundstudium transferzeiten...
Entzerrt?
Ja, bis auf das letzte Bild. Ich hoffe, es wirkt nicht übertrieben entzerrt.
die fläche mit den garagen stadteinwärts westlich von der karli (zwischen eichendorff- und der gustav-freytag-strasse) wird mit den gebäuden für die maschinen- & energietechnik bebaut (...) die planungen dafür laufen bereits.
Interessante Info. Insiderwissen oder gibt es dafür eine Quelle?
Auch in Hinblick, dass die nackten weißen Wände für Graffiti-"Künstler" höchsteinladend wirken müssen.
Die Verkleidung scheint aus gut abwaschbarem Material zu sein. Kleine Kritzeleien, die sich leicht wieder entfernen lassen, wird es sicher geben, aber großflächige Bombings wohl eher nicht. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass die Graffiti an sanierten Gebäuden in letzter Zeit deutlich zurückgegangen sind. Das liegt wohl in erster Linie am Engagement der Eigentümer, die Schmierereien schnell wieder entferneln lassen. Jüngstes Beispiel dafür ist das Leipziger Schmieramt (wegen der Graffiti bei einigen scherzhaft so genannt), nun wieder Finanzamt genannt.
@Cowboy: nee, passt schon, willkommen im Club ;)
@ungestalt: Ich hätte ja einen dringlicheren Handlungsbedarf bei der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, die derzeit im Wiener-Bau direkt neben der HGB untergebracht ist, vermutet, auch, weil der Campus in Markkleeberg ja in einem recht guten baulichen Zustand ist. Mit dem Neubau bzw. dessen Planung scheint es auch bald los zu gehen, einerseits wurden laut Lizzy in 2009 und 2010 Gelder dafür in den sächsischen Haushaltplan eingestellt (http://www.l-iz.de/Bildung/Forschung/2008/10/Richtfest-in-Connewitz-Rohbaut-200810100015.html), andererseits findet sich bei Competitiononline ein Wettbewerb (http://www.competitionline.de/3021275/) mit dem Ziel, Vorschläge zur städtebaulichen Konzeption, zur Gebäude- und Freiflächengestaltung zu erhalten, der bis 30. Juli lief. Baubeginn soll Anfang 2011 sein, Fertigstellung Ende 2013, erwartet wird "ein Entwurfskonzept hoher architektonischer Qualität, dass in energetischer Hinsicht innovativ und wegweisend ist".
ungestalt
06.10.2009, 12:11
@cowboy:
habe selbst am gutenbergplatz studiert und deshalb noch recht gute kontakte nach "innen". ich werd mich da aber mal konkreter umhören, vor allem, da dase ja meint, es könnte sich auch um die andere fakultät handeln.
^ Nö, du hast schon recht. Im den zwei verlinkten Quellen ist jeweils von der Maschinen- und Energietechnik die Rede.
Für mich ist dieses Bauwerk eine einzige städtebauliche Katastrophe, dass die eingeschränkte Sichtweise und damit die offentsichtlichen Probleme einiger heutiger Architekten einmal mehr verdeutlicht. Effekthascherei, Auffallen um jeden Preis....ja. Einordnung und Bezug zum städtebaulichen Umfeld was Form, Farbe, usw. betrifft, also der Blick fürs große Ganze...Fehlanzeige. Man hat den Eindruck der Architekt war noch nie vort Ort, oder aber ihm fehlt die städtebauliche Kompetenz. Vielleicht auch beides.
Ich kann Cowboy daher nur zu gut verstehen, dass er es vermieden hat die umgebende Bebauung mit abzulichten. Schaut es euch besser vor Ort an, es ist wahrlich erschreckend.
PS: Die Fassade besteht aus vielen kleinen Mini-Fliesen, wie man sie sonst nur vom Fußboden aus Schwimmbädern kennt.
^ Glückwunsch, dass du auch im 800. Beitrag deiner Linie treu geblieben bist und anhand deines Geschmacks auf die Kompetenzen des Architekten schliesst. Das Umfeld ist im Übrigen äußerst heterogen bebaut, entspricht also nicht deiner selbstgeschaffenen Definition eines durchgängig gründerzeitlich bebauten Viertels. Du solltest wohl künftig die Ecke meiden, die beiden noch fehlenden Neubauten werden dir nicht besser schmecken. :lach:
PS. Ich war noch nie in einem Schwimmbad aus Blechkacheln :)
leipziger
07.10.2009, 09:38
...........
Die Verkleidung scheint aus gut abwaschbarem Material zu sein. Kleine Kritzeleien, die sich leicht wieder entfernen lassen, wird es sicher geben, aber großflächige Bombings wohl eher nicht
Danke für die Info. Zu meiner Leipziger Zeit fiel mir halt auf, dass gerade in diesem Bereich von Leipzig Richtung Connewitz Kreuz oder Wiedebachplatz, selbst die schönsten sanierten Gründerzeitler alsbald mit Schmierereien versehen waren.
Zu Erweiterung des Campus der HTWK möchte ich noch anmerken, dass ich selbst dereinst dort Wirtschaftsingenieurwesen studierte und meine Vorlesungen sich auf Markkleeberg, Gustav-Freytag-Strasse, Wächterstrasse und teilweise auch Trufanowstrasse verteilten. Insbesondere das Pilgern nach Markkleeberg empfand ich als nervig, neben der Abgeschiedenheit war es auch die schlechte Anbindung mit der Strassenbahn (Taktzeit nur alle 20 min bis zum Forsthaus Raschwitz).
Kurzum, dass nun anscheinend geplant ist den Fachbereich Maschinen- und Energietechnik in den Campus zu integrieren, kann ich nur begrüssen. In der Südvorstadt lässt sich’s einfach gut aushalten!
@ leipziger: Zunächst: einige Lücken doch ein wenig untertrieben, wenn entlang der Karli noch 1 Gründerzeitler plus 3 Solitäre aus Kaisers Zeiten stehen. Das wars dann, auch schon mit Gründerzeit, abgesehen von einigen Wohngebäuden in Scheffel-, Koch- und Eichendorffstraße. Hinzu kommen etliche Gebäude aus den 50ern (Geutebrück-Anbau der HTWK, Nordwestecke Karli/Richard-Lehmann, komplette Bernhard-Göring-Straße, FH Telekom, Zuse-Bau der HWTK), den 90ern (Nordostecke Karli/Richard-Lehmann, Nordecken Karli/Scheffelstraße). Dazu dann die zahlreichen Lücken. Für mich ist das alles ziemlich heterogen und keineswegs mit einem komplett mit Gründerzeitbauten bebauten Gebiet mit einigen Lücken vergleichbar.
@ Valjean: Ich hätte ja vermutet, dass der Weg in die Trufanowstraße am nervigsten war. Immerhin kann man nach Markkleeberg ja mit der 9 durchfahren (heute auch alle 10 Minuten ;)). Nichtsdestotrotz sehr schön, dass künftige Studis nicht mehr ewige Zeiten in Bahn, Bus und auf dem Fahrrad verbringen müssen.
Wie die Lizzy (http://www.l-iz.de/Bildung/Leipzig%20bildet/2009/10/Er%C3%B6ffnung-mit-Ostrock-HTWK-feiert-Inbesitznahme.html) berichtet, wird morgen das Medienzentrum und die Bibliothek der HWTK werden feierlich eröffnet. Dabei wird es neben Workshops und Musik Abends auch eine Lichtshow auf dem Gebäude geben. Wenn das mal kein grund ist, dort mit Stativ aufzulaufen :)
@DaseBLN #111
Veranstaltungen in der Trufanowstrasse waren auch nur ganz selten. Aber hier hatte ich das Gefühl mich im "glorreichen Kern Leipzigs" zu befinden und nicht so sehr ab vom Schuss wie in der Koburgerstrasse in Markkleeberg
HTWK "Mediencampus"
Einige Eindrücke vom HTWK-Mediencampus an der Karli, die man bisher noch nicht gesehen hat. Zumindest hier im DAF-Forum >>
http://img269.imageshack.us/img269/7074/231009002.jpg
Blick von der Gustav-Freytag-Straße zur Scheffelstraße.
http://img40.imageshack.us/img40/7453/231009005.jpg
Terrasse auf der 2. Etage.
http://img5.imageshack.us/img5/4812/231009004.jpg
Blick in die 1. Etage.
Der neue Campus ähnelt dem Bildermuseum, ein reiner Betonklotz. Während im Museum die Treppen mit Pakett ausgelegt wurden, strich man sie im Campus (Bibliothek) nur grün an. Im Medien-Bereich (Sende-/Ton-/Schnittstudio/Redaktion) ließ man sie grau.
^ Also dich verstehe, wer will. Die Kiste am Ring fineste super, aber dieses Gebäude ist ein Betonklotz :lach: Danke trotzdem für die Bilder.
Pünktlich zur Eröffnung heute auch ein Bericht im Baunetz (http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Medienzentrum_in_Leipzig_von_Leon_W ohlhage_Wernik_840865.html?source=r ss) mit Innenaufnahmen.
^ Also dich verstehe, wer will. Die Kiste am Ring fineste super, aber dieses Gebäude ist ein Betonklotz > Ich schrieb nicht, das es mir nicht gefällt. Ich finds genial, genauso wie das Bildermuseum. :D
Hallo in die Runde....
also ich studiere Architektur an der HTWK und muss sagen, dass der Neubau gut reinpasst, aber die Innengestaltung ist doch gewöhnungssache. Und weil manche meinen städtebaulich sei es eine Katastrope, dann sollte man sich mal genauer umgucken und merken dass es passt. Die Auskragung findet sich auch im Anbau des Geutebrück wieder, wenn auch nicht so stark, und somit kann man schon sagen das eine Verbindung hergestellt wird und so auch der Campus "geschlossen" wird.
Schade ist aber bei allen Neubauprojekten bisher, dass Professoren und Studenten keine Mitsprache haben und auch nie in der Jury saßen/sitzen. Also kann man nicht sagen "da wird doch Architektur gelehrt, wieso kann so was passieren". Und die Architekten werden auch nicht besonders geschätzt in den oberen Rängen der HTWK, mal so nebenbei...
Weil hier auch des öfteren Kritik am vermeintlich unzulänglichen Übergang zum Gründerzeitler in der Karl-Liebknecht-Str. aufkam. Debatten um die grundsätzliche Frage, inwieweit sich ein Kubus neben ein Gebäude aus dem Historismus mit Schrägdach einfügt, sind sicher gerechtfertigt. Darüber lässt sich seitenlang diskutieren. Jedoch finde ich, dass sich der Architekt bei seinem Entwurf sehr wohl Gedanken um den benachbarten Gründerzeitler in der "Karli" gemacht hat. Auf dem zweiten Bild von #114 sieht man deutlich, dass der Neubau beim erwähnten Gründerzeitler sowohl die Trauf- als auch die Firsthöhe des Daches aufnimmt, so dass der Altbau (wie gesagt, ist das bei einem Kubus relativ zu bewerten) keineswegs erschlagen wird.
Viel mehr stört mich das verlegte Pflaster auf diesem Anbau im Hof, das auf mich den Eindruck einer lieblos gestalteten Fußgängerzone vermittelt, und das Gebäude somit zusätzlich kalt und seelenlos erscheinen lässt. Aber damit müssen gewiss nur jene klar kommen, die das Gebäude nutzen.
Mensa im Sport-Campus
Die alte Mense des Uni-Sport-Campus' an der Jahnallee wird bis September 2010 komplett umgebaut und erhält eine neue, moderne, Fassade. Den Autrag erhielt das Braunschweiger Architektenbüro HTP Husemann, Timmermann und Hidde.
Für 11 Mio. EUR entstehen drei Speisesäle mit 1400 Plätzen. Im Erdgeschoss wird es eine "Cafeteria mit Terrasse" geben, in der 1. Etage ein Konferenzraum, neue Seminargebäude und ein Hörsaal mit 197 Plätzen für die Handelshochschule.
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/leipzig-iso.jpg
Bild: Husemann/Timmermann und Partner
Weitere Infos und Bilder auf >> http://www.architekten-htp.de/projekte/verpflegung/5_MensaLeipzig.php
LE Mon. hist.
02.11.2009, 19:19
Leutzscher Kita An der Lehde 12/14 soll modernisiert werden
(27.10.2009)
http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2009/15399.shtml
Die kommunale Kindertagesstätte An der Lehde 12/14 in Leipzig-Leutzsch soll einer umfassenden Modernisierung unterzogen werden. Dafür sprach sich am 27. Oktober Oberbürgermeister Burkhard Jung in seiner Dienstberatung aus.
Die Kita ist ein 1978 errichteter Plattenbau. Sie wird für 248 Kinder, davon 62 Krippenkinder und 186 Kindergartenkinder, genutzt. Bis auf einen Teil der Fenster, die 2002 erneuert wurden, ist das Gebäude im unsanierten Zustand.
Mit dem Planungsbeschluss, der dem Verwaltungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt wird, werden 96.000 Euro für die weitere Planung von Wärmedämmung, Heizung, Elektrik, Brandschutz bereitgestellt. Weitere Planungen umfassen die Sanierung von Sanitärbereichen und die Erneuerung des vorhandenen Aufzugs.
http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=sjqtncj0t5vz&style=b&lvl=1&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=10794518&where1=An%20der%20Lede%2012%20leipz ig&encType=1
Sanierung der 25. Grundschule
Die 25. Schule, Grundschule in der Martinstraße 7, Reudnitz, soll für 1,25 Millionen Euro eine neue Fassade und Dach erhalten. Dazu kommt der Umtausch von Fenstern, der Außenbeleuchtung und Blitzschutzanlage. Die Stadt Leipzig beteiligt sich mit 410.000 Euro und 840.000 Euro aus dem "Förderprogramm Schulhausbau".
Das Schulgebäude wurde im Jahre 1895 eröffnet, steht unter Denkmalschutz und wurde von den Leipziger Architekten "Bauer & Rossbach" entworfen.
Quelle: Stadt Leipzig
Sporthalle Werner-Heisenberg-Schule
...gerade zufällig entdeckt >> http://picasaweb.google.de/whsleipzig/TurnhalleOktober2009?authkey=Gv1sRg CITR6pvJrMjIKA&feat=embedwebsite#
Als ich dort das letzte Mal war, stand noch was betonartiges da :D
Weil's von einigen kritisiert wurde, noch eine Ansicht des HTWK-Neubaus im Kontext mit dem Gründerzeitler in der "Karli". Der Kubus nimmt nicht nur Rücksicht auf die Trauf- und Firsthöhe des Daches, ebenso hat er - im Gegensatz zum unambitionierten Nachwendebau rechter Hand vom Gründerzeitler (oben rechts angedeutet) - Geschosshöhe und -anzahl übernommen. Also in meinen Augen stellt sich der Übergang durchaus gelungen dar.
http://i196.photobucket.com/albums/aa170/Slache/Bild174.jpg
Bild: Cowboy
Abyssalon
20.11.2009, 00:41
Sind die Gründe für den Gewinn des Architekturpreises irgendwo angegeben?
Jupp! > http://www.leipzig.de/de/buerger/stadtentw/projekte/wettbewerb/architektur/10581.shtml
Abyssalon
20.11.2009, 09:53
Danke Dave. Obwohl meine Kritik ein wenig spät kommt:
Das preisbeschwerte Ding empfängt mich weder "mit einladender Geste" noch hat es eine "lebendige Außenwirkung" auf mich - möglicherweise fehlt dafür der typische Algenbewuchs auf der Keramik. Und natürlich fallen Phrasen wie "präzise Fassadengestaltung" oder "klare Fassungen". Womit wieder dargestellt wäre, dass das Zeichnen rechter Winkel allein offensichtlich die höchste Kunst darstellt.
Meine Meinung...
^ Hast du auch etwas am eigentlich Gebäude (dass keinesfalls in Keramik gefasst ist) zu kritteln oder nur an der Preisbegründung?
ich denk man darf das alles nicht sooo wichtig nehmen. an sich ist es ja gelungen und nicht schlecht. und ihr wisst doch alle, wie sehr sich manche architekten selbst feiern, dafür, dass ihn die idee kam, ein kubus zu bauen. als hätten sie das rad neu erfunden. das ist nunmal in manchen oder vielleicht sogar vielen kreativen köpfen der aktuelle zeitgeist. dass es auch besser geht, sehen wir an der randbebauen des bildermuseums. also bitte nicht aufregen. der klüngel unter sich, würde ich da mal sagen ;)
Abyssalon
22.11.2009, 12:26
@Dase: eher am Gebäude. Wenns wie Keramik aussieht, kann ich auch nichts dafür. Ich finde halt, man kann ruhig mal etwas interessanter bauen, so dass man das Gebäude gerne ansieht und vllt auch mal davor stehen bleibt und sich Zeit nimmt, es zu betrachten. Schön und gut, wenn es sich einfügt, aber was bleibt sonst? Es hätte großartigere Lösungen geben können, ohne dass es übermäßig teurer geworden wäre.
@Ranger: Hast ja recht...=)
ungestalt
22.11.2009, 13:35
ich erlaube mir, auch noch meine meinung hineinzugeben in den topf: die begründung mag geklüngel sein oder was auch immer. zwei dinge habe ich mit eigenen augen festgestellt.
das innere ist geschickt und vor allem praktisch umgesetzt, auch wenn der graue sichtbeton in den fluren geschmackssache und einladend für kreative studenten ist, sind die räume allesamt sehr lehr- und arbeitsfreundlich umgesetzt. und den preis bekam das gebäude sicher nicht nur für seine städtebauliche wirkung, sondern auch für das was drin steckt.
zudem sollte man die imagefördernde wirkung des preises für das ansehen der htwk nicht unterschätzen ;p
@ ungestalt - du hast es auf den punkt gebracht.
es wurde kurz nach der wende diskutiert ob es eine TU oder eben HTWK werden sollte - ergebnis ist bekannt. trotzdem ist das fehlen einer TU und die vorwiegend geisteswissenschaftliche ausbildung der UNI in leipzig spuerbar. nebenbei ist auch die industrie z.B des buchdrucks in die westlichen bundeslaender abgewandert.
es fehlt def. an einer technischen forschung a la TU dresden oder sogar TU muenchen. wenn man von der medizin mit der gesamten infrastruktur von uni/bio city/fraunh. inst./max planck absieht tut sich da nicht so viel in leipzig.
deutschland aber exportiert vorwiegend ingenieur-leistungen.
es ist wichtig dass der HTWK mehr finanzielle mittel zur verfuegung stehen um sich qualitativ zu positionieren. solche auszeichnungen sind eine gute werbung fuer die hochschule die mehr foerdermittel und sponsoren braucht. das wuerde am ende auch der stadt zu gute kommen.
ungestalt
23.11.2009, 09:27
^hedges: du hast offensichtlich auch einiges von der bildungstechnischen umverteilungspolitik des freistaates anfang der 90er jahre mitbekommen. interessanterweise wurden "so ziemlich alle" zukunftsrelevanten fächer aus leipzig nach dresden, chemnitz oder freiberg abgezogen. ein schelm, wer böses dabei denkt ;)
@ ungestalt
da hast du recht - aber soweit ich weiss, kann es nicht genau sagen, war die "lobby" der UNI in leipzig damals so gross dass man sich in leipzig nicht durchringen konnte eine zweite UNI oder eben TU zu gruenden - der platzhirsch hatte gesiegt.
das war ein grosser fehler der sich auch auf dem arbeitsmarkt in der region auswirkt.
zur umverteilung - das stimmt schon dass man diverse faecher aus leipzig abgezogen hatte. man kann aber im gegenzug einige geisteswissenschaften in dresden und chemnitz nicht mehr studieren.
zB jura gibt es nur noch in leipzig. trotzdem muss sich eine stadt breiter aufstellen.
Ärzte-Kompetenzzentrum "Simsonplatz"
im März 2010 ensteht am Simsonplatz das moderne Ärzte-Kompetenzzentrum zwischen dem erst vor einigen Tagen fertiggestellten historischem Eckhaus zur Harkortstraße und dem modernen Gebäude am Mendelssohnufer.
Das Bauunternehmen KSW baut dort in moderner Architektur, das Mendelssohnufer und Reichsgericht sollen sich in den Glasfassaden spiegeln.
Im Ärztehaus werden sich hauptsächlich die Zahnmedizin befinden, es entstehen 1350 m² Nutzfläche für Arztpraxen. Dazu kommen Penthouse-Wohnungen mit 95 m² großen Terrassen in beiden Dachgeschossen.
Weiteres auf >> www.foto-music-film.com/LVZ_281109.pdf
Abyssalon
28.11.2009, 15:57
na das sieht mal interessant aus...
"interessant" trifft es ganz gut..
da der Neubau beschlossen scheint, bleibt abzuwarten wie das ganze dann einmal in Echt wirken wird..
ich persönlich hatte ja gehofft das das zerstörte Gebäude wieder aufgebaut wird..
(passte doch recht gut)
^ Im Planungsthread (#112 ff. (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=7619&page=8#112)) hatten wir dazu im Februar bereits eine längere Diskussion, inklusive den Thematiken Wiederaufbau, historisches Ensemble etc.
Zum Gebäude: das avisierte Fassadenmaterial Corian (http://www2.dupont.com/Corian/de_DE/index.html) und die leichte Verspiegelung der Fassade werden sicherlich einen hochwertigen Eindruck machen. Die für die Verwendung an der Fassade empfohlenen Farben (http://www2.dupont.com/Corian/de_DE/assets/images/exterior_cladding/colours_exterior.html) sind fast alle leicht strukturiert. Die Eckbetonung hat man (erst recht in Leipzig) bisher so noch nicht gesehen. Ich bin auf das Endergebnis sehr gespannt. Schade allerdings, dass man wieder mit den üblichen Allgemeinplätzen (Kontraste, langweilige angepasste Nachwendearchitektur) argumentiert.
^ Warum, die Argumente sind doch schlüssig? Der Kontrast entsteht ja nicht in negativer Hinsicht, wo Altbauten durch plumpe, überdimensionierte Kästen daneben, die weder baulich der historischen Situation entsprechen noch eine angemessene Fassadengliederung beinhalten, entwertet werden. Die moderne Interpretation des Vorgängerbaus wird stattdessen, wie's aus dem Artikel zu entnehmen ist, historisch exakt wieder hergestellt. Die einzige Alternative zum Neubau wäre eine originalgetreue Rekonstruktion des Vorgängerbaus gewesen, was aber nicht nur der Leipziger Bauphilosophie "was einmal weg ist, ist weg" widersprochen hätte, sondern (nur vorbeugend erwähnt, falls LEgende mal wieder vorbeischauen sollte) auch der geplanten Nutzung als Ärztehaus.
Auch stimme ich der Argumentation zu, dass die zwei angepassten Nachwendebauten langweilig aussehen (ich würde es drastischer formulieren, nämlich grottenschlecht) und das Ärzte-Zentrum durch seine sehr auffällige Architektur besagte Nachwendebauten aufwerten wird.
Von den Penthouse-Wohnungen in den Obergeschossen wird man sicher mal einen fulminanten Blick über die Leipziger City genießen können.
^ Ich finde, die außergewöhnliche Ecklösung spricht für sich und benötigt keine Absolutismen a là "[...] nur harte Kontraste [...] erzielen diese Wirkung [...]". Ein Kontrast vermittel ja nicht, sondern, ähhmm, kontrastiert eben :) Genau dadurch kommen dann Fragen wie eben die nach der Reko auf.
Und, mal Hand aufs Herz: das Eckgebäude beispielsweise zählt m.E. durchaus zu den besseren Nachwendebauten. Das Gebäude direkt neben dem geplanten Neubau ist dagegen schwach, das stimmt. Aber auch da würden wir diverse weitaus schlechtere Gebäude einfallen.
3. Bauabschnitt Bio-City: "BioCube"
Der Leipziger Stadtrat wird am 9. Dezember über die finanzielle Unterstützung für den bereits seit 2 Jahren (http://www.leipzig.de/de/business/newsarchiv/2007/10531.shtml) geplanten (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6900#14) 3. Bauabschnitt der Bio-City abstimmen. Im Rahmen des Treffens des EU-Projektes „Clusters & Cities Network“ in Leipzig haben die Experten noch einmal auf ein positives Vortum gedrängt und den Bau als absolut notwendig bezeichnet (http://www.leipzig.de/de/business/newsarchiv/2009/15727.shtml).
Das Gebäude soll als Wachstumsfläche für Unternehmen dienen, die aus ihren Flächen in der Bio-City herausgewachsen sind und wird auf dem Baufeld 2b zwischen Bio-City und sowjetischem Pavillion, entlang der Perlickstraße, entstehen. Die Gesamtkosten betragen laut Stadtratsvorlage (http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/docid/A413B2C0B3FA6785C125766A00530B30/$FILE/IV-ds-4582-text.pdf) 12,9 Mio. Euro, die Mietfläche 6100 m². Der Baubeginn wird für Ende des 1. Quartals 2010 erwartet, die Fertigstellung im 2. Halbjahr 2011.
Neu ist neben dem konkreten Termin auch der Name: BioCube. Ich bin sehr gespannt, was wir da architektonisch zu sehen bekommen werden. Leider findet man momentan keinerlei Infos im Netz, ob es einen Wettbewerb o.Ä. geben wird.
Die Lage ist auf der Karte der LEVG ersichtlich:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/Leipzig%202009/35eb21fa.jpg
Quelle: LEVG (http://www.alte-messe-leipzig.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6)
Noch bis zum 10.12. werden die Wettbewerbsegebnisse für das Maschinenbaugebäude der HTWK an der Karl-Liebknecht-Strasse ausgestellt.
(Gustav-Freytag-Str. 42 Raum 107)
Hat jemand Zeit hinzugehen und Fotos zu machen?
Wohne leider in Berlin :)
^ Ich bin auch dafür ;) Schade, dass das Wettbewerbsergebnis so heimlich, still und leise behandelt wird, auf der HTWK-Seite finden sich auf den ersten Blick keinerlei Informationen und auch Competitiononline (http://www.competitionline.de/3021275/) kann noch kein Ergebnis vermelden.
cxfahrer
09.12.2009, 16:29
Der hier gefiel mir gut, hat im Rendering eine bedruckte Glasfassade:
http://static.panoramio.com/photos/original/29715589.jpg
Ankauf: Prof.Gerber, Dortmund.
Er hat die ganzen Haustechnikingenieure ins Kellergeschoss verbannt, wo sie über ihre zukünftigen Untaten passend nachdenken können.
Die anderen sind alle irgendwie gleich (Riegelbauten), bis auf diese Fassade, die ich doch schonmal wo gesehen habe :kopfkratz:
http://static.panoramio.com/photos/original/29715582.jpg
Ankauf: Leon Wohlhage Wernik
Der Rest:
Gewinner:
http://static.panoramio.com/photos/original/29715568.jpg
http://static.panoramio.com/photos/original/29715574.jpg
Ein zweiter:
http://static.panoramio.com/photos/original/29715576.jpg
glaub das war ein weiterer zweiter:
http://static.panoramio.com/photos/original/29715580.jpg
Wenn jemand die Namen weiss, hab sie vegessen. :P
Der Blitz hat leider die Farben verändert. In einer der nächsten WA ist sicher alles nochmal erklärt.
Das zweite Bild von dir sieht wie DDR-Architektur der Neuzeit aus. Sonst interessant! Gute Architektur für den Gewinner.
cxfahrer
09.12.2009, 16:53
Das zweite Bild von dir sieht wie DDR-Architektur der Neuzeit aus.
Ja ich frag mich auch wie LWW darauf gekommen sind. Zulange vorm Gewandhaus gestanden?
Die Fassade des Gewinners finde ich auch angenehm unprätentiös. Und das Gebäude ist kompakt, zumindest den energetischen Anspruch sollte man bei Energietechnik ja wahren.
PS es gab auch nochmal die Dönerfleischspiessfassade (gestapelte Überlappungen) des Ärztekompetenzzentrums als Riegelbau - leider sehr blass geplottet und im Foto nix geworden.
PPS KSP haben eine runde Ecke zum dritten Platz gebracht:
http://www.ksp-architekten.de/uploads/pics/2403_News.jpg
Bild KSP Architekten
Schade, dass dieser Platz es nicht auf den ersten Platz geschafft hat. Die Ecke passt sich der Straßenecke an und das Eingangsportal wird dominat dargestellt und wird gleich der erste Blickfang des Gebäudes, wenn man natürlich auf der richtigen Straßenseite steht :D Erinnert mich ein bisschen an das Fraunhofer Institut auf der Alten Messe. Dazu kann ich nur sagen: Gelungene Architektur!
Dies wäre also das geplante Areal > http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sjk0b9j0xxbf&scene=10799785&lvl=1&sty=b
Danke erst einmal an cxfahrer für die Bilder.
Man soll ja nicht voreilig sein, aber ich finde die Entwürfe allesamt halbgar und zu beliebig. Auch wenn die Ecke sehr heterogen ist und direkt nebenan der Geutebrück Bau in den 60ern um einen Stahlbetonbau ergänzt wurde, kann ein 100 Meter langer Riegel mit Betonung von horizontalen Fensterachsen wohl kaum der Stein der Weisen sein.
Das erstgezeigte Modell finde ich sehr interessant, allerdings sollte nach Möglichkeit der kleine Vorplatz im Süden angeordnet sein, um sich erstens in der Mitte des Campus' zu befinden und zweitens die unschönen Brandwände und Garagen nicht noch in den Vordergrund zu stellen. Ein Rendering wäre hier sicherlich ganz interessant. Der Entwurf entspricht aber wahrscheinlich nicht den Vorgaben, die sicherlich eine Blockrandbebauung und eine Anordnung des Eingangs gegenüber dem Hauptportal des Lipsius-Baus vorsehen.
Auch KSP sieht erstmal ganz nett aus, wenn es auch wirklich stark ans Frauenhofer-Institut erinnert.
So etwas wie den Gewinner habe ich erwartet, das Gebäude sieht dem existierenden Laborgebäude des Bauingenieurwesens in der Kochstraße recht ähnlich. Würde mich nicht wundern, wenn das ebenfalls wieder von Gehrmann Consult stammt.
Insgesamt kann man sicherlich auf den Bildern noch zu wenig erkennen, für eine Hochschule, die seit dem vorvergangenen Jahrhundert Bauingenieure und Architekten ausbildet, ist das aber auf den ersten Blick nix. Da lernt man das Physikgebäude sowie HB und FB Medien erst wirklich zu schätzen...
dj tinitus
10.12.2009, 01:16
unter schlechten entwürfen scheint einer der schlechtesten ausgewählt worden zu sein.
einzig das erstgezeigte modell hat noch einen gewissen reiz. mit seinen auskragungen nimmt es bezug auf den fb medien-neubau und es würde ein kleiner platz im campus entstehen. aber wenn die innere organisation des gebäudes nicht stimmig ist, kann man es natürlich nicht bauen.
leipziger
10.12.2009, 10:28
.......
D'Accord! Ich unterstelle dem Entwurf sogar etwas Großstädtisches, der vor allem den Charakter der Liebknechtsraße als Magistrale modern unterstreicht. Gerade im Kontext mit der Alleebepflanzung deucht mich der Entwurf sehr schlüssig.
Naja, mal wieder wurden die Profs der Architekten und Bauingenieure nicht bei der Entscheidung einbezogen, warum auch? und zum ersten Beitrag ist ja die Ähnlichkeit mit der neuen Bibliothek mehr als deutlich und eher etwas abkopiertes. nun gut. der gewinner ist von allen noch das erträglichste. Das mit den "Waben" und gerasterten oh je... Stand heut recht lang vor den Plänen und Modellen und wurde bei keinem richtig schlau. und ksp hab ich irgendwie übersehen?! wundert mich, wie die auf der perspektive auf den knick in der straße kommen, die ist doch gerade. Mal schauen wie sich der Siegerentwurf entwickelt... und auch wenn es wichtig für den campus gedanken und der HTWK ist, dass man die Fakultät von Markleeberg an die Karli holt, so wäre ein Neubau für die Architekten auch mal nicht verkehrt. dann könnte das mal wieder was werden mit der Ausbildung. denn räume haben wir so gut wie keine :nono:
leipziger
11.12.2009, 14:00
.........
Stadtplaner BLN
11.12.2009, 23:58
Och da gibt es schöne Möglichkeiten, bei der TU-Cottbus z.B. wurden die Ateliergebäude für die Architekten, Stadtplaner und Bauingenieure von einer Architekturwerkstatt aus Studenten und Assistenten unter der Leitung von Professoren entworfen und durchgeplant. Das Ergebnis ist architektonisch überzeugend geworden und entspricht den Bedürfnissen der Nutzer völlig.
LE Mon. hist.
19.01.2010, 18:04
Hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=244236#post244236) hatten wir ja schon einmal kurz über den geplanten Schulneubau im Waldstraßenviertel diskutiert. Heute erschien dazu ein ausführlicher Artikel in der LVZ:
Citynews
Verwirrspiel um neuen Schulstandort in Leipzig-Mitte - Goyastraße wieder im Rennen
Andreas Tappert/Matthias Roth
http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/verwirrspiel-um-neuen-schulstandort-in-leipzig-mitte--goyastrasse-wieder-im-rennen/r-citynews-a-10890.html
Die Suche von der Seiten der Stadtverwaltung nach einem Standort für einen Schulneubau wird forciert und alle infragekommenden Flächen durch das Leipziger Schulverwaltungsamt zusammengestellt. Zum Zeitplan meinte dessen Leiter Bernd Bärtel. "Bis Jahresmitte soll feststehen, wo gebaut werden kann."
Geprüfte Flächen für die Errichtung einer Übergangslösung einer Grundschule im Stadtbezirk Mitte - mit Einschätzung des Schulverwaltungsamts (PDF, 312 kB): http://nachrichten.lvz-online.de/f-Download-d-file.html?id=221
Als erstes soll wie schon erwähnt zwischen Eitingonstraße, Goyastraße und Am Sportforum eine Containerschule gebaut werden.
Bisher geplanter Standort für eine Containerschule (PDF, 297 kB)
http://nachrichten.lvz-online.de/f-Download-d-file.html?id=222
Aus Sicht der Anwohner_innen ist das hier auch schon mal ins Gespräch gebrachte Areal der ehemaligen Stadtreinigung und des angrenzenden Wertstoffhofes an der Goyastraße optimal, weil die Fläche groß genug und auch wegen der unmittelbaren Nähe zahlreicher Sporteinrichtungen bestens geeignet sei, um darauf eine Kombination aus sportorientierter Kita, Sport-Mittelschule und Sport-Gymnasium zu schaffen.
In dem Artikel werden die verschiedensten Optionen, Verhandlungsschritte und Mißverständnisse beschrieben, festzuhalten bleibt wohl, dass für die Vertreterin der Eigentümer, der Geschäftsführung des Zentralstadions, "grundsätzlich alles vorstellbar" ist, also auch Verkauf an die Stadt. Anschließend riß aber offenbar der Kontakt ab, zumindest ist man seit dem noch nicht wieder zusammengekommen.
Unglücklicherweise wird die Fläche in den Unterlagen für die morgige Stadtratssitzung zwar als Nr. 4 unter den 18 möglichen Standorten für einen Bauplatz aufgelistet (siehe oben), aber mit der Bemerkung "Keine Bereitschaft des Eigentümers". In der Vorlage werden von Seiten der Stadt nur zwei Areale als geeignet bezeichnet, die ehemalige Werferanlage zwischen Tartanbahn und Kreisel mit der Leutzscher Allee und Robert-Koch-Platz, also der Standort des Containerinterims. Nun soll die Fläche an der Goyastraße aber doch noch gleichberechtigt in die Suche nach dem besten neuen Schulstandort im Waldstraßenviertel einbezogen werden, meinte der Chef des Schulverwaltungsamtes Bärtel gegenüber der LVZ.
^ Danke für die Zusammenfassung. Ich vermute, dass, wenn man wirklich sämtliche Belange (Abstand zur existierenden Schule, Nähe von Sportgelegenheiten, verkehrliche Anbindung, städtebaulicher Nutzen etc.) in Betracht zieht und der Eigentümer nun wohl doch zum Verkauf bereit ist, der Schulneubau nur an der Goyastraße entstehen kann.
cxfahrer
19.01.2010, 20:15
Weiss jemand genaueres über die Sanierung der Auwaldschule in der Rödelstrasse?
Lt. Bauschild ist es nur eine Innenraumsanierung, aber das kann ich mir mittelfristig irgendwie nicht vorstellen.
Das in den 60ern (?) rasierte Gründerzeitgebäude ist von aussen ja in einem traurigen Zustand: Fenster, Dachrinnen, aufsteigende Feuchte - das gibt ja keinen Sinn, nur innen mit frischer Farbe drüber.
Architekt ist Nieper und Partner.
Auf der Webseite vom Architektenbüro fand ich nicht wirklich etwas von der 49. Grundschule.
Weiss jemand genaueres über die Sanierung der Auwaldschule in der Rödelstrasse? > Eine Sanierung wurde in den 90er Jahren und hinein ins neue Jahrtausend im Innenbereich vollbracht. So wurden auf der westlichen Seite alle Fenster erneuert, während die östliche noch mit alten Fensterrahmen und Scheiben klagt. Die Wandelhallen bzw. Gänge zwischen den Zimmern wurden erneuert und mit verschiedenen Farben gestaltet: Erdgeschoss: rot, 1. Etage: gelb, 2. Etage: dunkelgrün, 3. Etage: orange. Dazu kam die Sanierung der Toiletten, die im Erdgeschoss war die letzte. Auch die Turnhalle und Aula wurden erneuert. Als ich 2002 die 49. Schule verließ, befanden sich beide Hallen noch im Umbau.
Aktuell ist eigentlich nur eine Teilsanierung auf dem Schulhof geplant, was das kleine Spielfeld, das vom DFB gesponsert wird, angeht.
Abyssalon
02.02.2010, 23:02
Richtfest für Werferhaus im Sportforum gefeiert:
http://www.info-tv-leipzig.de/news/info-tv-news/allgemein/richtfest-fuer-werferhaus-im-sportforum-leipzig/
LE Mon. hist.
21.02.2010, 11:04
Das geplante neue integrative Montessori-Kinderhaus am Meininger Ring soll nach den Plänen des Wettbewerbssiegers, des Büros quartier vier der Leipziger Architekten Hauke Herberg, Claudia Siebeck und Kim Wortelkamp entstehen:
LIZ 21.02.2010
Schönauer Viertel: Architekturbüro quartier vier siegt im Gutachterverfahren für neues Montessori-Kinderhaus
http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2010/02/Schoenauer-Viertel-Leipzig-Montessori-Kinderhaus.html
Bauplatz ist da noch ausreichend:
http://www.bing.com/maps/?mkt=de-de#JndoZXJlMT1MZWlwemlnK01laW5pbmdl citSaW5nJmJiPTU5LjkyNjIyMjEyMzAwMTk lN2UzMi40NTI3MDI1MjIyNSU3ZTQwLjgzNj gyNjMzMTg3MjMlN2UtNy42NjkzNjc3OTAyN Dk5Ng==
Stadt Leipzig plant Hallen-Neubau am Sportforum
Die Stadt Leipzig plant den Neubau einer Dreifelderhalle am Sportforum. Sie soll auf dem Gelände des ehemaligen Schwimmstadions errichtet werden, wo künftig auch das Sportmuseum seinen Platz findet. Die auf den Neubau dringend angewiesene Sportmittelschule in der Max-Planck-Straße hofft auf eine Fertigstellung 2011 – laut Stadtverwaltung ist dieser Zeitplan jedoch „utopisch“.
> http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/topthema/stadt-leipzig-plant-hallen-neubau-am-sportforum--planungsverzoegerung-sorgt-fuer-aerger/r-topthema-a-21396.html
Leipziger Uni-Klinik eröffnet neues Forschungszentrum
Die Universitätsklinik Leipzig nimmt am Montag ein neues medizinisches Forschungszentrum in Betrieb. Das Zentrum entstand durch den Umbau der Universitätshautklinik. Es vereint Forscher aus Kliniken der Inneren Medizin, der Klinik für Hals-Nasen- und Ohrenkrankheiten, der Kinderklinik, der Kinderchirurgie, wissenschaftliche Serviceeinrichtungen und die medizinische Mikrobiologie unter einem Dach.
> http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/leipziger-uni-klinik-eroeffnet-neues-forschungszentrum/r-citynews-a-21578.html
^ Der Umbau der alten Hautklinik, von Hubert Ritter um 1930 erbaut, wurde in diesem Thread auch hin und wieder dokumentiert. Schön, dass der erste Bauabschnitt des Karrees, hier (http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/leipziger-uni-klinik-eroeffnet-neues-forschungszentrum/r-citynews-a-21578-0.html) links im Bild zu sehen, realisiert wurde.
LE Mon. hist.
15.03.2010, 11:34
LVZ, 14.03.2010
http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/stadt-leipzig-plant-hallen-neubau-am-sportforum--planungsverzoegerung-sorgt-fuer-aerger/r-citynews-a-21396.html
Stadt Leipzig plant Hallen-Neubau am Sportforum - Planungsverzögerung sorgt für Ärger
Robert Nößler
Leipzig. Die Stadt Leipzig plant den Neubau einer Dreifelderhalle am Sportforum. Sie soll auf dem Gelände des ehemaligen Schwimmstadions errichtet werden, wo künftig auch das Sportmuseum seinen Platz findet. ...
Die LVZ berichtet heute (http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/ehemaliges-bundeswehrkrankenhaus-in-wiederitzsch-wird-chirurgisches-zentrum/r-citynews-a-22171.html), dass das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus weiterhin medizinischen Zwecken dienen wird. Der jetzige Eigentümer, die Golden Gate GmbH, plant, dort ein Zentrum für Revisionschirurgie mit 150 Betten einzurichten. Betreiber wird wohl die Ediacon, die Dachgesellschaft der zur evangelisch-lutherischen Kirche gehörenden diakonischen Gesundheitseinrichtungen.
Eröffnung einer Sporthalle
Am Mittwoch, 31. März 2010 wird um 10 Uhr die neue Sporthalle für die Werner-Heisenberg-Schule und die 39. Schule durch OBM Burkhard Jung eröffnet. Anschließend findet ein Rundgang durch die Turnhalle statt.
Ort:
Sporthalle Werner-Heisenberg-Schule/39. Schule
Renftstraße 3
Speisenversorgung im Erdgeschoss
Quelle: PM Stadt Leipzig
^Dazu hier Artikel und Bilder:
Turnhalle am Heisenberg-Gymnasium eröffnet - quaderförmiger Bau als Hingucker
Von den 100 Gästen, die am Mittwoch zur Eröffnung der Turnhalle am Werner-Heisenberg-Gymnasium kamen, hatte niemand Probleme, den Neubau zu finden. "Fußball", "Boxen", Basketball" steht groß an der Fassade in der Renftstraße 3. An der noch immer arg gebeutelten Georg-Schumann-Straße ist der quaderförmige Bau ein echter Hingucker.
> http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/turnhalle-am-heisenberg-gymnasium-eroeffnet--quaderfoermiger-bau-als-hingucker/r-citynews-a-24209.html
Stadt investiert 2010 mehr als 50 Millionen Euro in Schulen
In diesem und nächstem Jahr gibt die Stadt mehr als 50 Millionen Euro für die Sanierung maroder Gebäude aus. "Das ist ein gigantisches Bauprogramm", betont Schulbürgermeister Thomas Fabian (SPD). Dennoch ist der Investitionsstau nach wie vor riesig.
> http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/bauboom-an-schulen-stadt-investiert-2010-mehr-als-50-millionen-euro/r-citynews-a-24494.html
Kein Holocaust-Museum
Laut LVZ entsteht vorerst doch kein Holocaust-Museum im Russischen Pavillon. Das gab der Vorstand der Stiftung "Holocaust-Museum" in Hannover begannt. Die Idee musste vertagt werden, da sich wegen der Wirtschaftskrise nicht genug Großsponsoren für das Projekt finden ließen.
Ein Holocaust/Shoa Museum im ehemaligen Sovjetischen http://www.focus.de/kultur/medien/zeitgeschichte-stalins-judenhass_aid_169982.html / http://de.wikipedia.org/wiki/Achilleion_(Leipzig) Pavillon ist aber auch eine selten schlechte Idee. Ich glaube dass es doch bessere Orte in Leipzig gíbt die sich mit der deutschen Geschichte beschäftigen - vor allem wenn es ein solch prekäre ist!
Das Projekt im Sovjetischen Pavillon ist schon abenteuerlich!
PLATTENBAU-SCHULE IM MUSIKVIERTEL
Die Plattenbau-Schule in der Telemannstraße 7-9 wird laut Bauschild seit März 2010 abgerissen. Ein Ergebnis kann man bereits auf dem alten Schulhof sehen. Bis Juni diesen Jahres sollen die Abrissarbeiten noch andauern.
http://img23.imageshack.us/img23/9573/plattenbauschule.jpg
An der Telemannstraße.
Am Ostende der Schule befindet sich auch die Haltestelle Telemannstraße der Buslinie 89. Die Schüler hätten es dann also gar nicht soweit gehabtt.
http://img227.imageshack.us/img227/7843/plattenbauschule2.jpg
Blick auf die Hofansicht, Karl-Tauchnitz-Straße.
Dieser Standort war auch Favourit für das BSZ12 "Robert Blum".
Kai-Uwe Arnold
24.04.2010, 16:24
Ein Holocaust/Shoa Museum im ehemaligen Sovjetischen http://www.focus.de/kultur/medien/zeitgeschichte-stalins-judenhass_aid_169982.html / http://de.wikipedia.org/wiki/Achilleion_(Leipzig) Pavillon ist aber auch eine selten schlechte Idee. Ich glaube dass es doch bessere Orte in Leipzig gíbt die sich mit der deutschen Geschichte beschäftigen - vor allem wenn es ein solch prekäre ist!
Das Projekt im Sovjetischen Pavillon ist schon abenteuerlich!
Für mich ist das ganze Projekt in Leipzig überflüssig.
Es gibt m. E. genügend authentische Orte (Berlin, Nürnberg, München), die in der NS-Zeit eine Rolle spielten. Auf diese sollte man sich konzentrieren, statt unter einem Roten Stern und neben Möbelhaus und Supermarkt an
diese Verbrechen zu erinnern. Die Gedenkstätte in Auschwitz, Nürnberg (Reichsparteitagsgelände) oder Buchenwald bieten eher einen angemessenen Rahmen. Immer neue Gedenkstätte zu errichten, könnte den Gedanken der Erinnerung eher belasten. Leipzig hat in dieser Zeit zum Glück keine zentrale Rolle gespielt, möge also der Gedanke an ein solches Museum
sanft entschwinden...
^ Da gebe ich Dir recht. Ein Jüdisches Museum hätte mehr Sinn in Leipzig - und dann bitte an einem anderen Ort.
Sporthalle für Adolf-Diesterweg-Schule
Der Hochbau der neuen Sporthalle für die Adolf-Diesterweg-Schule an der Wurzner Straße begann in den letzten Wochen >>
http://img199.imageshack.us/img199/4495/30683634.jpg
An der Wurzner Straße.
http://img341.imageshack.us/img341/2748/40300214.jpg
Zwischen Turnhalle und Schulgebäude (künftig Adolf-Diesterweg-Schule).
http://img46.imageshack.us/img46/6271/75626261.jpg
Stückchen östlich stand bis vor einigen Monaten die erste Volksschule in Sellerhausen.
Das gehört zwar eigentlich in einen anderen Thread, aber ich finde, man sieht jetzt schon, dass das abgerissene, gut 150 Jahre alte Schulgebäude weitaus besser in den städtebaulichen Kontext gepasst hat. Es sah zwar nicht übertrieben spektakulär aus, aber nach einer anständigen Sanierung hätte das was hermachen können. Das Luftbild zeigt, dass für die Turnhalle im Inneren des Komplexes noch mehr als genug Platz gewesen wäre.
http://i405.photobucket.com/albums/pp133/Lipsius/Osten/wurzner131.jpg
http://i405.photobucket.com/albums/pp133/Lipsius/Osten/wurzner135.jpg
Fotos von mir.
LEonline
28.04.2010, 12:53
Laut diesem LIZ-Artikel soll im Zuge Leipzigs als angestrebte "EnergieCity" perspektivisch an der Ecke Tröndlinring / Gerberstraße ein gläsernes Anwendungszentrum für Energietechnik et cetera entstehen:
http://www.l-iz.de/Wirtschaft/Metropolregion/2010/04/Leipzig-soll-zur-EnergieCity-werden.html
Abyssalon
28.04.2010, 18:37
Dafür gibt es auch eine Website mit umfangreicher stichpunktartiger Erläuterung des Konzeptes. Als Fläche wäre jene des Robotrongebäudes vorgesehen (Tröndlinring/Gerberstraße), inklusive Bebauung bis zum Ring ran. Unter "Abschnitte - Zeitplan" findet sich ein Luftbild mit Flächenmarkierung sowie ein paar Bilder, auf dem der geplante Pavillon zu sehen ist. Beteiligt sind u.a. auch Handelskammer, HTWK und Uni. Sollte das ganze funktionieren, möglichst dann auch mit "ungewohnter Architektur", von der im L-IZ-Artikel die Rede ist, könnte das eventuell auch positive Auswirkungen auf das Astoria haben und die Stadt wieder ein Stück internationaler machen.
http://energiecity-leipzig.de/
Stahlbauer
02.05.2010, 11:51
In der Leipziger Internetzeitung (http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2010/05/Reclam-Gymnasium-Neruda-Grundschule-und-Dreifelder-Sporthalle.html) wird über den geplanten Umbau des Reclam-Gymnasiums sowie den Abriß und Neubau der Neruda-Grundschule berichtet.
Durch dieses Projekt wird der zentrale Bereich der Sraße des 18. Oktober aufgewertet. Interessant ist das Projekt auch, weil es an das ehemalige und in der Umgestaltung befindliche Areal des Bayrischen Bahnhofs grenzt.
Die Fassadensanierung des Evangelischen Schulzentrums ist soweit abgeschlossen.
Links der Altbau, rechts angeschnitten der Neubau aus den 90ern, im Hintergrund die Turmspitze der Peterskirche:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/architecture/Leipzig%202010/f0d98eb3.jpg
Die Front zum Schulhof und zur Peterskirche:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/architecture/Leipzig%202010/6a8eae99.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/architecture/Leipzig%202010/afef5e56.jpg
Blick über den Schulhof:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/architecture/Leipzig%202010/a988b536.jpg
Zu dem von Dave in #169 berichteten Abriss der Clara-Zetkin-Schule gibt es weitere Details in diesem (http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2010/05/Abriss-der-Clara-Zetkin-Schule-Telemannstrasse.html) LIZ-Artikel, z.B. dass die Grundstückseigentümerin, die IMMO AG, einen Hotelbetreiber für ihr Grundstück sucht. Den Abriss des Plattenbauriegels begrüße ich sehr.
Laut heutiger Printausgabe der LVZ wird im Rahmen der Sanierung der Stadtbibliothek zunächst auf eine Rekonstruktion des historischen Daches verzichtet. Allerdings wird alles statisch soweit vorbereitet, dass der Wiederaufbau nachträglich erfolgen kann. O-Ton KSG: "Wenn die Stadt wieder mehr Geld hat oder sich ein edler Spender findet." - da muss man wohl eher auf Letzteres hoffen -.- Im Rahmen der Arbeiten wird nicht nur sämtliche nachträglichen Inneren Einbauten entfernt, sondern auch die bereits sanierte Fassade an diversen schadhaften Stellen ausgebessert.
^ Durch die Dachballustrade hat die Stadtbibliothek zwar einen würdigen Abschluss nach oben (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Altes_Grassim useum_easyHDR.jpg&filetimestamp=20090701142628), jedoch sollte man m.E. die Dachreko unbedingt weiter verfolgen. Allein schon wegen der einheitlichen, dachlosen Traufkante, die die südliche Platzkante ziemlich langweilig und kreativlos (http://www.uni-leipzig.de/~agintern/download/leuschnerplatz/bilder/koen13.jpg) erscheinen lässt. Hier (http://www.uni-leipzig.de/~agintern/download/leuschnerplatz/bilder/koen07.jpg) ein historisches Foto des Gebäudes mit Dach. Für Außwärtige: Damals war es noch das Grassi-Museum (welches sich heute hier (http://www.blogkunst.de/wp-content/06121_14_kl.jpg) befindet) und der Platz davor hieß Königsplatz. Gab es diesbezüglich nicht Bestrebungen, den Platz nach der Fertigstellung des CT wieder so zu benennen?
^__Ich finde die Fassadenfront ohne das historische Dach eigentlich nicht so langweilig. Auch hat der 'Stalin-Bau' rechts neben der Stadtbibliothek ein gewisse Qualtität. Ohne das Spritzdach mit Fahnenmasten wirkt die Front eher klassisch dezent.
Es kommt meines Erachtens eher darauf an, dass Eckgebäude aus den 1990'er Jahren zu ersetzen. Wenn man auf dem ersten Link von Cowboy schaut > http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Altes_Grassim useum_easyHDR.jpg&filetimestamp=20090701142628 sieht man wie dieser völlig im Gegensatz zu den anderen Gebäuden steht. Vielmehr braucht man einen eck-Neubau der die Traufhöhe bis zur Ecke fortsetzt und dann mit dem Gebäude der Hauptpolizei weiterführt. Diese könnte mit der Ecke besser eine geschlossene Dachlandschaft bilden. Ausserdem würde eine neue Bebauung entlang Ostseite des Leuschnerplatz, eine Kante - hin zur Stadtbibliothek - bilden. Das würde dem Gebäude automatisch mehr Dominanz geben. > http://www.lipsikon.de/Einzelansicht/Einzelansicht.jsp?objekte=242&index=0&fromOid=230
Also meines Erachtens ist die noch unzureichende Südfront des Leuschnerplatz eher mit der schlechten Ausführung des Eckgebäudes und der fehlenden Bebauung der Ostseite des Platzes geschuldet anstatt dem Gebäude der Stadtbibliothek selbst.
^ In der Tat fehlt dem Eckgebäude zum Leuschnerplatz hin eine Etage, zur Verteidigung muss man allerdings sagen, dass dafür der Anschluss an den Gründerzeitler im Peterssteinweg passgenau ist. Nur wird eben der Sprung zur Stadtbibliothek nicht gemacht. Angesichts der rund um den Leuschnerplatz in den nächsten Jahrzehnten zu schaffenden Baumasse bezweifle ich allerdings, dass sich an diesem Gebäude in den nächsten Jahren auch nur ein Rädchen drehen wird.
Dr.Faust
24.05.2010, 22:50
Seit dem 2009 würd an der Adam-Friedrich-Oeser Schule, Brandschutztechnische und energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.
http://www.fotos-hochladen.net/img6012q0wu8m2e.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img60136s3ad4tv.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img6014xgzlq140.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img6015pryvlxgw.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
Bilder: Dr.Faust
Zwei aktuelle Bilder der fertiggestellten Sporthalle des Werner-Heisenberg-Gymnasiums an der Georg-Schumann-Straße:
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/architecture/Leipzig%202010/P1000530.jpg
http://i238.photobucket.com/albums/ff195/disco_sucks/architecture/Leipzig%202010/P1000526.jpg
Abriss PLATTENBAU-SCHULE TELEMANNSTRASSE
aktuelle Bilder vom Abriss >>
http://img84.imageshack.us/img84/3120/22023454.jpg
Westliches Gebäudeteil an der Telemannstraße.
http://img688.imageshack.us/img688/5025/12978475.jpg
Östliches Gebäudeteil an der Telemannstraße.
http://img405.imageshack.us/img405/7760/64850376.jpg
Auch samstags wird gearbeitet und abgerissen.
http://img9.imageshack.us/img9/9038/97644514.jpg
Dr.Faust
12.06.2010, 16:00
Seit Ende 2009 wird die Förderschule "Adolph Diesterweg" saniert bzw. bekommt einen Neubau. In dem Neubau werden dann später Hort-und Unterrichtsräume sowie eine Einfeldsporthalle untergebracht sein.
http://www.fotos-hochladen.net/img6050dnte1zyr.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img60475ndulh2g.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
Bilder: Dr.Faust
Dr.Faust
13.06.2010, 21:42
Auf dem Gelände wo der Erweiterungsbau für das Fraunhofer-Institut entstehen sollen, sind die ersten Bagger schon voll im Einsatz. Demnächst wird die Baugrube ausgehoben.
http://www.fotos-hochladen.net/img6041cq51pzr0.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img6039615whvzx.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img6042dai7enfl.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
Bilder: Dr.Faust
PLATTENBAU-SCHULE TELEMANNSTRASSE
...die Bilder sprechen für sich >>
http://img337.imageshack.us/img337/9105/51557859.jpg
http://img337.imageshack.us/img337/8579/23368618.jpg
http://img708.imageshack.us/img708/7712/39227527.jpg
Schutt der Plattenbau-Schule.
http://img821.imageshack.us/img821/3088/86844269.jpg
Ein Teil der Schule steht noch. Ehemalige Toiletten am Treppenhaus E (wenn es 5 Ausgänge zum Hof gab).
RED BULL ARENA
Zum Testspiel am 24. Juli 2010 zwischen RB Leipzig und Schalke 04 soll der neue Name am Zentralstadion "RED BULL ARENA" enthüllt werden.
Quelle: Bild-Zeitung
LE Mon. hist.
05.07.2010, 15:10
Nachdem der Buchkinder-Verein und der geplante neue Kindergarten in der Josephstraße in letzter Zeit mehrfach aus anderen Gründen in der Presse war, soll es nun mit einem neuen Architektenentwurf einen zweiten Anlauf geben. Leider habe ich mich darauf verlassen, die beim Freiflächensalon am Sonnabend ausgedruckte Präsentation auch im www zu finden und nur wenige schlechte Fotos gemacht. Wird vielleicht auch noch:
http://www.buchkinder.de/seiten/das-machen-wir/05kindergarten2.html
http://www.buchkindergarten.de/
http://farm5.static.flickr.com/4118/4763302473_e491c001e2_b.jpg (http://www.flickr.com/photos/33947381@N05/4763302473/)
http://farm5.static.flickr.com/4082/4763302557_25b772a4e2_b.jpg (http://www.flickr.com/photos/33947381@N05/4763302557/)
Dr.Faust
29.07.2010, 21:08
Die Baugrube am Fraunhofer-Institut ist ausgehoben und man kann schön die Form des Gebäudes sehen.
http://www.fotos-hochladen.net/img61508dt1n9q6.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
http://www.fotos-hochladen.net/img6152hxdi8bko.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)
Bilder: Dr.Faust
AUSSENSTELLE LESSINGSCHULE
Mit Schulbeginn am 9. August 2010 ging das Lernen in einer Container-Schule los und die Außenstelle der Lessingschule nahm ihren Betrieb auf. Man muss sagen, trotz den Aussehens, hat die Schule wenigtens eine ordentliche Schulmöbel-Ausstattung bekommen. Der Schulhof für die Grundschüler lässt jedoch zu wünschen übrig >>
http://img580.imageshack.us/img580/1074/49279094.jpg
An der Etingonstraße im Waldstraßenviertel.
http://img697.imageshack.us/img697/6414/10988570.jpg
An der Friedrich-Ebert-Straße Ecke Christianstraße.
http://img341.imageshack.us/img341/4106/32000491.jpg
Blick auf die Fassade der Außenstelle der Lessingschule.
http://img815.imageshack.us/img815/4210/37750728.jpg
Hier standen einst drei große Bäume.
http://img227.imageshack.us/img227/8188/43354116.jpg
Blick vom Robert-Koch-Platz auf die neue Grundschule mit Schulhof.
http://img571.imageshack.us/img571/3653/94187339.jpg
SCHULE IM MUSIKVIERTEL
Die ehemalige Plattenbau-Schule in der Telemannstraße ist nun komplett verschwunden >>
http://img826.imageshack.us/img826/4961/91557272.jpg
An der Telemannstraße.
HTWK baut Institutsgebäude
Der Freistaat Sachsen hat gestern der HTWK Leipzig grünes Licht für den 26 Millionen Euro teuren Bau des neuen Institutsgebäude für Maschinenbau und Energietechnik an der Karl-Liebknecht-Straße zugestimmt.
Bis 2014 soll der neue HTWK-Bau stehen.
Quelle: LVZ
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