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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dortmund: Stadtgespräch


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Stefan Junger
09.01.2008, 09:09
Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Gerber hat das Stadtbild geprägt und war auch skylineprägend. Heute wird der Architekt mit dem City-Ring ausgezeichnet.

Zu lesen in der WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/1/8/news-15034803/detail.html).

Stefan Junger
22.05.2008, 12:02
Heute vor genau 50 Jahren erfolgte der erste Spatenstich für den Florianturm.

DerWesten (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/5/21/news-48471542/detail.html)

Stefan Junger
03.07.2008, 08:55
Ein Himmelssteg am Aussichtsplateau Kaiser-Wilhelm-Denkmal?

Nein, dies ist nicht in Planung, sondern (leider) nur eine Vision, die als Semesteraufgabe für 25 Architekturstudenten der Fachhochschule Dortmund im Fach Baukonstruktion entstanden ist.

Foto:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/7/2/news-59860322/imageshow.html?resourceId=picture16 661326

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/7/2/news-59860322/detail.html)

Strukturwandler
12.11.2008, 14:50
Die Ruhrnachrichten meldet, es gäbe Pläne für einen Dinosaurier-Freizeitpark in Dortmund. Zwei Dortmunder aus dem Veranstaltungsmanagement seien derzeit auf der Suche nach einer mindestens 10 Hektar großen, möglichst verwilderten Fläche im Stadtgebiet.

Der Park wäre weltweit der größte seiner Art und soll jährlich 200000 bis 300000 Besucher nach Dortmund locken. Gespräche mit Investoren würden auch schon geführt.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,405410

LuXor
18.11.2008, 20:46
Neue Heimat für die Synagoge

Umzug des Ostwall Museum in den U-Turm und somit Neunutzung des alten Baukörpers

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/11/18/news-91905906/detail.html

PhilDo
19.11.2008, 21:59
Unter folgendem Link findet sich eine schöne Übersicht der aktuellen Bautätigkeiten in Dortmund im Rahmen einer Luftbilder-Galerie:

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/11/18/news-91831556/detail.html

Nick
27.11.2008, 23:20
Stärkung des Brauereistandortes Dortmund durch Ausbau der Präsenz der Radebergergruppe (DAB, Union, Kronen, etc.)

www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,419717

Strukturwandler
28.11.2008, 20:08
Ich meine vor einiger Zeit einmal etwas über Überlegungen zum Bau eines neuen Hochhauses auf der großen Rasenfläche hinter dem Hauptbahnhof gelesen zu haben. Weiß jemand mehr darüber? Wirklich schön ist der Fleck im jetzigen Zustand ja nicht und so zentral "gammelt" in den wenigsten Großstädten eine Fläche ohne Bauvorhaben vor sich hin.

Es soll allerdings auch Überlegungen geben, im Falle des Baus des DFB-Museums, den ZOB dorthin zu verlegen. Eine andere Fläche würde mir jetzt leider auch spontan nicht einfallen.

Nick
30.11.2008, 01:45
Wäre 3do, also der neue Hauptbahnhof inklusive EKZ, errichtet worden, hätte ein Hotelturm von über 100m die Skyline Dortmunds bereichert!
Ist ja so nicht gekommen, vielleicht auch gut so!
Denn erst mit dem Scheitern von 3do war der Weg frei für Investitionen, die bis dato blockiert waren z.B. Thier-Gelände!
Das Gelände hätte sonst noch möglicherweise Jahre vor sich hingegammelt!
So wird eine große Lücke im Stadtbild bald verschwinden!
Der Hauptbahnhof wird ja jetzt auch so neu gestaltet, zwar nicht seiner Wichtigkeit entsprechend aber immerhin!
Sollte das DFB-Museum Realität werden, ist der nördliche Bereich des HBFs als neuer ZOB vorgesehen!

Rückschlag für die geplante Erweiterung und Neuausrichtung der Fachhochschule Dortmund!

www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/11/28/news-94448463/detail.html

Warmer Geldregen für Dortmund!
Förderbescheide für acht wichtige Projekte:

http://www5.dortmund.de/index.php?smi=11.0&tnid=96459&tncode=startseiten.planenundbauen

1.720.000 Euro für die erweiterte Musikschule:

http://www5.dortmund.de/index.php?smi=11.0&nid=96597&ncode=startseiten.planenundbauen

47 Millionen Euro in Straßen- und Kanalbau investiert:

http://www5.dortmund.de/index.php?smi=11.0&nid=96404&ncode=startseiten.planenundbauen

Geringere Investitionen, aber anspruchsvolle Aufgaben nach Stadtbahneröffnungen 2008:

http://www5.dortmund.de/index.php?smi=12.0&nid=96435&ncode=startseiten.verkehr

Folgend Infos der Rheinbau-Projektentwicklung zum Office Park Rheinlanddamm (B1)! Ein interessantes Projekt der Büromeile B1!
Die Flächenübersicht verdeutlicht die Ausmaße:

http://www.o-p-r.com/entwurf/index.html

Unter dem folgenden Link ist ein Expose als PDF des Service und Gewerbeparks Eving/Minister Stein ladbar:

http://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de/de/ansiedlung/standorte/stein.jsp

Ich meine vor einiger Zeit einmal etwas über Überlegungen zum Bau eines neuen Hochhauses auf der großen Rasenfläche hinter dem Hauptbahnhof gelesen zu haben

Hab da doch noch was entdeckt! Ist total an mir vorbei gegangen!!!!
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/5/20/news-48229734/detail.html

Befürchte, dass das Thema aber wohl vom Tisch ist!
Hab nämlich erst vor ein paar Tagen vom geplanten ZOB-Neubau gehört!
Schien beschlosse Sache zu sein, wenn Dortmund den Zuschlag für das DFB Museum erhalten sollte!
Klassische Zwickmühle würd ich sagen!

Strukturwandler
30.11.2008, 01:57
Ha! Auf genau den Artikel habe ich mich bezogen.

Zwickmühle beschreibt die Lage ganz gut. Drei Hochhäuser im Dreieck wären nun wirklich super aber wohin dann mit dem ZOB?

War da denn nicht auch etwas mit Neubauten auf südlicher Seite des HBFs? Quasi direkt entlang des Walls? Ich meine, ich hätte auf einem der letzten Modelle des HBFs eines gesehen. Kann aber auch sein, dass es nur das häßliche WAZ-Gebäude war.

Nick
02.12.2008, 02:46
In der WAZ wurden neue Luftbilder von Dortmund veröffentlicht:

Dortmund, gesammelte Luftbilder 2008, Teil1:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/1/news-95175408/detail.html

Dortmund, gesammelte Luftbilder 2008, Teil2:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/1/news-95163427/detail.html

Hier noch: Dortmund: Stadtansichten von "deutschland-panorama.de", Bilder sind ca. 1,5 Jahre alt:
http://www.deutschland-panorama.de/staedte/dortmund/index.php

Aleon
02.12.2008, 13:05
Auf den Bildern lässt sich sehr schön erkennen wie viel in den letzten Jahren in Dortmund passiert ist und wieviel zur Zeit passiert. Stadtkrone-Ost, Techno-Park usw. sind die besten Beispiele. Weiter so Do.

Nick
03.12.2008, 20:55
Planungen des Landes Nordrhein-Westfalen zum Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt sind im Gange!
Seit Jahren plant das Land die Bündelung von Standorten.
Das Gebäude, ein hässlicher Klotz, liegt an der Hamburger Straße, eine der Hauptstraßen in Richtung City.
Die Entfernung zur Innenstadt beträgt nur einige hundert Meter.
In ein paar Jahren könnte der Schandfleck durch Neubauten ersetzt werden!:)

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/3/news-95676469/detail.html

Das Gefängnis an dieser Stelle ist vielen Dortmundern ein Dorn im Auge.

nikolas
03.12.2008, 22:20
zu # Filetgrundstück an der Hamburger Straße
Ein Neubau der JVA in unmittelbarer Nähe zum Justizkomplex wäre wirklich leicht zu verwirklichen. Hierfür könnte man sich ja der Brachfläche (ehem. DB/ "Soundgarden" ff) bedienen, die nördlich an das Justizzentrum grenzt.
Dieser Umzug würde den Weg frei machen für Sanierungs- und Neubaumaßnahmen auf der Nordseite der Hamburger Straße. Optisch liegt da von der City bis zur Ecke Franziskanerstraße ja noch einiges im argen. Ein umfassendes Stadtteilsanierungskonzept (vgl. Konzept: "Rheinische Straße") wäre hierfür sicher hilfreich.

Nick
04.12.2008, 04:22
Zitat:
Renate Weyer, SPD-Ratsfrau und Mitglied im Beirat der JVA "Lübecker Hof" in der WR: "Dortmund hat dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes einige Grundstücke sogar in der Nähe des jetzigen angeboten...."

Mir ist auch sofort das Brach-Gelände am "Soundgarden" eingefallen! Genug Platz wäre ja vorhanden!
Natürlich liegt in diesem Bereich noch einiges im Argen aber bei weiten nicht so viel wie z.B. an der Rheinischen Straße.
Die Gegend ist eigentlich eine sehr schöne, siehe Kaiserstraßen-Viertel mit dem italienischen Konsulat oder dem Ostfriedhof.:daumen:
Nach dem Neubau der Stadtbahn wird jetzt gerade die Fahrbahndecke und das Kanalnetz der Hamburgerstraße saniert.
Das Gefängnis sowie die "Brachfläche-Sound", die von der Hamburgerstr. nicht einsehbar ist, sind aber durchaus Problemzonen!
Ein umfassendes Stadtteilsanierungskonzept wäre aber vielleicht ein bißchen zu viel des Guten:).

Ex-Dortmunder
04.12.2008, 11:13
Ich würde ja einen JVA-Neubau auf der 'Grünen Wiese' bevorzugen. Die Nähe zum Gericht wäre zwar sehr praktisch, aber in unmittelbaren Umkreis wollte bestimmt kein Investor den Spaten in die Hand nehmen... alternativ könnte man den Neubau über die Gleise setzten... in Form eines mahnenden Fingers in Richtung Hauptbahnhof :D

nikolas
04.12.2008, 13:43
#10 Ein Neubau auf der grünen Wiese wäre natürlich ideal.
#9 Natürlich ist der Handlungsbedarf auf der Hamburger geringer als an der Rheinischen Straße. Ich meinte auch nicht das Kaiserstraßenviertel, sondern das Gerichtsviertel + die DB/ Soundgarden Brache nördlich der Hamburger Straße. Das Gerichtsviertel hat eine schöne Altbausubstanz, aber eine seltsame Sozialstruktur. Die Brachfläche wiederum ist so groß, dass ich mir bei der Bebauung ein abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten wünsche. Sonst siedelt sich da Hinz und Kunz an, baut wie er lustig ist und schreibt damit das disparate Erscheinungsbild des Viertels weiter fort...
Zusammenfassend: Ja, du hast Recht man muss in dieser Ecke nicht den "Feuerwehrmann" spielen, ein verbindlicher "Masterplan" wäre aber wünschenswert!

Nick
04.12.2008, 21:56
Drei Gebäude hat die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur auf dem Gelände des Industriedenkmals Kokerei Hansa in Huckarde umgebaut.
Die Gesamtkosten betragen 2,5 Millionen Euro.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/4/news-95924096/detail.html

Integrierte Stadtbezirksentwicklungskonzepte: Stadtbezirk Hörde
http://www5.dortmund.de/index.php?smi=11.0&nid=96733&ncode=startseiten.planenundbauen

Nick
09.12.2008, 21:08
Studie von Bertelsmann-Stiftung belegt Trend: Dortmund schrumpft aber langsamer als andere!
Dortmund schneidet im Wettbewerb der Bevölkerungsentwicklung vergleichsweise gut ab.
Im Jahr 2025 werden nur unwesentlich weniger Einwohner in der Westfalenmetropole leben als heute:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/9/news-97130799/detail.html

Nick
11.12.2008, 15:06
Stadtdirektor Sierau verteilt dickes Lob an Stadtbezirk Eving:
Kaufkraftbindung in Eving gestiegen
Image des Vororts muss verbessert werden
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/nordost/Dortmunder-Nord-Osten;art2576,431757

Nick
13.12.2008, 15:22
Das Stadion Rote Erde wurde 1926 an der Strobelallee erbaut, ist die alte Heimstätte vom BVB und hat eine Kapazität von 25.000 Zuschauern! Die letzte Sanierung fand im Jahr 1976 statt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_Rote_Erde
Seit Oktober 2007 ist der Brandschutz auf Vordermann gebracht worden, Beton, Mauerwerk und Tore wurden ebenfalls saniert:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,432777
http://www.radio912.de/index.php?page=nachrichten_lokal&datum=2008-12-13

Nick
14.12.2008, 23:54
Dortmund bei Städteranking auf Platz neun.
Defizite am Arbeitsmarkt und bei der demografischen Entwicklung, Verbesserung der Lebensqualität durch Struckturwandel:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/14/news-98266163/detail.html

Ex-Dortmunder
15.12.2008, 16:11
Die Städte-Rankings sind eh nur ein Witz. Da werden nur Statistiken zusammengerechnet... und am Ende sind die Landeshauptstädte mit ihren Politikern, Staatsbeamten und reichhaltigeren kulturellen Angebot (welches wir alle mitbezahlen) oben. Ausnahme vielleicht Frankfurt und Berlin... Subjektiv gesehen müsste Dortmund natürlich auf Platz eins, aber ich glaube alle Nicht-Dortmunder hier werden mir in diesem Punkt gerne widersprechen;)

Cowboy
15.12.2008, 16:53
^ Stimmt, Berlin ist keine Landeshauptstadt, und deshalb gibt es dort auch keine Politiker und Staatsbeamte, geschweige denn ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Und weil das so ist, fließen auch keine Steuergelder in die Bundeshauptstadt. Und Dortmund gehört freilich auf Platz 1.

Echnaton
15.12.2008, 17:00
Köln (Rang drei nach F und D) ist nach meiner Kenntnis Hauptstadt von gar nichts und hat trotzdem wohl eine gute Figur gemacht - Deine Theorie hat zahlreiche Risse, Ex-Dortmunder.

Richtig ist aber, dass dieses Gemenge von verschiedenen Statistiken regelmäßig intransparente Ergebnisse liefert - näheres (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=241).

Nick
15.12.2008, 17:14
Das große Manko Dortmunds ist die Arbeitslosigkeit. 70.000 direkte Arbeitsplätze gingen durch den Strukturwandel verloren, dem entsprechend auch Kaufkraft (was sich aber noch in Grenzen hielt, da DO das Oberzentrum Westfalens ist)!
In den letzten 10-15 Jahren entstanden aber wiederrum 40.000 Arbeitsplätze in "Zukunftsbranchen"! Mehr als die Hälfte des Weges wurde also geschafft.
Von der demographischen Entwicklung her, ist Dortmund praktisch die einzige Stadt im Rgb., dessen Einwohnerzahl in den nächsten 15 Jahren so gut wie konstant bleibt.
d.h. wird die Arbeitslosigkeit weiter konsequent bekämpft, sind vordere Plätze in diversen Rankings definitiv zu erwarten!

PhilDo
15.12.2008, 20:44
Ich glaube, Berlin war eher als gegenteiliges Beispiel gemeint. Ist zwar Landes- und sogar Bundeshauptstadt, diese positiven Aspekte kommen aber in den Rankings aufgrund der enormen Probleme Berlins (Schulden, Armut, wenig Arbeitsplätze vor allem im produzierenden Sektor) im Gegensatz zu anderen Städten (vielleicht Stuttgart, Wiesbaden oder Düsseldorf) nicht zur Geltung.
Dass Dortmund aufgrund des Strukturwandels in der Ist-Situation nicht wie ähnlich großen Städten wie Düsseldorf oder Stuttgart mithalten kann, ist klar. Man stelle sich vor, in Stuttgart würden die Arbeitsplätze in der Automobilbranche verloren gehen (was in etwa der Größenordnung der in Dortmund verlorengegangenen Arbeitsplätze entsprechen dürfte)...

Nick
16.12.2008, 14:07
Wie ich von einer gut informierten Quelle weiß, wird die "Nürnberger Versicherungsgruppe" innerhalb Dortmunds umziehen!
Sie wird Ankermieter von einem der geplanten Bürokomplexe.
Ob es sich um den Westfalentower, den Neubau von Kölbl Kruse am "U" oder gar um das geplante HH der Projektentwickler Hesse & Partner GmbH handelt, habe ich noch nicht herausgefunden.
Aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen!

Nick
17.12.2008, 02:50
Dass Dortmund aufgrund des Strukturwandels in der Ist-Situation nicht wie ähnlich großen Städten wie Düsseldorf oder Stuttgart mithalten kann, ist klar. Man stelle sich vor, in Stuttgart würden die Arbeitsplätze in der Automobilbranche verloren gehen (was in etwa der Größenordnung der in Dortmund verlorengegangenen Arbeitsplätze entsprechen dürfte)...

Der Arbeitsmarkt zeigt sich vorerst noch unbeeindruckt.
Die Arbeitslosigkeit im Nov. 2008 in Dortmund ist auf dem niedrigsten Stand seit November 1993!
In Dortmund 12,7%, im gesamten Agenturbezirk 12,2%.
http://www.arbeitsagentur.de/nn_10216/Dienststellen/RD-NRW/Dortmund/AA/A01-Allgemein-Info/Presse/2008/PI-153-2008-Der-Arbeitsmarkt-im-November-2008.html

Wie ich meine, ist dies eine erfreuliche Entwicklung, mehr aber noch nicht!
Der Strukturwandel ist eben noch voll im Gange!
Mal sehen wie sich die nächsten Quartale entwickeln.
Die Arbeitslosenquote konstant zu halten oder gar zu verkleinern wird wohl schwer erreichbar sein.

LuXor
17.12.2008, 11:45
Klingt ja wirklich sehr interessant was du da sagst und passt ganz gut zu dem was ich gehört habe in Verbindung mit dem DFB Museum das sich ja wie viele wissen nur noch zwischen Dortmund und GE entscheiden muss. Demnach ist der derzeitige Fläche also der ZOB etwas zu klein,für den angestrebten Bau. Die Nürnberger Versicherunggruppe besitzt aber das Grundstück,was direkt angrenzt. Ich hoffe bei einigen hat es Klick gemacht was ich meine ;)

Außerdem ist das Gebäude echt mehr als hässlich,besonders wenn man häufiger wie ich mit dem Zug nach Dortmund einfährt und dann auf diesen grauen Betonklotz schauen muss :nono:

Nick
17.12.2008, 19:13
Glashalle auf dem Hansaplatz noch nicht sicher

Das Projekt könnte noch am Geld scheitern:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,425195


Borusseum

Am 19.12.2008, Borussias 99. Geburtstag, eröffnet im Signal-Iduna-Park das "Borusseum", das schönste Fußball-Museum Deutschlands.
Auf sechs Ausstellungsinseln, darunter eine "Schatzkammer" mit Trophäensammlung, können die Besucher die Geschichte und Tradition des BVB erleben:
http:///www.bvb.de/?%E1%80%ECZ%1B%E7%F4%9C%5Bm%E5%8D%9 5
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,438137
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/18/news-99348460/detail.html


Folgend, schöne, nächtliche Luftbildaufnahmen der Dortmunder Innenstadt zur Weihnachtszeit (ab Bild 23 - bis Bild 36):
http://www.derwesten.de/nachrichten/2008/12/17/news-98877021/detail.html

Aleon
19.12.2008, 16:52
Das Borusseum ist eröffnet worden! http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/345030

Nick
02.01.2009, 17:53
12 Millionen Euro wird der Umbau der ehemaligen "Zeche Zollern II/IV" in Bövinghausen kosten.
Das Industrie-Ensemble wird ein technisches Kulturdenkmal europäischen Ranges.
Das Land fördert das Projekt mit insgesamt 10,5 Mio. €.
In der ehemaligen Zeche ist heute die Zentrale des Westfälischen Industriemuseums untergebracht.
Die Gebäude 28, 29, 30 und 31 sind fertig gestellt.
Für 2009 sind u.a. die Restaurierung der Maschinenhalle und die Herrichtung des Depots vorgesehen.

http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/aktuell/2008/10/251_08.html
de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Zollern

Nick
05.01.2009, 03:01
Zeche Zollern

Folgend gibt es Bilder der Zeche Zollern.
Tolle Industriearchitektur, wie es sie nur im Ruhrgebiet gibt. Die ARD produzierte u.a. mehrere Jahre lang, eine wöchentliche, deutschlandweite Sendung vom Areal. Während dem "Kulturhauptstadt-Jahr" wird die "Maschinenhalle" als Konzertsaal genutzt:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stamps_of_Ger many_(Berlin)_1987,_MiNr_796a.jpg&filetimestamp=20080511205936
http://fotosdortmund.do-foto.de/html/dortmund-bovinghausen_4.html
http://www.flickr.com/photos/29858421@N04/3036109396/sizes/o/
http://fotosdortmund.do-foto.de/html/dortmund-bovinghausen_33.html
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/10671576
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zeche-zollern-2004.jpg&filetimestamp=20050710085128
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zeche_Zollern _Dortmund_-_Maschinenhalle.jpg&filetimestamp=20071207100734
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zollern_II-IV_Eingang_zur_Maschinenhalle.jpg&filetimestamp=20070315162827
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zeche_Zollern _Maschinenhalle_Jugendstileingang.j pg&filetimestamp=20081105223311
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schaltpult.jp g&filetimestamp=20040806114339
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zeche_Zollern _Lohnhalle.jpg&filetimestamp=20081105223509
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Zeche-Zollern_2044.JPG&filetimestamp=20081001211034

Diese Zeche ist erhaltungs- und erwähnungswürdig.
Mittlerweile sind mehrere Mio. in die Sanierung der Gebäude geflossen. Leider stammen die obigen Bilder noch vor dieser Zeit.
12 Mio. € für weitere Sanierungen sind eine tolle Sache. Man kann stolz auf so eine Vergangenheit sein und man muß sie pflegen!

Nick
05.01.2009, 04:13
27,1 Mio. € wurden in den letzten Jahren in Hacheney in das BFW investiert.
Zu beachten sind die nicht kostspieligen aber trotzdem auch keine 08/15 "Wohnwelten".
Im Neubau befinden sich über 200 Wohneinheiten:

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/5/27/news-50222755/imageshow.html?resourceId=picture16 012982

Nick
07.01.2009, 03:41
Die Gebäude an der Nortkirchenstraße und Königswall sollen aufgegeben werden.
Kasse will keinen "Prunkpalast" bauen.
Wo der Neubau hin soll, wie viel Quadratmeter Fläche die AOK Westfalen-Lippe für ihre Direktion benötigt, noch unklar
Spätestens Ende des 1. Quartals 2009 sollen die Pläne konkret werden:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/12/news-97899684/detail.html

Stadterneuerung Dortmund
Die folgende PDF-Datei verschafft einen Überblick der Dortmunder Stadterneuerung von 1990-2004 auch jenseits der sog. Leuchtturmprojekte.
Leider habe ich keine aktuelleren Informationen finden können, interessant ist es aber trotzdem.
Bemerkenswert ist, dass die meisten Projekte wirklich umgesetzt wurden bzw. sich gerade in der Umsetzung befinden.
Schwerpunkte sind u.a. die "Brachflächenbeseitigung" und die "Umgestaltung älterer Werkssiedlungen sowie die von Großwohnsiedlungen der 60er und 70er Jahre":
http://www.soziale-stadt.nrw.de/stadtteile/downloads/stadterneuerung_dort.pdf

Nick
14.01.2009, 14:06
Synagoge am Ostwall

Wie im Thread "Dortmunder U" erwähnt, wird das Ostwall-Museum in den "U"-Turm ziehen.
Dies hat zur Folge, dass über eine Neunutzung des Gebäudes diskutiert wird.
Favorit einer Neunutzung ist die jüdische Gemeinde Dortmund.
Dortmund besitzt mit 3.700 Mitgliedern die 6. größte jüdische Gemeinde in Deutschland.
Nachdem die architektonisch sehr ansprechende "Alte Synagoge" in der Reichskristallnacht zerstört wurde und die 5.700 Menschen zählende Gemeinde aus nur noch 50 Mitgliedern nach dem 2. Weltkrieg bestand, wurde im Jahre 1956 die heutige Synagoge an der Prinz-Friedrich-Karl-Straße ihrer Bestimmung übergeben.
Mittlerweile ist die Synagoge, nach Umbaumaßnahmen existiert Platz für 550 Personen, viel zu klein geworden. Daher gibt es Bestrebungen von Seiten der Stadt und der jüdischen Gemeinde, eine Synagoge wieder im Stadtzentrum, an einer repräsentativen Stelle, neu zu errichten.
Folgend ein Kommentar von Alexander Völkel aus der WAZ, vom 10.01.2009. Dieser gibt einen guten Einblick in die aktuellen Planungen und Gedankenspiele:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/kommentar/2009/1/10/news-103839392/detail.html

Bild der "Alten Synagoge Dortmund":
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:AlteDortmunderSynagoge.jpg
Meiner Meinung nach würde sich an dieser Stelle ein repräsentativer Umbau sehr gut machen.
Der umliegende Park mit dem alten Baumbestand, dazu der schöne Ostwall, das hätte schon was für sich!


DFB-Museum

Die Entscheidung über den zukünftigen Standort des DFB-Museums soll endgültig am 23. Januar 2009 fallen. Positiv anzumerken ist, dass der DFL-Chef und "Dortmunder" Reinhard Rauball auch eine Stimme bei der geheimen Wahl hat.


Nachtrag "Ladenmiete"

Wie schon in # 41 mitgeteilt wurde, prognostiziert die Immobilienfirma Brockhoff & Partner für 2009 8,11% höhere Mieten für kleinere Ladenlokale in Dortmund.
Bei Ladenlokalen bis zu einer Größe von 260qm² werden sie um 7,11% steigen.

- Diese Größe haben viele Geschäfte auf dem Westen- und Ostenhellweg.
Ein zweideutiges Signal für das Oberzentrum Dortmund, das auf der einen Seite weiterhin sehr attraktiv ist, was die letzten Neueröffnungen auf der Einkaufsmeile auch belegen, aber andererseits führt dies zu einer immer größeren Vereinheitlichung der Innenstädte im Allgemeinen. Durch die "Thier-Arkaden" entspannt sich hoffentlich das Mietpreisniveau und unabhängige Einzelhändler und Gastronomen haben auch wieder eine Chance sich neu anzusiedeln. Ich finde, dass mittlerweile genügend Starbucks, Douglas´ & Co. im Innenstadtbereich vertreten sind. -

Teurer als in Dortmund sind Ladenlokale lediglich in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart.


Groß-Klinikum Dortmund?

Neben dem Flughafen-Ausbau gibt es noch ein zweites brisantes Projekt, das nach den Wahlen 2009 angegangen werden muss.
Das Klinikum Dortmund.
Die Städtischen Kliniken schreiben einen zweistelligen Mio.-Betrag Miese pro Jahr, Tendenz steigend, zudem gibt es einen Investitionsstau.
2007 ist die Helios-Kliniken GmbH, ein Tochterunternahmen der Fresenius SE, erstmals an die Stadt herangetreten, bezüglich einer Mehrheitsbeteiligung.
Helios ist bereit am Standort Dortmund bis zu 300 Mio. € zu investieren.
Ziel ist eine Konzentrierung um das Klinikzentrum-Nord ("Groß-Klinikum") am Fredenbaum. Neubauten sollen auf den heutigen Parkplätzen entstehen und Teile des Altbestandes saniert werden. Zwar wurde erst kürzlich das neue Logistikzentrum der Städtischen Kliniken in der Innenstadt eröffnet aber es kann durchaus auch ohne die direkte Nachbarschaft zum Klinikum weiter genutzt werden.
Die Helios-Kliniken GmbH ist nicht bereit die Schulden, ca. 70 Mio. €, der Städtischen Kliniken gGmbH zu übernehmen. Außerdem ist Helios nicht bereit einen Kaufpreis über dem berühmten "Symbolischen €" zu zahlen.

- So sicher ich mir bin, dass die Öffnungszeiten am Flughafen verlängert werden, so sicher bin ich mir auch, dass das Klinikum in absehbarer Zeit einen neuen Mehrheitseigner bekommen wird. Die Helios-Kliniken sind ein verlässlicher und auch ein seriöser Partner, der etwas von seinem Geschäft versteht. Die Stadt sollte so schnell wie möglich diesen Deal abschließen, denn rein objektiv gesehen ist das Angebot von Helios nicht perfekt aber akzeptabel. Die Vorteile, gerade für die Stadt Dortmund sind nicht wegzudiskutieren.
Durch die Konzentration auf einen Standort ergeben sich somit ganz neue Perspektiven für das Klinik-Viertel.

Was wird aus den dann leer stehenden Gebäuden in der Innenstadt?

Das nahliegenste wäre wohl ein Abriss. Das Klinikviertel bildet zusammen mit dem Kreuzviertel schon jetzt eine der attraktivsten Wohngegenden Dortmunds. Eine Bebauung mit Wohnhäusern, vielleicht u.a. ja auch ein ansprechendes Wohnhochhaus, wäre meiner Meinung nach die beste Idee, gerade unter dem Aspekt, dass Wohnen in der Innenstadt wieder "angesagt ist". Dieser Trend zum Wohnen im City-Bereich ist auch in Dortmund klar zu erkennen. Investoren würden sich wohl auch nicht lange bitten lassen. Das Grundstück ist sehr reizvoll und sicherlich etliche Mio. € wert. Dazu muss ich sagen, dass ich keine Ahnung habe wie kostenintensiv ein möglicher Abriss für die Stadt wäre.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/8/19/news-70459632/detail.html

Details zum Angebot von Helios an die Stadt:
http://www.buergerforum-phoenix.de/de/konzern-stadt-dortmund/klinikum/kampf-um-das-klinikum/index.html


Neunutzung des ehemaligen Ritter-Areals

Die Radeberger-Gruppe, die das Gelände nicht mehr selber nutzen möchte, ist bezüglich einer künftigen Neunutzung und Vermarktung mit der Stadt "in Verbindung".
Die SPD ist gegen die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel.
Die Stadt hat unter anderem das Areal in Lütgendortmund der Landesregierung als Standort für den geplanten Neubau der JVA Dortmund/Hagen vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde aber mittlerweile abgelehnt:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/westen/Dortmunder-Westen;art2577,453587

- Zumindest ist Bewegung in der "JVA-Neubau-Diskussion", sodass in absehbarer Zeit der Standort an der Hamburger Straße aufgegeben werden kann. Hoffentlich früher als später.

Strukturwandler
14.01.2009, 15:12
Die Helios-Kliniken sind ein verlässlicher und auch ein seriöser Partner, der etwas von seinem Geschäft versteht. Die Stadt sollte so schnell wie möglich diesen Deal abschließen, denn rein objektiv gesehen ist das Angebot von Helios nicht perfekt aber akzeptabel. Die Vorteile, gerade für die Stadt Dortmund sind nicht wegzudiskutieren.

Richtig. Gut für die Stadt und leider wohl auch die einzige Lösung. Aber gut für die Menschen? Nein! Absolut nicht. Gesundheitsversorgung ist Daseinsvorsorge.

Zugegeben, die Helios-Kliniken GmbH wirkt ziemlich seriös aber es handelt sich hierbei immer noch um einen Investor, der Geld verdienen möchte. Selbst wenn drei Jahre lang nicht betriebsbedingt gekündigt wird, so wird doch spätestens dann geschaut, dass da ordentlich Geld fließt. Und Zahlen kennen keine sozialen Kriterien...

Jede Klinik mehr in privater Hand verringert unseren Einfluss auf die Gesundheitsvorsorge in Deutschland. Man sollte das Ganze also auch nicht nur durch die Augen eines Dortmunders sehen...


Das nahliegenste wäre wohl ein Abriss. Das Klinikviertel bildet zusammen mit dem Kreuzviertel schon jetzt eine der attraktivsten Wohngegenden Dortmunds. Eine Bebauung mit Wohnhäusern, vielleicht u.a. ja auch ein ansprechendes Wohnhochhaus, wäre meiner Meinung nach die beste Idee, gerade unter dem Aspekt, dass Wohnen in der Innenstadt wieder "angesagt ist". Dieser Trend zum Wohnen im City-Bereich ist auch in Dortmund klar zu erkennen. Investoren würden sich wohl auch nicht lange bitten lassen. Das Grundstück ist sehr reizvoll und sicherlich etliche Mio. € wert.

Das wäre aber allerdings ein ziemlich schöner Plan. ;) Aber dafür ein Krankenhaus privatisieren? In meinen Augen ein absolutes NoGo! :nono:

Nick
16.01.2009, 19:40
Welche Meinung vertreten die Dortmunder in Sachen Flughafen, Kliniken & Co.?
Forsa hat im Auftrag des Bürgerforums Phoenix mal genauer nachgefragt:
http://www.buergerforum-phoenix.de/dortmund-barometer

Nick
26.01.2009, 18:20
Bericht des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes 2008/2009, sehr interessant:
http://dev.stadtplanungsamt.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/16/05/18/00/00/00/180516/Geschaeftsbericht_2008_2009__.pdf


"InSeKt" (westliche Innenstadt):
Das integrierte Stadtentwicklungkonzept (InSeKt) für die westliche Innenstadt listet Stärken und Schwächen des Stadtbezirks auf, hier der Artikel aus der WR und ein Beitrag der Stadt Dortmund:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/12/2/news-95345970/detail.html
http://www5.dortmund.de/index.php?smi=11.0&nid=96728&ncode=startseiten.planenundbauen

Nick
28.01.2009, 16:52
Endlich kommt wieder Bewegung in die Planungen.
Die Hamburger Straße soll städtebaulich aufgewertet werden.
Die Grundstückseigentümer Aurelis und Vivico planen ein neues zentrales Quartier in Innenstadlage.
Direkt an der Hamburgerstr. sollen 2 Autohäuser entstehen, die als "Lärmschutz-Wand" für die geplante dahinter liegende Wohnbebaung fungieren.
Die Ansiedlung der Autohäuser sei kurzfristig möglich, das Planrecht für das Gesamtgelände wird wohl erst im Jahr 2011 stehen.

http://s8b.directupload.net/images/090128/9t7depye.jpg
Quelle: Büro Planquadrat

Eine Revitalisierung des Ostbahnhofs sorgt für mehr Urbanität und für eine bessere Integration der Eisenacherstr., Heimbaustraße und Güntherstraße in die Innenstadt-Ost.
Wenn ich mich entscheiden müßte für ein Gefängnisneubau oder für das neue Stadtqurtier-Ost, dann nätürlich für das Stadtquartier:daumen:!

Folgend, Beitrag aus "Ruhrnachrichten.de":
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,467596

Nick
05.02.2009, 04:37
Folgend, eine Animation der geplanten Markthalle auf dem Hansaplatz:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/10/8/news-82122846/videoshow.html?resourceId=video1095 0

Nick
05.02.2009, 21:40
Industriedenkmal "Hansa"

Der Standort Hansa (Veranstaltungszentrum "Alte Schmiede", die historische "Almetalbahn", die "Kokerei Hansa" und die Kletterhalle "Bergwerk", eine der größten Kletteranlagen Deutschlands) entwickelt sich immer mehr zu einem touristischen Ziel. Am stärksten vertreten waren Besucher aus Deutschland aber selbst aus den USA reisten sie an.
Die "Alte Schmiede" war im vergangenen Jahr fast restlos ausgebucht.
http://www.industriedenkmal-stiftung.de/docs/472991885334_de.php
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/nord-west/2009/2/5/news-109774014/detail.html
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/westen/Dortmunder-Westen;art2577,475077

HVB stärkt Standort Dortmund

Die Hypo Vereinsbank (HVB) baut die Dortmunder Filiale zum Sitz der neuen Niederlassung Westfalen aus.
Im Zuge der Neustrukturierung wird auch die in Essen angesiedelte Kreditabteilung nach Dortmund verlegt.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/2/5/news-109791614/detail.html

Nick
06.02.2009, 22:32
Hans-Joachim Flebbe, bis 2008 Groß-Aktionär der Cinemaxx AG, plant in Dortmund ein Premium-Kino zu etablieren.
Vorbild ist die "Astro Film Lounge" am Berliner Ku'damm.
Flebbe befindet sich, bezüglich der Standortfrage, in Kontakt mit Stadtdirektor Ullrich Sierau.
Weitere "Edel-Kinos" sind in Hamburg und München geplant.
Hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/2/6/news-109963716/detail.html), der Artikel aus der "WR".

Nick
16.02.2009, 19:33
Im Zuge einer Neunutzung des 1922 erbauten Schachtgebäudes 3 der Zeche Glückaufsegen entwarf die "BAUART GmbH & Co.KG" eine Erweiterung über dem stillgelegten Schacht. Der geplante Glaskubus entspricht dem Volumen des nicht mehr erhaltenen Förderturms.
Hauptmieter sollen eine Steuerberatungs- und eine Rechtsanwaltskanzlei werden.
Der Bauvorbescheid durch die Stadt erfolgte am 08.10.2008.
Baubeginn und Realisierungschancen: Mir noch nicht bekannt.

http://s10.directupload.net/images/090216/7jd85jjx.jpg
Quelle: BAUART GmbH & Co.KG

Nick
18.02.2009, 06:42
Das denkmalgeschützte Gebäude aus den 1950er Jahren soll aufgegeben und vermarktet werden.
Interessant: Das Gesundheitsamt befindet sich an der Hövelstraße, direkt gegenüber vom Thier-Areal. Eine weitere Aufwertung dieses Innenstadtbereichs liegt in greifbarer Nähe!

Gesundheitsamt, Hövelstraße
http://s11b.directupload.net/images/090218/dlb2zvsa.jpg
Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mbdortmund

Neue Adresse des Amtes soll der Königshof (http://www.koenigshof-dortmund.de/) in der Nordstadt werden, siehe auch "Dortmund: City und Ausfallstraßen" (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=7091&page=3).
Kurz vor Fertigstellung des Praxiszentrums, im Jahre 2006, ging der Investor bankrott. Seitdem steht der Komplex leer.
Problem: Der Druckraum für Drogenabhängige soll ebenfalls in die Nordstadt verlegt werden. Dies führt natürlich zu berechtigten Protesten der Nordstadt-Politiker.
Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,486147)

Aleon
18.02.2009, 10:03
Meiner Meinung nach ist das Gesundheitsamt ein wahrer Rohdiamant und absolut würdiger Vertreter für die Architektur der Fünfziger, die sich nicht verstecken muss. Durch die Nutzung als Amtsgebäude hat wohl seit dem Bau niemals mehr jemand nur einen Cent in den Bau investiert und so ist er in einen Dornröschenschlaf gefallen. Man kann also nur hoffen, dass sich ein Investor findet, der den Bau mit dem entsprechenden Fingerspitzengefühl saniert und so wieder angemessen in Szene setzt.

Dr. Rotkohl
18.02.2009, 10:38
Das Gesundheitsamt ist für mich auch eines der wenigen Lichtblicke aus dem 50er-Jahrgang der absolut erhaltungswürdig erscheint. Bei der Sanierung muss man natürlich Fingerspitzengefühl zeigen, um einerseits den Charakter der 50er zu erhalten und trotzdem eine moderne Frische hinein zu bekommen...

Nick
18.02.2009, 15:17
Ich finde auch, dass das Gesundheitsamt ein postives Beispiel der Nachkriegsarchitektur in Dortmund darstellt.
Besonders gut gefällt mir die Dachkonstruktion.
http://s6b.directupload.net/images/090218/7ikaaulu.jpg
Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mbdortmund

Stellt sich nur die Frage, wer Interesse an diesem Objekt bekunden könnte.
Am Liebsten wäre mir eine Hotelnutzung, zentral gelegen und in einer zukünftigen Vorzeigegegend der Innenstadt.
Immer wenn ich an diesem Gebäude vorbeikomme fällt mir die Auffahrt (Rampe) auf, erinnert mich an ein Krankenhaus. Könnte gut sein, dass es mal eines war, werde mich bei Gelegenheit mal erkundigen.
Sollte es denn so sein, wäre ein Umbau zum Hotel sicherlich attraktiver und sinnvoller als ein Umbau zu einem Bürohaus.

Nick
18.02.2009, 17:06
Das Sonnensegel (erbaut 1969) vom weltbekannten Stararchitekten "Günter Behnisch" (Olympiapark München) wird saniert, genauer: Es wird gerettet.
Im Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und das Segel wieder für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Sonnensegel
http://s4b.directupload.net/images/090218/bwka58xq.jpg
Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: ltti

Das Segel gilt als Experimentalbau für die Machbarkeit der freitragenden Dachkonstruktion, die im Münchener Olympiastation verwirklicht wurde.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,486341)

Nick
19.02.2009, 17:46
Die Stadt unterstützt die Standortsuche des Kinobetreibers "Hans-Joachim Flebbe":
"Stadt und Betreiber gehen nun optimistisch ans Werk."
Drei bis vier Standorte kommen in Frage, alle im Innenstadtbereich.
Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,487447)

Nick
20.02.2009, 06:42
Die Stadt scheint bereit zu sein, die Sanierung selber durchzuführen.
Interessenten für das 13.500 m² (BGF) große Gebäude sollen in der Vergangenheit angefragt haben, kamen aber nicht zum Zuge.
Die SPD hofft, die Sanierung aus Berliner Konjunkturmitteln finanzieren zu können.
Aber auch ECE, die nebenan ihr EKZ hochziehen werden, sollen Interesse haben. Mögliche Nutzung: Büros oder Hotel.
WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/2/19/news-111893289/detail.html)

Nick
21.02.2009, 04:10
Bis spätestens 2011 möchte der Bauträger "Wolfgang Fröse" ein neues Ärztehaus in Dortmund-Marten errichten. Sieben Praxen hätten im Gebäude Platz.
Fröse möchte allerdings Leerstandrisiken vermeiden.
Vorrausetzung für einen zeitnahen Baubeginn ist somit eine ausreichende Anzahl von geeigneten Mietern.

http://s11.directupload.net/images/090220/ql4u2mpc.jpg
Quelle: Google Earth

http://s10.directupload.net/images/090220/sridojjw.jpg
Quelle: Wolfgang Fröse, Bauträger

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/westen/Dortmunder-Westen;art2577,489032)

Anmerkung: Wolfang Fröse besitzt etliche Immobilien und Grundstücke in Dortmund.
Ein ganz besonders interessantes Grundstück befindet sich am Burgtor.
In einigen Jahren soll genau an dieser Stelle ein neues Bürohaus, vielleicht sogar ein HH, entstehen.

Nick
26.02.2009, 05:20
Die Jugendstil-Villa am Heiligen Weg 40, Wallring-Nähe, wird heute als Bürohaus genutzt.
Im 4. Quartal 2009 soll ein Anbau auf der Freifläche neben dem Bestandsgebäude fertiggestellt sein.
Projektentwickler ist die Freundlieb Immobilienmanagement GmbH & Co. KG.
Habe aber keine Infos, ob der Baubeginn oder vorbereitende Baumaßnahmen erfolgten.
Bin selber auch schon länger nicht mehr vor Ort gewesen.
Im Neubau ist eine Nutzfläche von 1.400 m² vorgesehen.
Fassadengestaltung: Glas und vermutlich Sandstein.
Das Bestandsgebäude und der Neubau sind durch einen verglasten Pavillon auf Höhe des EGes miteinander verbunden.

Anbau
http://s11.directupload.net/images/090226/ysf2mg23.jpg
Quelle: Stadt Dortmund

Freifläche
http://s10b.directupload.net/images/090226/iub5lidm.jpg
Quelle: Google Earth

Nick
03.03.2009, 15:20
Mittels einer Lichtinstallationen soll das westliche Tor des City-Bereichs hervorgehoben werden.
Im Blickpunkt steht der 100 Meter lange rote Stahlbogen, der durch Scheinwerfer angestrahlt werden soll.
Interesse an dem Lichtprojekt bekundet die DEW21.

http://s2b.directupload.net/images/090303/q4c5gnxq.jpg
Quelle: Stadt Dortmund

Nick
05.03.2009, 16:40
Auf dem Eckgrundstück "Märkische Straße/Heiliger Weg" wurden vor einigen Monaten eine Tankstelle und zwei weitere Gebäude abgerissen.
Das Gelände ist mittlerweile wieder umzäunt und Baumaschinen wurden herbeigebracht.
Was dort entstehen soll ist mir noch nicht bekannt.

http://s7b.directupload.net/images/090304/tg4kmp9f.jpg
Quelle: Google Earth

http://s4b.directupload.net/images/090304/bpbpchlu.jpg
Quelle: Mein Bild

Einige Meter weiter in südlicher Richtung steht noch ein Gebäude kurz vor dem Abriss.
Laut dem Bauschild sollen dort exklusive Penthouse-WE entstehen.

http://s2b.directupload.net/images/090305/7uqpoj8n.jpg
Quelle: Google Earth

Nick
06.03.2009, 18:44
Bin heute mit dem Auto am "Heiligen Weg 40" vorbeigefahren.
Hatte aber leider keine Zeit Bilder zu machen, wäre aber ohnehin nicht von Nöten gewesen.
Leider sind keinerlei Bau- noch bauvorbereitende Maßnahmen zu erkennen gewesen, die Freifläche wird noch immer als Parkplatz genutzt.
Dieses Projekt ist zwar ein recht kleines aber für mich von besonderem Interesse.
Denn seit etlichen Jahren ist mir das tolle, edel wirkende Bestandsgebäude bekannt, seit etlichen Jahren ist mir aber auch diese unansehnliche Freifläche bekannt, die dringend "weg" muss.
Avisierte Fertigstellung war "Ende 2009". Das wird aber nicht hinhauen, um dies zu erkennen muss man kein Fachmann sein.
Hoffe inständig, dass das Projekt nicht auf unabsehbarer Zeit in den Schuppladen verschwinden wird.

Nick
08.03.2009, 18:37
Über 25 Mio. € wurden in den Jahren 2007/08 für den Erhalt und die Sicherung städtischer Baudenkmäler ausgegeben.
Im Mittelpunkt größerer Maßnahmen standen beispielsweise zwei Bauten der bekannten Dortmunder Architekten D. und K. Schulze.
Aber auch die Sanierung der geschichtsträchtigen "Hörder-Burg", die zukünftig am Ufer des Phoenix-Sees einen wichtigen städtebaulichen und geschichtlichen Bezugspunkt darstellen wird, die des Stadthauses und des Stadions "Rote Erde".
Rund die Hälfte aller anfallenden Bauleistungen wird durch Firmen aus Stadt und Region erbracht.

Nick
13.03.2009, 20:29
Das ehemalige DHL-Logistikzentrum im "Logisticpark Hardenberg", im Dortmunder Norden, hat einen neuen Ankermieter gefunden. Wie der australische Eigentümer, die Immobiliengruppe Goodman, mitteilt, hat die Hölscher-Gruppe 21.000 m² angemietet. 2007 erwarb Goodman das Gebäude der Post-Tochter.

Einen Rückschlag gab es hingegen auf "Phoenix-West".
Die geplante Neuansiedlung eines schweizer Unternehmens aus der Automobil-Branche ist wohl gescheitert.
Grund: Insolvenz

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/13/news-114331011/detail.html)

Nick
14.03.2009, 00:07
Der ehemalige Betriebshof der EDG an der "Bornstraße" wird zur Zeit abgerissen. Die "Unternehmensgruppe Berke" hat das 34.000 m² große Gelände erworben und fügt es in den dann 40.000 m² großen Gesamtbesitz ein. Geplant ist der Neubau eines Fachmarktzentrums, direkt gegenüber dem "WEZ". In Richtung "Ravensberger Straße" wird ein 8.000 m² großer Gebäuderiegel entstehen, der Nutzer der Immobilie stehe bereits fest.

http://s10.directupload.net/images/090313/dl4924jg.jpg
Quelle: Google Earth

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/13/news-114339011/detail.html)

Nick
23.03.2009, 17:13
So wie es momentan den Anschein hat, kann sich der Dortmunder Architekt "Prof. Eckhard Gerber" bald in die Riege der "Stararchitekten" einreihen. Trotz Finanzkrise und den dadurch weg brechenden Rohstoffpreisen scheint der Bau des 322m hohen "Burj Al-Taqa", siehe Rendering, in Bahrain realistisch zu sein. Im "Burj Al-Taqa", auch "Energie-Tower" genannt, sollen traditionelle Klimatisierungstechniken historischer Windtürme Arabiens weiterentwickelt werden. Der "Burj" könnte somit das erste CO2-neutrale Hochhaus der Welt werden. Auf 300 Mio. € werden die Kosten geschätzt. "Gerber" machte sich u.a. mit dem "RWE-Tower" (Dortmund), dem "Harenberg-City-Center", mit dem Umbau des "U"-Turms aber auch mit dem tollen Neubau der "Dortmunder Volksbank" aus dem Jahre 2001, siehe hier (http://s11.directupload.net/images/090323/d5tzmudr.jpg), einen guten Namen. In Saudi-Arabien entwarf "Gerber" u.a. die "King Fahad Nationalbibliothek Riad", siehe Rendering, die 2009 fertig gestellt wird. Dass der gute Herr Ahnung von Architektur hat, beweist auch sein Privathaus nebst Atelier in Dortmund, siehe hier (http://s10.directupload.net/images/090323/i5cnxtt2.jpg) und hier (http://s10.directupload.net/images/090323/dyibnxpn.jpg).

http://s10.directupload.net/images/090323/6djp8uek.jpg
Quelle: Gerber Architekten

http://s10b.directupload.net/images/090323/ajb5zwkp.jpg
Quelle: Gerber Architekten

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/22/news-115107744/detail.html)

Nick
23.03.2009, 19:53
Die "TSO Gas", Dortmund, ist noch ein Tochterunternehmen der "RWE" und ist im Besitz von rund 4.000 Kilometern Erdgasleitungen, Verdichterstationen und weiteren technischen Einheiten. "TSO Gas" wird zurzeit zu einem eigenständigen Unternehmen umgebaut. Nachdem Brüssel ein Missbrauchsverfahren wegen vermuteter Behinderung des Wettbewerbs gegen "RWE" eingestellt hat, soll das Unternehmen nun für rund 1 Mrd. € veräußert werden. Dies hat zur Folge, dass am Standort Dortmund 180 neue Arbeitsplätze entstehen. Natürlich profitiert auch der Dortmunder Immobilienmarkt von dieser Entwicklung: Momentan sind im "Harenberg-City-Center" 100 Mitarbeiter untergebracht, der Markt wird nach neuen Standorten sondiert.
-Wie sagt man so schön: "Kleinvieh macht auch Mist"! Habe mich daraufhin noch ein bisschen mit dem Thema auseinander gesetzt und erfahren, dass nicht wenige Analysten dem neuen Unternehmen sehr gute Zukunftsaussichten bescheinigen. Einem weiteren Wachstum scheint damit nichts im Wege zu stehen. Gut für den Standort!-

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/23/news-115234531/detail.html)

Nick
25.03.2009, 03:46
Dortmund soll bis 2010 "Hauptstadt der Elektroautos" werden. Aus diesem Grund planen die "Dortmunder Energie und Wasser" (DEW) und die "Initiative Solarmobil Ruhrgebiet" (ISOR) Kaufanreize zu schaffen, wie z.B. eine gesonderte Feinstaubplakette mit Anpassung der Schilder für Umweltzonen, kostenlose Parkplätze in der City und in Wohnsiedlungen mit "Stromtankstelle", erweiterte Durchfahrtszeiten für stromgetriebene Lieferwagen in Fußgängerzonen, Wechselkennzeichen mit Wegfall der Kfz-Steuer für das abgasfreie Zweitauto. Zudem plant das Land "NRW" eine "Modellregion für Elektromobilität" zu werden. Und dies bedeutet: Fördergelder vom Bund.

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/auto/2008/11/24/news-93079726/detail.html)
WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/24/news-115339814/detail.html)

Nick
26.03.2009, 04:20
Es gibt Neuigkeiten bezüglich des Umzugs der Synagoge an den Ostwall, ehemaliges "Ostwall-Museum". Kulturdezernent "Jörg Stüdemann" läßt durchblicken, dass von Seiten der Stadt eine Neunutzung als Synagoge gewünscht wird. "Es liege an der Gemeinde" und natürlich am Stadtrat.
- Beim letzteren ist eine Zusage natürlich reine Formsache, geh´ ich zumindest von aus. -
Unterdessen haben 18 Architektur-Studenten der TU Dortmund ihre Abschlussarbeiten vorgestellt. Aufgabe war der Entwurf einer Synagoge am Stadtgarten, unweit der 1938 zerstörten "Alten Synagoge" und dem "Neuen Rathaus". Beratend zur Seite stand den Studenten der Dortmunder Rabbiner "Avichai Apel".
- Die Frage ist nun für mich: Möchte die jüdische Gemeinde das "Ostwall-Museum" überhaupt? Ich bin der Meinung, dass der Umzug an den Ostwall perfekt wäre. Der kleine Park, der alte Baumbestand, schöne Seitenstraßen, es gibt schlechtere Angebote. Ich würde das Angebot annehmen!:D

Hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/25/news-115427581/slideshow.html?resourceId=0), die Entwürfe zu den Abschlußarbeiten!:daumen: -
WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/25/news-115427581/detail.html)

Strukturwandler
26.03.2009, 14:38
Ein Neubau im Stadtgarten halte ich für ziemlich daneben. Der Stadtgarten hat doch inzwischen auch schon Tradition und gehört zu einem der lebendigsten öffentlichen Räumein der Innenstadt. Besonders der Teil mit dem Skatepark. Mal ganz davon abgesehen frage ich mich wo denn dann die repräsentative Moschee in Dortmund hin soll. Oder gibt es die schon? Ist mir nicht bekannt aber das zeichnet eigentlich nur wieder ein super Bild unserer Gesellschaft!

Nick
26.03.2009, 17:01
Ein Neubau im Stadtgarten halte ich für ziemlich daneben.

Daneben ist meiner Meinung nach ein bißchen zu viel des Guten, besser ist vielleicht "suboptimal".:lach: Ich denke aber, dass Dortmund seiner jüdischen Gemeinde eine neue repräsentative Synagoge schon schuldig ist, am besten am "Ostwall". Aber wie Strukturwandler schon gesagt hat, dürfen die Stadtoberen dann auch nicht vor einer repräsentativen Moschee zurückschrecken, zumal in DO natürlich viel mehr Moslems als Juden leben!

LuXor
26.03.2009, 22:34
Kann eure Meinung natürlich verstehen allerdings sollte man sich auch mal die Positive Aspekte anschauen. Der Entwurf von Jonathan Deppen. Foto: Franz Luthe finde ich wirklich sehr sehr gelungen.

Die Außenwirkung wäre gerade an dieser Stelle bombastisch wie ich finde,der Entwurf schaut sehr monumental aus aber gerade das fehlt leider in der Dortmunder Innenstadt,ist natürlich kein Vergleich zur Alten Synagoge aber schaut zumindest nicht aus wie ein Fremdkörper und gibt ein tolles Bild neben Rathaus,Oper und neue VWB Tower ab wie ich finde ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Synagoge_(Dortmund)

Der Stadtgarten würde ja nicht komplett verschwinden,es gäbe sogar die Möglichkeit bei einer neuen Synagoge ein Urbanen Raum mit Stadtgarten zu schaffen und ihn weiter nach Westen zu verlagern.
Wie gesagt die Idee ist gut nur sehen wie die Umsetzung wird,der Super GAU wäre allerdings Entwurf 2:nono::nono::nono:

Nick
27.03.2009, 17:19
Prinzipiell bin ich nicht gegen einen Neubau der Synagoge am "Stadtgarten". Entscheidend ist für mich was aus dem "Ostwall-Museum" bzw. was aus dem Grundstück wird. Ein möglichst nahtloser Übergang vom Museum zur Synagoge erscheint mir daher sinnvoll. Anders würd es sich natürlich verhalten, wenn innerhalb der nächsten Wochen/Monate ein Investor X auftaucht und auf besagtem Grundstück einen interessanten Neubau errichten möchte. Aber auf eine jahrelange Diskussion betreffend Nachnutzung oder Abriss habe ich wenig Lust, zumal es am "Ostwall" eigentlich nicht viel zu verbessern gibt. Übrigens steht das "Ostwall-Museum" nicht unter Denkmalschutz, ein Abriss wäre also ohne weiteres möglich.

LuXor
29.03.2009, 17:54
Habe mich in der letzten Zeit ein bisschen mit youtube.com beschäftigt und nach dem Vorbild Bochum Stadtgespräche ein paar Videos gesucht,mein Ergebnis ist leider etwas ernüchternd aber okay es gibt was;)

Meine Top 3

Platz 1.Dortmund 2010 Gänsehaut PUR!

http://www.youtube.com/watch?v=YZvRLfk04Wk

Ist übrigens von mir ;) Comments sind gern erwünscht !!!


Platz 2. Stimmung 2006 UNVERGESSEN!

http://www.youtube.com/watch?v=Oj19RVoZ-Hk


Platz 3. dortmund city Song

http://www.youtube.com/watch?v=bPhnIakLrr8

Nick
30.03.2009, 18:05
Damit die schlechten Daten vom Arbeitsmarkt nicht überhand nehmen, folgend mal zur Abwechslung gute Gechäftszahlen und zwar vom "Volkswohlbund": 2008 war ein Rekordjahr. Im gesamten Konzern wurden Bruttobeiträge von 1,1 Mrd. € verbucht, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter in Dortmund stieg von 592 auf 603. Während in 2009 in der gesamten Versicherungsbranche mit einem leichten Beitragsminus gerechnet wird, hofft der "Volkswohlbund" auf ein Plus von rund 3 Prozent.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,523255)

Nick
30.03.2009, 19:30
Die Berichtssaison ist im vollen Gange, nun hat auch die "adesso AG", Dortmund, ihre Jahresbilanz veröffentlicht: "adesso", ein IT-Dienstleister, setzte in 2008 66,8 Mio. € um und erzielte einen Gewinn nach Steuern von 4,3 Mio. €. Das Unternehmen hat seinen Sitz an der "Stadtkrone-Ost" und beschäftigt 538 Mitarbeiter. "adesso" hat seine Wurzeln im Dortmunder "Technologiezentrum", wo es 1997 gegründet wurde. Hoffen wir also auf ein weiteres Wachstum und auf einen weiteren repräsentativen Neubau in den nächsten Jahren.

http://www.abload.de/img/adessoop2b.jpg
Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Smial

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/30/news-115866339/detail.html)

Nick
31.03.2009, 21:01
Laut "Radio 91,2" wird die "AOK Westfalen-Lippe", mit Sitz in Dortmund, im Laufe des Aprils ihre Neubaupläne offiziell bekannt geben. Zur Erinnerung: Die AOK plant ihre insgesamt 400 Mitarbeiter in Dortmund an einem Standort zu bündeln. Die Niederlassung am "Königswall" wird Ende 2011 aufgegeben, Anfang 2012 erfolgt der Abriss des Bürogebäudes.

LuXor
01.04.2009, 07:34
Bekommt Dortmund eine neue Sehenunwürdigkeit/Hässlichkeit?!

Brunnen Auszeit für Dortmund

Der Verwaltungsvorstand unter Führung von OB Langemeyer will der Politik empfehlen, den Auszeit" genannten Brunnen der Reinoldigilde am Platz von Netanya aufzustellen. Der Ball liegt jetzt bei der Politik.


http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/3/31/news-115976048/detail.html

Bin dabei gerade mobil gegen die Sache zu machen,unter anderem auch im Forum derwesten.de als Luuu. Hatte eigentlich ne ganz nette Aktion geplant und dann ein schönes Bild davon machen.Fals jemand interesse hat bitte melden,hat wohl auch ein großes Medien Interesse ;)

Nick
01.04.2009, 12:16
Dieses geplante "Ding" ist an Hässlichkeit nicht zu überbieten! Wie kann man bereit sein, soviel Geld (150.000 €) für so wenig Schrott zu bezahlen?! Der "Platz von Netanya" wird dadurch sicherlich nicht aufgewertet. Hoffentlich wird sich der Stadtrat nicht genauso lächerlich machen wie die "Reinoldigilde". Der Brunnen wäre zwar ein Spende, aber manchmal ist etwas "Geschenktes" eben doch zu teuer. Hier (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,524585), auch noch der Artikel aus den Ruhr Nachrichten. Aktuell habe ich übrigens gesehen, dass auf Höhe des Platzes die Gleise der Straßenbahn entfernt und Blumenbeete angelegt worden sind, siehe Bild. Dieses Provisorium erscheint mir wiederum sinnvoll. Es wird nämlich noch einige Jahre dauern bis der "Boulevard Kampstraße" den "Platz von Netanya" "erreicht" hat.

http://www.abload.de/img/netanyaang0.jpg
Quelle: Google Earth

Nick
01.04.2009, 16:22
Das "Jahresförderprogramm 2010" umfasst bisher 9 Maßnahmen, das Investitionsvolumen beträgt 13,5 Mio €. Insbesondere werden für die laufenden Maßnahmen "Boulevard Kampstraße" (Kosten: 972.500 €), "Rheinische Straße" (Kosten: 3.025.000 €), "Hörde Zentrum" (Kosten: 3.744.000 €) und "Nordstadt" (Kosten: 2.784.150 €) weitere Fördermittel akquiriert. Außerdem werden u.a. die Olpe, Beten-, Viktoria- und Balkenstraße umgestaltet, erwartete Kosten hier: 805.000 €

Stadt Dortmund (http://www5.dortmund.de/index.php?smi=11.0&nid=100727&ncode=startseiten.planenundbauen)

Nick
01.04.2009, 18:51
Ab 2010 soll der Umbau definitiv beginnen. Die Immobilie gehört seit Frühjahr 2007 einem irischen Investor. Ende 2009 verlassen zwei der drei Hauptmieter das Gebäude. Ca. 10.000 m² Bürofläche stehen dann leer. Auch wenn aktuell noch kein neuer Mieter gefunden wurde, soll das Gebäude in jedem Fall saniert und modernisiert werden. Die Umbaukosten werden auf rund 10 bis 12 Mio. € geschätzt. Unterdessen könnten auch an der Hauptsparkasse, einige Meter weiter östlich, in den nächsten Monaten Umbauarbeiten beginnen. Das Erdgeschoss an der Kampstraße sollte ja im Zuge des Boulevard-Baus umgestaltet werden.

http://www.abload.de/img/westlbndkn.jpg
Quelle: Google Earth

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/1/news-116071711/detail.html)

LuXor
01.04.2009, 19:24
@ DortmundNEU

Wie verdammt schnell du immer bist,wollte den Artikel auch heute Abend noch posten aber du scheinst echt immer drauf zu warten ;)


Zu dem Projekt kann man nur sagen :daumen: 12Mio.sind schon eine stolze Summe um es neu zu gestalten,hoffentlich kommen die weißen Platten ab und es wird tatsächlich zur Kampstraße geöffnet. Vielleicht zieht ja das Irisch Pub nach unten,mit Außengastronomie die sich auf den Boulevard ausbreiten.Aber das gehört ja schon fast zu Visionen und Wünschen ;)


Die Situation mit der Sparkasse erschließt sich mich noch nicht so ganz,wurde nicht erst um die Jahrtausendwende richtig Geld in das Gebäude gesteckt?!

Nicht das ich dagegen bin,nur zu mit Privatinvestitionen :daumen: allerdings sieht es ja neigentlich ganz gut aus so wie es derzeit da steht.

http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/3idm-4.jpg (http://www.bilder-hochladen.net/files/3idm-4-jpg.html)
Mein Bild

Nick
01.04.2009, 22:20
Zitat Luxor:
"Die Situation mit der Sparkasse erschließt sich mich noch nicht so ganz,wurde nicht erst um die Jahrtausendwende richtig Geld in das Gebäude gesteckt?!Nicht das ich dagegen bin,nur zu mit Privatinvestitionen :daumen: allerdings sieht es ja neigentlich ganz gut aus so wie es derzeit da steht."

Das Gute, in diesem ganz speziellen Fall: Die Sparkasse ist ja nicht so richtig privat. Der jeweilige Oberbürgermeister ist auch Aufsichtsrat-Chef der Sparkasse. Daher kann man wohl davon ausgehen, dass etwas Konkretes in Planung ist. Im Allgemeinen bin ich natürlich sehr glücklich über die Entwicklung der Kampstraße. Aber eine Tatsache irritiert mich: In dem von mir geposteten "WR"-Artikel, siehe #78, ist keine Rede von der "Dresdner Bank". Die "Dresdner" hat in etwa die Hälfte des Komplexes angemietet. Vor einigen Jahren übernahmen die Frankfurter Banker einen Großteil der "WestLB"-Flächen, um in DO das "Ruhrgebiets-Geschäft" zu bündeln. Wie "Luxor" schon richtig geschrieben hat, sind 10-12 Mio. € ein schönes Sümmchen. Aber wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, handelt es sich auch nur um die Hälfte des Komplexes (Gesamtkomplex: 40.000 m² BGF). Und das ist wiederum nicht so toll!

Nick
02.04.2009, 03:40
Auf dem Markt ist ein sehr interessantes Grundstück: Es handelt sich hierbei um das nördliche Areal des HBFs. Bis in die 1980er Jahre wurde der Bereich von der "Deutschen Post" genutzt, vor einigen Jahren wurden die Gleisanlagen dann endgültig stillgelegt. Das 28.076 m² große Grundstück ist im Besitz der "Atisreal". Dieser recht große Abschnitt ist so interessant, weil er fast am Wallring liegt. Komischerweise kennt ihn aber kaum ein Dortmunder, da dieser auf Höhe des Bahndamms liegt, ist also vom Straßenniveau aus nicht zu sehen, siehe hier (http://www.abload.de/img/atisreal2pli6.jpg). In 2008 wurde von Seiten der Stadt eine Neuansiedlung der Gastronomie-Szene "Thier-Gelände" ins Gespräch gebracht. Die Planungen scheiterten aber schon sehr früh aufgrund der zu erwartenden Invest.-Kosten. Es gibt nämlich einen Haken: Da sich das Areal auf dem Bahndamm befindet, existiert weder auf der Nord-, noch auf der Südseite eine direkte Straßenanbindung. Nur über die "Treibstraße" ist das Areal mehr schlecht als recht zu erreichen. Für den möglichen Käufer gibt es aber im Prinzip keine Einschränkungen, d.h. von einer Bebauung mit Büros bis zu Lagerhallen ist alles möglich.

http://www.abload.de/img/atisrealundb.jpg
Quelle: Mein Bild

nikolas
02.04.2009, 11:49
Die Ansiedlung von Großgastronomie - a la Life Station bzw. "Thier Szene" - erscheint mir hier weiterhin der einzig gangbare Weg. Repräsentative Büroarchitektur könnte auf diesem Gelände kaum Wirkung entfalten, da sie durch den Postkomplex komplett verstellt wäre. Auch das Zufahrtproblem würde ja weiterhin bestehen. Deshalb wäre ein Diskothekenbetrieb auf dem Gelände auch so ideal. Durch die Errichtung einer Wendeltreppe (Aufzug für Gehbehinderte) ließe sich der Höhenunterschied auf der Ostseite bequem überbrücken und das Areal wäre fußläufig erschlossen. Was noch dafür spricht, ist die große Zentralität des Geländes (1min zum Hbf), bei gleichzeitiger Abwesenheit von Wohnbebauung im weiteren Umfeld. Zudem existieren bereits Bestandsgebäude; die prognostiziert hohen Investitionskosten erschließen sich mir von daher nicht. Darüber hinaus wäre mit dieser Ansiedlung, neben dem Cinestar-Komplex, ein weiterer Brückenschlag Richtung Nordstadt vollzogen.

nikolas
02.04.2009, 13:11
Bis Ende Juni will die Stadt Dortmund ihren Antrag auf Fördermittel von EU, Bund und Land NRW bei der Bezirksregierung Arnsberg vorlegen.
Die geplanten Städtebau-Projekte sollen ein Investitionsvolumen von 13,5 Mio. EURO umfassen, was einer Fördersumme von 10,1 Mio. gleichkommen würde.
Die Fördermittel sollen wie folgt Verwendung finden:


knapp 3Mio. EURO für das Hörder Zentrum
2,4 Mio. EURO für den Umbau Rheinische Straße
1,9 Mio. EURO für die Nordstadt
644 000 für die Umgestaltung im Bereich Olpe, Beten-, Viktoria und Balkenstraße
579 000 EURO für den Bereich Silber-, Kolping- und Hövelstraße
240 000 Euro für den Ortskern Aplerbeck
490 000 Euro für den Ortskern Mengede

Quelle:
Ruhr Nachrichten (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,525445)

Nick
02.04.2009, 14:16
Ein Diskothekenbetrieb auf dem Gelände wäre auch für mich die Ideallösung. Es gibt ja bereits einige interessante Beispiele in anderen Städten, siehe das "Diskotheken-Viertel" am "Ostbahnhof" in München. Eine Alternative wäre aber auch der Bau eines Hotels. So führt ein Treppenhaus vom besagtem Areal direkt in den HBF. Wäre also ein Hotel mit direktem Gleisanschluss, nicht uninteressant wie ich meine.

Nick
02.04.2009, 16:29
Natürlich ist die Wirtschaftskrise in gewissen Industriezweigen auch in Dortmund angekommen, siehe z.B. Conti aber auch die anderen AN die sich momentan in Kurzarbeit befinden. Aber: Zwar stieg die Arbeitslosenzahl vom Februar 2009 auf März 2009 um 0,2 %, auf Jahressicht liegt sie hingegen um 0,4 % niedriger. Auch bei den Investitionen in den kritischen Jahren 2009-2011 sieht es nicht allzu düster aus: Alleine die drei noch nicht begonnenen Großpojekte in der Innenstadt, "Thier-Arkaden", "U-Areal" und "HBF", werden zusammen über eine halbe Mrd. € "verschlingen". Ich denke daher, dass es trotz Wirtschaftskrise zur keiner Langeweile im "Dortmund/Bochum-Thread" kommen wird.

Arbeitsmarktbericht: Agenturbezirk Dortmund (http://www.arbeitsagentur.de/nn_174262/Dienststellen/RD-NRW/Dortmund/AA/A01-Allgemein-Info/Presse/2009/PI-033-2009-Arbeitsmarktbericht-Maerz-2009.html)

Nick
06.04.2009, 00:03
Die Ausmaße der Abrisszone am "Heiligen Weg" sind viel größer als ich bisher dachte. Das gesamte Areal hinter der Niederlassung der "Allianz Private Krankenversicherungs-AG", "Heiliger Weg" 74-80, wird momentan zurückgebaut (nicht nur das Grundstück der ehemaligen Tankstelle). Was an besagter Stelle entstehen wird, ist mir noch immer nicht bekannt. Ich hoffe aber, dass es mit Wohnungen bebaut wird und nicht mit einem langweiligen Supermarkt, etc.

http://www.abload.de/img/heiligerweg1t883.jpg
Quelle: Google Earth

http://www.abload.de/img/heiligerweg2i1is.jpg
Quelle: Mein Bild

http://www.abload.de/img/heiligerweg4h6gd.jpg
Quelle: Mein Bild

http://www.abload.de/img/heiligerweg3w339.jpg
Quelle: Mein Bild

Nick
06.04.2009, 00:18
Hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/aktionen/aus-der-luft/2009/4/5/news-116364994/detail.html), gibt es schöne und sehr aktuelle Luftbildaufnahmen von "Hans Blossey".
Diese veranschaulichen sehr gut, dass Dortmund momentan eine einzige Baustelle ist.

Nick
06.04.2009, 22:27
Seit Anfang 2000 ist ein Innenstadt-Modell, Maßstab 1:500, im Rathaus zu besichtigen. Das 3 x 4 Meter große Modell wurde nun überarbeitet. Ab jetzt soll jährlich aktualisiert werden. Ausgestellt ist es übrigens im "Bürgersaal".

Nick
08.04.2009, 12:54
Dortmund wird in 2012 die Tischtennis-WM ausrichten. Die TV-Gesamtreichweite in Europa, China und Japan betrug bei der letzten WM über 1,1 Milliarden Zuschauer. In Deutschland ist Tischtennis zwar kein Volkssport aber dieses Tunier wird gerade in China ein "Straßenfeger" werden und dafür sorgen, dass Dortmund ein wenig bekannter im "Reich der Mitte" wird. Nicht unwichtig, da Investoren aus China möglicherweise schon recht bald die Welt "erobern" werden.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/dosp/Sport-in-Dortmund;art933,529459)

Nick
09.04.2009, 02:15
Die umgebaute "Douglas"-Filiale in der "Krügerpassage" am "Westenhellweg" ist "Store of the Year 2009" geworden. Dr. Robert Weitz vom "Hauptverband des Deutschen Einzelhandels" zur Entscheidung: "Hier wurden völlig neue Wege in der Gestaltung und Produktpräsentation gegangen. Die Filiale ist einfach toll gelungen". Das Designbüro "Schwitzke & Partner", Düsseldorf, war verantwortlich für das Gesamtkonzept des 460 m² großen Geschäfts.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,530605)

Bild 1 (http://www.abload.de/img/douglas1nsx7.jpg)
Bild 2 (http://www.abload.de/img/douglas2hvvv.jpg)
Bild 3 (http://www.abload.de/img/douglas3qqa1.jpg)
Bild 4 (http://www.abload.de/img/douglas4fugu.jpg)
Bild 5 (http://www.abload.de/img/douglas56t69.jpg)
Bild 6 (http://www.abload.de/img/douglas6voia.jpg)

Nick
15.04.2009, 02:14
Seit 2008 herrschte großer Leerstand im "Westfalenforum", siehe "Virtual Earth (http://www.abload.de/img/westfalenforummvew.jpg)". Doch jetzt gibt es Ansiedlungserfolge: Innerhalb kürzester Zeit wurden vier neue Mieter gefunden. Es locken günstige Mieten und der zukünftige "Boulevard Kampstraße". Ebenfalls im Gebäude sind u.a. die Discotheken "Nightrooms" und "B6". Eigentümer des "forums" war angeblich das New Yorker Bankhaus "Meryll Lynch". Vor ca. zwei Jahren sollte in der Immobilie eine "Music Mall", ein Einkaufszentrum für Musikschaffende inkl. Veranstaltungshalle, entstehen.

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/14/news-117107412/detail.html)

Nick
15.04.2009, 12:48
Das "Depot Immermannstraße", Teil der "Route der Industriekultur", ist ein ehemaliges Straßenbahndepot in der Nordstadt, angrenzend zum "Klinikum-Nord". Das 1916 fertig gestellte Gebäude wurde von den Architekten "Karl Pinno" und "Philipp Bachmann" konzipiert. Das weitgehend eingeschossiges Bauwerk (87 x 89 Meter), mit neoklassizistischer Ziegelfassade, wurde 1990 unter Denkmalschutz gestellt. Endgültig aufgegeben wurde das Depot erst 1996. In den Folgejahren entstand in den Gemäuern ein Kulturzentrum. Aktuell eröffnete vor wenigen Tagen ein neues Programmkino ihre Pforten, das "Sweet Sixteen".

http://www.abload.de/img/depot-dortmund24yur.jpg
Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation,Urheber: Mbdortmund

http://www.abload.de/img/depot-dortmund1ezl8.jpg
Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation,Urheber: Mathias Bigge

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/kultur/Kultur-in-Dortmund;art13731,535140)

Turmbauer
15.04.2009, 14:59
In der Dortmunder-Nordstadt sind Politiker und Anwohner gleichermaßen über die Entwicklung auf der Schleswiger Straße beunruhigt. Ein ganzer Strassenzug droht zu kippen. Der Grund: Immer mehr bulgarische Einwanderer mit finanziellen Problemen halten sich auf der Strasse auf. "Während die Männer den ganzen Tag auf der Strasse stehen, gehen die Frauen der Prostitution nach", so die Aussage von Anwohnern.

Die Beschwerden bei der Polizei und beim Quartiersmanagement häufen sich.

Wie kann man dieser Entwicklung entgegen treten?

Zum Bericht geht's hier... (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/8/news-116593452/detail.html)

Quelle: DerWesten

PhilDo
15.04.2009, 19:02
Es wird schwer möglich sein, dem entgegenzutreten. Die Bulgaren halten sich als EU-Bürger ja zunächst mal legal hier auf. Wahrscheinlich ist die einzige Möglichkeit, Präsenz zu zeigen und durch wiederkehrende Aktionen seitens Polizei und Ordnungsamt Unruhe in die Szene zu bringen. Das würde das Problem wahrscheinlich auch nicht lösen, sondern bestenfalls verlagern. Aber andere Möglichkeiten sehe ich eigentlich nicht.

Nick
15.04.2009, 21:11
Die Problematik mit den bulgarischen Einwanderern ist nicht erst seit heute bekannt. Bereits im Jahre 2007 produzierte das ZDF/SpiegelTV eine dreiteilige Dokumentation über die Nordstadt, das "Bulgaren-Problem" wurde u.a auch thematisiert. Sehr empfehlenswert!:daumen:

"Rap, Koran und Oma Bonke", Teil I (http://doku.cc/2007/11/10/rap-koran-und-oma-bonke/)
"Rap, Koran und Oma Bonke", Teil II (http://de.sevenload.com/videos/bqra3lM-Rap-Koran-und-Oma-Bonke-Teil-2)
"Rap, Koran und Oma Bonke", Teil III (http://video.google.com/videoplay?docid=5141187972955586189 )

Nick
16.04.2009, 12:55
Die seit 2005 jährlich stattfindende Architekturausstellung widmet sich in diesem Jahr mit dem Thema "Die Treppe im öffentlichen Raum". Gezeigt werden 25 von nationalen und internationalen Architekten gestaltete Treppen, denen eine nicht selbst entworfene "Lieblingstreppe" des jeweiligen Architekten gegenübergestellt wird. Zudem wird die Ausstellung ergänzt durch Arbeiten der Fotografin "Barbara Klemm". Auch bei den Dortmunder Architekturtagen, 8. Mai, beschäftigen sich Historiker, Architekten und Kuratoren mit dem Thema Treppe. Dabei sind u.a. der ehemaligen Museumsdirektor "Jean-Christophe Ammann", Frankfurt, "Prof. Leon Krier", Marsaille, und "Prof. Dr. Fritz Neumeyer", Berlin. Organisiert werden Architekturtage/Ausstellung vom Dortmunder "Institut für Stadtbaukunst" unter der Leitung von "Prof. Christoph Mäckler".

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/kultur/Kultur-in-Dortmund;art13731,536321)

Nick
16.04.2009, 15:36
Negativ zu Buche schlägt:


Der Arbeitsmarkt
Die private Verschuldung
Die Zahl der Straftaten


Positiv zu Buche schlägt:


Die gute Gründungsbilanz
Die Produktivität
Von aktueller Wirtschaftskrise nur gering betroffen


Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,536898)

Nick
16.04.2009, 18:35
In keiner deutschen Stadt wachse das Bruttosozialprodukt so stark wie in Dortmund
Produktivität bundesweit Rang 51
Zahl der Ingenieure bundesweit Rang 59
Gründungsdynamik bundesweit Rang 13
WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/16/news-117290018/detail.html)

Nick
17.04.2009, 19:15
Zum 30-Jährigen Jubiläum von "Gerber Architekten" findet im "HCC" die Ausstellung "Projekte und Bauten" statt. Schirmherr ist der "Bund Deutscher Architekten". Zur Eröffnung am 24. April werden u.a. Verkehrs- und Bauminister "Lutz Lienenkämper" und "Fritz Pleitgen", ehemaliger WDR-Intendant, erwartet. Ab dem 27. April ist die Ausstellung für alle Interessierten geöffnet. Jeweils mittwochs ab 19.30 Uhr werden Führungen von und mit "Prof. Eckard Gerber" angeboten. Anmeldung unter: 0231/90 56-166

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/17/news-117380559/detail.html)

Nick
20.04.2009, 18:46
Es entstehen 50 neue Park- und Ladestationen im Stadtgebiet. Der Dortmunder Verein "ISOR" ("Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V.") wird 50 Elektroautos bestellen, die dann geleast werden können. Für 18 €/Jahr soll man an günstig gelegenen Punkten Strom nachladen können. Außerdem wird im Bundestag, auf Dortmunder Initative hin, über die Einführung einer "Null-Emissions-Plakette" entschieden.

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/20/news-117582384/detail.html)

Nick
22.04.2009, 18:52
"Forsa" hat im Auftrag des "Bürgerforums Phoenix" wieder eine repräsentative Meinungsumfrage gestartet. Wo liegen die Probleme Dortmunds, welcher OB-Kandidat hat die Nase vorn, und und und?! Wen´s interessiert, hier (http://www.buergerforum-phoenix.de/de/home/index.html) die komplette Umfrage.

Nick
24.04.2009, 19:17
Nachdem die Standortfrage des DFB-Museums beantwortet wurde, steht ab dem heutigen Tag auch der nächste Punkt auf der Agenda fest: Der Umzug des ZOB! Zwei Standort-Alternativen sind bis jetzt wohl im Gespräch:


Der "Remydamm" (außerhalb des Innenstadtbereichs, nahe der B1)
Nordseite des HBF

Nick
27.04.2009, 13:32
Favorit für den neuen Standort des ZOB scheint der "Remydamm", südlich der B1, zu sein, siehe hier (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,546426). - Finde ich keine gute Idee! Der "Remydamm" liegt alles andere als zentral. Es wird zwar die direkte Stadtbahnanbindung erwähnt, aber Busse kommen nun einmal auch Nachts an. Der neue ZOB in einer parkähnlichen Umgebung, dann auch noch Nachts?! Das erscheint mir wenig sinnvoll. -

http://www.abload.de/img/remydammyy7g.jpg
Quelle: Google Earth

nikolas
27.04.2009, 13:50
Sehr richtig! Die U-Bahnanbindung Remydamm ist ab den späten Abendstunden über die Haltestelle Remydamm (bzw. Westfalenhallen) nicht mehr gegeben. Auch ein Taxistand befindet sich nicht in unmittelbarer Nähe.
Zudem gehört der ZOB als potenzieller Frequenzbringer auf die Nordseite des Hbf. Die von dir vorgeschlagene 3-4 stöckige Überbauung des Geländes wäre ideal. Ähnlich wie beim Neubau des ZOB - München könnte u.a. die Nachtgastronomie LifeStation bzw. Thier-Areal dort dann eine neue Heimstatt finden.

LuXor
27.04.2009, 14:41
Allein schon die Überlegung den ZOB dorthin zu verlegen ist lächerlich!:nono:
Sofern ich mit dem Reisebus gefahren bin,habe ich immer im Anschluss auch die Bahn/Zug benutzt und ich glaube kaum das ich damit alleine stehe. Wer fährt denn bitte wenn er Nachts nach 20std fahrt am ZOB ankommt noch erstmal 15min mit der U-Bahn damit er dann in den Zug steigen kann?! Die Überlegung ist echt lächerlich und kann nicht wirklich ernst gemeint sein!

Ich finde einfach der ZOB gehört in die nähe eines HBF egal ob an den Nordausgang oder auch in die nähe des Dortmunder U. Eine weitere Altenative wäre sicherlich auch noch das Areal um das Bender Hotel,etwa 300m entfernt des heutigen Platzes. Auch wenn ich es natürlich mit einem HH bebaut sehen würde ;)

Nick
27.04.2009, 15:18
Das "Bender-Areal" ist nicht im Besitz der Stadt. Der Komplettkauf dürfte die vier Mio. € Marke überschreiten. Dies treibt die Kosten unnötig in die Höhe. Bleibt somit noch der Standort in der Nähe des "U". Dies wäre durchaus denkbar, z.B. auf den Parkplätzen hinter dem FZW. Aber auch ein bisschen weiter westlich existiert eine Freifläche. Nennen wir sie einfach mal die Freifläche "Möllerstraße/Adlerstraße". Dort war vor Jahren ein Büroneubau im Gespräch, das "Workplace Sharing Center", siehe Rendering, dieser ist aber im Sande verlaufen. Noch zu erwähnen ist, dass mir die Besitzverhältnisse an diesem Standort nicht bekannt sind. Aber trotzdem, ich bleibe dabei: Die Nordseite wäre ideal. Jeder andere Standort hätte noch nicht einmal ansatzweise dieselben positiven städtebaulichen Effekte, wie sie u.a. auch Nikolas angesprochen hat.

http://www.abload.de/img/workplacesharingcenteruhvn.jpg
Quelle: Christian Schwartz ("Baudimension")

Nick
27.04.2009, 19:23
Die B1-Brücke an der "Stadtkrone Ost" soll neu gestaltet werden. Der Künstler "Thomas Haagen", der auch schon für die Neugestaltung der "Regenbogenbrücke" in Dortmund-Dorstfeld verantwortlich war, siehe hier (http://www.abload.de/img/regenbogenbrckerks9.jpg), bringt seine Ideen mit ein.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/sueden/Dortmunder-Sueden;art2575,547161)

Regenbogenbrücke/Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenbr%C3%BCcke_(Dortmund))

nikolas
28.04.2009, 14:05
Die Umzugspläne der JVA an der Hamburger Straße (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=201471&postcount=13) scheinen konkreter zu werden. Laut WAZ plant das Land NRW die beiden sanierungsbedürftigen Justizvollzugsanstalten Dortmund und Hagen an einem Standort zusammenzulegen.
Entschieden sei zwar bisher nichts, doch der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW befasse sich aktuell sehr intensiv mit der geplanten Umverlegung an den Stadtrand Hagens.

Quelle:
DerWesten (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/4/28/news-118214451/detail.html)

Nick
28.04.2009, 15:52
Das sind doch mal schöne Neuigkeiten! Zuerst einmal ist es erfreulich, dass die Standortfrage geklärt zu seien scheint. Ob dieser in Dortmund oder Hagen sein wird, ist sekundär. Die Hauptsache ist, dass die Option einige Meter weiter östlich ("Soundgarden"/ehemaliger "Ostbahnhof") aus dem Rennen ist. Der Weg zur geplanten Wohnbebauung, das Planrecht wird wohl im Jahr 2011 stehen, siehe Beitrag #42, ist somit frei. Gleiches gilt für den "Lübecker Hof": Nach dem Umzug der JVA ergeben sich total neue Perspektiven für das "Gerichts- und "Kaiserstraßen-Viertel".

Nick
29.04.2009, 02:00
In konkreter Planung ist ein Entwicklungskonzept samt Handlungsprogramm für das Stadtbezirkszentrum Hörde. Mit der Detailplanung wurde ein externes Büro beauftragt. Wenn die Ausschüsse die Pläne durchwinken, wird der Stadtrat Fakten schaffen. Das Entwicklungsgebiet erstreckt sich über 84 ha (zwischen "Phoenix-See", "Phoenix-West" und "Hörder Neumarkt"). Mit der Umsetzung der Maßnahmen, bis 2013 sind 40 Projekte geplant, kann möglicherweise schon im Sommer begonnen werden. Entscheidend ist, wann der Förderbescheid über "EU-Ziel2-Mittel" vorliegt. Der städtische Anteil beläuft sich 10 Mio. €. Wichtigste Aufgabe ist es, die "Hörder City" mit den Mega-Projekten "Phoenix-See" und "Phoenix-West" zu verbinden. Unter anderem ist vorgesehen, den Haupteinkaufsbereich zur Flaniermeile auszubauen. - Nicht in den 27 Mio. € enthalten ist die Sanierung/Neubau des Hörder Bahnhofs. Zur Erinnerung: Die DB wird die Bahnsteige und den Passantentunnel für 6,25 Mio. € sanieren, zudem wird ein privater Investor ein neues Empfangsgebäude samt EKZ errichten. -

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/sued/2009/4/28/news-118315562/detail.html)

Nick
30.04.2009, 13:41
Über den Umzug des Gesundheitsamtes in den "Königshof" darf weiter spekuliert werden. Die Stadt sucht einen Käufer für den denkmalgeschützten Standort in der Innenstadt ("Hövelstraße"). Bislang gab es auch Pläne den "Druckraum" (Einrichtungen der Drogenhilfe) in den "Königshof" zu verlegen. Aufgrund massiver Proteste der Nordstadt-Politiker wurde dieser Plan aber verworfen. - Bezüglich des Druckraums kann ich nur sagen, dass ich den Verzicht auf eine Verlagerung in die Nordstadt zu 100 Prozent gut heiße. Dass was die Nordstadt nämlich momentan am Wenigsten gebrauchen kann, sind weitere "Problemzonen". Ein Umzug muss aber auf der Prioritäten-Liste weiterhin ganz, ganz oben stehen: Ein Druckraum neben den "Thier-Arkaden" ist für mich unvorstellbar. Gleiches gilt für das Gebäude an der "Hövelstraße". Möchte man einen Käufer finden, muss die Drogenszene vor der Haustür verschwinden. -

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,549106)

Nick
05.05.2009, 14:31
Ich habe herausgefunden was auf dem Areal hinter der "Allianz-Niederlassung" entsteht, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=217979&postcount=86). Mein Befürchtungen haben sich leider bestätigt: Ein schnöder "EDEKA" wird errichtet!:Nieder:

Nick
08.05.2009, 13:59
Laut Ulrich Herborn, Lehrstuhl-Inhaber an der TU-Fakultät Bauwesen, ist das städtische "Gesundheitshaus" in der City ein Baudenkmal von "nationaler Bedeutung". Mit examinierten Architekten und Ingenieuren nahm dieser die Immobilie aus den 1950er Jahren unter die Lupe, mit dem Ziel, das Haus zu sanieren und weiterzuentwickeln. Zu welchem Schluss sie kamen, könnt ihr hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/7/news-119168227/detail.html) erfahren.

LuXor
08.05.2009, 14:19
Ne ne ne immer bist du schneller lieber Nick ;)
Wollte den Artikel gerade posten und dann kommst du ;)


http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/7/news-119168227/detail.html


Wie ich finde sehr sehr interessante Entwicklung die Dortmund gerade durchmacht.Wurde vor 10-15 Jahren solche Gebäude einfach niedergerissen werden sie heute Fachgerecht saniert:daumen:

Um nur ein trauriges Beispiel zu nennen,ist die die Ecke wo jetzt bald der neue Brunne gebaut werden soll. Das große braune Gebäude ist auch erst durch das sprengen,eines sehr sehr ansehnlichen Altbaus ermöglich worden. Heute wünscht man sich dieses alte Gebäude das sehr schlicht war aber super an Ort und stelle wirkte zurück. Dortmund hat spät aber noch rechtzeitig die Signale erkannt hoffe ich!!!

Die Vorschläge zum Umbau scheinen wirklich 1a,jedoch stört mich der Druckraum doch sehr arg. Hoffen wir das beste für die Zukunft!

nikolas
08.05.2009, 15:30
###109/110
Der Umzug der JVA nach Hagen scheint nun in trockenen Tüchern zu sein!
Laut Waz bestätigte nun auch Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter, dass sie nach Prüfung möglicher Alternativ-Areale in Dortmund nur noch der Standort Standort in Hagen in Frage komme.
So würden die von der Stadt Dortmund ins Gespräch gebrachte Grundstücke die Voraussetzungen für eine Bebaubarkeit mit einer Justizvollzugsanstalt nicht erfüllen.

Quelle:
DerWesten (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hagen/2009/5/8/news-119153459/detail.html)

Nick
11.05.2009, 19:33
Die Neuigkeiten rund um den "Lübecker Hof" (JVA Dortmund) mehren sich! Nun wurden erstmals mögliche Abrisstermine genannt. Zwischen 2013 bis 2015 soll die JVA an der "Hamburger Straße" (Innenstadt) endgültig Geschichte sein. Die Immobilie gehört dem "Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW" (BLB), der sich auch im Einvernehmen mit der Stadt um eine sinnvolle Entwicklung des Areals bemühen wird! - Das sind wieder einmal hervorragende Neuigkeiten. Ich freue mich schon sehr auf die vor uns liegenden Entscheidungen, z.B. der Architekturwettbwerb zur Neunutzung des Areals.-

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/11/news-119503270/detail.html)

LuXor
11.05.2009, 22:50
DORTMUND Highnoon in Dortmund: Am Donnerstag wird im Rat über den umstrittenen "Kaffetafel-Brunnen" - das 150.000 Euro teure Geschenk der Reinoldigilde - entschieden. Vorab haben sich schon einmal Die Grünen zu Wort gemeldet.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,559068



Bitte lieber Gott,lasse diesen Kelch an Dortmund vorbei gehen!!!!!!

Ich hoffe es liegt nicht an Nick und mir das wir unsere Aktion Gegen diesen Dreck nicht gestartet haben.Sofern der Rat es trotzdem abnickt MÜSSEN wir jedoch dagegen mobil machen wie ich finde. Ein Armutszeugnis wäre es zwar für diese Stadt aber ich bin schon einiges gewohnt seit 20Jahren:nono::nono::nono:

Le-Wel
11.05.2009, 23:20
^^ Entspannt bleiben. Was über diese Skulptur geschrieben wird, könnte man auch über den urinierenden Jungen (http://de.wikipedia.org/wiki/Manneken_Pis) oder über unseren Lebensretter (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/Lifesaver_brunnen_duisburg.jpg) schreiben.

Dr. Rotkohl
12.05.2009, 10:25
Einem geschenkten Gaul so man ja bekanntlich nicht ins Maul schauen, aber für 150000 Euro hätte ich mir auch ein wenig mehr Qualität gewünscht. Ich schwanke hier zwischen totalem Kitsch und Schaufensterdeko. Das ist nichts für eine Stadt, die Metropole sein will. Abstraktes geht immer sag ich:D

LuXor
12.05.2009, 18:47
WestLB schließt Standorte: Dortmund, Münster, Bielefeld, Köln / Schwarzer Tag für Münster: auch NRW-Krebsregister wandert ab.

Münster/Dortmund/Brüssel (dpa/wl) - Die EU-Kommission hat der krisengeschüttelten WestLB harte Einschnitte verordnet. In diesem Zuge werden auch die Standorte Münster, Bielefeld, Köln und Dortmund geschlossen. Münster verliert zudem das NRW-Krebsregister.




Damit steht auch die WestLB in Dortmund (Hauptgebäude Kampstr.) vor dem aus. Wie ich finde gar nicht sooo schlecht,das Gebäude ist somit komplett leer nur noch ein Brautmodeladen + das Irische PUB sind Mieter. Ich bin zwar immer noch für einen komplett Abriss aber dazu wird es wohl leider nicht kommen:Nieder:.

Ob die Umbau Maßnahmen im Wert von 20Mio Euro jetzt trotzdem noch durchgezogen werden,bezweifel ich jedoch sehr stark! Hoffe wir das beste für den neuen Boulevard Kampstraße!!!

Nick
12.05.2009, 19:17
Die "West-LB" wäre mit ihren 47 (!) Mitarbeitern sowieso umgezogen. d.h. Ob die West-LB nun umzieht oder die Niederlassung dicht gemacht wird, ist komplett irrelevant den Umbau betreffend. Vielmehr Sorge ich mich um den Investor. Dieser kommt aus Pleite-Irland. Zudem habe ich noch nichts von der "Dresdener Bank" gehört. Sie ist der wahre Ankermieter des Komplexes und wird dies (erst einmal) wohl auch bleiben. Daher gehe ich sehr stark davon aus, dass nur die östliche Hälfte des Gebäudes umgebaut/saniert wird.

Nick
13.05.2009, 19:37
"Ruhrnachrichten.de" hat eine Fotostrecke über die schlimmsten Ecken der Nordstadt veröffentlicht. Hier (http://www.ruhrnachrichten.de/bilder/fotostrecken/dortmund/cme21125,1.html), gibt´s die Bilder.

Nick
16.05.2009, 15:27
Die Pläne, das ehemalige Betriebsgelände der "Westdeutschen Marmor- und Granitwerke GmbH" ("Körner Dreieck") für Wohnbauzwecke zu nutzen, sind dreieinhalb Jahre alt. Der einstige Projektentwickler war abgesprungen. Inzwischen existieren aber neue konkrete Planungen: Die "Ardey Immobilien" plant die Errichtung von 40 WE (19 Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser sowie ein Einzelhaus mit Eigentumswohnungen). Dafür muß der Bebauungsplan erweitert werden. Nach Ansicht der Stadtplaner erfüllt das Vorhaben die Voraussetzungen des § 13a BauGB, "so dass die Anwendung des beschleunigten Verfahrens empfohlen wird". Somit besteht "die Möglichkeit, auf die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit zu verzichten", von der "zur Beschleunigung des Verfahrens" auch Gebrauch gemacht werden soll. Der Bezirksregierung Innenstadt-Ost stellt sich momentan noch ein bißchen quer: "Es seien noch einige Fragen offen". Das Votum über die Vorlage wurde zunächst einmal auf den 17. Juni verschoben.

http://www.abload.de/img/imdreiecka89s.jpg
Quelle: Google Earth

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/nord-ost/2009/5/12/news-119627222/detail.html)

Nick
20.05.2009, 00:50
Die "WILO SE" mit Hauptsitz in Dortmund ist einer der international führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen. WILO beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter, davon knapp 1.000 am Standort Dortmund. Im GJ 2008 wurden trotz eines Umsatzanstiegs von +5,4 % (977,2 Mio. €) die Erwartungen verfehlt. In 2007 wurde die Hauptverwaltung direkt am "Phöenix-West-Areal" umgebaut. Blickfang ist der neue Haupteingang, siehe Rendering. Der verantwortliche Architekt war Prof. Gerber:

http://www.abload.de/img/wilovyj3.jpg
Quelle: WILO SE

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/19/news-120337611/detail.html)

Nick
20.05.2009, 17:12
Die CDU hat eine neue Variante bezüglich des Gesundheitsamtes ins Spiel gebracht: Ein neues Gesundheitshaus, auch mit freien Trägern, soll am "Burgwall" errichtet werden. "Mit einem Neubaukomplex könnte man auch städtebaulich eine großen Wurf landen", sagt der Dortmunder CDU-Chef "Hengstenberg". Die bereits diskutierte Möglichkeit einer Neuansiedlung in den "Königshof" wird daher abgelehnt. - Ein hervorragender Vorschlag von Seiten der CDU. Um welches Grundstück es sich handelt wurde aber nicht erwähnt. Zwei Standorte sind theoretisch möglich. Da wäre natürlich das Bender-Areal und einige Meter weiter östlich eine weitere Freifläche. -

Ruhrnachrichten (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,567273)

Nick
20.05.2009, 22:05
Auch die "WR" berichtet heute über das Gesundheitsamt. Einige interessante Details finden Erwähnung:


Bis zum Vorschlag der CDU waren 2 Standorte im Gespräch ("Königshof", Siemens-HH).
Für die Immobilie "Königshof" hat sich anscheinend ein privater Investor gefunden ("Derwald").
Der Sanierungsbedarf der Altimmobilie an der "Hövelstraße" wird auf 16 - 20 Mio. € geschätzt.
Zudem scheint das Gebäude nicht unter Denkmalschutz zu stehen (wenn das wirklich so ist, ist das eine Schande).
Denn: Die CDU würde am liebsten das aus den 1950er Jahren stammende Gebäude abreißen und das Grundstück verkaufen.
WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/20/news-120432911/detail.html)

LuXor
21.05.2009, 11:25
Habe den Artikel leider auch lesen müssen. Eine Stadt mit Charakter macht es nun mal aus das verschiedene Epochen der Architektur vorhanden sind. Gerade so ein Gebäude aus den 50ziger Jahren,was renoviert und beleuchtet wirklich top aussieht also mal wieder einfach niederreißen für 0 8 15 Architektur?!

Aber das ist ja in Dortmund LEIDER schon immer so,die Dortmunder gehen mit ihrer Geschichte leider immer sehr sehr Rücksichtslos um :nono::nono:


Wäre wieder ein Armutszeugnis für die Politik!

Nick
21.05.2009, 12:41
Da lobe ich einmal die Dortmunder CDU, siehe Beitrag #128, und dann wird man gleich wieder so enttäuscht, siehe Beitrag #129. Der von der CDU ins Gespräch gebrachte Abriss ist an Dummheit schon fast nicht mehr zu überbieten. Zum Glück waren das die ersten Äußerungen in dieser Richtung (Abriss). Ich denke daher, dass es auch die letzten gewesen sein werden. Für einen Abriss wird sich nämlich keine politische Mehrheit finden lassen, das hoffe ich zumindest.

Nick
22.05.2009, 19:40
Zuerst einmal, eine sehr interessante Neuigkeit: Gerüchte, dass Karstadt mit dem Gedanken spielt, die Mietimmobilie an der "Kampstraße" (12.500 m²) aufzugeben und Teile des Sortiments ins Haupthaus zu verlagern, halten sich schon seit Jahren. Neue Nahrung bekommen sie durch die mögliche Fusion von "Karstadt/Kaufhof". Das Gebäude an der "Kampstraße" ist im Besitz der "Dawnay Day" (Besitzer der "Hertie-Immobilien"). Ein Leerstand ist aber nicht zu befürchten. Denn bereits jetzt gibt es einen Interessenten, und dass obwohl alles bis jetzt scheinbar Bekannte, im Reich der Spekulationen anzusiedeln ist. Bei dem Interessenten handelt es sich übrigens um "Sonae", ein in Dortmund bekannter Name. - "Sonae" war der Projektentwickler des "3do". "Sonae" ist im Übrigen nicht der Schuldige am geplatzten Neubau des HBF, sondern einzig und alleine die DB, Stichwort "nächtliche Gefahrentransporte". - Jetzt zur Hammer-Nachricht: Wie es scheint hat "ECE" Interesse an dem zu den "Thier-Arkaden" angrenzendem Kaufhof/Saturn-Grundstück! ECE hat eine Übernahme des Kaufhof-Grundstücks mehrfach durchgerechnet, ZURZEIT sei aber nicht daran gedacht. - Beide Neuigkeiten haben es in sich. Aber ein Abriss ("Kaufhof/Saturn") und eine Neugestaltung auf zig tausenden von Quadratmetern, des schon jetzt erstklassigen "Westenhellwegs", ist ein gigantisches Projekt. Warum sollten die "Metro-Töchter" nicht ins neue "ECE" ziehen?! Ich glaube da entwickelt sich etwas Unglaubliches und man muss das Ganze sehr gut im Auge behalten. -

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/22/news-120580568/detail.html)

PhilDo
25.05.2009, 15:12
Der Fotograf Hans Blossey hat wieder mal eine neue Galerie mit aktuellen Luftbildern aus Dortmund online gestellt:

Luftbildgalerie auf derWesten.de (http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/aktionen/aus-der-luft/2009/5/24/news-120749212/detail.html)

Viel Spaß beim Durchklicken.

LuXor
25.05.2009, 15:33
Mensch was ist denn nun im sonst so beschaulichen Dortmund los,wenn man mal für 2 Tage weg ist ;)
Aus Architektonischer sicht wäre die Aufgabe des Technikhauses,dass was Dortmund brauch. Ein sowas von hässliches Gebäude in DER TOP Lage Dortmunds ist leider echt ein Armutszeugnis. Wie würde nur ein Gebäude mit schlichten Sandstein neben der Reinoldikirche wirken?! :lach:

Pro Abriss!!!

Wirtschaftlich gesehen ist es natürlich wieder ein herbe Schlag auf das Arbeitslosenkotnto. Aber vielleicht beschäftigt Sonea diese ja weiter und baut hoffentlich ein ansehnliches Kaufhaus an diese wichtige Stelle in der Toplage Dortmunds!

zum ECE Projekte,ich denke es wird auf eine Art Kettenreaktion hinais laufen,sofern Arcandor und die Metro Tochter fusionieren. Für Dortmund kann es und ich betone das (kann) alles sehr sehr gut laufen,sofern ein Stein den anderen umwirft. 2 Schandgebäude in der City könnten mit einen Schlag verschwinden. Ich darf gar nicht drüber Nachdenken wie ich mich freuen würde:daumen:

Dr. Rotkohl
25.05.2009, 16:32
So oder so wäre eine Umgestaltung des Technikhauses für den Boulevard Kampstraße sehr zu begrüßen, wenn nicht gar zwingend notwendig. Das Ding ist wie ein Fremdkörper und das an dieser exponierten Stelle vis a vis zur Reinoldikirche. Mein Favorit wäre auch eine helle mit großen Fenstern bestückte Sandsteinfassade. Sofern es ernsthafte Interessenten gibt, wäre ein kompletter Abriss natürlich auch nicht schlimm:D

PhilDo
25.05.2009, 18:28
Ich würde mir vor allem wünschen, dass Gastronomie ins Erdgeschoss integriert wird. Ein Cafe inkl. Außengastronomie würde den Boulevard Kampstraße aufwerten und das Gebäude öffnen. Neue Fassade oder gleich ein Neubau wären natürlich nicht schlecht.

nikolas
26.05.2009, 16:39
Pressemitteilung:

Zitat: Eine Zwischenbilanz des Städtebauförderungs-Programms "Stadtumbau West" ziehen die Beteiligten Kommunen und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in der kommenden Woche in Dortmund. Am Dienstag, 2. Juni, treffen sich die Akteure zum Stadtumbau West-Kongress 2009 im Dortmunder Fritz-Henßler-Haus.
Seit dem Start des Programms im Jahr 2004 wurden rund 300 Kommunen in das Bund-Länder-Programm aufgenommen, 16 Pilotstädte erprobten zudem in einem Forschungsfeld des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus den Stadtumbau in Westdeutschland.
Infos unter www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Aktuell/Veranstaltungen/Programme2009/StadtumbauWest__info.html (http://www.deutsches-architektur-forum.de/home/link.php?url=www.bbsr.bund.de%2FBBS R%2FDE%2FAktuell%2FVeranstaltungen% 2FProgramme2009%2FStadtumbauWest__i nfo.html&ts=1243348296&hash=2d14d607f19269fd860d62e9f09937 3d)

Pressekontakt: BBSR, Evi Goderbauer, Telefon: 0228/99401-2319, E-Mail: evi.goderbauer@bbr.bund.de"

Quelle:
Presseverteiler Informationsdienst Ruhr

weiterführende Informationen:
stadtumbau west (http://www.mbv.nrw.de/Staedtebau/Programme/stadtumbau_west/container/stadtumbau.pdf)

Nick
26.05.2009, 20:36
Es hat sich noch immer kein neuer Standort für die Club-Szene auf dem "Thier-Areal" gefunden. Zwei Alternativen sind aber im Gespräch. Der Standort "Hafen" scheint nun doch nicht gänzlich aus dem Blickfeld verschwunden zu sein. Hieß es noch vor einigen Monaten/Jahren die Lärmbelästigung sei für die Anwohner zu groß, heißt es heute: "Nach Lärmgutachten sei man im Planungsamt zu der Überzeugung gelangt, dass eine Nutzung mit Bars und Discos möglich wäre." Dieser Standort ist aber wohl trotzdem eher unwahrscheinlich, da sich die "Thier-Gastronomen" mit dem Eigentümer der Gebäude an der "Speicherstraße" nicht auf einen Pachtvertrag einigen konnten. Die zweite Alternative ist noch "geheim". Der Haken: Der momentane Eigentümer möchte das Areal nur verkaufen und nicht vermieten. Gespräche mit einem Investor über das Millionen-Geschäft hätten auch stattgefunden, jedoch sei da auf längere Sicht wohl erst einmal nichts zu machen. - Bei dem geheimen Grundstück handelt sich bestimmt um das HBF-Grundstück oberhalb/hinter der Hauptpost, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=217529&postcount=81). - Die Stadt kann auch nicht als Käufer und späterer Verpächter einspringen. Grund: Das städtische Engagement am U-Turm. "Lars Josten" ("Thier-Gastronom") hofft, dass sich noch etwas tun wird. Hoffentlich nicht vergeblich!

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/26/news-120980739/detail.html)

Le-Wel
26.05.2009, 21:01
Das Grundstück am Hauptbahnhof ist derart zentral gelegen und perfekt erschlossen, dass es geradezu absurd wäre, würde man dort keine Büros errichten. Eingänge auf dem Niveau "-1" sollten kein Problem sein.

Mir scheint auch nicht ganz sinnvoll, das Enstehen des neuen Szenenviertels planen zu wollen. Kultige Gegenden entstehen spontan. Spricht eigentlich etwas dagegen, dass einige der Einrichtungen irgendwann in den fertigen Thier-Arkaden ihren dauerhaften Platz finden?

LuXor
26.05.2009, 22:00
Türkische Modekette will Dortmund zur Deutschland-Zentrale machen

Dortmund. Ein ganz großes Netz, dessen erste Masche in Dortmund geknüpft werden soll, planen türkische Textilunternehmen. So schnell wie möglich soll im Westfalenforum eine MOL-Filiale, wahrscheinlich die erste im Ruhrgebiet und auch die erste in Deutschland auf 3000 qm öffnen.


http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/20/news-120419711/detail.html

Nick
27.05.2009, 01:01
Wenn ich diesen (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/5/26/news-120979011/detail.html) Artikel richtig verstehe scheint es Gedankenspiele Seitens der Stadt zu geben, das Kanalnetz an "Gelsenwasser" zu veräußern. Der Buchwert des Kanalnetzes liegt bei 800 Mio. €. Stichwort Gelsenwasser AG: Das Unternehmen ist eines der größten Trinkwasserversorger Deutschlands. Neben dem Geschäftsbereich Wasserversorgung engagiert man sich auch in den Bereichen Abwasser und Energie. Das Unternehmen ist praktisch im Besitz der Dortmunder und Bochumer Stadtwerke (je 46 Prozent). - Als ich die Überschrift gelesen habe, habe ich das gedacht was sicherlich jeder zuerst denkt: "Bloß nicht!" Nach dem Lesen des Artikels kann ich sagen, dass ich neugierig geworden bin. Der potenzielle Käufer macht nämlich den Unterschied. Anders als bei vielen anderen Kommunen (die auf die Schnauze gefallen sind) wäre der Käufer aus der Branche und kein internationales Unternehmen, das auf Abschreibungen aus ist ("Cross-Border-Leasing").

Vorteile: Die Stadt könnte auf einen Schlag fast schuldenfrei werden. Ade "Soll-Zinsen" sage ich da nur! Zudem würde der Einfluss Dortmunds bei "Gelsenwasser" größer werden, zumindest größer als 50 Prozent. Nach dem Bochumer "Leasing-Desaster" sitzen die Dortmunder Stadtwerke definitiv am längeren Hebel. Dies ist hilfreich beim nächsten Punkt: Wie man sich denken kann, wollen nicht wenige Dortmunder (u.a. OB-Kandidat Ullrich Sierau), dass der Hauptsitz des Unternehmens von Gelsenkirchen(!) nach Dortmund verlegt wird. Hunderte neue Arbeitsplätze und die verlockende Gewerbesteuer sind natürlich nicht uninteressant (Ankermieter für ein neues Dortmunder HH?). Bleibt also festzuhalten, dass Dortmund 800 Mio. € einnehmen könnte und sein Kanalnetz praktisch an sich selber veräußert.

Nachteile: Das Mio.-Geschäft Abwasser wird nichts mehr zum Haushalt beisteuern können. Außerdem könnte aufgrund der erforderlichen Kredite zum Erwerb (Dortmunder Kanalnetz und warum nicht auch das Bochumer Kanalnetz?!) die Gelddruckmaschine Gelsenwasser (2008: 89 Mio. € für Dortmund und Bochum) ins Stottern geraten.

Fazit: Hört sich sehr, sehr interessant an! Ich will mehr Infos!

Strukturwandler
27.05.2009, 11:46
Bleibt also festzuhalten, dass Dortmund 800 Mio. € einnehmen könnte und sein Kanalnetz praktisch an sich selber veräußert.

Das hört sich wirklich mehr als interessant an! Düsseldorf ist seine Verschuldung beispielsweise auch nur durch den Verkauf von Beteiligungen los geworden. Ähnliches könnte man hier mit den RWE-Aktien machen, aber ich glaub du warst es, der daraufhin einmal meinte, man könne dadurch bei RWE als Standort stark einbüßen. Da dachte ich dann wieder, OK, dann lassen wir das vielleicht besser doch ;) Insofern kommt die Gelsenwasser-Option gerade gelegen. Nur liegt die Verschuldung bei ca. 1,9 Milliarden Euro. Aber einen großen Batzen hätten wir dann schonmal vom Hals.

Weiteres zu Dortmunder Finanzen: http://www.buergerforum-phoenix.de/de/politik-finanzen/schulden/sid/0a6e2srafr738dfee2p699r6p1

Nick
28.05.2009, 13:29
Eine schwache saisonale Belebung führte im Mai zu einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote, siehe hier (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/topnews/Topnews;art13664,573858).

Nick
30.05.2009, 11:50
Nach einigen Jahren ohne gibt es ab diesem Sommer wohl wieder einen "Skybeach". Diesmal nicht auf dem Parkdeck von "Kaufhof/Saturn", sondern einige Meter weiter östlich an der "Kuckelke". Die Betreiber geht davon aus, dass Mitte Juni eröffnet werden kann. Bis in den September rein würden dann am "Skybeach" täglich Cocktails gemixt und abends DJs auflegen.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,571487)
Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,575475)
Skybeach (http://www.skybeach.de/)

dojul
02.06.2009, 01:13
Apropos Arbeitsmarkt. Ich bin in Dortmund besonders gespannt, wie der sich entwickelt. Momentan ist ja an jeder Stelle ein Baukran zu finden (z.B. Hohe Straße/ Klinikviertel, etc.). Dazu bauen REWE, TEDI, IKEA immer weiter aus und brauchen immer mehr Arbeitskräfte. Dann gibt es noch Projekte wie den Phoenix See/West sowie die Westfalenhütte. Es wäre mal interessant, eine Prognose darüber zu lesen. Meiner Meinung nach wird Dortmund zwischen2010 und 2015 zu einer Boom-Town ;)

Nick
03.06.2009, 08:50
Wie erhofft ist das Thema neue Partymeile noch nicht gestorben. Die "Thier-Gastronomen" und die Wirtschaftsfördeung verhandelten am Freitag vor Pfingsten über den Erwerb und einer städtebaurechtlichen Lösung für das "Artisreal-Grundstück" am Hbf, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=217529&postcount=81)! Club-Betreiber Lars Josten träumt von einem neuen Party-Viertel, das zweieinhalb Mal größer ist als das alte (Party-Meile "Thier-Areal"). Udo Mager, Chef der Wirtschaftsförderung, signalisiert jetzt seine volle Unterstützung! - Der Standort Hbf wäre die Ideallösung. Udo Mager ist ein sehr kompetenter Mann, daher hoffe ich, dass das Konzept jetzt so umgesetzt wird, wie erörtert. Wenn der Plan in die Tat umgesetzt wird, bekommen wir in Dortmund ein Nachtleben der Extra-Spitzen-Klasse!!! Ab jetzt heißt es Daumen drücken....

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/6/3/news-121613011/detail.html)

PacoDo
04.06.2009, 11:45
Für die Dortmunder Clubszene wäre das eine riesengroße Chance und der Standort am Hauptbahnhof der Ideale Standort dafür!

Bleibt zu hoffen, dass sich die Bahn nicht schon wieder quer stellt!

Nick
04.06.2009, 14:28
Welcome im DAF!:daumen: Sollte das Projekt scheitern, liegt es diesmal ausnahmsweise nicht an der DB. Die Konditionen zum Erwerb des Grundstücks sind klar. Der entscheidende Punkt ist, ob sich "Josten" (Betreiber der "Thier-Gastronomie") mit einem Investor einigen wird. Die Stadt kann und soll nur Vermittler sein. Es handelt sich ja schließlich um ein privatwirtschaftliches Projekt. d.h.: "Josten" hat in den letzten Jahren sicherlich gut verdient. Möchte er dies auch in Zukunft, muss er natürlich auch das wirtschaftliche Risiko tragen. Der Vorwurf die Stadt hat sich nicht um einen neuen, adäquaten Standort bemüht sind ab jetzt auch nicht mehr haltbar. Fazit (nach reichlichen Überlegungen): Es dürfen keine öffentlichen Gelder für "Josten" fließen. Der Bedarf an Bars und Clubs ist da, es werden schon bald neue Gastronomen die Lücke schließen, sollte es zum Worse Case kommen, siehe z.B. "Hooters".

dojul
04.06.2009, 21:14
Ich bin auch der Meinung, das die Stadt Dortmund nur bei der Vermittlung helfen sollte. Diese 2 Millionen Euro für das Grundstück sowie die Sanierungen am Hauptbahnhof kann sicherlich für einen anderen Zweck besser verwendet werden (oder einbehalten werden; Schulden hat ja Dortmund zu genüge ;) ).

lawrence
04.06.2009, 22:56
Falls sich keine privaten Investoren für die Partymeile am Haptbahnhof finden würden - was sehr schade wäre - würde sich auch der neue Busbahnhof alternativ zur Nordseite des HBF's anbieten.
Eine dirkete Verbindung vom Tunnel des Hbf dürfte ja nicht zu schwer zu realisieren sein.
Der Platz an der Nordseite würde dadurch frei für andere Einrichtungen wie HH oder Gastronomie ( mit Glasfassade - wie auf dem Hansaplatz geplant - und mit Grün umgeben) sein und es würde somit eine Art Platz zum Aufenthalt erhalten bleiben.

Le-Wel
05.06.2009, 00:06
Seltsam, dass inmitten der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte in einer Diskussion über ein Grundstück in bester Lage (am Hauptbahnhof) dem Feiern der Parties höchste Priorität beigemessen wird. Ich könnte mir einige Lokale unterhalb der intensiven Bürobebauung vorstellen - im Prinzip wie im Düsseldorfer Medienhafen - die jedoch überwiegen sollte. Man will doch nicht Partyzelte und morbide Buden hinstellen?

Nick
05.06.2009, 01:33
Bei dem Grundstück handelt es sich aber doch nicht um ein "Grundstück in bester Lage". Erstens liegt es "auf" dem Bahnhof/-damm, siehe diesmal hier (http://img4.abload.de/img/atisreal2pli6.jpg), und zweitens: Wäre das bebaute Grundstück ein "Topgrundstück", wie lässt sich der relativ geringe Verkaufspreis von 2 Mio. € erklären?! Wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, wissen die meisten Dortmunder noch nicht einmal, dass dieses Grundstück überhaupt existiert. Es handelt sich um ein "interessantes", nicht um ein "Topgrundstück".

Le-Wel
05.06.2009, 05:44
Die Lage ist durchaus mit jener der Duisburger Freiheit (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8326) vergleichbar - "1a-Lage inklusive" (http://www.duisburger-freiheit.de/index.php?id=20). Während dort ein Park in der Mitte geplant ist, auf Deinem Foto gibt es bereits vorne links Freiflächen, also man kann das Grundstück selbst intensiver nutzen.

Nick
05.06.2009, 08:24
Die Lage ist auch das einzig vergleichbare. Anders als die "Duisburger Freiheit" oder von mir aus auch "Phoenix-West" wäre mit einem einzigen Projekt das Areal wieder neu bebaut. Das Hbf-Grundstück ist keine riesige innerstädtische Brachfläche wie z.B. der Kruppgürtel. Es handelt sich schlicht und einfach um ein recht kleines und schlecht erreichbares (mit dem Auto, gilt nicht für Passanten!) Grundstück auf dem Bahndamm, perfekt geeignet als Standort für die "Thier-Gastronomie".

Le-Wel
06.06.2009, 09:57
^^ Ich schrieb auch nichts über die Größe, sondern über die Lage, die mit plumpen Partyzelten verschwendet wäre. Wenn die geringe Bekanntheit des Grundstücks ein Problem darstellen sollte, wäre eine temporäre Partynutzung bestimmt hilfreich - diese sollte jedoch vom Anfang an klar als zeitlich limitiert verstanden werden. Es sei denn, innerhalb dieses einen Projektes dort werden feste Partyräume geschaffen. Alternativ könnte nach 2-3 Jahren die Partyszene in irgendwelche Räume in den Thier-Arkaden zurückkehren - sollte sie wichtig für den Standort sein, würde der Betreiber bestimmt geeignete Lokale vermieten.

Das Grundstück kann mit den Autos nicht so schwer zu erreichen sein, wenn sich derzeit darauf ein Parkplatz befindet. Am Hauptbahnhof mit ICE-Halten relativiert sich die Gewichtung dieses Mankos. Selbst der Düsseldorfer Flughafen ist mit einem Zug schneller zu erreichen als man mit dem Auto von einem x-beliebigen Gewerbegebiet fahren müsste.

In Duisburg ist auf dem Freiheit-Grundstück ein Hochhaus mit 20 Stockwerken in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes geplant. Der Essener Bahn-Tower (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6547) soll kaum geringer ausfallen. Interessant auch: Essen: Hachestraße (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8119), der im ersten Beitrag als Filetgrundstück bezeichnete ehemalige Güterbahnhof überragt im Osten die umliegenden Straßen um 3-4 m - genauso wie das Grundstück in Dortmund.

PacoDo
06.06.2009, 11:13
@ Le-Wel

Wenn Josten das Grundstück kauft würde die Thier-Szene dort Langfristig ein neues zuhause finden. Dort hätte die Thier- Szene auch genug Platz um sich zu vergrößern. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es in den Thier Arkaden Platz für die jetzige Clubszene geben wird.

Nick
06.06.2009, 11:46
Wenn es nach dem Willen der Stadt geht, soll auf der Nordseite des Hbf-Bahnhofs ohnehin ein HH entstehen, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=220827&postcount=180). Warten wir ab was da noch kommt, bin da recht zuversichtlich.
Alleine unter diesem Grundstück verlaufen mindestens zwei Tunnelanlagen (Passanten-Tunnel des Hbfs und ein Versorgungstunnel der DB, der im 2. BA. des Hbf-Umbaues in den "neuen" Hbf voll integriert wird). Das bringt mich zur folgenden Frage: Ist es überhaupt kostendeckend möglich, an dieser Stelle ein HH zu errichten?

dojul
06.06.2009, 17:01
@Nick

Ich halte es doch für möglich, ein Hochhaus an dieser Stelle zu bauen (ich träume ja davon, dass das 3do Hochhaus auch ohne neuen HBF gebaut wird, und zwar an gleicher Stelle, was aber leider unrealistisch scheint). Die von dir angesprochenen Tunnel sind da, aber wenn man ein HH weiter westlich baut, sehe ich keine Probleme für einen Bau. Das Gelände ist zwar etwas schrierig, doch eine kreative Lösung lässt sich doch bestimmt entwickeln ;) Die Baukosten für ein Hochhaus sind immer hoch, aber diese Zentrale Lage sowie die Idealen Anbindungen zu Bus, U-Bahn & Bahn sprechen für sich. Aber auch die Nutzung als "Party"-Gelände stehe ich positiv gegenüber. Fast alles ist besser als der Ist-Zustand.

Nick
07.06.2009, 12:14
Ich war bis heute früh in der Stadt unterwegs u.a. auch auf dem "Thier-Gelände" (wenn auch nur kurz) und muss sagen, dass ich richtig Spaß hatte. Wenn dieses Party-Viertel ersatzlos wegfällt, wird natürlich etwas im Nachtleben fehlen. Aber: Das "Brückstraßen-Viertel" hat sich in den letzten Jahren zu einer würdigen Alternative entwickelt. Diskotheken, Clubs und Bars schießen wie Pilze aus dem Boden. In diesem Sommer eröffnet zudem noch eine weitere Großraumdisco im Viertel (soweit ich weiß direkt an der "Brückstraße"). Man sollte sich jetzt nur einmal vorstellen, was nachts in der City los wäre, wenn mit dem Hbf-Grundstück eine weitere Partymeile in direkter Nachbarschaft zum "Brückstraßen-Viertel" entsteht. Das Folgende gehört vielleicht besser in den Thread "Wünsche und Visionen", aber sei´s drum: Ich habe selber einige Monate in Unterhaching bei München gearbeitet. Am Wochenende haben wir uns in die S-Bahn in Richtung M-Ostbahnhof gesetzt. Dort befindet sich angrenzend zu den Gleisanlagen ein riesiges "Party-Areal". Alte Fabrikhallen wurden zu richtig coolen Partylocations umgestaltet. Etwas Ähnliches in Dortmund bringt mehr als jede Image-Kampagne.

Zitat:
Mir scheint auch nicht ganz sinnvoll, das Enstehen des neuen Szenenviertels planen zu wollen. Kultige Gegenden entstehen spontan.

Die Partymeile mit all seinen Clubs und Discos ist praktisch im Besitz einer einzelnen Person, es handelt sich also um einen Betrieb. Sind Unternehmen attraktiv bzw. wichtig für eine Stadt, ist es üblich, dass bei Standortsuchen die Stadt vermittelt. Es geht also nicht darum ein Szeneviertel zu planen, sondern einem gewachsenen und erfolgreichen Unternehmen einen neuen Standort zu präsentieren. Was "Josten" ("Thier-Gastronom") mit dieser Steilvorlage macht, liegt ganz und alleine in seiner Macht.

Le-Wel
07.06.2009, 15:06
Mich wundert ohnehin, dass die Betriebe des Herrn Josten nicht einfach in das Brückstraßen-Viertel ziehen, wo die bunte Fassadengestaltung "szenig" wirkt. Ein Gelände nördlich der Bahngleise liegt nicht in direkter Nachbarschaft zum diesen Viertel, da die Bahngleise eine deutliche Zäsur bilden.

Ich habe nichts gegen Amüsement am Hauptbahnhof, nur gegen die mögliche suboptimale Nutzung der Fläche. Gegen ein mehrstöckiges Gebäude mit Clubs und Bars - ein wenig wie das Londoner Amüsement-Zentrum Trocadero (http://en.wikipedia.org/wiki/Trocadero_(London)) - wäre nichts einzuwenden. Ein Komplex mit einem Bürohochhaus und niedrigeren Gebäudeteilen, die auch Clubs beinhalten, wäre ideal - eine gelungene Antwort auf das uralte Problem der Nachts ausgestorben wirkenden Büroviertel.

Den Turm kann man an einer Stelle bauen, unter der es keinen Tunnel gibt. Der Durchgangstunnel für die Bahnfahrgäste stellt jedoch eine Stärke des Grundstücks dar, besonders wenn eine Treppe direkt zum Büro/Amüsement-Komplex führen würde. Solchen exklusiven Zugang zum Hauptbahnhof hätte kein anderes Dortmunder Bürogebäude.

Metropole-DO
08.06.2009, 15:09
Hey Leute,

Gestern ist der Botta-Bau, das Gebäude der Stadt -und Landesbibliothek, zehn Jahre alt geworden. Am 7.6.99 ist die Bibliothek in das vom schweizer Architekten Mario Botta gebaute Gebäude umgezogen.

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/6/7/news-122008850/detail.html :daumen:


Quelle: Dortmund Presse Dienst,
http://presse.dortmund.de/presse/project/assets/template1.jsp?dvd=8.2&fotoserien_id=127&iid=dvdfotoserien&rubriken_id=6&smi=1.0&foto_id=575

Nick
08.06.2009, 17:44
Ein wirklich tolles Gebäude, besonders abends und nachts. Ich weiß nicht ob sich noch jemand an die alten Pavillons erinnert kann, die an gleicher Stelle errichtet worden sind (1960er Jahre). Der Abriss war eine Wohltat für die Augen. In Verbindung mit dem DFB-Museum und dem umgebauten "Dortberghaus" bekommen wir einen richtig schönen Bahnhofsvorplatz.:daumen:

LuXor
08.06.2009, 20:39
Ohja die alten Pavillons:lach: Trotz allem fand ich die Platzgestaltung mit dem kleinen Teich doch recht ansprechend und auch das alte Denkmal gab dem ganzen einen gewissen Charme,natürlich nicht mit heute zu vergleichen aber der Zeit angemessen. Hoffen wir nun auf einen spektakulären Entwurf für das DFB Museum,mit 30Mio sollte man doch einen echten Prachtbau entstehen lassen können wie ich finde ;) Freue mich schon jetzt,drauff wenn die grauen Fassaden dort hinter verschwinden und ich sie mir nicht mehr anschauen muss wenn ich in Dortmund einfahre :lach:

Nick
08.06.2009, 21:11
Zitat:
...natürlich nicht mit heute zu vergleichen aber der Zeit angemessen.

Das auf jeden Fall. Hab spontan kein Bild aus den 1960ern gefunden aber die Gestaltung war "Up to Date". Anders sah es schon in den 80ern, siehe hier (http://s11b.directupload.net/images/090308/nglmxihl.jpg), und in den 90ern aus. Es wurde einfach Zeit für etwas zeitlos Schönes.

Zitat:
...und auch das alte Denkmal gab dem ganzen einen gewissen Charme

Mit dem Denkmal meinst du bestimmt den "Hüttemann". Nach mehrern Standorten innerhalb des Stadtgebiets kehrt er wieder zurück nach Hörde.:daumen: Genauer auf dem Platz vor der "Phoenixhalle", siehe hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/sued/2009/5/18/news-120223814/detail.html).

LuXor
08.06.2009, 21:25
Mein Gott,woher hast du denn dieses geniale Bild :master:
Wie sich die Stadt doch verändert hat.nach dem 2WW waren 98% der Innenstadt zerstört aber selbst in den letzten 20 Jahre hat sich das Stadtbild so radikal verändert,dass man wenn man 20 Jahre weg gewesen wäre,seine Stadt nicht mehr wieder erkennen würde.



Gibts noch mehr Bilder davon,bin ständig auf der Suche.

Aleon
08.06.2009, 23:21
Unglaublich dieses Foto!
Ich kann mich an den Zustand ehrlich gesagt nicht erinnern. Dafür bin ich mit 25 Jahren wohl zu jung.
Ich muss allerdings sagen, dass sich gegenüber damals nicht alles verbessert hat. Das HH auf der linken Seite(heute Signal Iduna wenn ich mich nicht irre) ist ja im Originalzustand ein wahrer Traum in der Tradition der klassischen moderne à la Van der Rohe und Corbusier. Das muss man nicht schön finden aber da wir hier gerade von Zeitlos sprechen, so ist es die trostlose Spiegelglasfassade auf keinen Fall. Gerade zu zum heulen. Ähnlich wie das Westfalenhaus an der Kampstraße. Musste das wirklich sein? Hoffentlich wird man den wert dieser Architektur in den nächsten 50 Jahren erkennen und, sollte dies noch möglich sein, den Originalzustand der beiden Häuser wieder herstellen.

Nick
09.06.2009, 00:06
Die alte Fassade des Signal-HH gefällt mir auch deutlich besser. Dafür war der Flachbau + das Parkhaus des HH alles andere als sehenwert. An gleicher Stelle befindet sich heute der "Platz von Amiens", siehe hier (http://www.klostermann-beton.de/upload/DLDT_DOWN121.pdf). Ich hab zwar dieses Foto schon einmal gepostet aber hier noch ein Bild aus dem Jahre 2009 aus fast der gleichen Perspektive. In der Bildmitte, "unterhalb" des "RWE-Towers", ist übrigens der "Botta-Bau" zu sehen.

http://www.abload.de/img/skyline8gi3m.jpg
Quelle: Mein Bild

Nick
09.06.2009, 22:15
In der Innenstadt gibt es drei Karstadthäuser (40.000 m² Verkaufsfläche, über 30 Prozent mehr als die "Thier-Arkaden!) In den nächsten Wochen wird wohl das Technikhaus an der Kampstraße schließen. Somit wird der Weg frei zum Umbau/Abriss. Interessenten haben sich bereits zu Wort gemeldet. Das Haupthaus + das Sporthaus schreiben schwarze Zahlen und gehören zu den "Rosinen" im Konzern. Die Metro Group wird sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. - Die nächsten Monate werden sehr spannend. In der schlimmsten Wirtschaftskrise der BRD-Geschichte könnte dies einen Dominoeffekt in Dortmund auslösen. Ich denke an Investitionen in dreistelliger Mio. Höhe (eher 300 Mio. € als 100 Mio. €). Das ist keine Vision, sondern kaufmännisch gedacht und das DAF wird live dabei sein!;)

dojul
09.06.2009, 23:07
Wenn dieses, mit verlaub "abgrundtief hässliche" Karstadthaus an der Kampstraße abgerissen werden würde, wäre das eine sehr gute Entwicklung für den neuen Boulevard Kampstraße. Und die Fläche, welche zum Karstadt-Technikhaus gehört ist ja auch nicht gerade klein ( das Parkhaus gehört ja auch noch dazu, welches man auch abreßen könnte/sollte). Da ist viel Potenzial vorhanden, ein neues Kaufhaus zu bauen. Aber was haltet ihr von der Idee, wenn ein Hotel-Hochhaus (evtl. 15 Etagen oder so) an dieser Stelle erbaut werden könnte? Wenn ich mich nicht irre, ist ja Sonae [ #132] ein Interessent. Wenn man die Pläne für das 3do gesehen hat, könnte man sich mit etwas Glück auf einen Top-Neubau freuen :daumen:

Aleon
09.06.2009, 23:42
Den Abriss kann man in der Tat nur befürworten, sowie einen schicken Neubau am besten mit Sandstein Fassade, der würde sich gut neben der Reinoldikirche machen. Das bringt mich zum nächsten Punkt. Ein HH würde sich neben der Reinoldikirche nicht ganz so gut machen, zumindest ihr den Rang ablaufen wenn es darum geht den weitläufigen Platz zu dominieren. Dies sollte man schon aus Respekt nicht tun!

Le-Wel
09.06.2009, 23:53
Hier? (http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=skk4m1hmnzr3&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=41700851&sp=Point.skk2h0hmnww7_city____&encType=1) Gerade dort bitte kein Hochhaus. Ich fand immer die beiden Giebelhäuser faszinierend, obwohl sie nicht sehr alt sind. Anstelle des Kaufhauses in der einstigen Altstadt könnte ich mir ein Einkaufszentrum hinter Giebelfassaden aus Backstein vorstellen, die zeitgenössische Variationen des Themas Giebelhausfassade wären. Diesen Nachbarn (http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=skjzjzhmnxgb&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=41700851&sp=Point.skk2h0hmnww7_city____&encType=1) halte ich ebenfalls für gelungen genug, um ihn nachzuahmen. Eine gemischte Backstein/Sandstein-Fassade wäre ebenfalls nett anzuschauen und handelsumsatzfördernd.

Flo-Joe-Do
10.06.2009, 00:07
Ich denke auch das ein Hochhaus an dieser Stelle nicht passen würde.
Die Reinoldikirche ist die zweithöchste Innenstadtkirche und eigentlich die Hauptkirche der Stadt. Ein neues Gebäude sollte sich an der Höhe der restlichen Fassaden an der Kampstraße orientieren.
Ohnehin wäre es interessant wie die Verbindung mit dem Boecker-Haus, welches erst recht Jung ist, gelöst wird. Bei Betrachtung der Luftaufnahmen habe ich auch den Eindruck das in diesem Gebäude das Parkhaus beheimatet ist.


Manche scheinen mir doch zusehr im Hochhauswahn verfallen zu sein, vermutlich würden sie auch neben dem Kölner Dom ein Hochhaus hochziehen.

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Zum etwas älteren Thema der Thier-Diskos in der Brückstraße:
Wo bitte sollte in der Brückstraße Platz für so viele Großraumdiskotheken sein?
Am besten direkt gegenüber vom Konzerthaus, damit sich die Klänge vermischen. Die Klientel ist sich ja so ähnlich. :lach:

dojul
10.06.2009, 01:37
Ach ja, die Reinoldikirche steht ja dort im direkten Umfeld. Das war ja absoluter blödsinn, den ich dort geschrieben habe. Dann bin ich der Meinung, dass sich die Höhe des Gebäudes den anderen anpassen soll. Aber ein Einkaufszentrum ? Ein normales Kaufhaus reicht völlig aus. Es wird doch auf dem Thiergelände bald eins Hochgezogen. Ich bin aber eher dafür, auf Sandstein zu verzichten. Das sollte man meiner Meinung nach südlich der Reinoldikirche machen, wo schon viele Gebäude in dieser Art stehen. Ich frag mich bloß, warum hier in letzter Zeit alle nach Sandsteinfassaden rufen ?

Le-Wel
10.06.2009, 05:48
Bald wird in Deutschland nur noch eine einzige Kaufhauskette bleiben, die bereits in der Nähe ein ansehnliches Gebäude (http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=skk163hmnvfd&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=41670231&encType=1) wie auch ein einigermaßen gut umgebautes (http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=skk34fhmnk74&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=41684482&encType=1) besitzt. Die Anzahl der innenstädtischen Einkaufszentren mit Fachgeschäften ist kaum limitiert - Köln hat mindestens zehn davon. Was wäre die Alternative - einzelne Wohn/Geschäftshäuser? Ansprechende Fassaden vorausgesetzt, auch nicht schlecht.

Sandsteinfassaden sind in der Dortmunder Altstadt recht häufig anzutreffen. Persönlich mag ich unter anderen dieses Ensemble (http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=skk0ghhmnn9y&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=41684482&encType=1) neben einer Kirche, welches Ruhe ausstrahlt - besonders im Hof. Sein Nachbar im Süden versucht, sich mit Giebelfassaden der Altstadt anzupassen.

Dr. Rotkohl
10.06.2009, 09:05
Zumindest einer Neugestaltung der Fassade am Technikhaus würde durch eine Schließung wahrscheinlicher. Einen Abriss halte ich im Moment aber eher für unwahrscheinlich. Man darf ja nicht vergessen, dass Karstadt (so meine ich zu wissen) gar nicht mehr Besitzer sondern nur noch Mieter ist. Da ist stellt sich dann die Frage, was der Eigentümer damit vor hat...

Nick
10.06.2009, 09:32
Da sprichst du ein wahres Wort. Die Immobilie ist bestimmt nicht mehr im Besitz von Arcandor, dafür hat der Middelhoff schon gesorgt!:lach: Es könnte gut sein, dass "Dawnay Day" im Besitz des Komplexes ist und das könnte durchaus zu einem Problem werden. Wie gesagt: Es wird spannend in den nächsten Wochen....

Strukturwandler
10.06.2009, 10:50
Am besten direkt gegenüber vom Konzerthaus, damit sich die Klänge vermischen. Die Klientel ist sich ja so ähnlich.


Das ist ein interessanter Aspekt. Eigentlich passt die Klientel in der Brückstraße schon jetzt nicht wirklich zusammen. Es gibt ohne Ende Punks, die auf junge Leute aus den nördlichen Stadtteilen treffen, die auf Yuppies treffen, welche dann wiederum auf Konzerthaus-Besucher treffen. Ich persönlich halte das aber für eine super Mischung, die man so nicht wirklich oft findet. :daumen: Würde es nun gelingen in der Brückstraße noch mehr Nachtleben anzusiedeln, und das so kontrastreich wie bisher, dann hätte man auch städtebaulich ein super Cluster, welches bestimmt auch für Auswärtige interessant sein könnte. Denn wo liegt denn sonst die Punkkneipe und Metaldisko direkt gegenüber eines Zentrums für klassische Musik? ;)

LuXor
10.06.2009, 10:53
. Das sollte man meiner Meinung nach südlich der Reinoldikirche machen, wo schon viele Gebäude in dieser Art stehen. Ich frag mich bloß, warum hier in letzter Zeit alle nach Sandsteinfassaden rufen ?


Das ist nicht nur hier bei uns im Forum so ;) Sandstein ist eigentlich DER Stein in Dortmund,du musst dir mir alte Bilder vor der totalen Zerstörung ansehen,da bestanden Dortmunds Gebäude fast zu 80% aus diesem Material,dazu ist es einfach sehr Zeitlos und wird immer gern genommen,siehe das Haus am Hansaplatz und Thierareal.

Ich möchte nicht wissen wie der Limbeckerplatz aus der Architektonischen Sicht in 20-20 Jahren berurteilt wird mit seiner stark futuristischen Fassaden. Ich denke da kommen unsere Thier-Arkarden deutlich besser weg.

Zum Thema Karstadt kann ich nur sagen, in jedem Ende steckt auch ein Anfang und der kann für Dortmund sogar viel viel besser sein als das ALTE.
Übrigens das Technickhaus gehört wie Karstadt Sport nicht mehr zu Arcandor Gruppe und war sowieso nur bis 2011 gepachtet,danach wäre der Vertrag sowieso ausgelaufen. Hoffe wir das Beste,d.h Abriss dieser grauen Betonkiste. Mit nur wenig Aufwand lässt ein toller Eingang zur Brückstraße/Kampstraße erstellen und diese Chance sollte genutzt werden.

LuXor
10.06.2009, 11:26
Habe einen netten kleinen Link gefunden,der viele Ansichten von Dortmund aus den letzten 80 Jahren zeigt. Bei einigen Sachen muss man echt den Kopf schütteln,das sie nie wieder aufgebaut wurden. So etwa das Rathaus,Gildenhaus usw.:nono:

http://www.heimatsammlung.de/topo_unter/44/44_unter_dortmund.htm

nikolas
10.06.2009, 13:10
Hier? (http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=skk4m1hmnzr3&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&phx=0&phy=0&phscl=1&scene=41700851&sp=Point.skk2h0hmnww7_city____&encType=1) Gerade dort bitte kein Hochhaus.
Bei diesem Gebäude handelt es sich um P&C. Das Karstadt Technikhaus befindet sich genau gegenüber, auf der anderen Seite der Kampstraße. Ein HH hat selbstverständlich auch an dieser Stelle nichts verloren.


Zudem kann ich den Zweckoptimismus einiger Zeitgenossen hier nicht teilen.
Fakt ist doch, dass es - nicht nur in DO- mit der Insolvenz von Karstadt zu einer Marktbereinigung von Überkapazitäten [jetzt ist es ausgesprochen, das hässliche Wort] kommen wird. Weitere Überkapazitäten werden aktuell mit den Thier Arcaden generiert.
Die Situation auf der Kampstraße gestaltet sich momentan wie folgt: Boecker kämpft seit Jahren ums Überleben, das Westfalenforum fährt eine Auslastung von gefühlten 30%, Conrad hat seinen Haupteingang von der Kampstraße auf denn Westenhellweg verlegt. Weiteren nennenswerten Einzelhandel gibt es nicht. Es deutet also nichts darauf hin, dass die Kampstraße sich auf absehbare Zeit zu einer Einkaufsstraße entwickeln wird. Daran wird auch der neue Boulevard nichts ändern. Vielmehr ist mit der Verlegung der Straßenbahn auch noch der letzte sog. Frequenzbringer verschwunden [auch wenn ich den U-Bahnbau aus städtebaulicher Sicht durchaus begrüsse]. Demnach wird sich der Einzelhandel noch stärker auf die "goldenen 500 Meter" des Westenhellwegs konzentrieren. Investitionen in Einzelhandelsflächen an anderer Stelle werden wohl zögerlicher fließen. Wenn ich in die Sterne schaue wird das Investitionsgeschehen wohl v.a. durch Abwarten bestimmt sein. Motto: Erst mal kucken wie die Dortmunder Innenstadt den ECE-Brocken verdaut...
Was bedeutet das fürs Karstadt Technik Haus [sofern es denn überhaupt geschlossen wird]?
Zu einem Abriss [ebenso wie einen teuren Umbau] des Technikhauses wird es nicht kommen, da die Flächennachfrage auf der Kampstraße [v.a. in dieser Größenordnung] gleich null ist. Zudem existieren bereits Baulücken auf der Kamp die leichter und risikoärmer zu bespielen wären.
Umbau für Büronutzung? Wohl kaum. Erst mal abwarten wie sich das Geschehen bei ehemals WestLB und auf dem Boulevard im Allgemeinen entwickeln wird. Reinoldikirche hin oder her; so prestigesträchtig wie uns google earth die Lagegunst sugerriert, ist sie bei weitem nicht.
Meine Prognose: langjährige Zwischennutzung als Outlet für Designmöbel oder eine vergleichbare Branche die mit geringer Passantenfrequenz auskommt.
P.S. Hoffentlich behalte ich nicht recht!

Strukturwandler
10.06.2009, 13:29
Wie sieht es denn mit Gastronomie an der Kampstraße aus? Soweit ich weiß soll der Boulevard Kampstraße doch auch gar keine wirkliche Einkaufsstraße werden, sondern mehr wie der untere Teil der Kleppingstraße einen gastronomischen Charakter bekommen. Das würde doch die gewünschte Passantenfrequenz bringen. Vor allem liegt das Karstadt Technikhaus ja auch direkt an der Brückstraße, wo sich abends so einige Nachtschwärmer tummeln. Vielleicht könnten sich hier ja dann auch die Thier-Diskotheken niederlassen. In meinen Augen ein optimaler Platz. Ich bin sowieso dafür, dass in der Gegend der Brückstraße noch mehr im Bereich Nachtleben passiert und die Rede war auch schonmal davon, dass die Thier-Gastronomie in der Nähe der Brückstraße ein neues Zuhause finden soll.

Nick
10.06.2009, 14:07
Andererseits plante "Peek & Cloppenburg" eine Öffnung hin zur Kampstraße. Mit Realisierung des Boulevards könnten diese Pläne wieder aus der Schublade geholt werden. Wie du schon richtig angemerkt hast gibt es zwei hässliche Baulücken an der "Kamp", diese sind aber auf Höhe des westlichen Endes des "Westenhellwegs". Genau dieser Bereich, der nicht mehr zur Goldmeile gehört. Anders verhält es sich beim Technikhaus. Dieses befindet sich an der Schnittstelle von Brückstraße/Platz von Leeds/Osten-/Westenhellweg. Die Brückstraße ist in den letzten Jahren das Mekka der jungen Mode in Dortmund geworden. Ich sehe da ein gewisses Potenzial. Auch das Thema Überkapazitäten sehe ich ein bisserl anders. Wären alle Karstadt-Filialen derart profitabel gewesen wie die Dortmunder, zumindest das Haupt- und Sporthaus, würde Arcandor noch in alter Form existieren. Ich denke aber auch, dass die Kampstraße niemals eine Einkaufsstraße wird. Aber das ist auch sicher nicht das Ziel.

PacoDo
10.06.2009, 14:32
Ich wäre froh, wenn dieser große Bunker an der Kampstraße endlich verschwinden würde! Momentan gehört das Gebäude wohl dem Britischen Investor Dawney Day und die stecken gerade selbst in der Insolvenz. Wenn Sonae das Gebäude Kauft, werden sie es mit sicherheit Abreißen und dort etwas neues Bauen. Eine Art Mini 3do hätte dort sicherlich gute Chancen, da das Gelände gut liegt. Direkt an der Brückstraße und neben der Reinoldikirche.
Ein Mix aus Glas und Sandstein fände ich Ideal. Es könnte aber auch passieren, dass aus dem Technikhaus ein Media Markt wird. Der gehört auch zu METRO und hat noch keine Filiale in Dortmund.

Wenn Kaufhof ins Karstadt Haupthaus zieht hoffe ich, dass sie auch Geld in eine neue Außenfassade investieren. Besonders am Westenhellweg/ Hansastraße müsste die Fassade Grundlegend erneuert werden. Ich fände es gut, wenn man dort bei der Architektur die alten Althoff Kaufhäuser zum Vorbild nimmt. Die hatten sehr ansprechende Fassaden. Es wäre auch schön, wenn man dem alten Althoff- Gebäude wieder das alte Vorkriegsdach aufsetzen würde. Das würde den historischen Bau deutlich attraktiver machen als bisher.

@LuXor
Da muss ich dir Recht geben. Es ist schon Traurig, dass so viele schöne Gebäude nicht wieder aufgebaut wurden. Am schlimmsten finde ich den verlust des Alten Rathauses am Alten Markt, dass das älteste Steinerne Rathaus Deutschlands war. Es wäre schön, wenn man einige Gebäude wieder aufbauen könnte. Neben dem Alten Rathaus fällt mir da zum Beispiel der alte Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs ein. Es gehörte damals zu den schönsten Deutschlands. Zur Zeit ist leider das Gegenteil der Fall. Ein Rekonstruierter Hauptbahnhof wäre auch ein guter Kontrapunkt zur Bibliothek und dem künftigen DFB - Museum.

nikolas
10.06.2009, 15:34
Anders verhält es sich beim Technikhaus. Dieses befindet sich an der Schnittstelle von Brückstraße/Platz von Leeds/Osten-/Westenhellweg.

... und als Gebäude dieser Größenordnung, damit mitten im Nirgendwo.
Mit dem ECE Neubau wird sich das Geschehen noch weiter von der Kamp wegverlagern. Ob Karstadt Sport, Karstadt Haupthaus und Kaufhof gleichzeitig davon profitieren können erscheint mir ungewiss.
Sicher ist, dass Karstadt Technik zu den Verlierern dieser Entwicklung zählen wird.
Welche Potentiale sind den sonst noch vorhanden?
Von der Ecke Ostenhellweg wird man durch den Lieferanteneingang von C&A in Empfang genommen.
Von der Ecke Westenhellweg zeigt einem P&C den Rücken.
Vor einem erstreckt sich die Reinoldikirche. Hübsch ja; aber in diesem unchristlichen Jahrtausend auch nicht gerade der Frequenzbringer.;)
Im Rücken hat man das Brückstraßenviertel. Mekka der jungen Mode ist vieleicht ein bishen viel. Da denkt man gleich an Camden Town, oder vergleichbares. Nun gut, die Mädchen können sich dort mit Sommermode für unter 25 EURO eindecken. Für die Buben gibt´s Turnschuhe, tätowieren geht auch. Wachstumspotentiale in diesem Marktsegment? Durchaus vorhanden! Was muss man hierfür bieten? Große Schaufensterfronten, Verkaufsflächen unter 200qm, existenzgründertaugliche Ladenmieten. Kurzum, die leerstehende Burgtorpassage.

EDIT: @PacoDO
1. Mit nem Elektrodiscounter, ja da könnte was gehen. Einen Umbau wird es mit denen aber auch nicht geben.
2. Warum sollte sich Sonae engagieren, wenn der Platzhirsch ECE schon da ist?

Nick
10.06.2009, 15:53
Was muss man hierfür bieten? Große Schaufensterfronten, Verkaufsflächen unter 200qm, existenzgründertaugliche Ladenmieten. Kurzum, die leerstehende Burgtorpassage.

Gut, dass die "Burgtorpassage" einmal angesprochen wird!:daumen: Es ist so traurig, dass das Gebäude immer mehr verfällt. Der letzte Mieter ist schon lange ausgezogen. Welche Möglichkeiten in diesem Bereich aber stecken sieht man an der "Schauburg" nebenan. Noch einmal kurz zum Technikhaus: Festzuhalten bleibt, dass sich bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt Interessenten zu Wort gemeldet haben. Man wird sehen wie seriös bzw. unseriös diese sind. Für viele ist "Sonae" unseriös, diese Meinung teile ich aber nicht.

Dr. Rotkohl
11.06.2009, 11:46
zum Karstadt Technikhaus:

es ist ja nicht zwingend notwendig, bei einer Neunutzung oder einem Neubau voll auf Einzelhandel zu setzen. Es könnte ein Mix aus Gastronomie (vielleicht Erlebnisgastronomie), Einzelhandel und Büroraum geschaffen werden. Der Komplex wird durch die Neugestaltung der Kampstrasse seine Brückenfunktion bzw. Eingangstor zum Brückstrassenviertel noch steigern, da sehe ich genug Potenzial.

Ich denke auch, dass am Ende der Boulevard Kampstrasse funktionieren wird, zum einen als Relax/Ruhezone im Kontrast zum hektischen Hellweg und zum anderen als das Bindeglied innerhalb der City zwischen neuem U-Viertel/ Museumsmeile, Brückstrassenviertel, Hellweg und Thier-Arkaden.

PhilDo
11.06.2009, 12:08
Ich glaube auch, man sollte den Boulevard Kampstraße nicht als zusätzliche Einkaufsstraße sehen (in Konkurrenz zum Hellweg), sondern als ruhige Promenade mit Aufenthaltscharakter. So schafft man einen Gegenpol und entzieht dem Hellweg keine Frequenz. Gerade im Bereich Reinoldikirche / Karstadthaus würden mMn weitere Gastronomiebetriebe Sinn machen. Dann könnte die Kneipen und Cafes der Kleppingstraße mit dem Brückstraßenviertel "verbinden".

Aleon
11.06.2009, 12:15
Also ich bin in der Regel der größte Pessimist, aber beim Technikhaus kann ich mir vieles vorstellen nur nicht, dass das Gebäude und die Ecke nach einer möglichen Schließung vor sich hin gammelt.
Es befindet sich auch beim besten Willen nicht im Niemandsland! Sicher es ist nicht an der "Goldmeile" und ja, diese wird mit ECE ihr Gewicht weiter vom Reinoldikirchplatz gen Westen verschieben. Dennoch, bei fast allen meinen Aufenthalten in der Dortmunder Innenstadt(bis zu meinem Wegzug waren das viele), bin ich an dieser Stelle vorbeigekommen und wenn ich mich erinnere, war ich nie alleine dort, im Gegenteil. Jeder Dortmundbesucher läuft einmal auf dem W-Hellweg hin und her, demnächst auch noch ins ECE rein und raus. Er geht aber auch mindestens einmal über den Alten Markt und kommt meistens auch noch bis zur Kleppingstraße. Jeder zweite geht auch einmal auf die Brücksraße, mindestens um die günstige Gastronomie in Anspruch zu nehmen. Dabei kommt er am Technikhaus vorbei. Mit der Neugestaltung des Reinoldikirchplatzes, wird es in Zukunft auch einladender sein vom Krichplatz zur Brück zu gehen und wenn auf dem Platz tatsächlich Gastronomie entstehen sollte, dann werden sich erst recht mehr Menschen dort aufhalten. Auch PC wird sich zur Kamp hin öffnen, denen geht es gut, die können und wollen sich das leisten.
Und sollte das Technikhaus ansprechender oder gar anziehend gestaltet oder neugebaut werden, dann wird es auf dem weiten Platz ein "Eycatcher" sein und Kunden anziehen. Da wird eher ECE Probleme haben, die sind nämlich am Rand und nicht MITTEN in der Citty wie das Technikhaus.

Nick
11.06.2009, 20:16
Hab 'ne schöne Spielerei entdeckt, die auch zum Thema Karstadt ganz gut passt. Unter diesem (http://www.360cities.net/image/night-westenhellweg-dortmund-germany) Link gibt es eine 360°-Aufnahme des Platzes von Netanya/Hansastraße. Zu sehen ist auch das Karstadt-Haupthaus. Hier hoffe ich weiterhin auf eine neue Fassade. Ob der Nutzer der Immobilie Karststadt oder Galeria Kaufhof sein wird, ist mir egal. Wünschenswert wäre eine Gestaltung wie am Alten Markt oder am Hansaplatz. Und hier (http://www.360cities.net/image/de-nrw-dortmund-brueckstrasse-konzerthaus) noch ein Bild der Brückstraße. Es entstand auf Höhe des Konzerthauses. Etwa 50 Meter weiter, in Richtung Reinoldikirche, befindet sich auf der rechten Seite das viel diskutierte Technikhaus.

dojul
11.06.2009, 20:52
@Nick

Ich finde die verschiedenen Sandsteinfassaden in der Stadt schön. Auch die, die gerade entstehen. Doch ich muss dazu sagen, dass wenn alles in Sandstein gehalten werden soll, die Innenstadt doch eher eintönig wirken könnte. Gut, südlich der Reinoldikirche, am Alten Markt und am Hansaplatz finde ich Sandstein sehr passend. Sollte aber das Technik-Haus der Kampstraße saniert/abgerissen werden, halte ich eine Sandstein-Glas-Fassade nicht so sinnvoll. Die Brückstraße ist aus meiner Sicht eine "junge" Straße. Deshalb denke ich, sollte man mit moderner Architektur arbeiten. Es sollen dadurch Akzente in der Architektur gesetzt werden, wie ich finde. Im südlichen Teil der Innenstadt Sandstein, im nördlichen Teil der Innenstadt moderne Glas-Stahl (oder ähnliches) Gebäude (passt auch z.B. zum Boeker-Haus, Westfalenforum, gesammter Freistuhl-Bereich mit RWE-,Sparkassen-,IWO-Hochhaus, Botta-Bau) wobei jedoch die vorhandenen Sandstein-Gebäude trotzdem saniert werden könnten, als Farbtupfer sozusagen ;)

Nick
12.06.2009, 17:13
Noch-Oberbürgermeister Langemeyer (SPD) will, dass die Stadt der "Städtischen Klinikums Dortmund gGmbH" knapp 60 Mio. € Altschulden abnimmt. CDU und FDP sind ohnehin für eine Privatisierung, wollen aber mit einem Beschluss bis nach den Wahlen warten. - Die Übernahme der Altschulden ist die Grundvoraussetzung zum Verkauf an einen privaten Krankenhausbetreiber. Dieser würde im Gegenzug bis zu 300 Mio. € investieren.-

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/6/12/news-122484628/detail.html)

Nick
14.06.2009, 19:03
Aktuell sind in Dortmund einige "Lichtprojekte" in Planung und in der Umsetzung. Der Dortmunder Künstler und Schöpfer der "Regenbogenbrücke" (http://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenbr%C3%BCcke_(Dortmund)), "Thomas Haagen", ist einer der Hauptinitiatoren in der Stadt. Deutschlandweite Aufmerksamkeit erlangte das Projekt "NordLichter", das seit Anfang 2007 die Nordstadt im neuen/alten Glanz erstrahlen lässt. Bei mehr als 40 Gebäuden (anfänglich 23) wurden Fassadenbeleuchtungen initiiert, die ohne öffentliche Gelder realisiert worden sind. Dabei wurden die unterschiedlichsten Akteure der Immobilienwirtschaft mit ins Boot geholt: Die großen Dortmunder Wohnungsbaugesellschaften, private Eigentümer, Kulturorte aber auch Kirchen. Neben der Aufwertung des Wohnumfeldes und der Steigerung des Sicherheitsempfindens, wurde den Bewohnern durch die spektakulären Inszenierungen von einzelnen, herausragend beleuchteten Fassaden, eine öffentliche Plattform geboten, die für viel Furore und Begeisterung sorgte. Somit leistet das Projekt einen Beitrag zur Stabilisierung und Stärkung des Wohnstandorts Nordstadt. - Bei Gelegenheit werde ich mich mal nachts in die Nordstadt begeben und ein paar Fotos machen. Einige illuminierte Gebäude kenne ich nämlich. Nur soviel: Es wird sich lohnen! - Folgend, ein Bild des "Concordiahauses" am "Borsigplatz", dieses ist im Besitz des "Spar und Bauvereins":

http://www.abload.de/img/borsig1tt4x.jpg
Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner

dojul
14.06.2009, 19:20
Das ist ja ein tolles Bild. Ich kenne den Borsigplatz nur bei Tag. Aber dieses Bild zeigt, wie Licht einen Ort verändern kann. Gerade bei diesen alten, aber sanierten Gebäuden ist eine Beleuchtung echt spektakulär. Ich hoffe, dass viele weitere Aktionen dieser Art folgen werden :D:D:D Und dann noch die historische Straßenbahn. Schade, dass die nicht mehr im Schienennetzverkehr fährt

Nick
15.06.2009, 12:09
Mittels einer Lichtinstallationen soll das westliche Tor der "B1-Büromeile" hervorgehoben werden. Im Blickpunkt steht der 100 Meter lange, rote Stahlbogen, der durch Scheinwerfer angestrahlt werden soll. Interesse an dem Projekt bekundet die DEW21.

http://s2b.directupload.net/images/090303/q4c5gnxq.jpg
Quelle: Stadt Dortmund

BuddhaBrot
15.06.2009, 22:21
Zum Thema Karstadt:
Wie ich aus dem Süd-Anzeiger erfahren habe, wird es bei dem Karstadt Technikhaus und den anderen Karstadt Fillialen in Dortmund auch bei einer Insolvenz von Arcandor ein Investor zu finden sein, der die Häuser retten würde, da Karstadt Dortmund zu den Top 5 "Karstädten" Deutschlands zählt. Insbesondere sei die Schreibwarenabteilung des Technikhauses total am boomen (Kann ich bestätigen als ehemaliger Schüler des Brügmannkomplexes, da schnell erreichbar und relativ günstige Preise).

Le-Wel
16.06.2009, 03:40
Im südlichen Teil der Innenstadt Sandstein, im nördlichen Teil der Innenstadt moderne Glas-Stahl (oder ähnliches) Gebäude

Hier überwiegt die Hoffnung, dass das gegenwärtige Gebäude verschwindet, welches vor nur wenigen Jahrzehnten irgendwem modern und zukunftsweisend vorkam - heute nur noch hässlich. Um die Reinoldikirche sollte man lieber auf zeitlose Gestaltung setzen. Riskante Experimente sind dort ähnlich schlecht aufgehoben wie ein Hochhaus. Damit kann man sich genügend in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, nördlich und südwestlich von diesem austoben. (Die direkte südöstliche HBf-Nachbarschaft wurde in der letzten Zeit besetzt - ob die Botta-Stadtbücherei oder das RWE-Gas-Hochhaus - so weit vom HBf reichend wie angemessen und vertretbar.)

Weiter oben bedauert man die Verluste der Bausubstanz im WKII und danach. In Frankfurt gibt man sich mit diesen Verlusten nicht zufrieden. (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=3545)

Nick
16.06.2009, 14:10
Weiter oben bedauert man die Verluste der Bausubstanz im WKII und danach. In Frankfurt gibt man sich mit diesen Verlusten nicht zufrieden. (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=3545)

Solchen Projekten stehe ich eher kritisch gegenüber. Entweder es wird 1:1 rekonstruiert (inkl. niedrige Decken + kleine Räume) oder man lässt es sein. Ein Mittelweg ist eher ungewollt komisch und gehört nach Las Vegas, Dubai oder Macao. Deine weiteren Aussagen erscheinen mir einleuchtend. Ich würde sogar sagen, dass ich das genauso sehe wie du. Noch einmal zum Technikhaus: Ein Abriss wäre vielleicht gar nicht von Nöten. Von Innen ist das Haus nämlich top. Einige kleine Umbaumaßnahmen und es wäre sogar in einem hervorragenden Zustand. Die Fassade ist das Hauptproblem.:nono:

dojul
16.06.2009, 21:13
@Le-Wel

Nun ja, dass man um die Reinoldikirche kein Hochhaus bauen sollte, ist mir inzwischen auch klar (ich hatte nämlich die Reinoldikirche vergessen, was ein Kardinalsfehler war). Ich bin aber trotzdem dafür, dass moderne Gebäude in der nördlichen Teil der Innenstadt entstehen sollten oder alte Gebäude saniert werden. Dazu zähle ich auch das Karstadt-Technikhaus, was es dringend nötig hat. Und ich denke, ich bin nicht der einzige, der sich einen Abriss dieses "Monstrums" wünscht, aber auch eine Sanierung wäre schon ein Erfolg. Der Lauf der Dinge ist halt so, dass das meinste alte durch neues ersetzt wird. Zur Rekonstruktion von alten, zerstörten Gebäuden bin ich der gleichen Meinung wie Nick. Es ist dann wohl auch sinnvoller, ein Gebäude/eine Fassade zu entwerfen, die der Reinoldikirche nicht den Rang abläuft. Das sehe ich ein. Jedoch in Stahl und Glas, ähnlich wie es bei Boeker geschehen ist. Dieses Gebäude ist modern, aber doch dezent in seiner Wirkung (auf mich bezogen jetzt). Dazu kann auch ein Naturstein verwendet werden, aber bitte kein Sandstein. Ich finde, dass die Stadt sonst in Gefahr läuft, "überladen" und eintönig zu wirken (siehe #191).

Nick
17.06.2009, 10:15
Für Mitte Juni war die Eröffnung des Skybeach geplant, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=224573&postcount=145). Dieser Termin ist geplatzt. Grund: Der Skybeach-Betreiber stellte einen lückenhaften Bauantrag (konkrete Aussagen fehlen zum Brandschutz + Immissionsschutz und zu den Rettungswegen). Zudem wurde mit Contipark International noch kein Mietvertrag abgeschlossen. - Naja, der Sommer ist noch lang. Müßen wir also noch ein, zwei Wochen warten. -

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,589428)

Nick
17.06.2009, 20:08
Die B1-Brücke an der Stadtkrone Ost soll umgestaltet werden. Der Künstler Thomas Haagen, der auch schon für die Neugestaltung der Regenbogenbrücke (siehe #1) in Dortmund-Dorstfeld verantwortlich war, siehe hier (http://www.abload.de/img/regenbogenbrckerks9.jpg), bringt seine Ideen mit ein.

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/sueden/Dortmunder-Sueden;art2575,547161)

Nick
17.06.2009, 22:59
Wie bereits bekannt, möchte Noch-OB Langemeyer den alten Stadtrat über seinen Vorschlag abstimmen lassen, dass die Stadt mit Wirkung ab dem 1. Juli die Altschulden ihrer Gesundheitstochter (51 Mio. €) übernimmt, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=226035&postcount=192). - Sollte eine Entscheidung pro Schuldenübernahme fallen, könnte es nach den Wahlen sehr schnell gehen (Klinikums-Verkauf). Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der neue Stadtrat dieses heikle Thema recht schnell angehen wird. Nach der Kommunalwahl ist nämlich vor der Kommunalwahl und der Bürger/Wähler vergisst in fünf Jahren eine ganze Menge.;) -

Nick
18.06.2009, 09:23
Mit einem Fest verabschiedet sich das Museum am Ostwall (MO) am 27. Juni 2009 aus seinem bisherigen Domizil, siehe Bild. - Neues Domizil wird ab Mitte 2010 der "U-Turm", siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=225920&postcount=162). Ab jetzt kommt mit Sicherheit Dynamik in Sachen Neunutzung/Umbau (neue Synagoge?, siehe z.B. hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=205981&postcount=38) und hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=216630&postcount=66)). - Gleichzeitig wird das 60jährige Bestehen des MO gefeiert.

http://www.abload.de/img/ostwallmuseum1skr4.jpg
Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation Urbeber: Mbdortmund

Stadt Dortmund (http://www5.dortmund.de/index.php?smi=1.0&nid=102554&ncode=startseiten.home)

Nick
19.06.2009, 15:58
Heute überreichten Ex-Leichtathletik-Ass Edwin Moses (!) und Boris Becker den Laureus Award im Inhouse (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=223683&postcount=56). Empfänger des Preises war Vitali Klitschko. Währenddessen fand das offizielle Wiegen zum morgigen Weltmeisterschaftskampf zwischen Wladimir Klitschko vs. Ruslan Chagaev im Hansa-Carée statt.

dojul
24.06.2009, 20:27
Laut Ullrich Sierau soll der Busbahnhof nun am Nordausgang des Hauptbahnhofes gebaut werden. Dies sagte Ullrich Sierau im Zuge der Dortmunder Wahlparty 2009 im Westfalenpark. (sofern er gewählt werden sollte)

LuXor
24.06.2009, 21:35
Gut zu wissen das noch jemand da war ;) Wo warst du denn wenn ich fragen darf,bzw welches Lager?!

Kann das ganze aber auch bestätigen,Sierau wiedersprach Mario Krüger (Grüne) das der ZOB hinter dem HBF angesiedelt wird. Der Wunsch von Sierau,besteht immer noch aus einem HH am Nordausgang. Der ZOB soll allerdings doch nicht ie vermutet am Remmydamm angesiedelt werden wie erst befürchtet,sondern doch sehr City nah/zentral.

dojul
24.06.2009, 21:45
Ich war (leider) nicht dabei, habe es aber per Live-Stream verfolgt. Und auf die Frage welches Lager? Die SPD. Ohne wenn und aber. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit der Sozialdemokraten.
Man kann doch sicherlich ein HH mit einem ZOB vereinbaren. Da ist halt etwas kreativität gefragt ;)
Der Remmydamm wäre ein absoluter Griff ins Klo. Eine zentrale Lage für einen ZENTRALEN Omnibus Bahnhof ist doch schon im Namen enthalten und auch gut für die Anbindung am restlichen Verkehr in der Stadt.

Nick
24.06.2009, 21:56
Hab momentan keine Soundkarte, deshalb muß ich noch einmal nachhaken: Was ist mit dem HH und was ist mit dem ZOB? Was hat Sierau genau gesagt?!

dojul
24.06.2009, 22:02
Soweit ich es verstanden habe, will Ullrich Sierau einen ZOB nördlich des Hauptbahnhofes. Er hatte sich nämlich bei den Busgesellschaften und Reisenden umgehört oder umhören lassen. Die wollen einen ZOB im Stadtzentrum.

PacoDo
25.06.2009, 14:17
Ich war auch bei der Wahlparty. Wer nicht dort war, hat echt was verpasst. Super Wetter, tolle Stimmung und Günnas herrlichen auftritt. ;)

Sierau sagte, dass Befragungen ergeben hätten, dass Reisende und Busunternehmen einen Zentralen Standort des Busbahnhofs wollen. Daher wird er am Nordausgang entstehen.

Von einem HH hat er nichts erwähnt. Allerdings wäre die Fläche für den Busbahnhof UND ein HH bestimmt groß genug.

Nick
25.06.2009, 14:38
Ich persönlich bin ja für die SPD (zumindest auf kommunaler Ebene) und für Sierau. Aber dass erst Befragungen durchgeführt werden mussten, um herauszufinden, ob Remydamm oder doch ein zentraler Standort, ist echt zum Schreien komisch, um nicht zu sagen lächerlich. Denke im Übrigen auch, dass genügend Platz für ein HH + den ZOB vorhanden ist. - Komm schon Ulli, besorg uns schnellstmöglich einen Investor!:D -

Nick
25.06.2009, 23:12
Wie bereits im Thread "U"- Areal (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=2949) erwähnt, wird das Ostwall-Museum (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=225920&postcount=162) in den "U"-Turm (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=226057&postcount=163) ziehen. Dies hat zur Folge, dass über eine Nachnutzung des Gebäudes am Ostwall diskutiert wird. Immer wieder wird die jüdische Gemeinde als neuer Nutzer ins Gespräch gebracht bzw. bringt sich selber ins Gespräch. Zuletzt am 19/06/2009 in den Ruhrnachrichten (http://209.85.129.132/search?q=cache:-rjYMtIWC1IJ:www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/exklusiv/kudo/art1541,592401+ostwall+museum+synag oge&cd=6&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a), wenn auch nur am Rande aber immerhin.

http://www.abload.de/img/dortmund_museum_am_ost5re2.jpg
Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Stahlkocher

Stichwort jüdische Gemeinde Dortmund: Dortmund besitzt mit 3.700 Mitgliedern die 6. größte jüdische Gemeinde in Deutschland. Nachdem die repräsentative Synagoge in der Reichskristallnacht zerstört wurde - heutiger Standort des Stadttheaters - und die 5.700 Menschen zählende Gemeinde aus nur noch 50 Gemeinde-Mitgliedern bestand, wurde im Jahre 1956 die heutige Synagoge an der Prinz-Friedrich-Karl-Straße ihrer Bestimmung übergeben. Trotz Umbaumaßnahmen bietet das Gotteshaus für nur 550 Personen Platz.

PacoDo
26.06.2009, 12:32
Die Idee, im Stadtkern wieder eine Synagoge zu bauen, gefällt mir sehr gut.
Man könnte sich bei der Architektur dann ja am Vorbild der Wunderschönen alten Synagoge orientieren, die an der Stelle des heutigen Opernhauses stand. Es wäre auf jeden fall wünschenswert, wenn über eine Nachfolgenutzung für das Museum am Ostwall möglichst schnell entschieden wird, damit das Gebäude nicht zu lange leer steht und/ oder verfällt.

Nick
26.06.2009, 16:17
Ich habe im Laufe des Tages einen interessanten Artikel gelesen! Leider find ich ihn nicht wieder. Egal, sinngemäß war zu lesen: Ende Mai 2009 hat die jüdische Gemeinde dem Oberbürgermeister ein erstes Konzept vorgelegt. Demnach sollen eine Synagoge und eine jüdische Grundschule im/am "Museum am Ostwall" entstehen. Über die Pläne wird im Sommer entschieden. - Die Entscheidung pro Synagoge/Kulturzentrum dürfte aber reine Formsache sein. -

Nick
26.06.2009, 21:07
Von der SPD wurde ein möglicher neuer Standort ins Gespräch gebracht. Es handelt sich um ein hier im Forum bereits bekanntes Grundstück: Die Freifläche Möllerstraße/Adlerstraße (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=220533&postcount=107), gegenüber dem West-Center. Das heute als Parkplatz genutzte Gelände gehört der Limberg Immobilien- und Projektentwicklung GmbH. An Ort und Stelle plante der inzwischen verstorbene Seniorchef Günter Limberg die Errichtung eines Ärztehauses, seinerzeit soll die Verwaltung nur mäßig begeistert gewesen sein. Das Gesundheitsamt benötigt übrigens 5.000 m² Nutzfläche. Die Entscheidung über den zukünftigen Standort fällt nach der Wahl. Währenddessen interessiert sich das Bauunternehmen Derwald noch immer für eine weitere Standortsoption (Gesundheitsamt): Und zwar für den Königshof (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=206238&postcount=2).

WR (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/6/26/news-123839170/detail.html)
Infos zum Gesundheitsamt (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=211141&postcount=47)

lawrence
27.06.2009, 14:28
Ich hätte auch nichts dagegen, wenn das Gesundheitsamt am Burgwall/Burgtor auf dem Areal des alten Hotel Benders entstehen würde..wäre ein guter zentraler Standort. Aber dafür scheinen ja die Eigentumsverhältnisse ein wenig zu kompliziert zu sein, wie Nick recherchiert hat.
Das Gebiet sollte aber schnellstmöglich neu bebaut werden, denn wenn Leute von Richtung Hamm oder Lünen mit dem Zug anreisen, sehen sie vor dem Hbf auf der linken Seite zuerst diesen Schandfleck, der keinen guten Eindruck macht.
Da sollte die Stadt mal auf irgendeine Art und Weise Druck bei den Eigentümern machen, so dass diese sich bewegen...

Nick
28.06.2009, 13:38
Seit gestern Abend ist das "Museum am Ostwall" Geschichte. Das Museum feierte sein 60-jähriges Bestehen und den Aus- bzw. Umzug in die neuen Räumlichkeiten im "U"-Turm. Die Bekanntgabe zur Neunutzung rückt also näher!

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/kultur/Kultur-in-Dortmund;art13731,599080)

dojul
28.06.2009, 20:02
Ich finde, das Gesundheitsamt sollte in den Königshof einziehen, damit dieser eigentlich ganz nette Neubau auch endlich ne Funktion hat. Das Gesundheitsamt Gebäude sollte dann Saniert werden. Ich finde das Gebäude in seinem momentanen Zustand einfach nur schlimm. Das Bender-Areal am Burgwall soll dann nach meinen Wünschen mit einem Hochhaus bebaut werden, wie es ja bereits geplant wurde. Warten wir auf den Aufschwung, der (hoffentlich) irgendwann kommen wird. Dann werden wir sehen, was sonst so noch rund ums Gesundheitsamt ins Rollen kommt...

Nick
28.06.2009, 20:26
Genau der Königshof steht auf meiner "Liste" für den neuen Standort weit hinten. Der Grund ist Derwald. Wenn die Möglichkeit besteht den Komplex an ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft zu veräußern, sollte die sich die Stadt zurückziehen, um den Kaufpreis nicht unnötig in die Höhe zu treiben. - Der Königshof steht unter Aufsicht eines Zwangsverwalters. Der Investor ist kurz vor der Fertigstellung des Projekts pleite gegangen. - d.h. Das Geld eines möglichen Verkaufs des alten Gesundheitsamtes sollte sinnvoller investiert werden, z.B. in der Weststadt.

dojul
28.06.2009, 20:37
Nun gut. Der Bereich in der Weststadt würde auch gut sein, da dann die Rheinische Straße mit ihrer Aufwertung und der Bau des U-Turms + Umfeld mit dem Gesundheitsamt das Quartier vollkommen machen würde. Sollte es aber doch zu der Wohnbebauung kommen, wäre mir das auch recht, da es ja immer mehr Menschen in die Stadt ziehen.

@ Nick
Was für eine Nutzung würdest du denn für den Königshof bevorzugen ?

Nick
28.06.2009, 20:51
Zitat
Was für eine Nutzung würdest du denn für den Königshof bevorzugen ?

Was immer Derwald in den Räumlichkeiten plant. Da der Königshof aber als Ärztehaus konzipiert wurde und im Nachbargebäude bereits eine Tagesklinik untergebracht ist, liegt natürlich die Nutzung als Ärztehaus nahe. Soweit ich weiß, war das Gebäude bereits zu 60 Prozent vermietet (ca. 9.300 m² Nutzfläche, 25 Mio. € Invest.-Summe), der Bedarf ist also da.

dojul
28.06.2009, 21:06
Diese Nutzung ist gut. Unweit vom Königshof entfernt sind ja viele Ärzte auf der Münsterstraße/Bornstraße. Da gibt es bestimmt genügend Leute, die dort an einem Strang ziehen würden. Wobei ich finde, dass in letzter Zeit sehr viele Ärzte-Häuser gebaut werden. Dann könnten viele Häuser oder Etagen, in denne Ärzte ansässig waren, wieder in Wohnungen umgewandelt werden, um genügend Wohnungen in der Innenstadt und dessen angrenzenden Bezirken zu schaffen.

PacoDo
28.06.2009, 21:38
Es wäre auf jeden Fall gut, wenn bald endlich Leben in den Königshof kommen würde!

Auf dem Areal in der Weststadt würde ich lieber moderne Wohn- und Geschäftshäuser als das Gesundheitsamt sehen. Ich könnte es mir gut an der Märkischen Straße im ehemaligen Siemsns HH vorstellen, das ja auch als neuer Standort im gespräch ist.

Nick
28.06.2009, 22:07
Folgend, ein Bild des Ostwalls. Zu sehen ist das Schüchtermann (http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Sch%C3%BCchtermann)-Denkmal, links von diesem das Museum am Ostwall. - Bei dem Ostwall handelt es sich um eine richtig schöne Allee mit altem Baumbestand und einer ansprechenden Bebauung. Der Rahmen stimmt also für einen repräsentativen Um- und Erweiterungsbau.

http://www.abload.de/img/schchtermann3i2k.jpg
Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Peter Wittgens

Aleon
02.07.2009, 18:04
http://www.channelpartner.de/unternehmenundmaerkte/systemhaeuser/279080/

Das "IT-Systemhaus" bechtle will neue Filiale in Dortmund eröffnen.

Nick
09.07.2009, 09:00
Hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/7/8/news-125083511/detail.html), recht aktuelle Luftbildaufnahmen von Hans Blossey.

nikolas
10.07.2009, 03:28
Dein Posting dient mir lediglich als Aufhänger, fühl dich nicht angesprochen! (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=229178&postcount=117)
Friseusinnenhouse auf dem Thierareal, Flatratesaufen im Soundgarden, und Ü-30 Gehoppel in der LifeStation gibt´s nicht mehr! Wer hier jedoch von "Clubsterben" spricht und mit dieser Begriffswahl wohl suggerieren möchte, dass durch die Investitionsentscheidungen von DB und ECE, dem zarten Pflänzchen Subkultur sukzessive der Nährboden entzogen wird, liegt falsch. Bei allen genannten Locations handelte es sich doch um sehr robuste sowie maßen- und großraumkompatible Veranstaltungskonzepte. Wenn sich für diese cash cows kein Ersatzstandort finden lässt, so liegt das einzig und allein an der Bräsigkeit ihrer Veranstalter. Deshalb Politik und Stadtverwaltung in die Pflicht nehmen zu wollen finde ich dann schon ein bishen dreist.
Nun, getz is Schicht im Schacht! Bleibt zu hoffen, dass der ein oder andere Besucher besagter Etablissements, demnächst sein Geld in ambitionierteren Locations vertrinkt.

Nick
15.07.2009, 23:27
Westlich angrenzend zum Kronprinzen-Viertel (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8107) wurde für einen weiteren Citybereich ein Bebauungsplan (O 229) erstellt, siehe hier (http://www5.dortmund.de/media/downloads/DB2809.pdf), S.486. Das Plangebiet soll ebenfalls als Wohnstandort entwickelt werden. Neben den hier erwähnten Arealen, gibt es zudem konkrete Planungen für den ehemaligen Ostbahnhof (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=208244&postcount=42). Alle drei Bereiche befinden sich in direkter Innenstadtnähe. Außerdem wird in absehbarer Zeit die JVA an der Hamburger Straße (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=220630&postcount=109) aufgegeben. Einzig sinnvolle Nachnutzung des Grundstücks meiner Meinung nach: Wohnbebauung.

Westropolis
15.07.2009, 23:44
Wirklich schön, dass man in Dortmund einsieht, dass Verdichtung sehr wichtig ist, ich würde mir wünschen in den anderen Städten würde man auch so mit den Industriebrachen umgehen, verglichen mit Duisburg hat Dortmund das wirklich gut gelöst.

Nick
17.07.2009, 19:54
Die dazugehörige Fläche (Innenstadt-West) ist bereits einige Male erwähnt worden, u.a. hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=224141&postcount=5) und hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=224211&postcount=7). Nun ist ein Bebauungsplan in Kraft getreten. Das Grundstück ist bekanntermaßen im Besitz der "Limberg Immobilien- und Projektentwicklung GmbH", siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=227802&postcount=210), und wird als Parkfläche genutzt. Geplant ist eine Mischnutzung mit hohem Wohnanteil in einer vier- bis fünfgeschossigen Blockrandbebauung inkl. Tiefgarage.

http://www.abload.de/img/bebauungsplanw113nj0nn.jpg
Quelle: Google Earth

Dortmunder Bekanntmachungen 29/09 (http://www5.dortmund.de/media/downloads/DB2909.pdf)

lawrence
17.07.2009, 20:11
Heute steht in der WR ein interessanter Artikel zu schmudeligen alten Parkhäusern in City-Lage. Diese sollen in vielen Städten nun dem Erdboden gleich gemacht werden..
http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2009/7/17/news-126098011/detail.html

Dies könnte ich mir für das Parkhaus an der Kuckelke auch gut vorstellen. Statt dem Parkhaus würde auch gut etwas bessere Architektur passen , evtl. mit einer überwachten Tiefgarage oder so wie bei dem ECE Center, parken nur auf dem Dach.
Aber das wäre wohl eher ein langfristiges Projekt...

Le-Wel
17.07.2009, 23:20
^ Im Artikel steht, dass die Verantwortlichen in den Großstädten es bevorzugen würden, würden die PKWs am Stadtrand stehen bleiben - sie reinlassen würden kleine Orte wie Brilon, die als Modell für unsere Probleme irrelevant sind. Darunter ist noch ein Interview (http://www.derwesten.de/nachrichten/nrz/niederrhein/2009/7/1/news-124216715/detail.html) verlinkt, in dem gefordert wird, dass das Parken am Straßenrand besonders teuer sein sollte. (Sonst findet sich in fast jeder Diskussion irgend jemand, der gegen städtebauliche und verkehrstechnische Tatsachen nach kostenlosem Parken ruft.) Warum macht man nicht einfach die gesamte Dortmunder Innenstadt innerhalb der Wallanlagen und nördlich bis zu den Bahngleisen zur kostenpflichtigen Parkzone?

Dazu passt der Vergleich der Parkpreise in The Economist (http://www.economist.com/daily/news/displaystory.cfm?story_id=14029444&fsrc=nwl), der zeigt, was die Fläche in den Großstädten wirklich wert ist. In London kostet das Parken mit 1020 USD monatlich mehr als die Warmmiete meiner Wohnung.

Würde man einige Parkhäuser durch Wohn-/Geschäftshäuser ersetzen, wäre das der innenstädtischen Nachverdichtung förderlich.

Flo-Joe-Do
18.07.2009, 00:01
Innerhalb der Wallanlagen ist mir keine kostenlose Parkfläche (Ausnahme später Abend) bekannt, selbst im südlichen Teil gibt es einige kostenpflichtige Straßenzüge.
Von den Stadtwerken werden aber auch schon viele, auch größere, Park&Ride anlagen angeboten.

In der Innenstadt gibt es schon viele Wohnflächen, die Dortmunder Innenstadt hat drei Bezirke (Innenstadt-Nord, -West, -Ost), die eine hohe Besiedlung zeigen.

Nick
18.07.2009, 12:11
Du hast sogar noch meinen persönlichen "Lieblingsinnenstadt-Bereich" vergessen: Die Südstadt. Vom Beginn der Saarlandstraße im Osten bis zum Neubaugebiet Tremonia im Westen erstreckt sich ein Stadtteil der einzigartig in Dortmund ist.

Flo-Joe-Do
18.07.2009, 12:57
Falsch, die "Südstadt" ist kein klar definierter Stadtbezirk, wovon Dortmund insgesamt 12 hat. Ich habe dieses Beispiel genannt um die Dichte in der Stadtmitte zu zeigen, weil diese ua. nach der Einwohnerzahl gruppiert werden, zB. für Wahlen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stadtteile_in_Dortmund

Le-Wel
18.07.2009, 13:14
^ Dortmund-City (http://de.wikipedia.org/wiki/Dortmund-City): 9022 Einwohner auf 1,79 km², also 5040 pro km². Diese Dichte könnte man mit einigen Pariser Vorstädten vergleichen, die nicht einmal offiziell zum Paris gehören:

* Asnieres-sur-Seine (http://de.wikipedia.org/wiki/Asnieres-sur-Seine): 82.351 EW auf 4,82 km², also 17.085 pro km²
* Clichy (http://de.wikipedia.org/wiki/Clichy): 57.162 EW auf 3,08 km², also 18.559 pro km²
* Nanterre (http://de.wikipedia.org/wiki/Nanterre): 88.316 EW auf 12,19 km², also 7245 pro km²

In allen drei habe ich bereits übernachtet und ich fand sie ganz erträglich. Die Baudichte der Dortmunder City kann folglich noch stark nach oben steigen.

Es hieß kürzlich in einem anderen Thread, die Möglichkeiten der Nachverdichtung seien beschränkt - Wohn-/Geschäftshäuser anstelle der öden Parkhäuser wären eine der Möglichkeiten dazu. Man könnte aber auch im gestern hier vorgestellten Bebauungsplan W 113n (Rheinische Straße/Möllerstraße) 5-7 Stockwerke statt nur 4-5 planen.

Nick
18.07.2009, 13:45
Da hast du natürlich vollkommen Recht! Meine Aussage rührt daher, weil ich deutlich machen wollte, dass der gesamte Innenstadt-Breich, sprich der Norden, Süden, Westen und Osten dicht bebaut ist. Das Problem in Dortmund, ganz besonders in der Weststadt, zum Teil aber auch in der Nordstadt, ist nämlich nicht eine Verdichtung, sondern eine "Stadterneuerung im Bestand".

Strukturwandler
18.07.2009, 13:52
Ich möchte keine Gerüchte in Umflauf bringen, aber ich hab da gestern was interessantes gehört. Und zwar habe ich, als ich gestern abend unterwegs war, eine Unterredung mitbekommen, in der die Rede davon war, dass irgendein bekannter Stadtplaner eine "Ausweitung" des Kreuzviertels gen Westen bis nach Dorstfeld plant. So in etwa war das ausgedrückt. Wie das nun genau gemeint war weiß ich nicht. Ich hab dann grad mal selber die Suchmaschine betätigt, aber nichts gefunden. Habt ihr da schonmal was von gehört? Könnte ja auch einfach unglücklich formuliert gewesen sein und eher die Umgestaltung der Rheinischen Straße meinen. So wie er es formuliert hat, hörte es sich aber eher nach einer ziemlich großen Sache an.

Nick
18.07.2009, 13:58
Vielleicht ist das (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=225581&postcount=104) hier gemeint.

Kieselgur
18.07.2009, 14:43
Natürlich wäre es für Dortmund erstrebenswert so einiges an unattraktiver Wohn- und Geschäftsbebauung platt zu machen und durch höherwertige Architektur zu ersetzen. Dabei könnte man dann sicher auch mal Platz für das ein oder andere Hochhaus zur Bereicherung der Skyline schaffen. ;)

Nur machen wir uns doch nichts vor, es fehlt dazu einfach der Bedarf, bzw. es sind noch genug freie Flächen vorhanden. Solange riesige alte Industriebrachen leerstehen, oder jede Menge Bürofläche in Randlage zur Innenstadt entsteht werden sich kaum Spekulanten finden, die die oben angesprochene Bebauung aufkaufen und abreißen.

Der Vergleich mit Großstädten wie Paris oder London hinkt hinten und vorne, in Frankreich oder Großbritannien kommt nach den Hauptstädten lange Zeit erst mal nix, bevor die restlichen Städte auftauchen. Dortmund dagegen steht im harten Wettbewerb mit vielen anderen Städten, insbesondere den anderen "Ruhrgebietsmetropolen".

Nachdem in den letzten Jahrzehnten die große Stadtflucht angesagt war, kann Dortmund froh sein, wenn es nun halbwegs seine Einwohnerzahl stabilisieren kann. Aber selbst, wenn sich dieser Trend wegen steigender Spritpreise und Versingelung der Gesellschaft umkehrt, ist dies noch keine Gewähr für steigende Einwohnerzahlen. Da man sich seines Arbeitsplatzes ja kaum noch sicher sein kann muss man ja jederzeit damit rechnen auch wieder auspendeln zu müssen. Und im Nahverkehr dreimal umsteigen bei den teils mangelhaften Anschlüssen im Multiknotennetz des Ruhrgebiets nervt ganz schön (hoffen wir, dass der RXX hier zu ner Verbesserung führt) - ergo wird kaum jemand aufs Auto verzichten wollen - und für den fahrbaren Untersatz braucht's auch nen Parkplatz.

Auch die Parkhaussituation von Dortmund mit kleinen und mittelgroßen Städten zu vergleichen ist problematisch. Wenn deren unübersichtliche Betonbunker halb leerstehen, liegt das nicht zuletzt daran, dass immer mehr Supermärkte mit immer größerem Sortiment am Stadtrand ausgewiesen wurden, da kommt doch kaum noch jemand in die Stadt. Wenn man zudem diese Parkhäuser nicht pflegt und mit viel weißer Farbe und Licht attraktiver macht, dann muss man eben entweder damit leben, oder man muss diese Dinger abreißen. Dortmund als Oberzentrum hingegen zieht jede Menge Menschen an. Man kommt in der Regel auch in der Innenstadt ganz gut durch, der Wallring als riesiger Kreisel verteilt den Verkehr ganz gut. Es ist daher oft immer noch attraktiver mit dem Auto in die Stadt zu fahren, als dass man sich nach dem Einkauf vollbepackt in mit Berufspendlern überfüllte Züge quetscht.

dojul
23.07.2009, 21:59
Ich möchte nicht auf die Brückstraße eingehen, sondern auf etwas anderes: Das Konjunkturpaket II.

Es werden viele städtische Gebäude saniert (vor allem Schulen). Die Kosten für die Sanierungen amortisieren sich ja schnell, wenn z.B. die Sporthalle der Hauptschule West nach 2 Jahren so viel Energie gespart hat, dass die Kosten von 40000€ wieder reingeholt werden (hab ich irgendwo mal gelesen).
Da stell ich mir die Frage: Wie viel Geld spart denn die Stadt Dortmund durch die vielen Projekte? Kennt sich jemand mit den Zahlen und der Größenordnung aus, wie viel eingespart werden könnte? In wie fern kann die Stadt profitieren?

Ein fettes Dankeschön schon mal in Vorraus :D

Nick
23.07.2009, 23:43
News vom Körner Dreieck, siehe hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=223217&postcount=126): Eigentlich sollte der Bebauungsplan im Beschleunigten Verfahren "durchgedrückt" werden. Die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost hat sich wohl quer gestellt. Nun liegen die Pläne vom 03/08/2009 bis zum 03/09/2009 im "Dienstleistungszentrum Planen und Bauen" aus. - Die "Ardey Immobilien" plant die Errichtung von 40 WE (19 Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser sowie ein Einzelhaus mit Eigentumswohnungen). -

Dortmunder Bekanntmachungen (http://www5.dortmund.de/media/downloads/DB3009.pdf) (S. 525ff)

dojul
24.07.2009, 19:41
Beim Capital-Städteranking ist Dortmund um 5 Plätze abgestürzt und steht nun auf Platz 32. (hab ich gestern gelesen)

Nick
05.08.2009, 11:31
Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) hat sich auf den Standort Herbeck (Hagen) festgelegt.:daumen: So liegt der Stadt Hagen eine schriftliche Anfrage des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) vor. Falls sich jemand fragt was Hagen im Dortmunder Städtgespräch zu suchen hat, hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=201471&postcount=13), hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=220630&postcount=109) und hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=220644&postcount=110) gibt es des Rätsels Lösung. P.S. Ich hoffe, dass man die Tage bis zum Abriss der alten JVA an der Hamburger Straße schon (sehr) bald offiziell herunterzählen kann.

WP (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hagen/2009/7/9/news-125169223/detail.html)

Strukturwandler
05.08.2009, 16:52
Na das sind ja mal gute Neuigkeiten! Die Hamburger Straße ist ja nunmal nicht die schönste, aber dennoch eine Art tor zur Innenstadt. Da kämen ein paar schicke Neubauten ja gerade recht. Hier hat die Stadt dann auch einge gute Gelegenheit, attraktive Wohnbebauung in der Innenstadt zu schaffen und selbige damit zu verdichten. :daumen:

lawrence
05.08.2009, 19:26
Naja, ein wenig schade finde ich es dann schon, dass eine Stadt dieser Größe dann keine eigene JVA mehr hat...war ja auch bislang recht praktisch in Nachbarschaft zu den Gerichten..außerdem haben dann viele Leute erstmal einen weiteren Weg zur Arbeit...und ein großer Arbeitgeber verlässt die Stadt.

Für die Hamburger Str. ist das natürlich eine Wohltat, ich muss mir den Komplex ja fast jeden tag anschauen...mit einer nsprechenden Wohnbebauung und oder Bürogebäuden wird das Gerichtsviertel/Oststadt erheblich aufgewertet.

PacoDo
05.08.2009, 20:56
Das sind in der tat sehr gute Nachrichten. Das gesamte Gerichtsviertel rund um die Hamburger Straße kann dann durch attraktive Wohnhäuser erheblich aufgewertet werden. :daumen:

Nick
11.08.2009, 19:24
Die Stadt Dortmund hat seit heute einen komplett neuen Internet-Auftritt: beta.dortmund.de (http://beta.dortmund.de/de/cms/dortmund/index.html):daumen:

Nick
12.08.2009, 10:54
DerWesten.de hat wieder schöne Luftbilder von Hans Blossey veröffentlicht, siehe hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/aktionen/aus-der-luft/2009/8/12/news-128844011/detail.html).

Nick
13.08.2009, 08:58
Laut der englischen "The Times" ist der Signal-Iduna-Park das beste Fussballstadion der Welt. Folgend, die TOP 3 + Link:

Signal-Iduna-Park
San Siro (Mailand)
Anfield (Liverpool)
TimesOnline (http://www.timesonline.co.uk/tol/sport/football/article6789326.ece)

Flo-Joe-Do
13.08.2009, 20:31
Jetzt haben die Ruhr Nachrichten auch bei dem Redakteur nachgefragt. Die Begründung warum er es so empfindet kann man dort nachlesen.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Dortmund-Darum-hat-der-BVB-das-beste-Stadion-der-Welt;art930,638040

Strukturwandler
19.08.2009, 13:16
Nachdem das Dortmunder Hotelgewerbe im ersten Quartal des Jahres angesichts der Wirtschaftskrise noch ziemlich gut weggekommen ist (lediglich 2,3 % Rückgang), kam im zweiten Quartal dann der herbe Einbruch um über 20 %.

Erfreulich scheint dennoch, dass trotz des starken Rückgangs weiterhin ordentlich zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden, um den vermehrten Hotelbuchungen Herr zu werden.

Ein persönlicher Traum von mir wäre es sowieso, wenn Dortmund und das Ruhrgebiet durch das Kulturhauptstadtjahr tatsächlich auch einmal touristisch ins Visier gefasst würden. Zu sehen gibt es zwischen Duisburg und Hamm ja allemal einiges. Mir fehlen fremde Menschen in Dortmund. Geschäftsreisende gibt es genug, aber wirkliche Touristen würden vielleicht auch dem Nachtleben ein wenig schneller auf die Sprünge helfen. Punkten kann Dortmund laut DortmundTourismus allerdings schon heute mit einem sehr guten Preis- Leistungsverhältnis bei Hotelzimmern. Während in Hannover und Frankfurt beispielsweise Zimmer zu Messezeiten nahezu überteuert seien, bekäme man in Dortmund schon relativ günstig eine angemessene Unterkunft.

WAZ (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/8/18/news-129730202/detail.html)

dojul
21.08.2009, 23:24
Ich bin mal gespannt, inwiefern die Wirtschaftskrise und die damit verbundenen Ausfälle im Hotelgewerbe im Jahr 2010 durch die Kulturhauptstadt 2010 aufgefangen werden. Gerade auch, was den Innenstadtbereich mit den ganzen Museen und dem U-Turm angeht. Wollen wir einfach mal das beste hoffen :)

Nick
22.08.2009, 03:37
CDU und SPD werben im Wahlkampf mit der Errichtung einer Großsporthalle für 3.000-5.000 Zuschauer. Diese soll die Hallen Wellinghofen und Brügmannplatz ersetzen. - Meiner Meinung nach wäre eine weitere Großsporthalle momentan des Guten zu viel. So belegt Dortmund im Städteranking der Welt (http://www.welt.de/hamburg/article2702710/Hamburg-holt-als-Sportstadt-wie-im-Vorjahr-Bronze.html), in der Kategorie Infrastruktur, den respektablen dritten Platz hinter Berlin und München, auch ohne neuer Halle. -

Gesamtranking (http://www.welt.de/multimedia/archive/00699/sportstadt_hh_jpg_D_699092a.jpg)

Nick
27.08.2009, 08:18
Bettina Pesch, geschäftsführende Direktorin des Theaters, möchte bis 2013 einen Neubau zwischen Theater und den Thier-Arkaden errichten lassen (heutiger Standort der Kinderoper). Pesch strebt eine Aufstockung des Theater-Verwaltungsgebäudes und eine Angleichung der bisherigen Bauten an. Der Kulturausschuss hat bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Kosten: Um die 13 Mio. €. Ziel sei es bis zum Ende des Jahres "ein mündliches Okay zu bekommen".

Ruhrnachrichten.de (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/kultur/Kultur-in-Dortmund-13-Mio-fuer-Junge-Buehne-Westfalen-;art13731,651378)

Strukturwandler
27.08.2009, 14:22
Dabei wurde bei der Kinderoper das Dach des großen Opernhauses so niedlich nachgebildet... War auf jeden Fall mal ein lauter Lacher wert als ich die Parallele das erste Mal erkannt habe :lach:. Aber schön ist trotzdem was anderes. Mal abwarten wie der Neubau aussehen soll...