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RMA
21.04.10, 18:23
Neue Kräme (ich glaube 28) ist seit ein paar Tagen eingerüstet. Wer weiß mehr?

epizentrum
03.05.10, 12:03
Frage in die Runde: Weiß jemand, was hier in der Braubachstraße am/hinter dem ehemaligen Stadtgesundheitsamt vor sich geht? Hat es eventuell mit der Neugestaltung Dom/Römer/Altstadt-Areal zu tun?

Ein Bagger knabbert in der namenlosen Verbindungsstraße zwischen Braubach- und Berliner Straße am ehemaligen Stadtgesundheitsamt und an Gebäuden dahinter:

http://farm4.static.flickr.com/3346/4573803875_62e7c7643e.jpg
(Bild von mir)

Schmittchen
03.05.10, 12:09
Das sind Bauarbeiten für den neuen Hauptsitz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=7449) unser Thread.

Fragen bitte grundsätzlich nicht in Projektsträngen stellen, außerdem immer eine Bildquelle nennen. Diese beiden Beiträge habe ich in diesen neuen Strang speziell für das Frankfurter Forum verschoben. Übergreifende Fragen bitte weiterhin in diesen (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6525) Thread.

Kardinal
03.05.10, 12:25
Die namenlose Straße hieß vor einigen Jahrzehnten mal Neugasse...Da hing sogar noch bis vor kurzem das entsprechende Straßenschild an der gegenüberliegenden Hauswand.

epizentrum
03.05.10, 12:55
Schmittchen und Kardinal, danke für die Antworten und fürs Verschieben in den richtigen Thread.

Reiner03
03.05.10, 15:36
Bleibt die ehem Neugasse nach Abschluß der Bauarbeiten eigentlich weiterhin offen? Für den Hauptsitz des Börsenvereins ist ja u.a. ein ziemlich großer (Neu-)Baukörper zw. Braubach- und Berliner Str. vorgesehen aber eine Sperrung würde dem Wunsch der Stadt nach mehr Nord-Süd Wegen in der Innenstadt entgegenlaufen. Weiß jemand näheres?

epizentrum
03.05.10, 17:15
Wegen der Neugasse: Der Plan im entsprechenden DAF-Thread (siehe Schmittchens #7 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=182429&postcount=7)) sowie das Rendering auf der Webseite (http://www.scheffler-partner.de/) (Projekte -> Bürobauten -> 2009 Börsenverein) der beauftragten Architekten Scheffler & Partner deuten auf einen Innenhof und Durchgang ausschließlich für Fußgänger hin. Das könnte eine kuschelige, ruhige Ecke mitten im Innenstadtgetümmel werden.

florian
06.05.10, 10:49
Hallo,
ich bin am Sonntag in Frankfurt und würde gerne Fotos der Baustelle für dei Landebahn Nordwest ( Bilfinger Berger Los ) machen. Kann mir jemand einen Tip geben, von wo man das Gelände am besten einsehen kann?
Schon mal vielen Dank!

Schmittchen
06.05.10, 11:03
Einen besonderen Aussichtspunkt gibt es nicht, das Gelände ist eben vollkommen flach. Zwar weiß ich nicht, was das Los von Bilfinger umfasst, aber Ausgangspunkt ist immer der Airportring im Bereich der Bauarbeiten sowie die von diesem abzweigende Okrifteler Straße (K152 in Richtung Kelsterbach). Letztere wird künftig in einem Tunnel unter der Landebahn verlaufen, noch ist sie aber normal befahrbar. Da kannst du an einigen Stellen zumindest für ein paar Fotos anhalten. Ideal wäre es, wenn du die Möglichkeit hättest, ein Fahrrad in den Kofferraum zu packen. Damit kämst du (fast) überall hin.

Foster
13.05.10, 15:38
Hallo,
ich interessiere mich für die Frankfurter Hochhäuser: Commerzbank, Maintower und den Opernturm.
Leider werde ich aus dem Prospekten vorort und im Internet nicht zufriedenstellend informiert.
Ich bin nun auf der Suche nach Informationen und informationsreiche Internetseiten. ja, die Websites der Hochhäuser kenn ich :)
Ich interessiere mich für derren Erscheinung, also derren Wirkungsweise und über derren architektonischen Stilrichtungen. Welcher repräsentative Charakter hat zum Beispiel der Commerzbanktower? Was prägt vorallem die "moderne" dieser Türme?
Zudem fänd ich eine Beschreibung der Architektur interessant.
Macht das äußere Erscheinungsbild eine mögliche AUssage über die FUnktion, (also die Nutzung als Bürogebäude der Commerzbank AG mit rund 2000 Arbeitsplätzen) ?
Habt ihr eventuell Quellen die hilfreich wären oder könnt ihr sogar mit mir diskutieren ? ;)

Xalinai
13.05.10, 20:43
@Foster: Zu den von Dir genannten Gebäuden gibt es hier im Forum umfangreiche Threads mit etlichen Links zu Detailinformationen. Durchlesen musst Du sie allerdings selber.

Was den Charakter der Gebäude angeht, möchte ich ganz wo anders anfangen, nämlich bei Gebäuden, die auch ohne dass man ihre Funktion kennt, sagen was sie sind. Trivial wäre der Frankfurter Hauptbahnhof, aber so einfach will ich es nicht machen.

Nehmen wir lieber das ehemalige Hotel Hohenzollern in der Düsseldorfer Straße, das alte Gerichtsgebäude in der Heiligkreuzgasse und die Gebäude der IGS Nordend an der Ecke Hartmann-Ibach-Straße/Burgstraße.
Bei allen drei Gebäuden ist ohne große Mühe und ohne dass man irgendwelche Schilder lesen muss, der Zweck der Gebäude anhand der Gliederung der Gebäude selbst, ihrer Bauteile und deren Anordnung zueinander abzulesen.

Wenn man jetzt die drei genannten Hochhäuser dagegen stellt, dann hat gibt keines davon eine Aussage über seine Funktion, außer dass eben viel Fläche übereinander gestapelt wurde. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass alle drei Häuser die gleiche Funktion (Bürokasten) haben. Abweichende Nutzungen (Fernsehstudio im Maintower) sind zumindest nach Außen nicht sichtbar.
Vom Bürokasten abweichende Nutzungen in Hochhäusern gibt es in Frankfurt auch nicht so viele, so dass das Herausarbeiten von Nutzungscharakteristiken anhand von Gemeinsamkeiten und Unterschieden mit/zu den Bürotürmen schwer fällt. Wohn- und Hotelhochhäuser können anders aussehen (MainPlaza) müssen aber nicht (Marriot) und die Funktion der vergitterten Etagen im Schwesternwohnheim erschließt sich auch nicht intuitiv. Bleibt als Exot nur noch der Henninger-Turm.

Die Frage hier für's Forum wäre, ob das so sein muss, dass Hochhäuser ihre Funktion nicht selbst erklären, oder was man dafür anders machen müsste.

Foster
13.05.10, 21:18
Ersteinmal vielen Dank für Deine Antwort!

Ich muss Dir Recht geben, man erkennt nicht, wie das Hochhaus genutzt wird.
Jedoch stellt für mich jedes der Hochhäuser einen "Schwerpunkt" da.
Bei dem Opernturm ist es so, dass dieser sich sehr gut in das Gesamtgefüge anpasst. Er vertritt eine klassische, kulturelle Funktion. Seine gelbbeige Verkleidung fügt sich harmonisch hinzu. Immerhin war der Bau des Opernturms und der Abriss des denkmalgeschützten Zürich Haus auch sehr umstritten. Die Einheit des Platzes hat er wiederhergestellt.

Der Maintower hat den Schwerpunkt bei der Kommunikation. Dies lässt sich mithilfe der Architektur nicht begründen. Man kann sagen, dass der Tower Vergangenheit und Zukunft verbindet, da der Wiederaufbau der restaurierten Sandsteinfassade vor dem Eingangsbereich den Tower auf harmonische Art mit Klassizismus und Moderne verbindet.
Der Commerzbanktower hat eine vorbildliche Engergietechnik und ist sehr ökonomisch (zweischalige Außenfassade, nur kaltes Wasser, Kühldeckensystem..)

Mein Lehrer sprach bei den Türmen von Naturalismus, abstrak und "sehr abstrakt"
Könnt ihr damit bzgl der Tower was anfangen?

Vielen Dank

skyliner
13.05.10, 23:00
Hallo Foster, willkommen im Forum!

Also ich hätte da 2 Buchtipps für Dich. Umfangreichere Informationen wirst Du voraussichtlich kaum finden können, vor allem auch so bleibend (man kann immer wieder nachschlagen!)

Folgende Bücher kann ich nur wärmstens empfehlen (auf das bzw. ein Buch vom OpernTurm warte ich selbst noch;))

1. Commerzbank Frankfurt - Modell eines ökologischen Hochhauses:
Birkhäuser Verlag für Architektur - ISBN 3-7643-5740-1 (ISBN 0-8176-
5740-1) aus 1997

Hierin werden z. B. Aussagen über die gesamte Konstruktion/Struktur des
Turmes gemacht. Desweiteren enthalten sind unzählige Farbbilder
(gerade auch aus der Bauphase!) 300-Seiten stark!!!

2. MAIN TOWER - Verlag Ernst Wasmuth ISBN 3-8030-0199-4
aus 2000

Hier gilt das Gleiche zu sagen wie zum Coba-Buch - 254 Seiten!

Und nun, viel Spaß beim Kaufen und Lesen:)

Grüße
skyliner

epizentrum
16.05.10, 18:19
Der Hochhaus-Teil der Rentenbank in der Hochstraße 2 ist komplett eingerüstet:

http://img139.imageshack.us/img139/3999/dsc2151.jpg
(Bild von mir)

Ich konnte leider nicht nach einem Bauschild schauen. Wer weiß, was getan wird?

FrankfurterBub
18.05.10, 13:58
btw: Weiss jemand wozu die enormen "Schuttberge" gehören, die derzeit auf dem Danzigerplatz liegen?

--------------
Verschoben.

traum
25.05.10, 15:56
Hallo,
kann mir jemand genau sagen, wo das neue Projekt von der ABG Holding
entsteht. Danke.
Gruss
Jürgen

Project
25.05.10, 21:19
S'il vous plaît! (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=242888&postcount=138)

traum
25.05.10, 21:27
danke,aber die riedbergallee ist sehr lang !

Torben
25.05.10, 22:30
Wie du dem verlinkten Beitrag entnehmen kannst, baut ABG im Quartier Mitte. Dieses Quartier hat lediglich drei Häuserblocks, die an die Riedbergallee grenzen. Sie werden getrennt durch die Otto-Schott-Straße und die Robert-Koch-Allee. Im östlichen Block steht bereits das Riedbergzentrum, im mittleren baut derzeit GWH (Quelle (http://www.gwh-riedberg.de/lageplan-am-riedberg.html)), also bleibt nur noch der westliche Block übrig. Wie du dem Beitrag ebenfalls entnehmen kannst, ist das Grundstück 16.000 m² groß. Eine Messung im Stadtplan (http://forum.myphotos.cc/daf/riedberg/riedbergallee_abg.jpg) sagt: das würde passen!

Reine Vermutung! Hoffe trotzdem geholfen zu haben...

PS: Wenn du eine Frage öffentlich im Forum stellst, musst du keine private(n) Nachricht(en) verschicken.

robb*
07.06.10, 18:00
Verschoben aus dem T185-Thread, bezieht sich auf das Klettern der Hochhauskräne.
-----------------

Hoffentlich keine doofe Frage:

Wenn der Kran immer höher wächst, ist das Seil dann vorher bereits extra lang oder muss das verlängert oder ausgetauscht werden?

Danke fürs "Schlauermachen"! ;)

svenb
07.06.10, 20:21
Na dann helfen wir mal doch gerne beim Schlau machen :)

Bei solchen Projekten, wo es von vorneherein Klar ist, das der Kran mitwächst, bekommt er natürlich ein entsprechend stärkeres Getriebe mit mehr Seilwindungen auf der Hubtrommel.

Zum einen eben die Mehr an Metern Seil, zum anderen sind die Motoren für solche Höhen auch viel Leistungsstärker, d.h. der Hubvorgang ist wesentlich schneller, sonst würd es ja stunden dauern, bis der Lasthaken vom Boden auf 200m oder mehr ist :)

Alle bekannten Kranhersteller können einen Standardkran den Baustellenverhältnissen "pimpen", eben auch mit Stärkerem Hubwerken mit mehr Seil.

Die beiden Wolff-Wipp-Krane am T185 haben beide etwa 550m Seil an Bord haben (2-Strang Betrieb, Rollenhöhe nach Erreichen der entgültigen Gebäudehöhe)

Rechenbeispiel Wipp-Krane am T 185:

Gebäudehöhe: 195 m (etwa)
Seilstränge: 2
Rollenhöhe mit Steilgestelltem Ausleger:
245 m
Plus Seilreserve: ~ 60 m

SUMME: 550 m Seil

Ffm60ziger
09.06.10, 19:11
btw: Weiss jemand wozu die enormen "Schuttberge" gehören, die derzeit auf dem Danzigerplatz liegen?


Ich vermute "Strassenbau" Sonnemannstr. usw,

de-tobi
14.06.10, 12:26
Verschoben. Geht um Tower 185:
-----------------

Was ist mit der zweiten WebCam passiert? Sturmschaden? Da hat man mehr gesehen wie es weiter geht. Weiß jemand ob diese wieder online kommt?

Freeeak
15.06.10, 14:11
Weiß einer was das für ein Kuppelbau ist, der in der Heilbronner Straße entsteht? (Habe ich gestern beim Einfahren in den Hauptbahnhof gesehen)

Schmittchen
15.06.10, 14:15
Die wirst die Baustelle der Taqwa-Moschee (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=206846&postcount=562) gesehen haben.

Freeeak
15.06.10, 17:51
Ja genau die mein ich, danke. Wird die Gegend architektonisch sicherlich aufwerten, gefällt mir. :daumen:

Humpty
15.06.10, 18:28
Welches (Firmen-?)Event findet denn heute in der Commerzbank-Arena fka Waldstadion statt?
http://www.commerzbank-arena.de/media/webcam/cam1.jpg

epizentrum
15.06.10, 19:03
Das dürfte Public Viewing für die Fußball-WM sein. Bspw. bei prinz gibt es einen Hinweis: frankfurt.prinz.de (http://frankfurt.prinz.de/eventlisting/sonstiges.html)

Humpty
15.06.10, 21:09
^

Das kann aber kein "normales" PV sein, denn am Sonntag (Deutschland-Spiel) waren die unteren Ränge besetzt und auf dem Feld Stehplätze.
Jetzt gibt es dekorierte Tische und Bänke sowie Stehtische. Muss also irgendetwas exklusiveres sein.

H.

Schmittchen
15.06.10, 21:18
Dein Google (http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=commerzbank+arena+15.+Juni+2010&meta=&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=&fp=7982fe6d32a9fb08) in der Werkstatt? Die Subventionsgang haut am Global Wind Day (http://www.globalwindday.de/zeit-dass-sich-was-dreht/) auf die Pauke.

mahlzeit
15.06.10, 21:23
DIE Subventionsgang? Na, Schmittchen - das will ich dann bitte in Zukunft auch bei jedem Bankevent lesen...

*Dieser Beitrag zerstört sich in Kürze selbst*

Schmittchen
15.06.10, 21:28
So? Werden Banken subventioniert?

mahlzeit
15.06.10, 23:25
Äh, ja - lange nicht mehr den Wirtschaftsteil gelesen? Klamme Banken bekommen das Geld vom Staat sogar wesentlich direkter als die Hersteller von Windenergieanlagen.

Schmittchen
15.06.10, 23:36
Abgesehen davon, dass die eine Branche durchweg kassiert, die andere lediglich teilweise Unterstützung in Anspruch nimmt, scheint dein Wirtschaftsteil nicht zwischen Subvention, also Zahlung ohne Gegenleistung, und Stabilisierungsmaßnahme in Form von Kredit und Bürgschaft zu unterscheiden.

Humpty
16.06.10, 10:15
^

Und worin liegt genau die Gegenleistung bei der Bürgschaft?

Schmittchen
16.06.10, 10:29
Solange die Bürgschaft nicht in Anspruch genommen wird, fließt erst einmal gar keine Leistung. Es ist gar nicht selten, dass das nicht passiert. Wird sie doch in Anspruch genommen, geht die Hauptforderung auf den Bürgen über. Das ist dann die Verpflichtung zur Gegenleistung, wenn man so will.

Kannst Du bitte die vollständigen Zitate des jeweils vorstehenden Beitrags lassen (Richtlinien (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6540))? Danke.

mahlzeit
16.06.10, 12:20
Aber ich will hier doch gar kein Banken-Basing betreiben, ich komme schließlich ursprünglich selbst aus der Branche. Aber dennoch: Schon das Spannen eines Rettungsschirms ist eine direkte Subvention, das teilverstaatlichen ganzer Häuser kann man auch nicht anders nennen. Die Windenergieproduzenten bekommen hingegen einen indirekte Subvention - die über den Einspeisepreis generiert wird. Diese Branche ist jedoch mittlerweile gut aufgestellt und könnte auch ohne leben - genau so wie die klassischen Stromproduzenten, die über Rückstellungsmodelle (Atomstrombetreiber) oder künstlich niedirig gehaltenen Kohlepreise ebenfalls mehr oder weniger aus Steuergeldern ihre Profite hoch halten können.

Im übrigen hab' ich gar nichts gegen Subventionen für Wind- oder Solarenergie - die regenerativen Energien dürfen ruhig noch ein paar Öre bekommen, um im Wettbewerb die gleiche Ausgangsposition zu haben.

Schweifen wir nicht ein wenig ab? Hat das Waldstadion eigentlich schon das neue Logo bekommen?

FrankfurterBub
16.06.10, 14:09
^nein, hat es nicht (Stand heute 12.00)

garcia
16.06.10, 23:37
Sorry, Mahlzeit aber bei Deinem Posting rollen sich ja einem die Zehnägel zusammen. Deine feine Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Subvention ist völllig fehl am Platz. Während es für die eine Industrie - Solar- und Windenergie - nur aufgrund der Subventionen in dieser Form und Breite überhaupt einen Markt in Deutschland gibt, bestand, besteht und besteht auf absehbare Zeit für die andere (Finanzdienstleistungen) ein tatsächlicher Bedarf. Ohne Subventionen würden sich in Deutschland Solaranlagen gar nicht und Windanlagen wenn überhaupt nur in bestimmten Regionen rentieren. Wenn Du Dir den Weltmarkt für Solaranlagen ansiehst, wirst du feststellen, dass sie sich bisher (!) ohne Subventionen in nur sehr wenigen Märkten überhaupt rentieren. Man kann nun - wie Du - für die Subvention der Branche sein, aber das steht dann auf einem ganz anderen Papier. Im übrigen profitiert die Stromindustrie nicht von subventionierten Kohlepreisen. Vielmehr wird die deutsche Kohleindustrie subventioniert, da sie mit den internationalen Kohlepreisen nicht mithalten kann. Der Weltkohlepreis bleibt davon relativ unbeeindruckt.

Man kann für oder gegen etwas sein (wie Subventionen für Ökoindustrien), aber bitte sei so nett und argumentiere sauber und halte Dich an Fakten.

Heinz
17.06.10, 11:11
Achtung, Off-Topic!
Klar werden Banken derzeit massiv subventioniert (ich weiß es, ich arbeite bei einer). Auch eine Bürgschaft ist eine Subvention. Es handelt sich um eine Eventualverbindlichkeit und die hat einen Preis (einfach mal bei EulerHermes anrufen und fragen, was eine Bürgschaft von >€100 Mrd für HRE kosten würde). Auch die Commerzbank bedient ihre Stille Einlage nicht (läppische €1,5 Mrd entgangene Zinsen p.a.). Die Landesbanken werden massiv gestützt und lagern Papiere in eine öffentliche Bad Bank aus.

Erneuerbare Energien werden ebenfalls subventioniert. Bei Wind finde ich das Niveau allerdings sehr moderat, die Einspeisegebühr liegt nur unerheblich über dem Marktpreis. Bei Photovoltaik ist man aus heutiger Sicht leider über das Ziel hinausgeschossen. Die hohe Vergütung für Solarstrom hatte vor einigen Jahren sicher eine wertvolle Anschubfunktion, aber bei um nahezu 50% gesunkenen Panelpreisen ist das Förderungsniveau heute überhöht. Man kann sogar argumentieren, dass die Subvention die deutschen PV-Hersteller die Rationalisierung der Fertigung verschlafen ließ, weshalb sie in kürzester Zeit von chinesischen Produzenten überholt wurden.

Wichtig ist jedoch die Feststellung, dass Kohle und Atom ebenfalls massiv subventioniert werden, da sie erhebliche Umweltschäden erzeugen, für die sich nicht aufkommen. In einer Volkswirtschaft muss jeder für von ihm verursachten Schäden aufkommen. Nur wenn diese in den Preisen internalisiert werden, entstehen faire Marktpreise, nur dann funktioniert das System auf Dauer (also nachhaltig. Leider ist dieser Begriff dermaßen überstrapaziert, dass ihm eine Pause gegönnt sei).
Nur kommen weder Kohle noch Atom für die Externalitäten auf. Kohlestrom ist ein übler Abgas- und Co2-Produzent, und Atommüll muss über 100.000 Jahre gelagert werden, leider gibt es (trotz mehreren Mrd Euro Explorationskosten) keine Endlagerstätte. Der Müll liegt in Lagerhallen, sämtliche Risiken trägt die Allgemeinheit (auch eine Art Bürgschaft, nämlich ganz archaisch mit unserer Gesundheit).
Abgesehen davon finde ich es auch keine große Leistung, binnen weniger Jahrzehnte sämtliche Rohstoffe aus der Erde zu buddeln und bei der Schlüsselübergabe an die nächste Generation ist nichts mehr da - Sollen die halt irgendwas Schlaues erfinden, dann geht's auch so!

Es gibt in Deutschland keinen nicht subventionierten Energieträger, deshalb sind Fingerzeige problematisch. Wind hat noch mit die beste Bilanz, sie funktioniert dauerhaft, bei schon heute sehr moderater Förderung.

Musste mich nochmal äußern, aber so langsam müssen wir wieder die Kurve zur Architektur kriegen.

Humpty
17.06.10, 17:14
Solange die Bürgschaft nicht in Anspruch genommen wird, fließt erst einmal gar keine Leistung. [...] Wird sie doch in Anspruch genommen, geht die Hauptforderung auf den Bürgen über. Das ist dann die Verpflichtung zur Gegenleistung, wenn man so will.


Da die Hauptforderung, die übergeht, aber nicht höher ist als der Anspruch, den der Bürge erfüllt hat, kann man von einer Gegenleistung nicht sprechen.

Wikos
25.06.10, 21:37
@garcia: Kohle wird in Deutschland subventioniert um nicht alle Kohle aus dem Ausland zu beziehen (Stichwort Unabhängigkeit). Sie wird nicht subventioniert um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu sein - unsere Kohle geht nicht auf den Weltmarkt, sondern bleibt in D.

Xalinai
26.06.10, 08:28
@Wikos: Die Subventionierung der deutschen Kohle ist durchaus eine Maßnahme um sie gegenüber dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu machen. Sie wird zwar (auch aufgrund der geringen Mengen) nicht exportiert, aber sie wird günstiger als importierte Kohle (eben vom Weltmarkt).
Das Stichwort Unabhängigkeit ist beim Anteil deutscher Kohle am Gesamtverbrauch auch nicht relevant. Entscheidend ist dass der Bergbau ein Profilierungsfeld ganzer Politikergenerationen war und ist und man es sich in der Politik nicht erlauben will, diese Branche zu beerdigen, auch wenn die Kosten für Vollalimentierung aller dort Beschäftigten niedriger wären als die jährlichen Subventionsbeträge. Bergbau in D kann im Grundsatz nur als teures Hobby der gesamten Volkswirtschaft bezeichnet werden.

RobertKWF
27.06.10, 02:13
Frag das Frankfurter Forum

^^
Diese pauschalen und unsachlichen Spekulationen über die Kohle-Politik passen aber überhaupt nicht zu Deinem oft postulierten und markant hervorgehobenen eigenen Anspruch einer sach- und faktenbezogenen Argumentation.
Erklärtes Ziel der letztlich noch verbliebenen Subvention des heimischen Kohlebergbaus ist ganz eindeutig nur der Erhalt und die Weiterentwicklung des Know-how dieser deutschen Bergbautechniken für zukünftige Eventualitäten. Das hat mit "Profilierungsfeld" und "Hobby" mal überhaupt nichts zu tun.

kato2k8
27.06.10, 03:28
Sie wird zwar (auch aufgrund der geringen Mengen) nicht exportiert
Kohle wird allgemein wenig international gehandelt, weil das Zeug wegen dem Gewicht einen extrem ungünstigen Transportkostenfaktor hat. Gehandelt wird allenfalls Kokskohle (besonders hochwertig). Kraftwerkskohle wird von allen großen Verbrauchern weltweit primär heimisch produziert, weils schlicht am billigsten ist.

Deutschland produziert lediglich rund 80% seines Kohlebedarfs, wobei das Fehl ausschließlich bei der (stärker subventionierten) Steinkohle liegt, und 70% des Bedarfs durch die Braunkohleproduktion gedeckt werden.
Und bei der Braunkohle ist Deutschland übrigens der größte Produzent weltweit. Die heimisch produzierten 20 Millionen Tonnen Steinkohle sind relativ gesehen (zu den 175 Millionen Tonnen Braunkohle, die dem Verbrauch entsprechen) irrelevant. Das ist nur noch Know-How-Erhalt, und hat nichts mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten zu tun.

skyliner
06.07.10, 12:18
Weiß denn jemand, ob aktuell die Abbrucharbeiten auf dem Rheinhyp-Gelände ggü. JapanCenter (planmäßig!?) weiterlaufen...?

Konnte vielleicht jemand in den letzten Tagen (und wenn ja, wann?) Aktivitäten beobachten etc. pp.?

Freeeak
08.07.10, 16:54
Auf einem der Bilder die Schmittchen im "Taunusanlage: 60-Meter-Hochhaus geplant (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=9154)" Thread gepostet hat ist mir ein Turm aufgefallen, den ich nicht gleich zuordnen konnte, vielleicht kann mir da einer von euch weiterhelfen:

http://img215.imageshack.us/img215/3623/1698taunusanlage8wettbe.jpg
Foto: Schmittchen (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=266733&postcount=18); Bearbeitung von mir

Der blau umrandete Turm ist der geplante FraSpa-Tower, doch welcher ist der rot umrandete? Epizentrum spricht vom MAX, doch ich dachte bisher der sei in der Großen Gallusstraße geplant!?

Schmittchen
08.07.10, 17:02
Das ist die Neue Mainzer Straße 47-51, heute mit von der Fraspa genutzten Gebäuden bebaut. Nach geltendem Bebauungsplan sind 130 Meter möglich. Das Max-Projekt ist in der Tat nicht auf dem für die Taunusanlage 8 benutzten Modell. Dessen Standort läge außerhalb des gewählten Ausschnitts, der an der Westseite der Neuen Schlesingergasse endet. Max würde an der Ostseite gebaut. Eine Übersicht gibt es auch hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=195422&postcount=3).

epizentrum
08.07.10, 17:27
Stimmt, da habe ich doch glatt aus dem Max ein Mäxchen am falschen Ort gemacht. Klar, die Neue Mainzer 57-59 ist für den schick gestuften FraSpa-Turm vorgesehen und gammelt zur Zeit leider vor sich hin. Am rot umrahmten Gelände (47-51) residiert ja gerade die FraSpa-Zentrale. Die wird sich eine Hochhausbebauung auch an diesem Sahnestück von Grundstück nicht nehmen lassen. Fragt sich nur, wann...

Freeeak
08.07.10, 17:40
Vielen Dank für die schnellen Antworten und Aufklärung ;)
Folglich befinden sich beide von mir markierten Türme auf dem (zukünftigen) FraSpa Gelände, offiziell als FraSpa-Turm wird aber ja lediglich der blau markierte Tower genannt. Welche Verwendung würde denn dem rot markierten Turm zukommen, würde dieser auch von der FraSpa genutzt werden? Gab es da schonmal genauere Pläne zu?

RMA
08.07.10, 17:41
Verschoben. Bezieht sich auf das Kaiser-Friedrich-Haus (Kaiserstraße 68) und diesen Beitrag (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=266727&postcount=214).

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Vielleicht 'ne blöde Frage, aber könnte ein neuer Eigentümer überhaupt solch hochwertige Mieter wie den im Erdgeschoss einfach rauskicken? Beim deutschen Mietrecht weiß man ja nie...

Ansonsten täte ich natürlich gerne gerade im Lotto gewinnen, die Wohnung da oben unterm Dach mit dem Turm, das wär genau das richtige für mich. Braucht man sich nur noch 'nen Schnurrbart wachsen zu lassen. ;)

Schmittchen
08.07.10, 17:47
Bei der Neue Mainzer Straße 47-51 ist alles sehr vage. Im Zweifel Büros. Angesichts der herrschenden Verwirrung: Ist es nicht ein Segen, wenn Projekte konkrete Namen erhalten und seien diese noch so dämlich?

RMA, bei gewerblichen Mietverhältnissen ist das recht einfach. Warten bis der Mietvertrag ausläuft und dann einfach nicht weiter verlängern bzw. kündigen.

epizentrum
08.07.10, 17:58
RMA, Gewerbemietverträge enthalten ganz normale Kündigungsbedingungen, die nicht dem Wohnungsmietrecht folgen müssen. Sie können sogar - da zwischen Kaufleuten getroffen - mehr oder weniger beliebige Fristen enthalten. Jetzt ist natürlich die Frage, welche Bedingungen das America-Etablissment mit dem jetzigen Besitzer vereinbart hat.

Vielleicht findet sich eine Käufergemeinschaft für das Kaiser-Friedrich-Haus hier aus dem Forum. Ich wäre dabei. Das Bahnhofsviertel bietet eine tolle Substanz und hat noch großes Entwicklungspotential (zum Guten). Vorher würde ich nur gerne die Renditemöglichkeiten genau durchrechnen lassen; denn die >> 2000 qm werden wir sicher nicht als Liebhaberobjekt nur selbst nutzen ;)

jo.ker
11.07.10, 19:04
Folglich befinden sich beide von mir markierten Türme auf dem (zukünftigen) FraSpa Gelände, offiziell als FraSpa-Turm wird aber ja lediglich der blau markierte Tower genannt. Welche Verwendung würde denn dem rot markierten Turm zukommen, würde dieser auch von der FraSpa genutzt werden? Gab es da schonmal genauere Pläne zu?

Dein blauer Turm war für mich immer das "Hochhaus Frankfurter Sparkasse / Württembergische Hypothekenbank". Dieser Wolkenkratzer war sogar einmal als Sitz der Europäischen Zentralbank im Gespräch, wie ich hier im EZB-Planungsstrang (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=245283&postcount=286) in Erinnerung gerufen hatte. Aus dieser Zeit (Anfang der 1990er Jahre) stammen m.E. auch die Planungen, das Grundstück mit der Zentrale der Frankfurter Sparkasse (der rot umrandete Turm) besser auszunutzen, d.h. höher zu bebauen. Wenn überhaupt eine Nutzung spezifiziert war, dann als Zentrale der Frankfurter Sparkasse selbst, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. Ich habe in diesen Jahren zwar alle Zeitungsauschnitte zu größeren Bauvorhaben in Frankfurt am Main gesammelt, habe sie aktuell aber nicht griffbereit, so dass ich Dir leider keine belastbare Auskunft geben kann. Aber vielleicht hilft Dir ja auch ein wenig weiter, was ich aus meinem Gedächtnis gekramt habe.

Dooo?
14.07.10, 21:28
Verschoben aus dem Taunusturm-Thread.
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Schade, dass das alte Commerzbank-Gebäude dran glauben muss. Ich empfand es immer als eines der ansehnlichen Nachkriegsbauten der Stadt....:(
Weiß zufällig einer, was mit leerstehenden Sparkassen-Kasten etwas weiter die Straße runter geplant ist? Sieht ebenfalls äußerst abbruchsreif aus

Schmittchen
14.07.10, 21:34
Dieses Projekt (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=331) ist an der Stelle vorgesehen. Das ehemalige Gebäude der Württembergischen Hypobank in der Kurve der Neuen Mainzer sowie das kleine Hochhaus (1960 (http://aufbau-ffm.de/serie/Teil23-25/Bilder/wayss.jpg) als Hauptverwaltung des Baukonzerns Wayss & Freytag errichtet) sollen abgerissen werden, das Gründerzeit-Bankgebäude bleiben. Die Gebäude stehen leer.

OllaPeta
27.07.10, 22:58
Ist (noch) kein Bauprojekt, daher an dieser Stelle: das kleine Haus in der Hochstraße 27 (http://www.grueneburgimmobilien.de/-objekte/hochstrasse/hochstrasse.jpg) ist zu verkaufen. Da war mal ein Italiener drin. Mittlerweile ist es leer, die letzte Woche stand Sperrmüll davor. Die Immobilienmakler-Seite (http://www.grueneburgimmobilien.de/-objekte/hochstrasse/hochstrasse-27.htm) schreibt von einer Rarität aus der Biedermeierzeit, angeblich in gepflegtem Zustand (was ich zumindest vom äußerlichen Eindruck nicht bestätigen kann). Meine Frage: ist das Teil unter Denkmalschutz? Ich hatte immer die Befürchtung, dass es doch mal abgerissen wird.

RomanKia
28.07.10, 22:42
Hallo liebe User,

nachdem ich eigentlich schon seit sehr langer Zeit (3-4Jahre?) immer regelmäßig in diesem Forum lese, um mich auf dem neuesten Stand zu halten, was die Änderungen in meiner Lieblingsstadt angeht, hab ich nun beschlossen mich endlich mal anzumelden.
Ich hab auch direkt mal eine Frage:
Vielleicht wurde es schon erwähnt und ich habe es überlesen, aber gibt es denn Überlegungen, dass man südlich des Westkreuz Frankfurts eine Zweite Anschlussstelle errichtet, die dann in den Europaboulevard mündet? Ich persönlich liebe es über das Westkreuz in Frankfurt reinzufahren, da sich Frankfurt dort in seiner urbansten Form zeigt, aber wenn man bedenkt, was teilweise zur Rush Hour dort los ist, dann wäre eine zweite Anbindung im Westen doch eigentlich nicht verkehrt und die derzeitige Situation (Ausfahrt Römerhof) ist ja nicht für den großen Verkehr ausgelegt.

Fizgig
29.07.10, 10:36
Soweit bekannt ist, wir nur die Anschlussstelle Niederrad umgebaut, aber Westhafen bleibt wie es ist und Römerhof wird nur für die Messe weiter genutzt.

Es ist schon interessant, wie der Boulevard im Westen angebunden wird. Im Moment wird er am Messeparkhaus enden. Wird man die Straße so deutlich Richtung Autobahn verlängern, das man von der Ausfahrt Rebstock direkt auf den Boulevard kommt? Will man das überhaupt?
Ich denke, der Hauptweg in die Stadt wird immer die A648 bleiben. Der Boulevard ist nur für die Erschließung des Europaviertels gedacht.

Edit: und ach ja: Herzlich Willkommen im Forum!

Torben
29.07.10, 18:01
Ja, es gibt Überlegungen am Rebstock eine Anschlussstelle in Verlängerung der Achse der Europaallee zu bauen. Allerdings wird diese Anschlussstelle auf keinen Fall vor einem Ausbau der A5 kommen, so der letzte Stand.

Aus Sicht eines Einpendlers in die Stadt verkürzen zusätzliche Anschlussstellen natürlich den Weg zum Ziel in der Stadt. Aber andersrum trägt jede zusätzliche Anschlussstelle auch dazu bei, dass die Autobahn zusätzlich durch innerstädtischen Verkehr belastet wird. Z.B. würden Fahrten vom Rebstock zum Gutleutviertel, die aktuell über Schmidtstraße / Mainzer Landstraße / Camberger Brücke stattfinden, dann über die Autobahn abgewickelt werden. Die Konsequenz ist dann Stau.

Daher ist langfristig geplant auf der A5 zwischen Nordwestkreuz und Frankfurter Kreuz den städtischen Verkehr und den Fernverkehr baulich voneinander zu trennen. Fernreisenden, die durch Frankfurt durchfahren, würden die Spuren in der Mitte der Autobahn zur Verfügung stehen. Für den städtischen Verkehr wären ausschließlich die äußeren Spuren. Der Zielverkehr von außerhalb nach Frankfurt rein, müsste sich natürlich früh genug am Nordwestkreuz bzw. Frankfurter Kreuz rechts einordnen. Ich glaube dieses Projekt liegt aber noch in sehr ferner Zukunft, u.a. müsste die Mainbrücke verbreitert werden usw...

FrankfurterJunge
30.07.10, 21:16
Gude Forumsgemeinde :)

Weiß eigentlich zufällig jemand etwas Neues über das Bauprojekt des ehemaligen einstöckigen Kawasaki-Geschäfts an der Ecke Hansaallee/am Dornbusch (Verlängerung des Marbachweges ab der Eschersheimer). Ich weiß lediglich, dass dort 4-stöckige Wohnhäuser im Stile der Umgebung geschaffen werden sollen, allerdings sind seit dem Abriss mittlerweile 2 Jahre vergangen, ohne dass etwas passiert ist.

I-ADL3R-I
31.07.10, 16:08
Weiß man denn schon, wie es in Sachen Stadtkreismodell weitergehen wird?
Wenn man sich mal im Vergleich London mit 1.572 km² und Frankfurt mit grade mal 248 km² Fläche ansieht, wird deutlich wie wichtig das Stadtkreismodell Frankfurt ist. Würde sicherlich auch der Tourismusbranche einen Aufschwung verleihen.

Fizgig
06.08.10, 08:21
Hat jemand von euch eigentlich noch Bilder vom Hauptgüterbahnhof im Gallus, vom Gebäude, von der Umgebung, vom noch bebauten Telenormagelände, also wie die Ecke vorher aussah? Am besten sogar Luftaufnahmen? Ich hab mal gegoogelt, aber nix gefunden.

Schmittchen
06.08.10, 09:46
Im Internet gibt es wenig zu finden in dieser Hinsicht, das habe ich auch schon festgestellt. Drei sehr interessante Fotos des Hauptgüterbahnhofs hat das Stadtplanungsamt online (http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/planungsgeschichte_5200.html?psid=9 6fede4c4ac1803ad1153dd9d535901e). Die Bilder lassen sich durch Klick vergrößern. Die Aufnahme von 1959 zeigt noch das Lokausbesserungswerk, an dessen Stelle heute Böhms Bahn-Hauptverwaltung steht.

Dann ist mir noch dieses Foto von thomasfra aus dem Strang (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1470) zur Skyline-Historie eingefallen:

http://img171.imageshack.us/img171/9894/11messeturmmitskylineunxi3.jpg

Ein uns beiden persönlich bekannter User erzählte mir, er habe noch eine ganze Fotoserie vom Hauptgüterbahnhof. Vielleicht können wir ihn dazu bewegen, zumindest einige davon im Forum zu zeigen.

Fizgig
06.08.10, 12:51
Danke Schmittchen für die Suche.

Bei dem zweiten Bild vom Stadtplanungsamt ist ja noch die Strasse südlich des Güterbahnhofes zu erkennen, die ja so heute nicht mehr existiert. Es scheint, das die Häuser an der Kölner Straße auch zum Norden hin Ausgänge hatten.
Heute wirkt diese Rückfront der Kölner Straße ziemlich zerpflückt und der Anschluss an die neuen Häuser des Europaboulevards passt daher nicht so recht. Ich frag mich, wie die "Aussicht" in den Innenhöfen nach Süden wirkt. Ich werde das mal bei meiner nächsten Tour dort erforschen. :D

svenb
06.08.10, 14:33
Da ich auch schon auf Bilderjagt zum Thema Hauptgüterbahnhof war, hab ich hier mal ein paar Links vorab :)

http://www.flickr.com/photos/arnimschulz/2054199267/#/photos/arnimschulz/2054199267/lightbox/

http://www.flickr.com/photos/arnimschulz/2054149649/in/set-72157603262820908/#/photos/arnimschulz/2054149649/in/set-72157603262820908/lightbox/

http://www.flickr.com/photos/arnimschulz/2054932650/in/set-72157603262820908/

Schmittchen
06.08.10, 14:52
Guter Fund! Wobei das Foto aus dem letzten Link entgegen der Beschreibung nicht den Hemmerichsweg, sondern eine der Ladestraßen südlich davon zeigen dürfte.

BEKU
06.08.10, 14:54
Nein, es ist in der Tat der Hemmerichsweg.

svenb
06.08.10, 14:59
Im Eisenbahnforum Drehscheibe-Online sind auch Bilder zu finden, die Links dazu suche ich noch raus...
Wenn man Samstag spät Abends im Hr den Tatort mit Kommissar Brinkmann und "Die Kommissarin" mit Hannelore Elsner anschaut, konnte man zumindest bisher in den Genuss von "älteren" Folgen Ende der '90er kommen, also defacto in der Zeit (1998/1999) in der der Hauptgüterbahnhof still gelegt wurde und bis zu seinem Rückbau kurzzeitig eine besonders beliebte Drehkulisse für die Rhein Main Krimis war...

JRK81
19.08.10, 09:36
Kann jemand sagen, inwieweit das Robert Johnson durch die Bebauung in seiner Existenz gefährdet ist ?
Das Robert Johnson ist am Nordring 131 (gleiches Gebäude wie das MTW), Musik ist laut und es ist lange offen, dazu sind die Türen nach außen im Sommer fast durchgehend geöffnet.

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Mod: Verschoben, bezieht sich auf die Hafenrevitaliserung in Offenbach (Thread (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=4870)).

Schmittchen
24.08.10, 21:32
... etwas Neues über das Bauprojekt des ehemaligen einstöckigen Kawasaki-Geschäfts an der Ecke Hansaallee/am Dornbusch ...

Heute berichtet (http://www.fr-online.de/frankfurt/aerger-ueber-baugrube-am-dornbusch/-/1472798/4586220/-/index.html) die Rundschau. Es gibt eine weiterhin gültige Genehmigung für den Bau eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses. Grube und Rohbau sollen von Jökel Bau hergestellt werden. Die Bauaufsicht Frankfurt ist mit dem Bauherrn in Kontakt und zuversichtlich, dass es bald weitergeht.

Luke13
26.08.10, 16:33
Hat vielleicht jemand Bilder von den Unterführungen? Mich würde interesieren, wie das ganze angebunden ist und insbesondere, wie man zu Fuß vom ParkInn ans Terminal2 gelangt.
Vielen Dank :daumen:

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Mod: Verschoben, bezieht sich auf Gateway Gardens.

epizentrum
26.08.10, 17:14
Noch gibt es ja nur den LSG-Tunnel (eigentlich eine Tunnel-Unterführung unter der A3), der aber nicht frei zugänglich ist, sondern zum abgesicherten Betriebsbereich (Vorfeld) führt. Zu sehen auf dieser Bing-Vogelperspektivenkarte: www.bing.com (http://www.bing.com/maps/default.aspx?style=o&cp=50.05502~8.59612).

Im Moment läuft man die sehr schön begrünte Armelia-Mary-Earhart-Straße nach Westen zur Kapitän-Lehmann-Straße und dann auf dieser stracks auf das Terminal 2 zu. Den Lageplan rund um das Park-Inn-Hotel siehst Du gut in dafmap.de (http://www.dafmap.de/d/m.html?id=270&zoom=16), und zwar nur in der OSM-Karte. Ach, und auf der Webseite (http://www.parkinn.de/airporthotell-frankfurt) des Hotels sehe ich gerade, dass sie einen Shuttle-Bus vom Hotel zu den beiden Terminals anbieten.

Luke13
26.08.10, 20:09
Ich meine, dass kurz vor der ParkInn- Eröffnung ein seperater Fußgängertunnel eröffnet wurde. Davon wurde im Gateway Gardens Bereich berichtet.
Ich frage mich nur, wie das genau funktionieren soll, da der Bereich doch sehr Verkehrsintensiv ist.

FMJFRA
15.09.10, 00:59
Hallo zusammen,

gibt es halbwegs seriöse Daten zum zu erwartenden Fluglärm in Sachsenhausen nach Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest?

Ich interessiere mich für eine Wohnung und würde gerne wissen ob es dort bald laut werden könnte oder nicht. Konkret geht es um die Kranichsteiner Straße.

Es wäre nett es könnte mir jemand weiterhelfen, Danke!

mahlzeit
15.09.10, 11:12
Ja, da gibt's eine recht brauchbare Karte: Dialogforum FRA (http://www.laermkarten.de/dialogforum2010/index.php). Die Kranichsteiner Straße liegt danach 2020 bei 45 - 55 dB, je nach Windrichtung. Ich habe in Neu-Isenburg (etwas lauter) und Rüsselsheim (etwas leiser) unter ähnlicher Belastung gewohnt und fand das nicht weiter problematisch - die Wahrnehmung ist aber sehr unterschiedlich.

EV-FFM
15.09.10, 18:46
Verschoben. Bezieht sich auf das Europaviertel West und dort wohl auf das Quartier "In den Stadtgärten".
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Hat jemand eine Ahnung wie hoch der Quadtratmeterpreis sein wird? Ich befürchte das hier 4.000,- EUR und mehr fällig werden.

Luke13
17.09.10, 16:40
Warum muss für die neue Landebahn eine doppelt so breite Fläche gerodet werden wie für die alte Startbahn West? Und das obwohl sie nicht von Jumbos angeflogen werden soll? Die Landebahn wirkt auf dieser rießigen Fläche fast schon verloren.

Miguel
17.09.10, 19:03
Für Expertenwissen bitte ich unsere kompetenten Flughafenspezialisten zu Wort, also hier nur meine laienhafte Vermutung: evtl. braucht man für eine Landebahn eine breitere Sicherheitszone links und rechts von der eigentlichen Bahn (möglichst ohne Wald), für den Fall dass ein Flugzeug beim Landen von der Bahn abkommt oder einfach die Bahn leicht verfehlt? Ich meine, beim Startvorgang kann man die Bahn ja nicht verfehlen, der Flieger steht ja anfangs schon richtig drauf... :D Und da die Startbahn West nur zum Starten da ist, analog die Landebahn Nordwest nur zum Landen, wäre das eine logische Erklärung?

Baukunst
20.09.10, 19:28
Das Hochhäuschen aus den 50ern auf epizentrums zweitem Foto in #488 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=272561&postcount=488) sieht ja geil aus :) Wie ein Modellhaus der Märklin-Eisenbahn. Gehört das auch zum ev. Regionalverband und ist durch eine eventuelle Sanierung gefährdet (Verschlimmbesserung befürchtet)?

Schmittchen
20.09.10, 19:49
Ja, das habe ich auch schon gedacht, dass das Wohnhochhaus Fahrgasse Vorbild für Modellbahnhäuschen gewesen sein könnte. Es gehört nicht zum Regionalverband. Ich meine gelesen zu haben, dass es denkmalgeschützt ist, kann einen Beleg aber gerade nicht finden. Von einer bevorstehenden Veränderung ist mir nichts bekannt.

Geplant wurde das Hochhaus noch als Bürobebäude. Gebaut wurden dann Ein- und Zweizimmerapartements. Es wurde 1955 fertig gestellt und war mit 30 Metern das höchste Wohnhaus der "neuen Altstadt". Foto (http://www.aufbau-ffm.de/serie/Teil7/7-3.html) kurz nach Fertigstellung und von 2009 (http://www.abload.de/img/hochhaus_fahrgasse_ffmcdxh.jpg).

Fizgig
20.09.10, 22:07
Ich kann mich noch einen Hochhausspaziergang durch Frankfurt mit Dieter von Lübke erinnern, wo er diese Hochhaus als einer der ersten Hochhäuser Frankfurts bezeichnet hatte. Ich finds klasse, sowohl in Größe als auch Form. Würde da gern drin wohnen, auch wenns keine Balkone gibt.

epizentrum
20.09.10, 22:21
Vom "Märklin"-Hochhaus bin ich schon länger ein Fan. Ich war sogar mal drin. Herrliche 50er-Jahre-Architektur! Schaut Euch mal die Fassadengliederung und die großen Fenster (mit außenliegenden Sonnen-Rollos bis zum letzten Stock) an. Allerdings hat es dringend eine Sanierung nötig. Hier auch ein aktuelles Bild vom Dom mit mehr Blick auf die Stirnseite:

http://www.abload.de/img/x90_dsc_37387zfg.jpg
Bild: epizentrum

@fizgig: Klar gibt es Balkone. Für 50er-Verhältnisse sogar riesige :)

Fizgig
20.09.10, 23:24
Okay, jetzt will ich da definitv ne Wohnung! Ne Renovierung diese Gebäudes mit gleichzeitiger Sanierung der Berliner Straße und wie können da ein schönes Nachkriegsensemble in direkter Sichtweise der Wideraufgebauten Altstadt haben. DAS wäre für mich ein Zeichen für deutsche Geschichte auf kleinstem Raum!

TheGame
27.09.10, 16:25
Hallo an Alle, da dieses Thema ja Frag das Forum heißt würde ich gerne eine ganz banale Frage stellen: Gibt es außer dem Tower 185 und der neuen EZB in Frankfurt im Moment Hochhausprojekte, die kurz vor Baubeginn stehen oder zumindest beschlossene Sache sind? Ich weiß ich könnte das Forum durchforsten und mir die Antwort selber forsten aber es sind hier sicher einige dabei, die die Frage ohne zögern beantworten können!
Danke schonmal!

Schmittchen
27.09.10, 16:45
Hochhaus-Projekte, bei denen ein Baubeginn in den nächsten Monaten feststehen würde, gibt es nicht. Für den Taunusturm (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6871) liegt eine Baugenehmigung vor. Hier hängt der Baustart von der Unterschrift eines Hauptnutzers ab. Mit dem Abriss der Bestandsgebäude wurde zwar bereits begonnen, mittlerweile laufen diese Arbeiten aber auf Sparflamme oder ruhen ganz.

Für die Hochhäuser des MainTors (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=5886) liegt meines Wissens noch keine Genehmigung vor, da der Bebauungsplan erst im Mai 2010 in Kraft getreten ist. Hier wird bestimmt relativ kurzfristig eine Genehmigung angestrebt, kann gut sein, dass das Verfahren bereits läuft. Auch hier wird eher nicht gebaut, bevor eine bestimmte Vormietungsquote erreicht ist. So ist es auch beim West Tower (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=7806) und wohl auch bei der Taunusanlage 8 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=9154).

Etwas anders liegt die Sache beim Grand Hyatt (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8455) im Europaviertel. Hier ist ein Nutzer gefunden, aber es liegen noch nicht alle Voraussetzungen für den Bau des Skyline Plaza (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=3405) vor, der wiederum Bedingung für den Baustart des Hotelhochhauses ist.

bridget
27.09.10, 16:48
Am ehesten könnte man wohl das Grand Hyatt nennen, da kann ich mir schwer vorstellen, dass da noch etwas dazwischen kommen könnte...

bridget
04.10.10, 17:17
Weiß hier irgend jemand, was hinter der Kurfürstenstr. 12-16 im Hof für eine riesige Baugrube ist?
Bis vor kurzem(?) stand da noch eine Lagerhalle, die von einem leicht chaotischen Bürobedarf-Händler genutzt wurde. Bauschild o.ä. hab ich keines gefunden...

Luke13
08.10.10, 07:02
Wie wäre es mit einem Strang der sich mit der Entstehung und anschließenden Entwicklung des Flughafens befasst? Analog zum Strang "Frankfurt früher - eine Skyline entsteht" könnte man mit der Zeit Dokumente / Fotos / Hintergründe sammeln.
Oder gibt es so etwas bereits? Ich habe nichts gefunden.
Von der Eröffnung im Krieg über die Nutzung der Amerikaner, der stetige Ausbau, die Kontroversen um die Startbahn West, der Bau des Terminals 2 und weitere frühere Bauten, evtl auch das eng mit dem Flughafen verbundene Frankfurter Kreuz usw.
Oder haltet ihr es für unpassend in diesem Forum?
:confused:

Schmittchen
08.10.10, 08:51
Eine gute Idee. Fremde Bildrechte müssen aber beachtet (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=5682) werden, und deswegen könnte es inhaltlich ziemlich dünn werden.

Luke13
08.10.10, 09:01
Das stimmt wohl.
Ich wollte auch keinen Strang eröffnen, da ich im Moment auch nichts konkretes beisteuern kann. Aber auch im Skylinestrang sind ja nach und nach Bilder aufgetaucht bzw. jemand hat jamanden gekannt der Bilder auf einer CD hat usw.
Soweit ich weiß verfällt das Urheberrecht an einem Bildwerk 50 Jahre nach dem Erscheinen. Ist dem so?
Vll würde sich ja mit der Zeit etwas ergeben.
Es sollte auch erstmal nur ein Gedankenanstoß sein, da ich das Thema für sehr interresant halte und es Frankfurt geprägt hat.

Edit:
Ich habe selbst nachgesehen.
Laut Wikipedia(keine Rechtsberatung):
Ein normales Lichtbild fällt unter die Kategorie "Verwandte Schutzrechte" (http://de.wikipedia.org/wiki/Verwandte_Schutzrechte).
Ihr Schutz erlischt 50 Jahre nach der Veröffentlichung. Somit könnte man zumindest Material bis 1960 zusammentragen.
Bundesministerium der Justiz (http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__72.html)

Torben
08.10.10, 10:14
Ein normales Lichtbild fällt unter die Kategorie "Verwandte Schutzrechte" (http://de.wikipedia.org/wiki/Verwandte_Schutzrechte).
Ihr Schutz erlischt 50 Jahre nach der Veröffentlichung. Somit könnte man zumindest Material bis 1960 zusammentragen.

Die meisten veröffentlichten Fotos sind wohl mehr oder weniger professionell angefertigt worden und zählen damit in die Kategorie der "Lichtbildwerke". Dort gilt dann nicht die 50-Jahres-Frist nach Veröffentlichung, sondern diese Bilder sind unabhängig vom Veröffentlichungszeitpunkt und Forderungen des Inhabers der Nutzungsrechte bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (=Fotografen) geschützt. Somit kann man grob sagen, dass aus der Zeit nach dem Krieg derzeit praktisch alles noch geschützt ist. Schnappschüsse ("einfache Lichtbilder", für die die 50-Jahres-Regel gilt) findet man wohl eher in Großvaters Keller.

franzg
15.10.10, 19:25
kann mir jemand sagen was aus der Taunusstrasse 52-60 geworden ist? ist dort schon das Hotel eingezogen? Da ich schon laenger im ausland aufhalte weiss ich leider nicht wie es zur zeit dort aussieht.

danke schonmal

Schmittchen
15.10.10, 20:14
Nein. Das Gebäude ist unverändert, von einem Umbau ist nichts zu sehen oder zu hören.

franzg
15.10.10, 22:07
^

vielen dank, das wundert mich sehr, steht es immer noch leer?

Paule
21.10.10, 17:09
Liebe Forumsmitglieder,

vielleicht habt Ihr einen Tipp!? Ich recherchiere derzeit für meine Masterarbeit an der Uni Köln. Schwerpunkt ist ein immobilien-ökonomisches Problem mit Fokus auf Frankfurt.
Meine Frage an Euch lautet nun - habt Ihr Ideen, wo man ältere Büromarktdaten zum Standort Frankfurt am Main auftreiben kann.. Insbesondere Daten vor 1990 wären spannend für mich. Bis dahin bin ich ganz gut ausgestattet.. Wenn Ihr eine Idee oder einen Tipp habt, wäre ich Euch sehr dankbar!

Viele Grüße aus Essen!

Harald-Report
26.10.10, 13:38
Hallo zusammen,

ich sichte gerade das Foto-Archiv meines Großvaters, der in den 50ern viele Architekturfotos in Frankfurt gemacht hat. Bei einigen Aufnahmen ist die Zuordnung nicht so leicht, da die Fotos nicht beschriftet und die Gebäude nicht sofort wiederzuerkennen sind.

Kennt jemand das Gebäude, das hier abgebildet ist? Das Foto dürfte zwischen 1948 und 1955 entstanden sein. Es ist mit größter Wahrscheinlichkeit in Frankfurt aufgenommen worden.

http://harald-reportagen.strouhal.de/public/kuppel.jpg


Vielen Dank und Schöne Grüße

Robert

epizentrum
26.10.10, 14:17
Frankfurt am Main? Das würde mich sehr wundern, aber freuen. Ich würde den Ort eher deutlich nach Süden legen.

jo.ker
26.10.10, 19:48
@Harald-Report: Ich kenne viele Bilder vom alten Frankfurt, und ein solches Gebäude ist mir nicht erinnerlich. Von der Konstruktion scheinbar ein Sakralbau und hier eher eine Synagoge als eine christliche Kirche wegen des Kuppelbaus. In beiden Fällen ist mir aber kein Gebäude aus Frankfurt am Main bekannt, das so aussah.

Falls das Gebäude weltlichen Zwecken diente, ist die Form ungewöhnlich und lässt mich in diesem Fall fast schon an ein Observatorium denken. Für einen Schloßturm (das wäre dann aber Hanau, Aschaffenburg usw.) oder den krönenden Abschluss eines Prachtbaus (z.B. Hotel, Oper) erscheint mir die runde Form zu ungewöhnlich. Fazit: Dass das Bild ein Frankfurter Motiv zeigt, ist unwahrscheinlich.

RMA
26.10.10, 20:13
Definitiv kein Frankfurter Motiv. Ein solcher Monumentalbau des Historismus, hier wohl um 1910, wäre mir geläufig. Die Maserung des Sandsteins der Säulen spricht allerdings schon für das Rhein-Main-Gebiet im weitesten Sinne.

merlinammain
26.10.10, 23:11
Wie joker vermute ich, dass es sich bei diesem Sakralbau um eine Synagoge handelt. Vielleicht handelt es sich um die streng-orthodoxe Synagoge, die mal an der Friedberger Anlage in FFM stand. Diese war auch größer als die Westender Synagoge; wenn man dieses Foto mit der Westender Synagoge vergleicht, könnte meine Vermutung durchaus zutreffen.

Ich habe schon versucht Bilder von dieser Synagoge zu finden, leider ohne Erfolg. Kann jemand weiterhelfen?

RMA
27.10.10, 00:59
Nein, die Synagoge an der Friedberger Anlage hatte zwei Türme und nicht so eine große Kuppel.

Wahnfried
27.10.10, 09:36
Könnte auch das Capitol in Offenbach sein?

Schmittchen
27.10.10, 09:51
Nein. Diese ehemalige Synagoge sah (http://www.eventlocation-rhein-main.de/images/10_capitol_1.jpg) und sieht (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/68/Capitol_Offenbach_04.jpg/800px-Capitol_Offenbach_04.jpg) ganz anders aus, wie ein kurzer Blick zu Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Capitol_%28Offenbach%29) ergibt.

Harald-Report
28.10.10, 13:06
Bezüglich meines Posts vom 26.10.... Ich bin auf diese Fotos gestoßen:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Frankfurt_-_Hauptwache.jpg&filetimestamp=20080918145153

und

http://www.altfrankfurt.com/neuestadt/Hauptwache/hauptwache1a1.htm

Wenn man von den Säulen unterhalb der Kuppel absieht, könnte es sich prinzipiell um das Gebäude direkt hinter der Hauptwache handeln. Auf meinem Foto ist nicht unbedingt klar, daß die Gebäudeteile am linken Rand zu dem Gebäude mit der Kuppel gehören. Je nach Standort könnte es sich auch um die Reste des Gebäudes links daneben handeln (das mit der Schrift "Cafe Bauer"). Die Kombination der Fenster (von oben: Gaubenfenster - niedriges Fenster - höheres Fenster) würde stimmen.

Was meint Ihr?

Weiß jemand, um was es sich bei dem Gebäude mit der Kuppel hinter der Hauptwache handelt? Ob die Kuppel vor dem Krieg nochmal verändert wurde (Säulen)? Und wie das Gebäude nach Kriegsende aussah? Oder hat jemand Fotos von dieser Gebäudezeile, auf denen man mehr Details erkennt?


Schöne Grüße

Robert

Schmittchen
28.10.10, 13:22
Das ist das Alemanniahaus (auch der Nachfolgebau heißt wieder so). Im Frühsommer 1944 sah das alte Alemanniahaus bereits so (http://www.ffmhist.de/ffm33-45/bitmap/hm_pwhauptwache01.jpg) aus. Hier (http://www.ffmhist.de/ffm33-45/bitmap/hm_pwhauptwache03.jpg) eine andere Perspektive. Die Kuppel war eingestürzt und vom westlich angrenzenden Haus stand nicht mehr viel.

lagnes
05.11.10, 16:23
Mod: Verschoben, geht um das Ostend/Hanauer:
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Ich finde die bauliche Ergänzung des Blocks am Osthafenplatz und die Umwandlung von Büros zu Wohnungen prinzipiell in Ordnung. Die zukünftigen, besser bemittelten Anwohner gerade an dieser Stelle werden allerdings einer ziemlich üblen Geräuschkulisse (Metall auf Metall, Elektromotoren, Container auf Boden rumpeln etc.) ausgesetzt sein. Gerichtliche Auseinandersetzungen oder Leerstand sind meiner Meinung nach leider vorprogrammiert. Schade; denn das Projekt mit dem herrlichen Industrieloft und dem Neubau an sich sind, sagen wir mal, spannend.

Hallo,- ich bitte um Entschuldigung, dass ich mich jetzt hier als Neuling einmische.
Bei meiner Suche im Internet bin ich auf dieses Forum und den interessanten Beitrag über Hanauer Landstrasse und Ostend gestoßen. Ich will meinen "Altersruhesitz" von der Landeshaupstsadt nach Frankfurt verlegen.
Außerdem ist eine Nähe zur Sonnemannstrasse gewünscht.
Ich bin mehrfach nun in dem Objekt "Eastside-Lofts" gewesen,... und eigentlich wär das genau das, was wir suchen.
Jedesmal wenn ich drin war, sind aber die Bauarbeiten innerhalb lauter als das, was da an Lärm von aussen kommt.
In der Baubeschreibung, als auch im Kaufvertrag wird explizit auf die Belastung durch Geräusche der Gewerbebetriebe und einen regelmäßig stattfinden Flohmarkt hingewiesen.
Hinsichtlich des Schallschutzes heißt es: "Die Wohnungsdecken und Wände werden schallschutzseitig nach den Empfehlungen der DIN 4109 ausgeführt (erhöhter Schallschutz) "
Außerdem spricht der Kaufvertrag noch von einer Duldung der gewerblichen Betätigung durch einen "Rindswurstbetrieb".

Teilweise gehen die Balkone/Loggien in Richtung Innenhof, die Belüftung/Klimatisierung der Wohnungen erlaubt es, die Fenster nicht öffnen zu müssen.
Habt ihr eine Meinung dazu ?
Ich würde mich freuen !

Beste Grüsse L.

epizentrum
05.11.10, 17:10
Ich bin der Meinung, dass die genannten Klauseln im Kaufvertrag bzw. die Lasten im Grundbuch ihre Berechtigung haben. Meine Empfehlung für Dich: Besuch den Platz ein-, zwei mal etwas länger, bspw. an einem Werktag morgens um 7 Uhr und ggf. auch Samstag vormittag (wg. Flohmarkt).

Beim Rindswurstbetrieb handelt es sich übrigens natürlich um Gref-Völsings (http://www.gref-voelsings.de/). Verhungern werdet Ihr am Osthafenplatz also definitiv nicht ;)

Schmittchen
05.11.10, 17:49
Halt das pralle Leben, im positiven wie im negativen Sinne. Vom Hafen rumpelt der Containerumschlag, die stark befahrene Hanauer lärmt und hin und wieder gibt vielleicht auch Gref-Völsings olfaktorische Signale. Der Flohmarkt ist wenig pittoresk, vorsichtig formuliert, findet an dieser Stelle aber nur alle zwei Wochen statt.

Letztlich eine Frage der persönlichen Einstellung und Toleranz gegenüber solchen Einflüssen. Ich würde es machen, weil mir das Gebäude und dessen Lage am Hafen sehr gefällt und die Vorteile aus meiner Sicht deutlich überwiegen. Der Flohmarkt würde mich wahrscheinlich am meisten stören.

lagnes
06.11.10, 09:21
Beim Rindswurstbetrieb handelt es sich übrigens natürlich um Gref-Völsings (http://www.gref-voelsings.de/). Verhungern werdet Ihr am Osthafenplatz also definitiv nicht ;)

Da magst Du absolut recht haben,..... denn bei den Preisen der Wohnungen wird zukünftig ohnehin nicht mehr als ´ne Worscht drin sein :D

Soweit schon mal herzlichen Dank für Euere Einschätzungen.
Auch wir finden Gegensätzlichkeiten und Flair dieser Wohnlage spannend.
Sind halt alles Kompromisse im Leben.
Natürlich wäre mir das Gebäude am Waldesrand mit perfekter Infrastruktur und Blick auf Main oder Rhein lieber,... aber wo gibts das ?
Wir fahren jetzt öfter noch mal hin, machen mal einen Spaziergang Richtung EZB und machen Augen, Ohren... und Nase auf.
Vielleicht ess´ ich auch eine Wurst bei Gref-Völsings.
Grundsätzlich meine ich, dass bei einer solchen Wohneinheit mit 90 Wohnungen sich das Leben vornehmlich innerhalb der Räume abspielt.
Dort hoffe ich vor akustischen und "nasalen" Einflüssen verschont zu bleiben.

Kaufte ich nun eine "Villa" in Kronberg mit 500qm Garten, wären Lärm und Geruch evtl. ein K.O.- Kriterium,- weil der Garten ein Teil des des Lebensraums ist.
Aber eine Loftwohnung am Osthafen .... ?

Der angedachte "Zen" Garten im Innenhof der beiden Gebäude, als Treffpunkt zum Austausch und Ruhen, hat vielleicht im Hinblick auf die lärmende und riechende Nachbarschaft nur Alibi-Charakter.

Wenn es wen interessiert, halte ich Euch auf dem Laufenden.
Gruß
L.

P.S. Arbeiten die am Containerhafen auch Nachts ??


Edit. Meine Frau hat gestern abend, auf der Site der Stadt Frankfurt, einen Bericht über die weitere Planung in diesem Bereich gelesen.
Da ändert sich noch vieles, was die Gegend sicherlich positiv beeinflussen wird.
Das Projekt "EZB-Neubau" wird diese Tendenz weiter beschleunigen.

Schmittchen
06.11.10, 09:36
Interessiert.

Zu den Betriebszeiten fragst Du am besten den Betreiber, das ist die Firma Wincanton (http://www.wincanton.co.uk/default.asp?Section=PC&Cat2=COU). Vielleicht wagt ein Vertreter dieses Unternehmens auch eine Aussage im Hinblick auf die künftige Entwicklung der Betriebszeiten. Geplant ist jedenfalls eine Erweiterung des Containerhafens, meines Wissens hauptsächlich in Richtung Norden und Westspitze der Hafeninsel.

Chase
07.11.10, 21:14
Da ich leider die "MyZeil" nur von Bildern kenne :( würde ich gerne um eure Hilfe bitten! Ich würde evtl. eine Gastrofläche dort mieten, um dort mal einen neuen Schwung herein zu bringen! ;)
Unser Konzept hat als Hauptzielgruppe gesundheitsbewußte Frauen von 14 - 40 Jahren.

Meint ihr dies entspricht dem Publikum in der Myzeil? Wie schaut es den im Gastrobereich abends aus-ist denn dort noch viel los? Und vor allem interessiert mich, ob sich das Gebäude im Sommer aufgrund des Glasdaches stark aufheizt!?

Herzlichen Dank für eure Antworten!

Miguel
08.11.10, 00:36
Also zum Konzept bzw. der Zielgruppe kann ich wenig sagen, es würde aber zumindest schon mal aufgrund dessen passen, als dass es sowas explizit dort noch nicht gibt. Allerdings sind die beiden Asiaten auch nicht gerade ungesund und meist gut besucht. Mir ist im MyZeil nie aufgefallen, dass es mehr Frauen oder mehr Männer gäbe, die dort einkaufen oder essen, rein subjektiv.

Was abends im Gastrobereich los ist - keine Ahnung, ich war zu der Zeit noch nie dort (was evtl. auch eine Aussagekraft hat?). Falls da, wovon ich ausgehe, derzeit nicht viel los ist, ändert sich das aber bestimmt, sobald das Jumeirah Hotel und die Dachterrasse in der Gastroebene eröffnet sind.

Was ich aber mit subjektiver Sicherheit sagen kann, ist, dass es im Sommer nicht übermäßig heiß wird. Das wäre mir aufgefallen - es ist klimatisch immer angenehm dort drin.

epizentrum
08.11.10, 10:44
Die Publikumsmagnete im MyZeil heißen Saturn, Rewe und durchaus auch FitnessFirst. Hat Rewe nicht sogar bis Mitternacht geöffnet? Liegt allerdings im Untergeschoss. FitnessFirst über der Gastro-Ebene hat wochentags bis 23:00 Uhr, am Wochenende bis 22:00 Uhr geöffnet. Wegen der guten Erreichbarkeit und des sicheren Parkplatzes dürfte der Frauenanteil recht hoch sein. Es handelt sich um einen Platinum Plus Swim Club. Dorthin dürften sich nur wenige Hartz-IV-Empfänger(innen) verirren, dafür umso mehr gesundheitsbewusste (= heiratswillige) Bankerinnen > 20 Jahre. Die Lage der Mietflächen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Am Ende der langen Express-Rolltreppe bekommst Du eininges an Laufkundschaft, vorne an der Front zur Zeil hin weniger.

Aber ganz ehrlich: Wäre ich Interessent für einen der Gastro-Betriebe im MyZeil, würde ich professionelle Marktrecherche betreiben. Mit Investition, Miete über die Mindestlaufzeit und den laufenden Kosten nimmst Du nicht unbeträchtliche Summen in die Hand. Die würde ich schon etwas besser absichern als durch vage formulierte Fragen in Internet-Foren. Auch würde ich vor Ort Terminen mit den Betreibern der jetzigen Restaurants ausmachen. Nach einem Vertrauensaufbau plaudern sie vielleicht ein wenig aus dem Nähkästchen.

Trotzdem: Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung und ggf. viel Glück mit den Geschäften!

Heinz
09.11.10, 20:31
Hallo,

Schmittchen hatte kürzlich (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=277878&postcount=428) eine Meldung über einen potenziellen Neubau recht extravagant anmutender "Carlofts" am Westhafen gepostet. Das brachte mich zu folgender Frage: Gibt es am Westhafen neben den bereits in Angriff genommenen Wohnprojekten überhaupt noch freie Flächen?

Mir fiele jetzt nur das Bahnareal zwischen Druckwasserwerk und Sommerhoffpark ein, doch für dessen Bebauung gab es bisher nur eher unkonkrete Planungen (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=232777&postcount=584)?

Ich gehe davon aus, dass das Areal für den Hafenbogen (http://www.hafenbogen.de) hier nicht gemeint sein kann, schon alleine wegen seiner ungleich größeren Dimension. Apropos Hafenbogen: Gibt es von diesem Projekt etwas Neues, es ist seltsam ruhig geworden um das Projekt (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=136587&postcount=293), das ursprünglich sogar ohne Vorvermietung gebaut werden sollte. Am Erfolg des Westhafens kann's doch eigentlich nicht liegen.

Schon vorab danke für Eure Antworten!

PornoPuma
10.11.10, 01:58
Hallo Heinz,

im eigentlichen Westhafen gibt es als freie Grundstücke nur noch den Hafenbogen und die Molenspitze. Letztere kommt wohl nicht in Frage. Daher könnte es gut der Hafenbogen sein. Da hier vor ca. drei Monaten ein Parkplatz mit Schranke angelegt worden ist, den man dauerhaft mieten kann, gehe ich nicht davon aus, dass das ursprüngliche Konzept demnächst umgesetzt wird.
Andere Gründstücke müssten erst von Bebauung befreit werden oder liegen in der Gutleutstraße weiter draußen.

Heinz
10.11.10, 20:03
Wäre für das Areal keine schlechte Nachricht, auch wenn es für den Investor aufgrund (wahrscheinlich) geringerer Geschossfläche nicht so lohnend sein dürfte wie ursprünglich erwartet.

Vielen Dank für das Update, PornoPuma!

ec8or
16.11.10, 02:06
Aus dem Thread "Flughafenausbau: Landebahn Nordwest und Terminal 3" hierher verschoben, bezieht sich auf den Mönchswaldtunnel:
-----------------

Hat jemand eine Ahnung wie man der Sicherheit auf Grund des doch delikaten Ortes für diesen Tunnel unter einer hochfrequentierten Landebahn Rechnung getragen hat?

Vielen Dank für Wissen oder Spekulationen bzgl. des Sicherheitskonzenptes.

Cephalopod
16.11.10, 07:55
Die Kameras auf den Fotos sind doch nicht zu übersehen.
Und der Tunnel unter der Startbahn West ist ebenso gesichert.

ec8or
16.11.10, 11:12
Ja, klar. Ich hatte ein ganz anderes Szenario im Kopf (Sprengladung im Tunnel). Aber sogesehen kann Al Kaida auch von der A5 aus Boden-Luft-Raketen auf landende/startende A380 abschießen. Meine Frage hat sich also wieder erledigt ;), danke.

Miguel
16.11.10, 12:51
^ Daran hatte ich auch schon gedacht, ec8or. Es gibt ja schon seit Jahrzehnten einen Tunnel unter der Startbahn West, wie Cephalopod schon geschrieben hat. Bisher ist nichts passiert, Gott sei Dank. Ich gehe aber davon aus, dass Fraport auch für diese Eventualitäten Vorsorge getroffen hat... Oder als Frage formuliert: würden denn die Tunneldecken eine Explosion aushalten, weiß das jemand?

Schmittchen
16.11.10, 13:01
Wegen der vergleichsweise großen Öffnungen kann sich in einem Tunnel wohl nicht viel Druck aufbauen. Von einer Auto- oder Lieferwagenbombe würde oben vermutlich kaum etwas ankommen, zumal man konstruktiv bestimmt Reserven einplant hat. Bei Brücken baute man noch zu Zeiten des Kalten Krieges spezielle Sprengkammern ein, weil eine Detonation ohne nicht viel bewirken würde. Noch nicht einmal der Sprengstoffanschlag auf die Tiefgarage des New Yorker WTC von 1993 hatte Folgen für die Standsicherheit der Türme (auf andere Weise wurden diese später dann doch zu Fall gebracht).

Luke13
16.11.10, 17:15
Ich denke das es viel erfolgsversprechendere Anschlagsziele am Flughafen gibt. Mit einer rießigen Bombe an der richtigen Stelle des Tunnels genau dann zünden wenn ein Flugzeug darüber fährt? Das ist schon sehr aufwändig und ob es "erfolgreich" ist? Ich halte die Gefahr für gering. Direkt über dem Tunnel ist ja auch noch die Feuerwache. Was mir eher sorgen macht: Mit einer kleinen Bewegung am Steuer kurz vor der Landung stürzt ein Jumbo in das Squaire. Da hat man viel weniger Aufwand, viel mehr Schaden und auch noch eine Symbolwirkung gegen die globalisierte Welt.

Wikos
09.12.10, 16:20
Habe mich die ganze Zeit gefragt, an wen mich der Opernturm erinnert. Hab es jetzt wieder - W.T. Waggoner Building in Fort Worth:
http://www.fortwortharchitecture.com/waggoner.htm

Sogar die Anzahl der Fenster auf dem vorderen Fensterband ist identisch. Weiß jemand im Forum, ob dieses eine bewusste Anlehnung an den historischen Bau in Fort Worth war?

Miguel
15.12.10, 23:10
Bzgl. der Bebauung des Parkplatzes am ehemaligen Straßenbahndepot in Bockenheim neben dem alten Uni-Campus:

Weiß jemand, wo zukünftig, wenn dieser Parkplatz bebaut ist, die Mietwagen des Uni-Autoverleihs, also des Kfz-Referats geparkt werden? Bisher habe ich noch nichts von einem Umzug zum Campus Westend gehört, und ich wüsste auch nicht, wo dort die Autos parken sollten. In die Tiefgarage unter dem zweiten Bauabschnitt werden sie wohl nicht hineinpassen, weil es eben hauptsächlich Kleintransporter sind. Evtl. zieht das Kfz-Referat zu den universitären Sportstätten?

Nunaa
17.12.10, 14:13
Verschoben aus dem Thread "Erweiterung des Städel-Museums":
-----------------

hallo alle, bin hier ganz neu und würde gerne wissen, ob es eigentlich vergleichbare, unterirdische Bauten mit den sogenannten Bullaugen gibt?

frankk
01.01.11, 20:10
Guten Abend zusammen

Gibs eigentlich noch historische Bilder oder eine Geschichte wo drinsteht wofür der Ostbahnhof eigentlich gebaut wurde?

Und wie er aussah als er noch OK war?

Heute schaut des Gebäude shebbig aus gell:Nieder:

Lomax
01.01.11, 21:06
Das Gebäude sah so aus. (http://www.altfrankfurt.com/spezial/bahn/Ostbahnhof/pic/Ostbahnhof01.jpg) Die Wartehalle. (http://www.altfrankfurt.com/spezial/bahn/Ostbahnhof/pic/Ostbahnhof02.jpg) Bedauerlich, dass wir das Schmuckstück verloren haben.

kato2k8
02.01.11, 01:49
Viel Gebäude ist da doch nun wirklich nicht mehr...

Harald-Report
03.01.11, 18:05
Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit in diesem Thread ja schon mal eine Anfrage gestellt, ob jemand dieses Gebäude (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=277626&postcount=97) kennt.

Hintergrund war, daß ich die alten Architekturfotos meines Großvaters sichte und Fotos von den gleichen Gebäuden oder Plätzen in ihrem heutigen Zustand mache. Das ganze ist ein laufendes Projekt, das immer wieder erweitert wird. Mittlerweile sind aber über 80 Motive fotografiert und die Website online gegangen.

Wer sich für alte Aufnahmen aus dem Frankfurt der 50er interessiert: http://www.harald-reportagen.de


Schöne Grüße

Robert

BEKU
03.01.11, 20:00
Hervorragend! Sowas hat dringend gefehlt.

Allerdings finde ich es sehr bedauerlich, dass die einzelnen Motive lediglich in Briefmarkengröße zur Verfügung gestellt werden. Das sollte auf jeden Fall geändert werden.

Schmittchen
03.01.11, 20:06
Dem schließe ich mich an.

Wie auf Deiner Seite zu lesen ist, hat Du noch eine ganze Menge Fotos von bisher unbekannten Orten. Gerne kannst Du diese an dieser Stelle einstellen. Es sollte hier eine ganze Reihe von Leuten geben, die beim Identifizieren helfen können. Wenn es sehr viele Fotos sind, machen wir einen gesonderten Thread daraus.

Harald-Report
03.01.11, 23:16
Vielen Dank für das positive Feedback. Was die Größe der Bilder angeht, so werde ich die Website in den nächsten Monaten wohl nochmal verändern, so daß man die Fotos optional auch in besserer Auflösung sehen kann. Dauert aber noch eine Weile.

Danke auch für das Angebot bezüglich der noch nicht identifizierten Motive. Ich hab noch jede Menge davon, viele müssen aber erstmal digitalisiert werden. Hier aber ein paar:

Motiv 1 (gelöst):
Update / ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.de/DegussaHaus/DegussaHaus.php
im Vordergrund sieht man zwei Straßenbahnen der Linien 16 und 18:
http://harald-reportagen.strouhal.de/public/1.jpg


Motiv 2 (gelöst):
Update / ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.de/Huehnermarkt/Huehnermarkt.php
im Vordergrund sieht man zwei Straßenbahnen der Linien 16 und 18:
kennt jemand den Sockel des Denkmals im Vordergrund?
http://harald-reportagen.strouhal.de/public/2.jpg

Motiv 3:
Update / ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.de/CafeSchwille/CafeSchwille.php
im Vordergrund "Cafe Schwille", das sich heute in der Freßgass befindet.
http://harald-reportagen.strouhal.de/public/3.jpg


Motiv 4:
Update / ist inzwischen gelöst: hier handelt es sich um das alte Arbeitsamt in Stuttgart (Google Maps (https://www.google.com/maps/ms?msid=211784952768855281936.0004e 96bac9d4eb0eefc5&msa=0&ll=48.790726,9.19722&spn=0.003213,0.008256))
zwei Aufnahmen, anscheinend ein Gewerbegebäude:
http://harald-reportagen.strouhal.de/public/5.jpg
http://harald-reportagen.strouhal.de/public/4.jpg


Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Robert

Miguel
06.01.11, 10:05
Wenn ich mir die reichhaltige Webseite so anschaue, erschüttern mich folgende Vorher-Nachher-Vergleiche: Schumann-Theater, Schauspielhaus, heutige "Sport-Arena" und der Klotz von "Betten Rid" - wie konnte das passieren? Ideologie? Gibt's noch mehr von der Sorte?

Abgesehen von diesen brutalen Ausnahmen bin ich wirklich froh, dass sich die Stadt seitdem zum weit Besseren entwickelt hat.

RMA
06.01.11, 11:37
Bild 2 zeigt den Hühnermarkt nach Nordwesten und vor allem die Reste von Fachwerkhäusern (gotisches Hinterhaus des sog. "Jungen Esslingers") an der Neugasse. Alles noch Anfang der 1970er für die Großleistung Technisches Rathaus beseitigt.

Und ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen, gerade was in der Innenstadt noch stand, wohlgemerkt um 1950, als also schon vieles ohnehin reparaturfähiges gnadenlos beseitigt worden war (!), schlägt dem Fass echt den Boden aus. Dass z.B. die Kult-Gaststätte "Drei Hasen" am Rathenauplatz noch stand, habe ich hier das erste Mal gesehen.

Ich kann auch nur für höhere Auflösungen votieren. Schon um in aller Brutalität vor Augen zu führen, was vom Stadtbild noch alles übrig war und aus purer Ideologie einem Philistergeschmack geopfert wurde. Der Mythos von Not und Wohnraumbeschaffung wird immer weniger haltbar.

OllaPeta
06.01.11, 14:13
Bei Bild zwei habe ich auch erst sofort an Hühnermarkt gedacht, aber ich habe um sicher gehen zu können kein Bild in meiner Literatur oder im Internet gefunden, das diese Stelle nochmal aus einer Perspektive zeigt, in der man das Umfeld erkennen könnte. Stutzig machte mich der im hinteren Teil mittig erkennbare Giebel (von hinten), der etwas nach Jugendstil aussieht. Gab es soetwas in der Braubachstraße?

Zu den vorher/nachher-Bildern: Dass das gut erhaltene Schumann-Theater in den 60ern und auch das auf der anderen Ecke gegenüber der Karlstraße gelegene Carlton-Hotel noch Mitte der 70er abgerissen wurde (so weit ich weiß, weil damals der Hotelmarkt nicht lukrativ gewesen sein soll... Ironie der Geschichte...) macht mich heute immernoch agressiv... Was ich aber nicht wusste ist auch, dass in der näheren Umgebung des Inselhotels (http://harald-reportagen.strouhal.de/HotelInsel/HotelInsel.php)in der Großen Gallusstraße (z. B. dort wo heute die Randbebauung der Commerzbank steht) noch wirklich wunderschöne Vorkriegshäuser standen. Das ist echt unglaublich, was da später noch dran glauben musste. Auch das der Vorgängerbau der Sportarena noch erhalten war, ist mir bisher entgangen. Wobei man auch sagen muss, dass das heutige Haus über die Jahre sehr verunstaltet worden ist. Wenn man sich den damaligen Neubau (http://www.aufbau-ffm.de/serie/extra/kaufhalle.html) ansieht, war es eigentlich kein schlechter Entwurf. Er wurde nur immer weiter zu seinem Nachteil verändert.

BEKU
06.01.11, 14:45
Bei Bild 2 bin ich auch für Hühnermarkt, Blickrichtung müßte nach Osten sein. Bild 3 ist in der Fressgass`, also der gleiche Standort wie der Wiederaufbau, der allerdings aufgrund der Verbreiterung deutlich zurückversetzt stattfand.

Beim Rest bin ich mir noch nicht ganz sicher.

RMA
06.01.11, 14:48
Zu #137: Das trifft auf eine Menge 1950er Jahre Gebäude zu. Diese Bauten stehen nämlich vor allem in ihrer Proportionalität noch im guten Nachklang des Neoklassizismus der 1920er und 1930er Jahre, sind aber von diesem durch nachträgliche Umbauten vielfach völlig entstellt. Wahrscheinlich gibt es eine ganze Menge dieser Gebäude hinter Fassaden der 1960er und 1970er Jahre, die heute schon kein Mensch mehr kennt.

Nochmal zu Bild 2: nein, Hühnermarkt nach Nordwesten mit Blick auf die Rückseiten der Häuser Braubachstraße 27–33. Beweis: der sichtbare Wellengiebel gehörte zu Braubachstraße 29 (http://img689.imageshack.us/img689/9049/bild1ng.png), einem der besten Jugendstilbauten der Stadt. An der Hinterhausfassade sind noch die Reste der einst zum Innenhof des "Goldenen Lämmchens" gewandten Galerien zu erkennen. 1970 abgebrochen.

Ganz rechts im Hintergrund das noch stehende "Handwerkerhaus" von 1926, in das gerade der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einzieht.

BEKU
06.01.11, 15:03
Ist natürlich richtig, RMA. Ich habe soeben eine Vergleichsaufnahme aus den 1960ern eingesehen.

Schmittchen
06.01.11, 15:15
Um die eigentliche Frage aus #134 zu beantworten: Es ist der Sockel des Stoltze-Denkmals (Ansichtskarte (http://ansichtskarten-auktionen.eu/thumbnail.php?pic=http://beeat24.de/aklex_img/ak_img_n/21704a.jpg&w=250&sq=N&b=N) von 1907). Heute steht das Denkmal auf dem nach dem Dichter benannten Platz hinter der Katharinenkirche (Foto (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9e/Stoltze4.jpg)). Mit Fertigstellung des neuen Hühnermarkts soll es wieder den ursprünglichen Platz einnehmen, zumindest war von einer solchen Absicht mehrfach zu lesen.

Die Braubachstraße 29 zählt zu den Gebäuden, die (auch) nach Ansicht der Dom-Römer-GmbH rekonstruiert werden könnten. Also ...

Sehr interessant übrigens, dass das ehemalige Kaufhaus Köster an der Ecke Roßmarkt und Salzhaus, heute Sitz des Juweliers Bucherer, ein Tragwerk aus (genietetem!) Stahl besitzt. Hier (http://harald-reportagen.strouhal.de/KaufhausKoester/KaufhausKoester.php) die Foto-Seite.

Noisy
10.01.11, 17:26
Mich würde mal interessieren, ob es in Ffm und/oder Umgebung Gebäude gibt, die dem Futurismus zugeordnet werden können oder sich sonst wie mit diesem in Verbindung setzen lassen können.
Ich hab versucht mit Hilfe von Google irgendetwas rauszufinden, aber da ist nicht viel zu machen. Mit den Suchbegriffen "futuristisch" und "futurismus" wird viel umsichgeworfen nur mit der ursprünglichen Kunstbewegung hat das wenig zu tun.

Wäre schön, wenn jemand dazu was sagen kann.

Wahnfried
11.01.11, 08:58
Die Olivetti Gebäude in der Bürostadt haben was futuristisches.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Olivetti_Buil dings_-_Egon_Eiermann.jpg&filetimestamp=20061214224851

Vielleicht auch der Sonnenring in Sachsenhausen und einige Gebäude im Westhafen wirken futuristisch.

mahlzeit
11.01.11, 13:33
Also mir fällt auch nach längerem Grübeln nichts ein - das "Neue Frankfurt" repräsentiert einen deutlich anderen Stil.

...mit 70 Jahren Verspätung die Bahn Hauptverwaltung: http://img687.imageshack.us/img687/7839/dbnetzii.jpg. Sant’Elia hätte da sicher seinen Spaß dran gehabt.

Das Verwaltungsgebäude der Hoecht AG (http://de.wikipedia.org/wiki/Technisches_Verwaltungsgeb%C3%A4ude _der_Hoechst_AG) wird zwar zum Expressionismus gezählt, aber eigentlich... schau es Dir mal an!

clemffm
17.01.11, 20:43
Aus dem T11 Strang hierhin verschoben:

Eine generelle Frage bezüglich der Thematik "Beleuchtung": es gibt ja bereits viele tolle Beispiele - Messeturm, Opernturm, DZ-Kronengebäude, Selmi Hochhaus aka Mäckler HQ (ab und zu) Commerzbank, Union Invest , Nationale Suisse, WesthafenTower u.v.m. Wie kann man (zB die Stadt durch entsprechende Vorgaben oder Anreize) die Architekten und Eigentümer weiterer Gebäude zu einer interessanten Illumination bewegen? Ist etwas für den SilverTower geplant (da gab es früher an den Treppenhäusern wunderbare, leider selten eingeschaltete changierende Lichtleisten) ? Bei den DeutscheBank Türmen erscheint wieder einmal die Chance verpasst...... Könnten Skyper und andere "aufgerüstet" werden?
Es muss ja nicht gleich Shanghai sein - aber hier geht sicherlich noch etwas!!!

El Kremada
18.01.11, 23:29
Es gibt das Projekt Illumination Stadtraum Main (klick (http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/illumination_stadtraum_main_5760.ht ml?psid=xgyxzssivt)). Da werden Antworten auf solche Fragen gesucht und Eigentümer angesprochen. Über Neues berichtete die FNP an Heiligabend (klick (http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/so-schoen-scheint-es-am-main_rmn01.c.8534437.de.html)).

Harald-Report
24.01.11, 21:39
Vielen Dank für die Hinweise zu den Fotos vom Hühnermarkt und aus der Fressgass. An das Stoltze-Denkmal hatte ich auch erst gedacht, aber dann haben mich die fehlenden Becken des Brunnens irritiert. Aber die setzen ja erst oberhalb des erhaltenen Sockels an.

Den Wunsch nach einer höheren Auflösung der Fotos hab ich verstanden. Ich werde das Backend der Seite noch umprogrammieren, danach gibt es die Fotos dann auch in besserer Auflösung.

Nach einer kleinen Urlaubspause hab ich heute übrigens auch wieder ein neues Motiv online gesetzt: http://harald-reportagen.strouhal.de/Genossenschaftsbank/Genossenschaftsbank.php


Schöne Grüße

Robert

Harald-Report
28.01.11, 13:41
so, es ging nun doch schneller als erwartet: Auf http://www.harald-reportagen.de sind die Bilder nun auch in größerer Auflösung verfügbar. Wenn man in den Bildergalerien auf ein einzelnes Foto klickt wird es - abhängig von der Browserauflösung - vergrößert angezeigt.

Viele Spaß beim Entdecken weitere, kleiner Details!



Schöne Grüße

Robert

OllaPeta
28.01.11, 14:56
In dem Post 134 von Harald-Report (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=284166&postcount=134)vor Kurzem war die Frage nach verschiedenen Fotomotiven gestellt worden. Bei Motiv 1 habe ich eine Vermutung, die ich letztlich nicht komplett beweisen kann, aber es stimmen zumindest die Geschosszahl, die Anzahl der Fenster in der Breite, soweit man es erkennen kann und Dachform sowie die kleinen Dachgauben sind auch vorhanden: es könnte sich um ein Gebäude auf der Nordseite des Degussageländes handeln an der Weißfrauenstraße (hier ganz links im Bild (http://www.aufbau-ffm.de/serie/heute/degussahaus.html) oder hier nochmal deutlicher (http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/Bilder/degussa3.jpg)). Die Straßenbahn fährt auch davor vorbei... Rechts im Bild von Harald-Report müsste dann heute das Degussa-Hochhaus stehen.

Aber wie gesagt, sind nur diese Indizien, die dafür sprechen.

BEKU
28.01.11, 15:03
Ach ja, hatte ich ganz vergessen. Das war auch meine Vermutung, da es auch mit den Straßenbahnlinien hinkommt. Auch das Haus rechts im Bild passt an diese Stelle, wie ich anhand einer Vorkriegsaufnahme erkennen konnte.

Leider bin ich bei dem letzten Bild noch keinen Schritt weiter. Ist das überhaupt in Frankfurt?

Minox
30.01.11, 11:56
Zum 3. Bild in Post 134 von Harald-Report, ich gehe davon aus, dass es sich um die Stelle handelt, an der sich das Café noch heute befindet.
Es lässt sich zwar nicht viel finden, was jedoch dafür spricht:

-der leichte Linksknick am Ende der Straße

-das schwarze Rechteck/kleine Fenster neben dem großen Fenster im Hintergrund entspricht dem heutigen Gebäude im Hintergrund

-Die Bäume im Hintergrund, der Anlagenring

-noch heute stehen niedrigere Anbauten hinter dem Gebäude zur Fressgasse, auch ein Satteldach, das senkrecht zum Betrachter steht.

-Das Große Gebäude im Hintergrund scheint schräg zum Betrachter zu stehen, dort wo sich heute der Klotz befindet (Mainova?), dazu müssen sich ja vielleicht Bilder aus der Hochstraße finden lassen.


http://i278.photobucket.com/albums/kk104/Beni_X/29310-1.jpg

http://i278.photobucket.com/albums/kk104/Beni_X/2432423.jpg

http://i278.photobucket.com/albums/kk104/Beni_X/132145.jpg

Bilder von Bing Maps, hier der Link

http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sbk8zhhqpj70&lvl=19.08264994601797&dir=78.76125893424108&sty=b&where1=Fressgass'%2050%2C%2060313%2 0Frankfurt%20am%20Main&q=GROSSE%20BOCKENHEIMER%20STR.%2050 %20frankfurt

Wirklich bewiesen ist dadurch natürlich nichts.


Danke für die sehr interessanten Bilder, die alten sowie die aktuellen!

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Mod: Direkteinbindungen in Links geändert, bitte fremde Bildrechte beachten. Microsoft gestattet die Verwendung von Bing-Schrägluftbildern nicht. Bei zulässigen Einbindungen immer die Quelle angeben, siehe Richtlinien (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=5682).

Harald-Report
30.01.11, 12:30
Vielen Dank für die Hilfe bei den ungeklärten Motiven! Vor allem auch für die ausführlichen "Bildbeweise".

Die Vermutung mit dem Degussa-Gebäude war richtig, ich hab inzwischen schon die "neuen" Fotos machen können (http://www.harald-reportagen.de/DegussaHaus/DegussaHaus.php).


Schöne Grüße

Robert

Harald-Report
01.02.11, 12:00
Hallo liebes Forum,

ich hatte ja versprochen, daß es noch mehr ungeklärte Bilder bei meinem Projekt Harald-Reportagen (http://www.harald-reportagen.de) gibt...

Wer erkennt diese Gebäude?

Motiv C1
Siedlungsbauten, vom Gefühl her würde ich sie irgendwo um den Marbachweg herum vermuten, konnte sie aber bislang nicht entdecken.

http://www.harald-reportagen.de/public/mf-60-001.jpg

http://www.harald-reportagen.de/public/mf-61-00101.jpg


Motiv C2 (gelöst)
ein Gewerbebau... nur wo?
Update: ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.de/Gewerkschaftshaus/Gewerkschaftshaus.php

http://www.harald-reportagen.de/public/Unbenannt-157.jpg


Motiv C3 (gelöst)
hier wurde anscheinend ein Gründerzeit-Gebäude abgetragen, wobei es fast nach einem ungeordneten Zusammenbruch aussieht... Vom Gefühl her würde ich es in Sachsenhausen vermuten. Leider wird man das Foto wohl nur anhand der Fassadengestaltungen einordnen können. Vielleicht kennt jemand die Ecke ja durch Zufall?
Update: ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.de/KronbergerStrasse/KronbergerStrasse.php

http://www.harald-reportagen.de/public/148-2.jpg

http://www.harald-reportagen.de/public/148-3.jpg

http://www.harald-reportagen.de/public/148-4.jpg


Weiterhin vielen Dank für Eure Unterstützung und die hilfreichen Hinweise, die ich bisher bekommen habe!


Schöne Grüße

Robert

Miguel
01.02.11, 12:21
Könnte es sich beim Motiv C2 um das Gewerkschaftshaus (http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerkschaftshaus_%28Frankfurt%29) an der Wilhelm-Leuschner-Straße handeln? Es sieht zwar heute ein wenig anders aus, insbesondere der Sockelbereich, aber eventuell wurde es einmal umgebaut und im Treppenhaus wurden erst nachträglich die durchgehenden Fenster angebracht. Oder dieses Bild zeigt die Südansicht?

Thomas
01.02.11, 13:27
Ich denke mal, es handelt sich um die Südansicht des Gerwerkschaftshauses, vom Mainufer.

Harald-Report
01.02.11, 13:59
Danke für den Hinweis mit dem Gewerkschaftshaus! Hab es mir bei Bing Maps mal aus der Vogelperspektive angeschaut, es ist tatsälich die Sicht vom Mainufer aus. Dadurch, daß heute ringsherum alles so verbaut ist, hätte ich es nicht wiedererkannt. Aber die Reihelfolge der Fenster und deren Größe und Typ stimmt überein.

Wieder was gelöst!


Schöne Grüße

Robert

Luke13
02.02.11, 15:25
Vielleicht klingt dies Frage jetzt dumm. Aber es interessiert mich eben :D
Ich bin durch das Squaire vor 2-3 Jahren auf dieses Forum gekommen und lese seitdem mit. Seitdem interresiere ich mich auch für die ganzen Bauvorhaben in Rhein-Main. Allerdings habe ich mit Architektur ansonsten nichts zu tun. Mir persönlich kommt es so vor, als ob es in Frankfurt und Umgebung zur Zeit richtig Rund geht. Aber ich habe ja auch keine Ahnung.
Wie sehen das die Leute, die schon seit vielen Jahren mit der Materie zu tun haben und sich besser auskennen? Ist im Moment eine starke Bautätigkeit (ein kleiner Boom) zu beobachten oder täuscht mich mein subjektiver Eindruck.

Wahnfried
03.02.11, 04:25
Ich wuerde ebenfalls meinen, das es beginnt zu boomen. Als, ich wieder mal nach Frankfurt gezogen bin April 2009, gabs einigen Leerstand in bevorzugten Wohnlagen.
Als, ich jetzt wieder ausgezogen bin, meinte der Makler das es nur noch sehr wenig Leerstand gaebe.
Sicherlich ist das auch eine subjektive Wahrnehmung. Aber, auch die vielen Baustellen im Stadtgebiet sprechen fuer einen beginnenden Boom.

AndreasHerzog
10.02.11, 16:55
Hallo liebes Forum,

nachdem ich schon seit einiger Zeit hier still mitlese, will ich jetzt mal aktiv werden:

Da ich derzeit auf der Suche nach einem Architektur-Photograph in Frankfurt & der Rhein-Main-Region bin, den ich gerne beauftragen möchte, an Euch die Frage, ob ihr mir hierfür jemand empfehlen könnt?

Danke für Eure Hilfe!

Harald-Report
15.02.11, 16:16
Hallo zusammen,

hat hier jemand zufällig eine Karte vom Archäologischen Garten zwischen Dom und Römerberg?

Also eine Skizze die beschreibt, welcher Mauerrest aus welcher Epoche bzw. welchem Gebäude stammt? Ggf. auch noch welche darüberliegenden Mauern abgetragen bzw. für die U-Bahn-Rolltreppe beseitigt wurden?

Ideal wären natürlich die Karten aus dem Werk "Neue Ausgrabungen in Deutschland" (Hundt-Fischer). Sonst muß ich wohl doch in die Bibliothek...



Schöne Grüße

Robert

sorayafaradiba
17.02.11, 09:50
In der Presse wird ja immer viel über den Leerstand in Frankfurt berichtet. Nun frage ich mich, wie es bei den einzelnen Hochhäusern ausschaut. Ich vermute mal eine 100%ige Auslastung gibt es bei Gebäuden wie dem Commerzbank-Hochhaus, die nur einen Mieter haben.
Wie sieht es aber mit anderen Häusern aus, die zahlreiche Mieter haben, zB Messeturm, Japan-Center oder Skyper? Gab es jemals ein Hochhaus in Frankfurt, das letztlich für den Investor keine Rendite gebracht hat (aktuell kommt einem der immer noch leere Büroturm im MyZeil-Komplex in den Sinn)? Bis zu welchem Grad ist Leerstand eigentlich normal für ein Hochaus? 10-25%?

epizentrum
17.02.11, 10:23
Leerstandszahlen, die nach Gebäudetypen aufgegliedert sind, kenne ich nicht, allerdings fände ich eine Aufteilung nach Alter, Ausstattung bzw. Energieeffizienz interessanter. In Frankfurt ist das Phänomen sehr ausgeprägt, dass unattraktive Bürobunker wie Blei im Markt liegen - trotz Quadratmeterpreisen von << 6 Euro - und spekulativ gebaute, 'attraktive' Häuser recht schnell ihre Mieter finden. Der 'brandneue' Büroturm im Palais-Quartier beispielsweise kommt bei Mietern schlecht an, weil die Säulen im Grundriss einer flexiblen Büronutzung im Weg stehen. Die Flächen im Squaire hingegen scheinen, trotz hoher Miete, äußerst gut anzukommen. 70er-Jahre-Häuser verschleudern Energie, haben Deckenhöhen < 2,80 Meter, sind giftstoffbelastet oder technisch schlecht ausgestattet. Die wird man ohne größere 'Revitalisierung' schlecht an den Mann bringen können. Genau das passiert deshalb gerade in größerem Umfang, siehe bspw. Triton im Westend, Silberturm, Deutsche Bank etc. Das BfG- bzw. EZB-Hochhaus wird 2014 sicherlich auch erst einmal umfangreich saniert werden, bevor es wieder auf en Markt kommt. Insgesamt ist das Qualitätsniveau in Frankfurt ziemlich hoch, die Kunden verwöhnt. Mit dem Speckgürtel bieten sich auch gute alternative Standorte. Insofern ist das Thema Leerstand recht komplex.

Hat jemand von den Immobilienhaien und -mitschwimmern (Presse.. :)) aktuelle, aufgegliederte Zahlen?

marty-ffm
23.02.11, 12:43
Mod: Verschoben, bezieht sich auf diesen Beitrag (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=292733&postcount=922).
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Das ist sehr erfreulich, denn diese Kirche ist eine meiner Lieblingskirchen.

Besteht denn die Chance, dass im Zuge der Sanierung auch gleich der Platz vor der Kirche am südöstlichen Ende an der Dreikönigstraße eine Aufwertung erfährt? Dort herrscht eine ungepflegte Bepflasterung der unterschiedlichsten Art vor, der ganze "Platz" wirkt sehr unaufgeräumt und unordentlich. Wäre schön, wenn da auch mal was passieren würde.

Schmittchen
24.02.11, 16:01
Durchaus. Der Platz vor der Dreikönigskirche ist im Programm "Schöneres Frankfurt", genauer in der Liste der Maßnahmen bis 2014. Hier (http://www.stvv.frankfurt.de/parlisobj/M_19_2011_AN1.pdf) das PDF.

Einem Sachstandsbericht (PDF (http://www.stvv.frankfurt.de/parlisobj/M_19_2011_AN2.pdf)) zufolge läuft die Vorplanung. Hinsichtlich der Priorität ist das Projekt in Kategorie B eingestuft, was eine "Umsetzung in 2012 ff." bedeutet.

marty-ffm
24.02.11, 22:12
Herzlichen Dank, Schmittchen, das klingt gut, auch wenn wir wahrscheinlich noch etwas darauf warten müssen. Wichtig zu wissen, dass es auf der Agenda steht.

Racher
25.02.11, 11:10
Verschoben aus dem Thread "Deutsche-Bank-Türme wurden umfassend modernisiert ".
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Kann mich kurz jemand aufklären welche Intention hinter einem Verkauf/Auslagerung/was auch immer der beiden Türme steht ? Bin im Immobilienrecht/Immobilienfinanzierung nicht gerade gut informiert. Wieso modernisiert man seinen Konzernsitz, baut ihn mit viel Geld auf den neusten Stand um ihn dann zu verkaufen, auszulagern, Miete zu zahlen ?

Immobilienmogul
25.02.11, 11:40
Weil so ein Haus viel zu viel Kapital, ein sehr knappes Gut, bindet.

Man kann es sehr teuer an Dritte verkaufen, die sich mit einer Rendite von 4-5% zufrieden geben, vor Steuer. Das kann den Aktionären der Bank bei weitem nicht reichen.

Also, ganz normal, alle profitieren von dieser vernünftigen Kapitalverwendung.

Racher
25.02.11, 15:08
Bei Karstadt ging sowas ja schief oder sollte schief gehen. Kann man nicht auch spekulieren dass man für den Umbau/Modernisierung Fördergelder beanspruchte, den Turm dann halbwegs einvernehmlich verkauft, auf diesen "Gewinn" einmalig Steuern zahlt, sich in X-Folgejahren durch die Miete aber ins Minus rechnen kann um Steuern zu sparen ?

- Muss nächste Woche in meine Facility Management Prüfung, da würde ich diesen aktuellen Fall gerne auf Immobilienfinanzierung o.ä. beziehen.

Richie_78
26.02.11, 11:42
Hi Alle! Richie bin ich, und komme aus Ungarn, ich spreche (noch) nicht so gut Deutsch, aber es wird mal anders ... nun, aber ich wollte mal was fragen, was wird mit der brücke zwischen Commerzbank und Rheinhy-haus? Noch was, das Commerzbank Hochhaus wird restauiert? oder bleibt so wie jetzt aussieht?


Noch was ... wie kann ich Foto hochladen??

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Mod: Beitrag verschoben aus Thread zum Taunusturm-Abriss. So fügst Du Bilder (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6949) in einen Beitrag ein.

Freeeak
26.02.11, 15:36
Die Länge des Gebäudes bedeutet außerdem: Das noch erhaltene alte Bahnarbeiterhaus (siehe #59 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=261329#post261329) ) wird weichen. Es ist die einzige Erinnerung an den alten Ostbahnhof.

Wird denn auch das schäbige aktuelle Bahnhofsgebäude weichen? Und wird das neue Gebäude dann ebenfalls als Eingang des Ostbahnhofs fungieren?

bridget
26.02.11, 19:32
@Richie:

Die Brücke verschwindet in den nächsten Tagen und komt auch nicht wieder.

Irgendwann wird sicherlich (hoffentlich) auch das alte CoBa Haus renoviert, bislang ist aber noch nichts dergleichen geplant...

sweet_meat
26.02.11, 19:42
Hey Richie, die Brücke zwischen den beiden Gebäuden wir vorraussichtlich an diesem Wochenende (nachts) entfernt und dann geht's den "Rheiny-Resten" an den Kragen. :daumen:

Das alte Commerzbank-Hochhaus beherbergt zur Zeit noch Teile der EZB-Belegschaft. Spätestens wenn die nach Fertigstellung der neuen Zentrale (an der Großmarkthalle) ausziehen wir das Gebäude auf alle Fälle saniert. In seinem jetzigen Zustand wird man sonst wohl keinen neuen Mieter dafür finden. ;)

Richie_78
27.02.11, 09:01
Danke ... das alte Commezbank-Hochhaus würde ich gerne früher in einem besseren Zustand sehen, weil dieses Hochhaus ist jetzt das schlimste in Frankfurt ist :)

sweet_meat
27.02.11, 11:54
Das geht mir ähnlich Richie, Aber ich glaube bevor die EZB nicht auszieht wird da noch nicht viel passieren.

Nicht das wir nicht noch andere etwas abgetakelte HHs hätten, die mal ein kleines Update vertragen könnten - jedoch ist keines der Anderen an so einer exponierten Stelle mitten in der City.

Das Gebäude in der Hafenstraße 51 (soweit ich weiß auch Commerzbank), nahe des Bahnhofs ist z.B. auch nicht gerade eine Schönheit!?
http://www.thehighrisepages.de/hhkartei/ffmhaf51.htm

jo.ker
27.02.11, 12:49
@sweet_meat: Ich lese aus Deinem Beitrag #173 heraus, dass Du recht nahe dran bist (an dem Thema / an dem Hochhaus, wie auch immer ;) ). Wenn die auch in meinen Augen überfällige Sanierung startet, ist dann auch ein "Facelifting" wie beim ehemaligen Selmi-Hochhaus geplant, oder kann man das jetzt noch nicht sagen? Ich würde diesen dunklen Klotz bzw. das Dunkle an ihm gerne verschwinden sehen.

merlinammain
27.02.11, 17:05
Ich finde dieses HH gar nicht so schlimm. Was mir neben der dunklen Farbe gefällt ist, dass es sehr "amerikanisch" ist, einen wichtigen Beitrag für die Vielfalt der HHer in FFM leistet und aufgrund seiner Fläche die "Strassenschluchtwirkung" in der Neuen Mainzer verstärkt. Ist natürlich Geschmacksache und gebe zu, dass wohl nur wenige so denken wie ich :cool:

sweet_meat
28.02.11, 15:39
Nun ja Joker ich bin eben einfach FFMer durch und druch, Highrise-Fan obendrein, da liegt mir die Entwicklung eines unserer Markenzeichen - der Skyline natürlich am Herzen.

Für ein Facelifting oder eine Revtialisierung des Gebäudes wurden noch keine Pläne oder Entwürfe veröffentlicht. Ich denke es ist aber recht offensichtlich, das man aus wirtschaftlichen Gründen nicht drum herum kommt. Das Gebäude ist nicht nur von außen etwas abgewirtschaftet, sondern enspricht leider auch im Punkto Innenleben nicht mehr den aktullen Standards. Wenn man es erfolgreich vermarkten und vermieten will, muss sich das erst mal ändern.

Die Form ist durchaus nicht zu beanstanden, eben ein Klassiker - sehe ich auch so merlinammain. Die Farbe ist in der Tat Geschmachsache, aber passt durchaus zum Gebäude und verleiht ihm ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. Ich fände es eigentlich schade, wenn man diese durch z.B. eine Vollverglasung ersetzt. Glastürme haben wir ja in der Tat schon einige im Stadtbild.

Passieren muss aber etwas, die aktuelle Fassade ist wirklich am Ende. Schon alleine die Schatten/Umrandungen des (nicht mehr vorhandenen) ehemaligen Commerzbank-Schriftzugs sprechen eine eindeutige Sprache...

clemffm
02.03.11, 14:29
Mod: Verschoben, bezieht sich auf die bevorstehende Sanierung der Dreikönigskirche (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=292733&postcount=922).
-----------------

Gute Nachrichten für diesen das Sachsenhäuser Ufer prägenden Sakral-Bau - ich hoffe dass hiermit auch die Installation einer nächtlichen Illumination a la Dom verbunden ist - wer weiss Genaues?

Miguel
06.03.11, 12:47
Bei der aktuellen Diskussion im Skyline-Thread fällt mir wieder ein, was ich schon lange einmal fragen wollte: weiß jemand, ob sich in den oberen beiden Stockwerken des 60er-Jahre-Bestandsbaus der FraSpa (kleines, ockerfarbenes Hochhäuschen an der Neuen Mainzer Straße, das eines Tages durch einen 197-Meter-Turm ersetzt werden soll) noch immer ein Künstler-Atelier befindet?

Ich war irgendwann in den 90er Jahren einmal zu Besuch beim "Sound of Frankfurt"-Musikfestival. Wegen einem Gewitter haben wir uns damals beim Bürohaus an der Alten Oper untergestellt, und zufällig hat uns irgendjemand dort gefragt, ob wir nicht Interesse haben, uns die Arbeit der Künstler in dem benachbarten Gebäude anzusehen. Es war beeindruckend, sowohl die sehr avantgardistische Arbeit an sich, als auch - natürlich - die Aussicht! ;) Gibt es dieses Atelier noch? Wenn ja, wer arbeitet dort, oder wer hat dort in den 90ern gearbeitet?

Thomas
08.03.11, 16:18
Ich habe da mal gleich zwei Fragen:

Frage 1: Im Eoropaviertel Ost, Baufeld Süd 1, wurden die Erdhaufen beseitigt, das Grundstück mehr oder weniger planiert und ein Bauzaun wurde errichtet. Weiß jemand von euch, ob es da bald los geht?

Frage 2: Auf dem ehemaligen Rundschaugelände, Große Eschersheimer / Siftstr., wurde eine recht attraktive Bebauung angekündigt. Aber geschehen ist bis jetzt nichts. Ist da etwas genaueres bekannt?

RaZor
13.03.11, 15:16
Ich suche schon länger im Internet, auch hoffnungslos hier im Forum
nach Bilder des Frankfurter Stadtmodels (mit den geplanten HH).
Die suche ergab auch nicht wirklich befriedigendes, falls ich jedoch etwas
übersehen haben sollte bitte ich um entschuldigung :)

EV-FFM
13.03.11, 15:38
Im Eoropaviertel Ost, Baufeld Süd 1, wurden die Erdhaufen beseitigt, das Grundstück mehr oder weniger planiert und ein Bauzaun wurde errichtet. Weiß jemand von euch, ob es da bald los geht?

die Fläche wird derzeit als Zwischenlager für Erdaushub genutzt, ich glaub nicht, dass es hier bald mit Baumaßnahmen losgeht...

bridget
13.03.11, 16:26
@RaZor:
Meinst Du das:
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=195219&postcount=119

http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=197733&postcount=383

http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=194339&postcount=350

Schmittchens Bilder sind recht weit vorne von Projektübersicht Frankfurt (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=5105)verlinkt (falls Du es mal wieder suchst, kann man sich ganz gut merken).

jo.ker
13.03.11, 20:05
@bridget : Auch von mir vielen Dank, obwohl ich nicht danach gefragt oder gesucht habe :D . Das Modell von 2008 war irgendwie aus meiner Erinnerung verschwunden, vor allem als ich mich kürzlich hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=293956&postcount=88) und hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=293979&postcount=91) über die Wahrnehmbarkeit der FraSpa - Hochhauses mit 130m verbreitet habe. Ein 200m - Turm wäre natürlich sichtbar.

@RaZor : Eine Übersicht zum aktuellen Stand der Projekte findest zu in Gizmo23s Beitrag (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=244444&postcount=187) im Hochhäuser - Spekulierstrang.

frank353
15.03.11, 10:16
Wie sah die Häuserzeile eigentlich im Original aus? Ich habe bisher noch keine historischen Bilder gesehen.

-----------------
Mod: Verschoben. Frage bezieht sich auf Hotelprojekt am Opernplatz.

Beggi
15.03.11, 11:48
Aus meiner Postkartensammlung:

http://www.abload.de/img/vorkriegszustandopernpgyf3.jpg
Beide Bilder: Postkarten (Urheberrechte abgelaufen)

svenb
15.03.11, 16:54
Ich schreib meine Frage mal hier rein, wenn sie hier unpassen ist, bitte verschieben :)

Für ein Modellprojekt bräuchte ich ein paar (Farb)fotos der Umgebung um den alten Messe-Verwaltungsbau am Messekreisel in der Zeitspanne 1988 - 1990, also jender Zeit, als der MesseTurm hochgezogen wurde.
Auch Bilder von den Gehsteigen, den Tram-Linien usw. unweit der ehemaligen Messeverwaltung bzw. vor der MesseTurm-Baustelle wären hilfreich.
Möchte ggf. eine kleine Modellanlage (ca. 1,5 qm²) im Maßstab 1:50 umsetzen, Thema soll der Anschnitt: Ausschachtung der MesseTurm-Baugrube sein, und möchte das so vorbildgetreu wie möglich machen.
Würd mich über eure Hilfe freuen, falls jemand um diese Zeit herum mal an der Messe war und bildtechnisch was liefern kann :)

bridget
15.03.11, 17:29
Schau mal hier rein, auf Seite 3 & 5 sind auf jeden Fall ein paar alte Messeturmfotos, zwar nicht superergiebig, aber immerhin:

http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1470

svenb
15.03.11, 18:11
@ bridget: Danke für deinen Link, aber die Bilder kenn ich schon, es ging mir auch nicht direkt um den MesseTurm, sondern eben um dessen direktes Umfeld während seiner Bauzeit, primär um den MEsseverwaltungsbau, Gehweg / Straße, Tram-Gleise usw.
Ich hab zwar hier noch viele Bilder vom Bau des MesseTurms, aber solche detaills, wie ich sie brauche, um die Modellanlage entsprechend dem Vorbild auszugestalten, fehlen mir und sind auf Großaufnahmen bzw. Zeitungsartikel nur schlecht zu erkennen.
Auf der Modellanlage soll die Baugrube des MesseTurms auch nur zu 1/4 (also etwa 30 x 30 m = 60 x 60 cm im Modell) nachgebildet werden, der Rest soll Umgebung sein (bei mir also ein Anschnitt der FEA und dem Platz zwischen MT-Baustelle und Messe-Verwaltungsbau.
Aber trotzdem danke.

erschonwieder
18.03.11, 15:24
Mal eine Frage an Bau- und Kranspezialisten.
"im" Parkaus werden gerade zwei TDKs ausgebaut - und zwar mitten drin.
1. Wie kriegt man die da wieder elegant raus, soweit im Gebäudeinneren?
2. Vor allen Dingen: Was passiert mit den "Löchern"? Treppenhäuser und Aufzugsschächte stehen ja schon. Hinterher dann passgenaue Betonfertigplatten über 7 Etagen einfädeln - da braucht's doch 'ne Menge Vaseline ;-)

http://www.panterratv.de/a3/wp/airra/airra01.jpg

sweet_meat
24.03.11, 11:47
Hallo DAFs,

mir ist gerade beim Browsen durch GoogleEarth ein seltsames Objekt aufgefallen!?
In der "3D-Version" von FFM steht gegenüber des Bienkorb-Hochhauses ein weiteres
(deutlich höheres) Hochhaus an der Konstabler Wache. Wo kommt dieses 3D Modell her
gab's da mal 'ne Planung für und ich hab 'se verschlafen!? :confused:

http://img269.imageshack.us/img269/3715/bildschirmfoto20110324u.png (http://img269.imageshack.us/i/bildschirmfoto20110324u.png/)

http://img215.imageshack.us/img215/2949/bildschirmfoto20110324ui.png (http://img215.imageshack.us/i/bildschirmfoto20110324ui.png/)

Quelle: Google Earth (Screenshots)

BEKU
24.03.11, 11:56
Irgendwas kann da nicht stimmen. Der Sockelbau ist ganz offensichtlich ein Vorkriegsgebäude. Sowas gibt es an dieser Ecke nicht. Da hat wohl jemand seiner Phantasie freien Lauf gelassen.

Miguel
24.03.11, 13:17
Vielleicht soll das der misslungene Versuch sein, die EZB zu modellieren? Zumindest die Antenne und die schräge Fassade deuten darauf hin. Zum Standort, naja, leicht daneben... Weiß jemand, wie man Google bescheid geben kann, dass da etwas schief gelaufen ist?

mahlzeit
24.03.11, 16:11
@sweet_meat: Es gibt einen Link in der Beschreibung des Modells, um Fehler an google zu melden - es dauert zwar ewig, wird aber irgendwann gefixt. Ich habe vor zwei Jahren ein ähnliches Un-Gebäude neben der Union Invest gefunden, welches zwischenzeitlich korrigiert wurde.

Micha81
29.03.11, 21:44
Eine Frage, die sich mir fast spontan ;) und wegen der Pressemeldung von Züblin (siehe Beitrag von Schmittchen (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=296312&postcount=458)) zum Bau des TaunusTurms in Bezug auf die 4 Untergeschosse stellt:

Normalerweise geht es in Frankfurt meist hoch hinaus, aber wie weit ging es denn bisher maximal nach unten?

Schmittchen
29.03.11, 23:48
Das PalaisQuartier dürfte zumindest weit vorne sein, dort sind es fünf Untergeschosse. Im 1. UG ist u. a. Rewe (MyZeil) und auch der Ballsaal (Thurn&Taxis-Palais), im 2. UG bis 5. UG die vier Parkebenen. Tiefe ist 22,5 Meter.

http://www.seilbagger.de/assets/images/IMG_6805.JPG
Bild: Tommy

Mehr Fotos aus dem Untergrund hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=172622#post172622) .

Harald-Report
04.04.11, 11:46
Hallo zusammen,

vermutlich ist die Frage ganz leicht zu beantworten, aber mir fällt absolut nicht ein, um welche Kirche es sich auf diesem Foto handelt:

Motiv D1
http://www.harald-reportagen.de/public/Unbenannt-129.jpg

Sie sollte aller Wahrscheinlichkeit nach in Frankfurt liegen. Kennt die jemand?


Vielen Dank und Schöne Grüße

Robert

epizentrum
04.04.11, 11:56
^ Moin. Um die (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=268258#post268258) da handelt es sich.

mahlzeit
04.04.11, 11:57
Auch wenn sie sich offenbar in den letzten 60 Jahren nicht gerade zum Vorteil verändert hat - der Turm scheint zur Weißfrauenkirche in der Gutleutstraße zu gehören:
klickmich (http://www.schwabenmedia.de/Kirchen/Frankfurt/Weissfrauenkirche.jpg)

Schmittchen
04.04.11, 12:05
Das sah ja mal tatsächlich einigermaßen nach Kirchturm aus. Den früheren Zustand kannte ich gar nicht, nur das bloße unansehnliche Betonskelett der letzten Jahre und Jahrzehnte. Wird bei der derzeit laufenden Sanierung (http://www.abload.de/img/img_14903dz6.jpg) die Fassade wieder vervollständigt, weiß das jemand?

epizentrum
04.04.11, 12:17
Wenn wir dem von PROJECT zitierten (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=268258#post268258) FNP-Artikel Glauben schenken wollen, soll sie in ihren Zustand von 1956 zurückgeführt werden. Das wäre eine schöne Nachricht, und ich würde meine hier (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=268567&postcount=234) geäußerte Kritik an der Kirchturmarchitektur revidieren.

Harald-Report
04.04.11, 14:06
Danke für den Hinweis auf die Kirche an der Gutleutstraße. An die hatte ich ganz am Anfang auch mal gedacht. Da sie aber in den letzten Jahren anders aussah und ich mich - irgendwie blind - nur auf die gitterartige Verzierung konzentriert hatte, ist sie mir "durchgerutscht".

Hier hätte ich noch ein paar andere Motive, von denen ich annehme, daß sie in Alt-Sachsenhausen zu finden sind. Bin zwar schonmal durchspaziert, konnte sie dabei aber nicht entdecken:

Motiv D2
http://www.harald-reportagen.de/public/Unbenannt-23.jpg

Motiv D3
http://www.harald-reportagen.de/public/Unbenannt-24.jpg

Motiv D4
Der Name der Gaststätte auf der rechten Seite ist leider nicht zu erkennen. Scheint aber mit "Her..." zu beginnen?
http://www.harald-reportagen.de/public/Unbenannt-35.jpg



Schöne Grüße

Robert

RMA
04.04.11, 20:30
Es sieht stark nach Sachsenhausen aus, aber ich muss passen. Ich bin ohnehin nicht so der Sachsenhausen-Fan, da es da m.E. aussieht wie heute immer noch in hunderten hessischen Dörfern und mir daher die Besonderheit abgeht. Unabhängig davon habe ich jetzt über zehn Bildbände und mehr als 2.000 Fotos beim Institut für Stadtgeschichte durchgeguckt, und konnte nichts finden. Häuser wie diese gab es aber auch an den Rändern der rechtsmainischen Altstadt, etwa am westlichen Ende der Alten Mainzer Gasse, im heutigen Bankenviertel oder nördlich der Konstablerwache. Es kann also durchaus sein, dass die Fotos Abbildungen von etwas darstellen, was kein einziges weiteres Mal geknipst wurde. Das ist bei der einst gigantischen Größe der Frankfurter Altstadt leider nicht selten.

P.S.: Ein toller Fund ist das (http://www.harald-reportagen.de/foto2.php?jpegQuality=100&src=Stadtwerke/detail/Stadtwerke.jpg) hier. Da ich den Wikipedia-Artikel über das Schopenhauerhaus geschrieben habe, kann ich dich in deiner Annahme bestätigen, dass es sich um seine Reste handelt.

Harald-Report
05.04.11, 00:35
Schade, aber ich hatte schon befürchtet, daß es mit diesen Häusern nicht so einfach wird. Vielleicht klappt es später.

Ein weiteres Motiv aus Sachsenhausen hab ich noch. Dürfte diesmal sicher in Sachsenhausen sein, weil auf dem Wirtshausschild an dem Haus neben der Baulücke steht "Zum Sachsenhäuser Stübchen". Leider konnte ich zu diesem Namen nichts finden.

Motiv E1
http://www.harald-reportagen.de/public/115-1.jpg

Das hier ist vielleicht einfacher zu lösen (bei der letzten Kirche ging es jedenfalls wahnsinnig schnell...):

Motiv E2
http://www.harald-reportagen.de/public/mf-140-00101.jpg

Kennt jemand diese Kirche?


Vielen Dank und Schöne Grüße

Robert

BEKU
05.04.11, 01:53
Die Kirche steht in der Eschersheimer Landstraße, Hausnummer 393 (Ev. Französischreformierte Gemeinde). Durch Umbauten und Erweiterungen in den 1980er Jahren sieht der Eingangsbereich heute allerdings anders aus.

Schmittchen
05.04.11, 09:03
Das Motiv E1 zeigt wohl das westliche Ende der Klappergasse. Im Hintergrund mit vier Fensterachsen die noch stehende Hausnummer 33, heute Kneipe "Klapper 33". Die Häuser im Vordergrund stürzten zwischenzeitlich teilweise ein, der Rest wurde abgerissen (Vergleichsbild (http://www.frank66furt.de/frankfurt/sachs023.jpg) von 2003). Aktuell wird auf den Grundstücken 35-39 neu gebaut (http://img819.imageshack.us/img819/9692/img4223e.jpg), inzwischen an den Erdgeschossen (Info (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=293894&postcount=80)).

Harald-Report
05.04.11, 11:06
Wieder vielen Dank für die Hilfe.

Das mit der Klappergasse scheint zu passen. Hab auch nochmal auf der Karte nachgeschaut, die Straße macht wirklich wie auf dem Foto einen leichten Linksknick, der mir sonst nie aufgefallen ist.

Ok, ein Motiv hab ich noch fertig in der Schublade. Da schließe ich aber fast aus, daß jemand weiß, wo es ist. Es sei denn, jemand kennt ein anderes Fotos aus der gleichen Ecke. Der einzige Hinweis, den das Foto meiner Meinung nach liefert, ist der sehr spitze Winkel der Straßenecke. Aber das hilft mir auch nicht weiter.

Motiv F1
http://www.harald-reportagen.de/foto2.php?jpegQuality=100&src=Kellerwohnung/detail/Scan-100627-0001.jpg



Schöne Grüße

Robert

christianfd
06.04.11, 20:17
In Schmittchens Infobeitrag (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=297306&postcount=513) zum Goetheplaza war mir vollkommen neu, dass dort Abercrombie & Fitch
einziehen soll. Eine entsprechende Tochtergesellschaft ist ja bereits in Frankfurt (Hollister im MyZeil)

Wie sicher ist es dass der Shop dort 2014 einzieht?
Seit wann ist das bekannt?

sweet_meat
07.04.11, 09:47
Offentlich bekannt gegeben wurde da auch noch gar nichts, allerdings wäre es eine logischer und auch A&F-typischer nächster Schritt.
Die Vertriebswege und die Infrastruktur wurden bereits für Hollister etabliert, der Markt quasi erfolgreich erschlossen.
Nun zieht man mit der etwas hochpreisigeren Marke nach, einige von uns haben diesen Schritt/die Pressemitteilung ja schon erwartet.

Ich hätte allerdings auf das Parlais oder das Gebäude am Goetheplatz in dem nun COS eingezogen ist (der frühere Diesel-Flagship) getippt.
Das hätte meines erachtens etwas besser zum etablierten A&F Image gepasst!?

By the the way - könnte innerhalb des Goetheplaza ja ggf. auch der Diesel-Flagship wieder eröffnet werden.

Das Flagships gerne mal ohne Vorwarnung in Renderings auftauchen passiert übrigens öfter, vor einigen Tagen/Wochen war auf einmal
ein Desingual Store in der Zeil-Galerie auszumachen.

Immobilienmogul
07.04.11, 20:39
... nicht nur Wunschdenken der Renderings-Maler, oft auch Ablenkungsmanöver, es bleibt also spannend .... und ob A&F wirklich so lange warten will ..... spekulatius, spekulatius ...


sicherlich gucken aber auch ganz prominente Namen aus der Goethestraße sich derzeit die Pläne sehr genau an, Frankfurt ist gut genug für flagsphip - Dimensionen, für die in den Goethestraße -Ladenproportionen selbst nach diversen Erweiterungen kein standesgemäßer Platz mehr ist ....

Harald-Report
13.04.11, 23:41
Hallo zusammen,

ich hätte hier zwei Fotos aus der Hochstraße, die Frage ist nur, welche Stelle sie genau zeigen...

Motiv G1
http://www.harald-reportagen.de/public/150-1.jpg

http://www.harald-reportagen.de/public/150-2.jpg

Auf dem Straßenschild auf dem zweiten Foto kann man lesen: "Hochstraße" und "36 - 2...", die zweite Ziffer der Hausnummer ist nicht genau lesbar, vermutlich ist es eine 2 oder 4. Die 36 ist heute das letzte Haus vor der Fressgasse. Die 22 ist heute das Hilton. Theoretisch könnte das also der Blick aus der Taubenstraße heraus Richtung Hilton auf der gegenüberliegenden Straßenseite sein.

Kann das jemand bestätigen? Kennt jemand das Haus, das auf den Fotos abgerissen wird?

Und war die Hochstraße früher eine Einbahnstraße in die andere Richtung? Das Einbahnstraßenschild zeigt nach links und im Hintergrund ist wohl der Anlagenring zu sehen.


Schöne Grüße

Robert

BEKU
14.04.11, 00:35
Aufgrund der Straßenbahngleise im Vordergrund kommt hier nur die Ecke zum Eschenheimer Tor in Betracht. Im Blickfeld ist somit das Grundstück der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Die Hochstraße war auch nach dem Krieg noch eine ganze Zeit in der Einbahnrichtung umgekehrt.

RMA
14.04.11, 01:09
Dass es tatsächlich das Gebäude Hochstraße 2 / Eschenheimer Tor 1 war, kann ich kaum glauben, denn da stand ein relativ protziges Gebäude einer Berliner Versicherungsgesellschaft.

Der hier im Abriss befindliche Bau sieht aber ziemlich modern aus, er dürfte wohl kaum vor 1930 errichtet worden sein. Ich würde auf Hochstraße 4a tippen, da dieses Gebäude der Städtischen Polizei zugehörig war – dazu würden auch die vergitterten Fenster im Erdgeschoss passen.

Anbei noch ein Luftbild der Situation an dieser Stelle vor 1944...

http://www.abload.de/img/untitled-1_thumbf7c4.jpg (http://www.abload.de/img/untitled-1t7wv.jpg)

...und aus dem parzellengenauen Stadtplan mit Stand 1944:

http://www.abload.de/img/untitled9720.jpg

Bildnachweis: Bildindex.de, Altfrankfurt.com

BEKU
14.04.11, 01:15
RMA, nichts anderes habe ich gemeint. Man sieht auf dem Bild von Harald-Report ja auch, das es sich nicht um das Eckgrundstück handelt. Aber der Fotograf stand einwandfrei mitten auf dem Eschenheimer Tor.

Harald-Report
14.04.11, 15:13
Vielen Dank für die Hilfe. Ich hatte mich irgendwie darauf versteift, daß der Blick nach Norden und nicht nach Westen gerichtet ist. Aber so macht es natürlich mehr Sinn und dann passen auch die Straßenbahnschienen.

@ RMA: Wo findet man eigentlich die gesamte Flurkarte aus der Dein Ausschnitt stammt?


Schöne Grüße

Robert

Schmittchen
14.04.11, 15:25
Die Liegenschaftskarte von 1944 gibt es u. a. hier (http://altfrankfurt.com/Stadtplan/).

RMA
14.04.11, 16:21
Für derartige Forschungen empfehle ich neben den einschlägigen Fotobänden (Liste kann ich gerne liefern) insbesondere den Download sämtlicher Luftbilder Frankfurts aus dem „Luftbildarchiv deutscher Städte“ (http://www.fotomarburg.de/bestaende/uebernahm/kieler2), den Ravenstein-Plan von 1862 (http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:August_Ravensteins_Geometr ischer_Plan_von_Frankfurt_am_Main), der parzellengenau das gesamte Stadtgebiet im nahezu mittelalterlichen Zustand zeigt, im Abgleich dazu den von Schmittchen verlinkten Flurplan mit Stand 1944 sowie die Kenntnis der alten Frankfurter Adressbücher. Ich habe davon mittlerweile zehn Jahrgänge, die schwerpunktmäßig zwischen 1930 und 1943 fallen (wichtig wegen Altstadtsanierung und der krassen Eigentumsverschiebungen aufgrund der Enteignung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung), es gibt sie aber auch alle mikroverfilmt bei ISG oder in der Universitätsbibliothek.

BEKU
14.04.11, 17:03
Diese Hilfsmittel sind sicher nicht verkehrt, helfen aber meist nur bedingt, b.z.w. erst dann, wenn die Örtlichkeit mindestens grob bestimmt ist. Bei den Bildern von Harald-Report haben diese Dinge überhaupt nicht genützt, oder waren ganz einfach nicht notwendig.

Nehmen wir mal das letzte Bild:
Die Ortsbestimmung war hier sehr einfach. Es stand fest, dass es sich um die Hochstraße handelt. Die schwer sichtbaren Hausnummern waren völlig unwichtig. Das entscheidende sind die Schienen. An der Hochstraße gab es zwei Stellen, an denen Schienen lagen. Einmal am Opernplatz, und einmal am Eschenheimer Tor. Der Opernplatz mußte ausscheiden, da hier aufgrund des Bildausschnitts und der Lage der Gleise entweder der Blick aus der Neuen Mainzer Straße in Richtung Hochstraße/Große Bockenheimer Straße, oder aber der umgekehrte Blick möglich ist. Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß, dass es an beiden Stellen nach dem Krieg völlig anders aussah, respektive aussehen mußte. Somit bleibt nur das andere Ende der Hochstraße übrig, zu dem auch das Einbahnstraßenschild sehr gut passt. Erst mit dieser Erkenntnis kann man Luftbilder zur endgültigen Klärung hinzu ziehen (war aber hier unnötig).

Die beste Erkennungshilfe sind und bleiben Straßenbahnschienen, oder noch besser Straßenbahnen selbst mit ihrer Beschilderung. Dann noch ein bisschen nachdenken und etwas Ortskenntnis, und schon isses gelöst. Am optimalsten ist es allerdings, man kennt die Stelle ganz einfach.;)

RMA
14.04.11, 17:15
Naja, die Straßenbahn fuhr aber längst nicht in jeder Ecke. Auch das mit dem Polizeigebäude hätte man wohl kaum ohne Adressbuch herausgefunden. Da es früher sozusagen „Corporate Architecture“ gab, also durchaus am Baustil die Nutzung eines Gebäudes zu erkennen war, ist es häufig auch eine Hilfe zu wissen, welche Firma wo ansässig war. Aber das schöne an einem Forum wie diesem hier ist ja, dass man sich mit seinen unterschiedlichen Interessenschwerpunkten ziemlich gut ergänzt. Ich bin mir sogar ganz unvoreingenommen sicher, dass sich hier häufig mehr kostenloses Know-How einfindet als in manch wissenschaftlicher Institution (wenn ich an die Verschlagwortung vieler Fotos im Institut für Stadtgeschichte denke, oh weh!).

BEKU
14.04.11, 17:22
Ganz genau, RMA. Die Ergänzung ist das Entscheidende. Was der eine nicht weiß, weiß eben der andere.

Die schlimme Verschlagwortung im Institut wundert mich nicht. Man braucht schon etwas Übung und auch Geduld. Die haben dort sicher auch noch was anderes zu tun.

klax04
03.05.11, 07:12
Weiß jemand, wie der aktuelle Umsetzungsstand ist? Und wie es wann weiter geht? Schon mal Danke im Voraus

mrmartin
03.05.11, 13:59
Bezüglich des Alten Feuerwachen Geländes habe ich vor ein paar Tagen einen Bagger entdeckt. Sind das bereits erste Versuche zum Beginn der Bauarbeiten?

Schmittchen
03.05.11, 14:01
Nein. Der gehört zu den Straßenbauarbeiten an Hanauer und Sonnemannstraße.

buschi0421
03.05.11, 23:15
Direkte Frage an Schmittchen!

Letztes Jahr mitte Januar,gab es die Meldung in der FAZ,daß ,das Grundstück der Deutschen Bank zwischen Gallusstrasse und Junghofstrasse mittelfristig bebaut werden wird.Also damit ist das Max-Grundstück gemeint.
Gibt es wirklich jetzt berechtigte Hoffnung,daß,das Hochhaus in den nächsten 2 Jahren zumindest angekündigt wird? Weißt du vielleicht mehr darüber,wie es weitergeht? Gibt es aktuell etwas Neues darüber? Irgendwelche Planungen?

Schmittchen
03.05.11, 23:31
Nein. Aktuell wird vermutlich schlicht keine Planung erarbeitet oder weiterverfolgt.

bjoern_media
09.05.11, 21:18
Gibt es eigentlich Überlegungen den Platz neben der Paulskirche wieder zu bebauen, wie es auf dem Altstadtmodel zu sehen ist?

christianfd
09.05.11, 22:40
^
Nein, der Paulsplatz wird dank ausgedehnter Außengastronomie und der zentralen Lage sehr gut angenommen!

paluch
11.05.11, 20:44
http://img40.imageshack.us/img40/6337/lha388geb.jpg

Weiß jemand was das Gebäude dahinter sein soll? :)

epizentrum
11.05.11, 21:04
Spontan gesagt, sieht das nach den hohen Schallschutzwänden aus, die sie gerade um die 380er-Werft (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sb3s74hqbvsj&lvl=18.106272244009965&dir=172.8862595286256&sty=o&form=LMLTCC) hochziehen. Man kann vor solch eine Wand einen Jet stellen und die Düsen zum Prüfen anfahren, ohne dass die Wand wegfliegt... Diese Wände gibt es kilometerweise entlang des Airportrings. Hier (http://www.zeller-abbruch.de/Zeller-im-Einsatz/Schallschutzwand-Frankfurter-Flughafen.html) sind Fotos vom Abbruch einer solchen Wand zu sehen.

EDIT: Gleich mal eine Folgefrage. Wird in der Nähe der 380er-Halle nicht auch gerade das umstrittene Parkhaus hochgezogen? Eventuell wird das mit so einer Wand geschützt, oder die hohe Wand auf dem Foto gehört sogar zum Parkhaus. Insider vor, bitte!

epizentrum
15.05.11, 19:36
So, ich scheue ja weder Mühe noch Kosten, um den Fragen auf ihren Grund zu gehen :) Hier ist die 380er-Halle Deines verlinkten Fotos:

http://www.abload.de/img/l1020237ufoe.jpg

Wie Du siehst, habe ich extra auch ein Exemplar dieser Dickschiffe hinstellen lassen. Und gleich rechts daneben befindet sich das ominöse Bauwerk, welches aus dieser Perspektive seine wahre Identität preisgibt:

http://www.abload.de/img/l1020242edxd.jpg
Bilder: epizentrum

Es handelt sich also um Schutzwände, die gerade aufgebaut werden. Siehe Kran. Um eine Vorstellung von der Höhe dieser Wände zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf den Kleinbus, der dort gerade vorbeifährt...

Xalinai
05.06.11, 22:32
Beitrag aus "Campus Westend der J.-W.-Goethe-Universität (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=363)" hierher verschoben.
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Jetzt mal eine ganz blöde Frage: Das Museum Ritter in Waldenbuch (Baujahr 2003) sieht aus, als stamme es aus dem gleichen Baukasten wie das Hörsaalzentrum (Baujahr 2006-9).
Kann es sein, dass man sich in Frankfurt ein wenig hat "inspirieren" lassen?

skyliner
07.06.11, 12:19
Mir macht das Urteil zu o. g. Objekt immer mehr Sorgen. In einem Artikel der FNP-Printausgabe von heute ist u. a. zu lesen, daß "speziell für Hochhäuser das Gericht geklärt habe, daß Befreiuungen von der Höhenfestsetzung ausscheiden"::Nieder:

Der Anwalt Thomas Rautenberg von der auf Immo-Recht spezialisierten Kanzlei "Jur Realis" ist sicher, "daß diese Rechtsprechung die Planungs- und Genehmigungspraxis zumindest in Frankfurt verändern wird".

Fragen:
1) Was meint Ihr: Wie kann/wird die Stadt künftig vorgehen? Werden (rechtsverbindliche) B-Pläne immer erst erstellt, wenn ein Investor konkret ein HH bauen will? (zeitliche Komponente!?)

2) Kann man die B-Pläne durch sog. "städtebaulichen Verträge" umgehen?

3) Werden Technikaufbauten mit in die Höhe eingerechnet? Wenn nicht würde also der Tower 1 im EV nur 195m (lt. B-Plan) anstatt mal angedachten 210 m hoch werden können...

Info: Die Stadt will gegen o. g. Urteil Berufung einlegen. Hoffen wir also noch ein bisschen!

tscheibörd
07.06.11, 14:31
Man muss gar nicht so weit in die Zukunft schauen (Tower 1)...
was bedeutet das konkret für den Bau des Taunusturms? Bis das Urteil rechtskräftig ist, wird wegen der Berufung noch etwas Zeit vergehen. Wird Tishman daher vorerst langsamer beim Bau vorgehen? Sind bereits erteilte Baugenehmigungen oder nur bereits gebaute Häuser vom Urteil nicht betroffen?

IcePick
25.06.11, 13:31
Mal eine etwas andere Frage:

Ich beabsichtige eine Altbau-Wohnung in Frankfurt zu kaufen.
Als wir den Keller einer zu verkaufenden Wohnung besichtigt haben
war ich sehr überrascht von der extremen Feuchtigkeit dort unten.

Ok, ich war schon auf etwas Feuchtigkeit mental vorbereitet aber das hat mich dann doch überrascht. Da ist ja schon der Putz abgebröselt.

Wie feucht ist denn "normal" in Frankfurt?

Gruss
IcePick

Xalinai
25.06.11, 15:03
Da wäre das Alter, die Bauart und die Lage schon wichtig zu wissen.

richman2
10.07.11, 14:32
Hallo,

ich habe mich jetzt zwischen dem Projektstrang, dem Spekulierstrang und diesem hier entschieden und hoffe die Frage ist hier richtig aufgehoben.
Was ist eigentlich aus den Planungen zu einem weiteren DZ Hochhaus (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6475&page=5)geworden?

Wirtschaftliche Gründe, also "Unwillen" der DZ oder gab es seitens der Stadt Probleme?

Danke und vG

bridget
10.07.11, 18:13
Naja, im Hochhausrahmenplan steht es mit 175m (http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/messeviertel_sued_5830.html?psid=48 2356ca50ca4c092e32443c64f0f137) drin, aber kurz nach Verabschiedung desselben kam die Bankenkrise, wodurch so einige Pläne für Hochhäuser erstmal zurückgestellt wurden.

christianfd
12.07.11, 22:19
Vor einem halben Jahr lieferte thomasfra das letzte Update zur Lersnerstraße 23. Hier der Beitrag (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=289837&postcount=70). Damals waren die Gerüste abgebaut. Hat sich dort mitlerweile wieder etwas getan und sind die Eigentumswohnungen bezogen?

Zur Erinnerung: Das Rendering (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=246173&postcount=31).

martin.gn
16.07.11, 10:27
Hallo Zusammen,
ich würde meinem Vater (Bauingenieur im Ruhestand) gerne mal eine Baustellenführung zukommen lassen. Hat irgendwer von Euch eine Ahnung, wie ich da ran kommen kann?
Wäre über nen Tipp echt dankbar.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende

Micha81
16.07.11, 10:51
Führungen können auf der Homepage der EZB (http://www.ecb.europa.eu/ecb/visits/how/nep/html/index.de.html) gebucht werden.

Für den geneigten Interessenten und Leser dieses Forums gibt es wenig neue Informationen, auch weil die EZB selbst die Öffentlichkeit meiner Meinung nach vorbildlich mit Informationen rund um den Bau informiert. Es findet ein Rundgang um die Baustelle statt, auf Gelände der EZB, die Ein- und Ausblicke unterscheiden sich nur leicht von denen außerhalb des Geländes.

Bitte nicht falsch verstehen: Die Führung war gut gemacht und lohnt sich bestimmt, ich hätte mir nur vielleicht etwas mehr zusätzliche Informationen gewünscht - bzw. Antworten auf speziellere Fragen.

El Kremada
16.08.11, 19:30
Kann mir jemand sagen, ob der "Park Tower" (früher bekannt als SGZ-Hochhaus) und das Bürohaus "Oper 46" tatsächlich beide die postalische Anschrift "Bockenheimer Anlage 46" haben? Oder hat der "Park Tower" 44-46 und "Oper 46" die Nummer 46 (was ja auch noch irgendwie doppelt wäre)?

Merci schonmal!

El K.

Schmittchen
16.08.11, 19:36
Der Park Tower hat, der Hauptmieter (http://www.freshfields.de/_download/locations/germany/Frankfurt_map.pdf) dürfte nicht irren, die Hausnummer 44. Am früher "Atrium-Gebäude" und nun "Oper 46" genannten Nachbarhaus ist die Nummer 46 (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=176057&postcount=485) angeschrieben.

Die Angabe 44-46 dürfte noch aus der Zeit stammen als beide Bauteile einen Komplex (der DZ-Bank) bildeten und demnach veraltet sein.

El Kremada
16.08.11, 21:36
Danke! So ist das logisch. Und der Wikipedia-Eintrag (klick (http://de.wikipedia.org/wiki/Park_Tower_%28Frankfurt%29)) ist dann wohl falsch.

El Kremada
17.08.11, 10:46
Bin jetzt restlos aufgeklärt und habe auch noch ein Bild bekommen von dem ehemals geteilten Areal. Vielen Dank allseits.

http://img31.imageshack.us/img31/2717/fotobockenheimeranlage4.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/31/fotobockenheimeranlage4.jpg/)

Uploaded with ImageShack.us (http://imageshack.us)


Von links: "Opernturm" - "Oper 46" -"Park Tower"
(oder Bockenheimer Landstraße 2-8 - Bockenheimer Anlage 46 - Bockenheimer Anlage 44)
Bild: ergo

mkaemper
28.08.11, 20:51
Hallo in die Runde.
In der Fotoausstellung "Road Atlas", der Opelvillen Ruesselsheim, haengt das Bild von Rene´Burri, Frankfurt 1959.
Wer kennt diesen Platz in Frankfurt? Wie sieht er heute aus? Eine Frage die zur Zeit Petra Ott, bei ihren Führungen, noch nicht beantwortet bekam.
Ein kleiner Film dazu:http://tinyurl.com/3w44uh3.
Für die richtige Antwort, die ich selber nicht kenne, habe ich eine persönliche Führung in "Road Atlas" ausgelobt. MfG M.K.

RMA
28.08.11, 22:00
So richtig viel Detail zeigst du im Video leider nicht. Insbesondere ein Detail des „Kirchturms“ wäre sehr wichtig. Am ehesten erinnert mich der Stumpf an die Antoniuskirche im Westend, die laut Wikipedia auch erst 1963 wieder ihren spitzen Turmhelm erhielt. Fast alle anderen Kirchen dieses Typs scheiden meines Erachtens aus, da sie zu dieser Zeit schon wieder hergestellt waren.

Dieser sehr wackligen These mal folgend ist natürlich problematisch, dass der Turm zu allen Seiten gleich aussieht, und man daher nicht die Himmelsrichtung, aus der das Foto aufgenommen ist, aus ihm ableiten kann.

Schließlich habe ich so meine Zweifel, dass das Foto wirklich in Frankfurt am Main aufgenommen wurde. Aber nur ein Gefühl.

clemffm
10.09.11, 14:41
Am Finanzamt scheint der Lack ab zu sein;) Die Fassadenplatten des eigentlich sehr überzeugenden, weitläufigen Komplexes scheinen sich zu lösen, sodass der Bereich zwischen den Gebäuderiegeln und nahe der Gehwege abgesperrt ist. Dies scheint von dem vielen Müll zu urteilen schon eine Zeit so zu gehen - sehr unschön.

Bilder von mir vom vergangenen Montag

http://www.abload.de/img/img_0072pr27.jpg

http://www.abload.de/img/img_00730rsm.jpg

thomasfra
12.09.11, 02:11
Weiss jemand, welche Funktion diese beiden Bälle an der Deutschherrnbrücke haben, oder ist das evtl. Kunst?

http://img59.imageshack.us/img59/2552/65834105.jpg
By thomasfra (http://profile.imageshack.us/user/thomasfra) at 2011-09-11

Torben
12.09.11, 06:29
Ja, ich würde sagen es ist Kunst. Aber der visuelle Effekt steht nicht im Vordergrund, sondern der akustische. Hier (http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8313531) und dort (http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8388840) erfährt man mehr über das Projekt.

tower
17.09.11, 15:26
weiß jemand ob es eine webcam für den taunusturm geben wird bzw. von welcher man ihn wachsen sehen kann?

winnetou
21.09.11, 21:33
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/awoturmspitze84rlvm5pu6.jpg


Diese "Kirchturmspitze?" befindet sich auf dem Gelände des AWO-Waldcafes in Offenbach im Haimbachtal. Weiß jemand, woher die stammt? Ich fand keinen Hinweis.