Hotelprojekte in Frankfurt

  • Genau darum geht es mir auch. Und für Hamburg gibt es sehr viele Angebote, überall. Zum Beispiel auch regelmäßig in der ADAC-Motorwelt oder sonstwo. Meistens natürlich verbunden mit einem Musical-Besuch.


    Und es gibt keine bessere und billigere Werbung als zufriedene Touris, die überall rum erzählen wie schön es doch war. Nur so kann Frankfurt von dem Image einer reinen Arbeitsstadt wegkommen. Das Image haben nämlich unsere Konkurrenten London, Paris, Mailand etc. nicht, obwohl es starke Wirtschaftszentren sind. Man denke nur an NYC das Sinnbild für den Kapitalismus und die schnelle Markt und trotzdem wollen sie alle (naja viele) hin.

  • rohne, wie bitte? geschäftsreisen sind in frankfurt unterrepräsentiert? die frankfurter übernachtungszahlen gehe fast ausschliesslich auf kongresse zurück? also sorry, aber das ist absoluter mist. geschäftsreisende machen den grössten teil der besucher aus...


    2005 war exzellent für den tourismus in frankfurt - mit kräftigen zuwachsraten. kein grund also wirbel zu machen.


    und nochmal was zum image: frankfurt hat dieses image nur in deutschland. in japan oder china hat frankfurt ein ganz anderes image - weshalb auch frankfurt am meisten von den explodierenden besucherzahlen aus china profitiert. was man über frankfurt in deustchland hört und im ausland sind zwei paar verschiedene schuhe...


    ich verweise nochmal auf die angebote der reisebüros, die städtereisen anbieten. es gibt genauso viele angebote für frankfurt, wie für hamburg oder sonstwo in deutschland.

  • Deinen letzten Satz hab ich vorhin widerlegt. Ich denk mal dass man sich auf Studien mehr verlassen kann wie auf die subjektive Meinung eines Einzelnen.
    Keine Ahnung wie die Geschäftsreisen definieren, ich hab nur das widergegeben was in dem Artikel stand, und das war kein 1.April-Artikel.


    Wenn dus nicht wahrhaben willst bitte, es ist aber nunmal Fakt, und auf Seiten der Wirtschaft hat man es schon längst erkannt (die ganzen Forderungen nach besserem offensiverem Standortmarketing sind ja auch nur die Folge daraus), dass der ich sag mal "Reise-Tourismus" in Frankfurt nicht gerade am boomen ist. Auch international wird Frankfurt vor allem als Wirtschaftsmetropole aber nicht als attraktives Reiseziel wahrgenommen, auch wenn allgemein Frankfurts Ruf im Ausland deutlich besser ist als in Deutschland.
    Der nationale Ruf der Stadt muss natürlich auch endlich besser werden. Frankfurts braucht für Zukunft ja vor allem einen deutlich positiven Wanderungssaldo bei Bürgern mit deutschem Pass, aber das ist ein anderes Thema.


    Ok, 2005 die Zahlen sehen ganz ordentlich aus. Aber noch lange kein Grund sich auf dem Erfolg auszuruhen. Die angesprochene Grundmisere ist noch längst nicht behoben. Vor allem wenn man bedenkt dass immer neue Hotels hinzukommen, und das vor dem Hintergrund von nicht gerade berauschenden Auslastungsgraden.

  • Das ist mir sowieso ein Rätsel. Ich würde gerne mal die Planungen der Hotelmanager zum Wirtschaftsstandort Frankfurt sehen. Bei denen muss ja eine wahre Explosion der Reisezahlen vorhergesehen werden. Käme das alles so, wie die das anscheinend planen, dann bräuchte man sich um den Leerstand und den Standort keine Sorgen machen.

  • Das ist einfach die Innovationsträgheit hierzulande. Büroflächen gehen nicht, das haben die mittlerweile mitbekommen. An Wohntürme trauen sie sich nicht, und da Hotels bislang noch ganz gut funktioniert haben baut man jetzt eben en Mass Hotels. Man fragt sich manchmal ob die wirklich wissen was es denn mit Angebot und Nachfrage so auf sich hat...

  • Wenn die Messe wirklich demnächst weiter ausbaut (im Rahmen des Europaviertels/Erneuerungen alter Hallen) und der Flughafenausbau kommt, so werden sich die Hotelinvestitionen bestimmt lohnen.
    Frankfurt hat im Moment gute Zahlen und das trotz allgemeiner Wirtschaftskrise.
    Allerdings ist Hotel auch nicht gleich Hotel. Gerade in dder Tourismusdebatte wird hier kaum auf sowas eingegangen. Es geht ja nicht nur um Sterne allein, sondern auch um Lage in der Stadt und Extraangebote. Um mehr touristen anzusprechen, müsste man sich z.B. vor allem auf große Wellnessbereiche fixieren. Oder einen fetten Kasten im Fachwerklook in die Altstadt stellen ;) . Man kann die Zahlen von den Hotels in Niederrad nicht auf die Planungen an der Alten Oper übertragen oder umgekehrt. Das sind vollkommen verschiedene Zielgruppen.

  • Die Messe erweitert ihr Gelände, um modernisieren zu können. Die Kapazitäten werden dadurch nicht erhöht. Mehr Besucher sind wegen des gesättigten Markts mit Überkapazitäten in ganz Europa eher nicht zu erwarten.

  • Toyoko Inn, geplanter Neubau in der Stuttgarter Straße 35-37

    Zur Meldung in Beitrag #226 von August 2005 nun auch zwei Fotos. Zu sehen das ehemalige Deutsche-Bahn-Wohnheim an der westlichen Ecke des großen Parkplatzes an der Hauptbahnhof-Südseite (ehemaliges Khasana-Gelände, sollte Bauplatz des Campanile werden), das Mitte des Jahres für den Neubau des Toyoko Inn Platz machen soll:



    Die Rückseite des im ersten Bild rechten Teils:


  • ^
    Am Rande bemerkt: o.g. jap. Business-Hotelkette kommt in Japan seit Wochen nicht aus den Schlagzeilen, da sie systematisch und massenhaft nicht genehmigte Bauplanänderungen an ihren Immobilien vornahm und auch nach Bekanntwerden behördliche Weisungen ignorierte (Z.B. Zu enge Fluchttreppen, nicht behindertengerechte Einrichtungen, keine Behindertenparkplätze). Der Skandal reiht sich ein in eine Serie von kürzlich aufgedeckten Fällen von "Pfusch am Bau" in Japan (insbesondere falsche Angaben in puncto Erdbebensicherheit bei Wohnhochhäusern halbwegs renommierter Bauunternehmen und Architekten/Bauingenieruen), welche die Inselnation aufs Mark erschüttert(e), im wahrsten Sinne des Wortes.
    Wollen wir hoffen, dass sich die Japaner in Frankfurt wenigstens an das deutsche Bauordnungsrecht halten...;)

  • ^^ sehr interessante Info Wagahai Ich hoffe das wissen auch die Frankfurter Ämter damit sie da mal ein Auge drauf werden.

  • Neues Leben am Eschenheimer Tor

    Im "Frankfurter Immobilienreport" Nr. 48 von April 2006 von Colliers Property Partners heißt es:


    - Das Ex-Bayer-Bürohaus am Eschenheimer Tor wurde an den Hotelier Ignaz Blodinger verkauft
    - Sanierung bis Ende des Jahres geplant, anschl. Eröffnung unter dem Namen "Fleming's Hotel" mit 120 Zimmern
    - "Auf dem angrenzenden Grundstück soll später ein weiterer Komplex mit ca. 200-250 Zimmern entstehen"


    Welches angrenzende Grundstück könnte gemeint sein? Ein "Fleming's" gibt es bereits an der Ecke Mainzer Landstr./Platz der Republik. Sieht schick aus. Glaube 4 Sterne.

  • Ja, und das Zwei-Sterne-Hotel von der zur Accor-Gruppe gehörenden Ibis-Kette ist doch, mit Verlaub, schäbigste Aufmachung. Noch VOR der Eröffnung wirkt das stumpfe, frühe-80er-Jahre-Currygelb so elend, dass man gar nicht weiß, ob nun die Farbe oder die völlig einfallslosen quadratischen Fensterhöhlen schlimmer sind. Und das am Entree der Stadt. :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: Denjenigen, der das im Magistrat genehmigt hat, sollte man zwangseinquartieren in einem Gebäude vis-Ã -vis. Tut mir leid, daß da nichts freundlicheres zu sagen ist drüber.

  • Die Baubehörde ist keine Geschmackspolizei. Sie muss - leider - auch hässliche Bauten genehmigen, wenn sie den Vorschriften entsprechen. Ansonsten stimme ich mit deiner Beurteilung überein, die angesichts des Gebotenen noch recht milde ausgefallen ist.


    Architekten waren übrigens NHT + Partner, den Pranger haben sie sich redlich verdient.

  • das denk ich mir auch jedes mal wenn ich mit der S-Bahn dort vorbei fahre.
    Bleibt nur zu hoffen, dass das Gebäude, welches im Moment ja noch relativ frei steht, durch die weitere Bebauung des Rebstocks dann verdeckt wird bzw. etwas "nach hinten" rückt.

  • :D Ehrlich gesagt, bin ich wirklich überrascht, daß da noch groß Architekten genannt werden, ich dachte, das sei möglicherweise (denn danach siehts aus) ein Billig-Errichtungs-Konzept à la McDonald's-Ketten-Architektur, wirklich.


    Schade, ich hatte damals, als die Bebauung dort angekündigt wurde, gehofft, daß die ursprüngliche Idee eines "Stadt-Tores" auch auf die umgebenden Gebäude "abfärben" sollte.


    PS: Wollen wir nachts hinschleichen und schnellwachsende Pappelreihen davor einpflanzen, Nacht & Vernebelungsaktion sozusagen??? :D :D :D

  • Wie geht es eigentlich dem Hotel zwischen Berliner und Bethmannstr ?

    Soviel ich mich erinnern kann war doch mal geplant die bestehenden Gebäude aus den 70ern zwischen der Bethmann- und Berliner strasse zumindest teilweise abzureissen und dort ein Hotel zu bauen.


    Was ist denn daraus geworden ?