Hörde | Phoenix See [Planung&Bau]

  • Und so soll das Ganze übrigens nach Fertigstellung aussehen.


    Danke für diese Illustration.


    Da erkennt man wenigstens, wie die sich das mit dem Hörder Bach gedacht haben. Ich hab schon gedacht, es soll trist über den Beton plätschern. Doch dagegen spricht ja die Einengung bei der "Stahlwelle". Folglich wird diese Engstelle wohl die Breite des Baches maßgeblich diktieren.

  • Soll die Stahl welle so bleiben?
    Ich hoffe es wirklich sehr, macht einen hervorragenden Eindruck und erinnert an die Vergangenheit des Sees.


    Insgesamt macht die Anlage wirklich einen wunderbaren Eindruck, es wird wohl wirklich recht qualitätsvoll. Nun bliebt zu hoffen, dass sich auch genug Anrainer finden lassen, die trotz des Fluglärms bereit sind Geld für Bauten am See auszugeben.

  • Ich denk schon, dass die so bleibt. Nur die untersten 20-30cm werden wohl im gesamten Bachverlauf verfüllt.


    Man kann nur hoffen, dass nicht bald alles zugesprayt und zugemüllt ist, wo wie man es an anderen Orten immer wieder sehen muss.


    Auf Phoenix-West hat man am Regensammler auch Schaumstoffbahnen angekokelt und mehrere Dosen PU-Schaum ins Wasser und auf die Edelstahlgeländer verteilt. :nono:

  • Algen, Steganlagen & Co.

    Wie aufs Stichwort geht heute auch die RN auf das Thema Algenbildung ein: Im Juli und August wird dem kompletten Seeboden Oosporen hinzugefügt. Von August bis Dezember folgt die Bepflanzung mit der guten Armleuchteralge. - Die Armleuchteralge ist ein Indikator für sauberes Wasser und wird nach fünf bis sechs Jahren von einem Mähboot geerntet. - Damit wird die hier erwähnte Phosphoreliminierungsanlage wohl überflüssig. Zur späteren Betreibung des Sees wird auch ein Fischmanagement gehören. Des Weiteren beginnen im Mai die Arbeiten an den drei Steganlagen.


    RuhrNachrichten.de

  • Fa. Afflerbach

    Seit gestern ist auch das letzte industrielle Überbleibsel auf dem Areal Geschichte: Die Bödenpresserei am zukünftigen Südufer hat die Produktion eingestellt. Somit steht dem Abriss (Ende 2010) und der Erschließung (2011) nichts mehr im Wege. Hier, noch ein leicht melancholisch angehauchter Artikel zum Thema.

  • Ich finde Melancholie ist bei bei aller Euphorie für den neuen See durchaus angebracht. Ich finde, dass ist ein historischer Zeitpunkt für Dortmund und Hörde.


    Über 100 Jahre Metallurgie und -bearbeitung gehen damit zu Ende. Diesen Augenblick hätte man mMn durchaus bedeutsamer würdigen können. Man sollte mit seiner Geschichte etwas gehaltvoller umgehen und nicht alles versuchen umzugraben.

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  • @ Beitrag 325


    Die Phosphatelimination wird nicht wegfallen. Sie wird auf einem Eckgrundstück am Hafen errichtet und besteht aus einem 1 1/2 geschossigem verglastem Baukörper. Am 27.05. ist die Sibmission für dieses Gebäude.

  • Stadtvillen

    Die S|2-Immobilien- und Projektentwicklungs GmbH aus Verl plant am Südhang die Errichtung von fünf "Stadtvillen" mit insgesamt 35 Eigentumswohnungen. Zudem in Planung: Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften auf 20 Grundstücken.



    Quelle: S|2-Immobilien- und Projektentwicklungs GmbH



    Quelle: S|2-Immobilien- und Projektentwicklungs GmbH

  • Mit Infos zu Geschichte und Zukunft, zur Befüllung, zur Sicherung der alten Schächte und vielem mehr.


    Auch viele Filmleichen dabei, die zeigen, dass die Zukunft nicht ganz so rosig ist, wie sie gezeichnet wurde.

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  • Bin ich eigentlich der Einzige, der diese eckigen und klobigen Häuser schrecklich findet? Modern schön und gut... aber das sieht mir alles zu trist und kalt aus. Da könnten vielleicht ein paar Architekten wohnen, aber ganze Familien (wie es im Prospekt immer wieder durch Kinderbilder angepriesen wird) werden da sicher nicht wohnen wollen/können.


    Ich weiß nicht, wer sowas unpersönliches plant. :nono:


    Wenn ich in eine "Familiensiedlung" (auch Neubaugebiete) fahre, sehen die Ein- und Mehrfamilienhäuse ganz anders aus, freundlicher, einladender. Was am Phönixsee gebaut werden soll, passt irgendwie zum restlichen Stil: grau, unpersönlich und möglichst eckig (scheint allerdings in Mode gekommen zu sein).


    Ich vermisse am See die klassischen Familienhäuser (mit Spitzdach...).


    Gruß
    Dorian

  • Bin ich eigentlich der Einzige, der diese eckigen und klobigen Häuser schrecklich findet?


    Sind schon alles sehr modern gestaltete Häuser.


    Alles ist auch nicht mein Geschmack. Aber die Vorgaben geben nichts für ein klassisches Haus her. Da wo Satteldächer erlaubt sind, dürfen sie maximal 20° haben und ansonsten nur Pult- und Flachdach.


    Wenn aber alles da so modern und kantig aussieht, wird es sicher ganz homogen wirken.



    Also wenn statt einem Kataloghaus (mit dem Dach von Seite 16 und die Eingangstür 1m weiter links) ein modernes Klötzchenhaus entsteht, dann nehm ich das in Kauf. :???:

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  • Ich bin aber weder von dem einen, noch von dem anderen ein Freund und wenn ich sowas seh...


    Stimmt, ist auch nicht mein Fall.


    Das scheint aber in letzter Zeit mordern zu sein, solche Siedlungen anzulegen. Einfach ein paar Häuser aneinander reihen, eine lange Straße davor oder dahinter und gut. :nono:


    Wo bleiben die schönen Siedlungen, in der man sich wohl fühlen kann und wo man nicht nur an einer gerade Straße entlang geht? Eine Neubausiedlung mit vielen - ruhig verwinkelten - Straßen und ansehnlicher Bepflanzung, eben eine typische Ein- und Mehrfamiliensiedlung.


    Ist schwer zu erklären. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Familien ein Grundstück am See kaufen wollten, vom Preis ganz zu schweigen. Vielleicht ein Grund, warum kein einziges Grundstück verkauft wurde. ??? Die reservierten Grundstücke sind wahrscheinlich auf Immobilien-Makler zurückzuführen. Ob dort je Menschen dauerhaft wohnen werden??? Oder ob die Gebäude Spekulationsobjekte der Makler bleiben. Man wird sehen...


    Gruß
    Dorian

  • Ich muss sagen, dass mir die Mehrzahl der Siegerentwürfe sehr gut gefallen, insbesondere dieser, dieser, dieser und dieser. Alles was in Richtung Bauhaus geht, ist genau mein Ding. Auch die projektierten Schürmann-Bauten sind meiner Meinung nach ein Hingucker.


    Zitat:
    Die reservierten Grundstücke sind wahrscheinlich auf Immobilien-Makler zurückzuführen.


    Nein, das ist falsch. Hier noch einmal der Reservierungsplan. Ein Blick auf die Legende sagt mehr als tausend Worte. Im Übrigen soll der Südhang das gleiche Klientel ansprechen wie die Wohnbauprojekte an der Corvarastraße (Kirchhörde).

  • Nein, das ist falsch. Hier noch einmal der Reservierungsplan. Ein Blick auf die Legende sagt mehr als tausend Worte.


    Man sieht doch nur, dass die meisten Grundstücke zwar "verbindlich reserviert" sind, aber nicht von wem bzw. wer sie reserviert hat. Dass noch Grundstücke mit und ohne Bauträgerbindung vorhanden sind, ist mir schon aufgefallen. Ein Grundstück ohne Bauträgerbindung kann nicht von einem Bauträger erworben werden?


    Oder habe ich etwas übersehen, dann klärt mich bitte auf.


    Gruß
    Dorian

  • Bauträger

    Hallo Dorian,


    ich bin einer der "privaten Käufer" und rege mich momentan TIERISCH AUF,
    weil immer mehr Bauträger zum Vorschein kommen. Ich stand seit mehreren
    Jahren auf der Interessentenliste, habe mich mindestens 2 mal jährlich bei
    der Entwicklungsgesellschaft in Erinnerung gebracht - wo ich auch jedesmal
    darauf hingewiesen habe, dass ich in die erste Reihe möchte - und dann
    sagte man mir bei der Grundstücksreservierung, dass alle Grundstücke in der
    1. Reihe vergeben seien. Im Nachhinein stellt sich nun heraus, dass "Schür-
    mann" mindestens 10 Grundstücke reserviert hat, die er zu horrenden Preisen
    weiterverkaufen will (ab 750.000 € incl. Bebauung). Das irgenwelche Bauträ-
    ger mehrere Grundstücke kaufen dürfen, wurde jedoch zu Anfang der Vermark-
    tung immer wieder von der Entwicklungsgesellschaft ausgeschlossen !


    Fakt ist, dass die Grundstücke zu dem Preis vermutlich NIE weiterverkauft
    werden, der See in dem Gebiet in der ersten und anschliessenden 2. Reihe
    zunächst mal nicht bebaut wird und somit an der Stelle das ganze Gesamtbild
    des "Phoenix See's" versaut wird !!!


    Ich hatte in meinen jährlichen Mails an die Entwicklungsgesellschaft öfters die
    Bedenken geäussert, dass die "Reichen" kommen und die "Filetgrundstücke"
    wegkaufen, dieses wurde immer verneint ! Wie man sieht zu unrecht, die
    Welt ist überall korrupt ! :Nieder::mad::Nieder:


    Hätte ich die Anzahlung noch nicht geleistet und den Vertrag noch nicht un-
    terschrieben, würde ich auf Grund der o.g. Tatsachen sofort vom Vertrag
    zurücktreten, weil ich Bedenken habe, dass ich aus der 3. Reihe keinen opti-
    malen Seeblick haben werde ...

  • Phoenix2011

    Zitat:
    Fakt ist, dass die Grundstücke zu dem Preis vermutlich NIE weiterverkauft werden, der See in dem Gebiet in der ersten und anschließenden 2. Reihe zunächst mal nicht bebaut wird und somit an der Stelle das ganze Gesamtbild des "Phoenix See's" versaut wird !!!


    Wo ist denn da der "Fakt"?! Deine Ausführungen sind doch reine Spekulation. Zunächst einmal sind 750.000 € für ein Grundstück inkl. ansprechender Immobilie ein angemessener Preis. Ich erkenne da nichts Horrendes, Überzogenes oder Unvermarktbares. Was meint Ihr denn wie teuer eine vergleichbare Neubau-Immobilie in Lücklemberg, Kirchhörde oder am sehr nah gelegenen Westfalenpark kostet (z.B. an der "Baurat-Marx-Allee", wo solche, weit teureren Geschmacklosigkeiten anzutreffen sind)?! Wir leben nun einmal in einer Marktwirtschaft. Soll heißen: Wer 750.000 € hat, darf in die erste Reihe, wer sie nicht hat, muss halt in die dritte. Ein anderer Aspekt ist, dass die DSW21 Einnahmen durch Grundstücksverkäufe generieren muss. Und das führt uns zu den Verschwörungstheorien in Sachen Bauträgern. Welches Interesse hat die DSW21 an unbebauten, reservierten aber nicht veräußerten Grundstücken in der ersten Reihe?! Genau, gar keins! Zumal z.B. Du selber (Phoenix2011) liebend gerne in der ersten Reihe bauen würdest, sofern Deine Ausführungen der Wahrheit entsprechen. Lange Rede kurzer Sinn: In einem Jahr werden wir sehen wer Recht behält und wer nicht.

  • Ich war heut mal zur Infoveranstaltung. Also wer das ganze schon kennt von Geschichte und Zukunft, der wird nichts neues hören.


    Neu war für mich nur, dass auch mit dem Hörder Bach gefüllt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von tino27 ()

  • Vorher-Nachher-Vergleich & Umfeld

    Unglaublich wie sehr sich das Areal im letzten Jahr verändert hat. Hier und hier, zwei Aufnahmen zum Vergleich. Ebenfalls lobenswert ist die Tatsache, dass der See nun auch endgültig in den Köpfen der Anwohner und Hausbesitzer angekommen zu seien scheint: Die Häuserzeilen "Am Remberg" sind in den letzten Jahren doch arg vernachlässigt worden. Durch die Sanierungen dürfte wohl bald auch die letzte "Enklave der Hässlichkeit" zwischen B1 und PHOENIX-See der Vergangenheit angehören. Anmerkung: Nur einen Straßenzug weiter befinden sich die topsanierten, ehemaligen HOESCH-Direktoren-Villen und die markante Hauptverwaltung der NRW.Urban (Nachfolger der LEG). Und noch eine Randnotiz: Laut dem Immobilien-Kompass der Zeitschrift Capital ist diese, von tino abgelichtete Häuserzeile, bereits heute (!) eine TOP-Wohnlage. Tino dürfte also mit seiner Aussage ("Ich glaub kaum, dass die aktuellen Mieter die zukünftigen Preise bezahlen können.") nicht ganz Unrecht haben.

  • Wie wir alle vermutlich, warte ich schon lange auf eine Sanierung dieser Häuserzeile. Was das oberste, nun zum Teil schon sanierte Haus angeht, muss ich aber sagen, dass es eine wahre Katastrophe ist, dass der Stuck entfernt wurde. Eine Praxis der 50ger und 60ger Jahre. Gerade in Dortmund, wo jedes Gebäude, dass den zweiten Weltkrieg überstanden hat unter Denkmalschutz gestellt werden sollte, ist es mehr als unverständlich, dass so etwas passiert!
    Ja sicher, Wärmedämmung ist auch wichtig, aber holt man deswegen in Berlin oder Leipzig sämtlichen Fassadenschmuck runter?
    Schon schockierend was da passiert ist. So darf es nicht weiter gehen!