Westend-Süd - links und rechts der Bockenheimer Landstraße

  • Occidens

    Der grosse, fest auf einem Betonfundament verankerte Kran des Occidens:


    Bilder aus der Baugrube. Nur so viel: Vergleicht diese Bilder von heute, 06.08.2010 mal mit den letzten Bildern von thomasfra vom 26.07.2010 #272. Für meinen Geschmack legen die hier ein wahnsinniges Tempo vor:daumen:
    Links oben im Bild ist der Teil, wo sich bei thomasfra`s Bildern noch eine Auffahrtsrampe befindet...




    Weiter geht`s: Die ersten Mauern des Kellergeschosses stehen schon:






    Wie mir auf der Baustelle auf Nachfrage gesagt wurde, wird es aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse wohl kein Bauschild geben!? Kann ich mir nicht recht vorstellen. Heute wurde ein Bauzaun aus Holzplatten gestellt. Vielleicht kommt ja da was schönes drauf (siehe auch Bock39). Naja, Schaun mer mal...


    Alle Bilder von mir vom 06.08.2010 um ca. 16:00.

    5 Mal editiert, zuletzt von skyliner () aus folgendem Grund: Bilder hinzugefügt.

  • OCCIDENS

    Bilder des Baufortschritts von gestern -ohne Kommentar_





    Alle Bilder von mir vom 20.08.2010 um 14:30 Uhr.

  • Neue Luxuswohnungen im Westend (Feldbergstrasse 5)

    Ein Umbau im Bestand, namens "Feldberg 5 - Luxury Living Space" findet derzeit im Westend in der Nähe des Palmengartens statt. Der herunter gekommene 50er Jahre Vorgängerbau stand für eine sehr lange Zeit leer. Der Bau wurde komplett entkernt und wird nun mit einer Sandstein Fassade und hochkantigen Fenstern versehen. Interessant ist auch der leuchtende Eingangsbereich, der zu einem regelrechten Trend geworden ist (z.B. im Bornheimer Campo oder auch beim Hamburger Alsterhaus, sowie vielen Hotels). Architekten sind rmw architekten aus Frankfurt und das Development Management die GVA Arthur Rubinstein, ebenfalls aus Frankfurt.


    Eine erfreuliche Nachricht ist es, dass leer stehende Bauten im Westend (und davon gibt es noch einige) nicht mehr per Automatismus in Büros umgewandelt werden, sondern in klassische Wohnhäuser. So darf man gerne weiter machen.


    Übrigens sind ähnlich ansehnliche Projekte wie der "Hofgarten" (Nähe Holzhausenpark) und das Kepler-Haus (an der Keplerstr im Nordend) nun auch fertig gestellt. Der Eindruck ist sehr positiv!


    Bildmaterial ist von mir und wurde heute abgelichtet:




  • Neuentwicklung Lindenstraße 29-35 (Suhrkamp-Haus)

    Oben in Beitrag #210 hatte ich von der Neuentwicklung des ehemaligen Suhrkamp-Areals berichtet. Das Verlagsgebäude steht seit Anfang 2010 leer und soll abgerissen werden. Den Wettlauf der Projektentwickler um das Grundstück hat nach einem FNP-Artikel von heute Erkin Köksal im Juni für sich entschieden.


    Der Entwurf der Neubebauung ist vom Frankfurter Büro Karl Richter, laut Website zuvor als Partner an Stefan Forsters Projekten Westgarten und Wohnanlage Voltastraße beteiligt. Und das sieht man Richters Entwurf für die Lindenstraße auch an. Wie oft bei Forster zu sehen, ist die Straßenfassade durch langgezogene Loggien geprägt. Die Fassade wird zum Teil mit Naturstein verkleidet, teilweise wird sie verputzt.


    Geplant sind 17 Eigentumswohnungen mit Flächen zwischen 100 und 220 Quadratmetern. An den Kopfseiten des Wohnhauses ist jeweils eine dreigeschossige Wohnung vorgesehen, als Townhouse bezeichnet. Oben gibt es zwei Penthouses. Die vier Erdgeschosswohnungen erhalten an der Westseite große Gärten. Nur 600 der insgesamt 1.680 Quadratmeter des Grundstücks sollen bebaut werden, ansonsten sind Grünflächen vorgesehen.


    Die Vermarktung der Wohnungen soll Ende des Jahres beginnen. Der Baustart ist im Frühjahr 2011 vorgesehen, die Fertigstellung Ende 2012. Visualisierung:



    Bild: Karl Richter Architekten / Erkin Köksal

  • Suhrkamp-Haus (FAZ)

    Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Druckausgabe ebenfalls von dem Projekt auf dem Suhrkamp-Gelände (Karte). Der Bericht enthält auch ein Foto des Bestandsgebäudes sowie obiges Rendering in einer weniger niedlichen Größe. Online ist der Artikel leider noch nicht. Köksal wolle 15 Mio. Euro investieren. Das wären fast 900.000 Euro je Wohnung. Den durchschnittlichen Verkaufspreis der Wohnungen kann man sich ausmalen.


    Die Fassadenbänder seien aus Muschelkalk. Die Balkonbrüstungen seien nur 70 cm hoch, und die Geländer seien "verspielt" (was man auf dem größeren Rendering auch erkennen kann). Alle Räume der Wohnungen hätten 3 Meter hohe Decken und keiner sei kleiner als 30 qm. Das Gebäude werde auch eine Tiefgarage haben.


    Im Artikel heißt es außerdem, das benachbarte Suhrkamp-Grundstück mit der Hausnummer 37 stünde noch zum Verkauf.


    P.S.: Mir fällt gerade ein, dass Karl Richter Architekten auch die eher misslungene Vorstudie zu Goldmans MA*Meustadt ("Diamantenbörse") an der Stephanstraße erstellt hatten.

  • Niedenau 40 und 25

    Heinz wies im März auf ein Umbauprojekt in der Niedenau 40 hin (Beitrag, Karte). Am Umbau wird gearbeitet. Er liegt also einigermaßen im Zeitplan, obwohl der Rohbau nun wirklich noch nicht komplettiert ist. Das Maklerexposé von März 2010 kündigte dafür ja auch nur "ab Juli 2010" an. Hier zwei Bilder von der Straßenseite:



    Das Vorderhaus mag tatsächlich "Anfang des 20. Jahrhunderts" entstanden sein, eventuell 30er-Jahre. Im Modell sieht es wie ein 50er-Jahre-Gebäude aus, weil sich der Architekt für den Trick entschieden hat, das Souterrain bzw. Kellergeschoss halb auszubuddeln und das Gesamtgebäude damit wie einen sechsgeschossigen Flachdach-Gebäude mit niedrigen Decken wirken zu lassen.


    Auch am Gebäudekomplex schräg gegenüber, an Hausnummer 25, die erstaunlicherweise direkt neben Hausnummer 13 liegt, tut sich etwas. Er wird zur Zeit eingerüstet. Eine Perle ist das Objekt nicht. Die Karten (insbesondere die Bing-Schrägkarte) zeigen ein massives Bürogebäude aus den 70er-Jahren. Was das Ziel der Baumaßnahme ist, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Hier ein Bild von der linken Stirnseite an der Niedenau:



    Bilder: epizentrum

  • Occidens

    Kleine Baustellenaktualisierung von heute.
    Die ersten Schalungen für das Erdgeschoss stehen:




    Auch sonst geht es zügig voran. Hier sieht man sehr gut, daß es 2 Untergeschosse gibt!



    Alle Bilder von mir vom 10.09.2010 um 15:00 Uhr.

  • Wisser-Wohnhaus (Dantestraße 11)

    Bauherr Claus Wisser hat bei Horvath Architektur-Visualisierungen (Website) ein Rendering für einen Wohnhaus-Umbau (Neubau?) in Auftrag gegeben. Hier das Bild von der Horvath-Site:



    Bild: B.C. Horvath Architekturvisualisierungen


    Es sieht verspielt aus und - man möge mir verzeihen - ein bisschen wie der erfüllte Traum eines Neureichen. Stilistisch eine opulente Mischung aus allem, was es so gibt und was etwas hermacht, aber sicher mit hochwertigen Materialien, ordentlichem Dach, Türmchen, Terrassen, Balkonen, Portal et cetera. Warum nicht. Ich finde es witzig.


    Herr Wisser ist der Gründer der allgegenwärtigen WISAG AG (Wikipedia) und hat in Frankfurt und weltweit einiges Vermögen angehäuft. Die Dantestraße 11 liegt an der Senckenberganlage gleich südlich von den KfW-Gebäuden und damit gerade noch links/rechts neben der Bockenheimer Landstraße (Projektkarte).


    Ob der Bau Wirklichkeit wird: Schaumerma.

  • Das ist ein Umbau. Das Bestandsgebäude, ein Doppelhaus, steht direkt an der Ecke zur Senckenberganlage. Ist mir schon aufgefallen, weil es trotz bester Lage schon eine ganze Weile leer steht. Der südliche Teil, rechts im Bild, wurde offenbar wie viele Villen in dieser Gegend von der Universität genutzt. Der nördliche Teil als Anwaltskanzlei und als Wohnung.



    Das ganze Gebäude ist wesentlich größer als es von der Senckenberganlage aussieht, besonders die südliche Hälfte hat einen großen rückwärtigen Teil. Wird also vermutlich ein Umbau zu einem Mehrfamilienwohnhaus sein. Hochparterre und erstes Obergeschoss werden äußerlich kaum verändert, die Geschosse darüber nähern sich wohl wieder dem ursprünglichen Zustand an. Fein.



    Das Wohnhaus "Novum Westend", Dantestraße 4-6, ist im Rohbau fertig:



    Spricht für sich selbst, Informationen zur Wirkungsstätte von Horkheimer, Habermas und Adorno ansonsten hier. Architekt des 1951 eröffneten Institutsgebäudes war Hermann Mäckler, der Vater von Christoph Mäckler. Begonnen wurde noch nicht (wäre auch schwierig, so ganz ohne Baufirmen).



    Bilder: Schmittchen

  • Sehr schön, mit der Dantestraße 11. Die entstellte Dachzone hat mich schon immer gestört, hoffentlich kommt das auch so wie geplant.
    Zu den völlig unpassenden Klötzern Dantestraße 4-6, auf dem Suhrkamp-Areal oder den nur Sanierungen/Umbauten diverser wirklich entsetzlicher Nachkriegsgebäude sag ich mal besser nichts...

  • Sal. Oppenheim

    Als ich letzten Freitag an der Baustelle vorbei kam, sah es so aus, als ob am Bereich direkt hinter dem Altbau schon die Fassadenplatten (wohl ein heller Naturstein, wenn ich es richtig gesehen hab) angebracht werden. Das Teil wird also auch bald fertig sein und immernoch weiß keiner wie es mal aussehen wird. :confused:

    Einmal editiert, zuletzt von OllaPeta () aus folgendem Grund: Satzbaukomando greift ein...

  • OllaPeta, deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen! Ich war ebenfalls am Freitag dort.
    Es ist so: Es sind bereits mehrere Fassadenelemente aus hellem Sand-/Naturstein!? angebracht.


    Scheinen ähnlich denen des OpernTurms zu sein, allerdings etwas dunkler...


    Hab extra (noch) kein Bild gemacht, da noch zu wenig zu sehen war, und wir eh keinen Vergleich hätten mit einem Rendering:Nieder:


    Hier lassen wir uns wohl alle überraschen, wie das Endergebnis aussehen wird...

  • Suhrkamp-Areal

    Auszug einer Meldung der Immobilienzeitung:

    TOP: Bauträger kauft Frankfurter Suhrkamp-Grundstück
    Der Bauträger Erkin Köksal hat den ehemaligen Hauptsitz des Suhrkamp-Verlags im Frankfurter Westend gekauft. Auf dem Grundstück will er 19 großzügige Eigentumswohnungen bauen.

    Der Wegzug des Suhrkamp-Verlags nach Berlin war für Frankfurt am Main ein schmerzlicher Verlust. Jetzt steht fest, dass zumindest eines der Grundstücke nicht lange brachliegt. Erkin Köksal hat vom Verlag das rund 1.700 qm große Grundstück Lindenstraße 29-35 gekauft. Er will das Verlagshaus abreißen lassen und an seiner Stelle ein Gebäude mit 19 Eigentumswohnungen bauen. Als Architekt des Neubaus wurde Karl Richter auserkoren. Am kommenden Dienstag, zwei Tage nach der für Verlage wie Suhrkamp höchst relevanten Frankfurter Buchmesse, will Köksal seine Pläne der Öffentlichkeit vorstellen. ...

    Einmal editiert, zuletzt von MainSurfer () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • An der Feuerbachstraße/ Ecke Westendplatz wurde so eben eine alte Remise abgerissen. Der vordere Teil des Grundstücks wurde als Parkplatz genutzt, sieht so aus als würde es dort bald mit einem neuen Projekt losgehen. Weiß jemand etwas darüber?


    Es handelt sich übrigens um das Anwesen Feuerbachstraße 6.

    Einmal editiert, zuletzt von rako () aus folgendem Grund: Ergänzung durch den Autor