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Alt 24.09.12, 10:41   #175
Backstein
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Barbarossaplatz

^^ Der Nachkriegsbau ist sicher keine Schönheit, als Bruchbude würde ich ihn aber nicht bezeichnen. Dass ein Investor diesen gern für einen Neubau abreißen möchte, ist wirtschaftlich natürlich nachvollziehbar. Immerhin gilt das Bayerische Viertel ja als attraktiv und beliebt - auch wenn ich weite Teile davon persönlich gar nicht so sehr schätze. Es gibt dort eigentlich recht wenige Ecken, die noch über größere Bereiche die alte Vorkriegspracht aufweisen - alles ist durchsetzt bis dominiert von eben diesen 50/60er Nachkriegsbauten. Zudem wurden zahlreiche erhaltenen Altbauten entstuckt und/oder stark vereinfacht umgestaltet.

Am Barbarossaplatz gibt es z. B. kaum Altbauten, am Viktoria-Luise-Platz noch recht viele (auch wenn dort ebenfalls einige Nachkriegs-Schlichtheiten stehen). Zudem wirkt das Bayerische Viertel auf mich doch etwas öde, da dort (im Gegensatz zur Gegend Nollendorf/Winterfeldtplatz oder Goltzstraße) recht wenig Leben in Form von Kneipen, Restaurants usw. herrscht. Ich empfinde im Bayerischen Viertel immer eine gediegene Ruhe bis hin zur Langeweile.

Der geplante Neubau ist daher das, was zu erwarten war: Ein klassisch-gediegenes, unspektakuläres und konservatives Wohngebäude für den gehobenen Geldbeutel, wie es heutzutage in zahlreichen bürgerlichen Wohnvierteln zuhauf gebaut wird. Sieht passabel aus und lässt sich problemlos mit entsprechender Rendite verkaufen/vermieten.

@ ARCADIEN: Dass der Investor mit dem Viktoria-Luise-Platz wirbt, der fußläufig erreichbar ist, leuchtet auch mir ein - er ist das Aushängeschild des Viertels. Dort sieht es zudem wesentlich charmanter und repräsentativer aus, er hat eine schöne Atmosphäre und ist belebt (mit seinen Bobos, wie du sie nennst ). Am Barbarossaplatz hingegen ist tote Hose.
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