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Alt 13.10.12, 15:02   #15
RianMa
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RianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle Zukunft
Domplatz

Gern geschehen und vielen Dank!
Ich wollte als nächstes einmal einen Rundumüberblick über die aktuellen, wichtigsten Bauvorhaben in der Innenstadt von Güstrow geben. Mein Plan war, das bereits Anfang September zu tun, weil ich zu der Zeit das letzte Mal Fotos gemacht habe. Aber ich möchte das trotzdem noch nachholen, auch wenn diese jetzt nicht super aktuell sind.

Ich fange mal mit einem interessanten Projekt am Domplatz an, bei dem ich gar keine aktuellen Bilder liefern kann oder brauche. Bauliche Tätigkeiten sind im Prinzip erst vor einigen Tagen mit der offiziellen Grundsteinlegung (23.09.2012) begonnen worden. Die Domgemeinde hat am Domplatz die Absicht, im Garten ihres Gebäudes mit der Hausnummer 6 einen Anbau zu errichten, der in Zukunft als Gemeindesaal genutzt werden soll.
Das Haupthaus präsentiert sich straßenseitig so:



Der Garten befindet sich zwischen Haus und historischer Stadtmauer. Durch den Anbau wurde es notwendig, große Teile des Gartens von Vegetation zu befreien und Bäume zu fällen. Diese Maßnahmen führten bereits Anfang des Jahres zu heftigen Protesten, weil die mutwillige Zerstörung des historisch gewachsenen Gartens nicht von allen akzeptiert wurde.
Mittlerweile sind diesbezüglich alle Messen gelesen; die Gemeinde hat sich nicht mehr umstimmen lassen, die Fläche ist beräumt. Das Vorhaben wurde stets damit begründet, auf diese Weise den Domplatz Nummer 6 als Gemeindezentrum auszubauen und so das Haupthaus einer langfristigen Nutzung zuzuführen, was andernfalls womöglich nicht hätte erreicht werden können.

Der Entwurf für den Anbau stammt von dem Architekturbüro Johannsen und Partner aus Hamburg, die mir die folgende Perspektive für die weitere Publikation zur Verfügung gestellt haben:



Architektonisch erstmal für Güstrow sehr ungewöhnlich und fast ein wenig schade, dass es am Ende kaum einer zu sehen bekommt. Die Stadtmauer ist an dieser Stelle doch recht hoch und unzugänglich. Dahinter verlaufen die dicht bewachsenen Wallanlagen. Also werde ich es doch in naher Zukunft versuchen müssen, direkt auf das Grundstück zu gelangen, um Bilder zu machen (sowie die Erlaubnis einzuholen, diese zu veröffentlichen )

Bei den vorangegangenen Protesten und der Größe des Anbaus wird es auch interessant sein, zu sehen, wie viel vom ursprünglichen Garten noch übrig ist. Für den Rest wurde übrigens extra eine Landschaftsarchitektin beauftragt.
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