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Alt 08.04.14, 22:00   #48
Elli Kny
Diamant-Mitglied

 
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Elli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz sein
Für die Platte Nicolaistraße ist nach wie vor beides möglich. Die WGJ hatte sich zwar mal dafür interessiert, allerdings gehört sie weiter der Gagfah. Die WGJ hätte sie wohl auch nur saniert und die Gagfah wird sie vielleicht mal verkaufen.

Dunkel: die kleinere Platte wurde abgerissen und für die hier gezeigte zweite Platte gibt es im Beschluss zum Abrissstop auch eine Klausel für den Abriss. Mal sehen, wann die Gagfah verkauft, viel engagiert sich der Konzern dabei scheinbar nicht. Ein Verkauf wäre aber Voraussetzung, um hier mal weiter zu kommen. Bisher gab und gibt es noch niemanden, der hier investieren will. So einfach ist das hier eben nicht, wollen die Dresdner doch auch nicht direkt an lauten Straßen wohnen. Das ist ein Grundproblem in Dresden: zuviele Bauflächen an lauten Straßen, d.h. kaum Bauwillige und korrelierend ein Nachfrageproblem. Gebaut wird woanders. Außerdem die Probleme der Baugesetzgebung, wo an zu lauten Orten kein Wohnbau erlaubt ist (keine Bestandsschutzregelung wie bei Altbauten) sowie kaum realistische und attraktive Nutzungsaussichten für all die Erdgeschosszonen. Ich denke, es müssen dennoch Bauwillige gefunden werden, die ganz normal - aber mit Risiken - bauen, auch wenn es noch Jahre danach leer stehen sollte. Um die Rahmenbedingungen dieses Bauens zu erleichtern, sollte Dresden überall dort, wo viel zu bauen wäre, eine klare Verkehrsberuhigung zustande bringen und wieder mehr auf dezentralen, kleineren Einzelhandel setzen. Die Lagen um den Fetscherplatz könnten mE gut funktionieren, daher sollten die Wohnungsgesellschaften ihre Flächen an Private veräußern.

Eine erste Blockrand-Schließung anstelle der kleinen Platte ist beabsichtigt und die Bauflächen entlang der Canalettostraße sind auch unkompliziert. Wenn dazu jetzt noch was ordentliches an der gezeigten Ecke am ADAC-Haus käme, wäre es eine gute Ausgangslage. Problematischer sind z.B. Flächen an der Fetscherstraße oder vielleicht auch weiteres an der Striesener Straße (künftige Stadtbahntrasse). Ich habe vor knapp 2 Jahren schonmal eine Vision gepaintet, um mal das Baupotential deutlich zu machen.

Erste Baustufe könnte etwa so aussehen:



Mit weiteren Baustufen könnte sich ein dichtes Stadtteilzentrum herausbilden.



RianMa: klare Ablehnung zur Bebauungsidee von Grünflächen. Ausgerechnet den großartigsten Grünzug siehst du nur als Bauland. Der ist im FN-Plan, Landschaftsplan und in der aktuellen Stadtentwicklungsstrategie "Verdichtete Stadt im grünen Netz" fundamental festgeschrieben, dort wird sich kein Grashalm bewegen. Wir haben mehr als genug Baupotential auch ohne die Grünzüge und das Plattenwerk. Soviel wird auch nie gebaut werden in Dresden, selbst wenn wir zehnmal so viel Bauvolumen wie jetzt hätten, würde es für die Johannstadt nur einen Teil der notwendigen Stadtreparatur ausmachen können. Leider Leider. Daher können großzügige Durchgrünungen locker aufrecht erhalten bleiben - zumal stadtklimatisch und durchlüftungstechnisch.

Jetzt soll überhaupt mal einer dort was zustande bringen, wer weiß, was am ADAC-Haus auf uns wartet. Für die größere Nicolai-Platte erwarte ich -ehrlich gesagt- eine Sanierung und einen straßenbegleitenden Bauriegel an der Striesener Straße - natürlich auch mit 5 Meter Abstandsgrün. Solches würde sich auch in die offene Baustruktur der Umgebung einpassen.
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