Neues aus der Altstadt / Carlstadt

  • Kameha

    Zuletzt wurde noch an einem dekorativen Teil der Mauer gearbeitet, dem weiterhin einige Profilsteine fehlen - so bleibt der Zustand wie hier auf dem Foto vom 02.01. (Vielleicht hatten die Erbauer gotischer Kathedralen kürzere Lieferzeiten?) Dafür konnte ich gestern die seltene Gelegenheit des geöffneten Tors für zwei Blicke in den Innenhof nutzen:







    Ich finde, der gläserne PKW-Aufzug (2. Foto) passt nicht so ganz zum Rest. Vielleicht hätten Teile seiner Wände in Backsteinen ausgeführt werden sollen? (U.U. könnte an diesen Mauern etwas wachsen.) So wäre es dezenter und stimmungsvoller.


    Die schwarze EG-Wandverkleidung (1. Foto) passt ebenso nicht besonders - Backsteine würden an dieser Stelle harmonischer mit den restlichen Wänden korrespondieren?


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    Erg. 13.03 - monatelang mussten wir auf die letzten Steine der dekorativen Grundstücksmauer warten. Diese wurden in den letzten Tagen eingesetzt, so konnte ich die letzten Fotos des wirklich fertigen Zustands machen:







    Gut, dass es heute noch möglich ist, eine so schöne, reich verzierte Mauer zu bauen - die sehr gut in die Altstadt passt.

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  • Mannesmannufer - Endzustand

    Messing ist bei Ralle Schmitz Standard. ... Soll wohl gediegener wirken als etwa verchromter Stahl (den ich bevorzuge).


    Mittlerweile wurden die Tore und die Tür freigelegt - die Gestaltung ist eigentlich simpel, doch dank des Materials wirkt sie wesentlich besser, als es beim anderen Material wie Stahl der Fall wäre:





    Damit ist am Gebäude wohl bis auf Kleinigkeiten alles fertig:





    Der kostbare Marmorboden im Foyer ist noch zum Teil zugedeckt:



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  • Altstadt - kein Luxus genehm?

    Ganz neu ist der Ton des gestrigen WZ-Artikels nicht, da bereits früher über mögliche Konflikte zwischen der Gastronomie an der Ratinger Straße und dem Andreasquartier spekuliert wurde. Außer dem AQ wurden noch Kameha im Ex-Theresienhospital (s. zwei Beiträge darüber) und das Hotel DeMedici als Luxus-Beispiele erwähnt. Ein im Artikel zitierter Schatzmeister des Rings Deutscher Makler fürchtet Spannungen bis zum Wegkippen der Gastronomiemeile, gleichzeitig wünscht sich mehr Gastronomie im EG des Andreasqartiers, besonders an der Ratinger Straße. Es wird aber auch erwähnt, dass die derzeitigen Anwohner die Toleranzgrenze erreicht hätten - der einzige Unterschied solle sein, dass die künftigen wohlhabenden sich Anwälte leisten können. Da ist wohl eher die akustische Seite manch einer Feier das Problem und nicht, was auf dem Konto gestörte Anwohner haben?


    BTW: Vom Andreasquartier wurde lange nichts berichtet, da nichts spektakuläres passiert, was man zeigen könnte - hier gibt es ein Foto des Fenster-Einsetzens am östlichen Innenhof vom 30.03; außerdem Renovierungen an der Mertensgasse und der Neanderkirche.

  • Vorplatz der Andreaskirche

    Derzeit werden mehrere Altstadtgassen neu gepflastert, bei Gelegenheit wurde der Platz vor der Andreaskirche zweigeteilt - den südlichen Teil beansprucht jetzt eine Terrasse vor dem Hauseingang und einen weiteren eine große Rampe. Begeistert bin ich nicht - die Ausführung (wie die Geländer) wirkt wenig Altstadt-kompatibel. Die Terrasse wirkt kahl - bisher deutet nichts darauf hin, dass da Bänke oder sonstwas hinzukommen sollten. Die Rampe verbraucht viel Platz - man hätte platzsparend einen kleinen Rollstuhl-Aufzug aufbauen können, solche sehe ich recht häufig (vermutlich für ähnliche Kosten).





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    Apropos kahl - südlich von Lambertus One gab es mal einen Garten mit alten, großen Bäumen - inzwischen wurde alles abgeholzt:


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  • Schlossturm

    Die WAZ berichtete am 04.05, dass der Putz des Schlossturms von einem Kletterer-Team geprüft und bei Bedarf abgeschlagen wird - als Notsicherung. Für nächstes Jahr ist eine Komplettsanierung des Düsseldorfer Wahrzeichens geplant. Über diese fand ich diesen RP-Artikel vom Juli 2013, nach dem die Sanierung für Januar 2014 geplant war, bereits um ein Jahr verzögert - jetzt wurden also 2016 und drei Jahre Verzögerung daraus? (Und die Fassade bröckelt...)


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    Während der Mittagspause wollte ich die Kletterer bei der Arbeit fotografieren, doch die machten wohl ebenfalls Mittagspause. Dafür die darüber gezeigte Terrasse vom Osten (im Vorbeitrag vom Norden) - dass sie kahl und derer Seitenmauer unpassend wirkt, war wieder der sofortige Eindruck:





    Npch nie gezeigt - der prachtvolle Eingang zum Medici-Saal in der Nähe:







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    Erg. 07.05: Heute habe ich mir das Haus am Mannesmannufer wieder angeschaut - der Foyer-Boden ist weiterhin teilweise zugedeckt wie unter #302 berichtet. Die profilierte Decke fiel mir bisher nicht auf - sie kopiert keine historischen Muster und schafft es, genauso modern und vornehm zu wirken. Die leere Wand gegenüber dem Eingang bräuchte noch einen Hingucker.


    Es gibt je 6 Briefkästen und Klingelknöpfe, neben den 4 unteren gibt es bereits Namen. Wenn sie nach den Geschossen angeordnet sind, dann ist die teuerste Wohnung der Stadt noch nicht bezogen.

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  • Vorplatz der Andreaskirche

    ^ Zuletzt habe ich bereits die eher plumpe Terrasse gezeigt, seitdem ist vor der Kirche eine Säule aufgetaucht - diese finde ich schön, auch moderne (hier gemässigt moderne) Kunst kann den Stadtraum bereichern:





  • Martinssäule Andreasstraße

    ^ Die Säule ist nicht neu, sondern nur gestern wieder aufgestellt worden....
    Sie stand seit 1965 dort und wurde 2012 vor Karneval wegen des durchgerosteten eisernen Fundaments abgebaut und 3 Jahre lang restauriert, die Kosten belaufen sich auf 22.000 Euro.
    Heutiger Artikel in RP-Online: http://www.rp-online.de/nrw/st…er-altstadt-aid-1.5170819
    Presse-Mitteilung der Stadt von gestern: http://www.duesseldorf.de/pres…15_06_16/15061511_162.pdf
    Fratzenbuch: https://de-de.facebook.com/due…10153386271664313/?type=1
    Google-Maps-Ansicht, als die Säule noch stand: https://www.google.de/maps/pla…x042760fc4a2a73b0!6m1!1e1

  • DeMedici

    Der Innenhof wurde als unzugänglich noch nie gezeigt:









    Das Tor und die Durchfahrt wirken sehr hochwertig:





    Eine der beiden Lampen neben dem Tor:





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    Der Vorplatz der Andreaskirche ist jetzt fertig - die Terrasse wirkt ähnlich unbeholfen wie das Gebäude dahinter. Man kann sich trösten, beide sind - im Unterschied zur Kirche - nicht für die Ewigkeit:



  • Mahn- und Gedenkstätte

    Ich habe vor vielen Monaten die Baustelle der Mahn- und Gedenkstätte gezeigt. Da diese bereits eröffnet wurde, ein paar Fotos - im Inneren ist die Einrichtung mit Multimedia usw. ähnlich wie in den anderen modernen Museen:





    In den Hof wurde ein verglaster Pavillon hinein gebaut:





    ...mit viel Sichtbeton im Inneren:







    Es ist ein Luftschutzkeller zu sehen:





  • Am Dominikanerkloster / Andreasstraße

    Der Platz an der Ecke Andreasstraße / Hunsrückenstraße an der Andreaskirche vor dem Dominikankerkloster heisst jetzt offiziell "Am Dominikanerkloster" und nach dem Umbau fällt auf, dass sich dort morgens früh keine Obdachlose und Trinker mehr aufhalten:



    Ein Blick in die Andreasstraße auf die Rückseite des Hotel "De Medici", die mit der Begrünung ganz nett aussieht:




    Bilder von mir / 29.08.2015

  • ^ Ich sehe auf der ersten Visualisierung vier schmale Fassaden auf der Südseite, die sich etwas mehr voneinander unterscheiden als die drei bisher geplanten. Die zwei westlichen sind minimal mehr an die Umgebung angepasst, die zwei östlichen weniger - inklusive Fensterversetzungen (die müssen echt sowas wie eine Sucht sein?). Dann sollten doch die westlichen noch etwas mutiger historischer wirken?


    @Am Dominikanerkloster / Andreasstraße


    Ich sehe die Szene weiterhin in der Nähe, darunter gestern. Ist diese der Grund, weswegen die Rollstuhlrampe mit einer Kette versperrt wurde, wie die Treppe dahinter auch? (Beide Ketten sind nicht wirklich ein Hindernis, es sei denn gerade für Rollstuhlfahrer.)





    Aus dieser Perspektive kann ich der Anlage mit dem Rhythmus der drei kurzen Treppen etwas mehr abgewinnen (die Kette über der ersten Treppe):





    Gehört das Gelände eigentlich der Kirche? Selbst wenn, in der Altstadt ist öffentlicher Raum knapp genug, dass es unschön wirkt, Teile davon abzusperren - selbst wenn es höchst symbolisch ist. Die Kargheit der Terrasse ist geblieben.


    Erg. 02.09: Die Frage des Grundstückseigentums hat sich beim näheren Betrachten geklärt. Wenigstens haben die Schriftzüge etwas Stil:





    Wenn ich mit #309 vergleiche - Anfang Juli gab es offenbar weder die Ketten noch die Verbotstafel.


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    Auf der Lambertus-One-Umbaustelle wurde eine Tafel angebracht, die die aus dem Internet bekannte Horror-Visualisierung bestätigt - nachträglich angebrachte Balkone an der historischen Fassade. Die Gartenseite wurde vor einigen Monaten kahlgeschlagen, in den letzten Wochen eingerüstet - wie die gegenüberliegende Straßenseite auch.





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  • ^Schade.
    Meiner Meinung nach hätte das Gebäude ersatzlos abgerissen gehört, um das Hafenbecken endlich in die Altstadt zu integrieren.
    Das Gebäude wirkt wie ein Riegel und begünstigt die Verwahrlosung rund um das Becken.
    Außerdem wäre der schön gestaltete Giebel des Schiffchens eine Blickachse wert.

  • Lambertus One / Mannesmannufer

    Da die Lambertus-One-Baustelle im Rahmen des Tages des Offenen Denkmals zugänglich war, konnte ich Fotos der Innenräume machen - derzeit im Rohzustand, doch das Raumgefühl unter den hohen Decken ist überwältigend. Zum Teil sieht man noch Holzbalken:







    Laut einem der Projektmitarbeiter werden nach dem Ende der Bauarbeiten im Garten wieder Bäume angepflanzt - gleich etwas größere, um 4-5 Meter. Die Balkone seien im Wohnungsbau ein muss - diese werden jedoch so angebracht, dass man sie leicht wieder abnehmen könnte, sollte sich die Nutzung jemals wieder ändern.


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    Es wurde noch nie gezeigt - die Rückseite des Hauses am Mannesmannufer mit der zweitteuersten Wohnung der Stadt - vom Mannesmann-Hochhaus gesehen (das erste Haus hinter dem Bürobau vorne):



  • Elisabethstr. 4

    Der Google-Karte nach ist die nördliche Elisabethstraße am Kaiserteich Carlstadt - heute habe ich im Vorbeifahren gesehen, dass dieses schmale Haus abgerissen wird. Dazu ergoogelte ich diese Meldung mit Fotos vom Anfang September, laut der im Neubau bis Herbst 2016 sechs ca. 100 Qm große Mietwohnungen je 3,5 Zimmer entstehen sollen. Heute war nur noch das EG des Vorgängerbaus übrig geblieben.


    Hier habe ich zwei Umbauprojekte an der Elisabethstraße (etwas weiter südlich) gezeigt, darunter des denkmalgeschützten Hauses Elisabethstraße 12.

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  • Diverse Ladenumbauten / Alte Kämmerei

    Heute früh gönnte ich mir einen Spaziergang durch die Altstadt, wo mir viele kleinere Baustellen aufgefallen sind - passend dazu fand ich diesen RP-Artikel vom 28.09, der die Projekte einzeln auflistet. Zumeist sollen es Filialen großer Ketten sein.


    Architektonisch interessant dürfte die Baustelle an der Mertensgasse 4 sein, wo die Fassade bisher zweigeschossig verglast war - künftig soll es am 1. OG eine normale Fassade geben. Grundsätzlich könnte das Haus danach besser in die Altstadt passen - ich bin gespannt, wie es am Ende aussehen wird. (Leider bietet Google-Street-View keinen Anblick vor dem Umbau.)


    Interessant könnte auch die Zukunft der Alten Kämmerei am Marktplatz sein - dem letzten Absatz nach solle die Stadt entscheiden, wie es mit dem Komplex weitergeht. Von eventuellen Zwischennutzungen abgesehen (Notunterkunft?) - was wäre langfristig möglich?


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    BTW: Auf der Carlsquartier-Baustelle werden derzeit die Wände der Nachbarsbauten gesichert - danach wird es wohl noch ein (Unter-)Geschoss tiefer gehen:



  • ^ Wie die Mertensgasse 4 nach dem Wiederaufbau aussehen wird, kannst du jetzt schon sehen. Der Bau ist seit ein paar Monaten fertig und steht seitdem leer. Nichts spektakuläres übrigens, sondern denkbar profaner Bau.

  • ^ Wie die Mertensgasse 4 nach dem Wiederaufbau aussehen wird, kannst du jetzt schon sehen. Der Bau ist seit ein paar Monaten fertig und steht seitdem leer. Nichts spektakuläres übrigens, sondern denkbar profaner Bau.


    Aus meiner Sicht sogar ein deutlicher Rückschritt zum vorherigen Stand. Das Objekt war nun jahrelang ungenutzt nach Auszug des Mandalai Clubs, der noch über eine großzügige Dachterrasse verfügte. Die neue Fassade ist billigstmöglich ausgeführt und kaum mit Fenstern ausgestattet. Ich vermute aufgrund dieses Ergebnisses und dem jahrelangen Leerstand einen Eigentümerstreit o.ä.