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Alt 22.02.16, 21:21   #3
Robbi
DAF-Team
 
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Robbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes AnsehenRobbi genießt höchstes Ansehen
Die Entwürfe sind tatsächlich alle auf ihre Weise prägnant, damit hatte ich nach dem ernüchternden Entwurf für das Archäologische Zentrum (Strang) gar nicht gerechnet. Von der Form her wär für mich ebenfalls der 22m hohe Turm der Favorit, an dieser Stelle kann ich mir wegen des großen Platzes ein dominantes Bauwerk gut vorstellen. Auch wenn mir die tatsächliche Wirkung der Fassaden-/Materialgestaltung noch nicht ganz klar ist, die sollte bei so einer großen Fläche nicht zu monoton wirken. Die Bronze wird bei diesem Entwurf als durchbrochenes Buchstabengitter gestaltet, was von der Idee her ganz gut klingt und eine schöne Adaption des Themas Buchdruck ist. Eine weitere Zeichnung mit einem Querschnitt des Turms und weiteren Erläuterungen zu den Entwürfen findet man in diesem Artikel von "Mainz&".


1. Platz - Bild: Gutenberg-Museum | DFZ Architekten

Den "Setzkasten" finde ich insgesamt gelungen, weil er sich schön zum öffentliche Raum hin öffnet und nicht wie so viele moderne Museen viel auf fensterlose Wand setzt. Weniger gut gefällt mir der "Giebel" zum Haus zum Römischen Kaiser, irgendwie harmoniert das in meinen Augen nicht.


2. Platz - Bild: Gutenberg-Museum | Christoph Mäckler Architekten

Die Assoziation mit der Rheingoldhalle hatte ich auch Davon abgesehen gefällt mir dieser Entwurf nicht, weil er so weit in den Platz hineinragt und zudem mangels Fenster ziemlich abweisend wirkt. Da ist es fast schon egal, wie die Seite zum Liebfrauenplatz gestaltet ist, die man hier nicht sieht.


3. Platz - Bild: Gutenberg-Museum | Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

Darüber hinaus soll auch der Rest des Museums modernisiert werden, das bedeutet einen Neuordnung der Sammlungspräsentationen, der Werkstätten und generell ein neues pädagogisches Ausstellungskonzept. Wegen der knappen Mittel - das Museum wird allein durch die Stadt finanziert - sind alle drei Entwürfe auch etappenweise umsetzbar. Mit den genannten 5,1mio€ wird nur der erste Bauabschnitt realisiert.
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