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Alt 13.09.15, 17:18   #189
Christian84DD
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Plannungen Neustädter Markt

Danke Elli für die Arbeit, sehr interresante Beiträge zum Neustädter Markt.

Da will ich doch auch mal meine Ideen preisgeben. Ich habe Versucht einen Plannung zu entwickeln welche nicht zu viele Investitionen erforder da diese in meinen Augen erst machbar bzw. sinnvoll sind wenn die 6- und 10-Geschosser abgerissen werden. Und deswegen bevor ich anfange meine
Vorstellungen hier zu zeigen da diese doch etwas von Ellis abweichen vorher noch ein paar kurze Erläuterungen bzw. Kernthesen.

1. Große Meißner bzw. Köpckestraße bleiben in ihrer bisherigen Form erhalten.
2. Umsetzung sollte schon jetzt möglich sein
3. Die Architektur sollte kleinteilig aber in moderner Formensprache sein, nur ein paar Rekos an Schnittsttellen bzw. wichtigen Blickachsen
4. Bei einem späteren Abriss der 6 und 10 geschossigen Wohnbauten, was in meinen Augen unerlässlich ist um in diesem Giebet großflächige Veränderungen zu bewirken, sollten die Neubauten bei den neuen Möglichkeiten die alten Struckturen wieder aufzunehmen nicht im Weg stehen.


rotes Kreuz - weglassen (mittelfristig); grün - Neubauten

1.
Der Neustädter Markt (1) bleibt in seiner Form und Größe wie er heute ist erhalten.
Die Brunnenanlagen sollten renoviert werden statt der geplanten Neubauten in den Plannungen der Stadt. Wie schon in Post 183 erwähnt ist ein Abriss der 6-Geschosser (6G) am Neustädter Markt (2) und der Haupstraße (2) eher ein Option für die Zukunft. Um aber eine bessere Verträglichkeit im Stadtbild zu erreichen sollte man Sie zumindest renovieren. Hier kann ich mir eine modernere aber bitte auch mehr untergliederte Fassade gut vorstellen (also das nicht jeder Hauseingang gleich aussieht).
Der Große Platz, mit reovierten Brunnen, könnte somit eine moderner Eingang zur Neustadt sein. Zum Barocken wie auch zum Gründerzeit Teil.


Ist in meinen Augen alles machbar da es von Seiten der Stadt nur eine Renovierung des Platzes und der Brunnen vorraussetzt. Von privater Seite wird eine Renovierung der 6G verlangt was aber aufgrund der Lage und der damit erreichbaren Mieten doch eigentlich kein Problem sein sollte.


2.
Südlich der B170 würde ich bis auf eine Reko des Narrenhäusel (3) keine weiteren Bauten errichten da ich finde die Weite welche die Flusslandschaft an dieser Stelle hat ist grade ein Pluspunkt von Dresden. Auf die angedachten Neubauten (4-7) würde ich zugunsten von öffentlichen Grünflächen in Verbindung mit den Elbwiesen verzichten. Das Narrenhäusel muss aber rekonstruiert werden da, wie Elli schon erwähnte, diese Blickbeziehung vom Hofarchitekten Longuelune gewollt war.
Das Blockhaus (8) sollte natürlich ebenfalls wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden.


Auch hier muss sich die Stadt größtenteils nur um eine Gestaltung der Grünflächen kümmern, beim Bau des Narrenhäusel würde Sie sogar noch Geld für den verkauf des Grundstücks bekommen (oder gehört das Privatleuten?). Für die Reko des Narrenhäusel würde es sogar schon Interresenten geben und für eine lukrative Nutzung brauchs an der Stelle nur ne gute Idee, Leute dürften genug da sein und bei dem Ausblick wer trinkt da nicht gern ma was :-).


3.
Um eine besser Anbindung des Barockviertels zu gewährleisten ist ein Durchbruch der Rähnitzgasse (9) zum Neust. Markt unbedingt erforderlich. Die neu entstehnden Enden der 6-Geschosser (10) sollten mit den Brandwänden an der Rähnitzgasse wieder zu geschlossenen Blockrandquartieren verbunden werden. An der Ecke Gr. Meißner/Neustädter Markt sollte, wie auch in den Plannungen der Stadt, ein Eckbau (11) die Lücke zw. den 6-Geschossern (6G) schließen. Dieser sollte etwas höher als die restliche Bebauung sein und ein Pendant an der gegenüberliegenden Ecke (20) haben. Damit würde die Torsituation des Platzes besser zur Geltung kommen.
An der Rähnitzgasse (10) könnten z.B. noch die ein oder andere Reko entstehen. In ferner Zukunft könnte man dann den 6G zugunsten des Neustädter Rathauses abreißen und den Block mit passenden Neubauten wieder schließen.
Durch eine angepassten Neubau (12) würde ich die Lücke am Palaisplatz zw. alt und neu schließen. In den Innenhof würd ich statt einem Riegel mehrere kleinere MFH Würfel (13) setzen.


Auch hier dürften die Investitionskosten nicht zu hoch sein und eine bessere und attraktivere Anbindung an das Barockviertel dürfte allen Beteiligten helfen.


4.
Aufgrund der schlechten Hinterhofsituation welche wohl auch noch lange bleiben wird sehe ich einen Durchbruch (14) des 6G nicht als zwingend notwendig. Hier würde in meinen Augen eine Renovierung reichen.
In diesem Gebiet muss eher zur B170 hin verdichtet werden, die Fußgänger sollten am Quartier aussen entlang geleitet werden da eine Erschließung des inneren nur nach Abriss der 6G (2) sinnvoll wäre.
Der Vorplatz (15) des Volkskunstmuseum bleibt erhalten ebenfalls der Verlauf der Sarrasanistraße (16).
Neubauten entstehen auf dem Parkplatz (17) vor dem 10-Geschosser und zw. 6G und Volkskunstmuseum (18) (Dieser Neubau kann schon ein erster Stein zu einer späteren Blockrandbebauung sein).
Die Albertstraße würde ich für die Zukunft offen halten da hier eine sinnvolle Plannung nur bei Abriss des 10-Geschossers (19) Sinn macht.

Hier wird es schwer Interresenten für die Flächen zu finden da die Verkehrssituation doch sehr heftig ist durch den Carolaplatz. Zur Not könnte hier die Stadt selbst auf der Parkplatzfläche einen weiteren Verwaltungsbau errichten falls sich kein privater findet.


Es sind jetzt nicht die großen umwälzenden Pläne aber ich finde es ist ein erster guter Ansatz die Innere Neustadt mit mehr Leben zu füllen.
Die Anzahl der Bauflächen ist gering und es gibt auch keine großen Umbrüche. Größtenteils müssten sich hier die Stadt und die Gagfah einigen (ihr gehörn doch die 6G oder?) vlt. noch ein paar Privat Personen.
Es dürfte im Bereich des machbaren liegen solche oder ähnliche Pläne in den nächsten Jahren umzusetzten.

MfG
Christian
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