Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 27.03.13, 09:51   #110
hfrik
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Leinfelden
Beiträge: 1.347
hfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiell
Und man kann auch sehr schnell anchrechnen - wenn amn die Tonnen an Stahl und Beton rechnet, den zugehörigen CO2-Ausstoss rechnet und das in relation zum eingesparten Verbrauch eines Durchschnittsaltbau setzt, dass in gerade mal X2-3Jahre gebraucht werden um z.B. den Ausstoss bei der Zementproduktion zu kompensieren
(ca 600kg C=2-Ausstoss bei Produktion von 1t Zent, das reicht für ca. 3m³ oder 7t Beton, In einem Einfamilienhaus stecken ca 200t Beton, also 18.000 kg CO2, entsprechend um 7000l Öl oder Gas. Zu beachten ist, dass der überwiegende Teil des CO2-Ausstosses bei der Zementproduktion langfristig reversibel ist. Im Zuge der Karbonatisierung (die zum Verlust der Schutzwirkung für die Armiereisen führt, deswegen müssen die mind. 3cm überdeckt sein) nimmt der Zement das CO2 wieder auf. Wird das Gebäude abgebrochen und der Beton zu Schotter und Splitt gebrochen, gibt es eine Riesenoberfläche auf der die Karbonatisierung stattfindet, so dass das für den Altbau freigesetzte CO2 in den Folgejahren vom aus dem Altbau produzierten Recyklingmaterial aufgenommen wird. Aktuell wird aber immer noch mehr Beton neu verbaut als alter kleingebrochen, so dass ein Netto CO2-Ausstoss verbleibt, dazu kommt der Energieverbrauch durch die Drehrohröfen beim Brennen, der aber schon relativ weit optimiert wurde.
Ausserdam reduziert man den Energieverbrauch ja nicht primär über Neubau, sondern durch Sanierung. Da bleibt das statische Skelet, und dammit der gesamte Stahl und Beton erhalten, es kommt "lediglich" eine neue wärmedämmende Hüllle um alles drumherum.
hfrik ist offline   Mit Zitat antworten