DO: Stadtgespräch

  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


  • Genau hier liegt ja der Hund begraben, nur grobe Schätzungen: Für die Maßnahmen rund ums Stadion kalkuliert die Stadt mit bis zu 6,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Investitionen in die Infrastruktur - bei der WM 2006 beliefen sie sich auf 23 Millionen Euro, wobei der städtische Anteil 15 Millionen Euro betrug - und andere Kostenblöcke, wie zum Beispiel Fanfeste sowie ein begleitendes Kulturprogramm. Für alle Um- und Neubauten im Stadion kommt hingegen der Eigentümer, also der BVB, auf.


    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de…d-zukommen;art930,3307748

  • Ganz dezent macht Amazon an der Kampstraße Werbung für neue Jobs in deren im Bau befindlichen Warenlager:



    Quelle: Eigenes Foto

  • Um nochmal auf das Thema Fußball-EM zurückzukommen.


    Da eine Vergabe an den einzigen Mitbewerber Türkei momentan wohl eher kritisch zu sehen wäre. (...wobei bei den internationalen Verbänden ist halt alles möglich...) dürfte die Chance groß sein, das Deutschland hier den Zuschlag erhält, womit Dortmund als Spielort gesetzt wäre.


    Im Gegensatz zu einer Olympiade, bei der in der Regel zahlreiche Sportstätten in der veranstaltenden Stadt neugebaut werden müssen ist eine Fußball-EM deutlich leichter zu stemmen. Durch seine intensive Fußballkultur besitzt Deutschland genügend taugliche Stadien. Den großen Bauboom gab es ja zur WM und diese Stadien sollten auch zur EM ausreichend sein. (Von wenigen Ausnahmen vielleicht abgesehen. Natürlich muss dort weiterhin Geld in die Unterhaltung fließen, das kann man aber zu den laufenden Kosten rechnen.


    Auch die Verkehrsinfrastruktur in Dortmund ist im Großen und ganzen gut - der Autobahnring um Dortmund herum wurde ja auch zur WM ausgebaut. Bis 2024 ist hoffentlich auch der Bahnhof und der Boulevard Kampstraße fertig. Die zahlreichen Hotelneubauten dürften dann stehen - das Rathaus am Friedensplatz saniert sein. Beim Messezentrum Westfalenhalle die Bauarbeiten ebenso beendet. Auch der RXX sollte wenigsten in Richtung Westen voll einsatzbereit sein. In dieser Hinsicht braucht sich Dortmund wohl wenig Sorgen um Kosten für die wenigen Spiele der EM machen. Bei allgemeinen Infrastrukturbaumaßnahmen ist es sowieso immer problematisch die direkt der einmaligen Großveranstaltung zuzurechnen.


    Der größte Kostenfaktor wird wohl das Begleitprogramm sein, aber das sollte zu stemmen sein.:)


    Problematisch könnte noch der B1-Tunnel werden. Er würde natürlich die Verkehrssituation in der Stadionumgebung verbessern. Bis zur EM wird der allerdings garantiert nicht fertig. Momentan steht der ja eher für 2030 in den Planungen. Auch wenn eine Verfahrensbeschleunigung wünschenswert wäre, so sollte man Hauptbaumaßnahmen zumindestens während der EM vermeiden - das gäbe zuviel Chaos.

  • Im Zuge dessen ist auch der Evaluierungsbericht des DFB interessant. Dort steht einiges zu den Stärken und Schwächen des Standorts. Während man im Westfalenstadion z.B. die geringe Anzahl an Logen und die Stadion-Anforderungen für Menschen mit Behinderung bemängelt, gibts hier und da auch neben vielen guten Punkten auch Kritik am Standort selbst.


    Die aufgezählten Hotels können das Volumen nicht bewerkstelligen, dazu fehlt es an Hotels der 5 Sterne Kategorie (was wirklich schwach ist für Dortmund). Für "die besonderen UEFA-Zielgruppen" :nono: fehle es Zimmern in der gewünschten Kategorie.

  • Der Dortmunder Hotelmarkt hat ohne Frage Nachholbedarf, dies verdeutlichen auch die zuletzt massig angekündigten Projekte. Und wenn alles glatt geht, könnten die besonderen UEFA-Zielgruppen ja sogar im geplanten Namaste Hotel nächtigen. Falls die Umsetzung des fünf Sterne Hotels auf der Stadtkrone Ost noch scheitern sollte, müssten sich die ganz Besonderen dann eben dazu herablassen und in einem der schnöden vier oder vier Sterne plus Hotels absteigen. Das wäre zwar extremst bitter, aber leider nicht zu ändern...

  • Postgebäude am Friedrich-Ebert-Platz nun ein Baudenkmal

    Die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund hat das wunderbare Postgebäude in der Hörder Altstadt (Friedrich-Ebert-Platz) in ihre Denkmalliste eingetragen. Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahre 1903, der Erweiterungsbau ist rund ein viertel Jahrhundert jünger. - Erstaunlich, dass dies nicht schon viel früher geschehen ist...


    Quelle: https://www.dortmund.de/de/leb…/nachricht.jsp?nid=497419



    Foto: eigene Aufnahme

  • Wunderbar, das freut mich. Der ganze Platz mit der neugotischen Kirche dahinter - die Post ist ja auch neogotisch gestaltet- ist sehr shön. Überhaupt lohnt es sich, in Hörde diese Ecke und die Nachbarstraßen abzulaufen, es stehen viele alte Häuser, leider häufig nicht denkmalgerecht saniert. Besonders die Fenster sind dahingehend ein Problem. Aber Hörde erlebt durch den Phönixsee einen Aufschwung und das hilft vielleicht der ganzen Altstadt.

  • Ja, Ruhrgebietskind, es lohnt sich durchaus, die Straßen und Gässchen abseits der Hörder Fußgängerzonen mal ganz in Ruhe abzulaufen. Und auch in puncto gelungene Sanierungen hat sich in den letzten Jahren so einiges getan - hier ein paar Beispiele:










    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Hörde hat ja auch einige repräsentative Bauten zu bieten, da es noch bis in die zwanziger Jahre unabhängig war.
    Hier zunächst nochmal zwei Bilder von der Rückseite der akten Post, die Kreizviertel schon zeigte, weil das Haus jetzt unter Denkmalschutz gestellt wurde.




    Dieses Haus ist die alte Reichsbank, ein neobarockes Gebäude in Sandstein . heute ein Seniorenheim.





    Einige große frei stehende Häuser





    Direkt an der Schlanken Mathilde



  • Nachverdichtung vs. Zersiedlung

    Stadtplanung der 1960er Jahre: Die SPD-Fraktion im Dortmunder Rathaus möchte sich für die intensivere Bebauung von Freiflächen einsetzen. Nur Baulücken zu füllen oder auch Innenhöfe zu bebauen, sei kein wirksames Konzept, sagte der Fraktionsvorsitzende Schilff. Man müsse auch Felder und Grünflächen im Blick haben.


    Hier liegt der gute Herr Schilff meiner Meinung nach leider komplett falsch! Eine weitere Zersiedlung und Zerstörung der Landschaft ist nach der gerade einmal fünf Jahre andauernden Wachstumsphase verfrüht. Der eingeschlagene Weg der Nachverdichtung, der sich zwar nicht immer als ganz unproblematisch erweist, und der Bebauung der innenstadtnahen Brachflächen muss unbedingt beibehalten werden. Die extensive Bebauung von Grünflächen könnte ich mir einzig und alleine entlang des Hellwegs, zum Beispiel zwischen Wambel und Brackel, vorstellen - aber auch nur dann, wenn sich der Wachstumstrend weiter verstetigt.

  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


  • Best place to work for expats - Dortmund Nr. 7 in Germany

    Ich habe bei Skyscraper Cities eine sehr interessante Zusammenstellung von Daten, Fakten und Informationen über die Seite Frankfurt Expats gelesen. Insgesamt eine recht erfreuliche Auswertung und zeigt das Dortmund teilweise sehr unterbewertet wird. Im Anschluss gibt es eine kleine Umfrage, ich denke hier kann die Stadt noch ein paar Stimmen vertragen ;)


    Klick hier


    I have known for a while now that Frankfurt is the best city in Germany for expats to work in. Obviously. I am biased, but, on the other hand, the only reason I moved to Germany was because I realised that Frankfurt ticked all of the boxes for me. In fact, I swore blind I would never move to Germany until Frankfurt somehow tipped the balance…


    But until now I was never able to prove that I was mathematically and statistically right with my choice.


    Thanks though to piles of data provided by the German National Statistics Office, the National Employment Agency, Mercer, Handelsblatt, Numbeo and Immowelt, I can reveal a new ranking of Germany’s largest 10 cities showing the best place to work for expats (and probably Germans as well).


  • Schützenstraße 103/Seniorenwohnsitz Nord droht Abriss

    Erschreckende Nachrichten gibt es heute aus der Nordstadt. Wie ich gerade auf skyscrapercity.com und nordstadtblogger.de gelesen habe, soll der Seniorenwohnsitz Nord abgerissen werden und somit das rund 100 Jahre alte Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden! Plausibel finde ich die Gründe dafür überhaupt nicht. Es wäre meiner Ansicht nach ein fataler Fehler und dürfte keineswegs zu akzeptieren sein!


    Quelle: http://nordstadtblogger.de/wei…igen-standort-neu-gebaut/

  • Kann nicht irgendjemand Denkmalschutz beantragen?


    Das ist ein erhaltenswertes Objekt


    Dafür gibt es genug alternative Nutzungsmöglichkeiten


    Unfassbar, daß man überhaupt auf die Idee kommt sowas abzureißen.