Wohnprojekte

  • Bewacher



    Es gibt hier keinen User im Forum der weniger Dankbarkeit durchklingen lässt. Wie wäre es denn mal wenn Du selber das Web durchforstest und dich auf Touren durch die Stadt bewegst anstatt auf die Posts aller anderen im Köln-Thread permanent mit Negativkommentaren zu reagieren?


    Komischerweise gelingen Dir in anderen Städte-Threads durchaus positive und auch konstruktive Kommentare, der Grund scheint wohl eher auf eine generelle Ablehnung der Stadt Köln zurückzuführen zu sein.


    @topic


    Der Entwurf ist schlicht und recht unspektakulär aber fügt sich IMO gut in das Viertel ein welches eh nicht durch verwegene Architektur auffällt.
    Und Dank an Rainer fürs posten ;)

  • Wie wäre es denn mal wenn Du selber das Web durchforstest und dich auf Touren durch die Stadt bewegst anstatt auf die Posts aller anderen im Köln-Thread permanent mit Negativkommentaren zu reagieren?


    Das würde im Klartext eine Bejubelungspflicht bedeuten. Wenn ich mal selbst über irgend ein Bauvorhaben berichte, ist dies völlig unabhängig davon, ob mir dessen Architektur zusagt oder nicht (in beiden Fällen verrate ich es dann offen). Eine Einstellung wie ich hab erzählt - bitte jubeln halte ich - mit Verlaub - für reinste Kinderei.

    Was bedeutet denn eigentlich der Artikel, den der Investor verlinkt? Baudenkmal == Unverwechselbarkeit? (Die "ein hohes wirtschaftliches und kommerzielles Potenzial" bietet, darf ich erinnern - also bei jedem Projekt vorteilhaft wäre.) Solche Gleichung bedeutet nix anderes, als dass die gegenwärtige Architekturproduktion (der Meinung des Investors nach!) keinerlei Unverwechselbarkeit gewährt. Also - früher ging es - jetzt nicht. Solche Entwicklung bezeichnet man allgemein als einen Niedergang - an der Stelle des Investors würde ich intensiv darüber nachdenken und Konsequenzen ziehen.

  • Wo bitte liest du etwas von "Jubelpflicht" bezüglich der Architektur? Erstens ist das lediglich Deine eigene (falsche) Interpretation meiner Aussage und zweitens lies meinen post nochmal gründlich durch vielleicht verstehst Du dann den Kern meiner Aussage.

  • An der Bonner Straße in Marienburg soll auf ehemaligen Gewerbeflächen ein neues Büro- und Wohngebiet entstehen:
    http://www.ksta.de/html/artikel/1218660658712.shtml
    Im Gegensatz zum unmittelbar an die Südstadt angrenzenden Dombrauerei-Gelände, wo man schon 5 Geschossen als zu verdichtet gelten, ist hier eine 6-7 geschossige Bebauung möglich.
    Das Büro pbs aus Aachen wurde zur Realisierung ausgewählt. Erste Visualisierungen finden sich auf auf der Webseite des Büros : http://www.pbs-ac.de/

  • Mal drei Bilder vom Projekt "Sülz pur". Die Bebauung entlang der Wichterichstraße nähert sich der Vollendung und sieht ganz gut aus, eine Mischung aus moderner und alter Fassadengestaltung




    Schön auch die dezenten Unterschiede in Form und farblicher Absetzung, so wirkt der Straßenzug nicht zu eintönig


  • Da ich um die Ecke wohne hat mich das Projekt, die Qualität und die schnelle Bebauung nach dem Abriss des Mercedes Händlers eigentlich wirklich begeistert. Zwar nicht gerade preiswert, aber gute und sehr schnelle Umsetzung dieses höherwertigen Wohnparks!

  • Die Retro-Welle erreicht Köln? Bei der Farbgestaltung hätte man sich mehr Mühe geben können als zwischen Weiß und verschiedenen Grautönen zu wählen. Jedoch hat man einen Weg gefunden, eine gewachsene urbane Atmosphäre zu erzeugen, der sicher seine Liebhaber finden wird. Chapeau!

  • ^^ Zustimmung zum Lob für die Fassadengestaltung. Auch mich würden verschiedene (dezente) Farbtöne mehr als Graustufen freuen, diese empfinde ich dennoch als besser von einer einheitlichen Farbe. Mehr davon im Stadtgebiet!

  • Ein paar Fotos vom Projekt "Kartäusersterne". Auf einem Ex-Parkplatz in direkter Nachbarschaft zur Ulrepforte...


    ...ist Köln hier um eine weitere schicke Wohnanlage reicher geworden


    Die braunen Fensterfassungen sind Holzfurnier, was auf dem Bild leider nicht so gut zu erkennen ist.


    Gleich rechts nebenan läuft ein weiteres Projekt. Der Kartäuserwall wird in diesem Bereich künftig deutlich besser anzusehen sein.


  • Es entsteht auch noch Wohnraum für die sagen wir mal "Normalsterblichen". Eindrücke von den Zollstockhöfen


    Mit Blick auf die Paul-Nießen-Straße


    Solide moderne Wohnblockarchitektur. Bedenkt man, wie vergleichbare Bauvorhaben in den 70ern ausschauten, wirkt das hier doch freundlich und kindergerecht


    An der Restbrache zum Gottesweg hin kündigt sich weiteres an

  • Auch am Projekt "Volksgarten plus" hat sich schon einiges getan


    Die innen liegenden Stadtvillen sind teils fertig und schauen dank angemessener Höhe und Form recht urban aus. Von dem Lärmschutzwall zum Bahndamm hin ist allerdings noch nichts zu sehen.


    Dieser Anblick wird nicht so bleiben, denn entlang Pfälzer Straße und Eifelplatz soll noch ein geschlossener Gebäuderiegel entstehen


    Gleich um die Ecke fand ich dies an einem hübschen Gründerzeithaus. Kann man nur jedem wünschen :)

  • Was mich an Projekten wie den Zollstockhöfen u.ä. stört, ist, dass diese völlig vom restlichen Umfeld abgekapselt - und bar jeglicher Urbanität sind.
    Es gibt für den gesamten Komplex eine einzige Zufahrtsstr. vom Gottesweg aus die als Sackgasse endet. Natürlich eine reine Wohnanlage, kein Geschaft, nix.
    Dort verirrt sich kein Mensch, außer den dort lebenden (und deren Besucher) hin. Das ist nicht das, was ich unter städtischer Urbanität verstehe.

  • Momentan liegen die Gebäude tatsächlich etwas isoliert. Ich denke aber mal, dass es sich hier um das erste und noch nicht letzte Projekt in diesem Bereich handelt. Langfristig wird man sicherlich weitere Teile des Gewerbe/Industriegebiets entlang Gottesweg und Höninger Weg umwidmen, vielleicht sogar vollständig. Dann werden Geschäfte sicher unumgänglich sein.


    Was dann kommt, kann man sich allerdings jetzt schon denken: Aldi auf der grünen Wiese oder im besten Fall ein kleinerer Supermarkt mit Wohnaufbau. Da geb ich dir Recht, so schafft man sicher keine lebenswerte Urbanität. Hierzu müsste man auch mal im größeren Maßstab städtebaulich etwas interessantes entwickeln. Genau das passiert aber nicht. Offenbar ist man froh, wenn sich für die Gewerbebrache überhaupt ein Investor gefunden hat der dann, mit geringen Auflagen, die Fläche profitoptimiert bebauen darf. Das Einzelne ist dann für sich gesehen funktionell, bildet aber mit den anderen Bereichen keinen interessanten Stadtraum. Kann man momentan sehr schön auf dem Ex-CFK-Gelände in Kalk verfolgen.
    Weiß hier jemand ein Beispiel, wo man es besser hinbekommen hat?

  • All diese Neubauten sehr wirklich toll aus, nur finde ich es immer sehr Schade das die meisten einfach nur verkauft werden und nicht vermietet:Nieder:

  • Bayenthal: Du Pont Gelände / Ecke Raderthalgürtel

    War auf meiner heutigen Radtour noch mal am Raderthalgürtel. Es gab in 2005 bereits einen Architektenwettbewerb dazu:


    hier ein Link von Schilling-Architekten dazu:


    http://www.schilling-architekten.de/2.pro/dupont.htm


    die heutige Brache:




    Und das erste Gebäude was dort gerade gebaut wird:



    Es wird gerade die Bodenplatte vorbereitet:



    Bin gespannt wie sich das Gelände weiterentwickelt.


    Bildquelle: Von mir.

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  • Am Clarenbach

    Endlich gehts los, hat ja auch lange gedauert:




    Quelle: Bilder von mir!

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