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Alt 09.01.08, 19:44   #26
Echnaton
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Echnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfach
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An den neun wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart, wurden im Jahr 2007 3,695 Millionen Quadratmeter Bürofläche umgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung des Flächenumsatzes gegenüber 2006 um 14,5 Prozent und stellt das zweitbeste jemals registrierte Ergebnis dar, das nur noch vom Umsatz im Boomjahr 2000 übertroffen wurde. Dies ergibt der „Office Market Report 2008“, den Atisreal, Deutschlands führender Berater für Gewerbeimmobilien, Mitte Februar veröffentlichen wird.

„Wie Ende 2006 erwartet, hat sich die Erholung der Büromärkte fortgesetzt und der Flächenumsatz aufgrund der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung noch einmal zugelegt“, sagt Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland. Das Wachstum des Flächenumsatzes wurde durch eine sehr rege Nachfrage in allen Marktsegmenten getragen. „Dieses Ergebnis spricht für einen stabilen und nachhaltig anziehenden Markt“, erläutert Rösler.

Lediglich an drei Standorten konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Hierzu gehört Berlin mit 500.000 Quadratmetern (minus 14,7 %), wobei der Neubau des Bundesnachrichtendienstes das Rekordergebnis 2006 wesentlich beeinflusste. Während Köln das Vorjahresergebnis um rund 6 Prozent (277.000 m²) verfehlte, blieb Leipzig mit einem Umsatz von 88.000 Quadratmetern circa 14 Prozent hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück.

Den stärksten Umsatzzuwachs verzeichnete Essen mit 105 Prozent (Flächenumsatz: 156.000 m²), wobei jedoch über ein Viertel auf den Neubau des Thyssen-Krupp-Quartiers entfiel. Rekordergebnisse konnten 2007 Düsseldorf (487.000 m2, plus 66 %) und Hamburg (564.000 m2, plus 23 %) verzeichnen – und damit sogar die Umsätze aus den Boomjahren der New Economy überbieten. Auch die Märkte in Stuttgart (plus 28 %) und München (plus 24 %) legten gegenüber dem Vorjahr deutlich zu. Im gesamten Frankfurter Marktgebiet (inklusive Peripherie) war ein Plus von 1,3 Prozent zu verzeichnen, wohingegen der Flächenumsatz im engeren Marktgebiet um knapp 6 Prozent zulegte.


Leerstand um 3,5 Prozent gesunken

Der Leerstand hat sich im Jahr 2007 weiter um rund 3,5 Prozent (auf gut 8,7 Mio. m2) verringert, wobei die Flächen mit moderner Ausstattung um 14 Prozent zurückgingen und unsanierte Leerstandsflächen um rund 10 Prozent zunahmen. „Der Anstieg des Sockelleerstands an alten, kaum noch marktgängigen Flächen setzt sich also fort, wohingegen die nachgefragten modernen Büroflächen zügig abnehmen“, sagt Peter Rösler.

Bautätigkeit zieht wieder an

Das Gesamtvolumen der Büroflächen im Bau erhöhte sich 2007 um fast 38 Prozent (auf 2,252 Mio. m2)
, wobei hiervon dem Vermietungsmarkt circa 958.000 Quadratmeter noch zur Verfügung stehen. Demzufolge sind die meisten Flächen bereits vorab vermietet oder werden für Eigennutzer errichtet. „Die hohe Vorvermietungsquote unterstreicht, dass sich die Nachfrage in starkem Maße auf hochwertige Flächen richtet. Da knapp die Hälfte der Flächen im Bau erst 2009 oder später fertig gestellt wird, ist im Jahr 2008 von einem überschaubaren Marktzugang moderner Flächen auszugehen“, so Rösler.

Deutlicher Anstieg der Spitzenmieten

Mit Ausnahme von Leipzig und Stuttgart zogen die Spitzenmieten 2007 an allen Standorten an – im Durchschnitt um 4,7 Prozent. Mit 7,3 Prozent (auf 22 €/m²) fiel die Steigerung in Berlin am deutlichsten aus, gefolgt von Frankfurt (plus 7,1 %, 37,50 €/m²). Auch die Durchschnittsmieten stiegen in vielen Büromarktzonen. „Die bereits 2006 zu beobachtende Ausdifferenzierung der Mietpreisniveaus hält an. Während moderne Flächen in guten Lagen von der Nachfragesituation und dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld profitieren und steigende Mieten verzeichnen, sind bei älteren Bestandsflächen kaum Veränderungen zu konstatieren“, betont Rösler. „An dieser Situation wird sich auch 2008 nichts ändern.“

Büromärkte 2008: Weiterhin gute Perspektiven

„Nach Einschätzung von Atisreal bestehen für die deutschen Büromärkte auch im Jahr 2008 gute Perspektiven“, prognostiziert Rösler. „Zwar trüben sich die gesamtwirtschaftlichen Aussichten aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten, des Ölpreisanstiegs und der Sorgen um eine mögliche Rezession in den USA etwas ein, die elementaren Rahmenbedingungen für einen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung sind aber gerade in Deutschland nach wie vor stabil. Unterstützt werden sie durch den nach allen vorliegenden Prognosen anhaltenden Trend zum Abbau der Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Anstieg der Erwerbstätigenzahlen, vor allem im Dienstleistungsbereich sowie die unverändert guten Ergebnisse der meisten deutschen Unternehmen. Vor diesem Hintergrund und der vorliegenden Gesuche geht Atisreal davon aus, dass 2008 für die Büromärkte ein im langjährigen Vergleich überdurchschnittlich gutes Jahr wird, auch wenn es voraussichtlich nicht ganz an das Jahr 2007 anknüpfen kann.“
Pressemitteilung: Atisreal
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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