Kolbenschmidt / Max Brauer Quartier [im Bau]

  • Bahrenfeld : Euler-Hermes / Kolbenschmidt / Bahrenpark

    Ich finde es wird Zeit fuer einen Sammelthred der drei benachbarte grosse Projekte im Hamburger Westen vereint:


    gelbe Flaechen auf der Karte
    Abriss des Euler-Hermes-Hochhauses und die Neubebeuung des Grundstuecks mit einem Wohngebiet (angeblich inklusive Wohn-Hochhaeusern)


    rote Flaechen auf der Karte
    Die Neubebauung des Kolbenschmidt-Areals in ein gemischtes Wohn- und Gewerbegebiet


    blaue Flaechen auf der Karte
    Die suedliche Erweitereung des Buero- und Wohnstandortes Bahrenpark, inklusive dem neuen Sitz der Euler-Hermes Versicherung


    gruene Flaechen auf der Karte
    Schwarzkopf-Gelaende. Stadt will Gewerbe erhalten - Eigentuemer wuerde gern abreissen und Wohungen bauen.



    Bild: Bing Maps. Hervorhebung: ich

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  • Passend dazu heute im Abendblatt:


    Jetzt soll das Euler-Hermes-Hochhaus es mehr als 500 Wohnungen Platz machen. Der Architekten-Wettbewerb für einen Neubau ist bereits gestartet.


    weiterlesen

  • Ein paar impressionen vom Euler-Hermes-Hochhaus aus dem Dezember.



    Bild: ich



    Bild: ich



    Bild: ich



    Bild: ich

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  • Zu Euler-Hermes:


    Vorläufiger Zeitplan des Bauvorhabens


    > 9. Februar 2015 - Start des städtebaulichen Wettbewerbs „Euler Hermes Areal“, Friedensallee


    > Sommer 2015 - Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs „Euler Hermes Areal“; öffentliche Ausstellung der Ergebnisse


    > 2016 - Geplanter Baustart „Neubau Euler Hermes“, Gasstraße


    > 2018 - Fertigstellung „Neubau Euler Hermes“, Umzug der Belegschaft in neue Unternehmenszentrale Gasstraße


    > 2019 - Start Neubau Wohnungen Friedensallee


    > 2020 - Fertigstellung Neubau Wohnungen Friedensallee


    Teilnehmende Architekturbüros am zweistufigen Wettbewerb(in alphabetischer Reihenfolge)


    > APB. Architekten BDA, Hamburg


    > bof architekten GbR, Hamburg


    > BOLLES+WILSON GmbH & Co. KG, Münster


    > DFZ Architekten GmbH, Hamburg


    > Fischer Architekten GmbH, Mannheim/Köln/Berlin


    > Gerber Architekten, Dortmund/Hamburg


    > Heidenreich & Springer Architekten Gesellschaft mbH, Berlin


    > KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Braunschweig


    > msn, meyer schmitz-morkramer rhein gmbh, Köln


    > RENNER HAINKE WIRTH ARCHITEKTEN, Hamburg


    > Schaltraum Dahle-Dirumdam- Heise Partnerschaft von Architekten mbH, Hamburg


    > Schenk + Waiblinger Architekten, Hamburg


    Die prämierten Entwürfe werden im Sommer 2015 öffentlich ausgestellt. Das Preisgericht besteht aus Vertretern der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und dem Bezirksamt Altona, den Bezirksfraktionen, dem Altonaer Bau- und Sparverein, der Quantum Immobilien AG, Euler Hermes sowie ausgewählten Architekten und Sachverständigen. Zudem begleitet ein Mitglied des benachbarten Kolbenhof e.V. den städtebaulichen Wettbewerb.


    Quelle: Euler-Hermes

  • Sehr gute Idee mit dem eigenen Thread und schöne Übersicht, Midas. In dem verlinkten Abendblatt-Artikel steht ja auch, dass sich der Eigentümer des "Schwarzkopf-Geländes" darum bemüht, dort Wohnungen zu bauen. D.h. östlich von rot=Kolbenschmidt wird sich auch noch was tun, genauere Pläne gibt es hierfür aber anscheinend noch nicht.

  • at Fassade:


    Danke. Ich habe Schwarzkopf nachtraeglich in die Karte hinzugefuegt. Wer hier mal vorbeikommt: Bitte mal Bilder vom Bestand machen und posten.


    Hier der Siegerentwurf (von 2013) fuer das (rote) Kolbenschmidt-Areal: Siehe auch hier.



    Bild: coido architects



    Bild: coido architects


    Interessant bei diesem Bild (unten) ist, dass man sehen kann wie die Architekten und Planser sich das ganze Viertel nach dem Abriss und der Neubebauung von Euler-Hermes vorstellen koennten. Das ist natuerlich kein fertiger Plan, sondern nur eine grobe Idee.

    Bild: coido architects

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  • Ich finde es schade, dass die Bestands-Villa auf dem Kolbenschmidt-Gelände an der Grenze zu EH an der Friedensallee abgerissen werden soll. Das Gebäude scheint gut in Schuss zu sein und würde das ansonsten rein moderne Gesicht Richtung Straße deutlich aufwerten.

  • Ich war auf dem Kurzfilm Festival auf dem Kolbenhof Gelände und musste leider feststellen, dass die eine Halle bereits abgerissen wurde.


    Auf dem lila markierten Gelände in der Gasstraße, anliegend an den Bahngleisen, wird gebuddelt.



    Weitere Bilder zum Abriss siehe offizielle Seite auf Facebook


    Ich finde den Abriss sehr schade! Ich finde die Institution Kolbenhof super und sollte erhalten bleiben. Siehe http://kolbenhof.org/


    Midas, ich habe mal deine Karte zur Anschauung übernommen.

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  • Das neue HERMES Areal - Gasstraße



    Abriss der alten Halle auf dem Kolbenschmidt Gelände



    Diese Halle bleibt erhalten


    Bilder (c) Häuser

  • ich meine etwas gefunden zu haben bezüglich des Schwarzkopf Areals:


    http://www.koehlervonbargen.de/referenzen.html


    QUARTIERSENTWICKLUNG HOHENZOLLERNRING


    Auf dem ehemaligen Areal "einer führenden Firma im Bereich Konsumgüterindustrie" - Schwarzkopf (?) und weiteren angrenzenden Grundstücken im Hohenzollernring entsteht eine neue Firmenzentrale sowie Wohnungsbau in verschiedenen Segmenten - da scheint der Eigentümer sich doch durchgesetzt zu haben.


    Fertigstellung des ersten Baufeldes: 2019

    Bruttogeschossfläche: 40.000 m², davon 30.000 m² Wohnungsbau und 10.000 m² Gewerbeflächen



    Bild & Architekten: Petersen Pörksen Partner Architekten, Schenk + Waiblinger Architekten


    Lage: Google Maps


    Ich meine, dass es um dieses Areal geht. Sonst kenne ich keine Fläche im Hohenzollernring, die dafür infrage käme.

  • Korretkt. Das Render zeigt wie Du schon saagst einen Blick von Norden nach Sueden, so als wuerde man auf der S-Bahn-Bruecke stehen. Im Gegensatz zum Bestand wuerde der Neubau bis direkt an die Bahn heranriechen. Daher auch der Knick in der Fassade, dort wo auch die Strasse einen Knick macht.


    Avisierte Fertigstellung des ersten Baufeldes: 2019. Bruttogeschossflaaeche: 40.000 QM, davon 30.000 QM Wohnungsbau und 10.000 QM Gewerbe.


    Unfreiwilllig bestaetigt wird die Tatsache, dass es sich um dieses Areaal handelt auch durch den Namen der Original-Bilddatei :)


    > http://www.koehlervonbargen.de/img/projekte/81/Henkel.jpg

  • muahaha - das mit dem Bilddateinamen habe ich auch gesehen und musste grinsen :)


    Mich erinnert der Entwurf ziemlich an die Domstraße, das , quelle surprise, auch von Schenk+Waiblinger Architekten ist (mag das Gebäude in der Domstr. sehr!)

  • Das neue HERMES Areal - Gasstraße


    Hallo Häuser,


    das von Dir gezeigte Gelände hat nichts mit Euler Hermes zu tun (das für den Neubau vorgesehene Gelände liegt weiter westlich - die Fläche neben dem Bestandsbau nördlich der S-Bahn und dem Bahrenfelder Kirchenweg).


    Die Erdarbeiten dienen einer Bodensanierung. Wem das Gelände gehört, und was dort hin soll, weiß ich leider nicht.


    @ Midas: Ja, das Gebäude meine ich. Das sieht momentan allerdings deutlich anders aus als auf dem Streetview-Bild.

  • Der Siegerentwurf für das Hermes Areal steht.


    Gewinner der Ausschreibung ist Schenk + Waiblinger, die ja auch das Schwarzkopf Areal bebauen sollen.


    Geplant sind 450 Wohnungen. Fertigstellung soll 2020 sein


    Bericht Altona Info und Hamburg 1






    Visualisierung: Schenk-Waiblinger / Quantum AG

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  • Meiner bescheidenen Meinung nach:


    - positiv: S+W steht fuer Qualitaet und solide Ausfuehrung. Alles wirkt schluessig, passend, angemessen. Man wird hier sicherlich sehr gut wohnen koennen.


    - negativ: Fehlender Mut. Ich haette gehofft, dass man hier vielleicht auch mal einen gut 20-geschossigen Schlanken Wohnturm als Teil eines Ensembles errichten kann. Mit Widerstand waere hier wenig zu rechnen, denn so ein Turm waere weniger praegend als das riesige Euler-Hermes Haus.


    Also, irgendwie alles gut, aber das Gefuehl einer vergebenen Chance laesst mich nicht los. Fazit:More of the same...

  • Das mit der vertanen Chance sehe ich genauso. Das Euler Hermes Hochhaus war eine Landmarke für den Stadteil Bahrenfeld und wird fehlen. Da hat man ein Grundstück auf dem man ohne großen Aufstand etwas mutiger und höher bauen könnte und verschwendet es für diesen Einheitsbrei der überall in der Stadt entsteht. Diese Mittelmäßigkeit ist bedauernswert.
    Da es sich um einen Wettbewerb handelte, wäre es interessant gewesen auch die anderen Entwürfe zu sehen.


    Im Bericht von Altona Info steht:

    Der Abriss des 1981 erbauten 23-stöckigen Hermes-Hochhauses sei für 2019 geplant. Bereits im kommenden Jahr soll der Bau des neuen deutschen Hauptsitzes von Euler Hermes in unmittelbarer Nachbarschaft an der Gasstraße beginnen, der 2018 fertiggestellt sein werde.


    Hat jemand den Entwurf des neuen Euler Hermes Neubaus schon gesehen?

  • Das Euler Hermes Hochhaus war eine Landmarke für den Stadteil Bahrenfeld und wird fehlen.


    Mir nicht! Ich fand es schon immer deplaziert und ueberdimensional in den Stadtteil geklatscht. Lustig, dass sich jetzt die Architekten von damals zu Wort melden und rumheulen, dass ihr 'schoenes' Haus nach nur 35 Jahren abgreissen wird. (Hinweis ans Abendblatt: Deppenanfuehrungszeichen in der Ueberschrift!)


    Man sollte sich lieber mal an die eigene Nase fassen und sich fragen warum einige recht profane Bauten seit ueber hundert Jahren in Hamburg stehen waehrend der eigene Entwurf nach einem Ditteljahrhundert abgerissen wird.


    Die Aeusserungen sagen mehr ueber Arroganz und Selbstverliebtheit einiger Architekten, als ueber deren Architektur.


    Hat jemand den Entwurf des neuen Euler Hermes Neubaus schon gesehen?


    Ich zumindest nicht. Mich wuerde jedoch interessieren ob der Neubau auch wieder eine (kleinere?) Hochhauskomponente enthaelt.

  • Midas Danke für das Bild zum Thema Hermes - hab schon gegrübelt, wie das aussieht, denn auf der A7 sehe ich viel, aber keine Hochhäuser.
    Der Stolz liegt wohl in der Erstlingsarbeit verborgen..


    Bestenfalls kann ich dem was durch die leichte Biegung abgewinnen - nicht aber den Höhen.