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Alt 01.03.13, 17:34   #107
Ted Mosby
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Ted Mosby ist ein geschätzer MenschTed Mosby ist ein geschätzer MenschTed Mosby ist ein geschätzer MenschTed Mosby ist ein geschätzer Mensch
Vielen Dank, Dvorak, für die - wie stets - schönen Ansichten! Insbesondere der Blick von der Georg-Eckert-Straße auf das Portal und die umstehenden Gebäude ist einfach nur großartig und verdeutlicht in meinen Augen, wie wünschenswert die Rückkehr dieses Bauwerks wäre!

Zitat:
Zitat von Tarsis Beitrag anzeigen
Allerdings handelt es sich sehr wohl um ein Milionenprojekt ! Schon damals rechnete man überschlägig mit etwa 1 Milion Euro für Sanierung, Fundamentierung und Wiederaufbau des Tores und das wird in der Zeit seit dem sicherlich nicht weniger geworden sein !!
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich schrieb, dass es sich bei dem Wiederaufbau des Portals nicht um ein „Multi-Millionen-Großvorhaben“ handelt. Dass die Gesamtkosten sich dennoch im niedrigen siebenstelligen Bereich bewegen dürften, ist mir völlig klar. Doch würde sich das Projekt eben in anderen, nämlich kleineren, Dimensionen bewegen als die meisten anderen Bauvorhaben, über die wir hier im Forum so schreiben. Das Ackerhof-Portal ist nicht die Schlossfassade. Natürlich sind eine Million Euro keine „Peanuts“. Verglichen mit dem aktuellen Jahreseinkommen z. B. des VW-Vorstandsvorsitzenden aber eine relativ überschaubare Summe.

Dass die Finanzierung des Wiederaufbaus dennoch kein Selbstläufer werden dürfte, liegt in der Natur der Sache begründet. Für das Ackerhof-Portal sprechen ästhetische und (kunst)historische Gründe. Mit dem Bau selbst lässt sich kein Geld verdienen. Bestenfalls könnte das Stadtmarketing davon profitieren.

Gesucht sind daher keine Investoren, sondern Gönner. Die müssen das Projekt für wichtig erachten und sich dafür begeistern können. Überzeugungsarbeit ist also das A und O. Das gleiche gilt für die Braunschweiger Einwohner, insbesondere die Anlieger im Magniviertel. Ich denke, dass die Stadt nur dann die von Dvorak gewünschte Initiative (Planung, Kostenschätzung) zeigen würde, wenn in Politik und Verwaltung der Eindruck bestünde, dass das Projekt von Menschen in der Stadt gewollt wird. Daher ist es selbstverständlich entscheidend, das Projekt bekannt zu machen und dabei seriöse Argumente vorzubringen.

Mit „Ansprache der Adressaten“ meinte ich unter #99 jedoch nicht eine fertige Präsentation, sondern tatsächlich erst einmal die Kontaktaufnahme und das Einholen von Informationen z. B. darüber, wer die richtigen Ansprechpartner sind bzw. welche formalen Anforderungen bestehen, um finanziell gefördert zu werden.

Richtig aktiv werden könnte man dann nur im Rahmen einer Bürgerinitiative, die auch über eine gewisse rechtliche und personelle Basis verfügen sollte. Damit hätte man auch einen Aufhänger für die "Braunschweiger Zeitung". Um eine solche Initiative auf eine solide Basis zu stellen, müsste man das Anliegen allerdings irgendwann in eine Öffentlichkeit tragen, die breiter ist als die hier im DAF.
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