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Alt 22.11.08, 00:02   #13
porteño
Silbernes Mitglied

 
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porteño hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Wow, diese Posts strotzen ja nur so von Optimismus und Objektivität, glaube ich bin im Berlin-Subforum gelandet...

Darf ich fragen, wie oft diejenigen, die Heidelberg bzw. Mannheim als Wohnort angeben, in Darmstadt sind und inwiefern sie mit der Ausgangslage und den Entwicklungen vertraut sind? Das sieht mir doch ziemlich nach Kritik der Kritik wegen aus. Wieso ist die Nutzung Staatsarchiv, Veranstaltungsgebäude, kulturelle Städte "sinnentleert"? Hinrichtung des Karolinenplatzes klingt zwar sehr schön, aber was soll das aussagen? Vielleicht sucht eine kleine Bürgerinitiative ja noch ein/e RedenschreiberIn...

Ich kenne die Situation noch aus den Zeiten, bevor sich die Baukräne am Karolinenplatz drehten und heute ist es um einiges besser geworden, der Platz hat eine echte Fassung durch das Hotel bekommen, zusammen mit dem neuen Eingangsgebäude der TU verdeckt es das Audimax (was sehr begrüßenswert ist). Die Renovierung des Audimax ist natürlich keine Naubaulösung, aber anders wäre das wohl kaum gegangen. Ein Neubau in der Umgebung, mit der Tiefgarage darunter, etc. hätte Jahre gedauert... die Notlösung mit dem Zelt auf der Lichtwiese und den Vorlesungen in Kinos ist eben eine Notlösung, weil die Renovierungsarbeiten nicht rechtzeitig fertig geworden sind. So eine Lösung wäre völlig undenkbar über die benötigte Zeit für einen Neubau des Audimax! Nebenbei, wie soll diese Rochade funktionieren, es macht keinen Sinn, das Audimax von der Uni wegzurücken und das Kongresszentrum zur Uni hin, ganz davon abgesehen, dass die verkehrliche Erschließung für ein Kongresszentrum am Standort des Audimax ein Alptraum wäre. Die neue Bibliothek entsteht auch nicht einfach ohne Grund, sie ist a) viel zentrale gelegen und wird b) eine Präsenzbibliothek sein, also viel mehr Bücher direkt zugänglich und mehr Arbeitsplätze für Studenten, aber wahrscheinlich müssen solche Belange der städtebaulichen Attraktivität des Karolinenplatzes untergeordnet werden,hmm...

Und andere "Argumente" sind ja wohl völlig an den Haaren herbeigezogen... man zieht ins Schloss um, weil das Verwaltungsgebäude wegen dem Hotel keine Aussicht mehr hat? und die Idee mit dem Einkaufszentrum ist längst erledigt, wofür nicht alle Uni Gebäude abgerissen werden sollten (), sondern nur die Baufällige Wasserbauhalle, das vergammelte Hexagon und diese E-Techniker-Barracke dahinter, d.h. nur der Teil zwischen Alexanderstraße und Landgraf-Georg-Straße, neben dem Kongresszentrum... die Uni wollte damit Geld einnehmen für neue Bauprojekte.

Ich weiß gar nicht, warum ich mir hier so viel Arbeit mache, dies alles zu schreiben, aber konnte auch einfach nicht so viel Schwachsinn unbeantwortet stehen lassen...
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