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Alt 24.02.16, 11:38   #12
Robbi
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Essaouira

Zum Abschluss geht an die Atlantikküste nach Essaouira. Die Stadt mit 85.000 Einwohnern war vor der Unabhängigkeit Marokkos unter dem Namen Mogador bekannt und ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Dann ist es beispielsweise in Marrakesch gern mal über 40°C heiß, wohingegen hier durch den relaltiv kühlen Atlantik die Temperaturen oft deutlich angenehmer sind.

Doch zuvor kommt man von Marrakesch her unweigerlich an einem einzigartigen "Naturphänomen" vorbei, dem Ziegenbaum. Wie die Hirten es schaffen, dass die Ziegen stundenlang auf dem Arganbaum stehenbleiben, ist mir nicht ganz klar, Stricke konnte ich von unten keine erkennen. Auf jeden Fall ist es eine kreative Geschäftsidee, denn gegen ein kleines Trinkgeld kann man sich mit dem Baum und wahlweise einem Zicklein auf dem Arm fotografieren lassen.



Über Essaouira lag wie oft ein Streifen Küstennebel, der nur knapp einen Kilometer ins Landesinnere reichte. Davor gab es 30°C und Sonne, in der Stadt nur 20°C und einen Nebelschleier. Südlich der Medina liegt der breite Stadtstrand, der bei Surfern sehr beliebt ist, weil der Wind an vielen Tagen sehr stark ist.



An den Strand schließt sich der Hafen an.



Durch die Porte de la marine gelangt man dann zur Medina.



Die Seeseite der Stadt ist durch wuchtige Befestigungsanlagen aus dem 18. Jahrhundert vor Angriffen geschützt. Essaouira ist aber viel älter, die Geschichte lässt sich bis zu den Phöniziern (7. Jh. v. Chr.) zurückverfolgen.



Die sehenswerte Medina ist ungewöhnlich, weil die zentralen Straßen geradlinig verlaufen, was auf einen umfassenden Umbau im 18. Jahrhundert zurückzuführen ist.



Anders als in Marrakesch ist Essaouira ruhiger und entspannter, durch das Wetter und die Schreie der vielen Möwen fast ein wenig melancholisch. Die dominierenden Farben sind weiß und blau, hier zwei der vielen schönen Portale.



Zentral in der Medina liegt zwischen zwei Torbögen der Markt, wo allerlei Lebensmittel für den täglich Bedarf angeboten werden.



Für den touristischen Bedarf gibt es in vielen Gassen Läden mit Kunsthandwerk. Vor allem schöne Holzschnitzereien kann man hier kaufen, und das wenn man handelt auch zu einem günstigen Preis. Im Hintergrund die Befestigung (Scala de la Kasbah) mit ihren Kanonen.



Abseits der zentralen Achsen findet man auch hier ein Labyrith kleiner, verschlafener Gassen.



So, das wars, ich hoffe es hat euch gefallen

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