City & Wallring

  • Nick

    Ich find die Gebäude garnicht soo hässlich - immerhin sehen sie recht hochwertig aus, da gibt es ja leider - gerade aus den 90ern - ganz andere Beispiele.


    Bist du dir sicher, dass die Penthouses mehr als 4000 Ocken im Monat kosten? Wie groß sind die denn? Der Dortmunder Mietmarkt ist doch eher gemäßigt...

  • Mal zurück zum Gebäude sicherlich wirkt es ein wenig deplaziert, aber ich persönlich mag diesen Stil, nicht zu viel Extravagant, nicht zu viel Minimalismus und zudem ein recht ästetischer Bau.


    Allerdings würde ich mir schon in den Ruhrgebietsstädten mehr und hellere Farben Wünschen, als das Standart Ruhrpottgrau, aber das Gebäude ist wohl auch eine Bereicherung.

  • Ich finde, dieses Gebäude sieht aus, wie ein großer moderner Bunker und nicht wie ein edeles Wohnhaus. Man hätte doch wenigstens einige Farbakzente einbringen können, damit dieses Gebäude wiedererkennungswert hat. Wenn man mit dem Auto am Wall entlang fährt, übersieht man diesen Klotz leicht. Und außerdem gefällt mir die Lampe, die im Eingangsbereich hängt, überhaupt nicht ;) (genau so eine, wie im thread des Hauptbahnhofes; #174 ; Bild 3 ; mitte oben)

    2 Mal editiert, zuletzt von dojul () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Meiner Meinung nach ist es schlicht, seeehr schlicht und für manche wohl zu schlicht ;) Ich finde es hat leichten "Sims-Flair", also wie ein Baukastenhaus mit Fertigteilen.


    Edel sieht es doch einigermaßen aus, vorallem die Lobby ist echt erste Sahne, aber 4300€ wärens mir nicht wert ;)

  • Bin enttäuscht vom Saphere... wirkt schwer und lustlos. Eine andere Wahl bei Verblendung oder ein bisschen Abwechslung durch verschiedene Farben hätte noch ein wenig retten können, aber so....

  • Senioren-Residenz "Olpe", 02/08/2009

    Ich hätte mir die folgende Visualisierung mal genauer anschauen sollen. Dann hätte ich erkannt, dass beim Nachbargebäude, siehe hier, nicht nur die Fassade erneuert wird. Vielmehr wird/ist das Gebäude wohl Bestandteil des Gesamtkomplexes (36 Mietwohnungen). Auf jeden Fall wurde um eine Etage aufgestockt. Das hat zur Folge, dass der gesamte Straßenzug optisch harmonischer wirkt. Aber nicht nur an der Olpe wird gewerkelt. Da ein Flügel bis an die Kleppingstraße reicht wird auch hier die Fassade erneuert. Im EG des Neubaus wird übrigens eine Bar eröffnen.



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



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  • dojul (Haus am Hansaplatz)

    Nachdem uns dojul die frohe Kunde mitgeteilt hat, hab' ich heute mal vorbeigeschaut. Ich finde die neue Sandsteinfassade schlicht und gelungen. Lieber Nachbar zur rechten: "Bitte nachmachen!"



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  • Sanierung des Stadthauses beendet

    Die Sanierung des "Neuen Rathauses" ist beendet, siehe u.a. hier und hier. Noch sind die sanierten Räumlichkeiten nicht bezogen, aber schweres sowie leichtes Baugerät sind nicht mehr von Nöten.



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  • Ein weiteres Gebäude in der Innenstadt wird gerade entrüstet. Scheinbar sind die (äußerlichen) Sanierungsarbeiten an der Reinoldikirche abgeschlossen.
    Man sieht, dass die Sandsteinfassade deutlich heller aussieht. Somit kann ein Dortmunder Wahrzeichen bald wieder abgeknipst werden ;) :daumen:

  • Markthalle Hansaplatz

    Es gibt gute Neuigkeiten bezüglich der seit 1997 geplanten Markthalle der Dreier-Immobilien, siehe auch Dortmund: City und Ausfallstraßen: Das verantwortliche Architekturbüro F&G GEDDERT, ARCHITEKTUR + STÄDTEBAU hat kürzlich weitere Visualisierungen veröffentlicht und einen Fertigstellungstermin bekannt gegeben. So wie es den Anschein hat, geht es nun 2010 endgültig los. Sechs bis acht Monate soll die Bauzeit betragen. Laut den Investoren Martin und Erich Dreier "handelt es sich um kein einfaches Bauwerk", u.a. wegen der Statik (Stichwort "Tiefgarage Hansaplatz"). Zur Erinnerung: Unter einem Glasdach werden über der bisherigen Treppenanlage vor der Commerzbank zwei Gebäudekörper mit 1.200 m² Nutzfläche entstehen, zudem werden ein vorhandener Zugang zur Tiefgarage und ein Rauchabzug integriert. Außerdem bleibt ein breiter Durchgang zur Wißstraße. Fazit: Sollte es 2010 wirklich zur Grundsteinlegung kommen, wird das Projekt ein kleiner aber feiner Baustein zur Aufwertung der Innenstadt. Da sich die Nutzung des "Gläsernen Fisches" - "Gläserne Fisch", weil der ursprüngliche Entwurf die Form eines Fisches hatte, davon ist aber nicht mehr viel übrig geblieben - auf Gastronomie beschränkt, kann er durchaus ein Gegenpol zur geplanten ECE-Gastronomie auf den Thier-Areal bilden. Das Potenzial besitzen Entwurf und Standort definitiv.



    Quelle: F&G GEDDERT, ARCHITEKTUR + STÄDTEBAU



    Quelle: F&G GEDDERT, ARCHITEKTUR + STÄDTEBAU



    Quelle: F&G GEDDERT, ARCHITEKTUR + STÄDTEBAU


    F&G Geddert, Architektur + Städtebau

  • Das trifft sich gut. Nach diesem Projekt wollte ich die letzten Tage immer mal gefragt haben.


    Mir gefallen die Bilder sehr gut. Liege ich denn auch richtig mit der Annahme, dass der Brunnen und die anderen komischen Objekte (eckige Bögen) im Zuge der Bauarbeiten entfernt werden?


    Danke für die Recherche!

  • Ja, so wie es aussieht, werden der Brunnen und die Treppen entfernt. Die Renderings sehen auf jeden Fall sehr vielversprechend aus. Freuen werde ich mich jedoch erst, wenn endgültig gebaut wird.

  • Man kann nur hoffen, dass der Brunnen usw. entfernt wird.
    Warum heißt das Objekt eigentlich Markthalle, wenn es nur Gastronomie beherbergen soll?


    Der Entwurf hat schon was, man sollte allerdings vorsichtig sein. Ich hege noch Zweifel ob die Halle auf dem doch eher "schlichten" Hansaplatz nicht wie ein Fremdkörper wirken wird. Ich denke an die Pavillons an der Reinoldikirche, die ja seit Jahren abgerissen werden sollen und wenn ich mich nicht irre(war lange nicht in Do) stehen sie immer noch dort. Die geplante Markthalle hat keinerlei Beziehungen zu den umliegenden Bauten und wird die Commerzbank, eines der wenigen Dortmunder Gebäude von akzeptabler Qualität, vollständig verstellen.

  • Mir gefällt dieses Projekt ebenfalls. Gibt es denn schon Pläne, wer in die Markthalle einziehen soll? Und sahen die ürsprünglichen Pläne nicht eine dauerhafte Überdachung für die Marktstände auf dem Hansaplatz in Form dieser Marktahlle vor? Oder verwechsel ich da grade etwas?

  • Südlicher City-Rundweg

    Wie bereits erwähnt, wäre die Markthalle ein weiteres Puzzleteilchen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt: Der Hansaplatz ist eine recht große Freifläche (dies muss er ja auch sein, aufgrund des Wochen- und des deutschlandweit bekannten Weihnachtsmarktes), der an einigen Tagen im Jahr schon recht trist wirkt. Dies liegt übrigens nicht an den Gebäuden rund um den Platz (ganz im Gegenteil, vor Ort gibt es durchaus mehr Erwähnenswertes als nur die Commerzbank), sondern an der schieren Größe. Durch den Neubau wird sich in Zukunft der südliche City-Rundweg schließen. Zur Erinnerung: In den letzten Jahren wurde die Beten-, die Brauhaus-, die obere Hansastraße sowie der Betenhof aufwendig und vor Allem hochwertig umgestaltet. Der Alte Markt ist ohnehin eine Vorzeigegegend bzw. ein oft benutztes Dortmunder Postkartenmotiv.



    Quelle: F&G GEDDERT, ARCHITEKTUR + STÄDTEBAU


    @Sven2512: Der erste Entwurf sah in der Tat Marktstände in einer wesentlich größeren Halle vor. Dies führte aber zu einem Aufschrei der Markthändler, da natürlich nicht alle einen Stand ergattert hätten. Zudem stammt der erste Entwurf aus dem Jahre 1997, also aus "der Zeit vor dem Weihnachtsbaum". Diese Tatsachen haben das Projekt, wie ich finde glücklicherweise, ein bisschen schrumpfen lassen. Wobei 70 Meter von der West- bis zur Ostseite ja nicht unbedingt klein sind.

  • De Markthalle wäre also keine Markthalle sondern eine Halle auf dem aktuellen Marktplatz. Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann handelt es sich schlicht um einen Bau mit gastronomischer Funktion, eine "Kneipenhalle". Vielleicht sollte der Bau dann auch von dem Namen Markthalle abstand nehmen, denn diese führt zu Verwirrung.

  • Aleon

    Aber das ist nun einmal der Projektname, seit mittlerweile über zehn Jahren. Im Übrigen finde ich ihn durchaus passend.

  • @ Nick: Danke für deine Aufklärung. Ich finde das Projekt an für sich sehr gut. :daumen: Allerdings sollten die Verantwortlichen meiner Meinung auch darauf achten, wer in diese Halle einzieht. Etwas "gehobenere" Gastronomie anstatt dem 08/15-Kram wäre wünschenswert.

  • Grundriss + Urheberrecht Hansaplatz

    1.200 m² Nutzfläche, auf zwei Etagen, misst die knapp acht Meter hohe Glashalle. Ein Hindernis für den Bau war das Urheberrecht der Hansaplatz-Architekten. Das hat die Stadt mittlerweile für 178.500 € aufgekauft. Verschwinden sollen zudem, laut dem Gestaltungsbeirat der Stadt, der Brunnen und der "Galgen".



    Quelle: F&G GEDDERT, ARCHITEKTUR + STÄDTEBAU