DO: Visionen & Wünsche

  • dojul

    Innerhalb des Wallrings haben wir sehr, sehr wenige Flachbauten und zum Glück noch weniger Baulücken. Bin auf jeden Fall dafür, dass diese (Baulücken) schnellst möglich durch Neubauten ersetzt werden. Die Neubauten sollten sich perfekt in die Umgebung einfügen, sprich gleiche Höhe wie die Bestandsbauten. Zwei Baulücken entlang der "Kampstraße" ("Westentorallee") nerven mich besonders (auch wenn es nur "kleine" sind). Hoffentlich lässt sich das Problem lösen nach/während der Fertigstellung des Boulevards.

  • Graue Fassaden

    Es gibt in Do wie im ganzen Ruhrgebiet viele graue Fassaden. Etwa wie in diesem Beitrag auf der zehnt letzten Fotografie zu sehen: http://www.deutsches-architekt…php?p=206868&postcount=41
    Wie diese entstanden sind ist mir nicht klar. Tatsächlich durch die schlechte Luft die es einmal gab? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich bin vor 25 Jahren in Do geboren und da war die Luft schon lange nicht mehr so, dass sie helle Fassaden derart zugesetzt hätte. Ich denke ehr, dass diese Häuser tatsächlich grau verputzt wurden und die Zeit hat dann ihr übriges getan.
    Diese Fassaden, stören m.M. nach das Stadtbild sehr und lassen viele Strassen, besonders bei schlechtem Wetter, dunkel und wenig einladend erscheinen. Da reichen schon 1-2 dieser Häuser in einer Straße und man bekommt den Eindruck, den viele Auswärtige vom Ruhrgebiet noch immer haben: grau in grau. So ist es z.B. meiner Mutter ergangen als sie vor 26 Jahren nach Do zog. In diesen letzten 26 Jahren sind viele dieser Fassaden verschwunden und das tut dem Stadtbild äußerst gut.
    Ich würde mir allerdings jetzt ein städtischen Programm Wünschen, was dafür sorgt, dass diese Fassaden in den nächsten 5 - 10 gänzlich verschwinden. Ein einfacher Anstrich wirkt tatsächlich wunder! Das gesamte Stadtbild würde mit relativ einfachen Mitteln enorm aufgewertet werden! Und obendrein wäre es ein konjunkturelles Programm.
    Seit 6 Jahren wohne ich schon nicht mehr in Do und daher ist meine Beteiligung hier nicht übermäßig groß. Ich freue mich aber sehr, dass in letzter Zeit immer mehr "Debütanten" zum Forum dazu stoßen und hoffe es werden noch mehr!
    Vl. hat ja einer von euch Kontakte zur Stadt und könnte Vorschläge die hier gemacht werden weitergeben.

  • Dächer

    da fällt mir ein, dass die vielen schwarz grauen Dächer ein ähnlicher Fall sind. Ich glaube, dass dieses Problem hier bereits erwähnt wurde. Es gibt sehr viele dunkel gedeckte Häuser und auch diese tragen zu einer zu weilen tristen Wirkung mancher Stadtgebiete bei. Natürlich rührt dieses Problem daher, dass derart viele Häuser im Krieg zerstört wurden und danach Neubauten wie ausgebrannte Altbauten schwarz gedeckt wurden. In Städten mit weniger Zerstörung gibt es hingegen noch viele rote Dächer. Dies führt zu einer wesentlich freundlicheren Ausstrahlung der Städte. Wäre es nicht auch hier möglich, von Seiten der Stadt dafür zu sorgen, dass bei der Sanierung von Dächern in Zukunft rote Ziegeln verwendet werden? Sind solche städtischen Vorgaben überhaupt möglich? Es wäre in jedem Fall wünschenswert!

  • Mehr Licht.

    Dortmund ist halt eine Arbeiterstadt, deshalb sollte auch schon ein wenig Arbeitercharm erhalten bleiben. Würden überall die gleichen Materialien (Dachziegel usw.) eingesetzt werde, dann gibt es kaum mehr Individualität und man hätte fast einen Zustand von langweiligen Plattenbauten die überall stehen könnten.


    Eine Förderung der Fassadenpflege wäre gut, aber keine Vorschriften. Die "Bilderhäuser" (zb. Immermannstr. / Münsterstraße(http://tinyurl.com/muenchhausenhaus); Nettelbeckstr / Scharnhorststr.(http://tinyurl.com/blauesauge); Borsigplatz (http://tinyurl.com/brakelerstrborsigplatz)) mit ausgefallener Aussenbemalung würden ansonsten auch aussterben.


    Ein ähnliches Projekt welches trotzdem die Stadt erstrahlen lässt ist das Projekt "Nordlichter", in der Nordstadt werden Gebäude mit LED-Beleuchtung aufgewertet. Die schönen Fassaden, die Teilweise denen in den klassischen Altbauvierteln in nichts nachstehen, kommen dann sehr zur Geltung. Mit Licht kann man wirklich einen Ort ein völlig anderes auftreten geben.


    In dem Dortmunder Kultfilm "Doppelpack" von Matthias Lehmann wurden bei den Szenen am Gauklerbrunnen verschiedene Strahler eingesetzt die diesen Ort in der Nacht wirklich sehr gut aussehen lassen haben. Eine Anpassung der Beleuchtung wäre wirklich wünschenswert.

  • Den kann man sich nur anschließen. Da ich selber in der Nordstadt wohne, weiß ich, wovon hier die Rede ist. Es gibt wirklich tolle Gebäude, welche erst durch die Installation von LED-Leuchten richtig zur Geltung kommen. Somit können die "Highlights" eines Gebäudes richtig in Szene gesetzt werden. Und die speziell bemalten Häuser, die man überall in der Nordstadt findet sind einzelne riesige Kunstwerke, die wirklich toll aussehen :daumen:

  • Jet d’eau für den PhoenixSee

    Ich wünsche mir für den zukünftigen See eine Wasserfontäne nach dem Vorbild des Genfer Wahrzeichens Jet d’eau (franz. Wasserstrahl), siehe Bild.



    Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urbeber: Paenultima


    Natürlich wären die 140 Meter des Originals eine Spur zu groß. Es würden ja schon 60-70 Meter reichen. Wichtig wäre auf jeden Fall, dass die Gebäude um den See und im Hörder Zentrum um einiges überragt werden, sodass schon aus der Distanz, das neue Dortmunder Wahrzeichen wahrgenommen wird. Optimaler Standort wäre meiner Meinung nach der westliche Bereich des Sees, vielleicht 200 Meter entfernt vom Hörder Hafenbecken.



    Quelle: 3d Pixel Company

  • Wall Erneuerung

    Auf der Innenseite des Ostwalls (vom Ostenhellweg bis ungefähr zum Rosental) befindet sich für Fußgänger und Radfahrer durch viele Bäume eingesäumt eine Art Promenadenband.
    Dieses könnte sukzessive auf den restlichen Wall ausgedehnt werden, indem entweder eine Fahrspur des innen liegenden Fahrbahn entfernt wird oder aber einige wenige Parkplätze auf der Innenseite entfernt werden. Dies würde sich zwar etwas nachteilig für die Autofahrer auswirken, jedoch würde die Attraktivität des Walls weiter gesteigert werden. Die Autos könnten nicht mehr so schnell über den Wall fahren und der Anteil der Radfahrer in der Innenstadt würde sich weiter erhöhen.
    An der Breite des Walls sollte es eigentlich nicht scheitern...

  • @ lawrence

    Auf jeden Fall eine gute und günstige Idee! Durch recht unkomplizierte Maßnahmen könnte man rein theoretisch das von dir erwähnte Promenadenband ab Ecke Kleppingstraße/Schwanenwall im Norden, über die Hamburgerstraße/Ostenhellweg im Osten bis zum Stadtgarten (Hansastraße) im Süden verlängern. Wäre echt kein großes Ding, weichen müssten nur einige städtische Parkplätze. Auf diese Weise könnte man ca. 1/3 des Walls nach dem Vorbild Ostwall umgestalten.

  • Was mich seit Jahren nervt sind die Bahnunterführungen aus der City Richtung Norden. Gerade in den Abendstunden und Nachts sind alle Unterführungen (Burgtor, Brinkhoffsstr., Unionstr.) nicht gerade einladend (stark untertrieben). Ich würde mir wünschen, dass diese zentralen Übergänge in die Nordstadt freundlicher und einladender gestaltet würden. Durch Lichtinstallationen, neue Wandgestaltung oder breitere Fußwege wäre schon viel gewonnen. In der jetzigen Situationen vermitteln die Unterführungen bereits einen verheerenden Eindruck, bevor man die Nordstadt überhaupt erreicht hat. Will man am Image dieses Stadtteils etwas ändern, sollte man hier ansetzen, denke ich.

  • Neuer Busbahnhof

    Es ist mal wieder Zeit für einen Wunsch/Vision. Zugegeben, ich hätte nicht gedacht, dass Herne etwas hat, was Dortmund gut zu Gesicht stehen würde aber zumindest eine Sache wäre da: Ich finde den neuen Busbahnhof (Buschmannshof) wirklich sehr schön und gelungen. Eine ähnliche Umsetzung, vielleicht 'ne Nummer größer, würde ich mir für den nördlichen Bahnhofsvorplatz wünschen. Kleiner Tipp: Verantwortlich zeichnete sich das Dortmunder Architekturbüro Heiderich Architekten.



    Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urbeber: Arnold Paul

  • Karstadt Fassade

    Immer wenn ich über den Westenhellweg gehe, stört sich mein Auge an der weißen "Plastik"-Fassade des Karstadthauses am Westenhellweg. Mein Wunsch daher wäre: Demontage der weißen Fassade, sodass die alte Fassade des ehem. Althoff-Baus zu Tage tritt.


    Es gibt einige Fotos im Internet zur ehemaligen Althoff-Fassade. Natürlich muss es sich nicht um die ursprüngliche handeln, wie man sie auf manchen Ansichtskarten um die vorletzte Jahrhundertwende sieht. Mit Schnörkel, Adler und Türmchen. Diese jetzt noch bestehende weiße Fassade wurde anscheinend Ende der 60er oder in den 70ern angebracht. Es existieren Fotos im Netz, zB auch bei Nahraum, wo man noch die "vereinfachte" nach dem Krieg existierende Fassade erkennen kann. Interessanterweise hab ich bei meinen Recherchen herausgefunden, dass das Haus, wo heute Roland Schuhe drin ist, früher einmal Kaufhof und sogar Kaufhalle beheimatete. Wenn man im Netz nach Straßenbahnen - Dortmund - Hansastr. sucht, kann man auf ein Foto stoßen, wo im Hintergrund das heutige Roland Haus, damals Kaufhalle war. Und auch dieses hatte eine weiße Verkleidung. Ich vermute ganz stark, dass die alte historische Fassade irgendwann auch wieder hervorgeholt wurde. Eine Rekonstruktion sieht denk ich anders aus. Ich denke, wenn man das beim Karstadt Haus auch machen würde, könnte man inmitten der Fußgängerzone einen schönen architektonischen Mittelpunkt setzen. Ok, auf der einen Seite noch die Mayersche Buchhandlung, aber dann auf den anderen Seiten die "historische" Fassade des Roland Hauses, dann das Karstadt/Althoff Haus und das Salamander Haus. Ich fänd das ziemlich schick, v.a. mit den neuen Perspektiven, die sich mit dem Spielplatz u den Sitzmöglichkeiten ergeben, die auf der Hansastraße vor der Mayerschen sind. Was meint ihr?


    PS: Hab einige Bilder der ehemaligen Fassaden recherchiert und gespeichert. Da ich aber mit den Urheber RiLis dieses Forums noch nich so vertraut bin, hab ich leider keine Bilder meinem Beitrag beigefügt. Vll fuchs ich mich da noch rein und kann meine Vision/Wunsch dadurch später einmal etwas veranschaulichen.

  • Was ich schon immer abreißen wollte

    Aufgabe von studentischen Arbeiten war es, innerhalb der Stadtgrenzen "defizitäre" Situationen zu finden, sorgfältig zu analysieren und diese durch Abriss und Neubebauung zu beheben. Es folgen, die meiner Meinung nach interessantesten Entwürfe:



    Brückstraße/Ecke Ludwigstraße
    Quelle: Antje Stelzer | FH Dortmund



    Hochhaus a.d. Leopoldstr./Ecke Heiligengartenstr.
    Quelle: Patrick Fischer | FH Dortmund

  • Vor allem die Bebauung an der Leopoldstraße/Ecke Heligengartenstraße wäre wünschenswert. Diese Stelle ist zurzeit sehr sehr unattraktiv bebaut und ist für einen represäntativen Bau prädestiniert.

  • Gleisüberdachung Hbf

    Habe mir mal überlegt, wie eine komplette Gleisüberdachung unserer geliebten Pommesbude mit Gleisanschluss aussehen könnte, von der Freitreppe aus gesehen.


    Die Realisierung erscheint natürlich sehr unwahrscheinlich und ich persönlich glaube auch nicht wirklich daran, dass überhaupt eine gehobene Gleisüberdachung bei der 2. Bauphase realisiert wird. Aber angesichts der Pläne beim Duisburger Hbf und der zeitigen Realisierung des DFB Museums stirbt die Hoffnung auf einen hochwertigen Hbf. aber bekanntlich zuletzt.


    Zu meinem Entwurf: Es gibt sicherlich jede Menge andere Möglichkeiten, und auch schönere. Bei der Stadtbahnhaltestelle Reinoldikirche und dem Westentor findet die Überdachung seine Pendants. Der rechte Bhf. Flügel wurde von mir aufgestockt. ;) Die Glasüberdachung belässt dem ankommenden und abfahrenden/wartenden Bahnreisenden noch den Blick auf die Dortmunder Skyline mitsamt DFB Museum und U. Davon werden auch noch die ICE Reisende sprechen, wenn sie in Berlin bzw. Köln ankommen.



    Gnädige Kritiken gern gesehen.


    PS: Als ausführenden Architekten hätte ich dann auch ganz gerne Santiago Calatrava.

    Einmal editiert, zuletzt von DoHamHro ()

  • Im Rahmen der geplanten Neugestaltung von Kampstraße / Brüderweg und den Umfeldbereichen der Kirchen St. Petri und St. Reinoldi sollte das sogenannte Vehoff-Gebäude zwischen der Reinoldikirche und der Marienkirche einen Ergänzungsbau nach Osten hin erhalten. Leider lehnte der Rat diesen Entwurf im Jahr 2005 ab.


    Das gesamte Vorhaben würde sich allerdings an die Historie anlehnen, dass dieses Viertel bis 1945 besessen hat und würde der Dortmunder "Altstadt" zumindest wieder etwas Charme wiedergeben.


    Bild 3
    http://www.john-software.de/in…llery=1&Itemid=29&lang=de


    und so sah es früher aus


    http://home.arcor.de/booni/dortmund2/MI09462f04a.jpg

  • Danke für die Recherche! Schade, mE, dass man hier nicht mit relativ einfachen Mitteln eine Rekonstruktion vorgenommen hat und dabei dem Reinoldiumfeld als auch dem Platz um den Europabrunnen eine gewisse Dichte gegeben hat. Bei regulärem Passentenstrom ist hier immer ein bisschen, naja, Weitläufigkeit, zu verzeichen. Ich persönlich finde es eher angenehm, wenn die Innenstadt eine gewisse Enge, auch durch die Fußgänger, hat. Wobei ich mir bewusst bin, dass man anführen kann, dass gerade bei Großereignissen (Weihnachtsmarkt oder anderen innerstädtischen Märtke, v.a. Samstags, selbst in diesem Abschnitt mächtig viel los ist). Würde mir grds. wünschen, das ganze Areal rund um die Reinoldiekirche, von Seiten der Stadt ein wenig zu überdenken bzw. mehr in die neue City Konzept Planung einzubeziehen. Z.B. mit dem alten Karstadt Technik Haus, aber auch dem Platz von Leeds (vll. ein schöneres, rekonstruiertes Dach des Hauses direkt vor Kopf nach altem Vorbild) bzw. vll eine Grünfläche nördlich der Reinoldikirche, mit Aufenthaltsqualität? Das würde auch dem Ostwall etwas zu gute kommen, der mM nach etwas stiefmütterlich behandelt wird zZ.

  • ^


    Daccord! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, eine perfekte Problemanalyse der derzeitigen Umfeld. Es wird einfach im gesamten Umfeld keine Raumkante gebildet. Die letzten historischen Überreste der alten freien Reichs und Handelsstadt Dortmund sollte doch etwas mehr Pflege erfahren. Überhaupt wir mit dem Begriff "Rekonstruktion" in Dortmund sehr phlegmatisch umgegangen wird. Mit einfachen Mitteln z.B einem Fördertopf könnte in dieser Stadt schon sehr viel erreicht werden, denn grundsätzlich sind viele Gebäude grundsätzlich erhalten aber grausam entstellt ich führe 3 Beispiele an;


    Kuppeldach

    Quelle: Mein Foto


    Schieferdach

    Quelle: Mein Foto



    Quelle: Mein Foto


    Dies nicht Eingriffe die keine Umsummen kosten, jedoch eine große Wirkung auf das gesamte Stadtbild besitzen. Über größere Projekte aller Rathaus muss bis dato noch gar nicht gesprochen werden, kleine Schritte erreichen auch einiges ;)

  • Ich kann bis heute nicht verstehen, warum der Rat den Anbau an das Vehoff-Haus damals abgelehnt hat. Der Bau hätte die historisch gewachsene Struktur zumindest zum teil wiederherstellen können. Auch wäre der Abschluss der Kleppingstraße dadurch besser gegliedert worden. Das Projekt ist wohl letztendlich daran gescheitert, dass der Bau die jetzige freie sicht auf die Reinoldikirche beeinträchtigt hätte.


    Für das Karstadt Technikhaus gibt es ja bereits mehr oder weniger konkrete Umbaupläne. Ein schönes, nach historischem Vorbild Rekonstruiertes Dach am historischen Kopfbau am Platz von Leeds wäre auch mein großer Wunsch. Das würde das Haus zu einem großen Blickfang machen. Was Dortmund meiner Meinung nach wirklich fehlt, ist eine schmucke Altstadt. Wenn man nur einige historische Gebäude wie das Alte Rathaus (das älteste steinerne Rathaus Deutschlands), das Nordsternhaus und Haus Krone am Alten Markt oder etwa das schöne Empfangsgebäude am Hauptbahnhof rekonstruieren bzw. wiederaufbauen würde, könnte man Dortmund wenigstens etwas von seinem alten Glanz zurückgeben. Außerdem würde die Innenstadt so deutlich attraktiver werden.

  • Wie ich erfahren konnte, scheiterte der Ergänzungsanbau des alten Vehoff Hauses an den Stimmen der Grünen. Die im Anbau eine Zerstörung der Sichtachse der auf die Reinoldikirche gesehen hatte, wie du bereits erkannt hast. Leider sind in der Dortmunder Politik viele solche Fehlentscheidungen getroffen worden, siehe z.B der SPD Ratsentscheid in den 70ziger Jahren gegen den Wiederaufbau des alten Rathauses (CDU und FDP waren dafür und Spendengelder waren vorhanden).


    Mit der Altstadt sehe ich das nicht direkt so kritisch, allerdings sollten vorhandene Altbauten nicht noch weiter deformiert werden, sondern sie in ihrem Ursprungszustand zurück versetzt werden. Ich denke im laufe der nächsten 1-2 Jahren wird sich in dieser Hinsicht etwas tun ;)