Admiralspalast - Umbau und Erweiterung [in Bau]

  • Wird ja auch mal Zeit. Diese Straße war ja SOwas von gammlig. Sieht sehr schön aus. Besonders diese Terracotta-Elemente sind mal etwas anderes. Gegenüber ist doch ws neues entstanden, oder?

  • Wirklich ein Baudenkmal sondergleichen, wo gibt es schon solch eine Fassadengestaltung in dieser Region, oder gibt´s etwa andere Beispiele für so etwas?

  • Wie in #29 schonmal erwähnt, geht die Sanierung der rückwärtigen Fassade des Admiralsplasts zur Planckstraße dem Ende entgegen. Jetzt werden die Gerüste entfernt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!


    Weitere Bilder durch Anklicken dieser Miniatur erreichbar:


  • wau, das schaut irgendwie richtig märchenhaft aus. Danke für die Bilder!
    Was wurde denn genau da gemacht? Ich kenne diese Fassade leider erst seit ihrer ersten Erwähnung hier im Thread, hab sie mir auch schon mal extra deswegen angeschaut. Weil ich eben fragen wollte, hier ein paar Vorherbilder. noch [1] [2]

  • Tja, was hat man gemacht...? So ziemlich alles! Die Fassade war von einem einheitlichen Schwarz-Braun-Grau überzogen, sodass man von der jetzigen Farb-, Material- und Formenvielfalt nichts bzw. kaum etwas gesehen hat. Ich hätte wirklich nicht erwartet, was sich da hinter dem Dreck versteckt.Schade nur, dass man die Fenster zugemauert (gelassen ?) hat und auch die Türme nicht wieder hergestellt wurden. Macht beides einen unvollendeten Eindruck :(...

  • Ja, die verputzten Flächen anstelle der einstigen Fenster sind nicht so toll.
    Dennoch bin ich froh, dass die Fassade überhaupt mal restauriert wurde, auch "unvollendet" ist sie ja recht ansehnlich.

  • Beim Fotografieren der F100-Baustelle ist mir die sanierte Fassade vom Admiralspalast sehr positiv aufgefallen. Das letzte Mal habe ich sie noch vor ihrer Sanierung gesehen. Sehr gut gemacht :daumen:





  • ^^
    In der Sanierungsphase des Admiralspalastes hatte ich das besondere Vergnügen, den zuständigen Denkmalpflegerim Rahmen eines Praktikums zu begleiten. Thema war u.a., ob man die vermauerten Fenster wieder öffnen sollte. Darauf wurde deshalb verzichtet, weil sich dahinter die Innenausstattung aus den 30/40er Jahren befindet, die somit erhalten wurde.

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  • Die Fenster wurden bereits vor dem Krieg oder im ersten Kriegsjahr vermauert, da dahinter eine neuklassizistische Wandverkleidung angebracht wurde, die man noch heute dort sehen kann. Eigentlich befand sich dort, wo heute der Theatersaal ist, eine Eisbahn (!) Bei der Umfunktionierung zum Theater wollte man auch den Straßenlärm mindern. Die Vermauerung hat also weder was mit Luftschutz noch mit der DDR zu tun. Eine Öffnung der Fenster hätte die Zerstörung dieser Zeitschicht mit sich gebracht, was meiner Meinung nach falsch gewesen wäre, auch wenn ich zugegebenerweise Fenster schöner finde. Aber so hat sich eine NS-Theaterausstattung erhalten, was wirklich sehr selten ist.

  • Danke für die Einblicke. Sehr interessant. Für die Fassade ist es natürlich eher Schade, ich denke aber auch die richtige Entscheidung.

  • An der Friedrichstraße 101-102:
    - Umnutzung und Umbau des Bestandsgebäudes Admiralspalast in Teilbereichen für Büronutzung,
    - Errichtung eines Gebäudes mit Büronutzung und Theaternebenflächen als Anbau des Bestandsgebäude Admiralspalast


    gemäß einer Baugenehmigung vom 15.07.2019 (siehe S. 8): https://www.berlin.de/ba-mitte…igungsliste-juli-2019.pdf
    Q: https://www.berlin.de/ba-mitte…fsicht/artikel.685362.php



    Wo genau der Neubau entstehen, erschließt sich mir nicht;
    "rechts" vom Admiralspalast an der Friedrichstraße 100 wurde bereits ein Neubau um 2010 errichtet: https://www.deutsches-architek…hp?p=253787&postcount=109


    Vielleicht kann das jemand erhellen?:)

  • Hier ein paar Bilder aus der Planckstraße, die das Objekt zeigen:



    Zuerst die Gesamtansicht mit dem Gebäude des Admiralpalast:







    Nun die Halbruine, die gerade abgerissen wird, links der Blick in den langen Schlauch, der bei Google Earth gut zu erkennen ist:







  • ^ Danke für die Bilder.


    Auf dem ersten sieht das IHZ ziemlich geisterhaft aus, als ob es nur aus einer Fassade bestünde. Wie mir überhaupt gerade auffällt, dass das IHZ, trotz seiner Übergröße, eigentümlich unpräsent bleibt. Was fehlt, ist ein Dachcafé bzw. Dachrestaurant.