Hochhaus 'Alexander - Berlin's Capital Tower' (150 m | in Bau)

  • @ Ostkreuzblog


    Genau von einer Infragestellung des Turmes an sich habe ich ja auch ganz explizit eben nicht gesprochen. Mir ist die Fragestellung - das geht doch nun wirklich aus meinen Formulierungen hervor - nicht nur bewusst, sondern ich bin deutlich darauf eingegangen. Wenn ich in diesem Zusammenhang also "PRO Fernsehturm" sage, dann beziehe ich das im Kontext meiner Ausführungen auf die Erhaltung der Sichtachsen und die Verhinderung einer Verbauung seines hohen Sockels.


    Ein tolles Foto übrigens, das Du da eingestellt hast! Beeindruckend, vor allem mit dem Himmel!


    Frage nun: Könntest Du oder überhaupt jemand mir sagen, welches Gebäude das höchste Hochhaus auf dem Foto, rechts neben dem Fernsehturm ist? Ich grübele mir das Hirn wund... :confused:

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    Es ist das Hotel ParkInn am Alexanderplatz, genauso hoch (150m laut Webseite) wie das geplante Gebäude neben der Alexa.

  • Prost übrigens!


    Ich trinke lieber nen Glas Äppler!


    Gruß aus dem Hessenland!! :)


    Ah, dank Dir! Ich hatte zunächst darauf getippt; es wirkt nur viel höher auf mich als sonst.

  • Jetzt stelle ich mir mal ein weiteres Gebäude in der Höhe des Park Inn vor dem Sockel des Fernsehturms vor..


    Mein Fazit: Geht gar nicht. Der Turm wirkt ja gerade so sehr durch seinen hohen, herausragenden Sockel und seine Ungestörtheit. Womit sich meine Meinung nochmal zusätzlich zementiert..


    :bash:

  • @Ostkreuzblog: Naja, das ParkInn ist mW ohne die Antennen keinesfalls 150m sondern um die 125m hoch und meist bewegt man sich in der Stadt auch nicht so weit oben wie der Standort von dem aus das Bild aufgenommen wurde. Aber bei der Sicht aus dem eigenen Fenster würde ich auch für eine rasche Umsetzung der Hochhauspläne tendieren und sie als Bereicherung empfinden ;)


    Bezüglich der Nachfrage zu ggf. verdeckten Sichtachsen o.Ä.:
    Ich dachte ja der andere Thread sei bekannt, auf den gleich in einem der ersten Posts verwiesen wurde. Dort sieht man eigentlich recht gut, dass es auch noch andere Perspektiven auf den Turm als die vom Foto gibt (vgl. S. 17 ff.): http://www.deutsches-architekt…hread.php?t=11165&page=17


    Es ging nicht um Westmittel sondern um Westtechnik die Teilweise zum Einsatz kam. Das möchte ich nur mal klarstellen.


    Den Unterschied bzw. den eigentlichen Zusammenhang für die Diskussion hier im Thread habe ich ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz verstanden.

    Einmal editiert, zuletzt von jan85 ()

  • Der Berliner Fernsehturm dürfte der wohl hässlichste Fernsehturm Deutschlands sein.


    Echt? Wusste ich gar nicht. Fast schon schade, dass der von Kohlmayer Oberst geplante Büchersarg am Tempelfofer Feld wohl nicht gebaut wird. Den Titel hässlichste Bibliothek Deutschlands behält dann leider der Stuttgarter Bücherknast - kein weiteres Superlativ für Berlin :(


    Zum Fernsehturm-Design möchte ich Echter Berliner zustimmen. Wie ein guter Wein wird der Turm mit jedem Jahr schöner.


    Dennoch, auf den Alexa-Turm würde ich nicht verzichten wollen. Mag sein, dass die Sichtachse KMA dadurch ge(zer)stört wird. Es gibt aber noch genügend andere von den der Turm wirken kann. Seine Bedeutung wird dadurch m.E. nicht geschmälert und aus der unmittelbaren Nahperspektive vom Alex oder vom Rathausforum bleibt er weiterhin freistehend.


    Hoffentlich weicht man nicht zu stark von der Form des über 10 Jahre alten Ortner Entwurfs ab. Mit Gehry bekommt der Platz eh schon einen klobigen Egoshooter. Das sollte hier möglichst vermieden werden.

  • Apropos Sichtachsen... am besten alles planieren und nur den Turm stehen lassen. Dann passt es wieder.


  • @Bato: So sehe ich das eigentlich auch. Man muss es eben abwägen und für den Alex als Platz wäre es doch etwas schade auf die Chance zu verzichten. Auf ein sich nach oben hin stark verjüngendes Gebäude wage ich aber kaum zu hoffen und auch wenn ich prinzipiell ebenfalls sehr gut mit dem Entwurf von Ortner + Ortner leben könnte, befürchte ich dass durch die geplante Nutzung als Wohnturm einiges doch etwas anders kommen dürfte...

  • Apropos Sichtachsen... am besten alles planieren und nur den Turm stehen lassen. Dann passt es wieder.


    Na ja... . Die Autos und Fußgänger verweilen ja nicht auf dem Mittelstreifen. Du müßtest schon repräsentativere Perspektiven wählen.


    Wie gesagt: Locker bleiben an alle. Wir sollten ganz sachlich das Für und Wider diskutieren, ohne irgendwelche politischen Schlaglöcher zu öffnen.


    Ich finde den Achsenverlust schon schade, aber durch ein gutes Gebäude-Design läßt sich das vielleicht verschmerzen. Die leuchtende Murmel im Ursprungsentwurf könnte womöglich ein interessantes Tandem mit dem Fernsehturm ergeben.

  • Ich habe ein bisschen recherchiert und siehe da, diese Frage ist sogar ein Politikum. Die Fraktion "Die Linke" hat eine Beschlussempfehlung (April 2014) in das Abgeordnetenhaus eingebracht, in der zu lesen ist:


    "Prüfung von Bebauungsplänen in Bezug auf wichtige Sichtachsen, in denen der Fernsehturm als räumlicher Abschluss steht: Auf den Bau von Hochhäusern, die die Sicht auf den Fernsehturm aus wichtigen städtischen Achsen verstellen, wird verzichtet. Die Bebauung neben dem Alexa ist diesbezüglich zu prüfen und in ihrer Höhe zu begrenzen."


    Hier nachlesbar: http://www.parlament-berlin.de…Plen/vorgang/d17-1595.pdf

  • Die Sichtachsendiskussion ist etwas seltsam. Natürlich verdeckt jedes Gebäude zwangsläufig irgendwas anderes. Nun ist ein Hochhaus, zumal in Berlin, aber nicht irgendeine Hütte, sondern ein identitätsstiftendes Gebäude.


    Oder anders formuliert: ist doch toll dass der Turm aus manchen Perspektiven schön im Blick liegen wird. Genau so soll es doch sein.
    Dass man beim vorbeifahren für ein paar Sekunden ein paar Meter weniger vom Schaft des Fernsehturmes sieht ist wohl verkraftbar.


    Hochhäuser sind per Definition herausragend. Daher finde ich die Forderung sie sollen sich möglichst wegducken konträr zur eigentlichen beabsichtigten Wirkung eines Hochhauses: aufzufallen, herauszuragen und zu dominieren.


    Mehrere Hochhäuser (oder Türme) in der nähe zu einander bilden natürlich immer ein interessantes Spannungsfeld aus gegenseitiger Konkurenz aber auch aus gegenseitiger Agglomeration von Aufmerksamkeit.


    Der Fernsehturm wird noch großartiger wirken, wenn er von behutsam platzierten und gestalteten Hochhäusern gerahmt wird, so wie es der Plan von Kollhoff vorsieht. Gleichzeitig gibt der Fernsehturm, auch wenn er ab und zu nicht ganz sichtbar ist (;)) dem irgendwann vorhandenen Cluster eine wirklich einzigartige Identität, wie eine Kirsche auf der Torte.

  • Echt? Wusste ich gar nicht. Fast schon schade, dass der von Kohlmayer Oberst geplante Büchersarg am Tempelfofer Feld wohl nicht gebaut wird. Den Titel hässlichste Bibliothek Deutschlands behält dann leider der Stuttgarter Bücherknast - kein weiteres Superlativ für Berlin :(


    Sorry Bato, aber das ist doch jetzt Unsinn. Vielleicht läßt du mir die Freiheit, den Fernsehturm als häßlich zu bezeichnen, ohne mich auf meine südwestdeutsche Herkunft festzunageln. Warum fühlst du dich gleich auf den Schlips getreten? Darf ich hier nur posten, wenn ich jedes Berliner Bauwerk in den Himmel lobe? Und was soll dieser überflüssige Verweis auf den Stuttgarter Bücherknast? Inwiefern hat die Stuttgarter Bibliothek etwas mit den Entwicklungen am Alexanderplatz zu tun?


    Die Tatsache, daß wir hier beim Alexa-Hochhaus hauptsächlich über den Fernsehturm sprechen (anstatt über das Alexa-Hochhaus), zeigt doch bereits das eigentliche Dilemma. Dieser merkwürdige Hype um diesen Fernsehturm nimmt langsam irrationale Züge an.

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    Sorry, aber deine Ansicht über den Fernsehturm, er sei der hässlichste von Deutschland ist mir einfach zu plump. Zudem schreibst du ja nicht es sei deine eigene Meinung sondern schwadronierst davon, man solle sich endlich mal eingestehen wie hässlich er sei. Geht's noch? So einen Beitrag finde ich ziemlich anmaßend.
    Der Turm ist eines DER Berliner Wahrzeichen mit weltweitem Bekanntheitsgrad. Und ich denke er hat es durchaus verdient, dass man sich die Auswirkungen der Änderung seines städtebaulichen Umfelds auf ihn etwas genauer anschaut. Ob er hässlich ist muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.


    Und was soll dieser überflüssige Verweis auf den Stuttgarter Bücherknast?


    Merkste was?

  • ^^


    Den Berliner Fernsehturm als den hässlichsten in D zu bezeichnen ist viel eher Unsinn. Und wer mit harten Bandagen um sich wirft, der darf hinterher nicht bellen wenn zurückgeworfen wird! So is dit!


    Die ganze Sichtachsen-Diskussion kann ich an dieser Stelle überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Besonders das in #33 gepostete Bild mit Blick auf das Brandenburger Tor zeigt doch das der Turm "da hinten" überhaupt nicht stört. Ebenso die Sicht vom Schlossplatz: Passt doch wunderbar! :)

  • Architektur-Fan: Ich nehme mal an Du kennst schon den Unterschied zwischen einer Feststellung/ Tatsachenbehauptung wie Deiner über den vermeintlich hässlichsten Fernsehturm Deutschlands (selbst wenn sie wie hier mit Relativierungen wie "dürfte wohl sein" versehen ist) und der Äußerung von eigenen Gedanken und Empfindungen wie "Ich finde, ...", "Für mich ist...", "In meinen Augen..."? Falls nicht, kennst Du ihn jetzt.


    Und ja, persönliche Meinungen und Ansichten kann man natürlich äußern, auch wenn sie vielleicht nicht von einer Mehrheit der Menschen geteilt werden. Aber bei einem der mit Abstand bekanntesten und beliebtesten Bauwerke Berlins so ein derbes Zeug zu schreiben und dann wie gesagt noch wie eine allgemeine Erkenntnis/ weithin akzeptierte Feststellung zu verpacken, dann aber im Gegenzug nur sachliche und verständnisvolle Antworten darauf zu erwarten ist doch reichlich viel verlangt. Du hast Batos Reaktion über die Bib in Stuttgart (die vermutlich bewusst im völlig identischen Stil verfasst ist) ja auch als unangemessen empfunden. Manchmal merkt man so was eben erst, wenn ein anderer plötzlich das Gleiche tut.


    Übrigens ist auch das

    Dieser merkwürdige Hype um diesen Fernsehturm nimmt langsam irrationale Züge an.


    wieder so eine pauschalisierende Feststellung. Wieso ist Deine heftige Abscheu rationaler als die positiven Assoziationen und Emotionen die andere mit dem Turm verbinden? Vielleicht solltest Du die Pariser dann auch von ihrer irrationalen Liebe zum abscheulichen Eiffelturm befreien. Und die Londoner sollen angeblich auch so einem hässlichen alten Turm huldigen...

  • Der Vergleich mit dem Pariser Eiffelturm ist nicht ganz fair. Der Berliner Fernsehturm steht auf der Fläche eines der ältesten Stadtviertel Berlins. Er steht sogar innerhalb der Mauern des mittelalterlichen Berlin-Cölln. Das wäre in etwa so, wie wenn der Eiffelturm im Quartier Latin stehen würde. Der Pariser Eiffelturm steht nicht in den ältesten Stadtvierteln, sondern neben den ältesten Stadtvierteln.
    Zum Londoner Beispiel. Ich vermute, du meinst den Big Ben? Wenn ja, dieser hat lange nicht die stadtbildprägende Dominanz wie der Berliner Fernsehturm.


    Ich kämpfe hier gegen diesen städtebaulichen Allmachtsanspruch dieses Fernsehturms. Der Fernsehturm steht mittendrin in einem der ältesten Berliner Stadtviertel - und paßt da eigentlich überhaupt nicht rein. Allein der Standort des Fernsehturms ist eine pure Provokation.


    Und jetzt sollen wir bei Neubauten Rücksicht auf den Fernsehturm nehmen, obwohl der Fernsehturm selbst überhaupt keine Rücksicht auf sein historisches Umfeld nimmt?! Der Fernsehturm wurde rücksichtslos und brutal auf die alten Stadtstrukturen aufoktroyiert. Und jetzt soll ich Rücksicht nehmen auf den Fernsehturm? Sorry, aber so gehts nicht!

  • Ich kämpfe hier gegen diesen städtebaulichen Allmachtsanspruch dieses Fernsehturms.


    Warum? Es wurde doch bereits recht sachlich dargelegt, dass man dem Fernsehturm durchaus ein Hochhaus neben dem Alexa zumuten kann.

    Der Fernsehturm steht mittendrin in einem der ältesten Berliner Stadtviertel - und paßt da eigentlich überhaupt nicht rein. Allein der Standort des Fernsehturms ist eine pure Provokation.


    Der Turm ist nun einmal da und es steht auch nicht zur Debatte ihn langfristig abzureißen. Das ist ein Umstand den man auch mal akzeptieren kann.
    Unabhängig davon verändert sich sein Umfeld ja trotzdem kontinuierlich.

  • Ich kämpfe hier gegen diesen städtebaulichen Allmachtsanspruch dieses Fernsehturms. Der Fernsehturm steht mittendrin in einem der ältesten Berliner Stadtviertel - und paßt da eigentlich überhaupt nicht rein. Allein der Standort des Fernsehturms ist eine pure Provokation.


    Und jetzt sollen wir bei Neubauten Rücksicht auf den Fernsehturm nehmen, obwohl der Fernsehturm selbst überhaupt keine Rücksicht auf sein historisches Umfeld nimmt?! Der Fernsehturm wurde rücksichtslos und brutal auf die alten Stadtstrukturen aufoktroyiert. Und jetzt soll ich Rücksicht nehmen auf den Fernsehturm? Sorry, aber so gehts nicht!


    Reichlich obskur deine Position zu dem Thema. Der Fernsehturm steht genau richtig, weil man das Umfeld damals entsprechend gestaltet hat. Er bildet eine gestalterische Einheit mit seinem Umfeld. Das alte Berliner Stadtviertel gibt es dort nun mal nicht mehr. Das ist ein Faktum und es wird auch so nicht wieder kommen.


    Zum geplanten Hochhaus: Mich würde das Hochhaus an sich nicht stören (Sichtachsen), aber mich interessiert erstmal die Überarbeitung des Entwurfs (der bisherige ist in der Tat ziemliches 90er-Klischee). Finde es eine interessante Wendung, dass am Alex jetzt nach und nach die Wohnhochhäuser statt den Bürohochhäusern kommen.

  • Architektur-Fan: Aber auch der Eiffelturm galt einmal als hässliches modernes Monster, das auf einmal das Stadtbild dominieren sollte. Bekanntlich hielt man sich zunächst sogar noch die Option eines kompletten Abbaus offen. Und gerade wenn dort nicht das historische Zentrum von Paris liegt, ist es doch eher umso bemerkenswerter dass man den Turm noch heute von fast überall her gut sehen kann und weit und breit kaum andere hohe moderne Bauwerke errichtet wurden die die Sicht verstellen würden. Die Hochhäuser/ Wolkenkratzer sind ja durchaus auch in Paris vorhanden nur stehen sie eben woanders und haben das internationale Bild der Stadt auch nie so geprägt wie dieser Turm. Ich nehme auch nicht an, dass sich das groß ändern würde falls Paris sich noch mehr und noch höhere Hochhäuser hinstellen würde - zumal es auch da stark darauf ankäme unverwechselbare Architektur zu schaffen und - ja - durch eine entsprechende räumliche Anordnung eine attraktive Ensemblewirkung herzustellen. Skylines gibt es ja inzwischen recht viele auf der Welt aber nur wenige davon behält man fest im Kopf wie einzelne prägende Bauwerke...


    Für Berlin insgesamt und speziell den Alex sehe ich daher als ideal an, dass der Fernsehturm auf absehbare Zeit weiter klar das Stadtbild prägen sollte. Sicher kann das ein oder andere Hochhaus durchaus auch eine positive Ergänzung/ Verstärkung sein - zumal mE anders als beim Eiffelturm der untere Bereich des Fernsehturms nicht unbedingt in voller Länge erkennbar sein muss, um zu wirken. Aber generell sollte mE schon die Gesamtwirkung beachtet werden wozu für mich auch einige prägende Sichtachsen zählen (wobei man es damit zugegebenermaßen auch übertreiben kann). Ich denke Berlin sollte sich damit abfinden, dass es wohl auch in 20 oder 30 Jahren keine dichtere und höhere Skyline haben wird als einige Megametropolen oder internationale Finanzzentren schon heute. Dafür kann es aber eine abwechslungsreiche Stadt mit gleich mehreren interessanten Hochhaus-Ensembles sein die in der Maßstäblichkeit der Stadt sogar dynamischer und beeindruckender wirken könnten als anderswo viel höhere Gebäude die sich in ganzen Häuserblocks mit Wolkenkratzern fast verlieren (wenn letztere nicht sehr gut gemacht sind). Wie beim Potsdamer Platz kann ich mir am Alex aber mindestens 5 dominierende Hochhäuser sehr gut vorstellen.


    Für das Hochhaus am Alexa wiederum wünsche ich mir wie schon gesagt am ehesten ein schlankes sich verjüngendes Bauwerk. Aber sicher werde ich auch mit einem anderen, wirtschaftlicheren Entwurf leben können (und vermutlich müssen). Ich hoffe nur stark, dass es kein beliebiger Klotz wird.


    P.S.: Wenn schon der Fernsehturm im historischen Zentrum der Stadt falsch steht, wieso sollten dann in Deinen Augen gerade solche dominanten Hochhäuser wünschenswert sein? Sie verdecken vielleicht etwas den Turm, zementieren aber weiter den Bruch mit der Historie des Ortes...


    Richard Neutra: Wie gesagt erinnert mich Ortner + Ortner irgendwie stark an Metropolis und damit eine andere Ära. Irgendwie gefällt mir das sogar zumal ich kein ähnliches Gebäude aktiv im Gedächtnis habe. Aber sicher wird im Zuge der Überarbeitung ohnehin etwas ganz anderes daraus...

  • Was soll die ganze Diskussion überhaupt? Soll man jetzt bei jeder weiteren Entwicklungs- und Baumaßnahme die Sicht auf den Turm über das "Schicksal" der unmittelbaren Umgebung des zu bebauenden Grundstückes stellen? Wir sind hier ja nicht auf hoher See, wo man einen Leuchtturm zur Orientierung braucht. Und wer unbedingt einen Blick auf ihn werfen muss, der geht eben ein paar Schritte nach rechts/links, bis er ihn sieht.
    Wir sind doch nicht in Germania *ERSTER* Godwin-Punkt für mich! :hammerlol