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Alt 02.04.13, 19:49   #130
tunnelklick
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Man kann wohl nicht von "den Hausbesitzern" sprechen. Die Lage scheint mir irgendwie komplizierter zu sein.

Für die großen Wohnungsbaugesellschaften gilt auf jeden Fall, was ich oben im Beitrag #85 vorgerechnet habe. Würde man das in vollendeter Form zu Ende führen, wie von @hfrik gefordert, d.h. mit KWL, Luftdichtigkeit usw., hätten möglicherweise auch die Mieter dauerhaft was davon, obwohl die Kosten noch höher ausfielen. Für diesen Gebäudebestand gilt, dass weiterhin in großem Stil gedämmt werden wird, weil's die Mieter bezahlen müssen, auch wenn es sich auf ihre Heizkosten nicht wesentlich auswirkt. Anders ist es vielleicht im genossenschaftlich organisierten Wohnungsbau, weil dort die Einflussnahme der Genossen, also eine sachorientierte Diskussion möglich ist und auch stattfindet.

Schwieriger ist schon die Lage bei den Wohnungseigentümergemeinschaften im Althausbestand, die man im allgemeinen als trostlos unterkapitalisiert bezeichnen kann. Noch mal anders ist die Lage an der Peripherie und auf dem flachen Land, wo die Bautypen EFH, DHH, ERH vorherrschen. Vor allem die selbstnutzenden Haus- und Wohnungseigentümer rechnen viel genauer, weil sie alle Kosten eben selbst tragen müssen. Andererseits gibt eine mir nicht näher bekannte, aber vermutlich nicht zu unterschätzende Zahl von Haus- und Wohnungseigentümern, die die Problematik nicht nur unter pekuniärem Aspekt betrachten, für die auch weiche Faktoren, wie Umweltaspekte, energiepolitische Aspekte bei ihrer Entscheidung eine Rolle spielen, die auch über Alternativen zum WDVS nachdenken und vielleicht noch ein bisschen zuwarten, bis Alternativen preiswerter werden.

Was die Wirtschaftlichkeit angeht, wäre @hfrik zu widersprechen, die reine Dämmung finanziere sich durch die Einsparung problemlos selbst. Das kommt eben sehr auf die Umstände an, wie mein obiges Rechenbeispiel (das kein fiktives ist) zeigt und vor allem auf die Entwicklung der Brennstoffpreise. Es gibt eben gerade im Althausbestand viele Fälle, in denen sich der Aufwand nicht durch Reduzierung der Brennstoffkosten amortisieren lässt, nicht mal dann, wenn sich die Brennstoffpreise verdoppeln.
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