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Alt 23.05.18, 00:23   #1166
Elli Kny
Diamant-Mitglied

 
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Elli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz seinElli Kny kann im DAF auf vieles stolz sein
^ Ich wollte mich auch so ähnlich äußern wie Kieselgur. Ich denke schon, daß eine gewisse Überzeugungsarbeit auch innerhalb des GHND-Vorstands lief und v.a. der Vorsitzende endlich zum Umschwenken bewogen werden konnte. Daß die GHND am Neumarkt "nichts (mit)entscheidet", kann ich so nicht mittragen.
Die Stadt-Rom-Frage und etwaige "Verschiebung" hängt nunmal zunächst an der Moritzstraßen-Frage. Jene, welche von späterer Wiederkunft der Straße ausgehen, verstehe ich nicht. Außer als kurze "Stummel"straße bis zur Wilsdruffer wird sie nie wiederkehren, also kann man sie in dieser eingeschränkten Funktion durchaus betrachten. Aber ok, das wäre nochmal ein Thema für sich.

Warum, Arwed, bist du dann nicht folgerichtig und orientierst auf eben aufgezeigte neue Hauptverbindung Weiße Gasse? Dort entlang gehts künftig und für alle Tage, hingegen die Moritzstraße in Breite (und in Hoffnung auf Fortsetzung bis in die Vorstadt) macht doch keinen Sinn. Damit, und aufgrund des Baurechts sowie der Versäumnisse aus dem ehem. Hause Vorjohann (Grundbuchlast vergessen), ist eine leichte Verschiebung des Stadt-Rom einzige ultima ratio. Das ist nun auch in der GHND angekommen - vermutlich durch Zutun zumindest eines der Bauwilligen bzw. Schmackhaftmachung. Ich wäre gar so frech und würde das Haus noch paar Meter in den Neumarkt schieben - aber ok, tut nix zur Sache.

Die Verschiebung an sich sehe ich nun kunsthistorisch-geschichtlich nicht als Problem. Schon gar nicht kann mE in Dresden von "immer wieder ... in die Beliebigkeit abgleiten" (so Arwed) gesprochen werden. Wo bitte wurden denn alle deine vielen Bauten hinverschoben? Vielmehr muß doch in einer Stadt, welche fast komplett rasiert, abgeräumt und weitgehend verschroben wiedererbaut wurde, dieser Kompromiß eher bejubelt sein. Wo bitte bleibt denn die (tagtägliche) baugeschichtlich-kulturhistorische Auseinandersetzung auf den anderen 14,5 km² Innenstadtfläche, wo man nur so strotzte vor Überformung, Grundrißaufgabe und "Verschiebung"? Das "Disneyland" liegt mitnichten am Neumarkt, sondern weitflächig drumrum. Das kann man nicht oft genug wiederholen.

Die Sachlage am Narrenhäusel ist dsbzgl. wieder völlig anders und eigen. Eben auch ein EINZELFALL (!) wie hier, auch gut nachvollziehbar und tatsächlich besser so. Als wären Städte nicht ständigem Wandel unterworfen, wird mit dem nur scheinbar geistvollen Standortfetisch ein rein kopflastiges Dogma fern der Vernunft bedient. In Dresden wie gesagt aber kein daherzuredendes Grundübel, sondern Einzelfall. Ich selbst bin sogar großer Befürworter einer Translozierung des Kaiserpalastes ins GHND-Pavillon-Eck zwischen Schießgasse und Landhaus (dann wieder ohne Treppe).

Die Frage nach einem ordentlich nutzbaren Baugrundstück bis zur Wilsdruffer, sehe ich auch nicht - eher als zu investorenfreundlich. Mit Aufgabe der Wilsdruffer Wohnzeilen ergibt sich mE noch lange keine Engerziehung der Magistrale - zuviel ist verbaut. Dennoch sehe ich das 'Szeget' noch am Ehesten als Rückbauanfang, die Lösung gemäß DD1-Architekten kam mir hier einst doch als umsetzbar vor. Auch wieder so ein Punkt, welcher schon wieder vorschnell verneint wurde. Also schauen wir mal, was nun an Debatte eventuell aufkommen könnte (ich meine draußen).
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