Deutschlands Einkaufstraßen

  • Die Mieten steigen teilweise sogar stark an. Hohe Preissteigerungen gibt es zB in Berlin ;).


    Muenchens Kaufingerstrasse behauptet sich noch mit 260 €/qm vor Franfurts Zeil (225 €/qm) und Stuttgarts Koenigsstr (210 € / qm).


    Ein Aufsteiger ist die Berliner Tauentzienstr., welche mit nun 200 €/qm (ehem. 180 €) einen Sprung von Platz 7 auf Platz 5 machte.


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,479828,00.html


    Grundsaetzlich bin ich etwas pessimistisch, dass die Kaufingerstrasse auch in Zukunft so dominat bleibt. In Muenchen sind in der Stadt mehere Einkaufszentren in Bau/Planung, welche sicherlich auch etwas vom Kuchen abhaben werden. (zB: Pasing Arcaden, EKZ Duelferstr., Neues Zentrum in Obersendling (am Ratzingerplatz oder EON Gelaende)). Ausserdem wird das Flaechenangebot in der Kaufingerstr. auch immer weiter ausgebaut.

  • Grundsaetzlich bin ich etwas pessimistisch, dass die Kaufingerstrasse auch in Zukunft so dominat bleibt


    LugPaj,


    was ist denn an solch hohen Ladenmieten gut für die Kaufingerstraße?

  • JohnRyder #32


    Keine Eingemeindung nach Dortmund seit 1927 ?


    Das ist nicht ganz richtig. Auch Dortmund hat im Zuge der großen kommunalen Gebietsreform 1975 im Südosten zwei kleinere Gebiete dazugewonnen (Teile von Lichtendorf und Holzen). Zugegeben, das sind recht dünn besoedelte Gebiete, also kein Vergleich etwa mit Kettwig (-> Essen), Wattenscheid (-> Bochum) oder Wanne-Eickel (-> Herne).

  • ZET-101


    Ich meinte dominat in Bezug auf die Miethoehe, nicht auf die Qualitaet. Gut ist es glaub ich nicht, da alternative Konzepte, die keine hohen Margen abwerfen kein Raum existiert.

  • Sorry wenn ich eure Diskussion unterbreche; würde gerne wissen ob jemand ne aktuelle Übersicht über die Mieten in den Innenstädten, speziell in NRW, findet..



    Bei uns gehts laut Kemper´s stark aufwärts was die Mieten in der Siegener Unterstadt angeht. Da würde mich mal ein Vergleich interessieren.


    http://www.kempers.net/index.php?spath=745&
    (passend dazu wird ab nächster Woche der Endbereich der Bahnhofstraße neu gestaltet - in einem Artikel der SZ zu diesem Thema wurde auch erwähnt, dass es in der Oberstadt ebenfalls bergauf geht, allerdings beginnend bei einem ziemlich bescheidenen Miet-Niveau)



    edit: Ein bisschen was hab ich hier gefunden:
    http://www.kempers.net/index.php?spath=727&
    Im Vergleich zu den Top-Standorten sind 55€/qm wohl recht wenig.

  • Nobel-Einkaufsstrassen-Ranking:

    Die Koenigsallee hat ihre Spitzenposition lt. Kemper's in Deutschland gefestigt und ausgebaut.
    Sie ist, bezogen auf die Zahl der Passanten, die meistbesuchte location unter den deutschen Top-Adressen (bis zu 5550 Menschen in Spitzenzeiten).
    Zudem verfuegt die Koe ueber die derzeit groesste Markenkompetenz.
    Auf Platz zwei folgt - in der Topmarken-Dichte der Luxusmeilen - die Maximilianstrasse in Muenchen.


    Zu den Details.

  • Hier die Presseinformation von Kemper's im Volltext:

  • München bleibt Einzelhandelsstandort Nr. 1 in Deutschland

    Atisreal Pressemitteilung: München war auch 2007 der beliebteste deutsche Einzelhandelsstandort; Spitzenmieten von 280 Euro pro Quadratmeter werden in den Haupteinkaufsstrassen Kaufinger Straße und Neuhauser Straße bzw. am Marienplatz bezahlt. Allgemein herrscht in deutschen Großstädten eine Knappheit an innerstädtischen Verkaufsflächen. Pressemitteilung im Volltext:



    http://www.immopro24.eu/immobi…andelsstandort_14077.html

  • Aktuelle Kemper's Studie zum Einzelhandelsstandort München

    Nach der Studie belegt die Kaufingerstrasse als wichtigste deutsche Einkaufstrasse "nach Paris und London auch im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz und lässt Metropolen wie Mailand und Madrid hinter sich". Pressemitteilung von Kemper's im Volltext, mit ausführlicher Darstellung der einzelnen Einkaufstrassen:


  • Neue Hitliste der am stärksten frequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland:
    Schildergasse in Köln vor Kaufingerstraße in München und Zeil in Frankfurt.


    http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1000



    edit: Ein großes Fragezeichen setze ich hinter die Aussagekraft dieser Ergebnisse allein schon deshalb, weil die Daten auf einer einzigen Erhebung - eine Stunde "Leute zählen" am 17.5.08 - beruhen. Ein von Kempers nicht berücksichtigtes "Event" in einer der Städte das die Leute anzieht, ein Regengebiet in einem Teil des Landes welches die Menschen fernhält etc. und schon sind die Ergebnisse verfälscht. Immerhin wurden die Durchschnittswerte der vergangenen Jahre mit angegeben.

  • Ein von Kempers nicht berücksichtigtes "Event" in einer der Städte das die Leute anzieht, ein Regengebiet in einem Teil des Landes welches die Menschen fernhält etc. und schon sind die Ergebnisse verfälscht. Immerhin wurden die Durchschnittswerte der vergangenen Jahre mit angegeben.


    Immerhin wurde bei außerordentlichen Events der Ausweichtermin 05.07.08 genommen...


    Top Ten:


    1. Köln, Schildergasse, 12.585 Passanten pro Stunde
    2. München, Kaufingerstrasse, 12.580 Personen pro Stunde
    3. Frankfurt, Zeil, 11.420 Personen pro Stunde


    4. Münster, Ludgerisstrasse, 10.820 Passanten pro Stunde
    5. Hamburg, Mönckebergstrasse, 10.620 Passanten pro Stunde
    6. Nürnberg, Karolinenstrasse, 10.530 Passanten pro Stunde
    7. Stuttgart, Königstrasse, 10.125 Passanten pro Stunde
    8. Leipzig, Petersstrasse, 9.360 Passanten pro Stunde
    9. Dortmund, Westenhellweg, 8.920 Passanten pro Stunde
    10. Wiesbaden, Kirchgasse, 8.550 Passanten pro Stunde



    Hier die Kemper's PM im Voltext:



    Quelle: http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1000

  • Fußgängerzonen als Wachstumszonen für die Immobilienbranche

    Es dürfte zum Thread passen: Eine Meldung vom 14. August 2008 zitiert ein Immobilienunternehmen, welches die Entwicklung in 560 deutschen Fußgängerzonen beobachte. Diese sei besser als sonst in der Immobilienwirtschaft - da Einzelhandelsflächen oft langfristig an Filialen solventer Konzerne vermietet würden, die alle 3-5 Jahre in Renovierungen investieren. Ebenfalls die Praxen der Anwälte und der Ärzte in den Etagen darüber würden keine Probleme bereiten; außerdem jahrzehntelang an einem Standort bleiben. Man könne für Geschäftshäuser Preise von ca. 12,5-17 Nettojahresmieten erzielen, in einigen Großstädten sogar über 20 Nettojahresmieten.


    Noch eine Meldung vom 7. August 2008 - die Filialunternehmen hätten für sich Klein- und Mittelstädte entdeckt. Während der Filialisierungsgrad an der Frankfurter Zeil 82,5% und an der Düsseldorfer Schadowstraße 90,4% betrage, liege er an den Haupteinkaufsstraßen einiger kleineren Städte bei ca. 18-38%. Daher nehme die Expansion der Filialisten in solchen Städten zu.

  • ja, na klar.
    dabei braucht man nur mal die zahlen aus #97 mit denen aus #5 von 2003 vergleichen. im schnitt haben die meistfrequentierten fussgängerzonen passanten verloren. liegt sicher auch an den vielen neuen malls - und daran, dass die üblichen ketten inzwischen in jeder kleinstadt vertreten sind. den filialisierungsgrad zum fixpunkt für die attraktivität von einzelhandelslagen zu machen, dürfte sich bei dieser entwicklung eher als pfeiffen im immer dichter werdenden wald herausstellen. roden kann man den nicht. bleibt nur zu hoffen, dass das pendel mal wieder in die andere richtung ausschlägt und davon (im wahrsten sinne des wortes) exotische geschöpfe profitieren werden.

  • Deutsche Einkaufsstrassen nur halb so teuer wie die Champs-Elyseee:



    Quelle:
    http://www.kempers-jll.net/dat…ighStreetsEurope_2008.pdf
    http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1057