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Alt 18.03.11, 13:50   #3
LE Mon. hist.
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Die Freunde von der sächsischen FDP haben offenbar weiterhin keine Lust, Gutachten wie das des Oberbergamtes zu prüfen und schieben die Entscheidung über den Antrag der Montanregion Erzgebirge auf die lange Bank.

Am 9. März 2011 hatte die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag es ausdrücklich begrüßt, dass die sächsische Staatsregierung den von Innenminister Markus Ulbig vorgelegten Zeitplan für die Bewerbung der Montanregion Erzgebirge zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe befürwortet hat. "Das Gutachten des Oberbergamtes bestätigt offensichtlich, dass die bisherigen Bedenken von FDP und CDU unbegründet sind. Die Netzwerkstruktur des Welterbeprojektes ist bestens geeignet, wirtschaftliche Aktivitäten und regionale Entwicklung mit der fortbestehenden Kulturlandschaft zu verbinden."
http://www.gruene-fraktion-sachsen.d...-montanre.html

Einen Tag später erschien dann die PM der FDP. Tino Günther, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärte hier: "Es ist richtig und wichtig, dass die Staatsregierung gründlich und ohne Hektik alle Risiken eines eventuellen Antrages um Aufnahme der Montanregion Erzgebirge in die UNESCO-Welterbeliste untersucht.
Insbesondere die Auswirkungen auf kommende Infrastrukturprojekte, Unternehmensansiedlungen und die finanziellen Belastungen für die Kommunalhaushalte der betroffenen Kommunen müssen ohne Denkverbote und frei von jeglichem Aktionismus auf Herz und Nieren geprüft werden. Vor einer eventuellen Antragstellung muss klar sein, dass in Planung befindliche und zukünftig geplante öffentliche und private Investitionen in der Region auf keinen Fall zu einem Ausschluss aus der UNESCO-Welterbeliste führen. Einen zweiten Fall Dresden darf es unter keinen Umständen geben.
"
http://www.fdp-fraktion-sachsen.de/a...ch_pruefen.php
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