Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 14.08.13, 02:37   #76
LE Mon. hist.
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Leipzig
Alter: 44
Beiträge: 4.206
LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Die LVZ widmet sich auf der Frontseite und im Lokalteil ausführlich dem Bauprojekt. Demnach werden die Pläne für das Hotel-Hochhaus am Goerdelerring jetzt konkret. Für den 27-stöckigen Wolkenkratzer sind knapp 100 Millionen Euro geplant. Das Gebäude mit Glasfassade wäre mit rund 100 Metern Höhe die neue Nummer vier in Leipzigs Skyline, knapp hinter dem Wintergartenhochhaus. Der Baustart könnte frühestens 2015 erfolgen.

Der Berliner Investor Haberent äußert sich nun erstmals zu seinen Plänen. Demnächst soll der Stadtrat über die Zukunft des Baus entscheiden. Haberent-Projektleiterin Gesa Lambertz: "Es handelt sich um einen tollen innerstädtischen Standort mit großem Potenzial." "Wir wollen das Projekt gerne zeitnah vorantreiben und realisieren."

Es sei geplant, das Hochhaus neben dem IHK-Gebäude und der Feuerwehr-Hauptwache als Hotel zu nutzen und mit einem Panorama-Restaurant und einer Skybar im Dachgeschoss auszustatten. Die Pläne umfassen einen Wellnessbereich, Konferenzräume, gläserne Aufzüge sowie Läden im offenen, frei begehbaren Erdgeschoss, außerdem eine viergeschossige Tiefgarage.

Wilfried Lenke vom Stadtplanungsamt weißt darauf hin, dass es noch offen sei, ob einer der bereits veröffentlichten Pläne umgesetzt wird. "Es wird vor der Umsetzung des Projekts einen neuen Architektenwettbewerb geben. Wir sind derzeit in den Anfängen dabei, Baurecht zu schaffen." Die Haberent-Projektleiterin Gesa Lambertz beton, dass die Vorstellungen des 73-jährigen Architekten Helge Bofinger weiterhin Priorität genießen. "Die Planung stellt für uns weiterhin die Grundlage unserer Projektentwicklung dar."

Einer der wesentlichen Punkte bei den Planungen ist der Pleißemühlgraben, der direkt unter dem Baugrundstück liegt. "Der Flusslauf der Pleiße soll perspektivisch geöffnet werden. Für den künftigen Verlauf gibt es mehrere Optionen", erläutert Lenke. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer habe dazu eine Machbarkeitsstudie erstellt, die verschiedene Varianten vorsieht. "Dabei fließt die Pleiße entweder wie bisher hinter der Feuerwache entlang oder an der Vorderseite zum Ring", erläutert Lenke.

Wahrscheinlich frühestens Ende des Jahres wird im Stadtrat über die Vorzugsvariante zum künftigen Pleiße-Verlauf entschieden werden, aktuell sind die entsprechende Vorlage sowie ein Rahmenzeitplan für den Hochhaus-Neubau in Vorbereitung. Der Baubeginn könne damit frühestens 2015 erfolgen. Wie Stadtplaner Lenke betonte, sei für das Projekt eine frühzeitige Bürgerbeteiligung vorgesehen.
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten