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Alt 12.12.12, 12:27   #66
hfrik
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Ich würde mal erwarten, dass Otto-Normalverbraucher keine technsiche Detailvorstellung hat, was ein gedämmtes Haus angeht. Er hat eher diverse Schauermärchen im Kopf mit atmenden Wänden und nicht atmendem Styropor, vewurstelt sich zwischen Asbest, Glasfaser und Mirneralwolle, findet sich mit Lüftungsanlagen nicht zurecht und weis deswegen nicht wem er eigentlich was glauben soll.
Ein WDVS ist weder das Heilsbringende Gute noch das personifizierte Böse.
Es ist in vielen Fällen eine sinnvolle Lösung wenn man zuvor eine verputzer Wand hatte und danach wieder eine verputzte Wand haben will. Ansonsten ist es bestenfalls ein kleiner Teil eines Gesamtkonzepts, das ineinandergreifend umgesetzt werden mauss, damit das Ergebnis funktioniert.
Dadurch dass der überwiegende Teild er Bausubstanz in D aus dem Zeitraum 1920-1980 (und später) stammt, und in diesem Zeitraum fast alle Häuser mit gemauerten glatt verputzten Aussenwänden errichtet wurden, ist es für diese Generation häufig das System der Wahl für die Wandflächen.
Für die Gründerzeit-Schmuckfassade völliger Käse, für das (Sicht-)Fachwerk dito, für die hässiche Backsteinwand-Hinterhoffassade oder Seitenwand kann es wieder anders aussehen. Kann - nicht muss.

Geändert von hfrik (12.12.12 um 14:47 Uhr)
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