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Alt 24.10.03, 18:32   #5
Jai-C
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Noch ein Artikel zum Arnulfpark:

Mit dem Arnulfpark startet die Entwicklung der Bahnflächen

VON MATTHIAS KRISTLBAUER

Nach jahrelangen Vorüberlegungen steht eines der größten Projekte der Münchner Stadtplanung kurz vor dem Baubeginn. Der Arnulfpark, eine 30 Hektar große Fläche zwischen der Hacker- und Donnersbergerbrücke, bildet den Anfang der Neugestaltung der gesamten Bahnflächen zwischen dem Hauptbahnhof und Pasing. Bereits nächstes Jahr sollen die ersten Bauten am Arnulfpark zu sehen sein.

Dort, wo früher die Schlacken der Dampfloks entsorgt und später die Container der Bahn umgeschlagen wurden, soll schon bald ein neues Stadtquartier mit rund 1000 Wohnungen, 4500 Arbeitsplätzen und kulturellem Angebot entstehen. Das Viertel, das im Süden von den Bahngleisen und im Norden von der Arnulfstraße eingesäumt ist, wird in seinem Inneren eine 3,5 Hektar große Parkanlage erhalten. "Vergangene Woche wurde ein Wettbewerb für den Landschaftspark ausgelobt", sagt Wilhelm Brandt von dem Immobilienunternehmen Vivico. Rund 220 frühere Bahnflächen im gesamten Bundesgebiet soll die Vivico entwickeln und verkaufen. Dazu zählen noch vier weitere Gebiete der zentralen Münchner Bahnflächen: am Birketweg, in Laim, Nymphenburg sowie in Pasing.

Zwei Stege sollen das neue Quartier an die S-Bahnhaltestellen Hacker- und Donnersbergerbrücke anbinden. Vorgesehen sind vier Bauabschnitte, die nach den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft benannt wurden. Die bauliche Umsetzung der Idee sollen Architekten erarbeiten.

Das Areal Luft in Hauptbahnhofnähe wird mit Büros, einem Hotel und Gaststätten vor allem gewerblich genutzt. Wohnungen bestimmen das Quartier Erde an der Arnulfstraße. Ein hoher Anteil, so Brandt, werde als sozialer Wohnungsbau entstehen. Schon nächstes Jahr könne man Hochbauten sehen. 2005 sollen die ersten Bewohner einziehen. Gegenüber, auf Seite der Gleise, sollen im Quartier Wasser hauptsächlich Büros entstehen.

Die Kultur wird die Flächen südlich der Mercedes-Niederlassung dominieren. Im Arael Feuer neben der Donnersbergerbrücke sähen die Vivico-Planer gerne das neue Deutsche Theater. Für dessen Neubau müsste das Heizkraftwerk abgerissen werden. Komme, so Brandt, das Theater nicht, müsse man über eine "Revitalisierung des Heizkraftwerks" nachdenken.

Quelle: Münchner Merkur
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