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Alt 02.04.13, 21:58   #133
hfrik
Goldenes Mitglied

 
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@telemax: Der Effekt nimmt mit steigender Dicke ab, aber die Kosten sind immer noch hinreichend niedrig. Materialkosten sind bei 24 cm nach meiner Recherche 14€ / m², nur 12cm zu kleben kostet 7€/m² weniger - bei grosszügig 300m² Aussenfläche sind das 2100€. Später Feststellen dass die Dämmung zu dünn ist mit Dachvergrösserung Fenster nach ausse setzen Innensimsen verbreitern Laibungen innen+Aussenwand verputzen ... wenigstens das 10-fache. Bisher hat sich jede dünnere Dämmung unterhalb PH _Niveau als zu dünn erwiesen erst waren 3 cm die wirtschaftliche Grenze dann 6cm dann 12cm - wo 24cm verbaut wurden passt es auch nach 20 Jahren noch. die 3 und 6cm werden heute aufwändig aufgedoppelt. An dem punkt bin ich bei Nothor - wenn die Fassade reoviert wird dann richtig. damit für 30-50 oder besser 100Jahre Ruhe ist.
Bezüglich Fenster - die gehören vorgeholt in die Dämmebene. Erstens wegen der Wärmebrücken, zweitens wegen dem Lichteinfall, drittens wegen des Aussehens, viertens wegen der sehr gut nutzbaren Simsen innen,.... Wenns Schiessscharten gibt hat jemand am falschen Ende gespart, falsch geplant u.ä. - typisches Ergebis von Planungsfreier Handwerkerleistung. Wenn man nur den Gipser machen lässt, doppelt der die Wand auf, klebt Dämmung auf die Laibung was die Fensteröffnung in der Wand verkleinert, und lässt die alten Fenster an ort und stelle weil er Fensterbau weder kann noch versteht, noch weniger das Gesamtsystem Haus. und so kommt dann murks raus.
Wer nicht mit WDVS dämmen will mag das aus meiner Sicht gerne machen - aber er sollte nicht grundlos die verteufeln die WDVS als passend für ihr Haus ansehen. und was im umfeld von Nothor geschieht stösst auch auf mein Unverständnis. Für eine schöne Sandsteinfassade würde ich nach anderen Lösungen suchen als eine Aussendämmung - da wären ggf. recht aufwändige Innendämmungslösungen mit minnimierten Wärmebrücken notwendig. Dabei muss aber der Statikus mitrechnen und die Aussteifungswirkung der -innenwände und Decken bestimmen, und feststellen wie weit man da durchgehend dämmen kann - um Bauphysikalische Probleme zu vermeiden - dazu muss der Schall und der Brandschutz passen, etc... Ein dickes planerisches Brett. Aber für banale Wände ist die Aussendämmung passend.
@ Tunnelklick - Wohnungsbaugesellschaften sanieren auch häufig recht durchdacht - d.h. die ganze Aussenhaut im gesamten Block am Stäck. Die haben intern die Bauerfahrung, eine ordentliche Kostenrechnung und auch Planungskapazität für solche Bauprojekte. Sofern es gute Baugesellschaften sind. Gut geplant stellt sich auch die erwartete Einsparung ein, und auch das bessere Wohnklima.
Die Dämmstoffindustrie verdient sich aktuell eine 0815 Nase. Dafür sorgt die Konkurrenz zwischen den diversen Herstellern. Die goldene Nase wird mit falschen Argumenten verdient - Money for less than nothing.
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