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Alt 24.10.10, 00:21   #2
RobertKWF
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Wärmedämmung contra Denkmalschutz

Es gibt ein reichhaltiges Feld von Problempunkten zur Wärmedämmung am Bestand und auch bei Neubauten. Auf Grund eigener Erfahrung und aus Erfahrungsberichten heraus kann ich einiges dazu sagen.
Hier mal einen Bericht der faz vom 23. Oktober 2010, der z. B. ein Detail beim Wohnen in einem Passivhaus beleuchtet, was ich in etwa so bestätigen kann:
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~E543F784A177B43A78A898870D702B8 56~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Eine Bewohnerin schildert die Probleme die sie beim zwangsweisen Umgang mit der Wohnung hat. Die Wohnung heizt sich z. B. im Sommer zu stark auf und Fenster darf sie nur öffnen wie es die Bedienungsanleitung gestattet. Die ganzen Restriktionen machen den Wohnkomfort kaputt. Deswegen sucht sie nun wieder eine andere Wohnung mit "klassischen" Bedingungen.

Zu welchen kuriosen Blüten solche Dogmen, abgesehen vom wirtschaftlichen Aspekt der Betriebskosten, dann führen können zeigt der Beschluss der Stadtverordneten von Frankfurt am Main, städtische Bauvorhaben in Passivhausbauweise auszuführen. Bei einer Integrierten Gesamtschule im Frankfurter Nordend z. B. wird eine unter dem Schulhof liegende Mensa, die fast keine Außenflächen hat, im Passivstandard gebaut. Dann gibt es Pläne, sogar ein Krematorium und eine Kirche danach auszuführen. Bei vielen Architekten führe das zu einem "Riesenkonflikt", laut Ferdinand Heide.
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Text und Gestaltung: R.KWF

Geändert von RobertKWF (24.10.10 um 21:04 Uhr) Grund: w
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