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Alt 24.10.10, 15:32   #4
k-roy
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k-roy wird schon bald berühmt werdenk-roy wird schon bald berühmt werden
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Zitat von RobertKWF Beitrag anzeigen
Zu welchen kuriosen Blüten solche Dogmen, abgesehen vom wirtschaftlichen Aspekt der Betriebskosten, dann führen können zeigt der Beschluss der Stadtverordneten von Frankfurt am Main, ...
Krematorium und Mensa sind klassische Beispiele für die relativ leichte Umsetzung des Passivhausstandards, da hier viel Abwärme entsteht, die man nutzen kann. Da braucht´s dann keine Fenster mehr.

Passivhausstandard bedeutet ausserdem nicht unbedingt, nachträglich zu dämmen, sondern auch vernünftig zu heizen: das ist natürlich auch im Altbau möglich! Mit intelligenten Konzepten muß man gleichzeitig die Fassaden erhalten und den (Primär-)energieverbrauch senken.
Und die Sondermüllfassaden in Form von WDVS mit fungiziden Anstrichen sind doch auch nur eine baukonstruktive Momentaufnahme.

Ich mag zudem mal über meinen Berufsstand behaupten, daß das bei Architekten oft zu einem "Riesenkonflikt" führt, weil sie immernoch planerisch oft im dunkeln tappen.

edit: der FAZ Artikel ist recht oberflächlich, und leider haben auch die schätzenswerten Schneider & Schumacher nicht wirklich begriffen, worum es geht. Folgerichtig wird intelligente Energieplanung auch von Fachplanern und nicht von Architekten erledigt.

Geändert von k-roy (25.10.10 um 08:06 Uhr)
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