"Diplomatenpark" im Botschaftsviertel

  • Der letzte Villenneubau im Diplomatenpark am südlichen Ende der Clara-Wieck-Straße ist inzwischen fertig.


    Damit sind jetzt alle Gebäude in der Clara-Wieck-Straße fertiggestellt und das Projekt ist abgeschlossen. Nur beim Verkaufs-/Vermietungsstand ist wohl noch Luft nach oben, wie man an an zahlreichen Schildern sieht.





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  • Wirkt insgesamt ein bißchen monoton. Könnte bald Diplomatenghetto heißen.


    Zu Bild 2: Das ist ja mal ein richtig schöner Eingang. Ich denke immer mit Grausen an die Eingangsbereiche der Nachkriegszeit, die meistens ziemlich häßlich sind, auch wenn der Rest sich sehen lassen kann.

  • Gibt es keine einzige Laden wo man kann hier etwas kaufen? oder die Diplomaten haben kleine Sklaven die sich ueber die Einkauft kuemmern?

  • Ich finde es sehr mondän. Eine farbliche Abwechselung hätte aber tatsächlich gut getan. Muss ja nicht immer gleich Neon sein aber verschiedene Beigetöne könnte ich mir gut vorstellen.

  • MattSid


    Ein Supermarkt paßt nicht in so ein Ensemble. In diesem Milieu ist es wahrscheinlich normal, mit dem SUV zum Potsdamer Platz zu fahren und den Aldi in den Arkaden zu besuchen.


    Saxonia


    Sehe ich auch so. Einfach ein bißchen stärkere "Varianz" in den Farbtönen und fertig.


    Einzelne Gebäude sind wirklich schön, und da zeigt sich, daß man auch mit moderner Ästhetik schöne Häuser bauen kann, wenn man nur will.

  • Sehr schick und edel ist es geworden, aber ich stimme dem zu, es wirkt in der tat ein bischen monoton, der ein oder andere farbtupfer (denke da an schlichte pastelltöne wie lindgrün, rosa, hellblau oder eine natursteinfassade) hätte nicht geschadet....dennoch, für die ecke und die klientel ist es wirklich gut geworden.

  • MattSid


    Ein Supermarkt paßt nicht in so ein Ensemble. In diesem Milieu ist es wahrscheinlich normal, mit dem SUV zum Potsdamer Platz zu fahren und den Aldi in den Arkaden zu besuchen.


    Genauso wie eine 60er-Jahre Plattenbauviertel aber fuer Besserverdiener. Traurig.

  • ^^ Da waren schon an mehr als einer Villa Vermietungsschilder und Plakate zu sehen...


    Dass hier keine Cafés und Geschäfte angesiedelt wurden, ist nachvollziehbar und auch nicht so schlimm. Es ist eine einzelne, reine Edel- Wohn- und Villenstraße für relativ wenige sehr gut betuchte Bewohner, keine Ausgehstraße und auch kein Kiez. Viele dieser Bewohner wohnen vermutlich auch nicht ständig dort.


    In den "älteren" Villengegenden in Dahlem, Grunewald & Co. gibt es auch keine Cafés und Geschäfte.


    Schlimmer finde ich diese "Symptom" der fehlenden Läden bei diesen neuen großen Wohnanlagen in bestehenden Kiezen, die sich teils über mehrere Blöcke erstrecken - wie z. B. die Rosengärten oder die zahlreichen Neubauten in der Luisenstadt. Dort führt es aus meiner Sicht zu architektonisch zwar einigermaßem gediegenen, aber recht langweiligen und unbelebten Gegenden. Eine richtige Kiez-Atmosphäre kommt dort kaum oder gar nicht auf.

  • In den "älteren" Villengegenden in Dahlem, Grunewald & Co. gibt es auch keine Cafés und Geschäfte.


    Im Großen und Ganzen hast Du recht, aber es gab/gibt(?) ein paar Ausnahmen: In Dahlem an der Königin-Luisen-Straße gab es früher einen kleinen Supermarkt/Tante-Emma-Laden. In Schlachtensee gab es in der Breisgauerstraße einen Bolle (oder war es ein Meyer-Beck?). Und am Roseneck gibt es ein sehr gutes Cafe! Aber viel ist da insgesamt nicht. Stimmt schon. Und im Diplomatenpark braucht es das nun auch nicht unbedingt. Würde man den Namen wörtlich nehmen, dann gäbe es ja sogar Personal für solche Besorgungen. ;)