Homberg/Ruhrort/Baerl [Bauprojekte & Stadtbezirksplanung]

  • Ruhrort [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

    Ruhrort: Neubau Medical Center Ruhrort


    Zwischen dem Tausendfensterhaus und dem bereits enstandenem Business Center Ruhrort wird zur Zeit das Medical Center Ruhrort gebaut. Hier werden bald verschiedene Schwerpunktpraxen beheimatet sein. Hinzu kommen ein OP-Zentrum und eine Privatklinik. Der Bau verfügt über eine Tiefgarage mit ca. 85 Stellplätzen. Der Gebäudeentwurf stammt vom Eller & Eller aus Düsseldorf.


    Für weitere Infos: http://www.mcr-online.de/


    Der Fassadenbau ist bereits abgeschlossen. Der Innenausbau geht auch zügig voran. Das Medical Center Ruhrort wird das letzte Stück des Gebäudeensembles in Ruhrort sein. Bereits errichtet wurden, wie bereits erwähnt, das Busines Center Ruhrort (BCR), sowie das Horstmann Haus.

  • Wohnprojekte

    Es tut sich etwas in Duisburg Homberg. Eines der dortigen Wohnhochhäuser soll in absehbarer Zeit saniert werden.
    Die, insgesamt sechs 20-stöckigen, Häuser stammen noch aus einer Zeit, als es in Folge der Wohnraumknappheit in war, alte Zechenkolonien abzureißen und "innoative" neue Wege zu gehen. Wäre es nach dem damaligen Investor (Kuhn) gegangen, wären gleich nebenan noch 40-stöckige Wohnhäuser entstanden. Heute stellen zumindest zwei der Hochhäuser, die inzwischen leer- bzw. fast leerstehen, ein Problem dar. Dem soll nun mit einer umfangreichen Sanierung entgegegewirkt werden.


    http://www.derwesten.de/nachri…news-58194135/detail.html


    Hier noch eine Luftaufnahme

  • Beginenhof in Baerl

    Die NRZ vom 5. August 2008 berichtet über die Pläne des Baus eines Beginenstifts in Duisburg-Baerl. 18 Wohnungen auf einem Grundstück von 2600qm (ca. 75 pro Hektar) sind nicht besonders dicht (zumal es 1-Personen-Haushalte auf je ca. 40-50qm sein sollen), aber es ist ja eine Vorstadt. Wenigstens plant man sowas in der Mitte des Stadtteils und nicht weiter abseits, wo die Damen (und woanders Herren) Senioren die Stadt jahrelang mit Eingaben bombardieren können, die möchten eine private Buslinie als städtisch gesponserte Taxidienste haben (ich kenne sowas im Falle eines Altersheims). Die Anlage solle um ein Bauernhaus aus dem 15. Jahrhundert errichtet werden, in dem Gemeinschaftsräume untergebracht würden.

  • Wohnhochhäuser: "weiße Riesen"
    weiß jemand was genaues, wie es mit den riesen weitergeht? mein letzter stand ist, dass irgendeine gmbh die zwei riesen an der hanielstraße ersteigert hat und die wollen dort generationsübergreifende wohnungen errichten? eventuell wollen sie diese idee auch auf ottostr. 28-34 übertragen.

  • Neues aus den Stadtteilen

    Hier mal zwei kleinere Projekte, die demnächst realisiert werden sollen:


    * Projekt 1 – AWO Neubau in Hochheide:


    An der Moerser Straße möchte die AWO einen viergeschossigen Gebäudekomplex erreichten, der seniorengerechte Wohnungen, eine Zentrale für häusliche Pflege und Tagespflege beinhalten soll. Insgesamt liegt das Investitionsvolumen bei vier Millionen Euro. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss ein ca. 100 Jahre altes Gebäude, das „Arkaden Café“, abgerissen werden. Obwohl die Baugenehmigung noch nicht erteilt wurde, sollen im Herbst die Bauarbeiten beginnen, bis Ende 2010 soll das V-förmige Gebäude fertiggestellt sein. Konkrete Pläne zu diesem Projekt sollen Ende Mai bis Anfang Juni der Öffentlichkeit vorgestellt werden. (Quelle: http://www.rp-online.de/public…isst-Arcaden-Cafe-ab.html)


    Ich bin mal auf die Pläne gespannt, für Hochheide könnte das ein Projekt mit Strahlwirkung sein. Der Stadtteil gehört zu den ärmeren in der Stadt und er hat ein eher schlechtes Image. Ich hoffe, dass weitere Investoren in Hochheide investieren und den Stadtteil so aufwerten.:daumen:


    * Projekt 2 – Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes in Großenbaum:


    Seit Jahren wird geplant, den Bahnhofsvorplatz in Großenbaum zu erneuern, aus diesem Grund wurde ein Workshop eingerichtet, bei dem Bürger ihr Vorschläge einbringen konnten. Erste Pläne wurden jetzt vorgestellt. So soll der Kreuzungsbereich von Angermunder und Saarner Straße neu gepflastert werden, ähnlich wie der Opernplatz in der Innenstadt. Nach Abschluss der Kanalarbeiten, kann im nächsten Jahr mit dem Umbau begonnen werden, der aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert werden soll.
    Außerdem hat die Sparkasse bekannt gegeben, die angrenzende Sparkassenfiliale samt Fassade zu sanieren. Ebenfalls haben einige Gastronomen erklärt, ihre Betriebe zu sanieren. (Quelle: http://www.rp-online.de/public…s-neu-in-Grossenbaum.html)


    der Duis.burg.er:)

  • Duis.burg.er:
    dir ist aber schon klar, dass das hier ein architekturforum ist?
    wenn ein 100 jahre altes, gut erhaltenes und strassenbildprägendes gebäude abgerissen werden soll, nur um für einen awo-funktionsbau (von dem es offenbar noch nicht mal renderings gibt) platz zu schaffen, sollte man sich eher fragen, was schief läuft.
    oder hat duisburg zu viele identitätsstiftende altbauten? denk mal in ruhe darüber nach...

  • @ DJ,


    so ich habe mir nun ein paar Gedanken gemacht. Duisburg hat bedingt durch die Ausbreitung der Schwerindustrie, in deren Folge einige Ortschaften von der Landkarte verschwanden, und durch den zweiten Weltkrieg viele ältere Gebäude verloren. Alte Gebäude haben natürlich ihre Reize, das will ich auch nicht absprechen.
    Aber in diesem Falle geht es um ein leerstehendes Gebäude, dass zwangsversteigert wurde! Hochheide hilft es sicher nicht weiter, wenn ein 100 Jahre altes Gebäude in zentraler Lage verkommt. So ein Stillstand hilft nicht in Sachen Entwicklung. In diesem Stadtteil muss langsam was gesehen, in den nächsten 20 Jahren wird die Bevölkerung alleine um ein Viertel zurückgehen. Ich finde gut, dass hier wenigstens noch jemand investiert. Wenn es erfolgreich wird, ziehen vielleicht andere nach. Das zeigt anderen Investoren, dass noch eine gewisse Attraktivität vor Ort vorhanden ist und nur so kann man sie auch in den Ort holen.
    Gegen den Bevölkerungsrückgang sollte die Stadt auf jeden Fall etwas unternehmen, du würdest mir doch sicherlich auch zustimmen, wenn ich sage, dass der für die Stadt nicht gesund ist...

  • Neues aus Homberg

    Es gibt Neuigkeiten zum Projekt „Neue Mitte“ in Homberg. Bei diesem Projekt geht es um die Umgestaltung des Bismarckplatzes samt Neubau des alten sanierungsbedürftigen Homberger Rathauses. Es war angedacht das Rathaus zu sanieren, doch nach einem Kosten-Vergleich favorisiert das IMD einen Neubau, der durch einen Investor finanziert werden soll. Anschließend plant die Stadt in dem Neubau Büros für die dort tätigen Mitarbeiter anzumieten. (Quelle und Grafik finden sich unter folgendem Link: http://www.derwesten.de/nachri…ews-119900360/detail.html)


    Außerdem wird in Homberg geplant, auf einem ehemals gewerblich genutzten Areal Wohnraum am Wasser zu schaffen. Bei einer europaweiten Ausschreibung sollen potenzielle Investoren gewonnen werden.
    Auf dem Haldengelände zwischen Eisenbahnhafen und PCC-Stadion ist angeblich ein weiteres Logistikzentrum im Gespräch. Eventuell könnte hier Logport III entstehen. (Quelle: http://www.derwesten.de/nachri…ews-120421961/detail.html )

  • Rathaus Homberg

    Die kleinen Parteien im Stadtbezirk sind gegen einen Neubau des Homberger Rathauses (Sitz der Bezirksvertretung) durch einen privaten Investor. Sie befürchten, dass die Stadt mit der Anmietung von Büros im neuen Rathaus auf lange Sicht das Ende des Stadtbezirkes plant. Die Partien haben allerdings unterschiedliche Löschungsvorschläge. So schlägt die FDP einen Abriss vor, will aber nur, dass ein Teil an einen Investor verkauft wird. Aus den Einnahmen soll die Stadt dann selbst den Neubau tätigen.


    Mehr Informationen: http://www.derwesten.de/nachri…ews-122683066/detail.html

  • Ruhrort: Der Glaspalast glitzert schon

    In ca. sechs bis acht Wochen sind die Bauarbeiten am neuen Bürogebäude am Ruhrorter Neumarkt abgeschlossen. Die Nutzfläche des neun Millionen Euro teuren Baus wird nicht wie geplant 4000 m2, sondern nur die Hälfte betragen. Allerdings kann bei Bedarf noch ein zweiter Trakt mit einer Nutzfläche von 1700 m2 angebaut werden. Die Firma Haniel als Eigentümer wird jedoch nicht in das Gebäude einziehen, sondern die Räume vermieten. Ein Mieter ist aber noch nicht gefunden, dafür sei man in konkreten Verhandlungen.


    Mehr Informationen: http://www.derwesten.de/nachri…ews-125576023/detail.html
    und http://webcamhaniel.bgp-emedia.de/ (Da kann man sich ein Bild vom Glaspalast machen;))

  • Ruhrort: Kunst für den Neumarkt

    Haniel, dass bereits ein Bürogebäude am Neumarkt errichtet, will den Platz aufwerten und neu zu beleben. Dazu ist geplant einen neuen Kiosk mit kleiner Gastronomie und öffentlichen Toiletten anstelle des alten Kiosks zu bauen. Des weiteren will Haniel die Skulptur „Energiefeld“ von der Hafenstraße an den Neumarkt verlegen. Dieses Kunstwerk behört zur Zeit noch der Deutschen BP, diese will das „Energiefeld“ aber der Stadt schenken. Als weitere Maßnahmen um den Platz aufzuhübschen will man das neue Bürogebäude nachts beleuchten und dem Bunker einen neuen Anstrich verpassen. (Mehr Informationen: http://www.derwesten.de/nachri…ews-126470049/detail.html)


    Das Engament von Haniel finde ich nicht schlecht. Schön das sich in Ruhrort einiges verändert.:daumen:

  • Hochheide: Neubau Seniorenheim

    Es gibt Neuigkeiten zum Bau eines Seniorenheimes in Hochheide. Nach dem Abriss des „Arkaden-Cafe“ und des ehemaligen „Haus Friedrich“ sollen im Oktober die Bauarbeiten beginne, bereits im November 2010 soll der 3,6 Millionen Euro teure Neubau bezogen werden. Hier ein paar Daten zum Projekt.


    • Die Fassade soll zu einem „Zusammenspiel von viel Glas und in warmen Gelbtönen gehaltenem Mauerwerk“ werden
    • Architekt: dd projektplanung
    • 28 barrierefreie Wohnungen für Senioren
    • die Größe der Wohnungen soll zwischen 41 und 66,5 Quadratmeter betragen
    • dreigeschossiger Bau, der auf einem Sockel angelegt werden soll
    • es wird 13 Parkplätze, sowie einen Fahrradkeller geben
    • 15 neue Arbeitsplätze entstehen


    Quelle: http://www.derwesten.de/nachri…ews-126732608/detail.html

  • Ruhrort: Umnutzung Brückentürme

    Ein Homberger Investor hat der Stadt den rechten der beiden Ruhrorter Brückentürme abgekauft und will nach einer Renovierung auf sechs Etagen. In der obersten soll eine Wohnung entstehen, die unteren Etagen sollen von nach den Plänen von Ärzten, Anwälten oder Freiberuflern bezogen werden. Pro Stockwerk sollen dann 54 Nutzfläche zur Verfügung stehen. Die äußerliche Substanz des alten Turmes ist in einem guten Zustand, dafür muss vor allem in den Innenausbau investiert werden, da es u.a. dort keinen Strom und kein Wasser gibt. Die GEBAG, das Immobilienunternehmen der Stadt, will in Zukunft auch noch den zweiten Brückenturm verkaufen. (Quelle:www.derwesten.de vom 05.08.2009)

  • Ein Masterplan für Ruhrort

    Um den Duisburger Hafenstadtteil Ruhrort weiter zuentwickeln, haben vor etwa 1 ½ Jahren einige Ruhrorter Unternehmen zusammen mit der Stadt einen Masterplan für Ruhrort in Auftrag gegeben, heute wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Stadtteil soll sich nach dem Plan zu einem Arbeits-, Wohn- und Szeneviertel ähnlich wie der Innenhafen entwickeln. Dafür sind unter anderem geplant eine begründete Hafenpromenade anzulegen, an zentralen Punkten markante Neubauten zu errichten, attraktive Arbeitsplätze und Wohnräume zu schaffen, sowie das kulturelle Leben fördern. Die Umsetzung des Planes dauert laut Aussagen etwa 10 bis 15 Jahre. (Mehr Informationen: WAZ vom 19. August 2009)

  • Ergänzung zum Ruhrorter Masterplan

    Die Stadt Duisburg hat auf ihrer Internetseite nun auch einen Bericht und ein Rendering veröffentlicht. Die Ziele des Masterplanes sind unter anderem ein neues Verkehrskonzept, Baulücken schließen, Plätze neu gestalten und vor allem die Wasserlage nutzen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass man plant auf der Mercatorinsel auch Hochbauten zur errichten. Hier hat man der Bahn der bereits Flächen angeboten. Wenn dann noch tatsächlich der RIW-Tower wie angekündigt gebaut wird, dann hat Ruhrort bald eine größere Skyline als die Innenstadt.;) (Quelle:Rheinische Post vom 20. August 2009)

  • Baerl: Feuerwehr- und Seehaus

    In Baerl wird zur Zeit das denkmalgeschützte Feuerwehrhaus renoviert. Nötig wurde der Um- und Anbau, da das Gebäude den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprach und weil serienmäßige Fahrzeuge nur noch mit größter Mühe in die Fahrzeughalle passten. Derzeit wird der über 100 Jahre alte Altbau umgebaut und erhält dadurch einen Multifunktionsraum sowie Umkleide- und Sozialräume im Erdgeschoss und einen Ausbildungsraum im Obergeschoss. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sind mittlerweile in der bereits fertiggestellten Fahrzeughalle untergebracht, die über einen Gang mit dem Altbau verbunden ist. Die Fertigstellung des 1,2 Millionen Euro teuren Baus ist für November geplant. (Mehr Informationen: WAZ vom 9. September 2009 und Bautagebuch der Freiwillige Feuerwehr Baerl)


    Bereits Anfang Oktober soll das neue Seerestaurant im Sportpark Wedau, unweit der MSV-Arena eröffnet werden. Nachdem vor vier Monaten der Biergarten fertiggestellt wurde, wäre damit das Projekt Seehaus abgeschlossen. Allerdings plant MSV-Chef Walter Hellmich in unmittelbarer Nähe den Bau eines Hotels. (Rheinische Post vom 10. September 2009)

  • Baufortschritt Seniorenheim Hochheide

    Im linksrheinischen Stadtteil Hochheide konnte am Mittwoch Richtfest am neuen Seniorenstift der Arbeiterwohlfahrt gefeiert werden. Damit liegen die Arbeiten im Zeitplan, so dass Ende des Jahres das 3,5 Millionen Euro Projekt fertig gestellt werden kann. Das Gebäude beherbergt 28 Wohnungen mit einer Größe zwischen 38 und 66 Quadratmetern. Mitte August waren bereits 25 dieser Wohnungen vermietet, bis zum Richtfest hat man mit einer Vollvermietung gerechnet.
    Außerdem plant die AWO in Duisburg noch 80 weitere Wohneinheiten, über genaue Standorte war jedoch nichts zu erfahren.


    Quellen: WDR Lokalzeit vom 15. September 2010 und Der Westen vom 13. August 2010

  • Arkadenhof in Homberg bezugsfertig

    Nach 13 Monaten Bauzeit konnten in Homberg die Bauarbeiten am Arkadenhof abgeschlossen werden. An diesem Wochenende konnten die ersten neuen Mieter in das Haus einziehen, dass über 28 seniorengerechte Wohnungen verfügt. In dem Gebäude ist zudem eine Tagespflege eingerichtet worden. Für die Wohnungen gab es zuletzt 200 Nachfragen.


    Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 22. Januar 2011

  • Wohnen am See in Duisburg-Baerl

    Ein Investor plant in Duisburg-Baerl auf dem Gelände eines ehemaligen Betonsteinwerkes Einfamilienhäuser zu errichten. Das Gelände befindet sich im Norden Baerls südlich des Lohmühlensees, nahe der Stadtgrenze zu Rheinberg. Der Investor plant auf dem 0,8 Hektar großen Areal zehn Einfamilienhäuser, dessen Bau die angrenzenden Grün- und Freiflächen nicht beeinträchtigen soll. Die zuständige Bezirksvertretung hat bereits eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen.


    Quelle: Bald Häuser am Lohmühlensee (Rheinische Post vom 19.02.2011)