Nbger Nordwesten: St. Johannis, Gärten hinter der Veste

  • Allgemeine Meldungen St. Johannis - Nordstadt

    Ursprünglich im Bereich GoHo angesprochen (ab Beitrag 5, Link: http://www.deutsches-architekt…rum/showthread.php?t=9802 ) verdient Johannis und die Nordweststadt im weiteren Sinne definitiv einen eigenen Thread. Here we go:


    Nachdem auf dem Bieling-Gelände das Frabrikgebäude im Hinterhofbereich fertig saniert und ausverkauft worden ist.....



    ..... beginnt nun die Bebauung der Straßenfront, des Blockrandes. Vermarktet wird unter der Bezeichnung "Bieling-Carree". In den entsprechenden Immobilienforen finden sich die Anzeigen. Zustand von vor ca. 2 Jahren in Google Streetview. Interessant dabei ist, dass es wohl immernoch mehrere kursierende Entwürfe für die Bebauung gibt. So findet man den älteren Entwurf, der meines Wissens nach aber beim Baukunstbeirat nicht allzu gut weg gekommen ist, noch vor Ort auf den Bauplakaten:




    Wenn man das mit den Renderings auf der Projektwebsite vergleicht sieht man einen völlig anderen Entwurf:




    Quelle: livicsbau® CONCEPTS GmbH, http://www.livicsbau-concepts.de/ 08.06.2012


    Dabei fällt auf, dass die Betonung der Ecke fast vollkommen zurück genommen wurde. Der ganze Entwurf ist völlig ruhiger und homogener, gefällt mir daher auch etwas besser. Nur die Ecke sollte man doch etwas mehr würdigen.


    Bilder von der Baustelle:



    Blick Richtung Westen auf die alte Bebauung an der Bielingstraße:



    Der ganze Bereich wird bald viel schattiger und großstädtischer.


    Ketzelstraße
    Etwas weiter in der Nähe der Kirche am Palmplatz wird in der Ketzelstraße gebaut (Vorzustand Google:(




    Die Bedeutung der massiven Stahlträger ist mir unklar:


    Das Bauschild wurde entfernt und liegt etwas abgeschieden im hinteren Bereich der Baustelle. Ich konnte mal ranzoomen:



    Darauf sind die Architekten Schlosser & Keller benannt, auf deren Website findet sich allerdings nichts zu diesem Projekt. Interessant dabei ist, dass es im Netz eine ganz andere Visualisierung als "Beispiel" gibt. Anscheinend ist nicht ganz klar, was da genau hingebaut werden soll. Link mit Visualisierung.


    Die Umgebung ist jedoch sehr historisch und nürnbergisch. Wenn auch nicht Premiumlage und Premiumarchitektur ist da eine gewisse Ensemblewirkung vorhanden die den Neubau maßgeblich mitbestimmen sollte:



    Eine interessante Backsteinfassade zum Hinterhof auf der gegenüberliegenden Straßenseite:



    Blick Richtung Johannisstraße und dem Friedhof St. Johannis:



    Zu dem Projekt in der Ketzelstraße gibt es m.W. keine eigene Projektseite, daher konnte ich auch direkt keine Renderings einbinden.

  • Kleines Fotoupdate. Der Neubau in der Ketzelstraße kommt so langsam aus der Erde. Das Bauschild wurde zwischenzeitlich wieder am Straßenrand aufgestellt:



    Die Bauarbeiten zum Bieling-Carree an der Kirchstraße gehen auch voran. Eine gwaltige Grube ist entstanden. Die Bewohner des erst kürzlich fertig gestellten Fabriklofts haben nicht viel von ihrem neuen Zuhause, sie sind gewissermaßen direkt auf eine Baustelle gezogen.



    An der Baustelle an der Bucher Straße 39, hier schonmal kurz angerissen, gibt es jetzt eine Visualisierung:



    Etwas enttäuschend finde ich. In dieser Umgebung ein ziemlich schwaches Statement. Da könnte man ruhig etwas konsequenter oder auch feinfühliger zu werke gehen, es ist schließlich eine Kernsanierung und kein Neubau. So jedenfalls kommt die Visualisierung ziemlich bescheiden und anspruchslos rüber. Ca. 20 Jahre zu spät.

  • Mit direktem Bezug zum Neubau der U 3 und den Arbeiten am Bielingplatz (Beitrag) findet sich an Ort und Stelle ein weiterer Neubau in der angrenzenden Lerchenbühlstraße Ecke Hufelandstraße (Vorzustand:(


    http://maps.google.de/maps?q=n…%C3%BCrnberg,+Bayern&z=20


    Auch hier wird, wie in der Rosenau (Beitrag) eher niedrig und ländlich in Innenstadtlage gebaut. Nürnberg schreibt sich ja auf die Fahne, Innenstadtlagen nicht zu dicht zu bebauen. Nürnberg ist ein Dorf, sagt man ja hier, und das soll wohl auch so bleiben.


  • Rilke Park

    Auch noch nicht erwähnt wurde der Rilke Park in der Rilkestraße, ebenfalls nicht weit weg vom Bielingplatz. Das ganze Karree ist neu errichtet worden und entspricht im Grunde meinen Erwartungen an die Bebauung innerhalb der Stadt.



    Vorzustand Google streetview.


    Interessant ist die Fortsetzung der gemauerten Grundstückszäune, die den Erdgeschosswohnungen einen Vorgarten mit einer gewissen Privatsphäre zuordnet. So sieht das auch schon am nördlichen Nachbargrundstück aus. Allerdings, wie bei den meisten hiesig errichteten Neubauten wurde hier gut an der deckenhöhe gespart. Die kann mit dem Nachbargebäude aus den 1930'ern nicht mithalten. Das Gebäude wurde zwischenzeitlich auch saniert und zu modernem Wohnraum transformiert. Im Erdgeschoss hat sich mit dem "Hunger & Durst" Gastronomie eingenistet.

  • Mit direktem Bezug zum Neubau der U 3 und den Arbeiten am Bielingplatz (Beitrag) findet sich an Ort und Stelle ein weiterer Neubau in der angrenzenden Lerchenbühlstraße Ecke Hufelandstraße
    [..]
    Auch hier wird, wie in der Rosenau eher niedrig und ländlich in Innenstadtlage gebaut. Nürnberg schreibt sich ja auf die Fahne, Innenstadtlagen nicht zu dicht zu bebauen. Nürnberg ist ein Dorf, sagt man ja hier, und das soll wohl auch so bleiben.


    Das das Haus genau so aussieht, liegt wohl daran dass es in Nbg liegt...


    Gründe gibt es (lokal-)typische genug:
    - kleine Häuser bringen große Renditen, da in Nbg. überwiegend Privatleute kaufen (instiutionelle Anleger prüfen und verhandeln besser). Und die bevorzugen kleine überschaubare Einheiten, die am besten noch "gemütlich" ausschauen (andere bezeichnen es als langweilig oder spießig)
    - auf der Vorderseite eine U-Bahnstation, auf der Rückseite ein Wohngebiet mit überwiegend (Reihen-)Eigenheimen. Das Haus ist also der perfekte Kompromiß. Speziell was Trauf- und Gebäudehöhen angeht, ist man in Nbg. absolut unflexibel - und im Zweifel immer auf der niedrigen Seite.
    - Es zeigt aber auch das typische Nürnberger Dilemma: man will Metropole mit U-Bahn sein, baut diese dann aber in Gebiete die allenfalls Nachfrage für eine kleine Straßenbahn hergeben (sowas bspw. http://i50.tinypic.com/2vdr3ev.jpg). Auch hier passt das Haus wieder: kleinstädtische Idylle im Zentrum der Frankenmetropole.

  • In der Heimerichstraße, direkt am Bielingplatz ist heute laut Presse der Dachstuhl eines Hauses ausgebrannt: Fotos vom Tatort:




    Vorzustand Google Maps.


    Es handelt sich dabei um das kleine Haus im Vordergrund, nicht um das leerstehende Hochhaus am Bielingplatz, das auf dem oberen Bild im Hintergrund zu sehen ist. Das Hochhaus im Hintergrund ist übrigens ein Wohnheim. Was ich nicht verstehe ist wieso es leer steht, wo doch aktuell Wohnungsnot für Studenten und Azubis in Nürnberg herrscht?


    Jedenfalls ist das Grundstück an der Heimerichstraße nicht uninteressant. Die Nachbarbebauung ist durchaus ansprechend mit den vier traufständigen Altbauten und dem gerade entstehenden U-Bahnhof direkt vor der Tür.



    Es könnte durchaus lukrativ sein hier ein modernes Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen zu errichten. Durch die bereits vorhandene Bebauung erschiene mir das auch genehmigungsfähig. Mal sehen, ich behalte das mal im Auge....

  • Das Wohnheim ist das ehem. Schwesternwohnheim vom Klinikum und soll abgerissen werden. Deswegen steht das Ding auch schon seit Jahren leer.

  • Pirckheimer Straße 41

    In der Pirckheimer Straße steht an auffälliger Stelle an der Nummer 41 ein entkerntes Gründerzeithaus im Stil der Neorenaissance leer. Die Fenster sind raus, die Türbekleidungen fehlen auch teilweise. Die verklinkerte Sandsteinfassade weist einige Witterungsschäden auf. Durch die Fenster lassen sich prächtige Stuckdecken ausmachen. Ich konnte zu dem Gebäude im Netz nichts finden. Unter Denkmalschutz steht das Gebäude nicht, allerdings steht es in einem Ensembleschutzgebiet umringt von Einzeldenkmalen. Ein Bauplakat ist auch nicht zu sehen. Aus den gängigen Immobilienportalen lässt sich jedoch ablesen, dass hier hochwertig saniert wird unter Beibehaltung der verwendbaren historischen Details. Die Fertigstellung ist für 04/13 vorgesehen.


    Fotos:
    Es geht um das rechte Gebäude, der Zwilling links ist lebendig.


    Ansicht vom Gehweg auf die strukturierte Fassade:


    Detail:


    Rückwärtige Ansicht vom Hof aus:


    Nicht weit davon wird - augenscheinlich - ein weiterer Gründerzeitler aufgearbeitet. Neue Kunststofffenster sind bereits drin, die Fassade wird von einem Natursteinfachbetrieb bearbeitet. Das legen zumindest die Plakate am Haus nahe. Die Friedrichstrasse 35:


    Das Haus steht ebenfalls nicht unter Denkmalschutz, aber in einem Ensemblegebiet. Ein hochwertiges Ergebnis darf daher erwartet werden.


    Ebenfalls in diesem groß definierten Ensemblegebiet Nordstadt findet sich das Gebäude Krelingstraße 49, das unter Denkmalschutzauflagen aufwändig saniert wurde, obwohl es selbst kein Einzeldenkmal ist. Bis auf die gemauerten Zaunpfosten der Einfriedung ist es augenscheinlich fertig:



    Es scheint, als würe sich das Ausweisen eines Ensembleschutzes sehr positiv auf die Sanierungsqualität auswirken. Gerne mehr davon in Nürnberg!!! Noch gibt es sie,einzelne Viertel mit weitgehend intakten Beständen. Es müssen schließlich nicht immer nur die hochherrschaftlichen Wohnviertel sein, die man großräumig schützen kann. Es gibt auch noch andere Quartiere, mit anderem Charakter und auch einer anderen Zielgruppe an Bewohnern, denen man als Stadt entsprechende Angebote machen sollte, in historisch geschütztem Umfeld wohnen zu können.


    ___
    Edit am 04.11.2012: Informationen zur Pirckheimer Strasse 41 aus Immobilienscout24: http://www.immobilienscout24.d…PXXUA&_s_cclid=1352068369

  • Rund um den Bielingplatz

    ... ist das Schultheiss-Projekt in der Hufelandstraße im Rohbau fertig:




    Unklar, weshalb man in urbaner Umgebung direkt vor einem U-Bahnhof so ein ländliches Gebäude errichtet. Nunja, langfristig wird es Abwechslungsreich wirken, falls die Heimerichstraße und die Lärchenbühlstraße verdichtet werden könnten. Dennoch, man steht verwundert davor.


    Die Gebäude des Projektes Rilke-Park in der Rilkestraße sind fertig gestellt. Es wird auch schon darin gewohnt:



    Projektseite: http://www.rilkepark.de/ Besonder witzig finde ich, dass man auf der Projektseite ein Fotoausschnitt eines der über 100-jährigen Nachbarhäuser werbend einsetzt, das eigentlich beworbene Objekt aber zunächst unsichtbar bleibt. Wenn das nichts über die Architektur unserer Zeit aussagt...

  • An der Schweppermannstraße...

    ist das Haus Schweppermannstraße 66 fast fertig:



    Die gesamte Fassade wird im Neubaustandard erstellt. Geringe Geschosshöhen, kleine Fensterm, davon viele und ein dickes Wärmedämmverbundsystem kennzeichnen die Fassade:



    Aber immerhin gefällt mir der Spitzgiebel mit dem großen Fenster. Aber das kennzeichnet nun widerum nicht dieses an sonsten sehr schöne Wohnviertel. Naja es kulturelles Niemandsland, kein Ensembleschutz....


    Ganz anders direkt gegenüber. Dort wird die Friedrichstraße 51 saniert. Vorzustand google Streetview klick


    Heute:


    Das Haus links, die Nummer 49 ist ein Einzeldenkmal, aber auch die 51 steht in einem Ensemblegebiet, obwohl sie augenscheinlich nicht wirklich attraktiv daherkommt. Ich bin gespannt was am Ende dabei heraus kommt. Die neu eingesetzten Kunststofffenster mit T-Teilung sind gegenüber der alten Einscheibenlösung auf jeden Fall eine Verbesserung. Selbst wenn man auch nur aus Putz und Farbe profilierte Fensterlaibungen herstellt und rötlich streicht, und die übrge Fassade in Löffelputz weiss streicht, hätte man schon ein echtes Schmuckstück. Vermutlich wird der Putz aber belassen, ausgebessert und frisch gestrichen. Mal sehn was dabei heraus kommt. Man kann kaum etwas erkennen. Sicherlich Absicht. Anzeichen für ein WDVS habe ich nicht erkennen können:


  • Heroldstraße 10

    Am nördlichen Rand der Nordstadt, eigentlich schon in Thon, liegt die Heroldstraße. Eine kurze und ruhige Wohnstraße, mit für Nürnberg typischer Mischbebauung aus der Jahrhundertwende und Nachkriegsbauten. Allen Gebäuden haben jedoch der erhaltene Ursprungszustand gemeinsam.


    Die Heroldstraße 10 wird derzeit komplett entkernt, und laut Bauschild um eine Balkonanlage ergänzt. Im Erdgeschoss wurde bereits das Ladengeschäft straßenseitig zugemauert zu gunsten eines Wohnraumes. Die Wohnungen werden zu jeweils einer Einheit je Etage zusammen gelegt.


    Bauherr: Objekta Massivbau GmbH Nürnberg,
    Architekt: Armin Mühleisen, Ludwig-Feuerbach-Str. 75, Nürnberg


    Straßenansicht nach Westen mit Schaufassade, am 1.11.12


    Details:


    Südwand am Durchgang zum Innenhof einfach verputzt ohne noch vorhandene Schaufunktion:


    Leider finde ich außer des Bauschildes am Haus selbst keinerlei Infos zum Projekt:


    Es ist zu hoffen, dass zumindest die Schaufassade zur Straßenseite erhalten bleibt und nicht hinter WDVS verschwindet. Immerhin sind die Nachbargebäude in der Straße erst kürzlich gemacht worden und strahlen wieder in ursprünglichem Glanz! Eine Qualität wie in der Werderstraße 12 wäre mindestens zu erwarten.

  • Heroldstrasse 10 - wieder wütet Woneo

    Jetzt ging mir ein Licht auf. Jener Investor, der auch die Adamstraße im Osten der Stadt "verschönern" wollte ist auch in der Heroldstraße am Werk. Die Projektwebsite von Woneo zeigt für das Haus Heroldstraße 10 (oben) jene Visualisierung:



    Quelle: Woneo / Kilian Wohnbau GmbH, Website: http://www.woneo.de/heroldstrasse.html, Stand 04.11.2012


    Da muss unbedingt was geschehen. Selbst wenn man direkt davor steht und die öffentlich bekannt gemachten Maßnahmen nachliest lässt sich nicht erahnen, dass hier wieder ein Stück Nürnberg zerstört wird. Dabei ginge das doch auch alles auch unter Erhalt des Gebäudecharakters. Weswegen macht man aus einem 100 Jahre alten Haus auf biegen und brechen eine Neubauimitation? Schonwieder ein Skandal! Wie kann man als einheimischer Investor so mit der Substanz und Tradition hier umgehen?


    Im Zeitungsartikel in der NN vom 24.10.2012 erklärt Herr Baumgartner von Woneo, dass er sich wundere, bislang hätte kein Hahn danach gekräht wenn er irgendwo solche schönen Hausfassaden vernichtet hat. Mir ist klar, wieso niemand danach kräht: weil es niemand erfährt und weil hier in Nürnberg die Unart an der Tagesordnung ist, keine Bauschilder aufzustellen. Man bekommt den Eindruck, als wollten die Sanierer hier heimlich und unbemerkt arbeiten, Hauptsache es bekommt niemand mit. Würde man eine "Nachher-Visualisierung" an der Baustelle aufstellen würden ganz sicher Hähne krähen!

  • Es ist wirklich traurig - in Nürnberg interessiert sich anscheinend niemand für Ästhetik. Eine Scheußlichkeit jagt die andere. Der Stadt scheint das egal zu sein (hauptsächlich es ist energetisch effizient) und der Baukunstbeirat ist sowieso überflüssig wie ein Kropf.

  • Hallo, liebe Forumsgemeinde!


    Ich wollte euch wissen lassen, dass am Haus Heroldstraße 10 die Bauarbeiten seit Sommer stillstehen. Offenbar gibt es Probleme mit der Baufirma. Ich habe den Fortgang der bisherigen Arbeiten live miterlebt - insgesamt alles ziemlich chaotisch und unkoordiniert. Die künftigen Eigentümer haben sich erst vor wenigen Wochen auf dem Grundstück versammelt und ziemlich erregt über das weitere Vorgehen diskutiert. Möglicherweise gibt es hier doch noch eine Wende wie im Fall Adamstraße 41?
    So schön sonnig, wie die Balkone auf der CAD-Visualisierung von Woneo dargestellt sind, werden sie übrigens in keinem Fall werden - keine zehn Meter neben Heroldstraße 10 steht schon das nächste Haus, das die meiste Zeit einen groooßen Schatten werfen wird! ;)

  • Genau so sieht es aus. Die Visualisierung blendet ja auch wunderbar die Nachbarhäuser aus, die allesamt deutlich schöner sind. Und erst kürzlich gemacht. Grundsätzlich die Frage: Warum müssen so teure Sanierungen am Ende so mies aussehen? In der Pirckheimer Straße 41 geht es doch auch!! Woneo sollte sich mit solchen Plänen echt schämen.
    Die Stadtheimatpflerin Frau Maué sieht die Heroldstraße 10 aus Denkmalpflegerischer Sicht als verloren an. Vielleicht aber lässt sich doch noch etwas bewirken. Falls ich mehr erfahre werde ich berichten.


    Auf jeden Fall der Aufruf: Wer soetwas in seiner Nachbarschaft mitbekommt, gerne hier mit eigenen Fotos oder Hinweisen posten, dafür ist das Forum ja da.


    Und stimmt, in der Harmoniestraße 34 (Schwesternwohnheim) ist auch eine original bemalte Fassade der 50'er unter Wärmedämmung verschwunden. Das Haus ist jetzt ein weisser Kasten.

  • Woneo ist auch schon wirklich ein krasser Fall! Wenn ich mich nicht täusche, haben die ja bis vor kurzem auf ihrer Webseite allen Ernstes damit geworben, Experten im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz zu sein. Aha, aber sobald kein amtlicher Denkmalschutz besteht, kann man dann die Sau rauslassen oder wie? Man muss ja nun wirklich nicht alle alten Gebäude erhalten, aber bei den Projekten von Woneo handelt es sich zumeist wirklich um straßenbildprägende Bauten. Ich verstehe einfach nicht, wie man die schönen Fassaden zerstören kann - die sind doch eigentlich eher wertsteigernd als mindernd! Naja, man muss nicht alles verstehen - genauso wie es gute und schlechte Elektriker gibt, gibt's halt auch gute und schlechte Bauträger...

  • Im Fall der Adamstraße konnte Woneo ja bewegt werden mit der Bausubstanz etwas verantwortungsbewusster umzugehen. Und ich bin mir 100% sicher, dass das nicht zum finanziellen Nachteil für Woneo wird, allerdings schont es den Ruf des Unternehmens, und die Käufer werden es auch zu schätzen wissen.


    Der Fall Heroldstraße ist noch nicht gegessen, immerhin steht das Haus auch noch!


    Grundsätzlich brauchen solche Maßnahmen Öffentlichkeit. Da ist auch gerade etwas in Bewegung. Aber wenn man solche Dämmmaßnahmen nichtmal baurechtlich anzeigen muss, sie also völlig genehmigungsfrei sind (im Vergleich: einen anderen Auspuff darf man ohne Genehmigung nicht an sein Auto schrauben!!!), passiert soetwas andauernd, schleichend und zum Nachteil aller. Denn es gibt viel nachhaltigere und auch schönere Alternativen zum WDVS.

  • kleine Updates

    Der Wohnhausneubau am Südende der Rollnerstraße sind nahezu fertig.


    Vorzustand Google Streetview klick.


    Vor einer Woche:



    Der Neubau verdichtet die kleine und an sich schon enge Ecke weiter. Die Straße wirkt jetzt schon etwas dunkler. Ich denke aber das Haus entfaltet seine Schokoladenseite eher nach Westen hin. Mir gefällt aber das großzügig verglaste Treppenhaus zur Straße hin, das hat etwas transparentes illuminierendes, das der Straße zu gute kommt. Was man hätte besser lösen können wäre der Anschluss an die Brandwand des südlichen Nachbarhauses. Da hätte man eine zusätzliche Staffelung aufbauen können, die eine zusätzliche Ecke hätte bieten können. Naja...


    Und in der Ketzelstraße steht der Neubau auch schon fertig da (Projekt vorgestellt im ersten Beitrag dieses Strangs). Noch vor wenigen Monaten stand da garnichts. Ich glaube das Haus wurde auch nicht unterkellert, die Bewohner müssen ihr Gerümpel also komplett mit in die Wohnung nehmen ^^
    Mich würde mal interessieren, ob das haus auch mit den ockerfarbenen Punkten gestrichen wird.


    Einmal editiert, zuletzt von nothor () aus folgendem Grund: Bezeichnung Projekt Rollnerstraße geändert.

  • Ging ziemlich schnell, man ist ja schon dabei den Dachstuhl zu errichten! Und wenigstens gibts einen! Aber auch hier sind die Geschosshöhen enttäuschend niedrig.