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Alt 11.07.16, 10:04   #2
epizentrum
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Altstadt

Mit der Altstadt geht es weiter. Sie erstreckt sich vom Fluss Guadalmedina, der die Stadt ziemlich genau von Norden nach Süden durchschneidet, bis zum Festungshügel. Ein Überblick von der westlichen Altstadt:



Vom Turm im Vordergrund geht die "Zeil" Málagas, die Calle Marqués de Larios, nach hinten ab. Links davon liegt der dicht und kleinteilig bebaute Teil der Altstadt, in der sich die Markthalle, die alte Einkaufsstraße Calle Nueva und einige kleinere Kirchen befinden. Das Viertel war ziemlich heruntergekommen, bis die Stadt vor ca. 10 Jahren ein Sanierungsprogramm auflegte und die Eigentümer der Häuser damit finanziell unterstützte. Das Programm zeigte deutlich Wirkung. Inzwischen lässt es sich dort prima flanieren und einkaufen. Ein typisches Plätzchen dort:



Eine Hausfassade, die in abgewandelter Form oft zu sehen ist:



Eine der Altstadtecken:



Eng, eng:



Von einigen Gebäuden stehen oft nur die denkmalgeschützten Fassaden, bis sich nach Jahren der Wartezeit endlich ein Financier findet, der die Sanierung angeht:



Die Calle Marqués de Larios ist je nach Saison geschmückt. Wie man an der Kleidung sieht, war es an diesem Tag zur Weihnachtszeit bitterkalt (15 Grad):



Am nördlichen Ende der Straße befindet sich die Plaza de la Constitución, auf der gefühlt ständig eine Bühne aufgebaut ist, auf der die Vereine und Gruppen der Stadt sich präsentieren. Hier der Übergang zur Plaza:



Großzügiger bebaut ist der östliche Teil der Altstadt bis zu Kloster- und Repräsentationsbauten rund um den Festungshügel. Von den größeren Straßen der Altstadt gehen kleine Gassen ab, durch die man immer wieder einen schönen Blick auf Hochpunkte wie bspw. Kirchtürme werfen kann, wie hier in Richtung Osten auf den Turm der Kathedrale:



Vom Fluss aus hat man auch mal Ausblicke wie die nachfolgende:



Schon in der Nähe des Hafens befindet sich die Kathedrale, vor der die Plaza del Obispo liegt. Der Palacio Episcopal an der Nordseite des Platzes:



Weiter nördlich in der Altstadt befindet sich die belebte Plaza de la Merced, ein beliebter Treffpunkt und Heimat ebenso vieler Sprachschulen wie Restaurants:





Das Geburtshaus Picassos befindet sich in der nordwestlichen Ecke des Platzes; er selbst sitzt als lebensgroße Bronzefigur auf einer der Parkbanken. Gleich hinter dem Picasso-Haus eröffnete letztes Jahr die zu einer Art großen Kleinmarkthalle zum Mercado de la Merced umgebaute ehemalige Polizeihauptwache. Direkt dahinter wiederum befindet sich das sehenswerte Stadttheater Teatro Cervantes:



Von dort gelangt man durch eine ehemals ziemlich schmuddelige und für laute Partynächte bekannte Gegend wieder hinunter zur eher touristisch geprägten Altstadt. Eindrücke:





Am südöstlichen Zipfel der Altstadt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Kathedrale, des Teatro Romanos und des Paseo Parque (am Hafen), befindet sich der oben schon erwähnte Palast von Villalcázar, dessen Eröffnung als Stadtmuseum nach mehrjährigem Umbauten (Schnappschuss hier) und nach weiteren drei Jahren zähen Ringens zur Betriebsfinanzierung jetzt endlich ansteht. Zuvor wurde das Gebäude übrigens als Zollhaus des Hafens benutzt:


Bilder: epizentrum
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