Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 09.12.08, 17:38   #55
DAvE LE
WÄCHTER von LEiPZiG
 
Benutzerbild von DAvE LE
 
Registriert seit: 14.02.2008
Ort: LEiPZiG
Alter: 28
Beiträge: 4.082
DAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz sein
Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters:

Prager Straße zwischen Friedhofsgärtnerei und Franzosenallee wird ausgebaut

Die Prager Straße soll auf der Teilstrecke zwischen Friedhofsgärtnerei und Franzosenallee von Herbst 2009 bis Frühjahr 2011 ausgebaut werden. Oberbürgermeister Burkhard Jung gab auf Vorschlag von Baubürgermeister Martin zur Nedden die Vorlage zum Bau- und Finanzierungsbeschluss ins Verfahren. Im Januar wird die Ratsversammlung darüber beschließen.

„Die Prager Straße ist als Staatsstraße 38 und als Autobahnzubringer eine der wichtigsten Leipziger Hauptverkehrsstraßen“, kommentierte Martin zur Nedden. „Seit den 1990er Jahren gestalten wir sie etappenweise um und die LVB bauen synchron dazu die Linie 15 schrittweise als Stadtbahnlinie aus, um sie für alle Verkehrsteilnehmer leistungsfähiger und sicherer zu machen. Mit dem neuen Vorhaben versetzen wir auch die Strecke zwischen Friedhofsgärtnerei und Franzosenallee in einen Zustand, der den Anforderungen an einen Autobahnzubringer entspricht. Außerdem wird eine Lücke im Stadtbahnausbau mit separiertem Gleiskörper geschlossen.“ Die Gesamtbaukosten inklusive Stadtbahnausbau betragen rund 16,5 Millionen Euro brutto. Davon entfallen etwa 5,3 Millionen Euro auf den Straßenbau. Dieser kann mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert werden, etwa 2,9 Millionen Euro zahlt die Stadt. Der Stadtbahnausbau wird zu 100 Prozent (unter Nutzung von Fördermitteln) von der LVB finanziert.

Die rund 1,3 Kilometer lange Teilstrecke wird in zwei Abschnitten mit jeweils unterschiedlicher Querschnittausbildung umgebaut und nach Nordosten verbreitert. Von der Friedhofsgärtnerei bis zur Chemnitzer Straße sind ein voll separierter Bahnkörper in Mittellage und beidseitig zweistreifige Richtungsfahrbahnen vorgesehen. Von der Chemnitzer Straße bis zur Franzosenallee wird die Straßenbahnlinie 15 in landwärtiger Richtung auf einem einseitigen Bahnkörper geführt, neben dem rechts eine zweistreifige Richtungsfahrbahn verläuft. In stadtwärtiger Richtung liegen die Straßenbahngleise innerhalb der ebenfalls zweistreifigen Richtungsfahrbahn. Die drei Kreuzungen der Prager Straße mit der Russen- und der Harnischstraße, der Nieritz- und der Connewitzer Straße sowie der Chemnitzer und der Bockstraße werden komplett umgebaut und mit neuen Ampelanlagen ausgestattet. Der Knoten Bockstraße / Nieritzstraße / Strümpellstraße wird zum Kreisverkehr umgestaltet. Durch den Straßenausbau ändern sich einige Fahrbeziehungen. So können die Anlieger im Umfeld der Fontanestraße künftig nicht mehr direkt in stadtwärtiger Richtung auf die Prager Straße ausbiegen bzw. müssen erhebliche Umwege zur Höltystraße fahren. Dafür wird der Ringelnatzweg bis zur Chemnitzer Straße verlängert. Die Straßenbahnhaltestellen Russenstraße und Probstheida werden im Zuge des Ausbaus etwas verschoben. Der gesamte Straßenabschnitt bekommt beidseitige Rad- und Gehwege und eine neue Straßenbeleuchtung. Für die erforderlichen Baumfällungen, die vor allem durch die Fahrbahnverbreiterung nötig werden, ist die Pflanzung von 114 Alleebäumen auf beiden Straßenseiten sowie von 19 Bäumen im Bereich des Bushofes vorgesehen. Das gesamte Bauvorhaben ist mit umfangreichen Leitungsumverlegungen verbunden.

Die vorliegende Planung ist das Ergebnis von zahlreichen Variantenuntersuchungen auch unter dem Aspekt der Minimierung unvermeidbarer Gebäudeabrisse. Aufgrund der Straßenverbreiterung nach Nordosten zwischen Friedhofsgärtnerei und Bockstraße sowie am Kreisverkehrsplatz lässt die nach Aussage des Fördermittelgebers zwingende Beachtung der Ausbaurichtlinie es bedauerlicherweise nur zu, die denkmalgeschützte Bebauung am Südrand der Prager Straße zu erhalten. Auch auf der Südseite stehen Häuser unter Denkmalschutz, die eng mit der Geschichte Probstheidas verbunden sind. Diese können bei dem Ausbau auf der nördlichen Seite nunmehr erhalten bleiben.

Die intensiven Bemühungen der Verwaltung, das denkmalgeschützte Haus Prager Straße 231 durch einen schmaleren Straßenquerschnitt am ursprünglichen Standort oder aber durch eine Verschiebung in nördlicher Richtung zu erhalten, waren leider nicht erfolgreich. Die Verschiebung des Gebäudes wäre sehr kostspielig und aus Straßenbaufördermitteln nicht förderfähig. Ebenso waren keine Denkmalfördermittel zu erhalten. Die Verschiebung hätte also allein aus städtischen Mitteln erfolgen müssen.

Aus diesem Grunde muss die Stadt das Haus erwerben und abreißen. Sollte sich hingegen bis Februar noch ein Käufer finden, der die Verschiebung bezahlt, würde die Stadt das sehr begrüßen und das Haus könnte erhalten werden. +++

PM: Stadt Leipzig

Somit werden also die Haltestelle Prager-/Russenstraße, Probstheida und Franzosenallee einschließlich eigener Bahnkörper umgebaut. Bei der Haltestelle Probstheida wird es eine Busmitbenutzung für die BUSlinien 76 und 79 geben.
__________________
*~ bye DAvE ~*
www.baustelle-leipzig.de
DAvE LE ist offline   Mit Zitat antworten