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Alt 05.06.16, 09:39   #144
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
^ Ein bisschen schmunzeln kann man schon, wenn bei einem von der CG-Gruppe initiierten Architekturwettbewerb ausgerechnet das Architekturbüro Homuth & Partner als Sieger hervorgeht. Dieses Büro ist sozusagen der Hausarchitekt der CG-Gruppe, zumindest bei deren Projekte in Leipzig, so auch beim LKG-Carré und beim Umbau des Technischen Rathauses, hier "Four Living" genannt.

Homuth & Partner haben sich ja vor allem in der Denkmalsanierung bislang verdient gemacht, so zum Beispiel bei der Sanierung des Roßbach-Palais vor 12 Jahren, das wahrscheinlich imposanteste gründerzeitliche Wohnhaus in Leipzig. Zunehmend entwerfen sie aber auch Neubauprojekte wie zuletzt Goldschmidtstraße 35 oder wie schon gesagt das LKG-Carré.

Ansonsten wurde zum Projekt "Ostpark" schon viel geschrieben. Mir gefällt vor allem die stadträumliche Einordnung des Projekts. Es wird nicht, wie noch auf der ersten Skizze in #136 zu sehen, die Baumasse hinsichtlich der Rendite plump dahingeklatscht, sondern die Umgebung mit einbezogen und an öffentliche Durchwegung gedacht. Zwischen den drei Baukörpern entsteht ein Platz mit einem Wasserbecken, wenn ich die Zeichnung richtig deute. Somit bekommt der Ostplatz zumindest etwas abseits der lauten Verkehrskreuzung wieder Aufenthaltsqualität. Der Zugang zum Platz erfolgt dabei nicht nur über die vorhandenen Wege, was ja durchaus schon gereicht hätte, sondern auch mittels Durchgang in den Baukörpern an der Johannisallee und an der Prager Straße. Klasse.

Die Staffelung der Baukörper finde ich ebenso gut durchdacht. Die 7 Vollgeschosse des Baukörpers an der Einmündung zur Johannisallee wird mindestens die Höhe des Dachfirstes des gegenüberliegenden Eckgebäudes erreichen, hier links angeschnitten, so dass eine Torwirkung auf der Prager Straße aus Richtung Südost entsteht.

Wäre noch zu erwähnen, dass mit den drei CG-Projekten auf der Südwestseite der Prager Straße zwischen Stephanstraße und Johannisallee knapp 220 Mio Euro investiert werden. Das ist nicht wenig.
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