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Alt 28.01.18, 09:01   #12
epizentrum
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Verkehr

Durch das Landesinnere führen mehrere gut ausgebaute Autobahnen und viele mehrspurige Fernstraßen. Das Straßennetz wird sukzessive ausgebaut; die große DR-1 wurde erst vor etwa 5 Jahren fertiggestellt. Nachfolgend ein Schnappschuss von der DR3 - da kann man nicht meckern:



Die übergroße Bierkiste bewirbt übrigens das marktbeherrschende Bier Presidente. Riesige Raststättenanlagen - wie an europäischen Autobahnen zu finden - gibt es hier nicht. Stattdessen hält man an kleinen Restaurants, separaten Tankstellen etc.: (Feliz Navidad heißt Frohe Weinachten)



Eine große Stütze des öffentlichen Nahverkehrs sind die kleinen Busse, die privat betrieben werden. Wenn viel Platz ist und wenige Gäste zugestiegen sind, sieht es innen so aus:



Rechts im nachfolgenden Bild ist so ein typischer Vertreter der größeren Busse von außen zu sehen, übrigens auf der Einfahrt nach Santo Domingo, vor der Brücke Juan Pablo Duarte (ein Freiheitskämpfer), die über den breiten Rio Ozama führt:



Häufiger kommt es allerdings vor, dass die Busse winzig und überfüllt sind. Und dann begegnet man häufig sehr bekannt wirkenden Großvehikeln, die gerne von Kirchengemeinden und Schulen verwendet werden. Ausrangierte Schulbusse aus den USA:



Apropos Brücken. Gleich drei dieser Vertreter sieht man auf dem folgenden Bild. Die hinterste ist die oben erwähnte Juan Pablo Duarte, die davor ist die Ramón Matías Mella, und vor ihr ist die Behelfsbrücke zu sehen, die schon so lange im Einsatz ist, dass sie im Kartenmaterial als Puente Flotante eingezeichnet ist:



Im Vordergrund übrigens die Anlage der Residenz von Christoph Kolmbus' Sohn, Diego Colón, der ab 1509 den offiziellen Titel Vizekönig der Neuen Welt trug und als Statthalter Santo Domingo regierte.

Auf einer großen Insel dürfen als weiteres Transportmittel Schiffe nicht fehlen. Sie sieht man reichlich und in jeder Form. Die großen Städte laufen Kreuzfahrtschiffe an, nachfolgend von ihnen ein wenig pompöser Stellvertreter:


Bilder: epizentrum

Ein Schienennetz für den Personenverkehr sucht man in der Dominikanischen Republik vergeblich. Bahnen und Bahnhöfe sind - außer für den Gütertransport von Produktionsstätten zum Ufer - schlicht nicht vorhanden.
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