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Alt 27.04.08, 02:18   #12
Stahlbauer
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Stahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiell
Wie alle sicher, wissen gibt es in Leipzig - wie in vielen anderen Ostkommunen-, jede Menge Brachflächen. Die Deindustrialisierung war in Leipzig radikal. Allerdings war das auch eine Chance. Man denke nur an Plagwitz. Der Chefarchitekt von Leipzig Dr. Fischer hat 1989 noch gemeint, dass Plagwitz zum Wohnen völlig ungeeignet ist und leergeräumt werden müßte. Hier im Forum kann man die Entwicklung verfolgen.

Investoren konnten auf neue, ideal gelegene und erschlossene Baugrundstücke bestehen. Für BMW wurde die fast platte Landschaft um Leipzig wasserwaagengerade hergerichtet.

Das Bauen am Stadtrand und noch weiter draußen hat seinen Preis. Hier einige Beispiele. Wenn möglich habe ich alte Standorte der Firmen den neuen Standorten gegenüber gestellt.




Bremer, eine Firma die Buchbindereimaschinen an verschiedenen Standorten in Leipzig fertigte.




Das ehemalige Werk in der Karl-Heine-Straße, Plagwitz







Bremer wurde von der Fa STAHL übernommen und gehört heute zum HEIDELBERGER-Konzern.

Der Neubau in der Brahestraße, Nord-Ost






Die Firma Sack wurde zur Fa. Bodenbearbeitungsgeräte BBG und gehört heute zur Fa. AMAZONE:






Eines der ehemaligen Gebäude in der Karl-Heine-Straße,Plagwitz. Heute nutzt der Verein GARAGE das Gebäude für die Weiterbildung von Jugendlichen.









Das neue Werk im Industriegebiet Weidenweg.










Die Deutsche Post hatte an der Brandenburger Brücke ihr Bahnpostamt. Post und DHL sind heute am Stadtrand - in Radefeld und Schkeuditz.




Altes Bahnpostamt in der Rohrteichstraße.

















Die neuen Verteilzentren im Güterverkehrszentrum (GVZ) Leipzig- Radefeld
















Der Großmarkt für Obst und Gemüse lag früher an der Zwickauer Straße. Das heute als Kohlrabizirkus bezeichnete Gebäude, mit seinen beiden imposanten Stahlbetonkuppelbauten, wird heute als Freizeitzentrum z.B. als Eislaufbahn genutzt.







Der neue Großmarkt im GVZ Leipzig-Radefeld










Der Pflanzenmarkt












Das Leipziger Containerterminal der DB befand sich bis vor wenigen Jahren in der Nähe des alten Messegeländes in Stötteritz. Nicht gerade ideal gelegen:










Das neue Containerterminal liegt am Rand von Lindenthal , im GVZ Leipzig-Radefeld.










Die Messe wurde an den Stadtrand verlegt. Der Umbau der City-Messehäuser wird hier im Forum ausführlich diskutiert. Auf dem alten Messegelände sind noch jede Menge Ideen und Geld von Nöten.














Gebäude der Deutschen Bundesbank an der Straße des 18. Oktober











Neue Messe- am Stadtrand












Quelle war eines der erste Unternehmen, das in Leipzig nach 1990 bauten. Am Stadtrand.

















BMW hat noch weiter außerhalb der Stadt, nördlich der BAB 14 gebaut, baut weiter und hat weitere Firmen mitgezogen.



Eingangsgebäude
















Baustelle des neuen Presswerkes von BMW








Der Zulieferer Schedl hat neben dem BMW-Werk gebaut.










Die Schweizer Firma FERAG- Hersteller polygraphischer Anlagen- ist dieses Jahr von Leipzig-Mölkau nach Seehausen gezogen.














Alles keine architektonischen Glanzleistungen obwohl teilweise mit Preisen bedacht.


Andere bauen effektiver und urbaner - z.B: Jena: http://http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=165994&postcount=21





Alles eigene Fotos
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