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Alt 17.02.14, 09:37   #72
LE Mon. hist.
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BILD-Report: "Das bringt die Zukunft"

Die BILD-Zeitung erklärt in der für das Blatt typischen Art und Weise, "in einem großen Report, wie sich Dresden in den nächsten fünf Jahren verändert":

BILD, 17.02.2014
Das bringt die Zukunft
Überall wird gebaut, die Einwohner-Zahl wächst stetig
http://www.bild.de/regional/dresden/...8114.bild.html

Hier von besonderem Interesse sind die Themen Wohnen und Mieten.

Bei Wohnen wird zunächst auf die Zahl von aktuell knapp 300.000 Wohnungen verwiesen. Der neue Flächennutzungsplan der Stadt sieht eine mögliche Zunahme von bis zu 33 200 Wohnungen vor, von denen etwa ein Drittel in Einfamilienhäusern und zwei Drittel in Mehrfamilienhäusern (Bild: "Wohnblocks") entstehen sollen. Dafür sollen weitere 342 Hektar in der Stadt (479 Fußballfelder) zu Bauland erklärt werden. Jedoch sei die Stadtverwaltung der Ansicht, dass nur maximal die Hälfte der Fläche tatsächlich auch von Investoren bzw. Häuslebauern gebraucht wird. Baubürgermeister Jörn Marx: „Durch den Überhang wollen wir einen Preisanstieg durch zu hohe Nachfrage und zu wenig Land vermeiden.“

Bei den Mieten wird lapidar festgestellt, dass diese weiter steigen werden. BILD nennt die Durchschnitts-Kaltmiete laut „Mietspiegel“: 5,46 Euro/m². Sie unterscheidet sich jedoch stark nach Lagen: 3,52 Euro/m² in Prohlis, bis über 10 Euro/m² in Loschwitz. Der Trend zum Wohneigentum hält an, 2012 wurden für 440 Mio. Euro Gesamtumsatz Eigentumswohnungen und für 115 Mio. Euro Eigenheime gekauft.

Noch schneller als in Leipzig - wo die öffentliche Debatte über ein mögliches Gegensteuern nun langsam an Fahrt aufnimmt: http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=417454 - wird preisgünstiger Wohnraum in Dresden wird immer knapper. Allerdings wird Preissteigerung und Wohnraumknappheit im günstigen Segment in Dresden immer noch als Naturgesetz gehandelt, gegen das kaum angegangen werden kann. Als Grund für die Preissteigerung und als Ausblick "erklärt" Thomas Glodek, Sprecher des Immobilien-Spezialisten Aengevelt: „Wohnungsneubau rechnet sich unter 8 Euro/Quadratmeter Mietpreis für den Investor nicht. Da Dresden immer noch moderate Mieten für eine Großstadt hat, ist da noch viel Luft nach oben.“
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