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Alt 15.11.03, 15:20   #15
sebastian c
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sebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nett
Diese "News" hat nichts mit Architketur, wohl aber mit Stadtentwicklung zu tun, daher stelle ich sie mit einigen Bedenken mal hierrein.

Infos aus erster Hand von hallosiegen.de
15.11.03

"Herzlich Willkommen in der Uni-Stadt Siegen
Siegen will selbstbewußte Uni-Stadt werden

Die Uni auf der einen Seite, die Stadt Siegen auf der anderen, das soll sich ändern.
HalloSiegen nahm an dem Workshop für eine lebendige Universitätsstadt teil und sieht sich in seiner Arbeit an eine aktuellen Informationsplattform für Siegen bestätigt.
Nur wer informiert ist, kann und wird die gebotenen Angebote nutzen.

Was der GSS-Workshop im einzelnen brachte lesen Sie hier:

Rund 70 Angehörige der Universität, Vertreter-/innen aus Wirtschaft, Kultur, Medienlandschaft, Politik und Verwaltung folgten am 13. November der Einladung der Gesellschaft für Stadtmarketing zum Auftakt-Workshop „Universitätsstadt Siegen.“
In drei Arbeitsgruppen mit den Themen „Einzelhandel und Gastronomie“, „Kultur und Freizeit“ sowie „Verzahnung Stadt / Universität / Wirtschaft“ wurde über Verbesserungsmöglichkeiten des städtischen Angebots für die Zielgruppe der Studierenden diskutiert.

Die Wichtigkeit der Aufgabe, die Universität noch stärker in Stadt und Region zu verankern, machte der Vorsitzende der GSS, Reinhard Quast, in seiner Begrüßung deutlich. Die Hochschule, so Quast, sei mit ihren wissenschaftlichen Leistungen und dem Potential an qualifizierten Fachkräften ein kaum zu überschätzender Wirtschafts- und Standortfaktor für den Raum Siegen.

Dass bezüglich des städtischen Angebots noch Handlungsbedarf besteht, hatte eine Befragung ergeben, in der rund 900 Studierende im Sommer dieses Jahres ihre Bewertung des Wohn- und Studienortes Siegen abgeben konnten.
Aufgabe des Workshops vom 13. November war es nun, Zielsetzungen und Maßnahmen zu konkretisieren.

Jede der drei Arbeitsgruppen präsentierte am Ende der Auftaktveranstaltungen die von ihr entwickelten Ansatzpunkte.

Zum Thema „Verzahnung Stadt / Universität / Wirtschaft“ kristallisierten sich die Unterbringung von Teilen der Universität im Unteren Schloss, das studentische Wohnen sowie der Austausch zwischen Unternehmen und Universität als Schwerpunkte heraus. Einhellig war die Auffassung, dass durch eine Präsenz von Fachbereichen der Universität im Zentrum das Zusammenwachsen mit der Stadt gefördert werden könnte.Akuter Bedarf besteht beim Wohnungsangebot für Studierende. Vier Wochen nach Semesterbeginn haben hunderte von Studienanfänger noch keine endgültige Bleibe gefunden, eine Situation, die sich bei 2000 bis 2500 Neueinschreibungen pro Jahr nicht wiederholen sollte. Schließlich erkannte der Arbeitskreis, dass die Universitätsabsolventen entscheidend dazu beigetragen könnten, dem Nachfolgeproblem vieler mittelständischer Unternehmen zu begegnen, sofern eine Plattform für Kontakte geschaffen würde.

Hinsichtlich des kulturellen Angebots der Stadt Siegen wurde seitens der teilnehmenden Studierenden bestätigt, dass Qualität und Vielfalt gegeben sind. Ein eindeutiges Defizit besteht allerdings in der Information über diese Auswahl.
Erste Überlegungen des entsprechenden Arbeitskreises gehen in Richtung einer Bündelung des Informationsangebots im Internet. Weiterhin sollen Möglichkeiten sondiert werden, die freie Kunst- und Kulturszene durch die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten zu unterstützen.

Gebündelte Information ist nach Auffassung des dritten Arbeitskreises das A und O für die Nutzung des Angebots in Handel und Gastronomie. Auch für die Weiterentwicklung dieses Themas dürfte der Ausbau der Internetinformation eine zentrale Rolle spielen. Darüber hinaus soll ein unmittelbarer Austausch zwischen Studierenden und Gastronomiebetreibern konzeptionelle Ideen zu einem bedarfsgerechten Angebot erbringen.

Vielfach moniert wurde von den Studierenden in der Diskussion das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs. Insbesondere in Stoßzeiten, so die ÖPNV-Nutzer, würden die Linien zum Haardter Berg von zu wenigen bzw. zu kleinen Bussen angefahren.

Die Handlungsansätze, die in der Auftaktveranstaltung mit Priorität versehen wurden, sollen nunmehr in kleineren, themenspezifischen Arbeitsgruppen weiterentwickelt und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Ziel der GSS ist es, die Diskussion im Januar mit den Akteuren fortzusetzen und innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren zu sichtbaren Ergebnissen auf dem Weg zu einer selbstbewußten und lebendigen Universitätsstadt Siegen zu kommen."

Warum das 3 Jahre dauern muss? Keine Ahnung...aber es ist gut, wenn sich alle mal an einen Tisch setzen und versuchen, Siegen zu einer selbstbewussten Unistadt und speziell zu einer "Studentenstadt" zu machen. Davon, dass hier 12.000 Leute studieren kriegt man nämlich nicht viel mit..


Edit: Die neue Beleuchtung in der Siegener City sieht übrigens recht edel aus, es war also doch angebracht diese kleine Meldung (vom 11.11.) zu posten!
sebastian c ist offline   Mit Zitat antworten