Rund um die Schadowstraße

  • ^^ Recht schmucklos die Ecke - gut dass dort endlich der 50er- bis 70er-Jahre-chic aufgebrochen wird.


    Edit: Wie gesagt: schmucklos:



    Bild: EM


    Dass jemand dreißig Millionen in ein solch schmales Grundstück pumpen will, würde ich mal als ehrgeizig bezeichnen. Auch 1400m² Verkaufsfläche sind eher unbescheiden.


    Stefan: Es ist übrigens die andere Straßenseite - eines von den Häusern hier.

  • ^^Ich weiß .. ich habe kürzlich auch gesehen, das es das Tack Schuhaus ist.

  • ^^ Das war aber nicht das Tack Schuhhaus, sondern ehemals eine Filiale der Commerzbank bzw. in ganz fruehen Zeiten die Gaststaette "Zum alten Steinweg". (Die Schadowstr. hiess mal "Flinger Steinweg" - deshalb...)
    Jetzt ist lt. Ratsbeschluss ein Buero- /Geschaeftshaus dort vorgesehen.
    ...dabe haette ich zu Beginn der Abrissarbeiten wetten koennen, dass C&A dort eine Eckerweiterung beabsichtigt.
    So kann man irren. ;)

  • Ein Expertenausschuss befasst sich gegenwaertig und erneut (wie in den Achtzigern) mit der Idee, die Schadowstrasse zu einer Fussgaengerzone umzugestalten.
    Unterirdische Zufahrten zu den Parkhaeusern à la Rheinufertunnel sind durchaus denkbar.
    Mehr dazu findet sich hier.


    Das ist im Zuge der entstehenden Wehrhahnlinie und der Koe-Bogen-Planung in meinen Augen mehr als sinnvoll und begruessenswert!

  • Schadowstr. 56

    In diesem Haus macht gerade Sport Voswinkel den Räumungsverkauf, die oberen Etagen sind offenbar auch leer,
    bei Apollo Optik wird noch nicht geräumt, aber die paar Brillen kann man wohl schnell in eine Kiste packen,
    denn es gibt schon eine Bauvoranfrage:
    Bauvoranfrage Schadowstraße 56. - Neubau eines Büro- und Geschäftshauses -Vorlage 171 157/2007 bei der Bezirksvertretung


    http://www.duesseldorf.de/pvrat/niederschriften/PR2131.pdf


    Weiß da jemand, was da gebaut wird? Dieses Eckgrundstück ist für Schadowstraßenverhältnisse ja riesig und
    das Haus um die Ecke Bleichstr. 20 ist ja leer. (Früher C&A-Hauptverwaltung)


    http://maps.google.com/maps?f=….001424,0.003444&t=h&z=18


    Das wäre mal ein Quantensprung für die Schadowstr., wenn dort z. B. eine kleine Mall gebaut würde.
    Im Bereich Tausendfüßler bis Wehrhahn scheint ja sonst die Zeit stillzustehen.

  • @Ecke Bleichstraße / Schadowstraße

    Wäre es nicht interessant, würde man dort in die Ecke ein Mini-Hochhaus mit 10-12 Etagen integrieren - dessen Schatten auf den Rest des Komplexes fallen würde? Sonst könnte die Blockrandbebauung mit Büros dem Massstab der Umgebung folgen - u.U. mit einer Mini-Mall in den unteren Etagen.


    Nachtrag: auf dieser Visualisierung (aus einem der Frankfurter Threads) sieht man, wie kleinteilige Fassadengestaltung und anspruchsvolle Fensterrahmen 10 Etagen im dicht bebauten Gebiet erträglich machen. Stellen wir uns Ähnliches an der Schadowstraße vor - zurückgesetzter Teil könnte 10-12, sogar 15 Etagen an der Ecke haben und sonst bis 10 entlang der Schadowstraße. Dafür aber die Fassade des Teils anstelle der C&A-Hauptverwaltung ein wenig variiert (insgesamt zwei Varianten - in Frankfurt sind drei geplant). Dort könnte das Gebäude ebenfalls stellenweise 10 Etagen erreichen - gegenüber einem Platz, hinter dem ja das Thyssen-Hochhaus steht.

  • An der Ecke Bleichstraße genau macht ein Hochhaus kaum Sinn; und zudem - wo sollte die Mini-Mall hinführen? Malls als Sackgassen sind wirtschaftliche Totgeburten.
    Die Schadowstraße verträgt aber meiner Meinung nach an ihrem "zweiten Anfang" - zwischen Tuchtinsel und G.-Gründgens-Platz - durchaus ein Hochhaus, solange dieses einen ausreichenden Abstand zum Dreischeibenhaus einhält. Dort stände ein Hochhaus in einer sinnfälligen Achse, von der Kaiserstraße bis zur Beliner-Allee / Ecke Graf-Adolf-Straße.

  • @An der Ecke Bleichstraße genau macht ein Hochhaus kaum Sinn


    Wenn man schon die Wehrhahnlinie baut, sollte man die Gegend viel intensiver nutzen. Ich schließe übrigens weitere HHs östlich davon keinesfalls aus - und hier sähe ich eher ein Mini-HH +/- halb so hohes wie jenes von Thyssen.


    @wo sollte die Mini-Mall hinführen?


    Von der Schadowstraße zum Gustaf-Gründgens-Platz

  • "Mini-Mall"? Schrecklicher Begriff ;) Aber eine Einkaufspassage auf ein oder zwei Ebenen fände ich hier mehr als sinnvoll.

  • Stefan: Das sehe ich auch so. Voswinkel war ja bereits ein sehr großes Geschäft - kleiner muss es in einem Neubau nicht werden.


    Es bewegt sich ja plötzlich recht viel an der Schadowstraße: Der Neubau anstelle der Commerzbank ist bald fertig, Karstadt plant die Aufrüstung und Tack sowie Voswinkel/Apollo blüht der Abriss.

  • "Mini-Mall"? Schrecklicher Begriff ;) Aber eine Einkaufspassage auf ein oder zwei Ebenen fände ich hier mehr als sinnvoll.


    Wo ist der Unterschied zwischen Mall und Passage?
    Beides ist dort kaum wirtschaftlich zu realisieren - Die Passage / Mall führt (aus Sicht des Einzelhandels) nirgendwo hin. Das Schauspielhaus ist allein aufgrund der Öffnungszeiten kein "Frequenz-Bringer; auch eine Verbindung zum Hofgarten ist ebenso unwirksam wie eine Passage parallel zur Schadowstraße (einzig das Parkhaus im Blockinnenbereich könnte dort interressant sein ?!).
    Nach Fertigstellung der Wehrhahnlinie und event. Umgestaltung der Schadowstraße zu einer Fußgängerzone könnte die Nordseite aber ähnlich stark frequentiert werden, wie derzeit die Südseite; dann würde sich dort auch großflächiger Einzelhandel rentieren.
    Würde man zudem (z.B. im Kontext mit der Bebauung Kö-Bogen) die derzeitige "Lücke" gegenüber der Tuchtinsel schliessen (oder verkleinern), wäre das zusätzlich positiv für die Frequentierung der nördlichen Straßenseite - von den städtebaulichen Vorteilen mal ganz abgesehen.

  • ^^ Wie geschrieben: Ich finde nur den Begriff "Mall" schrecklich.


    Sicher ist, das die Schadowstrasse deutlich aufgewertet werden muß.

  • @#15:

    Ich kann bei besten Willem keinerlei Störung durch den Tausendfüssler erkennen; auch die seitens der Stadt ins Feld geführte "Barrierewirkung" ist nicht erkennbar.
    Da es sich bei dem Tausendfüssler zurecht um ein Baudenkmal handelt, kann ein Abriss nur erfolgen, wenn überaus wichtige Gründe (von gesellschaftlicher Bedeutung) dieses zwingend notwendig machen.
    Auch dieser Tatbestand ist bisher in keiner Weise erfüllt.

    Eventuell könnte ein vernünftiger Gesammtplan zum Kö-Bogen, in dem das ganze Umfeld einbezogen wird, diese Voraussetzungen schaffen.

  • ^^ Also wenn das keine Barrierewirkung hat...
    ...dann weiss ich es auch nicht! :nono:


    @Enzo Molinari:


    An dem Neubau (Ex-Commerzbank) bin ich gerade vorbeigekommen.
    Das sieht - jedenfalls augenblicklich - so gewoehnlich aus, dass ich mich gar nicht dazu habe hinreissen lassen wollen, ein Bild davon zu schiessen. ;)