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Alt 30.03.14, 19:20   #496
RMA
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Möglich, aber das wäre dann doch sehr akademisch. Auch gibt es ja noch die Reste von Neu- und Kruggasse (erstere erst letztes Jahr noch ihres historischen Pflasters beraubt) zwischen Braubach- und Berliner Straße, die leider kein Straßenschild haben – könnte man nun mal zum Anlass nehmen, entsprechende Schilder aufzuhängen. Weiterhin den nördlichen Ausgang des ehemaligen Nürnberger Hofs im Hinterhof von Braubachstraße 28, der sich in einem absolut beschämenden Zustand befindet. Könnte man auch was dran machen. Und schließlich gibt es noch die Plakette am Hauptzollamt, die auf den Abriss von Friedrich Stoltzes Geburtshaus Im Rebstock 4 anlässlich des Braubachstraßendurchbruchs hinweist. Auch diese Plakette ist, richtig geraten, in einer absolut grandiosen Verfassung und präsentiert sich schwarz auf schwarz, weswegen sie sicher von vielen gelesen wird. Die Brandwand wird's sicher richten.
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Alt 30.03.14, 19:51   #497
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Da hat man sich teilweise echt die falschen Stellen ausgesucht wo man auf "Verbesserungen" drängt die zum großen Teil eher in Verschlimmbesserungen ausarten dürften.
Brandwand bei Braubachstraße 21, Vereinfachung des U-Bahn-Abgangs bei Markt 8 und die Lockerung der Gestaltungssatzung bei Markt 7 sind absolut nicht nachzuvollziehen. Bei Markt 7 sollte man eher auf eine Putzfassade für die Obergeschosse drängen, die sehr öde Farbwahl beim Westteil des Markts und der katastrophale Entwurf für Markt 30 wären dagegen die Stellen wo man am ehesten auf Änderungen drängen sollte.

Ziemlich erschreckend aber auch wie oft da vom Stadtbild-Killer WDVS zu lesen ist...

Montag, 31.3. um 17:30 ist übrigens wieder Dom-Römer-Sitzung wo es unter anderem auch darum gehen wird.
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Alt 02.04.14, 11:13   #498
Chris76
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War von euch jemand in der Sitzung und kann berichten?
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Alt 17.04.14, 11:42   #499
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
So, Rohne schafft Fakten. Mal schauen ob ich nach mehr als 2 Wochen die wichtigen Sachen noch alle zusammenbekomme...
Die Sitzung drehte sich lange Zeit um viel nebensächliches. Es gibt eine Planung für das Plateau vor der Schirn. Es würde darauf hinauslaufen, dass nördlich des U-Bahneingangs eine Rampe errichtet würde, die vom Markt selbst durch eine ca 2 Meter hohe Mauer abgetrennt würde, die nicht exakt dem historischen Verlauf der Markt-Südseite entsprechen würde. Mit der Planung sind aber weder Gestaltungsbeirat noch Politiker sonderlich zufrieden. Insbesondere von Mäckler wurde die Frage gestellt ob wirklich alle funktionalen Anforderungen (so Sachen wie bsp. Lastenaufzug der an der Ecke zur Langen Schirn vorgesehen ist) daran denn wirklich erfüllt werden müssten, oder zum Teil ohnehin redundant sind. Diese Anforderungen würden zum Teil von der Schirn kommen, die teilweise immer mal wieder irgendwelche schweren Kunstwerke draußen aufstellen lassen möchte, und auch von der Feuerwehr (Aufstellflächen für die Fahrzeuge).
Irgendein Amt hatte Protest wegen der (kaum merklichen) Bordsteine bei der geplanten historischen Pflasterung des Areals angemeldet, was auch für generelles Kopfschütteln sorgte.
Und der Gestaltungsbeirat möchte für die Beleuchtung keine historischen Laternen, weil das ja seltsam an Gebäuden von Morger+Dettli aussehen würde...

Bei der Bürgerrunde konnte ich noch ein paar Informationen herausbekommen:
- Haus Schildknecht bekommt wohl doch ein Belvederchen
- die Betonteile des Technischen Rathauses die bei Markt 8 nicht verwendet werden sollen, was hier auch schon für Fragezeichen gesorgt hat: dabei handelt es sich nur um diese dunkleren Bereiche der Obergeschosse, wo für die Farbe kleingeriebener Beton des Rathauses in den Putz eingebracht werden sollte
- man ist tatsächlich so dreist und hält das für in Ordnung, ja, für Markt 30 sind Stahlkastenfenster vorgesehen...
- WDVS sind nur an kleinen Teilen von Fassaden vorgesehen, hat wohl irgendwelche statischen Gründe

Außerdem konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen nochmal Kritik an einigen der Neubauten zu üben, steter Tropfen höhlt ja vielleicht auch den Stein. So habe ich mal wieder darauf hingewiesen, dass die ganzen Details die unverzichtbar zur Frankfurter Altstadt gehören bei keinem der Neubauten berücksichtig wurden: Fenstersprossen, Farbigkeit, bei ehemals gotischen Gebäuden auch Dachüberstände, Frankfurter Nasen, verschieferte Giebel. Einzig zur monotonen Farbgestaltung der Neubauten im westlichen Bereich gab es sogar die Antwort dass da vielleicht doch noch nicht der endgültigen Zustand feststeht.
Nur wird das hier wohl leider nicht mehr sehr viel bringen, und wir müssen uns ohnehin mit den Katastrophen bei Markt 30 und 34, und einem ursprünglich durchaus grandiosen, seit Überarbeitung aber doch recht faden Markt 8 zufrieden geben. Einzig bei Markt 7, 32 und 38 könnte sich nach dem Antrag der Koalition noch etwas zum Positiven entwickeln, wobei gerade bei Markt 7 die vorzusehende Ausnahme von der Gestaltungssatzung absolut kontraproduktiv ist.
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Alt 25.06.14, 15:08   #500
Schmittchen
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Schöppenbrunnen

Mitglieder des Dom-Römer-Gestaltungsbeirats haben vorgeschlagen, den Schöppenbrunnen auf dem künftigen Platz zwischen der Goldenen Waage und dem Dom aufzustellen. Die Römer-FDP hat diesen Vorschlag in einem aktuellen Antrag an die Stadtverordnetenversammlung aufgegriffen.

Der Schöppenbrunnen steht seit 1959 in der Fried-Lübbecke-Anlage. Es handelt sich um einen spätbarocken Pumpenbrunnen aus dem Jahr 1776, bestehend aus einem Sandsteinpfeiler mit Rokokoreliefs, vorgesetztem Becken und einer Statue (Foto). Der Brunnen befand sich bis zum Zweiten Weltkrieg auf dem Krautmarkt (Foto), also ganz in der Nähe des nun angeregten neuen Standorts.
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Alt 28.06.14, 11:17   #501
Adama
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Es gibt wohl Probleme bei der Stadt Frankfurt das erfolgreiche Bürgerbegehren auf die Tagesordnung zu setzen.
Daher will nun der Verein http://www.pro-altstadt-frankfurt.de/ vor Gericht ziehen und braucht Unterstützung. Mehr mal ausnahmsweise auf Facebook:

https://www.facebook.com/pages/Altst...432387?fref=nf
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Alt 12.08.14, 20:02   #502
Chris76
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Markt 5 (Goldene Waage) und Rebstockhof 1 (Haus zum Rebstock)

Die Altbauspezialisten der Firma Kramp & Kramp aus Lemgo teilen in einem eigenen Artikel mit, dass sie die Zimmerarbeiten für die Rekonstruktion der Goldenen Waage übernehmen.

Der Auftrag umfasst alle Zimmerarbeiten am Haus, d.h. die Fachwerkkonstruktionen, die Holzbalkendecken und die Dachkonstruktion inkl. Belvederchen. Als Vorlagen dienen Zeichnungen, historisches Bildmaterial und ein „beschnitzter Fachwerkbalken“ aus Eichenholz, der vom Historischen Museum Frankfurt zur Verfügung gestellt wird. Verarbeitet werden 100 Kubikmeter altes Eichenholz aus Wiederverwendung aus ganz Deutschland. Durch die Größe der Balken ist eine maschinelle Bearbeitung nur eingeschränkt möglich.

Unterstützt wird die Firma vom Holzbildhauer Wolfgang Koch, der das Holz nach historischem Vorbild schnitzt und auch Schnitzmuster erstellt. Alles entsteht mit historischen Techniken der traditionellen Handwerkskunst. Bis Anfang 2015 wird ein „Bausatz“ für die Konstruktionen erstellt.

Am Haus zum Rebstock erstellt Kramp & Kramp das komplette Fachwerk, dazu gehören auch die Arbeiten an den beiden Laubengängen.

Der Artikel enthält außerdem Fotos des Fachwerkbalkens und diverser Zeichnungen.
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Alt 12.08.14, 20:39   #503
skyliner
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Goldene Waage

Wir hatten im DomRömer-Bauthread ja die Frage im Zusammenhang mit der Goldenen Waage, warum Naturstein keine tragende Funktion haben darf, und diese dort dann auch beantwortet.

Nun wurde gestern u. a. zu diesem Thema ein interessanter Leserbrief in der FAZ-Printausgabe veröffentlicht, von einem gewissen, Jochem Jourdan, Architekt und Stadtplaner, wo es auch um dieses Thema ging. Er wehrte sich wohl auf Kritik eines anderen Lesers, der bemängelte, daß es sich nicht um einen "originalgetreuen Wiederaufbau" handeln würde...Nachfolgend der Brief als Auszug:

"(...) Bei der Goldenen Waage (hingegen) ruhen die Geschosse aus Sichtfachwerk einschließlich Dach auf einem zweigeschossigen massiven Steinsockel von 5,4 Meter Höhe, der aus Sandsteinarkaden und Sandsteinsäulen bestand. Diese sind nach heute geltenden statischen Erfordernissen und Lastannahmen nicht in der Lage, die oberen Geschosse einschließlich Dach zu tragen. Dies wurde von einem der besten deutschen Statikbüros, das auf solche Planungen spezialisiert ist, geprüft. Folglich stehen hinter den Sandsteinpfeilern Betonstützen, die die Betondecke über dem EG abfangen. Die Sandsteinsäulen werden als nichttragende Bauteile eingebaut. Alle Decken über dem EG und die Sichtfachwerkwände zu den Straßenräumen werden als Holzbau ausgeführt.
Der im Höfchen stehende Treppenturm wird in Mauerwerk mit einer Wendeltreppe aus Dietenhaner Sandstein als Mauerwerksbau wiederentstehen. Er erhält zusätzlich erforderliche horizontale Ringanker aus Stahlbeton. Das Verbindungsgebäude wird über dem gemauerten Kreuzgratgewölbebau sowohl in den Decken als auch in der Sichtfachwerkfassade in Holz konstruiert.
Das Hinterhaus hingegen wird über der Gründungsplatte in Vollmauerwerk mit aussteifenden Betonstützen und Betondecken erstellt. Die Fenstergewände werden aus Mainsandstein eingesetzt. Das aufgesetzte Belvederchen wird in Sichtfachwerk wiederhergestellt. Eine Ausführung in einem zweihäuptigen Mauerwerk, wie dies historisch üblich war, ist leider aus konstruktiven Gründen nicht möglich(...)"

Geändert von skyliner (12.08.14 um 21:03 Uhr)
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Alt 16.08.14, 12:31   #504
Chris76
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Domroemer.de hat ein neues(?), jedenfalls mir unbekanntes Homepage-Hintergrundbild, dass die Altstadt bei Nacht zeigt. Interessant sind darauf sicherlich bisher so nicht veröffentlichte Details der Dachlandschaft, wie z.B. verschiedene Hinterhoffassaden, Balkone, Hinweise auf das angekündigte Belvederchen auf Markt 18, Oberlichter in den Dachgauben von Markt 8, Nightlife im Goldene-Waage-Belvederchen, usw.

Schön wird's :-)


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Bild: DomRömer GmbH
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Alt 16.08.14, 16:24   #505
Odysseus
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Die wiederaufgebaute Altstadt wird wirklich eine Wohltat für die Stadt sein und zudem ein wichtiges Bindeglied, um wesentliche Teile der Altstadt wieder zu vernetzen. Man kann heute schon erkennen, welche Urbanität in dieses Gebiet zurückkehren wird.
Man muss festhalten, dass ich anfangs skeptisch war, ob die Synthese von Rekonstruktionen und Neubauten gelingen kann und heute ist es ja leider oft so, dass man sich kaum noch die Mühe macht, Details wirklich auszuarbeiten. Hier hat man sich aber viele Gedanken gemacht und hat die Qualität und die Architektur über die Kosten gestellt und das ist der Grund, warum das Ergebnis letztlich überzeugt. Und es zeigt auch, dass heutige Architekten durchaus zu überzeugenden Lösungen in der Lage sind, wenn man sie dezent in die Schranken weist.

Ich freue mich jedenfalls riesig auf dieses Projekt, auch weil ich davon überzeugt bin, dass die architektonische Qualität doch um Welten besser sein wird als am Dresdner Neumarkt, bei dem leider was die Qualität angeht, nicht alles optimal verlaufen ist.

Natürlich ist auch in Frankfurt noch nicht jedes Detail optimal, aber allein die Rückkehr der Goldenen Waage wird ein absolutes Highlight für das gesamte Gebiet und wie man hört, macht der Architekt wohl - anders als man bei dem Namen zunächst erwarten konnte - einen guten Job.

So jedenfalls sieht Stadtreparatur aus. Es wäre wünschenswert, dass die Architekten des Romantikmuseums sich die Skizzen zu dem Areal vielleicht doch noch mal ansehen.
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Alt 16.08.14, 17:50   #506
Xalinai
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Die "neue Altstadt" wird sicherlich attraktiv wirken.

Ob sie auch nur ansatzweise ein Erfolg der Stadtreparatur sein wird, wird sich in - na, sagen wir mal - fünf Jahren nach Fertigstellung zeigen. Dann ist die erste Begeisterung verflogen, der Ansatz einer echten Patina beginnt in den, dann hoffentlich noch existierenden, Kneipen und auf den Fassaden anzusetzen und auch die Bewohner haben den Reiz des neuen überwunden und beginnen vielleicht zu Altstädtern zu werden.

Durch die Verbindung von Rekonstruktion und Neubauten haben, falls die gewünschte Entwicklung nicht eintritt, alle beteiligten Fraktionen - und erst recht die Unbeteiligten - etwas, worauf sie deuten und was sie für den Misserfolg verantwortlich machen können.

Und wenn es der erhoffte Erfolg wird? Dann ist natürlich jeder Einzelne, mit genau seinem einen Handgriff, der einen geleisteten Unterschrift, für den Gesamterfolg verantwortlich gewesen und es hätte niemals nicht anders gemacht werden dürfen.

Ich bin ja sowas von gespannt auf 2022.
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Alt 16.08.14, 19:32   #507
merlinammain
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Ein mal mehr wird deutlich, dass eines Tages auch die Brechstange namens "Schirn" aus der Altstadt wieder verschwinden muss ... einfach fürchterlich dieses Gebäude!

Aus der Vogelperspektive sieht sie zudem mehr denn je wie eine Brechstange aus.
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Alle Bilder sind von mir, es sei denn, es ist etwas anderes angegeben.
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Alt 23.09.14, 09:55   #508
MathiasM
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Pergola als Begrenzung des Krönungswegs

Den Höhenunterschied von 1,80m zwischen dem Krönungsweg und dem Plateau vor der Schirn will und muss man begrenzen. Der Architekt Francesco Collotti aus Mailand hat nun einen ersten Entwurf einer Pergola dem Stadtparlament präsentiert. Eine Pergola würde sich als Alternative für eine Mauer oder eine Treppe anbieten um eine entsprechende visuelle Trennung zwischen Krönungsweg und Rampe darzustellen. Bericht der FNP dazu.


______________________
Simulation: Dom-Römer GmbH
MathiasM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.14, 11:00   #509
Chris76
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Registriert seit: 20.10.2011
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Pergola

Ich bin sprachlos. Mein Gott, wie hässlich. Was soll das?

Was hat man gegen eine Freitreppe oder eine Mauer? Bei guter Gestaltung sieht eine Mauerbrüstung doch nicht wie ein Gefechtsstand aus... Wenn Treppe und Mauer schon stören, darf man doch statt dessen keine 5 Meter hohe bepflanzte Pergola hinbauen. Immerhin passt sie sehr gut zur Schirn-Fluchttreppe... Höffentlich folgen noch brauchbarere Entwürfe.

Geändert von Chris76 (23.09.14 um 12:35 Uhr)
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Alt 23.09.14, 14:02   #510
Beggi
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Ja, das sieht wirklich sehr unpassend aus. Aus der oben gezeigten Perspektive werden die Altstadthäuser ganz oder teilweise verdeckt, das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.
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Foto(s) von Beggi, falls keine andere Quellenangabe vorhanden.
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