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Alt 10.06.14, 23:39   #136
Backstein
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^ Eben nicht, Camodo. Der Komplex der Dahlemer Museum dürfte mehr Nutzfläche für die Sammlungen haben und verfügt über wesentlich geräumigere und höhere Säle als diese Schlossreko haben wird. Die großen Südseeschiffe z. B. wird man dort kaum unterkriegen.
Siehe dazu auch diesen Beitrag aus "Stadtschloss Berlin: Der Thread für den Wiederaufbau".

Also nicht viel Platz für die ZLB in der Schlossatrappe...
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Alt 11.06.14, 00:23   #137
Konstantin
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Bester Camondo, du nimmst Dir nicht einmal die Zeit einen zweizeiligen Beitrag von mir zu lesen sondern ballerst gleich wieder nach Gehör. Ich schrieb, dass ich keine Rekos meine und du unterstellt mir gleich wieder genau das zu meinen. Ich schrieb, die Parzellen seien mir wichtig und Du unterstellst mir Grundrisse. Das ist pure Demagogie, aber keine Diskussion.

Natürlich gehört die Diskussion hier her, da ein Vorschlag gemacht wurde die ZLB und eine Bebauung der ehem. Burgstraße zu kombinieren. Wenn Dich diese Debatte nervt musst Du dich hieran nicht beteiligen - kein Grund aber hier rumzurotzen.

Hier nochmal zwei Bild zur Abschätzung der ungefahren Parzellengrößen:





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Alt 11.06.14, 07:37   #138
ElleDeBE
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Um den Faden zum ZLB nicht zu verlieren: Das Argument von Urbanist, wonach eine solche im MEF ein "gutes Scharnier zwischen dem kommerziellen, proletarischen Alexanderplatz und der elitären Hochkultur-Museumsinsel" bilden könnte, leuchtete mir zunächst ein. Auch die Verkehrsanbindung wäre hier gut. Dennoch frage ich mich mehr und mehr, ob ein solches Gebäude hier sinnvoll ist, da es natürlich viele weitere Menschen in eine Ecke saugt, in der ohnehin schon ziemliche Menschenmassen unterwegs sind - und mit Alea, Humboldtforum und U-Bahn etc. werden es ja noch mehr Menschen werden.
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Alt 11.06.14, 08:20   #139
Camondo
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Zitat:
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... Ich meine nicht, dass man die Häuser alle rekonstruieren muss...
Aber schon so 54 bis 78 Häuser? Allein diese Aussage zeigt doch, dass du um nichts in der Welt willst, dass man den Vorschlag auch nur in Erwägung zieht die LZB auf dem MEF zu errichten. Und was soll dieses verbale ausrasten mal wieder?
Ich finde den Vorschlag auch nicht umsetzbar teils aus den Gründen die ElledeBe auch schon bedenklich findet, eben, dass es auch langsam ein bisschen voll wird in diesem Bereich und andereseits, weil ich MEF und RF wie bekannt gerne offen halten möchte. Eben aus dem Grund heraus, dass die jetzt schon existenten Architekturen insbesondere der Fernsehturm einfach Platz brauchen um zu atmen. Wenn es also in der Schlossatrappe nicht geht wie Backstein schreibt, dann befürworte ich doch sehr die Lösung ICC oder Hauptgebäude Tempelhof. ICC noch mehr weil quasi 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden können, Das ICC wird einer neuen interessanten Nutzung zugeführt und erhalten und der Standort wird aufgewertet mit dem Bau des Hotels, der Ausbau des ZOB nebenan und der Ausbau des Messegeländes. Zudem mit dem rbb auch ein Medienstandort. Vielleicht besinnt man sich dann auch wieder auf den kurz nach der Wende gemachten Vorschlag den Halensee-Graben hinter dem ICC zu deckeln und das ganze Gebiet drumherum attraktiv zu gestalten. Für mich ist es der entschieden größere Impulsgeber.
Wenn es endlich gelänge das Verteidigungsministerium von Bonn nach Berlin zu verlagern hätte es in Tempelhof sicher den besten Standort.
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Geändert von Camondo (11.06.14 um 10:23 Uhr)
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Alt 11.06.14, 10:40   #140
Konstantin
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^ Ich habe mich doch gar nicht für den Standort MEF ausgesprochen (bitte meine Beiträge erst lesen, dann meckern). Ich hatte nur versucht darzulegen, dass bei einer Bebauung der ehem. Burgstraße die Parzellen wichtig sind als einzig nicht willkürlich gewählter Zustand vor 1945, da über Jahrhunderte gewachsen. Dass der Fernsehturm, der mehr als 500 Meter von der ehem. Burgstraße entfernt ist, hier eine Bebauung verhindern verböte, da er mehr "Luft" brauche, ist doch angesichts der Entfernung kaum glaubhaft. Allerdings glaube ich, dass die Burgstraße und das MEF für die Bibliothek nicht geeignet sind.

Deshalb würde ich den Altbau in Tempelhof favorisieren. Denn auch für den Standort Blücherplatz ist die ZLB zu groß. Das ICC wird sich in der Wirtschaftlichkeit kaum durchsetzen und wird wahrscheinlich sinnvoller im Zusammenhang der Messe genutzt.

Dass der Senat nun mit den Standorten Probleme bekommt liegt an seinen eignen Versäumnissen. Es gab ja genug Zeit für Lösungen bei ICC und dem Alten Flughafengebäude zu suchen.

Besonders misslich ist dies alles für das Stadtmuseum, dessen Chefin darauf gesetzt hat den momentanen Bibliothekstandort Breite Straße für das Museum zur Berlin-Geschichte zu nutzen. Das Märkische Museum, bis dato Stadtmuseum, sollte zu einem Kindermuseum umgebaut werden. Für diesen Plan hat Franziska Nentwig sogar die Erweiterung des markischen Museum um das Marinehaus, die schon Millionen Planungsgelder verschlungen hatte, abgesagt. Durch das Tempelhof-Aus für die ZLB steht nun auch ein Neubau für das Stadtmuseum in den Sternen und Frau Nentwig vor den Trümmern ihrer Politik.

Beim Standort Blücherplatz werden die Grünen an der Grünfläche neben dem türkischen Kulturzentrum hängen. Aber wir werden ja sehen: der Rechnungshof hat einen umfassenden Standortvergleich gefordert.
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Alt 16.07.14, 19:14   #141
Atze Bauke
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Wie wäre es denn, wenn man die ZLB am S-Bahnhof Landsberger Allee errichtet - unter der Vorraussetzung, dass die U11 vom Hauptbahnhof bis wenigstens zum S-Bhf-Landsberger gebaut wird (gerne als Hochbahn ab Mollstraße). Der Standort wäre vergleichbar mit Tempelhof: Ringbahnanschluss, eine radiale Schnellbahnverbindung, Lage an einer großen Hauptstraße. Ich würde sogar behaupten wollen, dass die Bibliothek hier mit einer U11-Verbindung insgesamt eine bessere Errichbarkeit hätte, als in Tempelhof (für den Norden, Osten, Süden). Ziel wäre wiederum eine bessere Urbanisierung des Gebiets.
Optimal wäre es gewesen, wenn das Bildungsministerium hier seinen Neubau errichtet hätte, die Baufelder am Kapelleufer mit sowieso hoher Lagegunst hätte man für Büronutzungen verwenden können. Als Ersatz täte es ein Verlagerung der Sen-verw. f. Bildung hierher und ein erziehungswissenschaftliches Institut einer Universität (nach dem Muster Adlershof). Damit könnte man versuchen hier an der Landsberger Allee einen Gewerbestandort mit Schwerpunkt Bildung/Medien zu schaffen, statt auf dem Tempelhofer Feld.
Von der Architektur her kann es ruhig etwas auffälliger sein, vielleicht sowas, wie die Seattle Central Library:

(Quelle: wikipedia)
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Alt 17.07.14, 06:54   #142
Eisber
 
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^schönes Beispiel, aber auch gleichzeitig deprimierend. Ich war auch schon Seattle und Seattle gehört nicht zu den Städten der "ersten Reihe", die Europäern spontan und zuerst einfallen, wenn sie an Nordamerika und "big city life" denken. Aber meine Güte, Seattle ist sowas von "big city life". Da kommt man sich bei der Rückkehr in Berlin vor, als käme man in eine locker bebaute, gemächliche "Suburb" im Kontrast.

Das gezeigte Gebäude funktioniert v.a. in der urbanen Dichte und auch im Kontext mit den vielen Highrises. Stell dir das selbe mal irgendwie in der typischen, flachen berliner Brachenlandschaft vor, a lá O2 World (der Madison Square Garden in New York bezieht seinen Reiz ja auch v.a. aus seinem dichten Umfeld).

Berlin braucht folglich auch dringend Verdichtung. Daher fand ich die alten Vorschläge, die Amerika-Gedenkbibliothek auszubauen, immer noch am überzeugendsten. Eine Bib gehört in urbane Dichte, nicht auf ehemalige Flughäfen oder in Gewerbeumgebung und an Ausfallstraßen. Hoffentlich zwingt die Berliner Geldnot zu dieser ohnehin besten Lösung, da man dadurch, dass man Bestand mitnutzt, vermutlich auch am günstigsten wegkommt. Und es stünde Berlin, einer Stadt die sich ihrer historischen "Brüche" rühmt, auch gut zu Gesicht, ein Gebäude mit diesem schönen Gründungshintergrund weiterzuentwickeln:



„Wir legen heute den Grundstein nicht nur zu einem Gebäude, sondern zu einem Symbol [...] Es ist die Freiheit zu lernen, zu studieren, die Wahrheit zu suchen. Sie ist das wesentliche Merkmal einer freien Gesellschaftsordnung und der Ursprung unserer größten Kraft […]“

– Dean Acheson (Außenminister der USA): bei der Grundsteinlegung 29. Juni 1952. (Quelle: Wikipedia)

...unzweifelhaft erinnert das an das aufregendste Kapital der Westberliner Nachkriegsgeschichte, der demokratische Wiederaufbau in den westlichen Besatzungszonen und Versöhnung mit den vormaligen Feinden, die den Deutschen trotz ihrer Barbarei nochmal eine Chance geben wollten und sogar zu Helfern in der Not wurden in dieser Zeit (Marshall Plan, Luftbrücke, Verteidigung Westberlins durch amerikanische Panzer die am Checkpoint keinen mm mehr zurückwichen,...)
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Alt 17.07.14, 12:09   #143
Backstein
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^ Es gibt sicher viele Standorte, dir für einen ZLB Neubau infrage kommen, zur Not auch der S-Bahnhof Landsberger Allee.

Aufgrund Eisbers vorherigen Beitrag etwas OT zum Thema Verdichtung und Städte. Ich werden nie verstehen, was an solch engen und hochverdichteten Städten so toll sein soll. Das mag für einen Urlaubsaufenthalt ja ganz spannend sein, aber jedes Mal, wenn ich aus einer solch hochverdichteten Stadt wie Madrid, Paris, Buenos Aires, New York o. ä. zurückkomme, freue ich mich über die relative Ruhe und den vielen Platz in Berlin, ohne dabei das Gefühl einer Großstadt zu verlieren.

Was ist bloß so geil an diesen Steinwüsten, Häuserschluchten, Abgaswolken, Lärm und engen Gehwegen, auf denen man kaum entspannt laufen kann? Viele Grünflächen, schöne Kieze, viele Wasserflächen, breite Gehwege, Platz zum Radfahren, all das ohne übermäßigen Straßenlärm - Gottseidank ist das in Berlin so und das macht für mich einen großen Teil der hiesigen Lebensqualität aus. Ein paar enge und sehr quirlige Viertel wie z. B. am Hackeschen Markt gibt es hier ja auch.
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Geändert von Backstein (21.07.14 um 22:14 Uhr) Grund: Tf
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Alt 17.07.14, 15:48   #144
Eisber
 
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^naja, zu solch einer pragmatischen Einstellung bleibt einem ja in Berlin auch keine Alternative (nehme es mir nicht übel, aber ich vermute, die Argumentation wäre ziemlich umgekehrt, wenn es die Bombenzerstörungen nie gegeben hätte und immer noch kleinteilige und dichte Bebauung flächendeckend in ganz Berlin gäbe). Städte wie Wien, wo es das noch gibt, sind einfach ein Erlebnis für sich und das gestehen wir ja indirekt dadurch ein, dass wir dort gerne Urlaub machen (der Städtetourismus in den konsequent nach "moderner Architektur" gestalteten Nachkriegsstädten ist quasi nicht existent, das spricht für sich).

Berlin ist v.a. dort schön, wo es sich seit den 1920ern nicht grundlegend verändert hat. Daran hat aber nicht nur die Architektur selbst einen großen Anteil, sondern der Städtebau an sich. Das Wechselspiel aus Dichte und Freiräumen (Boulevards, repräsentative Plätze, Landschaftsgärten, Parks... der historische Städtebau in Europa war mitunter sogar ziemlich verschwenderisch bzgl. Raum). Der typische Berliner Kiez mit seinen engen und daher recht verkehrsarmen Straßen, breiten Gehwegen, dazu an beiden Seiten Bäume, zwischendrin immer wieder Parks und Grünflächen. Das ist nicht Siedlungsbau der Nachkriegszeit!
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Alt 17.07.14, 18:10   #145
Atze Bauke
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@Eisber und Backstein: Den Standort der AGB am Halleschen Tor, gewissermaßen am Ende der Friedrichstraße finde ich auch gut. Da der Senat den Bib-neubau nun aber für die Entwicklung eines neuen Stadtteils in Tempelhof einsetzen wollte, dachte ich, warum nicht stattdessen die Gegend um den S-Bhf Landsberger vorranbringen. Vor allem die Landsberger Allee mehr zur Stadtstraße machen, zur Zeit ist das doch nahezu ein reiner Verkehrskanal. Wenn man den Ort dann außerdem mal mit der Gegnd um den S-Bhf Schönhauser vergleicht, dann merkt man hier schon einen Bruch zwischen der Stadt innerhalb des S-Bahnrings und außerhalb. Deshalb der Versuch mit so einem Projekt den Ort und die Straße mehr zu beleben. Das andere Argument ist ein ökonomisches: einen sehr gut erschlossenen Ort intensiver zu nutzen.

Stimmt schon, so direkt passt die Bib aus Seattle nicht hierhin, aber irgendwie gefällt das Ding mir mehr als dieser Entwurf fürs Tempelhofer Feld, der für mich Aussah wie ein umgenutzer alter Bunker.
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Alt 23.07.14, 17:40   #146
jan85
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ZLB favorisiert Standort der AGB

Nachdem Teile der Berliner CDU zunehmend den Standort ICC ins Spiel bringen (MoPo berichtete, leider ist der Artikel nicht mehr frei zugänglich), plädiert die ZLB selbst eher für einen Ausbau des Standortes der AGB am Bücherplatz. Bei Standortanalysen hatte das AGB-Umfeld gleich nach dem Tempelhofer Feld am zweitbesten abgeschnitten. Da sich durch das Nein für die Tempelhof-Bebauung die Situation für die ZLB nicht verändert habe, solle man nun den zweitbesten Standort nutzen und dort eine Bibliothek errichten wie sie Berlin verdient habe. Man müsse die dort vorhandene Nutzfläche dafür jedoch mindestens verfünffachen. Den Standort ICC hingegen verwirft die ZLB als ungeeignet (weniger attraktiv für den Besucher, höhere laufende Kosten).
http://www.taz.de/Buecherkisten/!142892/
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Alt 06.10.14, 18:45   #147
Architektator
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Neue Landesbibliothek kommt frühestens 2020

Nach dem Scheitern der Senatspläne beim Volksentscheid zum Tempelhofer Feld muss auch die Planung für die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) neu aufgerollt werden. Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) rechnet laut einem Bericht des RBB frühestens im Jahr 2020 mit einer neuen ZLB. Über mögliche Standorte wird seit Monaten diskutiert. Hier müsse noch einmal völlig neu angesetzt werden, so Renner heute im Kulturausschuss.

http://www.rbb-online.de/kultur/beit...aene-vor-.html
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Alt 25.03.15, 09:26   #148
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Wie schon von jan berichtet favorisiert die CDU den Standort an der AGB. Seit Dienstag gibt es hierzu auch einen Fraktionsbeschluss.

Auch von Seiten der Grünen und SPD gibt es Zustimmung zu diesem Standort.

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Alt 25.03.15, 10:49   #149
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Eine Erweiterung der AGB am Halleschen Tor erscheint mir äußerst sinnvoll - Platz ist da genug, und eine Idee für die Umnutzung des denkmalgeschützten Nachkriegsbaus gab es auch nicht. Wichtig wäre mir, dass für die Erweiterung ein neuer Wettbewerb durchgeführt wird.
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Alt 08.02.18, 16:39   #150
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Standortentscheidung bis Ende 2018

laut rbb soll die Standortentscheidung für den Neubau der Zentralen Landesbiliothek bis Ende des Jahres gefällt werden.
Im Rennen sind nur noch 2 Standorte. Das MEF und ein Bereich auf dem Gelände der Amerika Gedenkbiliothek in Kreuzberg.

link:

https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/...es-jahres.html
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